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DE1063085B - Anlage zum Vereinigen eines auf mehreren Foerderern ankommenden Behaelterstromes auf einen einzigen Foerderer - Google Patents

Anlage zum Vereinigen eines auf mehreren Foerderern ankommenden Behaelterstromes auf einen einzigen Foerderer

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Publication number
DE1063085B
DE1063085B DEM30403A DEM0030403A DE1063085B DE 1063085 B DE1063085 B DE 1063085B DE M30403 A DEM30403 A DE M30403A DE M0030403 A DEM0030403 A DE M0030403A DE 1063085 B DE1063085 B DE 1063085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
containers
bottles
conveyor
screw
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM30403A
Other languages
English (en)
Inventor
George Leo Nicholas Meyer
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DEM30403A priority Critical patent/DE1063085B/de
Publication of DE1063085B publication Critical patent/DE1063085B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/68Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor
    • B65G47/681Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor from distinct, separate conveyor lanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Anlage zum Vereinigen eines auf mehreren Förderern ankommenden Behälterstromes auf einen einzigen Förderer Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Vereinigen eines auf mehreren Förderern ankommenden Behälterstromes auf einen einzigen Förderer, wobei die Behälter, wie Flaschen od. dgl., während des Fördervorganges am Umkippen verhindert werden und diese Anlage zwei Zufördervorrichtungen umfaßt, die je die Behälter mit einer unter der für ein Umkippen kritischen Geschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit anfördern, mit einer aus je einem Beschleuniger am Abgabeende jedes Zuförderers bestehenden Vorrichtung zum Vereinigen der von den beiden Zuförderern kommenden Behälter zu einer einzigen Reihe.
  • Es ist bekannt, am Abgabeende eines ersten und eines zweiten Förderers je einen Beschleuniger vorzusehen, die die von den Zuförderern herangeführten Behälter zu einer Vereinigungsstelle bewegen, an der je abwechselnd ein vom ersten und ein vom zweiten Zuförderer angeförderten Behälter in einer einzigen Reihe eingeordnet werden und an einen etwa doppelt so schnell liefernden Abförderer abgegeben werden.
  • Förderschnecken als Beschleuniger und als Zuteilvorrichtung für an Rastenscheiben abzugebende Flaschen sind ebenfalls bekannt. Hierbei werden die Flaschen oder Behälter zwischen einem verstellbaren Geländer und der mit wachsender Steigung hergestellten beschleunigenden Förderschnecke eingeschlossen, die sich auf der mit den Behältern in Berührung stehenden Seite nach unten dreht.
  • Diese bekannten, bisher verwendeten Förderanlagen haben sich für die mit hohen Geschwindigkeiten arbeitenden Abfüllmaschinen als ungeeignet erwiesen, weil die Flaschen oder Behälter bei ihrer Beschleunigung eine solche Fördergeschwindigkeit erfahren, daß sie sich oft verschieben oder umkippen. Zur Berichtigung der Lage der umgekippten Flaschen muß dann aber die Maschine angehalten werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt wird.
  • Mit der Erfindung soll nun das Problem gelöst werden, den Bedarf einer schnell laufenden Abfüll- oder sonstigen Maschine zu decken und gleichzeitig die Möglichkeit auszuschalten, daß Flaschen bei der über der kritischen Geschwindigkeit liegenden Fördergeschwindigkeit umkippen. Hierzu wird eine langsamer laufende Fördervorrichtung verwendet, die die Flaschen von der ersten Maschine empfängt und sie mit einer unter der kritischen Geschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit befördert, so daß ein Kippen der Flaschen nicht- stattfindet. Damit der Flaschenbedarf der Abfüllmaschine aber gedeckt werden kann, muß der Flaschenstrom verschiedener Fördervorrichtungen vereinigt und beschleunigt werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch ereicht, daß die Beschleuniger als im spitzen Winkel aufeinanderzu laufende Förderschnecken ausgebildet sind, welche die Behälter jeweils teilweise umfassend an der Vereinigungsstelle zwischen sich einschließen und die die Behälter, so in eine einzige Reihe eingeordnet, an einen die Behälter ebenfalls teilweise umfassenden Abgabeförderer weitergeben.
  • Durch diese Ausführung wird ein Kippen der Flaschen ausgeschlossen.
  • Es ist zwar vorgeschlagen worden, eine von zwei im spitzen Winkel zu einer Vereinigungsstelle laufenden Förderschnecken für Behälter wie Flaschen mit einem zweiten Schneckengang zur Aufnahme der von der anderen Förderschnecke angelieferten Flaschen zu versehen; diese Förderschnecken sind jedoch nicht als Beschleuniger ausgebildet und nehmen die Flaschen an der Vereinigungsstelle auch nicht einschließend zwischen sich auf.
