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DE1064431B - Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb fuer elektrische Uhren - Google Patents

Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb fuer elektrische Uhren

Info

Publication number
DE1064431B
DE1064431B DEM32970A DEM0032970A DE1064431B DE 1064431 B DE1064431 B DE 1064431B DE M32970 A DEM32970 A DE M32970A DE M0032970 A DEM0032970 A DE M0032970A DE 1064431 B DE1064431 B DE 1064431B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fork
spring
impulse
escapement
permanent magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM32970A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Marti
Georges Braunschweig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1064431B publication Critical patent/DE1064431B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/042Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using mechanical coupling
    • G04C3/045Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using mechanical coupling with constant impulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb für elektrische Uhren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb für elektrische Uhren. In der Uhrmacherei ist es nun bekannt, daß die üblichen Hemmungen infolge der Reibung einen großen Teil der der Unruh übermittelten Antriebsenergie verbrauchen; dabei sind die Reibungsverhältnisse je nach dem Zustand des Schmieröles verschieden. Infolge dieser Tatsachen verändert sich die Genauigkeit des Ganges der Unruh. Man hat deshalb schon bekannte Ankerhemmungen mit gleichbleibendem Antrieb für elektrische Uhren geschaffen, bei denen eine Gabel von einer mittels eines elektrischen Organs periodisch vorspannbaren Impulsfeder von einer Endlage (Ruhelage) in eine andere Endlage derart bewegbar ist, daß sie bei ihrer Bewegung periodische Impulse auf die Unruh überträgt, wobei die Gabel durch magnetische Kräfte in der Ruhelage festhaltbar ist und aus dieser durch die Bewegung eines Hebestiftes an der Unruh auslösbar ist. Dabei handelt es sich jedoch um keine normalen Ankerhemmungen üblicher Bauart, bei denen die üblichen serienmäßig hergestellten Teile Verwendung finden können, sondern es bedarf, insbesondere infolge der Ausbildung der Impulsfeder als S-förmige Kippfeder, Sonderanfertigungen. Auch ist bei diesen Hemmungen, weil der hier als kontaktgesteuerter Elektromagnet ausgebildete Festhaltemagnet nicht unmittelbar, sondern über die Kippfeder auf die Gabel einwirkt, und zwar am Ende der Gabel, die Reibung nicht so weit herabgesetzt, daß sich eine Ölung vollständig erübrigen würde; desgleichen benötigen diese Hemmungen noch verhältnismäßig viel Raum, weil die Impulsfeder auch räumlich zwischen die Gabel und die beiden Magnete geschaltet ist.
  • Die Erfindung geht von Hemmungen der vorgenannten Art aus und bezweckt, diese wesentlich zu verbessern. Sie erreicht dies erfindungsgemäß dadurch, daß als Impulsfeder eine um die Gabelwelle derart angeordnete Spiralfeder dient, daß diese unmittelbar auf die Gabelwelle einwirkungsfähig ist und daß ein derart bemessener und derart angeordneter zusätzlicher Dauermagnet vorgesehen ist, daß dieser durch unmittelbare Einwirkung auf die Gabel bei vorgespannter Impulsfeder die Gabel in der Ruhelage festzuhalten vermag.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Hemmung, nämlich durch die direkte Einwirkung einerseits der Impulsfeder auf die Gabelwelle und andererseits des zusätzlichen Dauermagnets auf die Gabel, wird ein praktisch vollendeter Ausgleich der Kräfte erzielt, die während der Impulsgebung und während des Wiederaufzuges der Impulsgeber wirken. Damit aber arbeitet die Hemmung mit konstanter Kraft, und überdies ist ein Ölen nicht mehr notwendig. Weiterhin können bei dieser Anordnung serienmäßig mit normalen Toleranzen hergestellte Teile verwendet werden, was sich auf die Herstellungskosten der Uhr auswirkt, obwohl dieselbe größte Genauigkeit und eine lange Lebensdauer besitzt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die einzige Figur stellt eine schematische Draufsicht dar, wobei nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile dargestellt sind.
