DE1065370B - Tür für waagerechte Verkokungskammeröfen - Google Patents
Tür für waagerechte VerkokungskammeröfenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tür für waagerechte Verkokungskammeröfen mit umlaufender
elastischer Dichtungsmembran, die am Türkörper befestigt, mit Dichtungsrahmen und mit Mitteln zum
selbsttätigen Anpressen des Dichtungsrahmens gegen die Türrahmendichtungsfläche versehen ist, wobei zum
Anpressen der Tür zwei in am Türrahmen befestigte Riegelhaken greifende, unter Federdruck stehende
Riegel vorgesehen sind.
Die zum Abschließen der waagerechten Ofenkammer zur Erzeugung von Koks dienenden Türen sind
im Inneren hohen, für die Verkokung erforderlichen Temperaturen ausgesetzt, die unmittelbar auf den im
Bereich des Ofenkammerendes liegenden Türrahmen und den in die Ofenkammer ragenden feuerfesten
Stopfen der Tür einwirkt. Dieser Teil des Türrahmens ist daher einer größeren Wärmedehnung ausgesetzt
als der im Bereich der Außentemperatur liegende Teil. Die Folge dieser ungleichmäßigen Dehnung des Türrahmens
ist, daß der Türrahmen, obwohl derselbe aus einem starren Gußkörper besteht, eine Deformierung
aufweist, die sich in der Bildung einer nach außen konkaven Fläche des ursprünglich eine ebene Fläche
aufweisenden Dichtungsrahmens auswirkt. Beim Einsetzen der Tür kommt daher der die Dichtung durch
Auflage gegen die Dichtungsfläche des Türrahmens bewirkende Dichtungsrahmen der Tür im wesentlichen
nur im oberen und unteren Teil der Tür zur Auflage, während im mittleren Höhenbereich der Tür zwischen
der Dichtungsfläche des Türrahmens und der Dichtungsleiste
ein mehr oder weniger großer Spalt frei bleibt, wenn nicht Druckmittel zur Erzielung eines an
allen Stellen des Dichtungsrahmens gleichmäßigen Anliegens vorgesehen sind.
Die Mittel zum Andrücken des elastischen Dichtungsrahmens
gegen den Türrahmen bestehen bei den bekannten Türen aus einer Reihe von am Türkörper
verstellbaren Stellschrauben, die man auch schon unter der Druckwirkung von Federn angeordnet hat.
Derartige Stellschrauben erfordern jedoch ein erhebliches Nachstellen, insbesondere der Stellschrauben im
mittleren Höhenbereich der Tür, nach beendeter Dehnung und auch gegebenenfalls während des Betriebes
zur Anpassung an entstandene örtliche Unebenheiten bzw. Verwerfungen des Dichtungsrahmens oder des
Türrahmens.
Die Anordnung nur elastischer Druckmittel wiederum ergibt auch bei mehreren am Riegelhaken des
Türrahmens abgestützten Riegeln keine ausreichende Dichtung, da in einem solchen Fall auf die elastischen
Druckmittel im oberen und unteren Bereich der Tür ein die empfindliche Dichtungsleiste leicht schädigender,
zu starker Druck ausgeübt werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist nun, die Tür so auszu-Tür für waagerechte
Verkokungskammeröfen
Verkokungskammeröfen
Anmelder:
Koppers Company, Inc.,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Leithäuser, Patentanwalt,
Essen, Bertoldstr. 9
Essen, Bertoldstr. 9
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. Dezember 1952
V. St. v. Amerika vom 13. Dezember 1952
Linwood G. Tucker jun., Pittsburgh, Pa. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bilden, daß die Dichtungsleiste ohne Verwendung von Druckschrauben auf dem ganzen Umfang mit gleichem
Druck dichtend gegien die Dichtungsfläche des Türrahmens zum Anliegen kommt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß innerhalb des elastischen Türrandrahmens
mit seinem Dichtungsrahmen zwei geschlossene, aus senkrechten Armen und waagerechten Quergliedern
bestehende Druckrahmen angeordnet und die Druckrahmen oben und unten mittels Gelenkbolzen mit dem
Türrandrahmen verbunden sind, so daß der Anpreßdruck von den Riegeln über die zwischen den Armen
der Druckrahmen angeordneten Stützlager und diese wie Waagebalken wirkenden Arme auf den Dichtungsrahmen
übertragen wird.
Durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Tür wird ein gleichmäßiger Dichtungsdruck auch bei Verwerfungen
des Türkörpers oder des Türrahmens aufrechterhalten, ohne daß es eines Nachstellens einer
Anzahl von Stellschrauben bedarf.
Gegenstand der Erfindung ist ferner, die Verbindung der an dem Halterahmen des Türstopfens angeordneten
Klemmplatte mit den senkrechten Armen an der obersten Verbindungsstelle der Tür im wesentlichen
ohne und an den anderen Verbindungsstellen mit Spiel vorzunehmen, um der Durchbiegung des
elastischen Türrandrahmens folgen zu können.
Gemäß der Erfindung ist ferner die Membran einerseits mit dem Halterahmen und dfer Klemmplatte des
Türstopfens und andererseits mit dem die Dichtungs-
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leisten tragenden Türrandrahmen gasdicht verbunden,
so daß die Membran die gasdichte Verbindung zwischen Dichtungsleiste und dem Türkörper gegenüber
der Ofenkammer bildet und den auftretenden Dehnungen folgen kann.
Die Erfindung ist durchführbar bei Türen, bei denen der Andruck über die Riegel mittels beliebiger
Druckmittel erfolgt, sei es durch drehende Verriegelung über einen Riegelbolzen von Hand, mittels
Elektromotor oder durch Herstellung des Dichtungsdruckes über die Riegel mittels elastischer Mittel,
beispielsweise Federn, oder auch pneumatischer oder hydraulischer Mittel.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. 1 ist eine Vorderansicht der gemäß der Erfindung ausgebildeten, in die Ofenkammer eingesetzten
Tür;
Abb. 2 stellt einen Längsschnitt nach Linie H-II der Abb. 1 dar;
Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt nach Linie IH-III der Abb. 1;
Abb. 4 ist ein teilweiser Querschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 1 in vergrößertem Maßstab;
Abb. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab in einem teilweisen Querschnitt Einzelheiten des Dichtungsrahmens und der angrenzenden Teile.
Die Tür liegt im Schließzustand in der aus feuerfestem Mauerwerk 11 bestehenden Ofenkammer 10.
Die Ofenkammer ist an ihren Enden mit einem vorzugsweise aus Gußstahl bestehenden Türrahmen 12
versehen.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, hat der Türrahmen 12 einen nach innen gerichteten flachen Teil 14 mit einer
ebenen Dichtungsfläche 15 gegen die ein an der Tür angeordneter elastischer Dichtungsrahmen 26 im
Schließzustand der Tür angedrückt wird. Der Türrahmen 12 hat ferner einen vorstehenden umlaufenden
Steg 16. Gegen einen flanschartigen Teil 17 liegt ein Ankerständer 18 an, der auf diese Weise den Türrahmen
gegen das Ofenmauerwerk unter Vermittlung von Asbestpackungen 13 gasdicht anliegend hält.
Der Türrahmen 12 hat ein so großes Widerstandsmoment, daß er den auftretenden Dehnungskräften im
wesentlichen gewachsen ist. Der innere flache Teil 14 des Türrahmens 12 ist teilweise der hohen Ofentemperatur
ausgesetzt, während der äußere Teil 16,17 im Bereich der Außenluft liegt. Der innere, heißere Teil
des Türrahmens dehnt sich infolgedessen mehr als der kältere äußere Teil, wodurch der Türrahmen an der
äußeren Seite eine konkave Krümmung erhält.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, hat das obere Ende des Türrahmens 12 an der Außenfläche zwischen der Dichtungsfläche
15 und dem Steg 16 eine Verstärkung 19, auf der die Tür während des Einsetzens und Entfernens
abgestützt wird.
