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DE1061600B - Kolloidmuehle mit konischem Rotor - Google Patents

Kolloidmuehle mit konischem Rotor

Info

Publication number
DE1061600B
DE1061600B DEM38930A DEM0038930A DE1061600B DE 1061600 B DE1061600 B DE 1061600B DE M38930 A DEM38930 A DE M38930A DE M0038930 A DEM0038930 A DE M0038930A DE 1061600 B DE1061600 B DE 1061600B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
shredder
edge
conical
conical surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM38930A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Schenck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MANNESMANN FA A
Original Assignee
MANNESMANN FA A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MANNESMANN FA A filed Critical MANNESMANN FA A
Priority to DEM38930A priority Critical patent/DE1061600B/de
Publication of DE1061600B publication Critical patent/DE1061600B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/10Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kolloidmühlen mit konischem Rotor, welcher innerhalb eines konischen Stators umläuft, wobei Rotor und Stator mit nach unten feiner werdenden Nuten versehen sind. Auf dem Rotor, mit diesem umlaufend, befinden sich Vorzerkleinererflügel, welche je nach der zu verarbeitenden Masse ausgebildet sind. Die beabsichtigte Wirkung dieser Vorzerkleinererflügel ist bei allen Ausführungsarten die gleiche. Das durch den Trichter einlaufende Material soll angesaugt und in die Arbeitsnutung zwischen Rotor und Stator gedrückt werden, und gleichzeitig soll eine Vorzerkleinerungsarbeit an den \rorderen Kanten der Vorzerkleinererflügel und zwischen Vorzerkleinererflügel und Statorwandung geleistet werden. Der mit hoher Tourenzahl umlaufende Rotor bildet bei allen Ausführungsarten im Bereich der Vorzerkleinerer ein nach oben offenes Gefäß, durch dessen seitliche mehr oder minder große Aussparungen die Masse zur Wandung des Stators hin gefördert wird. Je nach dem Widerstand, den die zu verarbeitende Masse bietet, sind diese Vorzerkleinererflügel veschieden ausgeführt, für Flüssigkeiten schmalstegig in Form eines vereinfachten Turbinenlaufrades und für zähere Massen am Umfang breiter.
Bei einer bekannten Kolloidmühle dieser Art wer- a5 den die zwischen den Zwischenräumen belassenden, die Konusfläche des Rotors verlängernden Vorzerkleinererflügel an ihrem bei der Drehung des Rotors vorlaufenden Ende durch eine Fläche begrenzt, die von einer Stelle der Konusfläche unter spitzem Winkel schräg vorwärts nach innen verläuft, so daß an diesem Ende an der Innenfläche eine Schneide vorhanden ist. Bei dieser Ausführung verläuft diese Fläche jedoch parallel zur Rotorachse. Infolgedessen wird das eintretende Material zwar seitlich gegen die Statorwandung geschmiert oder gedrückt, nicht aber ausgesprochen nach unten in den Spalt zwischen Stator und Rotor. Dies wirkt sich besonders dann nachteilig aus, wenn es sich um die Bearbeitung dickbreiförmigen, nicht mehr fließbaren Materials handelt.
