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DE1062707B - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Registerstreifensteuerung - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Registerstreifensteuerung

Info

Publication number
DE1062707B
DE1062707B DEM23531A DEM0023531A DE1062707B DE 1062707 B DE1062707 B DE 1062707B DE M23531 A DEM23531 A DE M23531A DE M0023531 A DEM0023531 A DE M0023531A DE 1062707 B DE1062707 B DE 1062707B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
strip
relays
switch
solenoid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM23531A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Rossetto
Victor Menna Corrado
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mergenthaler Linotype GmbH
Original Assignee
Mergenthaler Linotype GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mergenthaler Linotype GmbH filed Critical Mergenthaler Linotype GmbH
Publication of DE1062707B publication Critical patent/DE1062707B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/02Systems for controlling all operations
    • B41B27/10Systems for controlling all operations with direct control of all operations by input of recorded or stored information

Landscapes

  • Coloring (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit Registerstreif ensteuerung Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit Registerstreifensteuerung hat man schon vorgeschlagen, auf mechanischem Wege Vorsorge zu treffen, daß die am Steuerstreifen für das Auslösen einer Matrize abgefühlten Zeichen beim Zusammentreffen mit der gespeicherten Kombination für ein vorangegangenes gleiches Zeichen das Auslösen um ein Arbeitsspiel bei angehaltener Streifenfortschaltung verzögern.
  • Im Gegensatz zu dieser mechanischen Lösung wird nach der Erfindung die Aufgabe der Herbeiführung einer bei Auftreten von Doppelbuchstaben im Registerstreifen unter Stillsetzung des Streifenantriebes selbsttätig erfolgenden Arbeitsverzögerung bei registerstreifengesteuerten Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen auf elektrischem Wege dadurch gelöst, daß unter Anwendung der an sich bekannten elektrischen Matrizenauslösung durch Relais die von den Fühlerfingern über die Relais vorgenommene Schaltung durch einen Haltestromkreis aufrechterhalten bleibt, bis das nächste abgefühlte Zeichen auf die Relais wirksam geworden ist, wobei durch Übereinstimmung der Zeichen für Doppelbuchstaben ein Sperrelais erregt bleibt, das für die Dauer eines durch einen Impulsgeber bemessenen Arbeitsspieles die Streifenfortschaltung sperrt, während zwei Auslöserelais über zueinander gegensinnige Stromventile an eine einzige Ausgangsklemme angeschlossen sind, denen die Steuerung der Relais über umschaltbare Übertragungskontaktgruppen - in der Dauer durch den Impulsgeber bestimmt - zugeführt wird, wobei die Gruppenumschaltung und der Polaritätswechsel der Spannungsquelle durch Lochkombinationen des Registerstreifens steuerbar sind.
  • Durch diese Kombination einerseits einer relaisgesteuerten Übertragungskontaktgruppe für die Feststellung der Übereinstimmung aufeinanderfolgender Zeichen im Registerstreifen und für die Durchführung der einzelnen Stufen des Maschinenspiels und andererseits einer Relaisgrüppe für die Auslösung der einzelnen Arbeitsvorgänge durch den Registerstreifen sowie eines den Registerstreifenantrieb und die Zeichenablesung steuernden Impulsgebers ergibt sich für das bei registerstreifengesteuerten Mätrizensetz- und Zeilengießmaschinen auftretende Problem der Arbeitsverzögerung mit Anhalten des Registerstreifens bei vorkommenden Doppelbuchstaben im Registerstreifen eine praktisch hinsichtlich Sicherheit und Genauigkeit sowie Schnelligkeit der Auslösung und Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wesentlich vollkommenere Verwirklichung als bei der bekannten, mit rein mechanischen Mitteln erreichten Lösung.
  • Im einzelnen kann die Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach der Erfindung in der Weise ausgebildet sein, daß die Fühlerfinger am Registerstreifen durch einen Impuls des Impulsgebers zur Steuerung des Antriebs für die Fortschaltung des Registerstreifens veranlaßt werden, während bei Übereinstimmung von im Registerstreifen aufeinanderfolgenden Zeichen von den Relais beherrschte Schalter einen Stromkreis für das die Streifenfortschaltung verhindernde Sperrrelais herstellen. Dabei kann die Anordnung erfindungsgemäß so getroffen sein, daß ein Solenoid bei jeder auf eine Erregung folgenden Abschaltung den Registerstreifen schrittweise über die heb- und senkbar ausgebildeten Fühlerfinger hinwegführt und das jeweils zur Wirkung zu bringende Zeichen der umschaltbaren Übertragungskontaktgruppe zur Umwandlung in den von der Maschine selbsttätig auszuübenden Arbeitsvorgang aufgedrückt sowie ein besonderes, dieser Kontaktgruppe zugeleitetes Zeichen bis zum Eintreffen eines nachfolgenden Zeichens zurückgehalten wird, während der Erregungsstromkreis für ein am Registerstreifen angreifendes Solenoid einen durch das Sperrelais beherrschten Schalter enthält und ein Haltestromkreis für das vom Impulsgeber bei jedem Arbeitsspiel mit einem elektrischen Impuls beschickte Sperrelais durch von den Relais für die Übertragungskontaktgruppe beherrschte Schalter bei Gleichheit von aufeinanderfolgenden Zeichen hergestellt wird. Vorteilhaft ist es auch, wenn das Anheben des >ammleraufzuges nach der Zeilenüberführungsstellung ron am Registerstreifen vorgesehenen Zeichen aus mit 3ilfe von Relais und Kontakten bewirkt und durch ien in der Höchstlage befindlichen Sammleraufzug ein Schalter für die Erregung eines den Senkhub des Sammleraufzuges in die Zeilenaufnahmelage veranassenden Relais geschlossen wird, während der Re-;isterstreifen für die Dauer des für die Rückkehr des Sammleraufzuges in seine Tieflage vorgsehenen Arbeitsspieles des Impulsgebers durch Erregung eines seinen Antrieb hemmenden Solenoides stillgesetzt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Steuervorrichtung nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform in Anwendung bei einer Matrizensetz-und Zeilengießmaschine der unter dem gesetzlich geschützten Handelsnahmen »Linotype« bekannten Bauart.
  • Fig. 1 und 2 zeigen die elektrische Schaltanordnung der Vorrichtung, und Fig. 2 ist dabei eine Fortsetzung der Fig. 1; Fig.3 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil des Steuerstreifens und des mit diesem zusammenwirkenden Ablesers; Fig.4 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Ausgangsende eines Matrizenmagazins und den zugehörigen Matrizen- und Spatienauslösernechanismus; Fig. 5 veranschaulicht in einem schematischen Diagramm die normale Aufeinanderfolge von bestimmten Arbeitsvorgängen, ohne jedoch genau richtig die jeweilige tatsächliche Zeitdauer dieser Arbeitsvorgänge darzustellen.
