DE1062970B - Vorrichtung zum selbsttaetigen Wechsel des Einsatzes von Anbauwechselpfluegen bei Ackerschleppern mit Kraftheber und Dreipunktaufhaengung der Anbaugeraete - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Wechsel des Einsatzes von Anbauwechselpfluegen bei Ackerschleppern mit Kraftheber und Dreipunktaufhaengung der AnbaugeraeteInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/426—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts
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Description
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Π t nicfct / erteilt
... geänderte^ Unterlagen
... geänderte^ Unterlagen
AUSLEGESCHRIFT 1062 970
F 25796 III/45 a
AN M E LDE TA G: 21.MAI 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 6. A U G U S T 1 9 5 9
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 6. A U G U S T 1 9 5 9
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Wechsel des Einsatzes von Anbauwechselpflügen
bei Ackerschleppern mit Krafthebern und Dreipunktaufhängung der Anbaugeräte nach Patent
1 039 272 und bezweckt, die Vorrichtung nach diesem Patent auch für Drehpflüge, insbesondere Winkeldrehpflüge,
in einfacher Weise anwendbar zu machen.
Dieses erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß die Einrichtung des Hubschwengels und der mit
diesem fest verbundenen Kurbelwange direkt auf das Joch des Drehpfluges übertragen wird. Hierbei erfolgt
der Wechsel der beiden Pflughälften in ihre Einsatzstellung nicht in zwei Phasen, wie dieses bei der Vorrichtung
nach dem Hauptpatent der Fall ist, sondern in einer einzigen, und zwar während des Hebens der
Anbauvorrichtung für die Arbeitsgeräte, wobei vor Beginn des Wechsels von der einen Einsatzstellung
des Pfluges in die andere zunächst ebenfalls selbsttätig die Sperrvorrichtung für die bisherige Einsatzstellung
ausgelöst wird. Hierbei wird auch erreicht, daß die in Einsatzstellung befindliche Pflughälfte vor
Beginn des Einsatzwechsels schon etwas aus dem Ackerboden ausgehoben ist. Ferner kann gemäß der
Erfindung der obere Lenker der Dreipunktaufhängevorrichtung zweiteilig ausgeführt werden, so daß
dieser beim Aufsetzen der in Einsatzstellung befindlichen Pflughälfte auf den Ackerboden nach oben
einknicken kann und so das Pflugschar beim Anpflügen schnell in den Boden eindringt.
Die Zeichnung gibt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wieder, und zwar ein Beispiel, in welchem
die Betätigungseinrichtung zum Wechsel der Einsatzstellung der Pflughälften auf Zug arbeitet und ein
zweites, in welchem die Betätigungseinrichtung auf Druck eingestellt ist.
Abb. 1 bis 3 zeigen die schematische Darstellung der Betätigungseinrichtung zum Wechsel der Einsatzstellung
der beiden Pflughälften in ihrer Wirkungsweise, und zwar Abb. 1 die auf Zug arbeitende Einrichtung,
wobei die ausgezogene Darstellung die Lage der einzelnen Teile vor Beginn des Wechsels der
Einsatzstellung wiedergibt (Arbeitsstellung der einen Pflughälfte), während die strichpunktierte Darstellung
diese Lage nach vollzogenem Wechsel der Einsatzstellung zeigt; Abb. 2 und 3 zeigen die auf
Druck arbeitende Einrichtung, wobei Abb. 2 die Stellung der Betätigungseinrichtung vor Beginn des
Wechsels und Abb. 3 nach vollzogenem Wechsel der Einsatzstellung der beiden Pflughälften wiedergibt
(obere Stellung der Anbauvorrichtung für Anbaugeräte) ;
Abb. 4 zeigt ein Beispiel gemäß der schematischen Darstellung der Abb. 1 in der ausgezogenen Stellung
in der Seitenansicht und
Vorrichtung zum selbsttätigen Wechsel
des Einsatzes von Anbauwechselpflügen bei Ackerschleppern mit Kraftheber
und Dreipunktaufhängung
der Anbaugeräte
Zusatz zum Patent 1 039 272
Anmelder:
Gerhard Frost,
Friedewalde (Kr. Minden, Westf.)
