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DE1061521B - Austenitische, temperatur- und korrosionsbestaendige Legierung - Google Patents

Austenitische, temperatur- und korrosionsbestaendige Legierung

Info

Publication number
DE1061521B
DE1061521B DEG22232A DEG0022232A DE1061521B DE 1061521 B DE1061521 B DE 1061521B DE G22232 A DEG22232 A DE G22232A DE G0022232 A DEG0022232 A DE G0022232A DE 1061521 B DE1061521 B DE 1061521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hours
alloy
alloys
temperature
percent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG22232A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Julio Clemm
Ray Wesley Guard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1061521B publication Critical patent/DE1061521B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
    • C22C38/44Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with molybdenum or tungsten
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/03Alloys based on nickel or cobalt based on nickel
    • C22C19/05Alloys based on nickel or cobalt based on nickel with chromium
    • C22C19/051Alloys based on nickel or cobalt based on nickel with chromium and Mo or W
    • C22C19/056Alloys based on nickel or cobalt based on nickel with chromium and Mo or W with the maximum Cr content being at least 10% but less than 20%

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Steel (AREA)

Description

  • Austenitische, temperatur- und korrosionsbeständige Legierung Die Erfindung betrifft Legierungen, welche Temperaturen bis. zu und über 650° C aushalten und leicht zu geschmiedeten Gegenständen sowie zu Blechen verarbeitet werden können und günstige 5ch_ weißeigenschaften besitzen.
  • Die Entwicklung von Gasturbinen und ähnlichen Maschinen schaffte das Bedürfnis nach Stoffen mit höherer Festigkeit und größerer Stabilität bei erhöhten Temperaturen als die derzeit zur Verfügung stehenden Legierungen mit brauchbaren Eigenschaften bei hohen Temperaturen. Bestimmte Bestandteile solcher Maschinen, z. B. Turbinenschaufeln, sind über lange Zeiträume sehr hohen Beanspruchungen in stark korrodieren.derAtmosphäre bei einer bleibenden Temperatur von etwa 820° C oder höher ausgesetzt. Andere Bestandteile, z. B. Teile des Turbinenrads, welche die Schaufeln tragen, das das Abgasrohr oder den Konus desselben bildende Blech q. dg1., sind ebenfalls hohen Beanspruchungen und korrodierenden Atmosphären bei ständigen Temperaturen von etwa 650° C öder höher ausgesetzt. Im@ällgem.enen wurden Gegenstände, welche die vorstehend erwähnten höheren Beanspruchungen und Temperaturen aushalten müssen, entweder nach einer Präzisionsgußtechnik hergestellt, oder sie wurden aus Legierungen geschmiedet, welche aus Gußstücken oder -blöcken in die endgültige Form übergeführt werden können. Die bearbeitbaren Legierungen dieser Art waren in der Regel vergütbare Materialien und enthielten auch meistens größere Mengen. »strategischer« Stoffe, wie Kobalt und Niob, und besaßen in der Regel als Hauptbestandteil z. B. in einer Menge bis zu 40-°/o und mehr Nickel. Diese Elemente sind verhältnismäßig schwer zugänglich und teuer. Obwohl diese die genannten strategischen Elemente enthaltenden hochfesten Legierungen bis zu einem gewissen Grad verarbeitbar sind, lassen sie sich doch nicht leicht auf übliche Weise zu Blechen auswalzen. Ferner sind diese Materialien nur schwer schweißbar und zeigen in der Regel an der Schweißstelle eine schwache Zone.
  • Legierungen, welche für den an zweiter Stelle vorstehend eTwähnten, niedrigeren Temperaturbereich verwendet wurden, besaßen einen geringeren Gehalt an strategischen Elementen und waren leichter verarbeitbar-. Diese Materialien waren in der Regel modifizierte, rostfreie Stähle und nur schlecht schweißbar. Im allgemeinen besaßen die leichter und erfolgreicher schweißbaren Materialienminderwertigere mechanische Eigenschuften, wie z. B. Bruchfestigkeit und weniger günstige Streckgrenzep bei erhöhter Tempefatur, während die mit den besseren mechanischen Eigenschaften, insbesondere bei Temperaturen von etwa 650° C und höher, schwieriger zu verarbeiten und nicht so gut zu sehweißen waren. Hauptaufgabe der Erfindung ist somit die Schaffung einer Legierung mit :hoher mechanischer Festigkeit und Beständigkeit .gegen Korrosion bei erhöhten Temperaturen, die leicht durch Schmieden oder Walzen verarbeitet werden kann und leicht schweißbar ist. Die Erfindung betrifft ferner eine leicht zu Blech auswalzbare Legierung.