  • Wie Fig.4 erkennen läßt, sind die mit Schriftzeichen versehenen Matrizen x in einzelnen Kanälen eines Magazins M gespeichert, aus denen sie unter der Einwirkung von Auslösern m heraustreten können, um dann auf Grund ihres Gewichtes durch die Einlaßrinne Ml eines Sammlers zu fallen und in diesem zur Zeile entsprechend ihrer Auslösefolge aneinandergereiht zu werden, worauf die volle gesetzte Zeile durch einen Sammleraufzug E (vgl. Fig. 2) angehoben und in dessen Hochlage aus ihm zur Überführung nach einem nicht dargestellten Gießmechanismus entnommen wird. Die den verschiedenen Magazinkanälen zugeordneten Auslöser m können unmittelbar je durch ein elektrisches Solenoid MO wahlweise bei dem Steuerungssystem nach der Erfindung zur Wirkung gebracht werden.
  • Zur Einhaltung der richtigen Zeitfolge aller der verschiedenen Arbeitsvorgänge einer Matrizensetz-und Zeilengießmaschine dient erfindungsgemäß (vgl. Fig. 2) ein dauernd umlaufender taktgebender Impulserzeuger D, der von der Zwischenantriebswelle der Maschine aus in Drehung versetzt werden kann, aber vorzugsweise unabhängig davon durch einen besonderen Motor Z seinen Antrieb erhält. Der Generator D, der von üblicher Ausführungsform sein kann, hat die Aufgabe, bei jedem Spiel der Maschine eine Reihe von zeitlich bemessenen Steuerimpulsen zu erzeugen. Diese Steuerimpulse werden dadurch erzielt, daß periodisch eine entsprechende Zahl von über eine Spannungsquelle B verlaufenden Stromkreisen für eine bestimmte Zeitdauer geschlossen wird, welche nach einem Bruchteil eines Arbeitsspieles des Takterzeugers D bemessen wird.
  • Gemäß Fig. 1 wird der gelochte Steuerstreifen 1, welcher die Verschlüsselungen enthält, schrittweise durch ein von einem Solenoid .4" angetriebenes Sprossenrad A1 fortgeschaltet, und die Spitzen des Sprossenrades greifen dabei in die aus Fig. 3 ersichtlichen Löcher 1a des Streifens 1 ein. Auf die Welle des Sprossenrades ist ein gezahntes Schaltrad A2 aufgekeilt, das (vgl. Fig. 1) durch eine hin und her bewegbare Klinke A3 schrittweise weitergedreht wird, deren Links- und Rechtsverschiebung durch das SolenoidA4 veranlaßt wird.
  • Der Steuerstreifen 1 geht bei seiner schrittweise erfolgenden Fortschaltung über eine Gruppe von sechs Fühlerfingern A5 hinweg, welche (vgl. Fig. 3) die in ihm vorgesehenen Verschlüsselungslöcher 2 gewissermaßen ablesen. Die Fühlerfinger A5 können senkrecht auf und ab bewegt werden und sind für gewöhnlich in ihrer -unwirksamen Tiefstellung gemäß Fig. 1 durch den Schwenkarm As eines mit drehbarem Kern ausgebildeten Solenoides A7 gehalten. Der Steuerstreifen 1 wird zuerst in eine Lage gebracht, in welcher (vgl. Fig. 3) die das Verschlüssselungszeichen wiedergebenden Löcher 2 über den Fühlerfingern A5 liegen, worauf das Solenoid A7 durch einen Stromimpuls erregt wird, der (vgl. Fig. 1 und 2) von dem taktgebenden Generator D aus durch die Leitung 5 übertragen wird. Das Solenoid A7 verschwenkt dann den Arm AB in einer dem Uhrzeigerdrehsinn entgegengesetzten Richtung, um die Fühlerfinger A5 aus ihrer Tiefstellung nach dem Streifen 1 hin aufwärts zu bewegen, und dabei können die Finger, welche mit den Löchern 2 in den Steuerstreifen 1 sich decken, durch diese hindurch gehoben werden, während die anderen durch den Steuerstreifen an einem derartigen Hochsteigen verhindert werden.
  • Das so »abgelesene« Verschlüsselungszeichen des Streifens i wird (vgl. Fig. 1) nach einer Gruppe von sechs Relais Cl bis CO übertragen, von denen jedes einem der Fühlerfinger A5 zugeordnet ist und durch dessen Anheben zur Wirkung gebracht werden kann. Zwei Kontaktschalter As und A9 sind jedem der Finger zugeordnet, der sie schließt, wenn er durch ein Loch 2 des Streifens 1 angehoben wird. Durch die Schließung des Schalters Aa wird ein Stromkreis von einer Spannungsquelle Bi aus über das zu dem betreffenden Fühlerfinger A5 gehörige Relais der Relaisgruppe Cl bis CO hergestellt. Das auf diese Weise erregte Relais bleibt mit Strom versehen, da von jedem der Relais Cl bis CO bei Erregung je ein Kontakt C7 geschlossen und dadurch ein Haltestromkreis für das Relais von der Spannungsquelle B2 über den für gewöhnlich geschlossenen Schalter AIO nach Ende vollendet wird, so daß das Relais auch noch nach der Rückkehr- und Abwärtsbewegung der Fühlerfinger A5 wirksam ist, obgleich die Öffnung des Schalters AB bei diesem Senkhub der Finger A5 erfolgt. Anderseits stellt die Schließung eines der Schalter A9 bei der Aufwärtsbewegung der Fühlerfinger A5 einen Stromkreis von einer Spannungsquelle B3 nach dem den Steuerstreifen schaltenden Solenoid A4 her, das dann die Klinke A3 nach rechts in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage verschiebt, bevor es wieder abgeschaltet wird.
  • Das mit einem drehbaren Kern versehene Solenoid A7 weist einen zweiten verschwenkbaren Arbeitsarm A19 auf, welcher unter einem Schrägwinkel zu dem an den Fingern A5 angreifenden Arm GB angeordnet ist und für einen Augenblick den für gewöhnlich geschlossenen Schalter A11 zu öffnen und dadurch den Sperr- und Haltestromkreis für die Relais Cl bis CO zu unterbrechen hat. Dabei hat die Öffnung des Schalters All lediglich die Tilgung des jeweils vorhergehenden Verschlüsselungszeichens an den Relais zur Folge, löscht aber nicht das neue Verschlüsselungszeichen, da die dieses den Relais zuführenden Schalter A8 durch die Fühlerfinger A5 bis zur Schließung des Schalters A11 geschlossen gehalten werden.
