DE1064402B - Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren - Google Patents
Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen TierfigurenInfo
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Description
- Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrspielzeug mit beweglichen Figuren in Form von spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren unter Bewegung einer Tierfigur durch eine gekröpfte Laufradwelle, wobei diese Figur mit ihrem Körper schwingend gegenüber den feststehenden Füßen in einem Punkt gelenkig gelagert ist.
- Fahrspielzeuge mit beweglichen Figuren, auch Hasen, wobei diese Figuren durch eine gekröpfte Radwelle oder durch beide gekröpfte Radwellen beim Fahren sich aufrichten oder sonst in Bewegung versetzt werden, sind bekannt. So gibt es z. B. pickende Hühner, sich stoßende Böcke, aus der Laufstellung in Sitzstellung übergehende Tiere u. dgl. mehr. Diese Spielzeuge wirken, da sie immer die gleichen Bewegungen ausführen, monoton und mit der Zeit ermüdend, insbesondere da auch eine schnellere Bewegung des Fahrspielzeuges keine Änderung der Bewegungsart zur Folge hat. Es wurde wohl ein Fahrspielzeug geschaffen, bei dem z. B. eine Gans den Kopf nach einem ihr von einem Bären vorgehaltenen Tablett mit Futter bewegt, während der Bär durch entsprechende Steuerung in dem Augenblick, in dein die Gans sich dem Futter nähert, schnell zurückweicht. Auch diese mechanische Darstellung besitzt keine Möglichkeit an irgendwelcher wechselnden Bewegung, so daß sie auch selbst bei schnellerer Bewegung des Fahrzeuges kein anderes Bild zur Folge hat und daher im Laufe der Zeit auch monoton wirkt. Dadurch, daß bei dem bekannten Spielzeug als wippende oder teilwippende Figur eine Gans, alsö nur eine zweibeinige Figur, in Anwendung gebracht wird, ist es nicht möglich, der Gans bzw. dem betreffenden Tier durch Verbindung mit einem weiteren Fußpaar irgendeine originelle Wirkung mit einer zweiten Figur herstellen zu lassen. Auch dadurch, daß bei einem solchen bekannten Spielzeug der wippende Gänsehals in einem festen Gelenkpunkt gelagert ist und die betreffende, mit der gekröpften Welle in Verbindung stehende Steuerstange eine feste Länge besitzt, sind die Wippbewegungen des Halses immer hinsichtlich des Wippweges die gleichen, so daß auch hier die Eintönigkeit des Bewegungsvorganges sich besonders zeigt. Abgesehen davon, erfordert der Steuermechanismus in diesem Falle noch ein zusätzliches Steuergestänge, welches das Spielzeug kompliziert und teuer gestaltet. Es wird damit empfindlicher und daher auch leichter zerstörbar, so daß die Gefahr einer Funktionsunfähigkeit immer sehr nahe liegt.
- Durch die Erfindung ist ein Spielzeug geschaffen, welches die vorbeschriebenen Nachteile völlig ausschließt. In neuartiger Gestaltung werden bei Verwendung einer vierbeinigen Spielfigur, die in bekannter Weise über eine gekröpfte Laufradwelle mechanisch betätigt wird, die äußeren Enden der fest am Körper der Spielfigur angeordneten und von diesem abstehenden Vorderfüße gelenkig mit einer anderen, mit bogenförmig durchgekrümmtem Rücken, auf diesem Rücken wiegeartig sich bewegenden, sonst an keiner anderen Stelle des Fahrspielzeuges angeschlossenen Figur in Verbindung gebracht, wobei die Verbindung an einem der beiden äußeren Enden der Rückenkrümmung dieser zweiten Spielfigur liegt.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel niedergelegt, und zwar zeigen Abb. 1 und 2 ein Fahrspielzeug in Seitenansicht mit zwei Spielfiguren in zwei verschiedenen Bewegungsstellen, wobei in Abb. 1 das Fahrzeug teilweise im Schnitt dargestellt ist.