Gerhard Frost, Friedewalde (Kr. Minden, Westf.), und Wilhelm Steinmann, Bremen,
sind als Erfinder genannt worden
Abb. 5 einen Schnitt durch dieses Beispiel nach Linie A-B der Abb. 4;
Abb. 6 gibt ein Beispiel gemäß der Darstellung der Abb. 2 in der Seitenansicht wieder und
Abb. 7 einen Schnitt durch dieses Beispiel nach Linie C-D der Abb. 6.
Die Bezugszeichen in allen Darstellungen sind die gleichen, soweit sie in ihrer Bezeichnung gleiche Teile
kennzeichnen, die auch in ihrer Ausführung und Arbeitsweise einander entsprechen. In Abb. 1 bis 3
sind diese Bezugszeichen in der Stellung bei gehobener Anbauvorrichtung mit einem ' versehen.
Die in den unteren Lenkern 1 und dem oberen Lenker 2 der Dreipunktaufhängevorrichtung eingehängte
Anbauvorrichtung für die Arbeitsgeräte besteht im wesentlichen aus der Anbauwelle 3 mit dem Ständer 4
und der mit diesem fest verbundenen Achse 5, auf der
der Drehpflug 6 drehbar gelagert ist, mittels der mit dem Joch 7 des Pfluges fest verbundenen Hohlwelle 8.
Zum Einsatzwechsel der beiden Pflughälften ist bei dem Beispiel nach Abb. 1, 2 und 5 am oberen Lenker 2
ein Schwinghebel 9 vorgesehen, der andererseits durch die Zugstange 10 mit dem am oberen Ende des
Ständers 4 angelenkten Winkelhebel 11 verbunden ist, an dessen längerem Hebelarm die Zugwechselstange
12 schwenkbar aufgehängt ist. Zur gelenkten Beeinflussung des Ausschlages des Schwinghebels 9 ist
dieser mit seinem Gelenk mit der Zugstange 10 mit
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einem Lenkarm 13 verbunden, dessen anderes Ende am Ständer 4 angelenkt ist. Die Verbindung des
Lenkerarmes mit dem Schwinghebel kann auch an anderer Stelle, wie dargestellt, erfolgen. Die Zugwechselstange
12 ist am unteren Ende mit einem Doppelhaken 14 versehen, dessen einer oder anderer
Haken unter dem der beiden Kurbelzapfen 15 liegt, der auf der Einsatzseite des Pfluges sich befindet, so
daß beim Heben der Anbauvorrichtung und der damit erfolgenden Bewegung des Winkelhebels in
Pfeilrichtung (Abb. 4) bis in die Stellung, die sich aus der strichpunktierten Lage in Abb. 1, 11' ergibt,
der gesamte Pflugkörper so weit geschwenkt wird, daß hierbei die andere Pflughälfte in Einsatzstellung
gebracht wird. Bevor aber der Haken 14 mit dem Kurbelzapfen 15 in kraftschlüssige Verbindung gebracht
ist, wird durch den Auslösehaken 16 mittels der am Winkelhebel 11 angelenkten Auslösestange 17
die Sperrfalle 18 aus der jeweiligen Sperrnut 19 gezogen, durch welche Einrichtung der Pflug in seiner
jeweiligen Einsatzstellung festgehalten wird. Die Sperrfalle wird wieder freigegeben, bevor die Anbauvorrichtung
ihre oberste Stellung erreicht hat, so daß, sobald die zweite Einsatzstellung des Pfluges erreicht
ist, durch Anschlag des auf der mit dem Joch 7 des Pfluges fest verbundenen Sperrscheibe 20 sitzenden
Anschlagnockens 21 an die Sperrfalle 18 die Drehbewegung des Pfluges beendet wird und die Sperrfalle
in die ebenfalls an der Sperrscheibe vorgesehene zweite Sperrnut 19 eindringen kann. Die Sperrscheibe
20 dient gleichzeitig zur vorderen Lenkung der Zugwechselstange 12, deren hintere Lenkung durch die
ebenfalls mit dem Pflug fest verbundene Führungsplatte 22 erfolgt, auf welcher senkrecht zum Joch 7
der Schalthebel 23 angebracht ist, der mittels der an seinem Federzapfen 24 angehängten Schaltfeder 25,
die andererseits an dem an der Zugwechselstange 12 vorgesehenen Federzapfen 26 angehängt ist, die Zugwechselstange
auf die andere Seite umschaltet, sobald nach Wiedersenken der Anbauvorrichtung der bis
dahin in kraftschlüssiger Verbindung mit dem Haken
14 stehende Kurbelzapfen 15 diese Verbindung löst, so daß nach dem Senken der Anbauvorrichtung der
Haken 14 unter dem zweiten Kurbelzapfen 15 liegt.
