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DE1063198B - Schaltungsanordnung fuer Ablaufanlagen mit Programmsteuerung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Ablaufanlagen mit Programmsteuerung

Info

Publication number
DE1063198B
DE1063198B DEL27673A DEL0027673A DE1063198B DE 1063198 B DE1063198 B DE 1063198B DE L27673 A DEL27673 A DE L27673A DE L0027673 A DEL0027673 A DE L0027673A DE 1063198 B DE1063198 B DE 1063198B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
switching means
arrangement according
punched tape
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27673A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Helmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL27673A priority Critical patent/DE1063198B/de
Publication of DE1063198B publication Critical patent/DE1063198B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L17/00Switching systems for classification yards
    • B61L17/02Details, e.g. indicating degree of track filling
    • B61L17/023Signalling; Signals with multiple indicating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Ablaufanlagen mit Programmsteuerung -Die Erfindung befaßt sich mit Schaltungsanordnungen für Ablaufanlagen, in denen die Weichen selbsttätig nach einem in Lochstreifen oder Lochkarten eingespeicherten Programm gestellt werden.
  • Es ist bekannt, das Ablaufprogramm durch Betätigen von Tasten in Relaisspeicher einzuspeichern, die während der einzelnen Abläufe die Stellkommandos an die Weichen geben. Bei solchen Einrichtungen macht es keine Schwierigkeiten, das Programm zu 'lindern, auch wenn die Ablaufvorgänge bereits begonnen haben. Man kann jederzeit einzelne eingespeicherte Gleisnummern bzw. Stellkommandos löschen und gegebenenfalls durch andere ersetzen. Bei der ebenfalls bekannten Verwendung von Lochstreifen zur Speicherung ist jedoch eine solche Änderung nicht ohne weiteres möglich. Solange die Ablaufvorgänge noch nicht begonnen haben, kann man aus dem fertigen Lochstreifen in bekannter Weise Teile herausschneiden und notfalls durch neu angefertigte Teile ersetzen. Nach dem Beginn der Ablaufvorgänge kann man aber den Lochstreifen nicht mehr ändern, ohne gleichzeitig die Abläufe zu unterbrechen. Eine solche Unterbrechung ist jedoch in vielen Fällen gar nicht mehr möglich.
  • Diese Nachteile werden mit der Erfindung dadurch beseitigt, daß Schaltmittel vorgesehen sind, durch deren Betätigung vom Lochstreifen gesteuerte Weichenstellkommandos unterdrückt, abgeändert und oder durch zusätzliche Kommandos ergänzt werden. Diese Schaltmittel können durch Tasten, Schalter oder ähnliche Einrichtungen eingeschaltet werden. Zweckmäßig ist es, wenn sich der eingeschaltete Zustand der Schaltmittel erst nach dem Einlaufen einer Wagengruppe in eine Einwirkzone auswirken kann und daran anschließend die eingeschalteten Schaltmittel wieder abgeschaltet werden.
  • Nach weiteren Merkmalen der Erfindung sind beispielsweise folgende Schaltvorgänge zweckmäßig: 1. Nach Einschalten der Schaltmittel mittels einer Taste wird durch Betätigen der Schaltmittel das nächste vom Lochstreifen gesteuerte Stellkommando gelöscht; 2. nach Einschalten der Schaltmittel wird durch deren Betätigen das nächste vom Lochstreifen gesteuerte Stehkommando durch ein anderes Stellkommando ersetzt; 3. nach Einschalten der Schaltmittel wird durch deren Betätigen ein zusätzliches Stehkommando vor Abgabe des nächsten vom Lochstreifen gesteuerten Stellkommandos abgegeben; 4. nach Einschalten der Schaltmittel wird durch deren Betätigen das nächste vom Lochstreifen gesteuerte Kommando bei seiner Abgabe gespeichert, und nach Abgabe eines weiteren zusätzlichen Stellkommandos wird das gespeicherte Stellkommando nochmals abgegeben.
