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DE1064170B - Verfahren zum Einleiten des Schweissprozesses beim Elektro-Schlackeschweissen - Google Patents

Verfahren zum Einleiten des Schweissprozesses beim Elektro-Schlackeschweissen

Info

Publication number
DE1064170B
DE1064170B DEL30888A DEL0030888A DE1064170B DE 1064170 B DE1064170 B DE 1064170B DE L30888 A DEL30888 A DE L30888A DE L0030888 A DEL0030888 A DE L0030888A DE 1064170 B DE1064170 B DE 1064170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
welding process
slag
initiating
electro
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30888A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL30888A priority Critical patent/DE1064170B/de
Publication of DE1064170B publication Critical patent/DE1064170B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K25/00Slag welding, i.e. using a heated layer or mass of powder, slag, or the like in contact with the material to be joined

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
Beim Schweißen nach dem Elektro-Schlackeschweißverfahren wird bekanntlich zunächst mittels eines Lichtbogens öder einer ähnlichen Entladung (Hoch-5tromglimmentladung) der Arbeitsprozeß eingeleitet, indem die Schlacke aufgeschmolzen und ein flüssiges Schmelzbad erzeugt wird. Dieser Prozeß läuft so lange, bis flüssige Schlacke in einer solchen Menge und von einer solchen Temperatur erzeugt worden ist, daß die Joulesche Wärme im Schlackenbad allein ausreicht, um einen stabilen Abschmelzvorgang zu gewährleisten. Während dieser Zeit beginnt Wärme in die Werkstückflanken hineinzufließen, und es bedarf einer gewissen Zeit, bis diese so weit vorgewärmt sind, daß sie aufzuschmelzen beginnen. Erst in diesem Zeitpunkt darf das eigentliche Schweißen beginnen, das eine fehlerfreie Verbindung gewährleistet.
Beim Elektro-Schlackeschweißen muß berücksichtigt werden, daß am Anfang der Naht, während der Bildung des Schlackenbades und der Einstellung der Werte, bis etwa 30 bis 80 mm Bindefehler auftreten können. Aus diesem Grunde wird unterhalb des Nahtanfanges eine U-förmige Anfangsleiste angeordnet, in welcher der Schweißvorgang eingeleitet wird. Nach Beendigung des Schweißprozesses kann die Anfangsleiste wieder entfernt werden.
Nach dem Elektro-Schlackeschweißverfahren ist es fast unmöglich, eine Schweißnaht fehlerfrei zu Ende zu schweißen, wenn während des Schweißvorganges eine unvorhergesehene Unterbrechung eingetreten ist, beispielsweise bei Ausfall des Stromes, bei Undichtwerden der Gleitbacken oder bei anderen Störungen. Es ist dann im allgemeinen notwendig, die schon geschweißte Naht herauszuschneiden und den Schweißprozeß nochmals neu zu beginnen, was aber bei den großen Wandstärken, die dieses Verfahren beherrscht, mit ganz bedeutenden Kosten verknüpft ist.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist vorgeschlagen worden, zum Einleiten des Schweißprozesses einen Lichtbogen zwischen einem am Nahtanfang untergelegten Hilfsstück und einer nicht abschmelzenden Elektrode zu zünden und so lange aufrechtzuerhalten, bis sich die für eine fehlerfreie Schweißung erforderlichen thermischen Verhältnisse eingestellt haben, worauf die nicht abschmelzende Elektrode entfernt und unmittelbar darauf der Schweißprozeß durch eine abschmelzende Elektrode fortgesetzt wird. Dieses Verfahren hat sich zwar in der Praxis bewährt, es hat sich jedoch gezeigt, daß die Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens sehr kostspielig ist, wodurch sich selbstverständlich die Kosten für die Schweißung der Werkstücke erheblich erhöhen, und daß ferner Schwierigkeiten bezüglich des Materials der nicht abschmelzenden Elektrode aufgetreten sind.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Verfahren
zum Einleiten des Schweißprozesses
beim Elektro-Schlackeschweißen
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.r Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Elektro-Schlackeschweißen, bei dem es mit einfachen und billigen Mitteln gelingt, das Einleiten des Schweißprozesses durchzuführen. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, auf das am Nahtanfang untergelegte Hilfsstück eine für Thermitschweißung übliche Mischung von Eisenoxyd und Aluminium in Pulverform aufzutragen, die nach Entzündung einer in die Mischung eingefügten Zündpille eine in an sich bekannter Weise derart hohe Wärmemenge und Temperatur erzeugt, daß der für den nachfolgenden Schweißprozeß erforderliche Wärmezustand des Werkstückes und der Schlacke erreicht wird.
In der Zeichnung, die einen Längsschnitt durch die Schweißfuge zeigt, ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Mit 1 ist ein in der Zeichenebene liegendes Werkstückteil, mit 2 ist ein Flacheisenstück und mit 3 sind zwei Gleitschuhe zum Formen der Naht bezeichnet. In dem durch die Gleitschuhe 3, das Werkstück 1, das vor der Zeichenebene liegende Werkstück sowie das Flacheisenstück 2 gebildeten Hohlraum wird das Thermitpulver 4 (Eisenoxyd und Aluminium) und das Schlackenpulver 5 eingebracht.
Zur Zündung des Thermitpulvers 4 wird dem Pulver eine Zündpille 8 beigefügt. Über dem Schmelzbad befindet sich ein Führungsrohr 6 für die von einer nicht dargestellten Haspel herkommende Elektrode 7.
Mittels eines Spezialzündholzes wird die im Thermitpulver 4 befindliche Zündpille 8 gezündet, so daß der Umsetzungsvorgang von Eisenoxyd und Aluminium in Aluminiumoxyd und Eisen einsetzt. Da der Umsetzungsprozeß bekanntlich ein exothermer Vorgang ist, erfolgt das Niederschmelzen des Thermitpulvers 4 mit großer Wärmeentwicklung bei hoher Temperatur. Durch die hohe Temperatur wird das
809 609/361