  • Die gezeichnete Hemmung kann beispielsweise in das Werk einer an ein Element angeschlossenen elektrischen Uhr eingebaut sein. In der Zeichnung bedeutet 1 eine Unruh bekannter Art, die mit der Scheibe 2, einem Hebelstift 3 und einer Spiralfeder 4 ausgerüstet ist. Die Unruh 1 wird von einer besonders ausgebildeten Ankergabel 5 betätigt, welche auf den Hebelstift 3 periodische Impulse überträgt.
  • Die Gabel 5 ist mittels beidseitig an der Welle 6 vorgesehener Zapfen in nicht gezeichneten Lagern gelagert. Die Gabel 5 besitzt zwei Gabelspitzen 7 und 8 von ungleicher Länge, deren kürzere als Anschlag für das freie Ende einer Blattfeder 9 dient, deren anderes Ende an einem an der Gabelnabe angebrachten Ohr 10 angenietet ist. An dem den Gabelspitzen 7, 8 gegenüberliegenden Arm der Gabel 5 ist einerseits ein Kontaktklötzchen 11 angebracht und andererseits auf seinem Ende ein Eisenstift 12. Eine spiralförmige Impulsfeder 13 ist mit ihrem inneren Ende an der Gabelwelle 6 und mit ihrem äußeren Ende an einer Klemme 14 befestigt, die ihrerseits mit dem negativen Pol eines elektrischen Elementes 15 verbunden ist.
  • 16 bezeichnet einen Elektromagnet, dessen als Hebel ausgebildeter Magnetanker 17 in einem Träger 18 schwenkbar gelagert ist. An seinem freien Ende trägt der Magnetanker 17 ein Kontaktklötzchen 19, das zum Zusammenarbeiten mit dem an der Gabel 5 angebrachten Kontakt 11 bestimmt ist. Eine Rückführfeder 20 sucht den Kontakt 19-11 offenzuhalten. Der Elektromagnet 16 ist an eine Klemme 21 angeschlossen, die ihrerseits mit dem positiven Pol des Elementes 15 verbunden ist.
  • Im weiteren ist mit 24 ein kleiner Dauermagnet bezeichnet, der zum Anziehen des Eisenstiftes 12 der Gabel 5 bestimmt ist. 25 ist ein fester Anschlag, der die Ruhelage der Gabel 5 bestimmt.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Hemmung ist folgende: Die Gabel 5 steht unter dem Einfluß der Impulsfeder 13, die derart vorgespannt ist, daß sie der Unruh 1 Schwingungen mit gleicher Amplitude erteilt. Die Impulsfeder 13 wird mittels des Elektromagnets 16 periodisch vorgespannt, dessen Magnetanker 17 bei geschlossenem Stromkreis 15-14-13-6-11-19-20-16-21 angezogen wird, wodurch sein Kontakt 19, der mit dem Kontaktklötzchen 11 zusammenwirkt, die Gabel 5 verschwenkt; dabei dreht sich auch die Gabelweile 6, an welcher das innere Ende der Impulsfeder 13 befestigt ist.
  • In der in vollen Linien gezeichneten Ruhelage liegt die Gabel 5 am festen Anschlag 25 an und wird in dieser Lage durch den Dauermagnet 24 gehalten. welcher den Eisenstift 12 anzieht. Die Anziehungskraft dieses Dauermagnets 24 ist etwas größer bemessen als die Kraft der Impulsfeder 13.
  • Wenn im Verlauf einer halben Schwingung der Unruh 1 in Richtung der Pfeiles F1 der Hebelstift 3 der letzteren zwischen die Gabelspitze 7 und die Blattfeder 9 der Gabel 5 eindringt, so reißt er die Gabel 5 vom Dauermagnet 24 los, dessen Anziehungskraft mit der sich ständig vergrößernden Entfernung des Stiftes 12 rasch abnimmt. Nunmehr wirkt die Impulsfeder 13 auf die Gabel 5, die vermittels ihrer Spitze 7 den Impuls in Richtung des Pfeiles F1 auf den Hebelstift 3 überträgt: die Größe dieses Impulses ist genügend, um das Schwingen der Unruh zu gewährleisten. Am Ende des Impulses, welche Lage in strichpunktierten Linien dargestellt ist, verläßt der Hebelstift 3 -die Gabel 5, während diese selbst den Kontakt 11 zum Anliegen an den Kontakt 19 des llagnetanker17 bringt. «-odurch der obengenannte Erregerstromkreis wieder geschlossen wird. Dadurch wird der Magnetanker 17 vom Elektromagnet 16 angezogen und stößt dabei die Gabel 5 im entgegengesetzten Sinn (V;gl. Pfeil F2) in Richtung ihrer Ruhelage genügend weit zurück, so daß der Dauermagnet 24 durch seine Wirkung auf den Stift 12 die Kraft der Impulsfeder 13 überwindet, wodurch die Gabel 5 an den Anschlag 25 anschlägt, welche Lage die Ausgangslage für die Impulsbewegung oder die Ruhelage darstellt.