  • In der Zeichnung ist Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht des Zuführendes der Beschickungsanlagebei einer Flaschenfüllmaschine od. dgl., Fig. 2 eine Fortsetzung der in Fig. 1 dargestellten Beschickungsanlage, wobei die Überführung der Flaschen aus den Beschleunigungsschnecken in die Zuführschnecke einer Flaschenfüllvorrichtung dargestellt ist, Fig. 3 eine Fortsetzung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Draufsichten, die die Zuführschnecke zeigt, welche die Flaschen über die Rastenscheibe den Bügeln der Flaschenfülimaschine zuführt, wobei Teile der Figur weggebrochen sind, um die Antriebsvorrichtung zu zeigen, Fig. 4 eine Ansicht des Zuführendes der in Fig. 1 dargestellten Zusammenführvorrichtung, Fig. 5 ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3, gesehen in Richtung der Pfeile, Fig. 6 ein Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 4 mit den schwenkbaren Sicherheitsrahmen oder Schutzrahmen und den Antrieben für die Zusammenffihrschnecken, Fig. 7 ein Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig.3, gesehen in Richtung der Pfeile, Fig. 8 ein vergrößerter Querschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 2, gesehen in Richtung der Pfeile, Fig. 9 ein Querschnitt nach Linie 9-9 der Fig. 8, gesehen in Richtung der Pfeile, Fig. 10 ein vergrößerter Querschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 1, gesehen in Richtung der Pfeile mit der Ausführung des gemeinsam mit den Zusammenftihrschnecken verwendeten doppeltschwenkbaren Schutzrahmens, Fig. 11 eine Draufsicht, die den Schutzrahmen in Verbindung mit der Zuführschnecke der Flaschenfüllmaschine zeigt.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Zusammenführvorrichtung weist zwei Förderer auf. Es können aber auch mehrere oder jede beliebige Zahl von Förderern verwendet werden, was von den Relativgeschwindigkeiten der in der Maschine bewegten Flaschen abhängt. Die Zusammenführvorrichtung weist zwei Förderhänder oder Zubringer 20, 21 auf, die in der Darstellung parallel zueinander verlaufen und die einen stetigen Vorrat von Flaschen 23 in aufgerichteter Stellung nach vorn fördern. Es ist nicht notwendig, daß die Förderbänder parallel zueinander verlaufen. Die Förderbänder 20, 21 laufen über am Vorderende der Förderbandreihe befindliche Antriebskettenräder 24, 25 (Fig. 2 und 8) und über ähnliche am Eintrittsende der Förderrorrichtung befindliche Zwischenräder (nicht dargestellt). Die Kettenräder 24, 25 werden von einem Motoruntersetzungsgetriebe 27 (Fig. 4) über eine Kette 28 angetrieben, die ein auf einer Zwischenwelle 30 befestigtes Kettenrad 29 (Fig. 2, 4 und 8) treibt. Zwischen Kettenrad 29 und Welle 30 ist eine Reibungskupplung 31 mit Holzblöcken eingebaut, die die Förderbänder 20, 21 stillsetzt, wenn sich eine Flasche auf dem Förderband verklemmt.
  • Die Zwischenwelle 30 (Fig. 8) ist zwischen den Seitenplatten 32, 32 der Zusammenführvorrichtung und zwischen den beiden Trumen der Förderbänder 20, 21 angeordnet und trägt ein Kettenrad 34, das von dem Kettenrad 29 über Welle 30 getrieben wird.
  • Kettenrad 34 treibt über eine Kette 37 ein Kettenrad 36 (Fig. 2), das die Antriebskettenräder 24, 25 der Förderbänder 20, 21 iiber ihre gemeinsame Welle treibt. Die Geschwindigkeit der Förderbänder 20, 21 ist etwas größer als die halbe Geschwindigkeit, mit der die Flaschen der Füllmaschine zugeführt werden sollen, so daß also alle Leerräume oder Abstände in den Flaschenreihen geschlossen sind, wenn sich die Flaschen der Zusammenführvorrichtung nähern.
