DE1062967B - Anordnung zur Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern mittels lichtelektrischer Speicherzellen - Google Patents
Anordnung zur Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern mittels lichtelektrischer SpeicherzellenInfo
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Description
Es wurde bereits vorgeschlagen, die in Aufzeichnungsträgern und insbesondere in Karten gelochten
bzw. als fluoreszierende Markierungen aufgebrachten Angaben mittels lichtelektrischer Vorrichtungen, z. B.
Fotozellen, insbesondere Fotokristallen, abzufühlen.
Soll jedoch das Abfühlergebnis erst in einem späteren Zeitpunkt des Maschinenspiels verwertet werden,
dann müssen Speichereinheiten zur vorläufigen Übernahme der Abfühlergebnisse vorgesehen werden. Für
diese Fälle hat man bisher Relais oder Röhrenschaltungen oder besondere Verzögerungsschaltungen als
Speicher benutzt, die jeweils dem lichtelektrischen Abfühlsystem zugeordnet sind.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, einen Lichtempfänger für Angaben
auf Aufzeichnungsträgern zu schaffen, der selbst speicherfähig ist und für die Speicherung nicht auf
besondere Schaltungselemente angewiesen ist.
Für eine Anordnung zur Abfühlung der in Zählpunktstellen
bzw. Indexstellen eingetragenen Aufzeichnungen bzw. Angaben von Aufzeichnungsträgern,
insbesondere von Lochkarten, unter Verwendung von lichtelektrischen Zellen besteht demnach die Erfindung
darin, daß die abgefühlten und den eingetragenen Angaben entsprechenden Werte auf eine der
jeweils abgefühlten Zählpunktstelle zugeordnete phosphoreszierende
Zelle übertragen werden, die im Falle ihrer Erregung die elektrische Leitfähigkeit einer von
ihr bestrahlten lichtelektrischen Substanz ändert, auf deren Änderung das Steuerorgan des Auswertegerätes
anspricht.
Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken werden phosphoreszierende Zellen verwendet, deren Präparatstoffe
mit den Fotowerkstoffen, insbesondere Bleisulfid, in an sich bekannter Weise vermischt oder
schichtweise vereinigt sind.
Ist nun im Anwendungsfalle nur eine geringe Verzögerung
zwischen der Abfühlung der Aufzeichnung, z. B. der Lochungen und der Verwertung der durch
diese ausgelösten Impulse erforderlich, so kann dies gemäß der Erfindung durch die Verwendung von
gegeneinander isolierten, lumineszierenden und lichtelektrischen Körpern erreicht werden, deren relativ
hoher elektrischer Widerstand bei ihrer Erregung unter der Steuerung der Angaben des Aufzeichnungsträgers
verringert und unter dem Einfluß der Lumineszenz kleiner gehalten wird, so daß nach der erwünschten
Verzögerung aufeinanderfolgend elektrische Impulse über die erregten lumineszierenden und lichtelektrischen Körper unter der Steuerung von Impulsgebern
zu einer Steuereinrichtung geleitet werden, um z. B. die abgefühlten Angaben aufzuzeichnen.
Die Erfindung und die erfindungsgemäße Anwendung sei an Hand einiger beispielsweiser Ausfüh-Anordnung
zur Abfühlung
von Aufzeichnungsträgern mittels
lichtelektrischer Speicherzellen
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
1S Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 15. November 1952
Edward S. Wilson, Poughkeepsie, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
rungsformen und an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführung'sform der Abfühlvorrichtung, bei der lumines-
3c zierende, speziell phosphoreszierende, lichtelektrische Körper in einer den Zählpunktstellen eines Aufzeichnungsträgers
entsprechenden Matrize angeordnet sind; Fig. 2 enthält eine schematische Darstellung einer
anderen Ausführungsform der Abfühlvorrichtung, bei der die lumineszierenden lichtelektrischen Körper in
den Zählpunktstellen einer Kartenspalte entsprechenden Gruppen am Umfang einer drehbaren Trommel
angeordnet sind.