  • Die Folge der Arbeitsvorgänge ist in Fig. 5 schematisch an Hand eines Zeitdiagramms für ein Arbeitsspiel des taktgebenden Impulsgenerators D veranschaulicht. Das mit einem drehbaren Kern versehene SolenoidA7 arbeitet verhältnismäßig langsam, um den FühlerfingernA5 die Schließung der geeigneten Schalter A$ zu ermöglichen, bevor der Arm Al) des Solenoides A7 den Schalter A11 geöffnet hat. In dem Zeitintervall zwischen dem Schließen der Schalter A8 und der Öffnung des Schalters A11 werden Impulse, welche den beiden Verschlüsselungszeichen auf dem Steuerstreifen entsprechen, d. h. das augenblicklich der Ablesung und Entschlüsselung unterworfene Zeichen und und das vorhergehende, auf die Relais ausgeübt. Sobald jedoch der Schalter A11 geöffnet ist, werden die Sperr- und Haltestromkreise der Relais unterbrochen, und das alte Zeichen wird ausgelöscht. Das neue Zeichen geht nicht verloren, da die Schalter A8 geschlossen bleiben, bis nach der Rückbewegung des Schwenkarmes All) des Solenoides A7 der Schalter All sich wieder schließt, wodurch für die dem neuen Verschlüsselungszeichen entsprechenden Relais der über diesen Schalter gehende Sperr- und Haltestromkreis hergestellt wird, bevor der Arm As die Finger A5 in ihre unwirksame Tiefstellung zurückzieht. In ähnlicher Weise werden die dem augenblicklichen Verschlüsselungszeichen entsprechenden Relais wirksam gehalten, bis der Schalter All während des nächsten Arbeitens des Solenoides A7 wieder geöffnet wird.
  • Jedes der Relais Cl bis C6 beherrscht eine Mehrzahl von Kontakten, die in Fig. 1 schematisch durch senkrechte gestrichelte Linien angedeutet sind. Diese Kontakte sind in unterschiedlichen Gruppen angeordnet, von denen jede eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Die Kontakte C7, welche Halte- und Sperrstromkreise für die einzelnen zur Aufnahme der Verschlüsselungszeichen ausgewählten Relais herzustellen haben, bilden eine erste Gruppe. Eine zweite Gruppe ist für das Ermitteln von aufeinanderfolgenden übereinstimmenden Verschlüsselungszeichen bestimmt. Eine dritte Gruppe von Kontakten dient dem Zweck, einen Stromkreis für Polaritätsumschaltung zur Wirkung zu bringen. Schließlich sind die Kontakte einer vierten Gruppe dafür vorgesehen, als Übertragungssystem die einzelnen Arbeitsvorgänge auszuwählen, welche durchzuführen sind.
  • Die als Auswahlsystem wirksame vierte Kontaktgruppe ist (vgl. Fig. 1) in eine obere übertragungsgruppe Ca und eine untere Gruppe Cb unterteilt. Die obere Kontaktgruppe ist umgekehrt als die untere Kontaktgruppe angeordnet, indem die Kontakte der oberen Gruppe von links nach rechts und die Kontakte der unteren Gruppe von rechts nach links zunehmen, wodurch eine mehr gleichmäßige Verteilung der Arbeitsbelastungen der Relais erreicht wird. Die besondere Anordnung der Übertragungsgruppe ist in ihrer Gesamtheit in den Zeichnungen nicht veranschaulicht, aber auf S. 52 des Buches »The Design of Switching Circuits« von Keister, Ritchie und Washburn, herausgegeben durch die D. Van Nostrand Company, Inc., New York, zeichnerisch wiedergegeben und beschrieben.
  • Wenn ein von dem Steuerstreifen »abgelesenes« Verschlüsselungszeichen auf der Relaisgruppe zur Wirkung gebracht wird, werden alle Kontakte, die zu je einem der erregten Relais gehören, entsprechend beeinflußt. Die Kontakte der oberen und der unteren Kontaktgruppe stellen auf Grund ihrer Lagen eine elektrische Verbindung oder einen Stromweg zu einer aus einer Mehrzahl von Ausgangsklemmen 3 ausgewählten Klemme her. Ein durch das Relais Cl gesteuerter Kontakt 4 bestimmt, ob dieser elektrische Stromkreis durch die obere Kontaktgruppe Ca oder die untere Kontaktgruppe Cb geht. Die verschiedenen Stromkreise, welche die jeweiligen Arbeitsvorgänge der Maschine herbeiführen, sind an die Ausgangsklemmen 3 angeschlossen.
  • Es sind zweiunddreißig Ausgangsklemmen 3 in jeder der beiden Kontaktgruppen Ca und Cb vorgesehen, so daß insgesamt vierundsechzig Klemmen vorhanden sind. Diese Zahl wird aber wesentlich von der Anzahl der Arbeitsvorgänge überschritten, welche für die selbsttätige Steuerung einer Zeilengießmaschine notwendig sind. Nach der Erfindung wird daher, um nicht die ganze Schaltanordnung durch Hinzufügung von weiteren Relais und Ausdehnung der übertragungskontaktgruppe umständlich und unübersichtlich zu gestalten, eine weitere Unterteilung einer größeren Zahl der Ausgangsklemmen in zwei Arbeitsstromkreise vorgenommen, von denen jeder auf eine andere Polarität anspricht. Zwei der Verschlüsselungskombinationen werden außerdem dafür vorbehalten, um Schalt- und Abschaltstromkreise zur Wirkung zu bringen, welche. die Polarität des Arbeitsimpulses ändern, der durch die Übertragungskontaktgruppe von der Batterie B4 aus übermittelt wird. Auf diese Weise wird zwar eine gegebene Codekombination in jedem Falle den gleichen elektrischen Stromweg durch die Übertlagungskontaktgruppe herstellen, aber sie kann den einen oder den anderen von zwei verschiedenen Arbeitsvorgängen in Abhängigkeit der Polarität der Spannungsquelle B4 durchführen. Beispielsweise kann eine besondere Verschlüsselungskombination für den kleinen Buchstaben »d« in der Abschaltstellung und für den großen Buchstaben »D« in der Einschaltlage vorgesehen werden, wie es bei den zur Zeit gebräuchlichen Verschlüsselungssystemen üblich ist. Da die selbsttätige Wirkungsweise von Zeilengießmaschinen nicht die Benutzung von allen verfügbaren Verschlüsselungszeichen erfordert, können bestimmte Zeichen, wie z. B. die Codezeichen für die Auslösung von Matrizen mit gewöhnlichen Satzzeichen und für die Ausfüllung und Einmittung der Zeile polaritätsunempfindlich angenommen sein, um die Häufigkeit der Einschalt- und Abschaltvorgänge zu vermindern.