  • Die Erfindung wird: an Hand der folgenden Beschreib@ung erläutert.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird eine austenitische Legierung hergestellt, welche aus etwa 30,0 bis 35,0 Gewichtsprozent Nickel, etwa 12 bis etwa 15 Gewichtsprozent Chrom, etwa 5,5 bis 7,5 °/o Wolfram, etwa 2,5 bis 5 °/o Molybdän, etwa 1,5 bis etwa 3,0 Gewichtsprozent Titan, bis zu etwa 0,50 Gewichtsprozent Aluminium, bis zu etwa 0,50 Gewichtsprozent Zi.rkonum, bis zu etwa 0,10 Gewichtsprozent Kohlenstoff und im wesentlichen aus Eisen besteht. Diese Legierung besitzt hochwertigere mechanische Eigenschaften als bisher mit ähnlichen bekannten Stoffen erhältliche Legierungen und ist .leichter verformbar und verschweißbar als andere- Legierungen ähnlicher mechanischer Festigkeit.
  • Genauer-ausgedrückt wurde gefunden, daß eine aus etwa 31,0 bis 34,0 und vorzugsweise etwa 33 Gewichtsprozent Nickel, etwa 12,5 bis 15,Q und vorzugsweise etwa 13 Gewichtsprozent Chrom, etwa. ö,0 bis 7,0 und vorzugsweise etwa 6 Gewichtsprozent Wplfram, etwa 3,0 bis 4,6 und vorzugsweise etwa 3,5 Gewichtsprozent Molybdän, etwa 1,75 bis etwa 2,5 und vorzugsweise etwa 2,0 Gewichtsprozent Titan, etwa 0,2 bis etwa 0,5 und vorzugsweise etwa 0,45 Gewichtsprozent Aluminium, nicht mehr als etwa 0,4 und vorzugsweise etwa 0,35 Gewichtsprozent Zirkonium, nicht mehr als etwa und vorzugsweise weniger als etwa 0,08 Gewichtsprozent Kohlenstoff und im übrigen im wesentlichen aus Eisen bestehende Legierung eine überraschend höhere Zugfestigkeit und Duktilität; eine höhere Bruchfestigkeit und Duktilität bei hoher Temperatur besitzt und leicht verformt und geschweißt werden kann. Natürlich umfaßt der Ausdruck »und im übrigen im wesentlichen Eisen« kleinere Mengen von üblicherweise in Eisenlegierungen dieser Art vorkommenden Verunreinigungen, wie Mangan, Silizium, Schwefel und Phosphor. Es wurde gefunden, daß die Gesamtheit dieser besonderen Verunreinigungen bis zu etwa 0,2 Gewichtsprozent dieser Legierungen betragen kann, ohne d'aß dadurch deren mehanischeEigenschaften ungünstig beeinflußt werden. Diese Verunreinigungen sollen jedoch zweckmäßig nicht mehr als etwa 0,05 Gewichtsprozent Mangan, 0,05 Gewichtsprozent Silizium, 0,04 Gewichtsprozent Schwefel und 0,04 Gewichtsprozent Phosphor betragen. Natürlich können auch noch andere verunreinigende Elemente in sehr kleinen Mengen zugegen sein, wie sie in solchen Stoffen üblich sind.
  • Es wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Legierungen am besten durch Schmelzen und Vergießen der verschiedenen Bestandteile dieser Legierungen unter Vakuum hergestellt werden. Die gegossenen Barren können dann entweder zu geschmiedeten Gegenständen, z. B. Turbinenschaufeln, oder zu einem stangenförmigen Gut geschmiedet werden, oder sie können durch übliche Schmiede- und Walzverfahren zu Blechen verarbeitet werden. Das fertige Material wird dann einer Lösungs- und Vergütungsbehandlung unterworfen, wie nachstehend ausführlich beschrieben wird.