  • Bei der Annäherung der Flaschen an die Zusammenführvorrichtung schieben sich die auf den Förderbändern 20, 21 befindlichen Flaschen in die schwenkbaren Schutzrahmen 39, 39 (Fig. 1, 6 und 10). Jeder Schutzrahmen 39 hat eine Führungsschiene 40, die von einem Hebel 41 getragen wird, der an seinem oberen Ende auf einer einzigen Stange 43 drehbar gelagert ist, die oberhalb der Förderbänder 20, 21 von Gestellen 44 getragen wird. Federn 45 halten die Führungsschienen 40 und die Hebel 41 in richtiger Stellung, so daß die Flaschen richtig in die Zusammenführvorrichtung geführt werden. Wenn eine Flasche in der Einführungsstelle zur Zusammenführvorrichtung verklemmt wird, drücken die Flaschen 22 die Führungsschienen 40 nach innen, so dlaß ein Schalter 47 geschlossen wird, der den Motor 27 abschaltet und infolgedessen jede weitere Bewegung der Flaschen in die Zusammenführvorrichtung verhindert.
  • Die aus den Schutzrahmen 39, 39 kommenden Flaschen werden von Beschleunigungsschnecken 49, 50 aufgenommen. Die Schnecken 49. 50 sind so angeordnet, daß sie im spitzen Winkel aufeinanderzu laufen, und haben konkave Schneckengänge 51, 52 von stetig zunehmender Steigung, so daß also beim Vorschub der Flaschen 22 in den Schneckengängen 51, 52 die Bewegung der Flaschen erhöht wird.
  • Die Beschleunigungsschnecken sind an ihren vorderen Enden auf Wellenstümpfen 54, 54 gelagert, die von den Konsolen 55, 55 getragen werden, während die Eingangsenden der Beschleunigungssclmecken auf den Antriebswellen 56, 56 befestigt sind. Der Antrieb der beiden Beschleunigungsschnecken wird von dem Hauptmotor der Flaschenfiillmaschine oder von einer anderen zweckdienlichen Antriebsquelle erhalten. Der Maschinenmotor (Fig. 3, 4, 5 und 7) treibt über eine Kette 59 ein Kettenrad 58, das von einer im Gestell 60 der Füllmaschine gelagerten Welle 58' getragen wird. Kettenrad 58 treibt ein Stirnrad 61, das ein Stirnrad 62 einer Welle 63 treibt. Welle 63 treibt zwei Kegelräder 64, 65 (Fig. 3), die wiederum eine Welle 66 treiben. Die Welle 66 treibt ein Kegelrad 67 (Fig. 1 und 6), das über das damit im Eingriff stehende Kegelrad 69 eine Welle 68 treibt. Welle 68 erstreckt sich in Querrichtung der Zusammenführvorrichtung zwischen den Trumen der beiden Förderbänder 20 und 21 und trägt auf der entgegensetzten Seite zwei einstellbare Stirnräder 70 und 71. Die Stirnräder 70 und 71 treiben Zahnräder 72, 73, die auf Wellenstücken 74, 75 gelagert sind. Die Stirnräder 72, 73 treiben Kegelräder 76, 76 und 77, 77, die ihrerseits wieder die Wellen 56, 56 treiben, die zum Antrieb der Besehleunigungsschnecken 49, 50 dienen.
  • Die Schneckengänge 51, 52 der Beschleunigungsschnecken 49 und 50 sind um 1800 zueinander versetzt, so daß die Schnecken bei ihrer Drehung die Flaschen, zueinander auf Luke stehend, vorschieben, ferner infolge ihrer zunehmenden Steigung die Flaschen in Längsrichtung voneinander trennen und die Flaschen in Querrichtung zueinander bewegen, so daß die Flaschen an der Vereinigungsstelle der Schnekken abwechselnd eine einzige Flaschenreihe bilden, die von den beiden Beschleunigungsschnecken 49, 50 zu einer einzigen Zuführregelschnecke zusammengeführt wird.
  • Wenn die Flaschen einmal in die Beschleunigungsschnecken eingeführt worden sind, wird ihre Geschwindigkeit von den Schnecken 49, 50 geregelt, und die Flaschen werden genau lotrecht gehalten, so daß sie nicht kippen und die Maschine verklemmen können.
  • Diese Führung wird durch den Einschluß der Flaschen zwischen den Schneckengängen 51 und 52 und den Wänden der schwenkbaren Schutzrahmen 39 ermöglicht. Die Flaschenführung wird bis über das Ende der schwenkbaren Schutzrahmen 39 hinaus von einer Keilzunge 80 (Fig. 2) aufrechterhalten, die an dem vorderen Gestell 44 befestigt ist. Da die Keilzunge 80 zu einer Spitze ausläuft, hält sie die Flaschen in den Schneckengängen, hält ferner die Flaschen in lotrechter Lage, die ein Kippen der Flaschen verhütet, und regelt ferner die Vorschubgeschwindigkeit.