  • Die üblichen Magazine von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, z. B. der unter dem gesetzlich geschützten Handelsnamen »Linotype« bekannten Bauart, aus denen die Matrizen und Spatien durch erfindungsgemäß mittels Solenoiden MO gesteuerte, den einzelnen Magazinkanälen zugeordnete Auslöser m entnommen werden, weisen in der Regel zweiundsiebzig oder neunzig Kanäle auf, so daß in gleicher Zahl Auslöser und Solenoide MO vorzusehen sind. Die Solenoide MO, welche durch ihre unmittelbare Einwirkung auf die Auslöser m die sonst erforderliche Anordnung eines Tastenwerkes und der dieses mit den Auslösern verbindenden mechanischen Gestänge ersparen, werden wahlweise durch die Übertragungskontaktgruppe erregt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind je zwei der Solenoide MO mit einer einzigen gemeinsamen Ausgangsklemme 3 verbunden, und diese Verbindung geht über parallel und gegensinnig geschaltete Selengleichrichter M3 und M4, so daß z. B. der Gleichrichter M3 für die Polarität der Batterie B4 nur bei Vorhandensein des einen und der Gleichrichter M4 nur bei Auftreten des anderen von zwei Schaltzuständen stromdurchlässig wird, die als An- und Abschaltung egensätzlich zueinander sind. Auf diese Weise wird s möglich, mit der gleichen, dem Übertragungskon-3ktsatz Ca, Cb zugeleiteten Verschlüsselungskombiation jedes der beiden über, die Gleichrichter M3 und ,l4 parallel geschalteten Solenoide M0 zum Arbeiten u veranlassen, obgleich nur das eine oder das andere ,on ihnen in einem-gegebenen Zeitpunkt in Abhängig-:eit von der Polarität der Batterie B4 zur Wirkung ;ebracht wird.
  • Die richtige Zeitbemessung für die Tätigkeit der vlagazinauslöser m ist insofern eine nicht ganz einach zu erfüllende Bedingung für einen vollkommenen 3etrieb der Maschine, als der Auslösevorgang einer-;eits, um einen zuverlässigen und- einwandfreien Ausritt der Matrizen aus dem Magazin zu gewährleisten, ;enügend langsam und anderseits. zur Erzielung einernaximalen Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine hineichend rasch erfolgen soll. Daher muß ein nach einem ier Solenoide MO für die Matrizenauslösung gesenieter elektrischer Impuls eine bestimmte, richtig benessene Zeit andauern. Bei den gebräuchlichen Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen wird das Eintreten und die Dauer des Auslösevorganges durch eine ständig umlaufende Tastenwerkwalze gesteuert, und da alle bisher vorgeschlagenen Steuervorrichtungen die Form von Zusatzgeräten zu dem Tastenwerk der Maschine haben, ist bei ihnen keine Notwendigkeit aufgetreten, unabhängig von dem Tastenwerk die Wirkung der Auslöser zeitlich zu regeln. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird dagegen besondere Vorsorge getroffen, um die zur Magazinauslösung dienenden Solenoide MO für die richtige Zeitdauer zur Wirkung zu bringen, und dementsprechend hat der taktgebende Impulserzeuger D unter anderem auch die Aufgabe, die Dauer der Wirkung der Solenoide MO zu steuern.
  • In dem geeigneten Zeitpunkt des Maschinenspiels (vgl. Fig. 5) und nach der Einführung der Verschlüsselungskombination in den Übertragungskontaktsatz wird ein Stromimpuls von dem Generator D (vgl. Fig. 2) über die Leitung 30 nach dem Relais Dl (vgl. Fg. 1) gesandt, und die Erregung des Relais Dl schließt einen diesem zugeordneten Schalter D2, wodurch ein Stromkreis von der Batterie B4 aus durch den Kontaktübertragungssatz nach dem entsprechendere Matrizenauslösesolenoid 1y70 hergestellt wird. Der Impuls nach dem Relais Dl wird in seiner Zeitdauer durch den Impulserzeuger D bestimmt, und seine Länge entspricht der Länge der Zeit, für welche die Solenoide MO erregt werden müssen. Nahe dem Ende der Dauer dieses Impulses verliert das Relais Dl wieder seine Erregung, und der Schalter DE wird geöffnet und dadurch die Stromzuführung zu dem jeweils zur Wirkung gebrachten Solenoid MO unterbrochen.
  • Um bei den zur Erregung der Matrizenauslösungssolenoide Mb vorgesehenen, durch gegensinnig eingeschaltete Gleichrichter M3 und M4 polaritätsempfindlich gemachten Stromkreisen die Umkehr der Polarität der Batterie B4, welche jeden von zwei derartigen auf entgegengesetzte Polaritäten ansprechenden Arbeitsstromkreisen durch die gleiche besondere Codekombination zur Wirkung zu bringen gestattet, in einfacher Weise herbeizuführen, ist erfindungsgemäß die Anordnung für die Umschaltung so getroffen, daß eine der Verschlüsselungskombinationen einen Stromweg nach einem Umschaltrelais G1 (vgl. Fig. 1) über mehrere in Reihe liegende Schalter 6 bis 11 herstellt, von denen je einer je einem der Verschlüsselungsrelais Cl bis CO zugeordnet ist. Die Schalter 6 und 9, die für gewöhnlich geschlossen sind; werden geöffnet, wenn ihre entsprechenden Verschlüsselungsrelais Cl und C4 erregt werden. Die Schalter 7, 8, 10 und 11 sind für gewöhnlich offen und werden durch die Wirkung der zugehörigen Verschlüsselungsrelais C2, C3, C5 und CO geschlossen. Wenn alle Schalter 6 bis 11 durch die geeignete Verschlüsselungskombination geschlossen wer= den, wird der von dem Impulserzeuger D kommende Impuls, der für gewöhnlich das Relais Dl erregt, das Umschaltrelais G1 mit Strom versehen.
  • Das Umschaltrelais G1 beherrscht (vgl. Fig. 1) drei Kontakte 12, 13, 14, von denen der Kontakt 12 mit Erde 15 verbunden ist und der Kontakt 13 Anschluß an den Übertragungskontaktsatz Ca, Cb durch den Schalter D2 hat. Für gewöhnlich ist in dem nicht umgeschalteten Zustand die negative Klemme der Batterie B4 durch den Kontakt 12 geerdet und die Polarität der Batterie B4 mit Bezug auf die Übertragungskontaktgruppe durch die positive Batterieklemme über den Kontakt 13 bestimmt. Wenn das Umschaltrelais G1 zur Wirkung kommt; werden die Kontakte 12 und 13 auf einen anderen Satz von Klemmen eingestellt, so daß der positive Pol der Batterie B4 durch den Kontakt 12 geerdet und der nach-der Übertragungskontaktgruppe führende Kontakt 13 mit dem negativen Pol der Batterie verbunden ist. Der Kontakt 14 anderseits hat die Aufgabe, das Relais G1, sobald 'es einmal erregt ist, in dem wirksamen Zustand zu verriegeln, und wird durch das erregte Relais G1 von seiner für gewöhnlich, eingenommenen Offenstellung in die Schließlage übergeführt, in der er einen Sperr- und Haltestromkreis für dieses Relais von der Batterie B5 aus über den für gewöhnlich geschlossenen Kontakt 16 nach der Erde 17 herstellt. Nach der Umschaltung bleibt die Polarität der Batterie B4- gegenüber dem Relaissatz bis zur Rückkehrumschaltung festgelegt.