An dem Türrahmen 12 sind zum Abstützen der Türriegel dienende Riegelhaken 20 angeordnet. Die
Tür ist mit einem aus Walzstahl bestehenden Randrahmen 21 versehen.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist die äußere Kante des Türrandrahmens 21 unregelmäßig verlaufend ausgebildet
derart, daß einzelne Partien des Türrandrahmens eine verschieden große Breite und damit auch
eine verschieden große Elastizität haben.
. Der Türrandrahmen 21 kann aus zwei oder mehr durch Schweißung miteinander verbundenen Teilen
hergestellt sein, beispielsweise aus zwei Längs- und zwei Querteilen. Die Teile des Türrandrahmens, die
sich oben und unten quer erstrecken, und die um die Ecken und wenig darüber hinaus verlaufenden Teile
sind verhältnismäßig breit. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, sind die senkrecht angrenzenden Teile des Türrandrahmens
erheblich schmaler und haben in der Mitte wieder eine größere Breite.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, hat der Türrandrahmen 21 an den Seiten Führungsglieder 22, die im Schließzustand
der Tür im Bereich der Riegelhaken 20 liegen. Die Führungsglieder 22 haben eine solche Stärke, daß
ίο die Tür mit geringem Spiel zwischen den seitlichen
Riegelhaken liegt.
Der Türrandrahmen 21 hat eine umlaufende Aussparung 25, in der ein schneidenförmig zugeschärfter
Dichtungsrahmen 26 angeordnet ist. Der Dichtungsrahmen 26 ist mittels Schrauben 28 unter Vermittlung
einer Dichtung 30, beispielsweise Asbest, an dem Türrandrahmen 21 befestigt.
Der Dichtungsrahmen 26 besitzt eine große Elastizität und kann ohne Gefahr dauernder Verformung
mit hohem Druck gegen die Dichtungsfläche gedrückt werden. Trotz der Ausbildung des Dichtungsrahmens
aus einem Material verhältnismäßig großer Stärke ist der gesamte Materialbedarf nicht sehr groß, so daß
der Dichtungsrahmen ohne wesentliche Erhöhung der Gesamtkosten der Tür aus nichtrostendem Stahl hergestellt
werden kann.
Die Übertragung des Druckes des Dichtungsrahmens gegen die Dichtungsfläche erfolgt über die beiden
Riegel 52,63, von denen einer oben und der andere unten an der Tür angeordnet ist.
Wie aus dem oberen Teil der Abb. 1 ersichtlich, sind an der Innenseite jedes der Längsteile des Türrandrahmens
21 senkrechte Arme 35 angeordnet. Die oberen Enden der Arme 35 sind miteinander durch
ein Querglied 36, die unteren Enden durch ein Querglied 37 verbunden. Das obere Ende jedes Armes 35
ist mit dem Türrandrahmen 21 durch mit Spiel gelagerte Gelenkbolzen 40 verbunden.
In gleicher Weise ist das untere Ende jedes Armes 35 durch zwei Paar Gelenkbolzen 41 mit dem Türrandrahmen
21 verbunden.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, verläuft die äußere, von der Tür entfernt liegende Kante der Arme 35 von den
äußeren, schmaleren Enden zu einem mittleren, brei-4S
teren Teil. Die Arme 35 des oberen Teiles der Tür sind so ausgebildet, daß der breiteste Teil mehr nach
dem oberen Ende der Arme zu liegt.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, ist an der inneren Seitenfläche der Arme 35 je ein winkelförmiges Stützlager
45 angeordnet. Abb. 1 und 2 lassen erkennen, daß diese Stützlager im wesentlichen an der breitesten
Stelle der Arme 35 angebracht sind. An dem freien Schenkel der winkelförmigen Stützlager 45 ist mittels
Schrauben 47 ein Stützlager 46 befestigt. In einer mittleren, mit Gewinde 50 versehenen Bohrung des
Stützlagers 46 ist ein Riegelbolzen 51 eingeschraubt, auf dessen glattem Teil der Riegel 52 drehbar angeordnet
ist. Der Riegelbolzen 51 hat einen Kragen 53, der gegen ein in einem Rücksprung des Riegels 52 angeordnetes
Kugellager 54 anliegt. Der Riegel 52 ist an dem Riegelbolzen 51 durch einen Stift 56 unter Zwischenlage
einer Scheibe 55 gesichert. Das äußere Ende des Riegelbolzens 51 hat einen quadratischen Querschnitt
zum Angreifen eines Schlüssels oder der Kupplung einer nicht dargestellten Türbedienungseinrichtung.