  • Bei der Annäherung der Flaschen an die Spitze der Keilzunge wird die Regelung der Flaschen von zwei Federstahlplatten 82, 83 übernommen. Die Platten 82, 83 biegen sich unter dem Druck der Flaschen und führen die Flaschen zu einem biegsamen Kunststoff streifen 85, der die Flaschen in die Schneckengänge 51, 52 drückt und auf diese Weise sowohl die seitliche Führung als auch die lotrechte Regelung der Flaschen so lange aufrechterhält, bis die Flaschen das Ende des KunststofFstreifens 85 verlassen und sich zu einer einzigen Reihe einreihen, wie Fig. 2 zeigt.
  • Der Kunststoffstreifen 85 besteht aus einem biegsamen Kunststoff, der so starr ist, daß er die Flaschen in den zugehörenden Schneckengängen hält, und der so biegsam ist, daß er sich bei der Vorwärtsbewegung der Flaschen zwischen den Flaschen biegt. Erwünscht ist auch, daß der Kunststoff bei den wiederholten Biegungen nicht zersplittert oder zerreißt und daß er einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat. Außer den obengenannten Eigenschaften soll dieser Kunststoff auch durch Säuren, Alkalien oder organische Lösungsmittel nicht beeinflußt werden und unempfindlich gegen Metallberührung sein.
  • Wenn die Flaschen das Ende des Streifens 85 verlassen, sind sie durch die zunehmende Steigung des Schneckenganges 51 so weit auf Abstand gebracht worden, daß die auf dem Förderband 21 stehenden Flaschen zwischen die auf dem Förderband 20 stehenden Flaschen eingeschaltet werden können. An dieser Vereinigungsstelle ist in die Schnecke 49 zwischen die Seiten der Schneckengänge 51 ein zweiter Schneckengang 87 eingefräst und ebenso in die Schnecke 50 zwischen die Seiten der Schneckengänge 52 ein ähnlicher Schneckengang 87' eingefräst. Wenn die von den Förderern 20 und 21 kommenden Flaschen sich zu einer einzigen Reihe einreihen, hält der Schneckengang 87 die vom Förderband 21 kommenden Flaschen in dem Schneckengang 52, und der Schneckengang 87' hält die Flaschen des Förderbandes 20 im Schneckengang 51, so daß die Schneckengänge 87 und 87' den biegsamen Streifen 85 zur Aufrechterhaltung der Flaschenfiihrung nahe der Vereinigungsstelle der Schnecken 49 und 50 ersetzen.
  • Beim Vorbeigang der in einer einzigen Reihe aufgestellten Flaschen an den Enden der Förderschnecken 49, 50 werden die Flaschen in die Zuführschnecke 78 eingeschoben. Die Schnecke 78 hat einen ununterbrochenen Schneckengang 88 mit ständig zunehmender Steigung. Die Flaschen werden bei ihrem Einführen in die Zuffihrschnecke 78 in den Schneckengängen 88 aufgenommen und werden bei der Drehung der Schnecke 78 nach vorn geschoben. Die Flaschen 22 werden in dem Schneckengang 88 von einem Schutzrahmen 105 gehalten, der am Drehpunkt 106 am Maschinengestell drehbar gelagert ist. Infolge der stetig zunehmenden Steigung des Schneckenganges 88 erhöht sich die Geschwindigkeit der Flaschen immer mehr, so daß die Flaschen richtig in die Rastenscheibe 99 eingeschoben werden.
  • Bei der Onerbewegung über die Förderbänder 20, 21 werden die Flaschen von den Förderbändern 20, 21 herunter und auf einen in der Mitte befindlichen Plattenförderer 90 bewegt, der zwischen einem Führungskettenrad 91 (Fig. 4) und einem Antriebskettenrad 92 (Fig. 3) bewegt wird. Der Plattenförderer 90 bewegt sich mit ungefähr der gleichen Geschwindigkeit, mit der die Flaschen der Füllmaschine zugeführt werden, d. h. ungefähr mit der doppelten Geschwindigkeit der Förderbänder 20, 21.
  • Der Förderer 90 wird von dem Füllmaschinenmotor oder von einer anderen Antriebsvorrichtung über eine Kette 93 (Fig. 5) getrieben, die ein Kettenrad 94 (Fig. 3 und 5) treibt, das zum Antrieb eines Ritzels 95 dient. Ritzel 95 treibt ein Zahnrad 96, das das Antriebskettenrad 92 über die gemeinsame Welle 97 antreibt. Zwischen dem Zahnrad 96 und der Welle 97 ist eine Reibungskupplung 97' eingeschaltet, mit der das Stillsetzen der Plattenreihe erfolgen kann.
