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DE2536291B2 - Koksofentür - Google Patents

Koksofentür

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DE2536291B2
DE2536291B2 DE2536291A DE2536291A DE2536291B2 DE 2536291 B2 DE2536291 B2 DE 2536291B2 DE 2536291 A DE2536291 A DE 2536291A DE 2536291 A DE2536291 A DE 2536291A DE 2536291 B2 DE2536291 B2 DE 2536291B2
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DE
Germany
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door
coke oven
door body
sealing
oven door
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DE2536291A
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DE2536291C3 (de
DE2536291A1 (de
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Walter 4300 Essen Stanke
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Krupp-Koppers 4300 Essen GmbH
Original Assignee
Krupp-Koppers 4300 Essen GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/06Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Koksofentür mit einer als umlaufende Profilmembrane ausgebildeten Dichtleiste, deren Schneide mittels Druckelementen an der Dichtfläche des Kammerrahmens zur Anlage kommt, wobei im oberen und unteren Bereich der Koksofentür jeweils eine diese mit dem Ofenkörper verbindende Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist.
Es ist bekannt, Metall auf Metall dichtende Koksofentüren mit den unterschiedlichsten Formen von Dichtleisten, wie Winkelmembranen, Z-Membranen, Flacheisenmembranen, Keildichtleisten od. dgl., aus- <sn zustatten. Hierbei wird der angestrebte dichte Kammerabschluß durch die Bildung von Teerkondensaten zwischen Kammerrahmendichtfläche und Türmcmbrandichtfläche erreicht. Man hat ferner schon versucht, durch Kombination metallischer Dichtleisten μ und elastischen Materials (Asbest, Kunststoff od. dgl.) einen besseren Abdichtungseffekt zu erzielen bzw. die sichere Bildung von Teerkondensaten im Bereich der Schneide durch das elastische Material zu unterstützen.
Alle diese Dichtungsausführungen, auch wenn sie über einen großen Bereich elastisch sind und durch Druckelemente, beispielsweise federbelastete Druckelemente, zur Anlage gebracht werden, müssen von Zeit zu Zeit entsprechend den Verwerfungen von Kammerrahmen und/oder Türkörper verstellt werden. Das geschieht bei Flacheisen- bzw. Keilmembranen üblicherweise durch Hammerschläge, bei den elastischen Membranen durch Nachstellen an den Befestigungselementen.
Es hat sich nun in der Praxis gezeigt, daß die bekannten Maßnahmen zum dichtenden Anliegen der Türmembranen durch Nachschlagen bzw. Nachstellen nicht immer hinreichend wirksam sind, dies insbesondere bei Koksofentüren vergleichsweise großer Bauhöhen. Bei den eintretenden Formveränderungen des Türkörpers durch unterschiedliche Temperaturdifferenzen, wie sie sich im Betrieb am Ende der Garungszeit einerseits und beim frisch gefüllten Ofen andererseits ergeben, reichen - über einen längeren Zeitraum gesehen -- die bekannten Konstruktionen jedenfalls nicht immer aus, einen wirksamen Kammerabschluß zu erzielen. Elastische, am Türkörper verstellbare und durch Einwirkung von Druckelementen zur Anlage gebrachte Türmembranen zeigten in der Praxis Undichtigkeiten unmittelbar nach dem Einfüllen der Kohle in die Ofenkammer, insbesondere aber nach längerer Betriebszeit, wenn die Verformungen des Kammerrahmens oder des Türkörpers so groß waren, daß ein einwandfreies Nachstellen unter Beibehaltung der ursprünglich geplanten und konstruierten Anlagenlinie der Membranschneide nicht mehr eingehalten werden konnte. Bei einer wohl nachstellbaren Membrane, aber im Prinzip doch zwischen den Nachstellzeiten fest mit dem Türkörper verbundenen elastischen Membrane, verändert sich durch Verwerfungen der Arbeitsbereich der Membranschneide.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Koksofentür der eingangs beschriebenen Art derart auszubilden, daß sie ohne zeit- und arbeitsaufwendige Verstellung der Membrane ständig eine zuverlässige Abdichtung gegenüber dem Kammerrahmen gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Koksofentür ist kennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) oberhalb und unterhalb der Verriegelungsvorrichtung ist jeweils im metallischen Türkörper eine dessen Widerstandsmoment verringernde und damit dessen Durchbiegung bis zur gleichmäßigen allseitigen Anlage der Dichtungsschneide am Kammerrahmen ermöglichende Aussparung vorgesehen;
b) die Durchbiegung ist begrenzt durch mehrere über den Umfang des Türkörpers verteilt angeordnete, von der Dichtungsschneide im entspannten Zustand der Profilmembrane überragte Anschlagstücke;
c) auf den mittleren Teil des Türkörpers wirkt zusätzlich zu den Verriegelungsvorrichtungen in an sich bekannter Weise eine Kraft ein.