Die lumineszierenden Körper, die in der folgenden Beschreibung als Zellen bezeichnet werden, können sowohl
in den dargestellten Ausführungsformen als auch in anderen Formen der Abfühlvorrichtung gemäß der
Erfindung die gleiche Form und Zusammensetzung haben. Die Grundplatte jeder Zelleneinheit ist mit
Stoffen überzogen, welche lichtelektrische und phosphoreszierende Eigenschaften haben. Photolumineszierende
Stoffe sind insbesondere deswegen gewählt, weil die Zellen durch Lichtstrahlen erregt werden
sollen. Das lichtelektrische Material muß eine große \7eränderung des elektrischen Widerstandes pro Änderung
der Lichtwerteinheit ermöglichen, und dasphotolumineszierende
Material muß eine hohe und lange Lumineszenz nach der Erregung durch einen Lichtstrahl
haben. Natürlich muß die Phosphoreszenz des
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lumineszierenden Materials in einem Frequenzbereich liegen, auf den das lichtelektrische Material anspricht.
Eine geeignete Zelle kann in vorteilhafter Weise dadurch hergestellt werden, daß eine Seite einer isolierenden
Grundplatte, z. B. einer Glasplatte, mit einem lichtelektrischen Material, z. B. Bleisulfid, überzogen
und auf diesem eine dünne durchscheinende Schicht aus einem lumineszierenden Material, z. B. einem der
Phosphore, aufgebracht wird. Das lichtelektrische und das lumineszierende Material können auch gemischt
und als eine Schicht auf die isolierende Grundplatte in einem einzigen Arbeitsgang aufgebracht werden.
Wird eine solche Zelle belichtet, so wird der Phosphor lumineszierend und leuchtet bei der Abschirmung
des Lichtstrahls nach. Die Dauer der Lumineszenz hängt von der Abklingzeit des verwendeten lumineszierenden
Materials ab. Durch die Belichtung der Zelle wird ihr elektrischer Widerstand verringert und erreicht
auch nicht sofort seinen Normalwert, wenn die Lichtquelle wieder abgeschirmt wird, sondern die
Rückkehrgeschwindigkeit zu dem Normal- oder Dunkelwert ist eine Funktion der Abklingzeit des mit dem
lichtelektrischen Material kombinierten lumineszierenden Materials. Die Zelle ist daher ein Speicher.
Bei dem in der Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Anwendungsbeispiel der Erfindung für eine Abfüllvorrichtung
sind die lumineszierenden Fotozellen 10 auf einem geeigneten Träger 12 in genauer Übereinstimmung
mit den Zählpunktstellen einer gebräuchlichen Lochkarte angeordnet. Alle Zellen der gleichen
Spalte sind an eine gemeinsame Leitung 14 angeschlossen und durch diese mit einer ähnlichen Zelle 10«
eines Spaltenkommutators 16 verbunden. Alle Zellen 10 in einer Reihe des gleichen Zählpunktstellenwertes
sind an eine gemeinsame Leitung 18 angeschlossen und durch diese mit einer Zelle 10& eines Reihenkommutators
20 verbunden.
Die Zellen 10 befinden sich in einem lichtdichten Gehäuse, in dessen Wand 22 eine Lampe 24 vorgesehen
ist, die immer dann aufleuchtet, wenn eine in Fig. 1 durch strichpunktierte Linien dargestellte gelochte
Karte 26 sich mit der Zellenmatrize deckt. Die von dei Lampe 24 ausgesandten Lichtstrahlen fallen durch die
Kartenlochungen auf die direkt darunter befindlichen Zellen, um diese zu erregen, während die übrigen ZeI-len
durch die darüberliegende Karte abgeschirmt werden. Die von den Kartenlochungen dargestellten
Angaben werden daher in den entsprechenden erregten Zellen 10 gespeichert, und da diese Zellen jetzt leitend
sind, können sie zur Vorbereitung von Entnahme-Stromkreisen verwendet werden, zu welchem Zweck die
Kommutatoren 16 und 20 vorgesehen sind.
Die Zellen 10 er, deren Anzahl den Zellen 10 einer
Reihe (z. B. achtzig) entspricht, sind an der einen Stirnwand 30 des zylindrischen und lichtdichten Gehäuses
28 des Spaltenkommutators 16 angeordnet und an einen gemeinsamen Kontaktring 32 angeschlossen.
