DE1062578B - Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe - Google Patents
Schuhwerk, insbesondere DamenschuheInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B15/00—Welts for footwear
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B23/00—Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
- A43B23/02—Uppers; Boot legs
- A43B23/0205—Uppers; Boot legs characterised by the material
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Schuhwerk, insbesondere Damenschuhwerk. Es ist bekannt, bei derartigem
Schuhwerk für den aus einem Stück bestehenden oder aus mehreren Teilen zusammengesetzten
Schaft ein mit Perlen besticktes Gewebe zu verwenden. Es ist ferner bekannt, Gewebe zu benutzen, in
welches Perlen entsprechend der Umrißform des Schaftes unmittelbar eingewebt sind. Die Herstellung
solcher Schuhschäfte ist kompliziert und teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile dieser bekannten, mit Perlen versehenen
Luxusschuhe für Damen zu vermeiden und ein einfach herzustellendes Schuhwerk, vorzugsweise Damenschuhwerk,
zu schaffen, dessen aus einem Stück bestehender oder aus mehreren Teilen zusammengesetzter
Schaft aus an sich bekanntem sogenanntem Perlstoff hergestellt ist, wobei das die Perlen aufnehmende
tragende Gerüst des Perlstoffes vorzugsweise aus Kunststoffäden besteht. In weiterer Ausgestaltung der
Erfindung erfolgt die Befestigung des unteren Randes des aus PerlstofF gebildeten Schaftes an der Brandsohle
mit Hilfe von an deren Rand angeordneten Ausnehmungen, z. B. Bohrlöchern. In diesen Ausnehmungen
sind die Enden der Perlstoffäden verankert. Für die unterste Reihe des Perlstoffes können
halbkugelförmig ausgebildete Perlen verwendet sein, in welchen die Enden der Perlstoffäden befestigt,
z. B. verschweißt sind. Die flache Seite der halbkugelförmigen Perlen ist bei einer derartigen Schaftausbildung
durch Kleben, Schweißen od. dgl. auf der Brandsohle befestigt. Die kalbkugelförmigen Perlen
können an ihrer flachen Seite auch mit einem nietenartigen Ansatz versehen sein, der zum Annieten der
Perle an der Brandsohle dient.
Die zur Herstellung des Perlstoffschaftes verwendeten Perlen lassen sich in mannigfacher Weise ausbilden,
wie dies aus der Schmuckwarenindustrie an sich schon bekannt ist. Sie können z. B. eine oder
mehrere Bohrungen zum Auffädeln aufweisen, z. B. in Form eines Kreuzloches, eines Kreuzloches mit
Querloch oder eines Kreuzloches mit Hohlraum im Kugelzentrum. Die Durchlaßkanäle durch die Perlen
können gebogen sein und sich verzweigen, sie können verschiedenen Querschnitt haben, z. B. runden oder
rechteckigen. Perlen mit gebogenen Durchlaßkanälen verleihen dem Perlstoff eine größere Elastizität.
Durch exzentrisch angeordnete Durchlaßkanäle wird erreicht, daß die betreffenden Perlen über dem Niveau
des den Grund bildenden Perlstoffes liegen. Perlen mit mehreren Durchlaßkanälen haben den Vorteil, daß
sich größere Möglichkeiten für die Motivgestaltung und die Verbindung der Perlen untereinander ergeben.
Um besondere Mustereffekte zu erzielen, werden bei dem erfindungsgemäßen Schaft aus Perlstoff auch
Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe
Anmelder:
Franz Prokopius,
Berlin W30, Regensburger Str. 5
Berlin W30, Regensburger Str. 5
Franz Prokopius, Berlin,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Perlen verwendet, welche mit einem Haken oder in an sich bekannter Weise mit einer Ringöse versehen
sind. Die Perlen können in bekannter Weise auch aus zwei Halbkugeln zusammengesetzt sein, wobei in
ebenfalls bekannter Weise Mittel zum Zusammenschrauben der beiden Halbkugeln vorgesehen sind.
Der Durchlaßkanal zur Aufnahme des PerlstofFadens liegt in diesem Fall in der Ebene der Trennungsfläche
zwischen den beiden Halbkugeln.
Die zur Bildung des Schaftes verwendeten Perlen können die verschiedensten Farben aufweisen. Sie
können auch phosphoreszierend sein, so daß sie beim AuftrefFen von Scheinwerferlicht der Kraftfahrzeuge
die Strahlen reflektieren.
Um den Schaft aus Perlstoff nach Möglichkeit vor eventuellen Beschädigungen zu schützen, hat es sich
als zweckmäßig erwiesen, die unter der Brandsohle angeordnete Laufsohle mit ihren Rändern über die
Sohlenfläche der Brandsohle überstehen zu lassen.
Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die senkrecht stehende Kante der Brandsohle durch eine oder mehrere
Reihen Perlen zu verzieren, wobei die Breite des überstehenden Laufsohlenrandes dem Durchmesser
der Zierperlen entsprechen soll.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand von Zeichnungen, welche Ausführungsbeispiele darstellen, noch
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schuhwerks,
Fig. 2 einen Schnitt quer zur Schuhlängsrichtung gemäß der Linie A-A in Fig. 1, wobei zwei verschiedene
Befestigungsmöglichkeiten der untersten Perlenreihe an der Brandsohle dargestellt sind,
Fig. 3 Perlen mit verschiedenen Durchlaßkanälen zum Herstellen des Perlstoffschaftes, im Schnitt,
Fig. 4 eine Perle mit Haken,
Fig. 5 eine Perle mit Ringöse,
Fig. 6 eine Perle mit Nietansatz im Schnitt, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 eine Perle mit Haken,
Fig. 5 eine Perle mit Ringöse,
Fig. 6 eine Perle mit Nietansatz im Schnitt, in vergrößertem Maßstab,
909 579/152
Claims (8)
1. Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem oder
mehreren Teilen gebildete Schaft (1) aus an sich bekanntem PerlstofF hergestellt ist, wobei das die
Perlen aufnehmende, tragende Gerüst des Perlstoffes vorzugsweise aus Kunststoffäden (20) besteht.
2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des unteren Randes
des aus Perlstoff gebildeten Schaftes (1) an der Brandsohle (2) mit Hilfe von an deren Rand
angebrachten Ausnehmungen, z. B. Bohrlöchern 78
(21), erfolgt, in welchen die Enden der Perlstofffäden (20) verankert sind.
3. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Reihe des Perlstoffschaftes
aus halbkugelförmigen Perlen (14) besteht, in welchen die Enden der den Perlstoff
bildenden Fäden (20) verankert, z. B. verschweißt, sind, und daß jeweils die flache Seite der halbkugelförmigen Perlen durch Kleben, Schweißen
od. dgl. auf der Brandsohle befestigt ist.
4. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die flache Seite der
halbkugelförmigen Perlen (14) mit einem vernietbaren Ansatz (14 b) versehen ist, der zur Vernietung der Perle an der Brandsohle (2) dient.
5. SchuhwerknachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung des Perlstoffes
verwendeten Perlen in an sich bekannter Weise eine oder mehrere Bohrungen zum Auffädeln aufweisen,
wobei die Bohrungen z. B. die Form eines Kreuzloches (6), eines Kreuzloches mit Querloch
(5) oder eines Kreuzloches (7) mit Hohlraum (7 a) im Kugelzentrum oder als gebogene Durchlaßkanäle
(8,. 9), als vierfache Kanäle in quadratischer Anordnung (10) oder als Ausnehmung mit rechteckigem
Querschnitt (11) ausgeführt sein können.
6. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schaft
dienende Perlstoff Perlen aufweist, die mit einem Haken (12) oder in an sich bekannter Weise mit
einer Ringöse (13) versehen sind.
7. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung
des Schaftes aus Perlstoff in bekannter Weise aus zwei Halbkugeln (15,16) bestehende Perlen verwendet
sind, die in ebenfalls bekannter Weise Mittel (17, 18) zum Zusammenschrauben aufweisen,
wobei die Achse des den Perlstoffaden aufnehmenden Durchlaßkanals (19) parallel zur
Trennungsebene zwischen den Halbkugeln liegt.
8. Schuhwerk nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Brandsohle
(2) angeordnete Laufsohle (3) mit ihrem Rand über die Brandsohlenflache übersteht und
die senkrecht stehende Kante der Brandsohle mit an dieser angebrachten Perlen (4) verziert ist,
wobei die Breite des über die Brandsohle überstehenden Laufsohlenrandes dem Durchmesser der
Zierperlen entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 634 567, 412 779, 814, 147 741;
Deutsche Patentschriften Nr. 634 567, 412 779, 814, 147 741;
französische Patentschriften Nr. 854 162, 641 318, 363, 390 009, 327 333;
USA.-Patentschrift Nr. 1 486 753.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955P0013616 DE1062578B (de) | 1955-02-21 | 1955-02-21 | Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe |
| DE1956P0177188 DE1068153B (de) | 1955-02-21 | 1956-08-28 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955P0013616 DE1062578B (de) | 1955-02-21 | 1955-02-21 | Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1062578B true DE1062578B (de) | 1959-07-30 |
Family
ID=40383582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1955P0013616 Pending DE1062578B (de) | 1955-02-21 | 1955-02-21 | Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1062578B (de) |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE147741C (de) * | ||||
| FR327333A (fr) * | 1902-12-15 | 1903-06-20 | Triemer Emil | Procédé pour la fabrication d'empeignes garnies de perles |
| FR390009A (fr) * | 1908-04-14 | 1908-09-24 | Charles Holl | Mode d'enfilage pour perles, pierres et ornements similaires |
| DE327814C (de) * | 1920-10-18 | Oskar Kahl | Perlstoff | |
| US1486753A (en) * | 1924-03-11 | hynds | ||
| DE412779C (de) * | 1923-11-15 | 1925-04-24 | Boucheron & Radius Soc | Verfahren zum Vereinigen von Edelsteinen |
| FR598363A (fr) * | 1925-05-19 | 1925-12-15 | Tissus de perles | |
| FR641318A (fr) * | 1927-09-22 | 1928-08-01 | Chaussures en perles tissées et leur procédé de fabrication | |
| DE634567C (de) * | 1934-02-09 | 1936-08-29 | Elias Scherman | Kuenstliche Perle, insbesondere Japanperle, mit zwei halbkugelfoermigen Koerpern |
| FR854162A (fr) * | 1938-12-17 | 1940-04-06 | Perfectionnements aux bijoux en perles, en matière quelconque |
-
1955
- 1955-02-21 DE DE1955P0013616 patent/DE1062578B/de active Pending
Patent Citations (10)
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