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DE954898C - Kathode mit einem Emissionsstoffvorrat fuer elektrische Entladungsgefaesse - Google Patents

Kathode mit einem Emissionsstoffvorrat fuer elektrische Entladungsgefaesse

Info

Publication number
DE954898C
DE954898C DES29427A DES0029427A DE954898C DE 954898 C DE954898 C DE 954898C DE S29427 A DES29427 A DE S29427A DE S0029427 A DES0029427 A DE S0029427A DE 954898 C DE954898 C DE 954898C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
emission
openings
sheets
electrical discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES29427A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Costa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES29427A priority Critical patent/DE954898C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954898C publication Critical patent/DE954898C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens
    • H01J17/06Cathodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/20Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
    • H01J1/28Dispenser-type cathodes, e.g. L-cathode

Landscapes

  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 27. DEZEMBER 1936
S 29427 VIIIc12ig
Siegfried Costa, München
ist als Erfinder genannt worden
Es sind bereits Kathoden für elektrische Entladungsgefäße bekannt, bei denen im Betrieb Emissionssubstanzen aus einem Emissionsstoffvorrat durch die feinen Öffnungen eines diesen bedeckenden Emissionestoffträgers an dessen Oberfläche gelangen. Es hat sich hefausgestellt, daß Thorium und Barium auf bestimmten Oberflächen a fut zu wandern "vermögen, für die sich Wolfram oder auch Molybdän als besonders günstig erwiesen haben.
Man hat bei den bekannten Kathoden dieser Art die feinen Öffnungen in dem Emissionsstoffträger dadurch gebildet, daß man poröse Körper, z. B. poröse Sinterkörper aus Wolfram oder Molybdän, hergestellt hat. In vielen Fällen ist aber ein solcher Herstellungsprozeß nicht leicht, vor allem dann, wenn Materialien verwendet werden, auf denen zwar die Emissionssubstanzen gut zu wandern vermögen, bei denen jedoch Schwierigfceiten bestehen, die feinen Öffnungen zu bilden. Die Erfindung hat ao bei Vorratskathoden für die Bildung eines durchlässigen Emissionsstoffträgers aus solchen Metallen Bedeutung, die sich im Betrieb nur schwierig porös halten lassen.
Bei einer Kathode für elektrische Entladungs- as gefäße, bei der im Betrieb Emissionsubstanzen aus einem Emissionsstoffvorrat durch einen diesen bedeckenden, mit feinen Öffnungen versehenen Emis-
sionsstoffträger an dessen Oberfläche gelangen una sich dort durch Wandern ausbreiten, besteht nach der Erfindung der Emissionsstoffträger aus zwei oder mehr gelochten Blechen aus einem Werkstoff, der für poröse Sinterkörper ungeeignet ist und die derart unmittelbar übereinander angeordnet sind, daß keine direkten Durchtrittsöffnungen in Richtung senkrecht zur Emissionsstoffträgerfläche vorhanden sind.
ίο Der wesentliche Vorteil einer derartigen Ausbildung des Emissionsträgers gemäß der Erfindung besteht darin, daß durch die Löcheranordnung in den Blechscheiben auf der eigentlichen Kathodenoberfläche kleinste Wanderungswege und damit die Voraussetzungen für eine gute, gleichmäßige Bedeckungedichte der Emissionsschicht geschaffen werden. Demgegenüber kann bei einer bekannten Kathode, bei der der Emissionsstoffträger aus sich überlappenden, parallel angeordneten Blechstreifen ao besteht, die Breite dieser Blechstreifen zur Erreichung des gleichen. Zieles aus mechanischen Gründen im Hinblick auf die erforderliche, definierte Oberfläche nicht beliebig klein gewählt werden. Durch die Erfindung werden also die bei Verwenas dung eines porösen Sinterkörpers für den Emissionsmechanismus erforderlichen sehr feinen öffnungen durch solche öffnungen ersetzt, die mit den üblichen mechanischen Fertigungsmitteln ohne Schwierigkeitenj in einfacher Weise hergestellt werden können. Bei einer geeigneten Bemessung der öffnungen und des Abstandes zwischen den Öffnungen und geeigneter, regelmäßiger Lochanordnung kann man durch unterschiedliches Versetzen dieser Löcher verschiedener Bleche gegeneinander die Wanderungsgeschwindig- und damit die Emissionsergiebigkeit hei unterschiedlichen Belastungsanforderungen sowie die Lebensdauer der Kathode in gewissen Grenzen variieren.