Eine auf den mittleren Teil des Türkörpers einwirkende zusätzliche Kraft ist beispielsweise liekannt durch die DE-PS 536 358. Diese Maßnahme allein bewirkt jedoch nicht die angestrebte Anpassung drr Koksofentür an den Kammerrahmen, vielmehr bedarf es hierzu der Kombination der genannten Merk-
Die Erfindung sieht weiter vor, daß die Länge der Anschlagstücke einstellbar ist. Von diesen Anschlagstückensoll nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jeweils eines an den Ecken des Türkörpers und zwei Anschlagstücke auf jeder Türseite in deren mittlerem Bereich vorgesehen sein.
Schließlich schlägt die Erfindung noch vor, daß zur Ausübung der zusätzlichen Kraft im mittleren Teil des Türkörpers zwei übereinander angeordnete, durch das Eigengewicht der Koksofentür wirkende Exzenterriegel zwischen der oberen und der unteren Verriegelungsvorrichtung angeordnet sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist der Türkörper oberhalb und unterhalb der beiden äußeren Verriegelungsvorrichtungen so weit im Widerstandsmoment verringert, daß er entsprechend dem vorgefundenen Kammerrahmen durchgebogen und diesem angepaßt werden kann. Dieses geschieht beim Einsetzen der Tür durch die Türbedienungsmaschine oder durch besonders hierfür vorgesehene Andruckpunkte im mittleren Türbereich, vorzugsweise durch die erwähnten Exzenterriegel. Bei diesen Exzenterriegeln, die aus der DT-PS 1214 646 bekannt sind und dort als eigentliche Verriegelungsvorrichtungen der Koksofentür verwendet werden, erfolgt die Verriegelung in einfacher Weise durch das Senken rnd die Entriegelung durch das Anheben der Tür. Der Anpreßdruck der Tür am Kammerrahmen wird hierbei durch das Eigengewicht der Tür erzielt. Durch diese erfindungsgemäß zusätzlich vorgesehenen Verriegelungen wird erreicht, daß die Abdichtung des mittleren Türteils ohne Hinzuziehung der beiden äußeren Verriegelungsvorrichtungen, die vorzugsweise als Federverriegelungen ausgebildet sind, erfolgt und eine fest fixierte höhenmäßige Position für die durch die äußeren Verriegelungsvorrichtungen vorzunehmende Anpassung des Türkörpers im oberen und unteren Bereich geschaffen ist. Die Federverriegelungen werden somit nicht für das Andrücken der elastischen 4<i Membrane zwischen den erwähnten Anschlagstücken im mittleren Türbereich herangezogen. Sie dienen vielmehr lediglich zur Abdichtung und Verformung des oberen und unteren Türkörperteils. Sie sollten hierbei so ausgelegt sein, daß sie auch die während der Garungszeit auftretenden Temperaturschwankungen des Türkörpers durch äußere Einflüsse ausgleichen, so daß stets eine einwandfreie Abdichtung sichergestellt ist.
Durch die vorgesehene Schwächung des Türkörpers und die dadurch ermöglichte Anpassung an den Kammerrahmen kann ein stets gleicher Abstand der am Türkörper befestigten Dichtungsmembrane zur Kammerrahmendichtfläche hergestellt werden, unabhängig davon, in welchem Ausmaß eine Durchbiegung des oberen und unteren Türteils erfolgt. Hierdurch wird die Voraussetzung dafür geschaffen, daß eine elastisch ausgebildete Dichtungsmembrane dauernd die gleichen Abdichtungsbedingungen erhält, beispielsweise dadurch, daß Federdruckelemente die wi Dichtungsschneide mit im wesentlichen gleichbleibender Anpreßkraft dichtend auf die Kammerrahmendichtfläche andrücken können.