  • Diese Rückumschaltung wird durch eine Verschlüsselungskombination erreicht, welche der Übertragungskontaktgruppe zugeführt wird, um das Relais G' zur Wirkung zu bringen. Die Erregung des Relais G2 öffnet den Kontakt 16 in dem Halte- und Sperrstromkreis für das Relais G1, dessen Stromlosigkeit die Öffnung des anderen Kontaktes 14 dieses Halte- und Sperrstromkreises sowie die Umlegung der Kontakte 12 und 13 und damit die Umkehrung der Polarität, d. h. die Wiederherstellung der positiven Polarität der Batterie B4 gegenüber dem Übertragungskontaktsatz, zur Folge hat. Die elektrische Energie zur Erregung des Relais G2 für diese Umkehrung der Polarität der Batterie B4 kämmt aus dieser, was aber die einwandfreie Durchführung dieses Polaritätswechsels nicht beeinträchtigt, da das Relais G2 seine Aufgabe erfüllt hat, sobald es den Halte- und Sperrstromkreis des Relais G1 unterbricht. Wenn auf diese Weise die ursprünglich gegenüber der Übertragungskontaktgruppe vorhandene Polarität der BatterieB4 wiederhergestellt ist, bleibt sie bestehen, bis das Umschaltrelais G' wieder -zur Wirkung gebracht wird.
  • Für die Arbeitsvorgänge des Ausfüllens und des Einmittens der Matrizenzeile werden ebenfalls Verschlüsselungskombinationen vorgesehen. Linksausfüll-und Rechtsausfüll- sowie Einmitt-Codezeichen bringen je eines der Relais Hl, H2- und H3 (vgl. Fig. 1) zur Wirkung. Da Maßnahmen dieser Art häufig sowohl beim Anschluß der Übertragungskontaktgruppe an den einen wie an den anderen Pol der Batterie B4 erforderlich sind, so sind die entsprechenden Relais durch die beiden Polaritäten der Batterie B4 auslösbar. Die Verschlüsselungskombination für die Ausfüllung der Zeile mit der linken Schraubstockbacke erregt das Relais Hl, welches die Schalter 192 und 193 schließt, und die Erregung des Relais H2 bewirkt die Schließung des Schalters 190 für das Ausfüllen mit der rechten Schraubstockbacke, während die Erregung des Relais H3 die Schließung des Schalters 191 für die Einmittung der Zeile zur Folge hat. Die Steuerung der Ausfüll- und Einmittvorgänge durch die Schalter 190 bis 193 kann auf beliebige Art mit Hilfe von elektrischen Hilfs- und Zwischengliedern erfolgen.
  • In bestimmten Fällen, insbesondere wenn die Zahl der Spatien in der gesetzten Zeile diese nicht voll auszuschließen vermag, ist es üblich, eine dünne Hilfsspatie neben jede normale Spatie in der Zeile einzufügen. Wird die Länge der gesetzten Zeile auf diese Weise vergrößert, so nimmt der Betrag, um den die Zeile bei der Ausschließung auszudehnen ist, entsprechend ab, so daß eine volle Ausschließung erreicht werden kann. Die dünnen Hilfsspatien werden in den Matrizenmagazinen aufgespeichert und durch ein Solenoid in der gleichen Weise wie die mit Schriftzeichen versehenen Matrizen ausgelöst. Nach der Erfindung ist ein Verschlüsselungssignal oder eine Verschlüsselungskombination für die Auslösung einer zusätzlich zu einer normalen Spatie zu verwendenden dünnen Hilfsspatie vorgesehen. Ein Relais h (vgl. Fig. 1) wird durch den Übertragungskontaktsatz zur Wirkung gebracht und schließt dann die Kontakte 20 und 21. Der Kontakt 20 stellt einen Stromkreis von der Spannungsquelle B8 nach dem nicht dargestellten Solenoid für die Auslösung der dünnen Hilfsspatie her, und der Kontakt 21 schließt einen Stromkreis für das die Auslösung der normalen Spatie bewirkende, ebenfalls nicht veranschaulichte Solenoid.
  • Die Weiterschaltung des Steuerstreifens 1 zwischen zwei aufeinanderfolgenden, übereinstimmenden Verschlüsselungskombinationen wird erfindungsgemäß verzögert, um eine Rückkehr der verschiedenen zur Wirkung gebrachten mechanischen Teile der Maschine in ihre normale Stellung zu sichern und so ein unnötiges zweites Arbeiten dieser Teile zu verhindern. Zu diesem Zweck wird der Steuerstreifen 1 (vgl. Fig.1) für ein vollständiges Arbeitsspiel des taktgebenden Generators D (vgl. Fig. 2) angehalten, wenn das zweite von zwei aufeinanderfolgenden übereinstimmenden Zeichen auftritt. Da die Fortschaltung des Steuerstreifens 1 (vgl. Fig. 1) durch das Solenoid A4 erfolgt, das bei Erregung durch die Spannungsquelle B3 die Klinke A3 nach links verschiebt und bei Aufhören seiner Erregung die Rückbewegung der dabei den Streifen 1 weiterschaltenden Klinke A3 gestattet, ist es durch Verzögerung des Aufhörens der Erregung oder durch Verlängerung der Erregung des Solenoids A4 möglich, eine Verzögerung der Fortschaltung des Streifens 1 zwischen zwei aufeinanderfolgenden übereinstimmenden Schriftzeichen herbeizuführen. Die Verlängerung der Erregung des Solenoides A4 kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß ein Stromkreis zu dem Solenoid von einer Spannungsquelle B7 aus (vgl. Fig. 1) für ein vollständiges Arbeitsspiel des taktgebenden Generators D hergestellt wird.
  • Während eines jeden Arbeitsspieles des Impulserzeugers D wird ein Impuls durch eine Leitung 23 (vgl. Fig. 1) nach einem Relais K1 gesandt, das dadurch erregt wird und die Kontakte 22 und 24 schließt sowie den Kontakt 25 von der Klemme 26 auf die Klemme 27 umlegt. Die Schließung des Kontaktes 22 stellt von der Spannungsquelle B7 nach dem Solenoid A4 einen Stromkreis her, der lediglich die Wirkung hat, die Fortschaltung des Steuerstreifens 1 im Falle der Aufeinanderfolge von zwei übereinstimmenden Zeichen zu verhindern und für gewöhnlich, wenn das Solenoid A4 von der Spannungsquelle B3 infolge Schließung des Schalters A9 erregt wird, unterbrochen wird, so daß das Solenoid A4 keine Verzögerungswirkung auf die Fortschaltung des Steuerstreifens 1 mehr ausüben kann.