In der entgegengesetzten Stirnwand des Gehäuses 28 ist eine Lampe 34 vorgesehen, und zwischen dieser
und den Zellen 10α befindet sich eine Scheibe 36, die
auf einer in der Endwand 30 drehbar gelagerten Welle 38 sitzt. Die Scheibe 36 besitzt nahe dem Umfange
einen einzelnen Schlitz 40, dessen Entfernung von der Achse der Scheibe dem Abstand der Zellen 10 a vom
Mittelpunkt der Fläche 30 entspricht. Der gemeinsame Kontaktring 32 ist durch die Leitung 44 mit dem
Steuergitter einer Vakuumröhre 42 verbunden.
Der Reihenkommutator 20 ist von einem lichtdichten zylindrischen Gehäuse 46 umgeben, an dessen
Stirnwand 48 die Zellen 10 & befestigt sind. Die Anzahl (z. B. zwölf) dieser Zellen entspricht den Zellen
10 einer Spalte. Die Zellen 10 & sind untereinander durch einen gemeinsamen Leiter 50 elektrisch verbunden.
Zwischen einer an der entgegengesetzten Stirnwand des Gehäuses 46 vorgesehenen Lampe 52 und
den Zellen 10 b ist eine Scheibe 54 angeordnet, die auf einer in der Stirnwand 48 drehbar gelagerten Welle 56
sitzt. Nahe ihrem Umfange hat die Scheibe 54 einen einzelnen Schlitz 58, dessen Abstand von der Achse
der Scheibe dem Abstand der Zellen 10 b vom Mittelpunkt der Stirnwand 48 gleich ist. Der gemeinsame
Leiter 50 ist durch eine Leitung 60 mit einer Stromquelle verbunden, so daß ein elektrischer Impuls über
einen Widerstand 62 im Steuergitterkreis der Röhre 42 geleitet werden kann, wenn die einander zugeordneten,
in Reihe geschalteten Zellen 10, 1Oa und 10 & erregt
sind.
Wird angenommen, daß eine Karte 26 in ihrer oberen linken Ecke eine Lochung enthält, dann wird
die darunterliegende Zelle 10 beim Aufleuchten der Lampe 24 erregt und dadurch leitend. Wenn daher bei
der Drehung der Scheibe 54 des Kommutators 20 die mit den Zellen 10 der ersten Reihe verbundene Zelle
10 b belichtet und gleichzeitig bei der Drehung der Scheibe 36 des Kommutators 16 auch die den Zellen
10 der ersten Spalte verbundene Zelle 10 α belichtet wird und somit diese Zellen 10a· und 10 b leitend sind,
wird ein Impuls von der Leitung 60 über den gemeinsamen Leiter 50, die erregte Zelle 10 b, die an diese
angeschlossene Reihenleitung 18·, die dem Kartenloch entsprechend erregte Zelle 10, die zugeordnete Spaltenleitung
14, die erregte Zelle 10 a, den gemeinsamen Kontaktring 32 und über die Leitung44 zu dem Steuergitter
der Röhre 42 geleitet. Dadurch wird die Röhre 42 leitend und bewirkt das Ansprechen einer Aufzeichnungsvorrichtung,
z. B. eines magnetischen Aufzeichnungskopfes 64, um eine der abgefühlten Angabe
entsprechende Aufzeichnung auf einer Magnettrommel 66 zu erhalten.
Die Scheibe 36 dreht sich also mit einer größeren Geschwindigkeit als die Scheibe 54, da eine Karte
normalerweise mehr Spalten als Zeilen enthält. Bei einer zwölfzeiligen Karte mit 80 Spalten wird die
Scheibe 54 mit einem Zwölftel einer Umdrehung der Scheibe36 bewegt. Mit jeder vollständigen Umdrehung
der Scheibe 54 werden daher alle Zellen 10c abgetastet.
Wenn sich dabei das Loch 58 der Scheibe 54 über die Fotozelle 10 & bewegt, macht die Scheibe 36 eine vollständige
Umdrehung. Danach überstreicht das Loch 58 der Scheibe 54 die nächste Zeile 10 b, während die
Scheibe 36 wiederum eine vollständige Umdrehung ausführt. Die Abtastung der Zellen 10 erfolgt daher
Reihe für Reihe, bis alle Zellen abgefühlt sind. Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht daher gleichzeitig
eine Einführung von Angaben aus einer Lochkarte und die Entnahme der Angaben in entsprechender
Reihenfolge.
Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung dient zur parallelen Einführung von Angaben aus einer Lochkarte
und zur reihenweisen Entnahme dieser Angaben, so daß eine Umformung von der gleichzeitigen auf die
aufeinanderfolgende Operation erfolgt. Am Umfang einer Trommel 68 sind acht Gruppen zu je zwölf Zellen
10 c angeordnet. Diese Anordnung dient jedoch nur als Beispiel für eine Vorrichtung, mittels welcher die
Angaben eines acht Spalten breiten Lochkartenfeldes abgefühlt werden können. Die Spaltenkapazität der
Trommel kann den besonderen Erfordernissen angepaßt werden. Der Abstand zwischen den Zellengruppen
ist so bemessen, daß genügend Zeit zur Entnahme der
Werte und zu anderen Funktionen zur Verfügung steht.
Das eine Ende jeder Zelle 10c ist an eine gemeinsame Leitung 70 angeschlossen, während über das
andere Ende jeder Zelle ein sich drehender Kontakt- -5 arm 72 gleitet. Die Trommel 68 ist auf einer Hohlwelle
74 befestigt, die in einem Lagerbock 76 drehbar gelagert ist. Der Kontaktarm 72 sitzt an dem einen
Ende einer sich innerhalb der Hohlwelle 74 drehbaren Welle 78, die mit ihrem anderen Ende in einem Lagerbock
80 drehbar gelagert ist. Die Trommel 68 und der Kontaktarm 72 können sich also unabhängig voneinander
drehen, und der Kontaktarm 72 wird durch ein Zahnradgetriebe so angetrieben, daß er 32 Umdrehungen
bei einer Umdrehung der Trommel 68 macht. Ein an der Hohlwelle 74 befestigtes Zahnrad 82 steht im
Eingriff mit einem Zahnrad 84 auf der Antriebswelle 86 und kämmt außerdem mit einem Zahnrad 90, das
auf der in den Lagerböcken 76 und 80 gelagerten Welle 88 befestigt ist. Das ebenfalls an der Welle 88 befestigte
Zahnrad 92 kämmt mit einem an der Welle 78 befestigten Zahnrad 94. Bei einer Umdrehung der
Welle 86 bzw. des Zahnrades 84 führt daher die Trommel 68 eine Umdrehung und die Welle 78 über das Getriebe
32 Umdrehungen aus.
Die gelochte Karte 96 wird in bekannter Weise in der die Abfühlwalze 98 und die Abfühlbürsten 100 enthaltenden
Abfühlstation abgefühlt. Der Antrieb der Welle 86 erfolgt synchron mit dem Transport der
Karten, so daß beim aufeinanderfolgenden Durchlauf der Zählpunktstellen der Karte 96 unter den Abfühlbürsten
100 die Trommel 68 entsprechend schrittweise gedreht wird. Die Trommel 68 läuft in einem lichtdichten
Gehäuse 102, an dessen Umfang acht Schlitze 104 mit gleichem Abstand voneinander vorgesehen
sind, von denen je einer den Zellen 10 c einer Zellengruppe zugeordnet ist. Über jedem Schlitz 104 ist ein
gegen diesen offenes Lampengehäuse 106 befestigt, in dem sich eine Lampe 108 befindet. Die Lampen 108
sind durch Leitungen 110 mit je einer Abfühlbürste 100 verbunden und an eine gemeinsame Leitung 112
angeschlossen. Wenn also eine Bürste 100 auf ein Loch in der Karte 96 trifft und in Berührung mit der Kontaktwalze
98 kommt, leuchtet die Lampe 108 in dem entsprechenden Stromkreis für einen Augenblick auf,
und die sich gerade unter dem Schlitz 104 befindliche Zelle 10 c wird erregt und dadurch lumineszent und
leuchtet etwas nach.
