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DE1062512B - Absperrorgan, insbesondere Absperrhahn - Google Patents

Absperrorgan, insbesondere Absperrhahn

Info

Publication number
DE1062512B
DE1062512B DESCH15415A DESC015415A DE1062512B DE 1062512 B DE1062512 B DE 1062512B DE SCH15415 A DESCH15415 A DE SCH15415A DE SC015415 A DESC015415 A DE SC015415A DE 1062512 B DE1062512 B DE 1062512B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
plug
housing
shut
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH15415A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHOENEBECKER BRUNNENFILTER G
Original Assignee
SCHOENEBECKER BRUNNENFILTER G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHOENEBECKER BRUNNENFILTER G filed Critical SCHOENEBECKER BRUNNENFILTER G
Priority to DESCH15415A priority Critical patent/DE1062512B/de
Publication of DE1062512B publication Critical patent/DE1062512B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/04Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0457Packings
    • F16K5/0478Packings on the plug

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Absperrorgan, insbesondere Absperrhahn, bei dem das Küken bzw. der Schieber in der Schließstellung in Durchflußrichtung beweglich gelagert ist und in den Abdichtungszonen Ringe aus gummielastischem Werkstoff in die Oberfläche in Nuten eingelassen sind, wobei die Ringe über die Oberfläche des Kükens bzw. des Schiebers hinausragen.
Die Erfindung wird darin gesehen, daß auf der Zuflußseite des Kükens bzw. Schiebers in diesen auf der Innenseite der Dichtungszone eine die Nut auf der Innenseite verbreiternde Auskehlung angebracht ist, so daß auf der Zuflußseite der Dichtring durch den Druck des abgesperrten Leitungsmediums unmittelbar an die gegenüberliegende Dichtfläche im Gehäuse angedrückt wird. Gleichzeitig wird auf der Abflußseite der im Küken bzw. Schieber in der anderen Nut formschlüssig gehaltene Dichtring durch den Druck des abgesperrten Leitungsmediums unmittelbar über das Küken bzw. den Schieber fest an die gegenüberliegende Fläche im Gehäuse angedrückt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Absperrhahn mit zylindrischem Küken,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Einzelteiles von Fig. 1;
Fig. 3 einen Grundriß von Fig. 1,
Fig. 4 eine Einzelheit in größerem Maßstab.
Das Gehäuse 1 des Absperrhahnes gemäß Fig. 1 ist entsprechend der zylindrischen Gestalt des Kükens 2 zylindrisch gehalten und mit muffenartigen Ansätzen 3 und 4 versehen, um in eine entsprechende Rohrleitung eingebracht werden zu können. Das Küken ist als zylindrische Walze ausgeführt und besitzt eine Durchflußöffnung 5, welche mit den öffnungen 6 und 7 zusammenarbeitet. Die Innenfläche 8 des Gehäuses und die zylindrische Außenfläche 9 des Kükens 2 sind durch Abdrehen auf einer Drehbank hergestellt, wobei eine durch Schlichten erreichte Oberflächengüte ausreicht. Die Anordnung von Dichtungsringen 10 und 11 in den Dichtungszonen ist in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt. Die Dichtungsringe bestehen aus Gummi oder einem entsprechend elastischen oder auch weniger elastischen Material, wie sie z. B. unter der geschützten Bezeichnung »Vulkollan« im Handel sind, haben aber das Bestreben, aus der betreffenden Nut 12 bzw. 13 herauszutreten, um sich dicht gegen die Innenfläche 9 des Gehäuses 1 anpressen zu können. Die Nuten 12 und 13 werden in einfacher Weise dadurch hergestellt, daß das Küken 2 auf einer Drehbank eingespannt wird und die Nuten eingestochen werden. Die Dichtungsringe haben eine den Nuten entsprechende Form und werden dadurch hergestellt, daß ein entsprechendes Rohrstück
Absperrorgan, insbesondere Absperrhahn
Anmelder:
Schönebecker Brunnenfilter G.m.b.H.,
Hannover-Kleefeld, Kirchröder Str. 10
Otto Meyer, Ehlershausen über Lehrte,
ist als Erfinder genannt worden
horizontal um den Mittelpunkt 14 in Umdrehung versetzt wird und dann zylindrisch entsprechend der Innenfläche 9 abgedreht und danach auf der Rückseite im Bereich 15 abgestochen wird, wobei man einen kleinen Zuschlag gibt, so daß der Dichtring nach dem Einsetzen etwas über die Kükenoberfläche vorsteht, aber nur so weit, daß das Küken 2 mit den Dichtungsringen 10 und 11 ohne Gewaltanwendung in das Gehäuse 1 eingesetzt werden kann. Das Küken 2 ist quer zur Richtung der Durchflußöffnung 5 nicht starr gehalten, sondern mit dem Verstellmechanismus (Zapfen 16, Handhebel 17, Platte 18, Ziehkeil 19) nur gekuppelt. Die Kupplung ist derart, daß in der Abschlußstellung, welche aus Fig. 3 am deutlichsten hervorgeht, das Küken 2 bei einem Überdruck auf der Seite 7 eine geringfügige Wanderung zur Seite 6 ausführen kann.
Der Gehäusedeckel 20 ist in das Gehäuse eingeschraubt und mit Dichtungen 21 und 22 versehen. In gleicher Weise ist auch der Gehäuseboden 23 eingeschraubt und mit einem Dichtungsring 24 abgedichtet. Infolgedessen ist der Absperrhahn gemäß Fig. 1 bis 3 vollkommen abdichtend und leicht zu bedienen.
In Fig. 4 ist der zylindrische Teil des Dichtungsringes mit einem Teil des anschließenden Gehäuses größer herausgezeichnet, um die Anbringung einer Auskehlung 25 zu zeigen. In den Raum 25 kann dabei das abzudichtende Druckmittel eintreten und übt auf den Teil 26 des Dichtungsringes eine einen verstärkenden Abdichtungsdruck hervorbringende Wirkung aus. Bei dieser Ausführung braucht also der Dichtungsring nicht oder nur wenig über die Außenfläche des Kükens hervorzutreten, weil das abzudichtende Druckmittel oder die Druckflüssigkeit oder das Gas selbst den Teil 26 des Dichtungsringes besonders fest gegen die Innenfläche des Gehäuses anpreßt und so die Abdichtung garantiert.
Die gleiche Form der Dichtungsringe, die mit Bezug auf den Absperrhahn, der im vorstehenden beschrieben
909 579/237