  • Die Schließung des Kontakts 24 bringt einen Sperr-oder Haltestromkreis für das Relais KI von der Spannungsquelle B$ über eine Gruppe von gleichen, zur Ermittelung der Verschlüsselungen dienenden Schaltern 28 und 29 und einen einzelnen, für gewöhnlich geschlosenen und von dem Relais K3 beherrschten Kontakt 34 zur Wirkung. Die Schalter 28 liegen in Reihe und sind für gewöhnlich offen und von je einem der Relais Cl bis C6 beherrscht, und die ebenfalls je einem dieser Relais zugeordneten Schalter 29 sind für gewöhnlich geschlossen und bilden einen Nebenschluß zu je einem der für gewöhnlich offenen Schalter 28. Bei Erregung der einzelnen Relais Cl bis C6 werden die zugehörigen Schalter 28 geschlossen und die entsprechenden Schalter 29 geöffnet. Es werden so, wenn zwei verschiedene Verschlüsselungszeichen aufeinanderfolgen, einer oder mehrere der Schalter 28 und 29 entweder geöffnet oder geschlossen, wodurch der Sperr- und Haltestromkreis für das Relais KI unterbrochen wird, während diese Unterbrechung nicht eintritt, wenn , die aufeinanderfolgenden Verschlüsselungszeichen gleich sind.
  • Wenn der Sperr- und Haltestromkreis für das Relais K1 nicht unterbrochen und dadurch die Aufeinanderfolge übereinstimmender Verschlüsselungszeichen angezeigt wird, bleibt das Relais K1 im wirksamen Zustand, und das Solenoid A4 wird an einer Fortschaltung des Steuerstreifens 1 während dieses Arbeitspieles des Impulserzeugers verhindert. Infolge der Erregung des Relais K1 wird der Kontakt 25 von der Klemme 26 nach der Klemme 27 umgeschaltet, und der Arbeitsimpuls, welcher für gewöhnlich nach dem Relais Dl von dem Generator D aus durch die Leitung 30 gesandt wird, gelangt nach dem Relais K2 und schließt dadurch die Kontakte 31 und 32. Der Kontakt 31 stellt einen Sperr- oder Haltestromkreis für das Relais K2 von einer Spannungsquelle B9 aus durch einen für gewöhnlich geschlossenen Kontakt 33 her, der von dem Relais K3 beherrscht ist. Die Relais KI und K2 bleiben für den Rest des Arbeitsspieles des Impulserzeugers D erregt, und während des nächsten Arbeitsspieles dieses Generators wird ein Impuls durch die Leitung 35 und den geschlossenen Kontakt 32 zur Erregung des Relais K3 übertragen. Das Relais K3 öffnet dann die für gewöhnlich geschlossenen Schalter 34 und 33 und unterbricht den Haltestromkreis der Relais KI und K2. Der Kontakt 25 wird dann wieder auf die Klemme 26 umgelegt, so daß der Generatorimpuls durch die Leitung 30 wieder zu dem Relais Dl geleitet wird, um die Absendung eines Arbeitsimpulses durch den Übertragungskontaktsatz von der Spannungsquelle B4 aus für die Durchführung der gewünschten Arbeitsmaßnahmen der Maschine zu ermöglichen.
  • Bei dem üblichen Betriebsgang einer Matrizensetz-und Zeilengießmaschine wird der Sammleraufzug E (vgl. Fig. 2) angehoben, wenn eine ganze Zeile in dem Sammler gesetzt ist. Da die Darstellung des für das Anheben des Sammlers erforderlichen Antriebes im einzelnen für die Erläuterung der Erfindung nicht erforderlich ist, deutet Fig. 2 nur an, daß der Sammleraufzug E durch die entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn erfolgende Verschwenkung eines Hebels El )ewirkt wird, welche durch den Anker E2 eines Soleloides E3 und einen den Hebel und den Solenoidanker verbindenden Lenker E4 gesteuert wird.
  • Eine Verschlüsselungskombination, welche dem ?eichen für das Anheben des Sammleraufzuges entspricht, wird nach der Übertragungskontaktgruppe ge-@eitet, um (vgl. Fig. 2) ein Relais E5 .zur Wirkung zu )ringen, das bei Erregung die für gewöhnlich offenen Kontakte 36, 37 und 38 schließt und den für gewöhnfich geschlossenen Kontakt 39 öffnet. Die Schließung des Kontaktes 37 stellt einen Stromkreis von einer Spannungsquelle B19 über einen für gewöhnlich geschlossenen Kontakt 40 eines Relais E6 nach dem Sammleraufzugsolenoid E3 her. Praktisch kann ein Verzögerungsrelais vorgesehen sein, um eine reichliche Zeitspanne für die Zusammenfügung der. ausgelösten Matrizen zur Zeile im Sammler zu gewährleisten, was in der Zeichnung aus Gründen der Vereinfachung der Darstellung nicht veranschaulicht ist. Die Schließung des Kontaktes 36 vollendet einen Sperr- oder Haltestromkreis für das Relais E5 von der Batterie B4 aus über den geschlossenen Schalter D3 des Generators D und (vgl. Fig. 1) die Leitung 80. Sobald der Sammleraufzug E anzusteigen beginnt, wird ein Schalter E7 geschlossen und dadurch ein weiterer Halte- oder Sperrstromkreis für das Relais E5 geschaffen. Der Schalter E7 wird durch .den. Sammleraufzug E, wenn dieser sich in seiner für die Aufnahme von Matrizen bestimmten Tieflage befindet, offen gehalten und kann anderseits durch eine Feder beim Beginn des Anstieges des Sammleraufzuges E geschlossen werden.
  • Während der Sammleraufzug E angehoben wird, muß die Weiterschaltung des Steuerstreifens gehemmt werden. Demgemäß stellt die Schließung des Kontaktes 38 durch die Erregung des Relais E5 (vgl. Fig.2) einen Stromkreis von einer Spannungsquelle B11 aus nach dem mit drehbarem Kern arbeitenden Solenoid A7 in Fig. 1 her. Da die Fortschaltung des Steuerstreifens 1 durch die Öffnung des Schalters A9 infolge der Abwärtsbewegung der Fühlerfinger A5 bewirkt und deren Aufwärtsbewegung durch die Abschaltung des Solenoides A7 gesteuert wird, kann der Streifen 1, während der Sammleraufzug E angehoben wird, infolge der Aufrechterhaltung der Erregung des Solenoides A7 nicht weitergeschaltet werden.