  • Bestimmte Schaltmittel werden vorteilhaft durch Betätigen jeweils nur einer Taste, die am Arbeitsplatz des Rangiermeisters angeordnet ist, eingeschaltet. Ferner besteht nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Möglichkeit, Schaltmittel vorzusehen, die durch ein bestimmtes, vom Lochstreifen gesteuertes Stellkommando wirksam geschaltet werden und dann an Stelle dieses Kommandos ein bestimmtes anderes Kommando abgeben. Dadurch ist eine Vorspeicherung der Programmänderung möglich. Bei dieserVorspeicherung werden die Schaltmittel erfindungsgemäß durch wenigstens zwei Tasten eingeschaltet, von denen die eine bestimmt, welches im Lochstreifen enthaltene Kommando geändert werden soll, und die zweite angibt, durch welches Kommando das an sich abzugebende Kommando ersetzt werden soll. Diese Einrichtung kann entweder jeweils nur für eine ablaufende Wagengruppe wirksam geschaltet und dann wieder .gelöscht werden; man kann aber nach der weiteren Erfindung die Anordnung auch so treffen, daß die Schaltmittel so lange wirksam bleiben oder erneut wirksam geschaltet werden, bis sie durch eine Löschtaste wieder ausgeschaltet werden.
  • Der Lochstreifen kann in an sich bekannter Weise durchAufschreiben desTextes des Rangierzettels mittels einer Fernschreibmaschine oder einer ähnlichen Einrichtung hergestellt werden. Werden. in diesem Fall außer den Gleisnummern noch weitere Angaben aufgeschrieben, so muß verhindert werden, daß diese Angaben fälschlich zum Umstellen von Weichen führen. Das läßt sich gemäß der weiteren Erfindung dadurch erreichen, daß man Einrichtungen, z. B. eine Taste, vorsieht, durch deren Betätigen das Einspeichern anderer Zeichen, die keine Gleisnummern angeben, in den Lochstreifen verhindert wird. Eine weitere Möglichkeit besteht nach einem anderen Erfindungsmerkmal darin, daß Schaltmittel vorgesehen werden, die das Abgeben von Stellkommandos durch im Lochstreifen enthaltene Zeichen verhindern, die keiner Gleisnummer entsprechen.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, aus welchem weitere Einzelheiten der Erfindung ersichtlich sind. Die Zeichnung stellt in ihrem oberen Teil eine Ablaufanlage dar, die aus sechs Gleisen besteht, in welche die einzelnen `'Vagen oder Wagengruppen vom Startpunkt St über die isolierte Schiene S und die Weichen W1 bis W5 einlaufen. Im unteren Teil der Zeichnung ist ein Blockschaltbild der nach der Erfindung zu der dargestellten Ablaufanlage gehörenden Schaltmittel wiedergegeben.
  • Vor Beginn eines Ablaufvorganges wird der Text der Rangierzettel vom Rangiermeister mit der Fernschreibmaschine FS dem Fernschreibempfänger FE zugeschrieben, der als Blattschreiber ausgebildet ist und gleichzeitig einenLochstreifenLo herstellt, in den auch oder nur die Gleisnummern eingespeichert werden. Dieser Lochstreifen wird in einen Lochstreifensender LS eingelegt.
  • Sobald nun die erste ablaufende Wagengruppe die isolierte Schiene S besetzt, wird über die Leitung L 1 der Impulsgeber J angereizt, der durch einen Stromstoß über die Leitung L2 den Lochstreifensender LS einschaltet, so daß dieser die erste Gleisnummer vom Lochstreifen abtastet und als Stellkommando über die Leitung L 3 zu den Weichenrelaissätzen W, von denen in der Zeichnung nur einer dargestellt ist, überträgt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis alle Wagengruppen die isolierte Schiene S befahren haben und demgemäß auch der Lochstreifen vollständig durchgelaufen ist.