Xn Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen zwei Ausführungsbeispiele in ihren für die Erfindung wesentlichen Teilen in vereinfachter schematischer Darstellung. Fig. ι zeigt eine Kathode, deren Emissionsstoffträger aus zwei gelochten Tantalblechen besteht. Hier sind öffnungen, die etwa die Größenordnung von 0,05 bis 0,1 mm Durchmesser besitzen, in jedem der beiden Blechteile angebracht. Die Bleche selbst besitzen eine Dicke von 0,1 bis 0,05 mm. Der Abstand der Löcher voneinander kann zweckmäßig kleiner als 1 mm gewählt werden. Bei dem dargestellten Ausführungbeispiel ist zu erkennen, daß die einzelnen öffnungen in den Blechen so gegeneinander versetzt sind, daß keine unmittelbare Verbindung von dem Emissionsstoffvorrat zur Kathodenoberfläche vorhanden ist. Durch die unmittelbar übereinander angeordneten Bleche werden Fugen gebildet, deren Größe ausreicht, um eine die Emission herabsetzende Wirkung zu erreichen.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausfuhrungebeispiel veranschaulicht, bei dem kleinere öffnungen in den beiden Blechen vorgesehen sind, die in größerem Abstand voneinander liegen. Die beiden Tantalbleche sind an ihren äußeren Rändern miteinander verschweißt und durch eine weitere Schweißverbindung dicht mit dem Vorratsbehälter in topfförmiger Ausführungsweise verbunden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kathode für elektrische Entladungsgefäße, ibei der im Betrieb Emissioniseubstanizen aus einem Emissionsstoffvorrat durch einen diesen bedeckenden, mit feinen Öffnungen versehenen Emissionsstoffträger an dessen Oberfläche gelangen· und sich· dort durch Wandern ausbreiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Emissionsstoffträger aus zwei oder mehr gelochten Blechen, aus einem Werkstoff, der für poröse Sinterkörper ungeeignet ist, besteht, die derart unmittelbar übereinander angeordnet sind, daß keine direkten Durchtrittsöffnurigen in Richtung senkrecht zur EmisBionsstoffträgernäche vorhanden sind.
  2. 2. Kathode nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch gelochte Tantalbleche.
  3. 3. Kathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechdicke etwa 0,05 bis 0,1 mm bemessen ist.
  4. 4. Kathode nach Anspruch· 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen etwa 0,05 bis 0,1 mm groß sind.
  5. 5. Kathode nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Öffnungen kleiner als 1 mm ist.
  6. 6. Kathode «ach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche an ihren äußeren« Rändern miteinander verschweißt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 272 699, 274440;
    französische Patentschrift Nr. 903 976.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    θ 609546/382 6.56 (609 723 12.56}
DES29427A 1952-07-23 1952-07-24 Kathode mit einem Emissionsstoffvorrat fuer elektrische Entladungsgefaesse Expired DE954898C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES29427A DE954898C (de) 1952-07-23 1952-07-24 Kathode mit einem Emissionsstoffvorrat fuer elektrische Entladungsgefaesse

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE312786X 1952-07-23
DES29427A DE954898C (de) 1952-07-23 1952-07-24 Kathode mit einem Emissionsstoffvorrat fuer elektrische Entladungsgefaesse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954898C true DE954898C (de) 1956-12-27

Family

ID=25794585

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES29427A Expired DE954898C (de) 1952-07-23 1952-07-24 Kathode mit einem Emissionsstoffvorrat fuer elektrische Entladungsgefaesse

Country Status (1)

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DE (1) DE954898C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075747B (de) * 1960-02-18 Deutsche Elektronik G.m.b.H., Berlin-Wilmersdorf Zylindrische Vorratskathode für Magnetfeldröhren
DE1144404B (de) * 1959-06-23 1963-02-28 Philips Nv Kathode fuer eine elektrische Entladungsroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR903976A (fr) * 1942-08-19 1945-10-23 Fides Gmbh Perfectionnements aux cathodes destinées à la production d'un faisceau électronique
CH272699A (de) * 1947-11-26 1950-12-31 Philips Nv Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode, welche mit einem Vorrat emittierender Verbindungen versehen ist.

Patent Citations (3)

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