  • Beispielsweise wurden Legierungen mit den folgenden spezifischen Zusammensetzungen, wie vorstehend erläutert, hergestellt:
    Tabelle 1
    Legierung Nr. Ni Cr W Mo Ti A1 Zr C Fe
    1 .............. 32,9 13,0 6,4 3,1 2,2 0,35 0,20 0,04 42,0
    2 .............. 32,9 13,1 6,7 3,6 1,6 0,39 0,16 0,04 Rest
    3 .............. 31,7 14,7 6,8 2,6 2,1 0,27 0,01 0,04 42,3
    4 .............. 32,2 12,8 6,3 3,5 2,1 0,50 0,05 0,10 Rest
    Aus diesen verschiedenen Legierungen wurden Barren gegossen und zu rundstangenförmigem Gut und zu Blechmaterial nach üblichen Schmiede- und Walzverfahren verarbeitet. Aus diesem Material wurden dann Proben zur Bestimmung der Zugfestigkeit und der Bruchfestigkeit hergestellt und vergütet. Übliche Zugfestigkeitsteste wurden an bestimmten dieser Proben bei Raumtemperatur und bei erhöhten Temperaturen durchgeführt. Die folgenden Daten zeigen die Ergebnisse dieser an Proben aus stangenförmigem Gut durchgeführten Versuche.
    Tabelle 2
    Versuchstemperatur Zugfestigkeit 0,2-Grenze Dehnung
    Legierung Nr. (2,5 cm Meßlänge)
    (° C) (kg/--') (kg/-ml) (o/o)
    1 . . . . . . . . . , . . . . Raumtemperatur 124,60 83,30 24,0
    730 81,90 70,00 21,0
    Raumtemperatur 114,46 81,06 23,0
    2 .............. 650 94,85 72,94 23,0
    730 75,25 66,78 25,5
    Raumtemperatur 131,39 90,37 18,5
    3 . . . . . . . . . . . . . . 650 100,73 81,76 19,0 *)
    730 77,98 65,17 18,5 *)
    Raumtemperatur 125,65 75,46 23,0
    4.............. 650 100,87 73,50 21,0
    730 80,36 70,98 20,0
    *) Die Probe brach in der Klammer oder an den Meßmarken.
    Die obigen Testergebnisse wurden von Proben erhalten, welche die folgenden Wärmebehandlungen erfahren hatten: Probe Nr. 1 wurde 4 Stunden auf 1100' C erhitzt, es folgte eine Ölabschreckung und 24stündige Vergütung bei 730' C und Luftabkühlung.
  • Probe Nr. 2 wurde 4 Stunden auf 1040' C erhitzt, mit Ö1 abgeschreckt und 24 Stunden bei 730' C vergütet und in Luft abgekühlt. Probe Nr. 3 wurde 1 Stunde auf 1010' C erhitzt, mit Öl abgeschreckt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und in Luft abgekühlt.
  • Probe Nr.4 erfuhr eine 1stündige Erhitzung auf 1070' C, Ölabschreckung, 24stündige Vergütung bei 730' C und Luftabkühlung.
  • Die folgenden Daten zeigen die Ergebnisse solcher an aus Blechmaterial erhaltenen Proben durchgeführten Versuche.
    Tabelle 3
    Versuchstemperatur Zugfestigkeit - 0,2-Grenze Dehnung
    Legierung Nr. (2,5 cm Meßlänge)
    (° C) (kg/-M2) (kg/mm2) (%)
    Raumtemperatur 129,15 89,60 18,0
    2 .............. 650 88,27 77,00 20,0
    730 64,05 62,58 29,0
    Raumtemperatur 121,48 91,14 16,5
    3 ..............@ 650 92,61 ' 79,17 16,5
    730 71,26 62,58 17,5
    Die Testproben Nr. 2 wurden aus einem 1,575 mm starken Blech parallel zur Walzrichtung ausgeschnitten, 20 Minuten in einer Schutzatmosphäre auf 1010' C erhitzt, in Luft abgekühlt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und anschließend mit Luft abgekühlt. Die Proben Nr. 3 wurden aus 1,625 mm starkem Blech quer zur Walzrichtung ausgeschnitten, 30 Minuten in einer Schutzatmosphäre auf 1040' C erhitzt, in Luft abgekühlt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und anschließend in Luft abgekühlt.
  • Übliche Zeitstandversuche wurden an einigen dieser Proben bei erhöhten Temperaturen durchgeführt. Die folgenden Daten zeigen die Ergebnisse dieser an aus stangenförmigem Gut erhaltenen Proben durchgeführten Teste.