In dem Beispiel nach Abb. 2, 3, 6 und 7, in welchem der Wechsel der Einsatzstellung der beiden Pflughälften
mittels der Betätigungseinrichtung durch Druck erfolgt, besteht diese aus dem Schwinghebel 30, der
auch hier am oberen Lenker 2 angelenkt ist und mittels der Druckstange 31 den Winkelhebel 32 betätigt,
an dessen zweitem Hebelarm die Druckwechselstange
33 mit den beiden hakenförmigen Aussparungen 34 angelenkt ist. Der Ausschlagwinkel des Schwinghebels
30 und damit auch der des Winkelhebels 32 wird maßgeblich beeinflußt durch den Lenkerarm 35, der
hier im Gegensatz zum ersten Beispiel nicht den oberen Lenker 2 kreuzt. Bevor die hakenförmige Aussparung
34 der Druckwechselstange 33 in kraftschlüssige Verbindung mit dem in diesem Fall oberen Kurbelzapfen
15 gebracht wird, muß beim Heben der Anbauvorrichtung auch hier zunächst die Sperrfalle 18 aus der Sperrnut
gelöst werden, welches hier erfolgt durch die am Kniehebel 32 angelenkte Auslösestange 36, welche
gleich nach Beginn des Hebens der Anbauvorrichtung mit ihrem unteren Ende den Nocken 37 der Sperrfalle
18 nach unten drückt und so die Sperrfalle aus der jeweiligen Sperrnut aushebt. Sobald die Aussparung
34 mit dem betreffenden Kurbelzapfen 15 in kraftschlüssige Verbindung gebracht ist, wird dieser durch
die Druckwechselstange nach unten gedrückt, bis die Sperrfalle 18 in die andere Sperrnut 19 der Sperrscheibe
20 eingreift, welches in der Lage der Gesamtvorrichtung erfolgt, die etwa der Darstellung der
Abb. 3 entspricht. Im übrigen entspricht die Arbeitsweise der anderen Teile der Einrichtung dieses zweiten
Beispiels genau der des ersten Beispiels.
Die Zugwechselstange des ersten Beispiels kann aber auch ähnlich der Druckwechselstange des zweiten
Beispiels nur mit nach oben gerichteten hakenförmigen Aussparungen und die Druckwechselstange
des zweiten Beispiels ähnlich der des ersten Beispiels mit nach unten gerichteten Hacken ausgeführt sein.
In diesem Fall muß jedoch der Schalthebel zum Umschalten der Wechselstangen für sich arbeiten und so
betätigt werden, daß sein Federzapfen für die Schaltfeder während des Hebens der Anbauvorrichtung sich
entgegengesetzt zur Bewegung des Pfluges bewegt, oder aber die Schaltfeder dürfte nicht als Zug-, sondern
als Druckfeder ausgebildet werden.