  • Soll nun, während der Ablaufvorgang läuft, ein Wagen umgeleitet werden, beispielsweise vom an sich vorgesehenenGleisl nachGleis3, so wird dieTasteT3 dann gedrückt, wenn der umzuleitende Wagen den Startpunkt St durchläuft. Dadurch wird in dem Speicher Sp2 über Leitung L4 die Gleisnummer »3« eingespeichert. Gleichzeitig spricht über Leitung L5 das Relais RG an. Sobald der umzuleitende Wagen die isolierte Schiene S besetzt, wird durch den Impulsgeber T der Lochstreifensender LS angelassen und gleichzeitig der Speicher Sp2 über den geschlossenen Kontakt RG 1 eingeschaltet, so daß er die eingespeicherte Gleisnummer »3« als Stellkommando an den Weichenrelaissatz W abgibt. Der Lochstreifensender LS kann die ursprünglich eingespeicherte Gleisnummer »1« nicht an den Relaissatz weitergeben, da der Kontakt RG2 offen ist. Es wird also die von ihm abgegebene Gleisnummer »1« durch die im Speicher Sp2 eingespeicherte Gleisnummer ersetzt. Sobald der umzuleitende Wagen die isolierte Schiene S räumt, werden über nicht dargestellte Leitungen der Speicher Sp2 und das Relais RG zurückgestellt, so daß die nächsten Wagen wieder nach dem im Lochstreifen eingespeicherten Programm laufen.
  • Es kann vorkommen, daß ein Gleis, beispielsweise Gleis 4, vorzeitig voll wird, so daß es notwendig ist, alle noch folgenden für dieses Gleis bestimmten Wagen in ein anderes Gleis, z. B. Gleis 5, umzuleiten. In diesem Fall wird zuerst die Taste TH und dann die Taste T4 gedrückt. Dann spricht zunächst über die Leitung L 6 das Relais RH an. Seine Kontakte RH 1 und RH2 schalten den LochstreifensenderLS und den Speicher Sp2 an die Vergleichsschaltung V an. Die Kontakte RH3 und RH4 unterbrechen die Leitungen L3 und L5, so daß der Lochstreif ensender LS vorn Weichenrelaissatz abgeschaltet ist und das Relais RG nicht ansprechen kann, wenn jetzt durchBetätigen der Taste T4 über die Leitung L4 die Gleisnummer »4« in den Speicher Sp2 eingespeichert wird. Sobald nun weitere Wagengruppen die isolierte Schiene S durchlaufen, wird jedesmal der Lochstreifensender LS angelassen, der von nun an seine Stehkommandos über Leitung L8 an dieVergleichsschaltung abgibt. Stimmt das Kommando mit der im Speicher Sp2 eingespeicherten Gleisnummer nicht überein, so wird durch einen Kontakt V1 das auf Leitung L 8 angekommene Stellkommando an den Relaissatz W weitergegeben; stimmen jedoch Stehkommando und Gleisnummer überein, da der Wagen für das bereits gefüllte Gleis4 bestimmt ist, so wird durch einen Kontakt V2 vom Speicher Sp2 her das der Gleisnummer »5« entsprechende Stellkommando an den Relaissatz W gegeben. Es werden also alle für Gleis 4 bestimmten Wagengruppen selbsttätig nach Gleis 5 umgeleitet, bis das Relais RH durch Betätigen der LöschtasteLT zurückgestellt wird. Dadurch wird über einen nicht dargestellten Stromkreis auch der Speicher Sp2 gelöscht.
  • Beobachtet der Rangiermeister während des Abdrückvorganges, daß ein Wagen schadhaft ist, so kann er diesen in das zum Ausbesserungswerk führende Gleis 6 umleiten. Dabei sind drei Fälle möglich: a) Der schadhafte Wagen läuft allein; dann wird die Taste T 11 gedrückt und bringt das Relais R 1 zum Ansprechen, das über seinen Kontakt R 11 die Impulsleitung L2 an eine feste Schaltung A anschaltet und gleichzeitig durch seinen Kontakt R 12 die vom Lochstreifensender LS zum Weichenrelaissatz ff,' führende Leitung L 3 unterbricht. Sobald der Wagen die isolierte Schiene S besetzt, werden durch den Impulsgeber T der Lochstreifensender LS und die feste Schaltung A angereizt. Das Stellkommando, vom Lochstreifensender bleibt wirkungslos; an seiner Stelle wird von der festen Schaltung A ein der Gleisnummer »6« entsprechendes Stellkommando an den Relaissatz W abgegeben.