  • Die Zuführschnecke78 liegt oberhalb des Förderbandes 90 zwischen einem von der Konsole 55 (Fig. 2) getragenen Wellenstumpf 100 und einer Antriebswelle 101 (Fig. 3 und 5). Der Antrieb der Zuführschnecke 78 erfolgt von der gleichen Antriebsvornchtung, mit der die Beschleunigungsschnecken 49, 50 getrieben werden. Der Antrieb erfolgt über die Kette 59 zum Kettenrad 58 (Fig. 5), das über die Kegeiräder 102, 103 (Fig. 3) die Welle 101 treibt.
  • Die Flaschen werden unter genau lotrechter und waagerechter Führung zwischen der Zuführschnecke 78 und dem Schutzrahmen 105 gehalten, der am Dreh punkt 106 (Fig. 3) drehbar gelagert ist, so daß der Rahmen aussohwingen kann, falls eine Flasche verklemmt wird. Bei diesem Ausschwingen erfolgt ein Stillsetzen der Maschine. Von der Zuführschnecke 78 werden die Flaschen der Rastenscheibe 99 zugeführt, die die Flaschen den Bügeln 106' der Flaschenfüllmaschine zuleitet.
  • Damit die Beschleunigungsschnecken 49, 50 zeitlich so abgestimmt werden können, daß sie die Flaschen einwandfrei der Zuführschnecke 78 zuführen, sind die Zahnräder 70, 71 (Fig. 4 und 6) verstellbar und hauben verstellbare Zahnradkränze, die mit den Zahnradnaben mittels Schrauben 107 od. digl. befestigt sind.
  • Sollten Flaschenablieferungsgeschwindigkeiten vorliegen, die die Kapazität der dargestellten Zwei-Schnecken-Maschine übersteigen, so können die Lehren der Erfindung leicht auf drei oder mehr Beschleunigungsschnecken übertragen werden, um auf diese Weise die Maschinenkapazität zu erhöhen.
  • Die dargestellte und beschriebene Zusammenführvorrichtung ist zwar in Verbindung mit einer Flaschenfüllmaschine beschrieben und dargestellt, doch kann diese Zusammenführvorrichtung überall verwendet werden, wo das Problem besteht, Flaschen od. dgl. mit sehr hohen Geschwindigkeiten zu fördern. Es können verschiedene Anderungen in der Größe, Form und Anordnung derTeile der dargestellten Vorrichtung vorgenommen werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Anlage zum Vereinigen eines auf mehreren Förderern ankommenden Behälterstromes auf einen einzigen Förderer, wobei die Behälter, wie Flaschen od. dgl., während des Fördervorganges am Umkippen verhindert werden und diese Anlage zwei Zufördervorrichtungen umfaßt, die je die Behälter mit einer unter der für ein Umkippen kritischen Geschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit anfördern, mit einer aus je einem Beschleuniger am Abgabeende jedes Zuförderers bestehenden Vorrichtung zum Vereinigen der von den beiden Zuförderern kommenden Behälter zu einer einzigen Reihe, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleuniger als im spitzen Winkel aufeinanderzu laufende Förderschnecken ausgebildet sind, welche die Behälter jeweils teilweise umfassend an der Vereinigungsstelle zwischen sich einschließen und die die Behälter, so in eine einzige Reihe eingeordnet, an einen die Behälter ebenfalls teilweise umfassenden Abgabeförderer weitergeben.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, bei der jeder der Beschleuniger als Förderschnecke mit in Förderrichtung der Behälter stetig zunehmender Steigung ausgebildet ist, gekennzeichnet durch einen zwischen den Schneckengang jedes Beschleunigers eingeschalteten zweiten Schneckengang (87, 87'), der dazu dient, von dem benachbarten Beschlenniger herangeförderte Behälter aufzunehmen.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgabeförderer (78) als die Abgabe zeitlich abstimmende Zuführschnecke ausgebildet ist, die die Behälter abwechselnd von den beidenBeschleunigern aufnimmt und einerRastenscheibe (99) zuführt.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden als Förderschnecken ausgebildeten Beschleuniger (49, 50) in zueinander entgegengesetztem Drehsinn umlaufen und jeder von ihnen sich auf der mit den Behältern in Berührung stehenden Seite nach unten dreht.
  5. 5. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen biegsamen Streifen (85), der die Behälter vor der Vereinigungsstelle zwischen den Beschleunigern führt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 259 748, 2 284 286, 2 535 859, 2 571 036.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 033 134.
DEM30403A 1956-05-02 1956-05-02 Anlage zum Vereinigen eines auf mehreren Foerderern ankommenden Behaelterstromes auf einen einzigen Foerderer Pending DE1063085B (de)

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