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DE1605440C - Schaltungsanordnung zum Stellen und Überwachen von elektrischen Antriebenfür weichen in Ablaufstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Stellen und Überwachen von elektrischen Antriebenfür weichen in Ablaufstellwerken

Info

Publication number
DE1605440C
DE1605440C DE1605440C DE 1605440 C DE1605440 C DE 1605440C DE 1605440 C DE1605440 C DE 1605440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching
switching means
contacts
turnout
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter; Walter Heinrich; 7140 Ludwigsburg. B60m 1-00 Heimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Publication date

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Description

Umsclialtkontakt auszuführen, dessen Ruheseite im Anschaltstromkreis des Motors zum Umstellen der Weiche bei Störungen in der Überwachung des zugehörigen Weichenabschnittes angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
In Fig. 2 sind nur die Schaltungsteile dargestellt, die unbedingt für das Verständnis erforderlich sind.
In F i g. 1 ist die Wirkzone einer Weiche W, bestehend aus dem Weichenabschnitt J W und dem Vorlaufabschnitt JV, ausgeführt. Die Länge / des Vorlaufabschnitts kann einerseits durch ein Gleisrelais — bei isoliertem Vorlaufabschnitt — und andererseits durch die Anordnung von Achszähleinrichtungen überwacht werden. Beiden Einrichtungen — Gleisrelais bzw. Achszähleinrichtungen — sind Sperrschaltmittel zugeordnet, die das Umstellen der Weiche W verhindern, wenn ein ablaufender Wagen in den Vorlauf abschnitt JV gelangt.
In dem unteren Teil der F i g. 2 sind Teile eines Weichenantriebes dargestellt, der über die Stelleitungen Ll bis L4 mit. den Schaltmitteln zum Stellen und Überwachen in der Stellwerksanlage verbunden ist. Die Wicklungen U, V, W, Hl und Hl sind dem Weichenstellmotor zugeordnet, und die Kontakte AK— und AK+ werden von dem Weichenantrieb abhängig von der Weichenlage gesteuert. In dem oberen Teil der Fig. 2 ist ein Weichenauffahrrelais WA mit den Kontakten WA 1 und WA 2 dargestellt, das beim Umstellen der Weiche über den Transformator in Wirkstellung gebracht wird. Weiterhin sind ein Überwachungsrelais WÜ, Kontakte WLl und WLl eines nicht dargestellten Weichenlagerelais, Kontakte WNl bis WN3 eines nicht dargestellten Netzrelais zum Einschalten der Motorstromkreise, Kontakte WPl und WP1 eines nicht dargestellten Weichenprüfrelais, Kontakte WTl und WTl einer Weichenstelltaste, Kontakt WHT einer nicht dargestellten Gruppen-Weichenhilfstaste und ein Kontakt Gl, der von den dem Vorlaufabschnitt zugeordneten Sperrschaltmitteln gesteuert wird, dargestellt. Der Kontakt WHT schaltet Nullpotential N des Drehstromnetzes R, S und T an eine Sammelleitung L. Weiterhin ist eine Gleichstromquelle mit den Potentialien + und — angedeutet, deren Minuspotential — mit dem Nullpotential N des Drehstromnetzes verbunden ist.