  • b) Der schadhafte Wagen befindet sich am Anfang oder am Ende einer Wagengruppe; dann muß er zunächst von dieser Gruppe abgetrennt werden, so daß zwei Teilgruppen entstehen. Sobald nun der schadhafte Wagen den Startpunkt St durchfährt, drückt der Rangiermeister die Taste T 12 und bringt dadurch das Relais R 2 zum Ansprechen, das durch seinen Kontakt R21 die Impulsleitung L2 an die festeScbaltung A anschaltet und sie durch den Kontakt R 22 vom Lochstreifensender LS abschaltet, so daß beim Befahren der isolierten Schiene S durch den schadhaften Wagen nur die feste Schaltung A angeschaltet wird, während der Lochstreifensender LS nicht angereizt wird. Die feste Schaltung A gibt wie vorher ein der Gleisnummer »6« entsprechendes Stellkommando an den Relaissatz ab; dann wird durch den ImpulsgeberT wie oben über eine nicht dargestellte Leitung das Relais R2 zurückgestellt, so daß die folgenden Wagen wieder richtig laufen. In diesem Fall wird also das Steilkommando von der festen Schaltung A nicht an Stelle eines im Lochstreifen eingespeicherten Kommandos abgegeben, sondern zwischen zwei Steilkommandos eingeschoben.
  • c) Der schadhafte Wagen befindet sich innerhalb einer Wagengruppe; dann muß die Gruppe in drei Teilgruppen zerlegt werden, deren mittlere der schadhafte Wagen ist. In diesem Fall drückt der Rangiermeister die Taste T13, und zwar wenn die erste Teilgruppe den Startpunkt durchläuft. Dadurch spricht das Relais R 3 an und schaltet durch seinen Kontakt R31 ein Zählwerk Z an die Impulsleitung L2 an. Sobald nun die erste Teilgruppe die isolierte Schiene S besetzt, gelangt das Zählwerk Z durch den vom Impulsgeber T abgegebenen Impuls in die erste Arbeitsstellung und schließt seinen Kontakt Z 1. Das vom Lochstreifen abgegebene Steilkommando gelangt dann über die Leitung L3 zum Relaissatz W und außerdem über den Kontakt Z 1 in den Speicher Sp 1. Sobald der Impuls vom Impulsgeber J beendet ist, geht das Zählwerk Z in die nächste Arbeitsstellung, öffnet den Kontakt Z2 und schließt den Kontakt Z3. Beim Befahren der isolierten Schiene S durch den nunmehr folgenden schadhaften Wagen wird daher durch den Impulsgeber T nur die feste Schaltung A angestoßen, so daß der Weichenrelaissatz W ein der Gleisnummer »6« entsprechendes Steilkommando erhält. Nachdem der zweite Impuls beendet ist, werden in der nächsten Arbeitsstellung des Zählwerkes Z dessen Kontakte Z 1 und Z 3 wieder geöffnet, und der Kontakt Z4 wird geschlossen, während der Kontakt Z2 noch geöffnet bleibt. Wird nunmehr die isolierte Schiene .S von der dritten Teilgruppe befahren, so wird über den Kontakt Z4 der Speicher Spl angestoßen; dieser gibt die dort vorübergehend eingespeicherte richtige Gleisnummer nochmals als Steilkommando an den Relaissatz W ab. Das gleichzeitig erfolgende Weiterschalten des Zählwerks Z wirkt sich zunächst nicht aus. Ist jedoch der dritte Impuls beendet so wird der Kontakt Z4 wieder geöffnet, und der Kontakt Z2 wird wieder geschlossen, so daß die folgenden Wagen wieder nach dem im Lochstreifen eingespeicherten Programm weitergeleitet werden. Die Rückstellung des Relais R3 erfolgt beim letzten Schritt des Zählwerks Z über eine nicht dargestellte Leitung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Ablaufanlagen, in denen die Weichen selbsttätig nach einem in Lochstreifen oder Lochkarten eingespeicherten Programm gestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Relais R l, R2, R3, RG, RH, Zählwerk Z) vorgesehen sind, durch deren Betätigen vom Lochstreifen (Lo) gesteuerte Weichenstellkommandos (zum Weichenrelaissatz