In den beiden Beispielen (Abb. 4 und 6) ist der obere Lenker 2 in die beiden Teile 40 und 41 unterteilt,
und zwar so, daß gegebenenfalls der Gesamtlenker nach oben einknicken kann. Der hintere Teil
40 ragt mit seinem vorderen Ende über das Knickgelenk des Lenkers 2 hinaus und ist hier als Fallbügel
ausgebildet, der seitlich mit den Bohrungen 43 und 44 versehen ist. Der Steg 45 verhindert ein
Durchknicken des Lenkers nach unten. Zum Blockieren des Lenkers wird ein Sperrstift durch die Bohrungen
44 gesteckt, so daß der Lenker auch nicht nach oben einknicken kann. Ist dieses aber beim Aufsetzen
der in Einsatzstellung befindlichen Pflughälfte erwünscht, wird dieser Sperrstift durch die Bohrungen
43 gesteckt, so daß auch in gestreckter Lage der obere Lenker leicht nach oben eingeknickt bleibt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Wechsel des Einsatzes von Anbauwechselpflügen bei Acker-Schleppern
mit Krafthebern und Dreipunktaufhängung der Anbaugeräte nach Patent 1 039 272 zum Einsatzwechsel bei Dreh-, insbesondere Winkeldrehpflügen,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Angriffspunkte auf der Kurbelwange als Kurbelzapfen (15) direkt am Joch (7) des Drehpfluges
angeordnet sind und durch kraftschlüssige Verbindung des einen oder anderen Kurbelzapfens
mit dem entsprechenden Haken (14 bzw. 34) der Zug- oder Druckwechselstange (12 bzw. 33) der
Wechsel der Einsatzstellung der einen Pflughälfte auf die andere Pflughälfte während des Hebens
der Anbauvorrichtung für die Arbeitsgeräte erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Wechsels der Einsatzstellung
der einen Pflughälfte auf die andere gleichzeitig auch der Schalthebel (23) mit der
Schaltfeder (24) so umgelegt wird, daß, sobald der im Eingriff befindliche Haken der Druck- oder
Zugwechselstange durch den betreffenden Kurbelzapfen (15) freigegeben wird, nach Beginn des
Senkens der Anbauvorrichtung durch die gespannte Schaltfeder die Zug- oder Druckwechselstange
so umgelegt wird, daß nach dem Senken der Anbauvorrichtung der zweite Haken der Wechselstange sich in Eingriffsstellung auf den
zweiten Kurbelzapfen befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Heben der Anbauvorrichtung
vor Beginn der Kraftschlüssigkeit des
einen oder anderen Hakens der Wechselstange durch eine mit der Betätigungseinrichtung für den
Einsatzwechsel der Pflughälften verbundene Auslösestange (16, 17 bzw. 36) die Sperrvorrichtung
(18, 19, 20) für die jeweilige Einsatzstellung des Pfluges selbsttätig ausgelöst und dieselbe wieder
freigegeben wird, bevor der Einsatzwechsel vollzogen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Betätigungseinrichtung
zum selbsttätigen Wechsel der Einsatzstellung der beiden Pflughälften von einem am oberen Lenker angeordneten Schwinghebel
(9 bzw. 30) erfolgt, dessen Ausschlagwinkel bestimmt wird durch einen mit ihm verbundenen
Lenkerarm (13 bzw. 35), der andererseits am
Ständer (4) der Anbauvorrichtung angelenkt ist und der damit auch die Ausschlagwinkel und
Wege der übrigen Teile der Betätigungseinrichtung bestimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (2) in zwei
Teile, einem längeren, vorderen (41) und einen kürzeren, hinteren Teil (40) unterteilt ist, die gelenkartig
miteinander verbunden sind, und daß das hintere Gelenkteil über das Gelenk hinaus nach
vorn verlängert ist, wobei diese Verlängerung zu einer nach unten offenen Bügelfalle ausgebildet
ist, deren horizontaler Steg ein Durchknicken des Lenkers nach unten verhindert und deren vertikalen
Flansche mit Bohrungen (43, 44) zum Durchstecken eines Stiftes versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 580/109 7.
Priority Applications (1)
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1958
- 1958-05-21 DE DEF25796A patent/DE1062970B/de active Pending
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