    Tabelle 4
    Versuchstemperatur Belastung Lebensdauer Dehnung
    Legierung Nr. (2,5 cm Meßlänge)
    (° C) (kg/--') (Stunden) (°/o)
    1 730 35,00 307
    730 35,00 343 7,0
    650 63,00 27 30,0
    650 59,50 53 31,0
    2 730 44,10 4 32,0
    730 31,50 47 43,0
    650 63,00 229 12,0
    730 49,00 58 18,0
    3 730 38,50 120 22,0
    730 31,50 404 28,0
    650 60,90 200 12,0
    4 .............. 730 38,50 124 12,0
    730 38,50 129 19,0
    Die zuerst aufgeführte Probe in der vorstehenden Tabelle, die aus der Legierung Nr. 1 bestand, wurde 4 Stunden auf 1180' C erhitzt, mit Öl abgeschreckt und 24 Stunden bei 650' C vergütet und luftgekühlt. Die an zweiter Stelle aufgeführte Probe aus der Legie,rung Nr. 1 wurde 4 Stunden auf 1180' C erhitzt, mit Öl abgeschreckt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und in Luft abgekühlt. Die Proben aus der Legierung Nr. 2 wurden 4 Stunden auf 1010' C erhitzt, mit Öl abgeschreckt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und in Luft abgekühlt. Die Proben aus der Legierung Nr. 3 wurden 1 Stunde auf 1100' C erhitzt, mit Öl abgeschreckt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und in Luft abgekühlt. Die Proben aus der Legierung Nr. 4 wurden 1 Stunde auf 11250 C erhitzt, mit Öl abgeschreckt, 24 Stunden bei 730' C vergütet und Luftgekühlt.
  • Die folgenden Daten zeigen die Ergebnisse dieser Versuche bei Verwendung von Blechmaterial als Proben.
    Tabelle 5
    Versuchs- Belastung Lebensdauer Dehnung
    Legierung Nr. temperatur (2,5 cm Meßlänge)
    (° C) (kg/mm2) (Stunden) (%)
    2 650 53,50 305 17,0
    ........,.....@ 730 38,50 29 37,0
    650 63,00 72,5 9,0
    3 650 50,40 211 *)
    .............. 730 38,50 98 17,0
    730 31,50 352 *) -
    *) Versuch unterbrochen, Probe nicht gebrochen.
    Die vorstehenden Proben aus der Legierung Nr. 2 wurden aus 1,575 mm starkem Blech parallel zur Walzrichtung ausgeschnitten, 20 Minuten in einer Schutzatmosphäre auf 1100' C erhitzt, luftgekühlt und 24 Stunden bei 730° C mit anschließender Luftkühlung vergütet. Die aus der Legierung Nr. 3 bestehenden Proben wurden aus 1,625 mm starkem Blech quer zur Walzrichtung ausgeschnitten und 30 Minuten in einer Schutzatmosphäre auf 1100° C erhitzt, luftgekühlt und 24 Stunden unter anschließender Luftkühlung bei 730° C vergütet.
  • Aus diesen und anderen Testdaten ergab sich, daß die erfindungsgemäße Legierung bei Raumtemperatur eine Zugfestigkeit von etwa 126,00 kg/mm2 oder mehr, eine 0,2-Grenze von etwa 82,60 kg/mm2 oder mehr besitzt, und die Duktilität äußert sich in.einer etwa 221/eigen Dehnung. Bei 650° C zeigen die erfindungsgemäßen Legierungen eine Zugfestigkeit von etwa 98,70 kg/mm2 oder mehr, eine 0,2-Grenze von etwa 76,50 kg/mmg oder mehr, und die Duktilität kommt in einer etwa 21a/eigen Dehnung zum Ausdruck. Bei 730° C beträgt die endgültige Zugfestigkeit etwa 78,40 kg/mm2 oder mehr, die 0,2-Grenze beträgt etwa 68,25 kg/mm2 oder mehr, und die Duktilität zeigt sich in etwa einer 21%igen Dehnung.
  • Die Zeitstandvecrsuche ergaben durch Extrapolation, daß die erfindungsgemäßen Legierungen eine andauernde Belastung von etwa 53,20 kg/mm2 während 1000 Stunden bei 650° C und eine Belastung von etwa 28,70 kg/mm2 während 1000 Stunden bei 730° C aushalten, bevor sie brechen.