W) unterdrückt, abgeändert und/oder durch zusätzliche Kommandos ergänzt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais R 1, R 2, R 3, R G, RH, Zählwerk Z) durch Betätigen von Tasten (T1 bis T4, T6, TH, T 11 bis T13, LT), Schaltern oder ähnlichen Einrichtungen eingeschaltet werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der eingeschaltete Zustand der Schaltmittel erst nach dem Einlaufen einer Wagengruppe in eine Einwirkzone (isolierte Schiene S) auswirken kann und daran anschließend die eingeschalteten Schaltmittel wieder abgeschaltet werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (RG) vorgesehen sind, durch deren Betätigen das nächste vom Lochstreifen (Lo) gesteuerte Stellkommando gelöscht wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (RG und Sp2 oder R1) vorgesehen sind, durch deren Betätigen das nächste vom Lochstreifen gesteuerte Steilkommando gelöscht und durch ein anderes Steilkommando ersetzt wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß Schaltmittel (R2) vorgesehen sind, durch deren Betätigen ein zusätzliches Steilkommando vor Abgabe des nächsten vom Lochstreifen gesteuerten Steilkommandos abgegeben wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (R3, Z, Sp 1) vorgesehen sind, durch deren Betätigen das nächste vom Lochstreifen gesteuerte Kommando bei seiner Abgabe zunächst gespeichert und nach Abgabe eines weiteren zusätzlichen Steilkommandos nochmals abgegeben wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3 und 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (R1, R2, R3) durch Betätigen jeweils nur einer Taste (T11, T12. T13), die am Arbeitsplatz des Rangiermeisters angeordnet ist, eingeschaltet werden können. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (U) vorgesehen sind, die durch ein bestimmtes, vom Lochstreifen gesteuertes Steilkommando wirksam geschaltet werden und an Stelle dieses Kommandos ein anderes Kommando abgeben. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (h) durch wenigstens zwei Tasten (T 1 bis T4, TH) eingeschaltet «erden, von denen eine (T2) das vom Lochstreifen gesteuerte Kommando und eine zweite (TH) das abzugebende Kommando kennzeichnet. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (R 1, R 2, R 3 und R G) j eweils nur für eine ablaufende Wagengruppe wirksam geschaltet sind und daran anschließend wieder abgeschaltet werden. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (RH, Tl) so lange wirksam geschaltet bleiben oder erneut wirksam geschaltet werden, bis sie durch eine Löschtaste (LT) wieder ausgeschaltet werden. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstreifen (Lo) in an sich bekannter Weise durch Aufschreiben des Textes des Rangierzettels mittels einer Fernschreibmaschine (FS, FE) hergestellt ist. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (z. B. Tasten) vorgesehen sind, durch deren Betätigen das Einspeichern anderer Zeichen als der Gleisnummern in den Lochstreifen verhindert wird. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die das Abgeben von Stellkommandos durch weitere im Lochstreifen enthaltene Zeichen verhindern, die keiner Gleisnummer entsprechen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1008 346.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008346B (de) 1952-10-17 1957-05-16 Deutsche Bundesbahn Schaltung fuer selbsttaetige elektrische Ablaufanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1008346B (de) 1952-10-17 1957-05-16 Deutsche Bundesbahn Schaltung fuer selbsttaetige elektrische Ablaufanlagen

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