Die Enden des Riegels 52 greifen in der Schließstellung der Tür hinter die Haken 20 des Türrahmens.
Einer der beiden Arme des Riegels hat eine vorspringende Fläche 57, die zum Angriff eines an der Türbedienungseinrichtung
angeordneten, nicht dargestell-
ten Gliedes dient, um die Riegel in und außer Eingriff mit dem Riegelhaken 20 zu bringen.
Das untere Stützlager 46 ist in ähnlicher Weise ausgebildet und angeordnet wie das obere und an parallelen
Armen 60 befestigt, die an ihren oberen und unteren Enden durch Querglieder 61, 62 miteinander
verbunden sind.
Die Arme 60 tragen unter Vermittlung des Stützlagers den Riegel 63 und den Riegelbolzen 64, die
näher nach dem unteren Ende der Arme 60 liegen. Die oberen Enden der Arme 60 sind mit dem Randglied
21 durch Gelenkbolzen 65 und die unteren Enden durch Gelenkbolzen 66 verbunden.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, sind die Querglieder 36, 37,61, 62 mit den Armen 35, 60 derart verbunden,
daß, wenn die Tür erstmalig eingesetzt, also gegen einen senkrecht ebenen Rahmen gedrückt wird, die
der Ofenkammer zugewandte innere Fläche der Querglieder in der gleichen senkrechten Ebene liegt. Diese
senkrechte Ebene liegt parallel zu der inneren, nach der Ofenkammer liegenden Fläche des Türrandrahmens
21.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, ist oben an den mit den Armen 35 verbundenen winkelförmigen Stützen eine
Türhebetasche 70 mittels Schraubenbolzen 71 befestigt. In ähnlicher Weise ist unten mit den oberen
Enden der Arme 60 eine Türhebetasche 74 mittels Schraubenbolzen 75 verbunden.
Das obere Ende des Türrandrahmens 21 ist mit einem aus einer waagerechten Platte 80 und senkrechten,
mit der Platte 80 und dem Türrandrahmen 21 verschweißten Gliedern 81, 82 bestehenden Haken zur
Abstützung der Tür an dem Vorsprung 19 des Türrahmens versehen.
Der aus feuerfestem Baustoff bestehende Türstopfen 102 wird vorn von einer Klemmplatte 90 abgeschlossen
und seitlich von einem durch Schrauben 96, 98 mit der Klemmplatte verbundenen Halterahmen
95 umfaßt. Die Klemmplatte 90 ist durch Schraubenbolzen
91 oben mit dem Querglied 36 der oberen Arme 35 und durch Stiftschrauben 92 unten mit dem
Querglied 37 verbunden. Die Klemmplatte ist ferner durch Stiftschrauben 92 oben mit dem Querglied 61
der unteren Arme 60 und durch weitere Stiftschrauben 92 unten mit dem Querglied 62 verbunden.
Auf den Schraubenbolzen 91 und den Stiftschrauben 92 angeordnete Distanzscheiben 94 halten die
äußere Fläche der Klemmplatte 90 in einem etwas weiteren Abstand zum Ofen hin als die Kante des
Türrandrahmens 21.
Aus Abb. 3 ist ersichtlich, daß die Klemmplatte 90 mittels der Schraubenbolzen 91 und der Distanzscheiben
94 starr an dem Querglied 36 befestigt ist und diese wiederum an dem Türrandrahmen 21, so daß
die Klemmplatte an dem Randglied durch die Arme 35 und das Querglied 36 des oberen Joches abgestützt
ist.
