DE1064643B - Mittelbar geheizte Vorratskathode fuer elektrische Entladungsgefaesse - Google Patents
Mittelbar geheizte Vorratskathode fuer elektrische EntladungsgefaesseInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/20—Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
- H01J1/28—Dispenser-type cathodes, e.g. L-cathode
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine mittelbar geheizte Vorratskathode für elektrische Entladungsgefäße, bei der im Betrieb Emissionssubstanzen aus
einem Vorrat durch feine Öffnungen eines Emissionsstoffträgers aus hochschmelzendem Metall, insbesondere
Wolfram oder Molybdän, zur Kathodenoberfläche gelangen und sich dort durch Wandern ausbreiten.
Bei solchen Vorratskathoden tritt das Problem des Einflusses der Reaktionsprodukte, die sich aus der Reaktion
zwischen Emissionsstoffvorrat und Wolfram bilden, auf den Wanderungsprozeß auf, wobei durch
die Reaktionsprodukte das Gleichgewicht zwischen der Menge der zur Emissionsoberfläche wandernden Emissionssubstanzen
und der Menge der auf der Emissionsoberfläche verbrauchten Emissionssubstanzen erheblich
gestört werden kann.
Es sind bereits Vorratskathoden bekannt, bei denen die aus dem Vorrat austretenden Emissionssubstanzen
zwei Sinterkörper aus Wolfram oder Molybdän hintereinander bis zur Emissionsoberfläche durchlaufen
müssen. Zwar dient der zweite, direkt über dem Vorrat liegende Sinterkörper durch die Anordnung sehr
feiner Poren vorwiegend zur Begrenzung der zur Emissionsoberfläche wandernden Emissionssubstanzen,
jedoch wird bei dieser bekannten Vorratskathode auch das obengenannte Problem teilweise gelöst. Teilweise
deshalb, weil eine Verklebung von dem Vorrat zugewandten Oberflächenbereichen des die Emissionsfläche
aufweisenden Sinterkörpers durch Reaktionsprodukte nicht stattfinden kann, aber die Durchlässigkeit des
dem Vorrat benachbarten Sinterkörpers bei Ablagerung der Reaktionsprodukte abnimmt.
Die bekannte Vorratskathode mit zwei Sinterkörpern aus Wolfram oder Molybdän, von denen der zweite
Sinterkörper zur Begrenzung der hindurchtretenden Emissionssubstanz und der erste zur Wanderung der
Emissionssubstanz auf der Oberfläche dienen, weist eine zu große Abhängigkeit der Durchtrittsmenge der
Emissionssubstanz von der Größe der Ablagerungen der Reaktionsprodukte vor den Porenöffnungen auf
und besitzt einen zu komplizierten Aufbau.
Deshalb bestand die Aufgabe der Erfindung darin, den Aufbau für Vorratskathoden, bei denen die Reaktionsprodukte
aus EmissionsstoffvorratundWolfram von dem Emissionsstoffträger ferngehalten werden
sollen, zu vereinfachen und die Durchtrittsmenge weitgehend unabhängig von den sich anlagernden Reaktionsprodukten
zu machen.
Bei einer mittelbar geheizten Vorratskathode für elektrische Entladungsgefäße, bei der im Betrieb
Emissionssubstanzen aus einem Vorrat durch feine öffnungen eines Emissionsstoffträgers aus hochschmelzendem
Metall, insbesondere Wolfram oder Molybdän, Mittelbar geheizte Vorratskathode
für elektrische Entladungsgefäße
für elektrische Entladungsgefäße
Anmelder:"
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr. Helmut Katz, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zur Kathodenoberfläche gelangen und sich dort durch Wandern ausbreiten, ist daher nach der Erfindung
zwischen dem Emissionssubstanzvorrat und dem feine Öffnungen besitzenden Emissionsstoffträger ein für
die Emissionssubstanz als Filter wirkender Draht-
2S bausch aus dünnen und aus hochschmelzendem Metall bestehenden Drähten, z. B. aus Wolframdrähten oder
Molybdändrähten, vorgesehen.