Soll eine zu den Schaltungsteilen der F i g. 2 gehörige Weiche umgestellt werden, so kann dies einerseits durch Handbedienen mit einer Weichengruppentaste und der betreffenden Weichentaste oder andererseits durch einen anliegenden Umstell auftrag aus dem eingespeicherten Ablaufprogramm eingeleitet werden. In beiden Fällen werden in nicht dargestellten Stromkreisen die zu den Kontakten WTl und WTl, WLl und WL1, WPl und WP1 und WNl bis WN 3 gehörigen Relais nacheinander beeinflußt, so daß die vorgenannten Kontakte ihre in F i g. 2 dargestellte Lage wechseln. Über die Kontakte WN1 und WN 3 wird Spannung an die Motorwicklungen Hl, V und W angelegt und durch den in diesem Stromkreis fließenden Strom über den Transformator Tr das Relais WA zum Anzug gebracht. Die Kontakte WA 1 und WA 2 werden umgelegt und schließen den Stromkreis Phased, Kontakte WA 1, WPl, WLl, Leitung Ll, Wicklung Hl, Antriebskontakt AK+, LeitungLl, Kontakte WP1, Gl, WAl, Nullpotential N. Hierdurch beginnt der Weichenstellmotor zweiphasig anzulaufen und betätigt im Weichenantrieb den Kontakt AK+, so daß nunmehr die Motorwicklung U in Reihe mit der Hilfswicklung Hl an die Phase S geschaltet wird. Der Motor läuft nunmehr in normaler Drehstromschaltung weiter.
Bis zum tatsächlichen Anlauf des Weichenstellmotors vergehen — hervorgerufen durch die Anzugsund Abfallzeiten der bei der Einleitung der Umstellung
ίο nacheinander beeinflußten Weichenprüf-, Weichenlage-, Weichenstellrelais — beispielsweise 0,25 Sekunden, die ca. 25 bis 50% der reinen Umstellzeit der Weiche betragen können.
Die Länge eines Vorlaufabschnittes, die bisher bei einer vorgegebenen Wagengeschwindigkeit durch den Faktor aus der reinen Umstellzeit einer Weiche, beispielsweise 0,5 Sekunden, und den Schaltzeiten, z. B. 0,25 Sekunden, der für die Einleitung der Weichenumstellung beanspruchten Schaltmittel, z. B. Relais, bestimmt ist, kann durch die Anwendung der Schaltungsanordnung, bei der die vom Besetzen eines Vorlaufabschnittes abhängigen Sperrschaltmittel den bereits eingeleiteten Umstellvorgang der Weiche unterbrechen, bevor der elektrische Antrieb in Bewegung gesetzt wird, um beispielsweise 50% verkürzt werden.
Hierbei können die vom Besetzen des Vorlaufabschnittes abhängigen Sperrschaltmittel bei der Verwendung eines Weichennetzrelais, das beispielsweise nach Fig. 2 mit seinen Kontakten NWl bis NW3 die Stromkreise des Antriebsmotors mit den Wicklungen U, V, W, Hl und Hl einschaltet, in dem Anschaltsstromkreis dieses Netzrelais angeordnet sein. Werden elektronische Schaltmittel, z. B. Thyristören, zum Einschalten des Motors verwendet, so können die Sperrschaltmittel auf die Steuerstromkreise der Vierschicht-Trioden einwirken. Bei dem in F i g. 2 dargestellten Schaltungsteil für einen drehstromgesteuerten Weichenantrieb mit zweiphasigem Anlauf des Motors über die vier Stelleitungen L1 bis L 4 kann in vorteilhafter Weise die für die Länge L, Fig. 1, des Vorlaufabschnittes maßgebende Weichenstellzeit weiter vermindert werden, indem ein Kontakt Gl des dem Vorlauf abschnitt zugeordneten Sperrschaltmittels in dem nur für den Anlauf des Motors erforderlichen Stromkreis, z. B. Phase 5, Kontakte WAl, WPl, WLl, LeitungLl, Hilfswicklung Hl, Antriebskontakt AK+, Leitung L 2, Kontakte WP 2, G/, WA 1, Nullpotential N angeordnet wird.
Bei Störungen der Überwachungseinrichtung des Vorlaufabschnittes, die die Sperrschaltmittel in den Besetztzustand bringen, würde eine weitere Umstellung der Weiche, z. B. durch den Kontakt Gl, Fig. 2, verhindert. In diesem Fall muß jedoch die gestörte Weiche durch das Bedienen der Weichenhilfstaste und der der Weiche zugeordneten Weichen-Stelltaste umstellbar sein. Da die Weichenhilfstaste für sämtliche Weichen nur einmal benötigt wird, schaltet beim Betätigen der Weichenhilfstaste ein Kontakt WHT das Potential N an eine Sammelleitung L an. Mit dem gleichzeitigen Betätigen der betreffenden Weichenstelltaste wird die Umstellung der Weiche eingeleitet und legt jetzt über den Kontakt WTl das an der Sammelleitung anliegende Potential über die Ruheseite des als Umschaltkontakt GI in Fig. 2 dargestellten Sperrschaltmittels an den entsprechenden Stromkreis des Stellmotors an.