  • Um eine Mißdeutung von Verschlüsselungszeichen beim Anheben des Sammleraufzuges E zu verhindern, wird der bei zwei gleichen aufeinanderfolgenden Codezeichen hergestellte Verzögerungsstromkreis durch die Öffnung des Kontaktes 39 unwirksam gemacht. Der von dem Generator D über die Leitung 23 nach dem Relais KI in Fig. 1 gesandte Impuls geht nämlich zuerst durch die für gewöhnlich geschlossenen Kontakte 43, 44 und 39. Auf diese Weise wird, während der Sammleraufzug E angehoben wird, der für gewöhnlich während eines jeden Arbeitsspiels des Generators D nach dem Relais K1 geschickte Impuls nicht übertragen.
  • Wenn der Sammleraufzug E seine Höchst- oder Zeilenüberführungsstelle erreicht, wo er mechanisch festgehalten wird, kann er dazu ausgenutzt werden, einen für gewöhnlich offenen Schalter E8 zu schließen, welcher dann einen Stromkreis von der Spannungsquelle B4 nach dem Relais Eg herstellt, das nunmehr den Schalter 45 schließt und den Schalter 40 öffnet. Die Schließung des Schalters 45 vollendet einen Sperr-oder Haltestromkreis für das Relais E8 von der Spannungsquelle B4 aus über den geschlossenen Schalter E7, während die Öffnung des Kontaktes 40 die Energiezufuhr zu dem Solenoid E3 unterbricht und dem Aufzug E gestattet, in seine Tiefstellung überzugehen, sobald er in üblicher Weise durch die Entnahme der in ihm enthaltenen Zeile und deren Überführung nach der Gießvorrichtung mechanisch für seinen Senkhub freigegeben worden ist. Wenn der Sammleraufzug sich zu senken beginnt, ermöglicht er die Öffnung des Schalters E8, während die Relais ES und E8 noch durch ihre über die Schalter E7 und D3 verlaufenden Haltestromkreise erregt bleiben. Schließlich wird, wenn der Sammleraufzug E sich vollständig bis in seine Matrizenaufnahmestellung gesenkt hat, der Schalter E7 wiederum geöffnet und dadurch einer der beiden Haltestromkreise für die Relais E5 und E6 unterbrochen.
  • Der Schalter D3, welcher den anderen Haltestromkreis für die Relais E5 und Es beherrscht, wird kurz nach dem Beginn des Arbeitsspieles des Impulserzeugers D geschlossen und bleibt bis gerade vor dem Ende dieses Arbeitsspieles geschlossen. Der Schalter D3 hat den Zweck, das Relais E5 für die ganze Zeit des Anhubes des Sammleraufzuges E und sehr nahe bis zum Ende des Arbeitsspieles des Generators D erregt zu halten, wo der Sammleraufzug in seine Zeilenaufnahmestellung zurückkehrt. Infolge der dauernden Drehung des Impulserzeugers D kann der Sammleraufzug Ein seine unterste Stellung unter Öffnung des Schalters E7 in der Mitte des Arbeitsspieles des taktgebenden Generators D zurückkehren. Um den Steuerstreifen 1 an einem vorzeitigen Weitergang während dieses Arbeitsspieles zu verhindern, muß das Relais E5, das den Kontakt 38 beherrscht, bis gerade vor dem Ende dieses Arbeitsspieles erregt gehalten werden, und dies wird durch die Wirkung des Schalters D3 erreicht. Auf diese Weise wird, wenn der Sammleraufzug in seine Zeilenaufnahmestellung in der :Mitte des Arbeitsspieles des taktgebenden Impulserzeugers D herabgeht, das selbsttätige Arbeiten der Maschine nicht eher wieder beginnen, als bis das nächste Arbeitsspiel des Generators D anfängt.
  • Von den zum Guß verwendeten Matrizen kann nach der Erfindung eine große Zahl mit zwei an der gleichen Kante übereinander angeordneten Schriftzeichen versehen sein. Beim Zusammensetzen einer Zeile aus derartigen Matrizen ist es notwendig, diese in einer jeden von zwei Höhenlagen aneinanderzureihen, um das eine oder das andere der zwei Schriftzeichen für den Abguß zur Verfügung zu stellen. Während für gewöhnlich die Matrizen im Sammleraufzug E an einer unteren feststehenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Schiene zur Zeile zusammengesetzt werden, ist gemäß Fig. 2 noch eine obere waagerechte Schiene L vorgesehen, welche wahlweise in die Bewegungsbahn der in den Sammleraufzug eintretenden Matrizen und aus dieser heraus verschiebbar ist. Auf diese Weise wird, wenn die Schiene L sich in ihrer rechten Stellung befindet, eine ankommende Matrize an ihr aufgereiht, während sie, wenn die Schiene L in ihrer unwirksamen linken Stellung ist, wie üblich an der unteren festen Schiene aufgenommen wird. Diese obere bewegbare Schiene L ist als Doppel- oder Hilfsschiene ein gebräuchlicher Bestandteil von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.
  • Erfindungsgemäß wird die Bewegung dieser Schiene L (vgl. Fig. 2) durch zwei Solenoide L1 und L2 gesteuert, welche an der Stirnseite des Sammleraufzuges E angebracht sind. Diese Solenoide sind so angeordnet, daß sie in entgegengesetzten Richtungen auf einen nach vorn abstehenden Arm L3 der Schiene L einwirken, und das Solenoid L1 dient dazu, die Schiene L in ihre rechte oder wirksame- Stellung überzuführen, und das Solenoid L2 bringt sie in ihre linke oder unwirksame Stellung zurück.
  • Getrennte Verschlüsselungszeichen werden für die Bewegung der verschiebbaren Schiene L nach der Arbeits- und nach der Ruhestellung verwendet, und diese Codezeichen werden in dem Übertragungskontaktsatz in der üblichen Weise für die Auswahl des Relais L4 oder des Relais L5 gebildet. Wenn die Schiene L einmal von der einen nach der anderen Stellung übergeführt ist, bleibt sie in dieser, bis ein nachfolgendes Verschlüsselungszeichen ihre Rückbewegung herbeiführt. Das Relais L4 schließt bei Erregung (vgl. Fig. 2) die Kontakte 50, 51 und 52 und öffnet den Kontakt 43, und das erregte Relais L5 schließt entsprechende Kontakte 53, 54, 55 und öffnet den Kontakt 44.