Claims (1)

  1. ist, verwendet werden können, kann auch' bei einem Rundschieber, der nicht durch Drehen, sondern durch Verschieben in axialer Richtung verstellt wird, angewendet werden.
    Bei einem Flachschieber kann der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in ähnlicher Weise wie bei Rundschiebern ausgewertet werden.
    Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Absperrorgans erfolgt die Abdichtung auf der Zuflußseite dadurch, daß das Leitungsmedium in die Ausnehmung 25 eintritt und dadurch den Dichtring 11 fest an seine gegenüberliegende Dichtfläche anpreßt, und gleichzeitig wird dadurch, daß das Küken in Durchflußrichtung beweglich ist, dieses an der Abflußseite fest gegen das Gehäuse gedrückt, wodurch sich der Dichtring 10, der genau wie der Dichtring 11 formschlüssig von dem Küken gehalten wird, ebenfalls gegen die Dichtflächen in dem Gehäuse anlegt, wodurch eine doppelte Abdichtung gegen das Leitungsmedium erzielt wird.
    Bei den bislang bekannten derartigen Absperrorganen, bei denen das Küken beweglich im Gehäuse angeordnet ist, war entweder nur ein Dichtring vorgesehen, oder aber bei Verwendung von zwei Dichtringen waren diese nicht so angeordnet und ausgebildet, daß sie durch das Leitungsmedium an ihre zugeordnete Dichtfläche angepreßt wurden.
    Bei einer anderen bekannten Ausführungsart eines Absperrorgans, bei dem das Küken beweglich in dem Gehäuse angeordnet war und bei dem zwei Dichtringe in dem Gehäuse vorgesehen waren, wurde die Abdichtung an der Zuflußseite zwar durch das Leitungsmedium begünstigt, jedoch konnte an der Abflußseite keine einwandfreie Dichtung erzielt werden. Die elastischen Dichtungen waren hierbei nicht allseitig von dem Gehäuse umschlossen. Es trägt zur Dichthaltung hierbei kaum bei, daß das Küken durch den Zuflußdruck mit großer Kraft auf die Dichtungszone gepreßt wird. Gelangt nämlich infolge der tangentialen Berührung zwischen Küken und Dichtung unter dem spitzen Winkel von etwa 30° das Leitungsmedium örtlich zwischen Küken und Dichtung, so wird zwar das Küken von der Dichtung hierdurch nicht abgehoben, d. h., das Küken führt keine Rückwärtsbewegung gegenüber dem Gehäuse aus, jedoch kann die Dichtung
    selbst sich von dem Küken örtlich fortbewegen, da sie infolge der hohen Elastizität des verwendeten Dichtungswerkstoffes nach den Seiten ausweichen kann, an denen sie von dem Gehäuse nicht umschlossen wird. Dieses kann bei sehr hohen Drücken sogar dazu führen, daß die Dichtung durch den Druck auf der Zuflußseite vollkommen nach der nicht unter Druck stehenden Abflußseite herausgedrückt werden kann.
    Bei dem Absperrorgan gemäß der Erfindung können diese Nachteile nicht auftreten, da die Dichtringe allseitig von dem Küken bzw. Gehäuse umschlossen werden, wodurch sowohl auf der Zufluß- als auch gleichzeitig auf der Abflußseite eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet ist.
    Patentanspruch:
    Absperrorgan, insbesondere Absperrhahn, bei dem das Küken bzw. der Schieber in der Schließstellung in Durchfluß richtung beweglich gelagert ist und in den Abdichtungszonen Ringe aus gummielastischem Werkstoff in die Oberfläche in Nuten eingelassen sind, wobei die Ringe über die Oberfläche des Kükens bzw. Schiebers hinausragen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zuflußseite des Kükens bzw. Schiebers in diesen auf der Innenseite der Dichtungszone eine die Nut auf der Innenseite verbreiternde Auskehlung (25) angebracht ist, so daß auf der Zuflußseite der Dichtring (11) durch den Druck des abgesperrten Leitungsmediums unmittelbar an die gegenüberliegende Dichtfläche im Gehäuse angedrückt wird, während zugleich auf der Abflußseite der im Küken bzw. Schieber in der anderen Nut formschlüssig gehaltene Dichtring (10) durch den Druck des abgesperrten Leitungsmediums mittelbar über das Küken bzw. den Schieber fest an die gegenüberliegende Dichtfläche im Gehäuse angedrückt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 745 148, 564 489;
    schweizerische Patentschrift Nr. 294 110;
    französische Patentschrift Nr. 915 381;
    britische Patentschrift Nr. 703 396;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 427 439, 2 505 270, 547 831.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 579/237 7.59
DESCH15415A 1954-05-24 1954-05-24 Absperrorgan, insbesondere Absperrhahn Pending DE1062512B (de)

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DE1062512B true DE1062512B (de) 1959-07-30

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ID=7427474

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