Die Anpassung des Türkörpers an den Kammerrahmen im gleichen Abstand wird durch die An- hs schlagstücke im mittleren Teil und an den Ecken des Türkörpers erreicht. Diese Anschlagstücke sind in ihrer Länge einstellbar, beispielsweise mittels Unterlegscheiben, so daß auch über längere Betriebszeiten jeder Art von deformierten Türkörpern und Kammerrahmen Rechnung getragen werden kann. In weiten Grenzen können damit unterschiedliche Durchbiegungen der einzelnen Türkörper berücksichtigt werden. Durch die elastische Verformung des Türkörpers ist ferner gewährleistet, daß die federbelastete Membrane ohne Nachstellung dauernd allseitig zur Anlage kommt, selbst wenn während der Garungszeit Türverformungen durch wechselnde Temperaturdifferenzen eintreten.
Um die Anpassungsverformung des Türkörpers an den Kammerrahmen allein durch die Türbedienungsmaschine zu erreichen, muß die Maschine die Tür im Bereich des starren Mittelteils erfassen. Ist dies bei bestehenden Anlagen nicht der Fall, so muß eine zusätzliche Andrückvorrichtung im Mittelteil vorgesehen werden, vorzugsweise in Form der vorstehend beschriebenen Exzenterriegel.
Sind durch die Türbedienungsmaschine oder durch die zusätzliche Andrückvorrichtung nur die 4 Anschlagstücke im mittleren Türbereich zur Anlage gebracht worden, weil durch die Türdeformierung der obere und der untere Teil der Tür vom Kammerrahmen absteht, so werden durch die beiden äußeren Verriegelungsvorrichtungen anschließend auch die 4 Anschlagstücke an den Ecken des Türkörpers am Kammerrahmen zur Anlage gebracht. Durch die gewählte Länge der Anschlagstücke erhält nun die Dichtungsmembrane ihren optimalen Arbeitsbereich, weil sie umlaufend den gleichen Abstand von der Kammerrahmendichtfläche zum Membranbefestigungspunkt am Türkörper hat. Selbst wenn durch außergewöhnliche Einwirkungen von außen, beispielsweise heftige Regengüsse, einige Türkörperteile unterschiedliche Abkühlungen und somit unterschiedliche Temperaturdifferenzen erhalten sollten, was eine Verformung des Türkörpers während der Garungszeit bedeuten kann, so bleibt doch die Adichtung gewährleistet, weil durch die vorgegebene Verformung des Türkörpers ein Teil der Verzugsspannung aufgenommen wird und außerdem die federbelastete elastische Membrane einer Verformung des Türkörpers nachgeben kann, ohne daß die Anlage der Dichtungsschneide am Kammerrahmen völlig aufgehoben wird. Die Membrane arbeitet in jedem Fall immer in einem elastischen Bereich mit vorgegebenen Rückstellwerten. Der zusätzliche Ausgleichsbereich kann durch Form und Wahl der eigentlichen Verriegelungsvorrichtungen (Federverriegelung) und der Länge der Anschlagstücke eingestellt werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1. Die Verwerfung und Durchbiegung der Koksofentiir und/oder des Kammerrahmens beeinflussen nicht die eigentliche Anpreßkraft auf die Dichtungsschneide, die groß genug ist, um eine sichere Abdichtung gegenüber dem Kammerrahmen zu gewährleisten, da die Dichtungsschneide immer im gleichen Abstand zur Kammerrahmendichtfläche eingestellt ist.
2. Die Anpassung des Türkörpers an den Kammerrahmen kann durch Änderung der Länge der Anschlagstücke den gegebenen Betriebsverhältnissen angepaßt werden, urn optimale Abdichtungseffekte zu erzielen.
3. Durch den gleichen Abstand von Dichtungsschneidc zur Kammerrahmendichtfläche wird
ein einheitlicher Druck auf die Dichtungsschneide erreicht, so daß zwischen den Druckpunkten ein Verziehen vermieden wird und die Membrane Äomit ihre Wirksamkeit behält Durch Änderung der Länge der Anschlagstücke können die elastischen Bereiche der Membrane geändert werden, wodurch ein erhöhter oder verringerter Druck auf die Dichtungsschneide ausgeübt werden kann.
4. Der Türkörper mit der daran befestigten Mem- ίο brane wird nach der Kontur des Kammerrahmens gebogen, so daß infolge des gleichen Abstandsmaßes ein Verwerfen der Membrane weitgehend ausgeschaltet wird.
5. Die mittleren Anpreß- und Türiagenverriege- i.s lungen entlasten die äußeren Federverriegelungen in bezug auf die Membrananpreßkräfte zwischen den Anschlagstücken im mittleren Türbereich.