  • Die Kontakte 50 und 53 stellen je einen Haltestromkreis von der Batterie B4 in Fig. 1 aus nach ihren entsprechenden Relais L4 und L5 über zwei für gewöhnlich geschlossene Schalter 56 und 57 her. Die Schließung der Kontakte 51 und 54 vollendet je einen Stromweg von einer Spannungsquelle B12 aus nach dem Solenoid L2 bzw. nach dem Solenoid L1. Wird einer der Kontakte 52 oder 55 geschlossen, so wird ein Stromkreis von der Batterie B13 nach dem mit drehbarem Anker arbeitenden Solenoid A7 in Fig. 1 hergestellt, und die Fortschaltung des Steuerstreifens 1 in ähnlicher Weise wie bei dem Schließen des Kontaktes 38 am Relais E5 zu verhindern. Die Öffnung eines der beiden in Reihe mit dem Kontakt 38 liegenden Kontakte 43 und 44 hemmt die Impulssendung nach dem Relais K1.
  • Die für gewöhnlich geschlossenen Schalter 56 und 57 haben den Zweck, die Wirksamkeit der Sperr- oder Haltestromkreise der Relais L4 und L5 während der ganzen Polaritätsumschaltung zu gewährleisten. Der Schalter 57 wird durch die in ihrer linken, d. h. unwirksamen Stellung befindliche Schiene L und der Schalter 56 wird durch die in ihre rechte oder wirksame Stellung übergeführte Schiene L offen gehalten. Wenn beispielsweise die Schiene L sich in ihrer unwirksamen Linksstellung befindet, in der sie den Schalter 57 bei geschlossenem Schalter 56 offen hält, so bewirkt die Erregung des Relais L1 eine Verschiebung der Schiene L nach rechts, und bei dem Beginn dieser Bewegung kann sich der Schalter 57 schließen. Der dann über die geschlossenen Schalter 56, 57 hergestellte Sperr- und Haltestromkreis für die Relais L4 und L5 bleibt bestehen, bis die Schiene L ihre Rechts- oder Arbeitsstellung erreicht hat, wo sie den Schalter 56 öffnet und den Halte- oder Sperrstromkreis unterbricht. Die Schließstellung des Schalters 57 und die Offenstellung des Schalters 56 ist in Fig. 2 durch gebrochene Linien angedeutet. In ähnlicher Weise wird beim Übergang der Schiene L von der wirksamen in die irrwirksame Lage der Schalter 56 zuerst geschlossen, um den Sperr- und Haltestromkreis wiederherzustellen, und dieser wird erst unterbrochen, wenn die Schiene ihre linke Endlage erreicht hat und den Schalter 57 öffnet. Auf jeden Fall ist der nach den Relais L4 und L5 gesandte Impuls von genügend langer Dauer, um die Schließung eines der beiden Schalter 56, 57, der gerade offen ist, zu gewährleisten.
  • Die Steuervorrichtung nach der Erfindung ist nicht nur bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen der unter dem gesetzlich geschützten Handelsnamen bekannten Bauart, sondern auch bei typographen Setzmaschinen anderer Ausführung mit selbsttätigem Betrieb vorteilhaft verwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit Registerstreifensteuerung, deren abgefühlte Zeichen für das Auslösen einer Matrize beim Zusammentreffen mit der gespeicherten Kombination für ein vorangegangenes gleiches Zeichen das Auslösen um ein Arbeitsspiel bei angehaltener Streifenfortschaltung verzögern, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung der an sich bekannten elektrischen Matrizenauslösung durch Relais die von den Fühlerfingern (A5) über die Relais (Cl bis C6) vorgenommene Schaltung durch einen Haltestromkreis (B2, AIO, C7) aufrechterhalten bleibt, bis das nächste abgefühlte Zeichen (2) auf die Relais (Cl bis C6) wirksam geworden ist, wobei durch Übereinstimmung der Zeichen für Doppelbuchstaben ein Sperrelais (KI) erregt bleibt, das für die Dauer eines durch den Impulsgeber (D) bemessenen Arbeitsspieles die Streifenfortschaltung (Al bis A4) sperrt, und daß je zwei Auslöserelais (M0) über zueinander gegensinnige Stromventile (M3 oder M4) an eine einzige Ausgangsklemme (3) angeschlossen sind, denen die Steuerung der Relais (Cl bis C6) über umschaltbare Übertragungskontaktgruppen (Ca oder Cb) - in der Dauer durch den Impulsgeber (D) bestimmt - zugeführt wird, wobei die Gruppenumschaltung (CalCb) und der Polaritätswechsel der Spannungsquelle (B4) durch Lochkombinationen (2) des Registerstreifens steuerbar sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlerfinger (A5) am Registerstreifen (1) durch einen Impuls des Impulsgebers (D) zur Steuerung des Antriebs (Al bis A4) für die Fortschaltung des Registerstreifens (1) veranlaßt werden, während bei Übereinstimmung von im Registerstreifen (1) aufeinanderfolgenden Zeichen (2) von den Relais (Cl bis C6) beherrschte Schalter (28, 29) einen Stromkreis für das die Streifenfortschaltung verhindernde Sperrelais (K1) herstellen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Solenoid (A7) bei jeder auf eine Erregung folgenden Abschaltung den Registerstreifen (1) schrittweise über die heb- und senkbar ausgebildeten Fühlerfinger (A5) hinwegführt und das jeweils zur Wirkung zu bringende Zeichen (2) der umschaltbaren Übertragungskontaktgruppe (Ca oder Cb) zur Umwandlung in den von der Maschine selbsttätig auszuübenden Arbeitsvorgang aufgedrückt sowie ein besonderes, dieser Kontaktgruppe zugeleites Zeichen bis zum Eintreffen eines nachfolgenden Zeichens zurückgehalten wird, während der Erregungsstromkreis für ein am Registerstreifen (1) angreifendes Solenoid (A4) einen durch das Sperrelais (KI) beherrschten Schalter (22) enthält und ein Haltestromkreis für das vom Impulsgeber (2) bei jedem Arbeitsspiel mit einen elektrischen Impuls beschickte Sperrelais (K1) durch von den Relais (Cl bis Cs) für die Übertragungskontaktgruppe (Ca, Cb) beherrschte Schalter (6 bis 11) bei Gleichheit von aufeinanderfolgenden Zeichen (2) hergestellt wird. -1. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des Sammleraufzuges (E) nach der Zeilenüberführungsstellung von am Registerstreifen (1) vorgesehenen Zeichen (2) aus mit Hilfe von Relais (E5, Es) und Kontakten (36 bis 40) bewirkt und durch den in der Höchstlage befindlichen Sammleraufzug (E) ein Schalter (E8) für die Erregung eines den Senkhub des Sammleraufzuges in die Zeilenaufnahmelage veranlassenden Relais (E8) geschlossen wird, während der Registerstreifen (1) für die Dauer des für die Rückkehr des Sammleraufzuges (E) in seine Tieflage vorgesehenen Arbeitsspieles des Impulsgebers durch Erregung eines seinen Antrieb (A1 bis A4) hemmenden Solenoides (A7) stillgesetzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 896495. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
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