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DE1061747B - Korbsiebmaschine - Google Patents

Korbsiebmaschine

Info

Publication number
DE1061747B
DE1061747B DED19901A DED0019901A DE1061747B DE 1061747 B DE1061747 B DE 1061747B DE D19901 A DED19901 A DE D19901A DE D0019901 A DED0019901 A DE D0019901A DE 1061747 B DE1061747 B DE 1061747B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basket
sieve
baskets
porous sintered
screening machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED19901A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Stempel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED19901A priority Critical patent/DE1061747B/de
Publication of DE1061747B publication Critical patent/DE1061747B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/10Screens in the form of endless moving bands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/29Filters with filtering elements which move during the filtering operation the movement of the filter elements being a combination of movements
    • B01D33/327Tipping buckets, trays or like sections

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Korbsiebmaschine Die Erfindung betrifft Korbsiebmaschinen, wie sie beispielsweise für die Wasserreinigung verwendet werden.
  • In Abb. 1 ist schematisch eine derartige Siebmaschine dargestellt. Eine Kette 1 läuft über zwei Tragräder 2 und 3, die außerdem die Bewegung der Kette bewirken. Auf der Kette sind einzelne Siebkörper 4 vorgesehen. Die Siebkette taucht bei ihrer Bewegung die daran befestigten Siebkörbe in das zu reinigende Wasser ein und trägt den auf den Sieben abgesetzten Schmutz nach oben, wo die Siebkörbe durch Ausspülen gereinigt werden. Kette und Siebkörbe sind so angeordnet, daß gegenüber den Gefäßwandungen, in denen sich die Kette bewegt, eine Dichtung erzeugt wird.
  • Die Siebkörbe sind bisher mit Siebgewebe bespannt worden. Dabei hat es sich vielfach als erforderlich erwiesen, von einem Flachsieb abzugehen und ein gebogenes Sieb, d. h. also einen Siebkorb, zu verwenden, weil es nicht unter allen Umständen gelingt, ein Flachsieb so festzuspannen, daß den gestellten mechanischen Anforderungen genügt wird. Die korbförmige Verspannung des Siebgewebes, die auch in Abb. 1 bei 4 angedeutet ist, hat den Vorteil, daß sich die Spannung des Siebgewebes leichter erzielen läßt, dafür ist es aber notwendig, eine besondere Tragkonstruktion anzuwenden, die das Siebgewebe im gespannten Zustand trägt.
  • Trotz der verwendeten, das Gewicht der Körbe erhöhenden Tragkonstruktionen befriedigt die Verwendung von Siebgeweben nicht. Sie beulen sich unter dem Einfluß des Wasserdruckes sowie der Menge der angesetzten Feststoffe aus und verziehen sich. Außerdem können sie leicht reißen, wenn sie zu stark beansprucht werden. Es ist daher mit solchen Siebgeweben, die bisher ausschließlich in Korbsiebmaschinen verwendet werden, keine hohe Abscheideleistung zu erzielen. Sie zu verwenden, erschien aber erforderlich, weil das Wasser das Filter möglichst ohne Druckverlust muß durchströmen können, und zwar im ständigen Wechsel, einmal bei der eigentlichen Filterung und zum anderen Mal bei der Rückspülung zum Zwecke der Reinigung.
  • Filz od. dgl. entspricht diesen Forderungen nicht, und ebenso sind keramische Filterkörper ungeeignet, die außerdem den Nachteil aufweisen, leicht zu Bruch zu gehen. Beide Filterarten geben in den Stärken, in denen sie im vorliegenden Falle gebraucht werden, zu erheblichen Druckverlusten Anlaß. Ferner besteht die Gefahr, daß sich Algen ansetzen und die Poren verstopfen. Die Algen haben bei keramischen Filtern außerdem die Neigung, in die Poren hineinzuwachsen, so daß selbst eine iiber das Rückspülen hinausgehende besondere Reinigung das Filter nicht wieder gebrauchsfähig macht, weil sich die Algen aus den Poren nicht entfernen lassen.
  • Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, porös gesinterte Metallkörper als Siebe in den Körben von Korbsiebmaschinen zu verwenden. Porös gesinterte Metallkörper sind an sich bekannt und sind auch schon zum Filtern von Flüssigkeiten, beispielsweise von Brennstoffen, eingesetzt worden, jedoch nicht in Korbsiebmaschinen.