  • Der :@lagnetailker 17 wird durch den Anschlag 23 zurückgehalten, der so angebracht ist, daß der Stromkreis unterbrochen wird. bevor die Gabel die Ruhelage erreicht hat. d. h. in dem Augenblick, in welchem Cier Dauer na-net 24 den Stift 12 wieder anzuziehen vermag. Hierauf wird der Magnetanker 17 durch die Rückführfeder 20 in seine Ausgangslage zurückgebracht. Während dieser Zeit führt die Unruh 1 eine halbe Schwingung aus, und wenn der sich in Richtung des Pfeiles F2 bewegende Hebelstift 3 in das Wirkungsfeld der Gabel 5 gerät, so stößt er von rechts nach links gegen das Ende der Blattfeder 9, welche über die Gabelspitze 8 hinausreicht. Die Feder 9 gibt dem Druck des Hebelstiftes 3 nach, und dieser gleitet über die Feder 9 hinweg. Nach einer erneuten halben Schwingung befindet sich der in Richtung des Pfeiles F1 wiederkehrende Hebelstift 3 neuerdings am Eingang der Gabel 5 und schlägt von links nach rechts an die Blattfeder 9 an, die jedoch diesmal nicht nachgeben kann, da sie an der Innenfläche der kürzeren Gabelspitze 8 anliegt. Hierauf wird die Gabel 5 in Richtung des PfeilesFl mitgenommen, und unter dem Einfluß eines neuen Impulses in Richtung des Pfeiles F' der Impulsfeder 13 beginnt das Spiel von neuem.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; 1. Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb für elektrische Uhren mit einer von einer mittels eines elektrischen Organs periodisch vorspannbaren Impulsfeder von einer Endlage (Ruhelage) in eine andere Endlage derart bewegbaren Gabel, daß diese bei ihrer Bewegung periodische Impulse auf die Unruh überträgt, wobei die Gabel durch magnetische Kräfte in der Ruhelage festhaltbar ist und andererseits aus ihr durch die Bewegung eines Hebelstiftes an der Unruh auslösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulsfeder eine um die Gabelwelle (6) derart angeordnete Spiralfeder (13) dient, daß diese unmittelbar auf die Gabelwelle einwirkungsfähig ist, und daß ein derart bemessener und derart angeordneter zusätzlicher Dauermagnet vorgesehen ist, daß dieser durch unmittelbare Einwirkung auf die Gabel (5, 12) bei vorgespannter Impulsfeder die Gabel in der Ruhelage festzuhalten vermag.
  2. 2. Hemmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anziehungskraft des Dauermagnets (24) derart größer als die Kraft der Impulsfeder (13) bemessen ist, daß die Gabel (5), ehe sie ihre Impulsbewegung beginnt, erst durch den Hebelstift (3) der Unruh (2) von dem Dauermagnet (24) losgerissen und so weit entfernt werden muß, bis die Impulsfederkraft die mit wachsendem Luftspalt sich verkleinernde Anziehungskraft des Magnets überwindet.
  3. 3. Hemmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (5) mit zwei Spitzen (7. 8) ungleicher Länge und mit einer Blattfeder (9) ausgerüstet ist, deren freies Ende die kürzere Gabelspitze (8) unter Anlehnung an deren Innenfläche derart verlängert. daß sie den Weg für den Hebelstift (3) der Unruh (2;) nur in einer Bewegungsrichtung freigibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 440 917, 705 966, 833 327: deutsches Gebrauchsmuster \r. 1676 760.
DEM32970A 1956-05-31 1957-01-21 Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb fuer elektrische Uhren Pending DE1064431B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1064431X 1956-05-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1064431B true DE1064431B (de) 1959-08-27

Family

ID=4555612

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM32970A Pending DE1064431B (de) 1956-05-31 1957-01-21 Hemmung mit gleichbleibendem Antrieb fuer elektrische Uhren

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DE (1) DE1064431B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299557B (de) * 1965-06-30 1969-07-17 Elektrotechniki Kunststoff Spr Elektromechanischer Gangantrieb fuer Uhren

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE440917C (de) * 1925-12-05 1927-02-19 Eugene Butticaz Elektrische Unruhuhr mit Gabelantrieb
DE705966C (de) * 1936-04-22 1941-05-14 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Gangregler fuer Zeitmessinstrumente
DE833327C (de) * 1950-04-27 1952-03-06 Ernst Ueck Elektrouhr
DE1676760U (de) * 1954-02-09 1954-05-20 Willi Hahn G M B H Elektrische unruheuhr.

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