6. Die Federverriegelungen können im Bedarfsfall einen Teil der Türverwerfung ausgleichen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäß ausgebildete Koksofentür, Fig. 2 eine Ansicht der Koksofentür,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Koksofentür, und
Fig. 4 den Ausschnitt A nach Fig. 3.
In den Zeichnungen ist mit 1 der metallische Türkörper der Koksofentür bezeichnet, an dem der feuerfeste Türstopfen 2 befestigt ist. 3 bezeichnet den Kammerrahmen. Zur Abdichtung zwischen metallischem Türkörper und Kammerrahmen ist eine sich über den Umfang der Koksofentür erstreckende metallische Membrane 4 vorgesehen, die am Türkörper 1 mittels Schrauben 5 befestigt ist und deren Dichtungsschneide 6 im Betriebszustand an der Dichtfläche 7 des Kammerrahmens zur Anlage kommen muß (Fig. 4). Am Türkörper 1 ist eine Vielzahl über dessen Umfang verteilt angeordneter Federdruckelemente 8 angeordnet. Deren Federn 9 üben über bewegliche Stifte 10 die erforderliche Anpreßkraft der Dichtungsschneide 6 auf die Dichtfläche 7 aus.
Im oberen und unteren Türbereich ist in üblicher Weise eine Verriegelungsvorrichtung in Form der bekannten Federverriegelung 11 vorgesehen. Oberhalb und unterhalb jeder Federverriegelung ist im metallischen Türkörper zur Verringerung seines Widerstandsmomentes eine Aussparung 12 angebracht, die mit einer Asbestplatte 13 od. dgl. ausgefüllt oder abgedeckt sein kann. Im mittleren Teil der Tür sind zwei Exzenterriegel 14 vorgesehen, welche die Fixierung der Tür in der Höhenlage und den Anpreßdruck auf den Kammerrahmen im mittleren Türbereich bewirken.
Mit 15 sind Anschlagstücke bezeichnet, von denen je eines in jeder Ecke des Türkörpers und je zwei auf jeder Seite des Türkörpers in dessen mittlerem Bereich vorgesehen sind. Diese Anschlagstücke sind durch Unterlegscheiben 16 in ihrer Länge einstellbar. Wie in Fig. 4 strichpunktiert eingezeichnet, überragt die Dichtungsschneide 6 der Membrane 4 im entspannten Zustand, d. h. bei Nichtanlage am Kammerrahmen, das Anschlagstück 15 um das somit einstellbare Maß α, wodurch sichergestellt ist, daß im Betriebszustand die Dichtungsschneide mit dem durch die Federdruckelemente hervorgerufenen Anpreßdruck zur Anlage kommt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Koksofentür mit einer als umlaufende Profilmembrane ausgebildeten Dichtleiste, deren Schneide mittels Druckelementen an der Dichtfläche des Kammerrahmens zur Anlage kommt, wobei im oberen und unteren Bereich der Koksofentür jeweils eine diese mit dem Ofenkörper verbindende Verriegelungsvorrichtung vorgese- iu hen ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) oberhalb und unterhalb der Verriegelungsvorrichtung (11) ist jeweils im metallischen Türkörper (1) eine dessen Widerstandsmo- is ment verringernde und damit dessen Durchbiegung bis zur gleichmäßigen allseitigen Anlage der Dichtungsschneide (6) am Kammerrahmen (3) ermöglichende Aussparung (12) vorgesehen;
b) die Durchbiegung ist begrenzt durch mehrere über den Umfang des Türkörpers (1) verteilt angeordnete, von der Dichtungsschneide (6) im entspannten Zustand der Profilmembrane (4) überragte Anschlagstücke (15);
c) auf den mittleren Teil des Türkörpers (1) wirkt zusätzlich zu den Verriegelungsvorrichtungen (11) in an sich bekannter Weise eine Kraft ein.
2. Koksofentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Anschlagstücke (IS) einstellbar ist.
3. Koksofentür nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Anschlagstück (15) an den Ecken des Türkörpers (1) und zwei Anschlagstückc auf jeder Türscitc in deren mittlerem Bereich vorgesehen sind.
4. Koksofentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung der zusätzlichen Kraft im mittleren Teil des Türkörpers (1) zwei übereinander angeordnete, durch das Eigengewicht der Koksofentür (1, 2) wirkende Exzenterriegel (14) zwischen der oberen und der unteren Verriegelungsvorrichtung (11) angeordnet sind.
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