  • Erfindungsgemäß werden die gesinterten Metallkörper in ebener oder gewölbter Form derart verwendet, daß sie mechanisch durch Einpressen oder Einfalzen oder durch Einlöten oder Einschweißen in den Korbträgern befestigt werden.
  • Infolge der erheblichen mechanischen Festigkeit der porös gesinterten Metallkörper kann es selbst unter hohem Wasserdruck und starker Belastung durch Verschmutzung nicht zu einem Ausbeulen, Verziehen oder zum Bruch kommen, obwohl auf jegliche Tragkonstruktion verzichtet wird. Auch in der Wahl der Form des Korbes besteht weitgehende Freiheit, ohne die Wirkungsweise zu beeinträchtigen, so daß eine Anpassung an besondere Betriebsverhältnisse im weiten Umfang möglich ist. Die Herstellung der Siebkörbe ist somit dem Bekannten gegenüber wesentlich vereinfacht.
  • Darüber hinaus ergeben sich erhebliche filtertechnische Vorteile. Die porösen Körper können als ebene und gewölbte Platten infolge ihrer hohen Festigkeit mit geringen Wandstärken vorgesehen werden, die etwa ein Zehntel der bei keramischen Filtern benötigten Stärke beträgt. Da der Druckverlust proportional mit der abnehmenden Wandstärke fällt, haben die erfindungsgemäß zu verwendenden Filterkörper äußerst geringe Druckverluste. Diese Filterkörper haben außerdem kegeligen Kornaufbau, der günstige Strömungsverhältnisse und damit weitere Druckverlustverminderung gewährleistet, was sich nicht nur auf die Filterleistung an sich auswirkt, sondern auch auf die zur Reinigung der Körbe im oberen Teil der Korbsiebmaschine ständig vorzunehmende Rückspülung. Des weiteren sind Metallkörper, insbesondere wenn sie aus Kupfer oder Messing hergestellt sind, algenabweisend.
  • Es setzen sich keine Algen an, und vor allem wachsen sie, anders als bei keramischen Filtern, nicht in die Poren hinein.
  • In Abb. 2 ist im senkrechten Schnitt ein unter erfindungsgemäßer Verwendung einer porösen Metallplatte hergestelltes Sieb dargestellt. In den Korbträger 5 ist die porös gesinterte Metallplatte 6 eingesetzt. Sie kann eingepreßt oder eingefalzt sein. Sie kann aber ohne Schäden für die Porosität eingelötet oder eingeschweißt werden.
  • In Abb. 3 ist im senkrechten Schnitt eine bogenförmige porös gesinterte Platte 7 in den Korbträger 5 eingesetzt. Die Befestigung erfolgt, wie in Verbindung mit Abb. 2 beschrieben. Die porös gesinterte Platte in gebogener Form kann aus dem Werkstoff hergestellt sein, der dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt ist, also beispielsweise aus Kupfer, Bronze, rostfreiem Stahl od. dgl.
  • Auch bezüglich der Porosität besteht weitgehende Freiheit. Insbesondere ist es möglich, mit großer Porenfeinheit zu arbeiten, wenn dies erforderlich ist.
  • Hierin liegt eine besondere Überlegenheit gegenüber der Verwendung von Siebgeweben, weil bei feinmaschigen Sieben die Gefahr des Reißens und Durchbeulens besonders groß ist. Eine derartige Erscheinung ist bei dem erfindungsgemäß für die Körbe zu verwendenden Werkstoff nicht zu befürchten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verwendung von porös gesinterten Metallkörpern als Siebe in den Körben von Korbsiebmaschinen.
  2. 2. Verwendung der porös gesinterten Metallkörper in ebener oder gewölbter Form derart, daß sie mechanisch durch Einpressen oder Einfalzen oder durch Einlöten oder Einschweißen in den Korbträgern befestigt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 944 725, 803 446.
DED19901A 1955-02-26 1955-02-26 Korbsiebmaschine Pending DE1061747B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED19901A DE1061747B (de) 1955-02-26 1955-02-26 Korbsiebmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED19901A DE1061747B (de) 1955-02-26 1955-02-26 Korbsiebmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061747B true DE1061747B (de) 1959-07-23

Family

ID=7036531

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED19901A Pending DE1061747B (de) 1955-02-26 1955-02-26 Korbsiebmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1061747B (de)

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