- Die mit I bezeichnete Figur der beiden, je einen Hasen darstellenden Spielfiguren wird über die gekröpfte Laufradwelle 2 unter Zwischenschaltung einer Zug- bzw. Druckstange 3 in schwingende Bewegung gesetzt, wobei die Lagerung des schwingenden Oberkörpers in einem Drehpunkt 4 gegenüber den feststehenden Läufen 5 erfolgt, während die am Körper fest angeordneten Vorderpfoten 6 nach vorne ausladen. In der Nähe des freien Endes dieser ausladenden Vorderpfoten 6 ist das untere Ende des in sich zusammengekrümmten, zweiten Hasen 7 an der Stelle 6a gelenkig gelagert unter freier Auflage des durchgekrümmten Hasenrückens 7a in wiegeartiger Form auf dem Fahrbrett B. Beim Fahren des Spielzeuges führt der gesteuerte Hasel mit seinem Oberkörper schwingende Bewegungen aus, wodurch auch dessen Vorderpfoten von oben nach unten schwingen und den gekrümmten Hasen wiegemesserartig bewegen. Hierdurch wird schon ein besonderer neuer Spieleffekt erzielt. Wird das Spielzeug nun etwas schneller gefahren, so wechselt der gewiegte Hase nicht sofort mit dein wiegenden Hasen die Bewegung mit; er hat im Gegenteil das Bestreben, auf Grund seines Beschleunigungsvermögens die ihni aufgezwungene WiegebewegUng beim Bewegungswechsel bzw. beim Richtungswechsel in gleicher Richtung fortzusetzen, so daß schlagartig eine Bewegungsturbulenz entsteht und der gewiegte Hase zti springen beginnt, wie Abb 2 zeigt. Hierdurch wird der originelle Eindruck erweckt, als ob der gewiegte Hase nicht mehr nur ruhige Wiegebewegungen ausführen würde, sondern daß er sich auch emporschnellt. Dieser Effekt wird besonders als Spielbelustigung angesehen, der sich dadurch erhöht, daß das spielende Kind selbst durch Regulierung der Fahrgeschwindigkeit die einzelnen Spielarten bestimmen kann. Te nach Bestimmung der Fahrgeschwindigkeit kann ein einfaches Wiegen des betreffenden Hasen oder ein Wiegen mit beginnendem Hüpfen oder auch ein lebhafte: Springen des betreffenden Hasen hervorgerufen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren unter Bewegung einer Tierfigur durch eine gekröpfte Laufradwelle, wobei diese Figur mit ihrem Körper schwingend gegenüber den feststehenden Füßen in einem Punkt gelenkig gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer vierbeinigen Figur (1) die äußeren Enden ihrer fest am Körper angeordneten und von diesem abstehenden Vorderfüße (6) gelenkig mit einer anderen, mit bogenförmig durchgekrümmtem Rücken (7a), auf diesem Rücken wiegeartig sich bewegenden, sonst an keiner anderen Stelle des Fahrspielzeuges angeschlossenen Figur (7) in Verbindung stehen, wobei die Verbindung an einem der beiden äußeren Enden der Rückenkrümmung dieser Figur (7) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 112608; USA.-Patentschrift Nr. 1755 035.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV10246A DE1064402B (de) | 1956-02-25 | 1956-02-25 | Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV10246A DE1064402B (de) | 1956-02-25 | 1956-02-25 | Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064402B true DE1064402B (de) | 1959-08-27 |
Family
ID=7573015
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV10246A Pending DE1064402B (de) | 1956-02-25 | 1956-02-25 | Fahrspielzeug mit spielenden Hasen oder dergleichen Tierfiguren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064402B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB112608A (en) * | 1917-11-20 | 1918-01-17 | Henry Jesse Baker | A New or Improved Mechanical Toy. |
| US1755035A (en) * | 1928-11-09 | 1930-04-15 | Strong Peter | Wheeled toy |
-
1956
- 1956-02-25 DE DEV10246A patent/DE1064402B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB112608A (en) * | 1917-11-20 | 1918-01-17 | Henry Jesse Baker | A New or Improved Mechanical Toy. |
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