DE1061600B - Kolloidmuehle mit konischem Rotor - Google Patents
Kolloidmuehle mit konischem RotorInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/10—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kolloidmühlen mit konischem Rotor, welcher innerhalb eines konischen
Stators umläuft, wobei Rotor und Stator mit nach unten feiner werdenden Nuten versehen sind. Auf dem
Rotor, mit diesem umlaufend, befinden sich Vorzerkleinererflügel, welche je nach der zu verarbeitenden
Masse ausgebildet sind. Die beabsichtigte Wirkung dieser Vorzerkleinererflügel ist bei allen Ausführungsarten die gleiche. Das durch den Trichter einlaufende
Material soll angesaugt und in die Arbeitsnutung zwischen Rotor und Stator gedrückt werden, und
gleichzeitig soll eine Vorzerkleinerungsarbeit an den \rorderen Kanten der Vorzerkleinererflügel und zwischen
Vorzerkleinererflügel und Statorwandung geleistet werden. Der mit hoher Tourenzahl umlaufende
Rotor bildet bei allen Ausführungsarten im Bereich der Vorzerkleinerer ein nach oben offenes Gefäß,
durch dessen seitliche mehr oder minder große Aussparungen die Masse zur Wandung des Stators hin
gefördert wird. Je nach dem Widerstand, den die zu verarbeitende Masse bietet, sind diese Vorzerkleinererflügel
veschieden ausgeführt, für Flüssigkeiten schmalstegig in Form eines vereinfachten Turbinenlaufrades
und für zähere Massen am Umfang breiter.
Bei einer bekannten Kolloidmühle dieser Art wer- a5 den die zwischen den Zwischenräumen belassenden,
die Konusfläche des Rotors verlängernden Vorzerkleinererflügel an ihrem bei der Drehung des Rotors vorlaufenden
Ende durch eine Fläche begrenzt, die von einer Stelle der Konusfläche unter spitzem Winkel
schräg vorwärts nach innen verläuft, so daß an diesem Ende an der Innenfläche eine Schneide vorhanden ist.
Bei dieser Ausführung verläuft diese Fläche jedoch parallel zur Rotorachse. Infolgedessen wird das eintretende
Material zwar seitlich gegen die Statorwandung geschmiert oder gedrückt, nicht aber ausgesprochen
nach unten in den Spalt zwischen Stator und Rotor. Dies wirkt sich besonders dann nachteilig aus,
wenn es sich um die Bearbeitung dickbreiförmigen, nicht mehr fließbaren Materials handelt.
Die nachstehend beschriebene Ausbildung entsprechend der Erfindung beseitigt diesen Mangel und
macht derartige Kolloidmühlen selbst zur Verarbeitung von hochviskosen Massen, welche keine Fließfähigkeit
mehr besitzen, geeignet, und zwar dadurch, daß die vordere Begrenzungsfläche der Vorzerkleinererflügel
der Drehrichtung entgegen nach vorn und außen geneigt ist, so daß sowohl die Schneide als auch
die auf der Konusfläche liegende Kante dieser Fläche vorgeneigt sind. Hierdurch ergibt sich ein großer Zug
des einmal angefaßten Materials nach unten, und die innere Schneidkante schneidet unter einem Winkel in
die Masse.
Eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Saug-Kolloidmühle mit konischem Rotor
Anmelder:
Fa. A. Mannesmann,
Remscheid-Bliedinghausen
Remscheid-Bliedinghausen
Dipl.-Ing. Wilhelm Schenck, Remscheid-Bliedinghausen, ist als Erfinder genannt worden
und Förderwirkung wird dadurch erzielt, daß die der Drehrichtung entgegen geneigte vordere Fläche der
Vorzerkleinererflügel eine zusätzliche räumliche Verwindung erhält, wodurch eine gleichzeitige Förderung
des Materials nach unten und nach .außen hin auf die Statorwand zu erfolgt. Auf diese Weise wird ein so
starker Sog erzeugt, daß dieser in der Lage ist, auch aus sich selbst nicht mehr fließbares Material nachzuziehen
und in die Nutung zwischen unterem Rotor- und Statorteil zu fördern.
Ein weiterer Mangel in den bisher bekannten Ausführungsarten dieser Vorzerkleinererflügel besteht
darin, daß vor allem grobkörniges Material von deren vorderen Flächen schabend an der Statornutung entlanggeführt
wird. Eine wesentliche Verbesserung ergibt sich dadurch, daß die vorderen Flächen der Vorzerkleinererflügel
zur Konusfläche hin durch Abrundung oder Abschrägung einen sehr schlanken spitzwinkligen
Keil bilden, so daß das Material infolge seiner Trägheitswirkung in diesen keilförmigen Übergang
zwischen Vorzerkleinererflügel und Statorwandung eingepreßt und schneller zerkleinert wird.
