DE1063742B - OElbrenner - Google Patents
OElbrennerInfo
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- DE1063742B DE1063742B DEO4979A DEO0004979A DE1063742B DE 1063742 B DE1063742 B DE 1063742B DE O4979 A DEO4979 A DE O4979A DE O0004979 A DEO0004979 A DE O0004979A DE 1063742 B DE1063742 B DE 1063742B
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- pot
- burner
- combustion chamber
- indentation
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- Pending
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D5/00—Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)
Description
- Ölbrenner Die Erfindung bezieht sich auf einen Ölbrenner mit einem Verdampfertopf, dem das zu verdampfende 0I zugeführt wird und über welchem eine durch eine Brenneröffnung mit ihm verbundene Brennkammer vorgesehen ist und welcher in seinem Mantel auf den ganzen Umfang verteilt Lufteintrittsöffnungen aufweist und von einem weiteren Mantel umgeben ist, der mit ihm einen Ringraum zur Zuführung sekundärer Verbrennungsluft bildet und in seiner Verlängerung gleichzeitig die Begrenzung der Brennkammer ergibt.
- Da bei Brennern der erwähnten Art um den Verdampfertopf ein Ringraum vorhanden ist, werden, insbesondere bei hohen Kaminzügen, die Eintrittsgeräusche der durch die Lufteintrittsöffnungen in den Verdampfertopf einströmenden Verbrennungsluft v, eitgehend gedämpft. Darüber hinaus wirkt der Ringraum auch noch als Heizraum, so daß vorgewärmte Luft in den Verdainpfertopf gelangt, was den Verdampfungsvorgang begünstigt. Zweckmäßig ist es ferner, daß der Mantel zwei Wirkungen aufweist, nämlich einerseits den Ringraum zu bilden und anderseits die. Begrenzung der Brennkammer zu ergeben. Trotz dieser Vorzüge können Brenner dieser Art in der Anwendung aber noch nicht befriedigen; da die Flamme unverbrannte Teilchen enthält, die früher oder später zu einem Verrußen des ganzen Brenners und der Abzüge führen. Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß die Flamme nicht blau brennt, was auf den Aufbau des Brenners und auf die ungenügende Zufuhr von Frischluft zurückzuführen ist.
- Die Erfindung bezweckt demgegenüber einen Ölbrenner zu schaffen, der unter Beibehaltung der bei den verschiedenen bekannten Brennern beobachteten Vorzüge den Nachteil einer rußenden Flamme nicht aufweist, ruhig brennt und vom Kaminzug unabhängig ist.
- Dieses Ziel wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einem Brenner der eingangs erwähnten Art das Verhältnis von Durchmesser zur Höhe des Verdampfertopfes kleiner als 1:1, vorzugsweise 1 :1,5 bis 1 : 1,7 ist und der Boden des Verdampfertopfes in seiner Mitte eine zylindrische Eindrückung mit seitlichen Lufteintrittsöffnungen für primäre Verbrennungsluft aufweist, die mit entsprechenden öffnungen eines der Form der Eindrückung angepaßten Drehschiebers zusammenwirken, so daß die Durchtrittsquerschnitte der Öffnungen verändert werden können. Zwar wurden die angegebenen Maßverhältnisse bereits bei anderen Brennern vorgeschlagen, jedoch haben zahlreiche Versuche gezeigt, daß erst die Vereinigung dieser Maßverhältnisse mit dem bodenseitigen Drehschieber den gewünschten, mit blauer Flamme brennenden Brenner ergibt. Es ist auch, ganz abgesehen davon, daß in der Regel ein dichter bodenseitiger Abschluß der Verdampfertöpfe gefordert wird,- bekannt, die primäre Verbrennungsluft mittels eines Steigrohres in einen Verdampfertopf einzuführen. Dies führt aber ebenfalls allein noch zu keinem Erfolg. Bei den dicht abgeschlossenen Verdampfertöpfen hat man offenbar noch nicht erkannt, daß am Boden einströmende Primärluft sich mit dem verdampften Öl so vermengt, daß ein gut brennbares Gas in die Brennkammer gelangt und dort restlos verbrennt. Die durch den Drehschieber gegebene Regelbarkeit der Zusatzluft gestattet ein bequemes Anpassen des Brenners an die jeweiligen örtlichen Verhältnisse, während der nicht dichte Abschluß des Verdampfertopfes im allgemeinen _den Brenner vom Kaminzug weitgehend unabhängig macht. Außerdem ist als günstig hervorzuheben, daß der Drehschieber selbst im geschlossenen Zustand infolge seines mit Rücksicht auf seine Gängigkeit vorhandenen Spieles eine gewisse Luftmenge in den Brenner eintreten läßt, der Drehschieber also in gewissem Sinne als Ansaugventil wirkt, wodurch ein Luftmangel selbsttätig ausgeglichen wird.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mündet über dem durch die Eindrückung für den Drehschieber geschaffenen ringförmigen Boden in an sich bekannter Weise ein Ölzuführungsrohr, aus dem dem Brenner Öl tropfenweise zugeführt wird. Die Ölzufuhr in den ringförmigen Boden hat bei dem neuartigen Brenner, ähnlich wie bei anderen. bekannten Ausführungen, den Vorteil, daß das Öl infolge der verhältnismäßig kleinen Ringfläche nahezu an alle Stellen des Bodens gelangt und daher rundum gleichmäßig vergast wird. Hierbei sei auch noch erwähnt, daß bei dem erfindungsgemäßen Brenner durch die Öffnungen in der Eindrückung über dem Ölspiegel ein Luftschleier gelegt wird, der einen allmählichen Abbau des Öles gewährleistet, d. h., es wird nur so viel Öl verdampft, wie tatsächlich in der Brennkammer verbrannt werden kann. Eine weitere Verbesserung der Verdampfung läßt sich gemäß der Erfindung dadurch erreichen, wenn die Lufteintrittsöffnungen im Verdampfertopf in an sich bekannter Weise von unten nach oben zu näher beieinander liegen und gegeneinander versetzt sind.