Die nachstehend beschriebene Ausbildung entsprechend der Erfindung beseitigt diesen Mangel und macht derartige Kolloidmühlen selbst zur Verarbeitung von hochviskosen Massen, welche keine Fließfähigkeit mehr besitzen, geeignet, und zwar dadurch, daß die vordere Begrenzungsfläche der Vorzerkleinererflügel der Drehrichtung entgegen nach vorn und außen geneigt ist, so daß sowohl die Schneide als auch die auf der Konusfläche liegende Kante dieser Fläche vorgeneigt sind. Hierdurch ergibt sich ein großer Zug des einmal angefaßten Materials nach unten, und die innere Schneidkante schneidet unter einem Winkel in die Masse.
Eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Saug-Kolloidmühle mit konischem Rotor
Anmelder:
Fa. A. Mannesmann,
Remscheid-Bliedinghausen
Dipl.-Ing. Wilhelm Schenck, Remscheid-Bliedinghausen, ist als Erfinder genannt worden
und Förderwirkung wird dadurch erzielt, daß die der Drehrichtung entgegen geneigte vordere Fläche der Vorzerkleinererflügel eine zusätzliche räumliche Verwindung erhält, wodurch eine gleichzeitige Förderung des Materials nach unten und nach .außen hin auf die Statorwand zu erfolgt. Auf diese Weise wird ein so starker Sog erzeugt, daß dieser in der Lage ist, auch aus sich selbst nicht mehr fließbares Material nachzuziehen und in die Nutung zwischen unterem Rotor- und Statorteil zu fördern.
Ein weiterer Mangel in den bisher bekannten Ausführungsarten dieser Vorzerkleinererflügel besteht darin, daß vor allem grobkörniges Material von deren vorderen Flächen schabend an der Statornutung entlanggeführt wird. Eine wesentliche Verbesserung ergibt sich dadurch, daß die vorderen Flächen der Vorzerkleinererflügel zur Konusfläche hin durch Abrundung oder Abschrägung einen sehr schlanken spitzwinkligen Keil bilden, so daß das Material infolge seiner Trägheitswirkung in diesen keilförmigen Übergang zwischen Vorzerkleinererflügel und Statorwandung eingepreßt und schneller zerkleinert wird.
Um die Füllung des durch die Nutung zwischen Rotor und Stator gebildeten Arbeitsraumes zu verbessern bzw. das Austreten der aus dem Trichter nachfolgenden Masse durch die Aussparungen zwischen den Vorzerkleinererflügeln zu erleichtern, wird deren hinteres Ende nach hinten unten abgeschrägt.
Eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsleistung ergibt sich durch die Anordnung sogenannter Füllnuten auf der Konusfläche des Rotors, unmittelbar vor den Zerkleinererflügeln, in welche die Masse durch die Druckwirkung der Vorzerkleinererflügel verstärkt hineingepreßt wird. Diese Nuten sind gegenüber den anderen Nuten an ihrer oberen Eintrittsöffnung für das Material verbreitert bzw. vertieft oder auch verbreitert und vertieft ausgeführt und ver-
909 577/242