Um die Füllung des durch die Nutung zwischen Rotor und Stator gebildeten Arbeitsraumes zu verbessern
bzw. das Austreten der aus dem Trichter nachfolgenden Masse durch die Aussparungen zwischen
den Vorzerkleinererflügeln zu erleichtern, wird deren hinteres Ende nach hinten unten abgeschrägt.
Eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsleistung ergibt sich durch die Anordnung sogenannter Füllnuten
auf der Konusfläche des Rotors, unmittelbar vor den Zerkleinererflügeln, in welche die Masse
durch die Druckwirkung der Vorzerkleinererflügel verstärkt hineingepreßt wird. Diese Nuten sind gegenüber
den anderen Nuten an ihrer oberen Eintrittsöffnung für das Material verbreitert bzw. vertieft oder
auch verbreitert und vertieft ausgeführt und ver-
909 577/242
Claims (5)
1. Kolloidmühle mit einem in einem konischen Stator um eine lotrechte Achse umlaufenden konischen
Rotor, der auf seiner oberen Einlaufstirnfläche einen Vorzerkleinerer aufweist, der durch
mehrere zwischen sich Zwischenräume belassende, nach oben gerichtete, die Konusfläche verlängernde
flügelartige Ansätze gebildet wird, die an ihrem bei der Drehung des Rotors vorlaufenden Ende
durch eine Fläche begrenzt werden, die von einer Stelle der Konusfläche unter spitzem Winkel
schräg vorwärts nach innen verläuft, so daß an diesem Ende an der Innenfläche eine Schneide vorhanden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Begrenzungsfläche (4) der Vorzerkleinererflügel
(3) nach vorn und außen vorgeneigt ist, so daß sowohl die Schneide (c-d) als auch die auf der
Konusfläche liegende Kante (a-b) dieser Fläche vorgeneigt sind.
2. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fläche (4) der Vorzerkleinererflügel
(3) außer der Neigung in Drehrichtung eine zusätzliche, räumlich nach unten zur
Drehrichtung nacheilende Verwindung aufweist, so, daß die untere Kante (b-d) der Fläche zur oberen
Kante (a-c) in der Aufsicht unter einem spitzen Winkel (ß) verläuft (Abb. 4 und 5).
3. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Fläche (4)
der Vorzerkleinererflügel (3) durch Abschrägung oder Abrundung (6) mit sehr schlankem Keilwinkel
(γ) in die Konusfläche (1) übergeht (Abb. 5).
4. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzerkleinererflügel
(3) an ihrer Rückseite durch eine nach hinten abfallende Fläche (7) begrenzt sind.
5. Kolloidmühle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein von an sich
bekannten, in der Konusfläche des Rotors (1) in Drehrichtung schräg nach unten und hinten verlaufenden
Nuten die aus den hinteren Ecken der zwischen den Vorzerkleinererflügeln (3) befindlichen
Zwischenräume abgehenden Nuten (8) in ihrem oberen Teil breiter und/oder tiefer als die
übrigen Nuten sind und sich weiter unten auf die normale Nutbreite verschmälern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 034 463;
französische Patentschrift Nr. 1 147 454.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 034 463;
französische Patentschrift Nr. 1 147 454.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/242 7.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM38930A DE1061600B (de) | 1958-09-12 | 1958-09-12 | Kolloidmuehle mit konischem Rotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM38930A DE1061600B (de) | 1958-09-12 | 1958-09-12 | Kolloidmuehle mit konischem Rotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1061600B true DE1061600B (de) | 1959-07-16 |
Family
ID=7303258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM38930A Pending DE1061600B (de) | 1958-09-12 | 1958-09-12 | Kolloidmuehle mit konischem Rotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1061600B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1147454A (fr) * | 1955-02-02 | 1957-11-26 | Probst & Class | Broyeurs colloïdaux perfectionnés |
| DE1034463B (de) * | 1952-04-21 | 1958-07-17 | Probst & Class | Kolloidmuehle |
-
1958
- 1958-09-12 DE DEM38930A patent/DE1061600B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034463B (de) * | 1952-04-21 | 1958-07-17 | Probst & Class | Kolloidmuehle |
| FR1147454A (fr) * | 1955-02-02 | 1957-11-26 | Probst & Class | Broyeurs colloïdaux perfectionnés |
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