Es sei nun angenommen, daß jedes Arbeitsspiel der Vorrichtung gemäß Fig. 2 aus sechzehn Indexzeilen
besteht, von den zwölf Indexzeilen zur Aufzeichnung der Angaben der zwölf Zählpunktstellen der in Abfühlung
befindlichen Kartenspalten dienen. Der Kontaktarm 72 macht dabei entsprechend der beschriebenen
Getriebeübersetzung eine Umdrehung während je vier Indexzeilen des Arbeitsspiels. Beim Beginn jedes
Kartentransport-Arbeitsspiels werden in den zwölf ersten Indexzeilen des Arbeitsspiels die Angaben aus
der Karte 96 in die Zellen 10 c der Trommel übertragen. Am Ende dieser zwölf Indexzeilen schließt der
auf der Hohlwelle 74 befestigte Nocken 116 einen Kontakt 114. Der Nocken 116 ist so geformt, daß sich
der Kontakt 114 nur einmal für je vier Umdrehungen des Kontaktarmes 72 schließen kann. Der Kontaktarm
72 ist dabei so befestigt und justiert, daß er die Abfühlung mit derjenigen Zelle 10c beginnt, die der
ersten Indexstelle der ersten Kartenspalte zugeordnet ist, wenn sich der Nockenkontakt 114 schließt, und die
Abfühlung vier Indexzeilen später beendet, so daß die letzte Indexstelle der letzten Spalte des entsprechenden
Kartenfeldes abgetastet ist, wenn sich der Nockenkontakt 114 wieder öffnet. Eingabe und Entnahme der
aus den Karten abgefühlten Angaben folgen demnach fortlaufend nacheinander.
Wenn sich während des Entnahmeteiles eines Arbeitsspiels der Nockenkontakt 114 schließt, wird jedesmal
beim Auftreffen des Kontaktarmes 72 auf eine erregte Zelle 10c ein Stromkreis geschlossen und. ein
Impuls von einer Stromquelle über eine Leitung 118, den Nockenkontakt 114, die Leitung 122, eine Bürste
124, den Kontaktarm 72 und über die erregte Zelle 10 c, die gemeinsame Leitung 70, eine Bürste 126 und den
Widerstand 120 im Steuergitterkreis der Vakuumröhre 121 gesandt. Durch diesen Impuls wird die Röhre
-leitend, so daß eine Aufzeichnungsvorrichtung, z. B. ein magnetischer Aufzeichnungskopf 130, erregt
wird, um die Kartenangaben auf einer Magnettrommel aufzuzeichnen.
Claims (10)
1. Anordnung zur Abfühlung der in Zählpunktstellen bzw. Indexstellen eingetragenen Aufzeichnungen
bzw. Angaben von Aufzeichnungsträgern, insbesondere von Lochkarten, unter Verwendung
lichtelektrischer Zellen, dadurch gekennzeichnet, daß die abgefühlten und den eingetragenen Angaben
entsprechenden Werte auf eine der jeweils abgefühlten Zählpunktstelle zugeordnete phosphoreszierende
ZeHe(IO, 10 a, 10 b, 10 c) übertragen werden, die im Falle ihrer Erregung die
elektrische Leitfähigkeit einer von ihr bestrahlten lichtelektrischen Substanz ändert, auf deren Änderung
das Steuerorgan (42, 121) des Auswertgeräts (64, 130) anspricht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß phosphoreszierende Zellen verwendet
werden, deren Präparatwerkstoffe mit den Fotowerkstoffen, insbesondere Bleisulfid, in an sich bekannter
Weise vermischt oder schichtweise vereinigt sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die phosphoreszierenden
Zeilen (10) in einer den Zählpunktstellen des Aufzeichnungsträgers
(26) entsprechenden Matrix angeordnet sind.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die phosphoreszierenden
Zellen (10 c) in den Zählpunktstellen einer Angabenspalte des Aufzeichnungsträgers (96) entsprechenden
Gruppen am Umfang einer drehbaren Trommel (68) angeordnet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle phosphoreszierenden Zellen (10)
der Matrix spaltenweise mit einem Kommutator (16) und reihenweise mit einem anderen Kommutator
(20) verbunden sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerpunkte des Kommutators
(16, 20) mit phosphoreszierenden Zellen (10 a, 105), insbesondere mit phosphoreszierenden und
lichtelektrischen Zellen besetzt sind, die von einem rotierenden Lichtstrahl belichtet werden.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch gegeneinander isolierte lumineszierende,
lichtelektrische Körper (10), deren relativ hoher elektrischer Widerstand bei ihrer
Erregung, unter der Steuerung der Angaben des Aufzeichnungsträgers (26, 96) verringert und
unter dem Einfluß der Lumineszenz verringert gehalten wird, so daß nach einer festgelegten Verzögerung