Claims (5)

schmälern sich je nach dem zu verarbeitenden Material nach einer bestimmten Strecke des Verlaufs an der Konusfläche auf die normale Nutenbreite. Sie dienen zu leichteren und erhöhten Aufnahme vor allem gröberen Materials und dessen Verarbeitung zwischen Rotor und Stator. In der Zeichnung ist eine Kolloidmühle gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 und 2 den Rotor in Seitenansicht bzw. Aufsicht und ίο Abb. 3 bis 5 verschiedene Ausführungsarten der Vorzerkleinererflügel in Aufsicht. Der in dem Stator 2 angeordnete konische Rotorl weist auf seiner oberen Stirnfläche zwei Vorzerkleinererflügel 3 auf. Die auf dem Kegelmantel liegende Kante a-b der vorderen Begrenzungsfläche 4 des Vorzerkleinererflügels verläuft unter einem spitzen Winkel a zur Rotorachse. Auch die innere Schneidkante c-d verläuft unter einem Winkel vorgeneigt. Infolgedessen ist diese vordere Fläche, beginnend mit der an der oberen Stirnfläche des Rotors liegenden Kante b-d, bis zu der oberen Kante a-c, welche ungefähr eine Tangente an dem Umfangskreis 5 der inneren Einfüllöffnung bildet, in Drehrichtung vorgeneigt. Eine zusätzliche räumliche Verwendung der vorderen Begrenzungsfläche 4 zeigt Abb. 4, wobei also in der Aufsicht die untere, auf der Stirnfläche des Rotors liegende Kante b-d dieser Fläche zur oberen Kante a-c nicht parallel, sondern unter einem Winkel β nacheilend liegt. Bei der in Abb. 5 dargestellten Ausführungsform ist die vordere Fläche 4 der Vorzerkleinererflügel 3 zur Konusfläche hin mit einer Abrundung 6 versehen, so daß sie mit der Konusfläche einen spitzen Winkel γ bildet. Die hintere Fläche 7 der Vorzerkleinererflügel 3 fällt schräg nach hinten ab. In der Konusfläche des Rotors 1 sind unmittelbar vor den Vorzerkleinererfliigeln 3 Füllnuten 8 angeordnet, welche in ihrem oberen Teil mit der Stirnfläche des Rotors etwa den gleichen Winkel δ bilden, welchen auch die auf der Konusfläche liegende Kante a-b des Vorzerkleinererflügels mit dieser Stirnfläche bildet. PATENTANSPRÜCHE:
1. Kolloidmühle mit einem in einem konischen Stator um eine lotrechte Achse umlaufenden konischen Rotor, der auf seiner oberen Einlaufstirnfläche einen Vorzerkleinerer aufweist, der durch mehrere zwischen sich Zwischenräume belassende, nach oben gerichtete, die Konusfläche verlängernde flügelartige Ansätze gebildet wird, die an ihrem bei der Drehung des Rotors vorlaufenden Ende durch eine Fläche begrenzt werden, die von einer Stelle der Konusfläche unter spitzem Winkel schräg vorwärts nach innen verläuft, so daß an diesem Ende an der Innenfläche eine Schneide vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Begrenzungsfläche (4) der Vorzerkleinererflügel (3) nach vorn und außen vorgeneigt ist, so daß sowohl die Schneide (c-d) als auch die auf der Konusfläche liegende Kante (a-b) dieser Fläche vorgeneigt sind.
2. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fläche (4) der Vorzerkleinererflügel (3) außer der Neigung in Drehrichtung eine zusätzliche, räumlich nach unten zur Drehrichtung nacheilende Verwindung aufweist, so, daß die untere Kante (b-d) der Fläche zur oberen Kante (a-c) in der Aufsicht unter einem spitzen Winkel (ß) verläuft (Abb. 4 und 5).
3. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fläche (4) der Vorzerkleinererflügel (3) durch Abschrägung oder Abrundung (6) mit sehr schlankem Keilwinkel (γ) in die Konusfläche (1) übergeht (Abb. 5).
4. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzerkleinererflügel (3) an ihrer Rückseite durch eine nach hinten abfallende Fläche (7) begrenzt sind.
5. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein von an sich bekannten, in der Konusfläche des Rotors (1) in Drehrichtung schräg nach unten und hinten verlaufenden Nuten die aus den hinteren Ecken der zwischen den Vorzerkleinererflügeln (3) befindlichen Zwischenräume abgehenden Nuten (8) in ihrem oberen Teil breiter und/oder tiefer als die übrigen Nuten sind und sich weiter unten auf die normale Nutbreite verschmälern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 034 463;
französische Patentschrift Nr. 1 147 454.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/242 7.59
DEM38930A 1958-09-12 1958-09-12 Kolloidmuehle mit konischem Rotor Pending DE1061600B (de)

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DEM38930A DE1061600B (de) 1958-09-12 1958-09-12 Kolloidmuehle mit konischem Rotor

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DEM38930A DE1061600B (de) 1958-09-12 1958-09-12 Kolloidmuehle mit konischem Rotor

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DE1061600B true DE1061600B (de) 1959-07-16

Family

ID=7303258

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DEM38930A Pending DE1061600B (de) 1958-09-12 1958-09-12 Kolloidmuehle mit konischem Rotor

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DE (1) DE1061600B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1147454A (fr) * 1955-02-02 1957-11-26 Probst & Class Broyeurs colloïdaux perfectionnés
DE1034463B (de) * 1952-04-21 1958-07-17 Probst & Class Kolloidmuehle

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034463B (de) * 1952-04-21 1958-07-17 Probst & Class Kolloidmuehle
FR1147454A (fr) * 1955-02-02 1957-11-26 Probst & Class Broyeurs colloïdaux perfectionnés

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