Die Schaltungsanordnung beschränkt sich nicht auf das in Fig. 2 dargestellte Aüsführungsbeispiel, sondern kann ebenso gut bei mit elektronischen Schaltmitteln ausgeführten Stellwerksschaltungen verwendet werden. Die Sperrung der Weichenumstellung kann abhängig von isolierten Gleisstromkreisen, Achszähleinrichtungen od. dgl. erfolgen, die entweder als besondere Vorlaufabschnitte oder aber auch als eigentliche Weichenabschnitte angeordnet sind, so z. B. bei freien Rangierbewegungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 setzen der zugehörigen Vorlaufabschnitte verhindert Rangierbahnhöfe werden mit selbsttätigen Ablaufstellwerken ausgerüstet, um eine Verbesserung des
1. Schaltungsanordnung zum Stellen und Über- 5 Rangierbetriebes durch eine dichte und schnelle Abwachen von elektrischen Antrieben für Weichen lauffolge zu erreichen. Hierbei erfolgt die Umstellung in Ablaufstellwerken mit vor den Weichenab- der Weichen nach einem eingespeicherten Ablaufschnitten befindlichen Vorlaufabschnitten, bei der programm selbsttätig in Abhängigkeit der ablaufendas Umstellen der Weichen durch von Hand be- den Rangiereinheiten. Die für die Betriebssicherheit diente oder abhängig vom Ablaufprogramm be- ίο erforderlichen Weichenwirkzonen sollten in ihren tätigte Schaltmittel eingeleitet und ein Umstellen Längen so kurz wie möglich sein, damit ein leistungsder Weichen sowohl abhängig von den zugehöri- fähiger Ablaufbetrieb möglich ist. Man teilt deshalb gen besetzten Weichenabschnitten als auch mit die Weichenwirkzone in einen Weichenabschnitt und dem Besetzen der zugehörigen Vorlaufabschnitte einen Vorlaufabschnitt auf. Der Weichenabschnitt verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, 15 besitzt eine Sperrlänge, die abhängig von der Weidaß die vom Besetzen eines Vorlaufabschnittes chenbauform ist und auf die die Ablaufbewegung (JV, Fig. 1) abhängigen Sperrschaltmittel (Kon- keinen Einfluß hat. Die Sperrlänge soll ein unzeitiges takt Gl, Fig. 2) den bereits eingeleiteten Um- Umlaufen der Weiche, solange sich noch ein Rad Stellvorgang (z.B. Kontakte WTl, WPl und zwischen Zunge und Backenschiene befindet, verhin-WP2 umgelegt, Fig. 2) der zugehörigen Weiche 20 dem. Dagegen wird die Länge des Vorlaufabschnittes unterbrechen, bevor der elektrische Antrieb (durch durch die Wagengeschwindigkeit und die Weichendie Wicklungen U, V, W, Hl und Hl dargestellt) Stellzeit bestimmt, da die Vorlauflänge so groß sein in Bewegung gesetzt wird. muß, daß kein ablaufender Wagen in eine noch um-
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- laufende Weiche gelangen kann.