Wie aus Abb. 4 ersichtlich, haben die Öffnungen in dem Querglied 61 der unteren Arme 35 einen größeren
Durchmesser als die Stiftschrauben 92, wobei jede Stiftschraube mit einem Rohrdistanzstück 93 kleineren
äußeren Durchmessers als die Öffnung des Quergliedes versehen ist. Jedes Rohrdistanzstück 93 ist etwas länger,
als das Querglied 61 dick ist, so daß durch eine auf die Stiftschraube unter Vermittlung einer Unterlegscheibe
fest aufgeschraubte Mutter ein Zwischenraum von erheblicher Größe zwischen der Unterlegscheibe
und dem Querglied gebildet wird. Die Querglieder 37, 62 sind in gleicher Weise ausgebildet und
mit Rohrdistanzstücken 93 versehen.
Der Zwischenraum zwischen dem Rohrdistanzstück 93 und einem der Querglieder 37, 61 gestattet eine
Bewegung der Klemmplatte 90 in seitlicher und senkrechter Richtung gegenüber dem Türrandrahmen entsprechend
der durch Temperaturdifferenzen bedingten verschiedenartigen Dehnung. Diese beschränkte Verschiebbarkeit
ist somit ohne Verwerfung der Klemmplatte möglich. Die Muttern und Unterlegscheiben der
Schrauben 91, 92 beschränken den Bewegungsbereich
ίο der Klemmplatte in bezug auf den Türrandrahmen 21
und verhüten eine die Klemmplatte, den Türrandrahmen und die elastische Metallmembran schädigende
Bewegung.
Da die Klemmplatte 90 von den Armen 35,60 durch die verhältnismäßig langen und nur einen kleinen
Querschnitt aufweisenden Rohrdistanzstücke 94 getrennt angeordnet ist, tritt hier nur eine geringe
Wärmeübertragung von der Klemmplatte 90 zu den Armen 35, 60 auf. Da die Arme 35, 60 den Türrandrahmen
21 mit Ausnahme der beschränkten, an die Verbindungsschrauben grenzenden Fläche nicht berühren,
ist die Wärmeübertragung von den Armen 35, 60 auf den Türrandrahmen und ebenso von der
Klemmplatte 90 auf den Türrandrahmen in gleicher Weise nur gering.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, besteht der Halterahmen 95 aus einzelnen Teilen, die durch Querverbindungen
97 miteinander verbunden sind. Die Querverbindungen 97 verstärken die Rahmenteile, verhindern
ein Ausspreizen und stützen den feuerfesten Stopfen 102 in sich ab.
Wie näher aus Abb. 5 ersichtlich, wird der Raum zwischen der Klemmplatte 90 und dem Türrandrahmen
21 durch eine Dichtungsmembran 105 abgedichtet. Die Membran besteht vorzugsweise aus nichtrostendem
Stahl. Die Dichtungsmembran ist an der einen Kante 104 abgebogen und verläuft entlang der
inneren Seite des Türrandrahmens 21, während die Membran an der anderen Kante mit dem äußeren
Rand der Klemmplatte 90 verbunden ist. Zwischen der abgebogenen Kante 104 der Dichtungsmembran
105 und dem Türrandrahmen 21 einerseits und der Dichtungsmembran 105 und der Klemmplatte 90 andererseits
ist eine Weichdichtung 106,107, beispielsweise
Asbest, angeordnet. Die Dichtungsmembran 105 ist an dem Türrandrahmen 21 mittels Schrauben 110
befestigt, die sich durch Langlöcher der Dichtungsmembran 105 in Gewindebohrungen des Türrandrahmens
21 durch eine umlaufende Klemmleiste 111 erstrecken.
Die Befestigung der Dichtungsmembran 105 an der Klemmplatte 90 erfolgt in ähnlicher Weise mittels
Länglöcher einer Klemmleiste 114 durchsetzender Schrauben 113. Die Tür wird mittels durch Riegel 52,
63 gegen den Türrahmen ausgeübten Druckes abgedichtet und in Stellung gehalten.