Claims (1)

  1. Schlackenpulver erwärmt, und nachdem der für den nachfolgenden Schweißprozeß erforderliche Wärmezustand der Werkstücke erreicht worden ist, wird die abschmelzende Elektrode 7 vorgeschoben, und von nun ab verläuft der Schweißprozeß in der bisher bekannten Weise.
    Patentanspruch:
    Verfahren zum Einleiten des Schweißprozesses beim Elektro-Schlackeschweißen, insbesondere beim Wiederbeginn der Schweißung nach einer Unterbrechung, unter Verwendung eines am Nahtanfang unterhalb der zu verschweißenden Werkstücke angebrachten Hilfseisenstücks, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Hilfsstück (2) eine für die Thermitschweißung übliche Mischung (4) von Eisenoxyd und Aluminium in Pulverform aufgetragen wird, die nach Entzündung einer in sie eingefügten Zündpille (8) eine in an sich bekannter Weise derart hohe Wärmemenge und Temperatur erzeugt, daß der für den nachfolgenden Schweißprozeß erforderliche Wärmezustand des Werkstückes (1) und der Schlacke (5) erreicht wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 952 294.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 609/361 8.59
DEL30888A 1958-07-21 1958-07-21 Verfahren zum Einleiten des Schweissprozesses beim Elektro-Schlackeschweissen Pending DE1064170B (de)

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DE1064170B true DE1064170B (de) 1959-08-27

Family

ID=7265367

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DE (1) DE1064170B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110343B (de) * 1959-07-02 1961-07-06 Kloeckner Werke Ag Vorrichtung zur Elektro-Schlacke-Auftragsschweissung auf waagerecht liegende Werkstueckflaechen mit Begrenzungsrahmen und Bandelektrode
DE1214813B (de) 1960-07-22 1966-04-21 Yawata Iron & Steel Co Verfahren zum Elektro-Schlackeschweissen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952294C (de) * 1952-07-26 1956-11-15 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren zum zusaetzlichen Erwaermen von Widerstands-Schweissstellen zwischen schwach- und starkwandigen Bauteilen

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