durch gekennzeichnet, daß Kontakte (G/) der 25 Bei gegebener Wagengeschwindigkeit kann die
Sperrschaltmittel in den Anschaltstromkreisen der Länge des Vorlauf abschnittes nur noch durch die
die Motorstromkreise einschaltenden Schaltmittel Weichenstellzeit.verändert werden. Die Weichenstell-
(z. B. durch die Kontakte WNl bis WN3 dar- zeit setzt sich nun aus der reinen Umstellzeit und der
gestellt) angeordnet sind. Schaltzeit der zum Einleiten der Umstellung erfor-
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- 30 derlichen Schaltmittel zusammen. Die reine Umstelldurch gekennzeichnet, daß bei drehstromgesteuer- zeit beträgt bei Weichen für den Ablaufbetrieb etwa ten Weichenantrieben mit zweiphasigem Anlauf 0,5 bis 1 Sekunde, und die Schaltzeiten der Schaltdes Motors über vier Stelleitungen (Ll bis L 4, mittel, wenn sie in der üblichen Relaistechnik ausge-F i g. 2), der nach Umschalten der vom Weichen- führt sind, erreichen Werte um 0,25 Sekunden. Mitantrieb gesteuerten Kontakte (z. B. AK+) in nor- 35 hin bewegt sich die Weichenstellzeit zwischen den maler Drehstromschaltung über drei Stelleitungen Werten 0,75 und 1,25 Sekunden. Diese Weichen-(Ll, L3 und LA) weiterläuft, Kontakte (G/) des Stellzeit zusammen mit der geforderten Wagenge-Sperrschaltmittels in dem nur für den Anlauf des schwindigkeit bestimmt die Länge des Vorlaufab-Motors erforderlichen Stromkreis (über die Lei- schnittes. Es ist bisher üblich, das Einleiten der tungL2) angeordnet sind. 40 Umstellung einer Weiche zu verhindern, wenn die
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, da- Wirkzone einer Weiche durch eine ablaufende Randurch gekennzeichnet, daß ein in dem für den giereinheit besetzt wird.
Anlauf des Motors erforderlichen Stromkreis (von Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
S über Ll, Hl, Ll nach N, Fig. 2) angeordne- Länge des Vorlauf abschnittes zu verkürzen, indem ter Kontakt (G/) des Sperrschaltmittels als Um- 45 die Schaltzeiten, die zum Einleiten des Umstellvorschaltkontakt ausgeführt ist, dessen Ruheseite im ganges einer Weiche benötigt werden, bei der Be-Anschaltstromkreis (über die Kontakte WT1 und rechnung für die Länge des Vorlauf abschnittes un- WHT nach Nullpotential N) des Motors zum berücksichtigt bleiben.
Umstellen der Weiche bei Störungen in der Über- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gewachung des zugehörigen Weichenabschnitts (JW, 5° löst, daß die vom Besetzen eines Vorlaufabschnittes Fig. 1) angeordnet ist. abhängigen Sperrschaltmittel den bereits eingeleiteten
Umstellvorgang der zugehörigen Weiche unterbrechen, bevor der elektrische Antrieb in Bewegung ..··.-. . . . · gesetzt wird.
"' " 55 ' Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
sind Kontakte der Sperrschaltmittel in den Anschaltstromkreisen der die Motorstromkreise einschaltenden Schaltmittel angeordnet. Werden in der Ablaufstellwerksanlage drehstromgesteuerte Weichenantriebe
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung 60 mit zweiphasigem Anlauf des Motors über vier Stellzum Stellen und Überwachen von elektrischen An- leitungen, der nach Umschalten der vom Weichentrieben für Weichen in Ablaufstellwerken mit vor den antrieb gesteuerten Kontakte in normaler Drehstrom-Weichenabschnitten befindlichen Vorlaufabschnitten, schaltung über drei Stelleitungen weiterläuft, verbei der das Umstellen der Weichen durch von Hand wendet, so sind Kontakte des Sperrschaltmittels in bediente oder abhängig vom Ablaufprogramm be- 65 dem für den Anlauf des Motors erforderlichen Stromtätigte Schaltmittel eingeleitet und ein Umstellen der kreis angeordnet. Hierbei ist es vorteilhaft, den in Weichen sowohl abhängig von den zugehörigen be- dem für den Anlauf des Motors erforderlichen Stromsetzten Weichenabschnitten als auch mit dem Be- kreis angeordneten Kontakt des Sperrschaltmittels als

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