Die den Drahtbausch bildenden Drähte können einen kleineren Durchmesser als 10 μ besitzen. Der Drahtbausch
wird vorteilhafterweise durch allseitiges Drehen eines Drahtknäuels zwischen zwei Auflagen und durch
anschließendes Flachdrücken hergestellt.
Damit eine vollkommene Filterwirkung auf die zur Emissionsoberfläche wandernde Emissionssubstanz
von dem Drahtbausch ausgeübt wird, ist es zweckmäßig, daß der Drahtbausch den Raum zwischen dem
Emissionsstoffvorrat, dem Emissionsstoffträger und dem z. B. zylindrischen Teil des Vorratsbehälters
völlig ausfüllt.
Durch die Verwendung eines Drahtbausches zur Filterung des zur Emissionsoberfläche wandernden
Emissionsstoffes ist es möglich geworden, mit nur wenigen und verhältnismäßig einfachen Teilen eine
Vorratskathode zu schaffen, die sich ohne weiteres in Serienproduktion bei großen Stückzahlen herstellen
läßt und mit denen die vorteilhaften Eigenschaften, wie lange Lebensdauer, gleichbleibende und reproduzierbare
Emissonsfähigkeit usw., erzielt werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung erläutert werden. In der Figur sind die wesentlichen, die Erfindung erläuternden Teile in vereinfachter Darstellung gezeigt. Alle Teile, die nicht unbedingt zur Erläuterung der Erfindung beitragen, sind weggelassen worden.
Weitere Merkmale der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung erläutert werden. In der Figur sind die wesentlichen, die Erfindung erläuternden Teile in vereinfachter Darstellung gezeigt. Alle Teile, die nicht unbedingt zur Erläuterung der Erfindung beitragen, sind weggelassen worden.
909 610/324·
Claims (5)
1. Mittelbar geheizte Vorratskathode für elektrische Entladungsgefäße, bei der im Betrieb
Emissionssubstanzen aus einem Vorrat durch feine Öffnungen eines Emissionsstoffträgers aus hochschmelzendem Metall, insbesondere Wolfram oder
Molybdän, zur Kathodenoberfläche gelangen und sich dort durch Wandern ausbreiten, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Emissionssubstanzvorrat und dem feine öffnungen besitzenden Emissionsstoffträger
ein für die Emissionssubstanz als Filter wirkender Drahtbausch aus dünnen und aus
hochschmelzendem Metall bestehenden Drähten, z. B. aus Wolframdrähten oder Molybdändrähten,
vorgesehen ist.
2. Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drahtbausch bildenden Drähte
einen kleineren Durchmesser als 10 μ besitzen.
3. Kathode nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtbausch den Raum
zwischen dem Emissionsstoffvorrat, dem Emissionsstoffträger und dem zylindrischen Teil des
Vorratsbehälters völlig ausfüllt.
4. Kathode nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Heizwendel enthaltendes
dünnwandiges Gefäß aus hochschmelzendem Metall, wie Molybdän, in einem dünnwandigen Zylinder,
der ebenfalls aus hochschmelzendem Metall besteht und an einer Stirnseite den EmissionsstofFträger
besitzt, so eingeschoben und mit diesem fest verbunden ist, daß der Boden des Gefäßes mit dem
überstehenden Teil des Zylinders und dem Emissionsstoffträger zusammen den den Emissionsstoffvorrat
und den Drahtbausch enthaltenden Vorratsbehälter bildet.
5. Verfahren zur Herstellung eines Drahtbausches für eine Kathode nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Drahtknäuel zwischen zwei Auflagen allseitig gedreht und anschließend
flachgedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 610/324 8.59
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| FR795426A FR1225314A (fr) | 1958-06-19 | 1959-05-23 | Cathode à chauffage indirect pour tubes de décharge électrique |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58650A DE1064643B (de) | 1958-06-19 | 1958-06-19 | Mittelbar geheizte Vorratskathode fuer elektrische Entladungsgefaesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064643B true DE1064643B (de) | 1959-09-03 |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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1958
- 1958-06-19 DE DES58650A patent/DE1064643B/de active Pending
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1959
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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