aufeinanderfolgend elektrische Impulse über die erregten lumineszierenden und lichtelektrischen
Körper (10) unter der Steuerung von Impulsgebern (16, 20) dem Steuerorgan (42, 121) des
Auswertgerätes (64, 130) aufgeprägt werden.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einführen des Aufzeichnungsträgers
(26) in die Abfühlstation (12, 22) und nach Ausrichtung mit den den Zählpunktstellen
entsprechend angeordneten lumineszierenden lichtelektrischen Körpern (10) die den Aufzeichnungen
des Aufzeichnungsträgers entsprechenden lichtelektrischen Körper den Strahlen einer
Lichtquelle (24) kurzzeitig ausgesetzt werden.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die lumineszierenden
lichtelektrischen Körper (10c) in den Spalten der Lochkarten (96) entsprechenden Gruppen am Um- ao
fang einer rotierenden Trommel (68) angeordnet sind und ihre Belichtung beim Abfühlen der
Lochungen der Karte (96) während der Bewegung
der Karte durch eine an sich bekannte elektrische Abfühleinrichtung (98, 100) erfolgt.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsgeber (16,
20) je eine Anzahl von durch eine rotierende, mit einem Belichtungsschlitz (40, 58) versehenen
Scheibe (36, 54) gegen eine Lichtquelle (34, 52) abgeschirmten lumineszierenden, lichtelektrischen
Körpern (Zellen 10a, IQb) enthält, von denen je einer (10 a) des einen Impulsgebers (16) allen einer
Spalte der Lochkarte entsprechenden lichtelektrischen Körpern (10) und je einer (10 6) des
anderen Impulsgebers (20) allen einer Lochreihe der Karte entsprechenden lichtelektrischen Körpern
(10) zugeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 722 649;
deutsche Patentanmeldung P 3283 VIIIc/21g (bekanntgemacht am 19. Juni 1952);
belgische Patentschrift Nr. 496 072;
schweizerische Patentschrift Nr. 203 790;
USA.-Patentschrift Nr. 2428 537.
Deutsche Patentschrift Nr. 722 649;
deutsche Patentanmeldung P 3283 VIIIc/21g (bekanntgemacht am 19. Juni 1952);
belgische Patentschrift Nr. 496 072;
schweizerische Patentschrift Nr. 203 790;
USA.-Patentschrift Nr. 2428 537.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 580/209 7.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US320752A US2727685A (en) | 1952-11-15 | 1952-11-15 | Perforated record scanning device |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062967B true DE1062967B (de) | 1959-08-06 |
| DE1062967C2 DE1062967C2 (de) | 1960-01-14 |
Family
ID=37148936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953I0007906 Expired DE1062967C2 (de) | 1952-11-15 | 1953-11-14 | Anordnung zur Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern mittels lichtelektrischer Speicherzellen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2727685A (de) |
| DE (1) | DE1062967C2 (de) |
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| BE496072A (de) * | 1949-06-04 | |||
| CH203790A (de) * | 1937-06-30 | 1939-03-31 | Sueddeutsche Apparate Fabrik G | Für Röntgen- und andere kurzwellige Strahlen empfindliche Sperrschichtphotozelle. |
| DE722649C (de) * | 1936-12-30 | 1942-07-15 | Dr Hans Richter | Anordnung zum Nachweis von Licht |
| US2428537A (en) * | 1942-07-20 | 1947-10-07 | Veszi Gabor Adam | Series photoelectric cells |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2203353A (en) * | 1938-06-30 | 1940-06-04 | Peter C Goldmark | Method and apparatus for signal translation |
| US2629827A (en) * | 1947-10-31 | 1953-02-24 | Eckert Mauchly Comp Corp | Memory system |
-
1952
- 1952-11-15 US US320752A patent/US2727685A/en not_active Expired - Lifetime
-
1953
- 1953-11-14 DE DE1953I0007906 patent/DE1062967C2/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE722649C (de) * | 1936-12-30 | 1942-07-15 | Dr Hans Richter | Anordnung zum Nachweis von Licht |
| CH203790A (de) * | 1937-06-30 | 1939-03-31 | Sueddeutsche Apparate Fabrik G | Für Röntgen- und andere kurzwellige Strahlen empfindliche Sperrschichtphotozelle. |
| US2428537A (en) * | 1942-07-20 | 1947-10-07 | Veszi Gabor Adam | Series photoelectric cells |
| BE496072A (de) * | 1949-06-04 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1062967C2 (de) | 1960-01-14 |
| US2727685A (en) | 1955-12-20 |
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