- Im Hinblick auf eine lange Lebensdauer der Brenneröffnung zwischen Verdampfungstopf und Brennkammer ist es schließlich zweckmäßig, die Brenneröffnung in an sich bekannter Weise als Düse auszubilden und sie zu diesem Zweck mit einem nach oben gezogenen Rand auszustatten.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform eines Ofens mit einem Ölbrenner gemäß der Erfindung im Schnitt.
- Hierbei besteht der Ofen aus einem Verdampfertopf 1, der sich konzentrisch unter Wahrung eines Ringraumes in einem Mantel 2 befindet, der über dem Topf die Brennkammer 3 zur Aufnahme der Heizgase bildet. Die Brennkammer 3 ist durch einen Stutzen 4 an den Kaminabzug anschließbar. Der Topf 1 und die Kammer 3 sind durch eine Zwischenwand 5 getrennt, in deren Mitte sich eine Brenneröffnung 6 für die Heizgase befindet. Der Mantel des Verdampfertopfes ist auf seiner ganzen Oberfläche mit Lufteintrittsöffnungen 7 versehen; der Abstand dieser Öffnungen nimmt von unten nach oben ab. Der Boden 8 des Topfes ist in seinem Mittelteil zu einer Eindrückung 9 hochgezogen, so daß ein Ringraum 10 entsteht. In diesen Ringraum mündet das Ölzuführungsrohr 11 für das Heizöl, und zwar in einem solchen Abstand über dem Boden, daß das eintropfende Öl einen Fallweg zurückzulegen hat. Der Ringraum zwischen Verdampfertopf 1 und Mantel 2 ist unten für den Lufteintritt offen.
- Zur Regelung des-Luftzutrittes in den Verdampfertopf 1 befindet sich in der hochgezogenen, zylindrischen Eindrückung ein Drehschieber 20 mit einer Anzahl von Öffnungen 21, die mit entsprechenden Lufteintrittsöffnungen in dem Mantel der Eindrückung 9 7-ugeordnet sind. Die Inbetriebsetzung des Ofens erfolgt über einen durch einen Deckel 22 verschließbaren Stutzen 23 mittels einer geeigneten Zündeinrichtung (Zündholz, Docht, Spiritustablette od. dgl.).
Claims (4)
- PATENTANSPRCCHE: 1. Clbrenner mit einem Verdampfertopf, dem das zu verdampfende Öl zugeführt wird und über welchem eine durch eine Brenneröffnung mit ihm verbundene Brennkammer vorgesehen ist und welcher in seinem Mantel auf den ganzen Umfang verteilt Lufteintrittsöffnungen aufweist und von einem weiteren Mantel umgeben ist, der mit ihm einen Ringraum zur Zuführung sekundärer Verbrennungsluft bildet und in seiner Verlängerung gleichzeitig die Begrenzung der Brennkammer ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Durchmesser zur Höhe des Verdampfertopfes (1) kleiner als 1 :1, vorzugsweise 1 : 1,5 bis 1 : 1,7 ist und der Boden (8) des Verdampfertopfes in seiner Mitte eine zylindrische Eindrückung (9) mit seitlichen Lufteintrittsöffnungen für primäre Verbrennungsluft aufweist, die mit entsprechenden Öffnungen (21) eines der Form der Eindrückung angepaßten Drehschiebers (20) zusammenwirken, so daß die Durchtrittsquerschnitte der Öffnungen verändert werden können.
- 2. Ölbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über dem durch die Anordnung der Eindrückung (9) für den Drehschieber (20) geschaffenen, ringförmigen Boden (8) in an sich bekannter Weise ein Ölzuführungsrohr (11) mündet, aus dem dem Brenner Ö1 tropfenweise zugeführt wird.
- 3. Ölbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteintrittsöffnungen (7) im Verdampfertopf in an sich bekannter Weise von unten nach oben zu näher beieinander liegen und gegeneinander versetzt sind.
- 4. Ölbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenneröffnung (6) zwischen Verdampfungstopf (1) und Brennkammer (3) in an sich bekannter Weise als Düse ausgebildet ist und zu diesem Zweck einen nach oben gezogenen Rand aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 550 648; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1715 662; österreichische Patentschrift Nr. 39 431; schweizerische Patentschriften Nr. 293 289, 306 777; französische Patentschriften Nr. 948 473, 964 777, 1122 920; USA.-Patentschriften Nr. 2 119 007, 2 560 074, 2625150.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO4979A DE1063742B (de) | 1956-07-11 | 1956-07-11 | OElbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO4979A DE1063742B (de) | 1956-07-11 | 1956-07-11 | OElbrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1063742B true DE1063742B (de) | 1959-08-20 |
Family
ID=7350484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO4979A Pending DE1063742B (de) | 1956-07-11 | 1956-07-11 | OElbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1063742B (de) |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE550648C (de) * | 1928-01-14 | 1932-05-13 | Umberto Magini | Schalenbrenner fuer fluessige Brennstoffe, in welchen die Verbrennungsluft durch einen zentrischen Kanal sowie durch eine Anzahl seitlicher OEffnungen einstroemt |
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| FR948473A (fr) * | 1947-06-13 | 1949-08-02 | Poe:le à combustible liquide lourd | |
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-
1956
- 1956-07-11 DE DEO4979A patent/DE1063742B/de active Pending
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