  • Im Vergleich damit zeigt eine bisher bekannte Legierung ähnlicher Zusammensetzung, und zwar eine handelsübliche Legierung, bestehend aus etwa 440/0 Nickel, 34,5°/o Eisen, 12,8% Chrom, 5,7% Molybdän, 2,40/0 Titan, 0,45% Mangan, 0,230/0 Silizium, 0,03% Kupfer, 0,01% Schwefel und 0,0'4% Kohlenstoff, die folgenden mechanischen Eigenschaften
    Tabelle 6
    Versuchstemperaturen (° C)
    Raum `
    tempe- 650 730
    ratur
    Zugfestigkeit, kg/mm2 ... 121,80 94,50 71,70
    0,2-Grenze, kg/mm2 ..... 71,40 68,60 57,40
    Dehnung, 0/0 . . . . . . . . . . . . 19 20 11
    Stangenförmige Proben aus diesem Material ergaben bei 1000 Stunden eine Zeitstandfestigkeit von etwa 38,50 kg/mm2 bei 650° C und bei 1000 Stunden und einer Temperatur von 730° C von etwa 21,00 kg/mm2.
  • Eine andere ähnliche, handelsübliche Legierung, die im wesentlichen aus 261/o Nickel, 15% Chrom, 1,51/o Molybdän, 1,6'% Titan, 0,17% Aluminium, 0,2% Vanadin, 0,05% Kohlenstoff und im übrigen im wesentlichen aus Eisen bestand:, besaß die folgenden Eigenschaften
    Tabelle 7
    Versuchstemperaturen (° C)
    Raum
    tempe-
    650 730
    ratur
    Zugfestigkeit, kg/mm2 ... 109,90 77,00 51,80
    0,2-Grenze, kg/mm2 ..... 68,60 65,10 47,60
    Dehnung, °/o . . . . . . . . . . . . 25 10 10
    Aus diesem Material hergestellte stangenförmige Proben besaßen eine Zeitstandfestigkeit während 1000 Stunden von etwa -35,00 kg/mm2 bei 650° C und bei 730'° C während 1000 Stunden von etwa 16,10 kg/mm2.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß die mechanischen Eigenschaften-der erfindungsgemäßen Legierungen denen von bekannten, vergleichbaren Legierungen weit überlegen sind. Ferner behalten die erfindungsgemäßen Legierungen ihre Festigkeit bei erhöhten Temperaturen viel weitgehender bei als solche bekannten Legierungen. Die erfindungsgemäßen Legierungen können leicht zu Blechmaterial verformt und leicht geschweißt werden, wobei die Schweißstellen ihre Festigkeit und Duktilität beibehalten. Da außerdem die erfindungsgemäßen Legierungen austenitisch sind, sind sie bei erhöhten Temperaturen äußerst korrosionsbeständig.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Austenitische, äußerst korrosionsbeständige Legierung mit guten Festigkeitseigenschaften bei hoher Temperatur, bestehend aus 30 bis 351/0, vorzugsweise 31 bis 34"/o Nickel, 12 bis 15%-, vorzugsweise 12,5 bis 15'% Chrom, 5,5 bis 7,51/o, vorzugsweise 6 bis 7% Wolfram, 2,5 bis 5%, vorzugsweise 3 bis 4,6'1/o Molybdän, 1,5 bis 31/o, vorzugsweise 1,75 bis 2,5% Titan, bis zu 0,501/o, vorzugsweise 0,2 bis 0,5'% Aluminium, 0,01 bis 0,50'°/o; vorzugsweise bis zu 0,40% Zirkonium, bis zu 0,10%, vorzugsweise bis zu 0,08 Q/a Kohlenstoff, Rest Eisen und nicht mehr als etwa insgesamt 0,2% Mangan, Silizium, Schwefel und Phosphor.
  2. 2. Legierung nach Anspruch 1, bestehend aus etwa 331/o Nickel, etwa 13% Chrom, etwa 61/o Wolfram, etwa 3,5p/o Molybdän, etwa 2°/a Titan, 0,45% Aluminium, 0,35% Zirkonium, weniger als 0,08 °/o Kohlenstoff, nicht mehr als 0,0511/o Mangan, nicht mehr als 0,05°/o Silizium, nicht mehr als 0,04% Schwefel, nicht xriehr als 0-,04% Phosphor, Rest Eisen.
DEG22232A 1956-06-04 1957-06-03 Austenitische, temperatur- und korrosionsbestaendige Legierung Pending DE1061521B (de)

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DE (1) DE1061521B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213616B (de) * 1960-03-15 1966-03-31 Int Nickel Ltd Verwendung einer Nickellegierung als Werkstoff fuer aus Blechen geschweisste, warmfeste Teile
DE1229305B (de) * 1960-03-15 1966-11-24 Int Nickel Ltd Verwendung einer im Vakuum erschmolzenen Nickel-Chrom-Kobalt-Legierung zum Herstellen von durch Schweissen zu verbindenden Teilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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