Wie im vorstehenden ausgeführt, kann der Türrahmen infolge ungleichmäßiger Beheizung eine derartige
Verwerfung der senkrechten Ebene aufweisen, daß er eine nach außen liegende konkave Fläche erhält.
Die Dichtungsleiste 16 legt sich daher beim Andrücken durch die Riegel 52 zunächst gegen den oberen
und unteren Teil der Dichtungsfläche 15 des Türrahmens, während die Dichtungsleiste im wesentliehen
im mittleren Teil ihrer senkrechten Höhe in Abstand von der Dichtungsfläche liegt.
Durch Drehen der Riegelschrauben 51, 64 wird über das Stützlager 46 eine Kraft ausgeübt, die sich
auf die Arme 35, 60 und über diese auf den Türrandrahmen 21 überträgt. Wie aus den Abb. 1 und 2 er-
Claims (3)
1. Tür für waagerechte Verkokungskammeröfen mit umlaufender elastischer Dichtungsmembran,
ίο die am Türkörper befestigt, mit Dichtungsrahmen
und mit Mitteln zum selbsttätigen Anpressen des Dichtungsrahmens gegen die Türrahmendichtungsfläche
versehen ist, wobei zum Anpressen der Tür zwei in am Türrahmen befestigte Riegelhaken
greifende, unter Federdruck stehende Riegel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des elastischen Türrandrahmens (21) mit seinem Dichtungsrahmen (26) zwei geschlossene,
aus senkrechten Armen (35, 60) und waagerechten Quergliedern (36, 37, 61, 62) bestehende Druckrahmen
angeordnet und die Druckrahmen oben und unten mittels Gelenkbolzen (40, 41, 65, 66)
mit dem Türrandrahmen verbunden sind, so daß der Anpreßdruck von den Riegeln (52, 63) über
die zwischen den Armen der Druckrahmen angeordneten Stützlager (45,46) und diese wie Waagebalken
wirkenden Arme auf den Dichtungsrahmen übertragen wird.
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der an dem Halterahmen
(95) des Türstopfens (102) angeordneten Klemmplatte (90) mit den senkrechten Armen (35, 60) an
der obersten Verbindungsstelle (Schrauben 91) der Tür im wesentlichen ohne und an den anderen
Verbindungsstellen (Schrauben 92) mit Spiel vorgenommen ist.
3. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Halterahmen (95) und Klemmplatte
(90) des Türstopfens (102) einerseits und der elastische Türrandrahmen (21) andererseits durch
eine Membran (105) gasdicht miteinander verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 834 689;
Deutsche Patentschrift Nr. 834 689;
deutsche Patentanmeldungen O555VIb/10a (bekanntgemacht
am 28.2.1952), K7516VIb/10a (bekanntgemacht
am 24.4.1952), K8312VIb/10a (bekanntgemacht
am 14.2.1952), K 8830VIbZlOa (bekanntgemacht am 10.7. 1952).
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 883 285;
französisches Patent Nr. 691 874.
Deutsches Patent Nr. 883 285;
französisches Patent Nr. 691 874.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 90» 628/145 9·. 59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065370B true DE1065370B (de) | 1959-09-17 |
Family
ID=591725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065370D Pending DE1065370B (de) | Tür für waagerechte Verkokungskammeröfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065370B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0023273A1 (de) * | 1979-07-31 | 1981-02-04 | Krupp Koppers GmbH | Verkokungsofentür |
| DE2951682A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-07-02 | Kurt 4630 Bochum Dix | Heissteilverschluss fuer horizontalkammerverkokungsoefen |
-
0
- DE DENDAT1065370D patent/DE1065370B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0023273A1 (de) * | 1979-07-31 | 1981-02-04 | Krupp Koppers GmbH | Verkokungsofentür |
| DE2951682A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-07-02 | Kurt 4630 Bochum Dix | Heissteilverschluss fuer horizontalkammerverkokungsoefen |
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