DE1061423B - Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform - Google Patents
Thermischer Kleinselbstschalter in SchmalbauformInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/22—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
- H01H73/24—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by lever
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Für den Überstromschutz von elektrisch betriebenen Kleingeräten und kleinen Anlagen (z. B. Staubsaugern,
Kaffeemühlen, Mixern, Waschmaschinen, Büromaschinen, Ladegeräten, Schaltpulten, Schaltanlagen in Kraft-
»> fahrzeugen, Werkzeugmaschinen usw.) besteht wegen des sehr knappen Einbauraumes und im Hinblick auf
ein tragbares Kostenverhältnis zum Gerät Bedarf an besonders kleinen und billigen Überstromschaltern,
welche nur thermisch auszulösen brauchen und im übrigen den normalen Isolationsforderungen genügen
sollen. Die üblichen Installationsselbstschalter mit thermischer Auslösung und Kurzschlußleistungen von
120O1 und 1500A sind für diesen Verwendungszweck
viel zu groß und zu teuer.
Es sind schon kleinere, nur thermisch arbeitende Überstromschalter bekanntgeworden, bei denen ein
als Verklinkungsglied wirkender Bimetallstreifen ein bewegliches Einschaltsystem arretiert. Der Bimetall-—
streifen bildet hierbei an seiner Verklinkung gleichzeitig die Unterbrechungsstelle des Automaten. An
Stelle einer flexiblen Verbindung vom beweglichen Einschaltsystem nach der Anschlußklemme ist zur
Erzielung einer Zweifachunterbrechung noch ein be-. sonderer Schleifkontakt vorgesehen. Diese Schalter
kommen dem beschriebenen Bedarf teilweise bereits entgegen, sind aber für viele Zwecke immer noch zu
groß und zu aufwendig.
Auch andere bekannte Kleinschalter, bei denen Bimetalhvippen bzw. Bimetallmembranen vorgesehen
sind, welche bei Erwärmung den Schalter auslösen und ihn, je nach Einstellung, nach Abkühlung
selbständig wieder einschalten oder ihn ausgeschaltet lassen, genügen nicht den Anforderungen. Derartige
Systeme haben ungünstige Größenverhältnisse und fehlende oder ungenügende Schaltstellungsanzeige!!.
Die Bimetallmembranen sind in der Herstellung außerdem empfindlich und teuer.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, durch größtmögliche Vereinfachung des konstruktiven Aufbaus Sowohl
kleinere Längen-, Breiten- und Tiefenabmessungen als auch niedrige Gestehungskosten zu erzielen.
Erfindungsgemäß werden die gestellten Forderungen durch einen Schalter erreicht, bei dem als Schaltkontakte
handelsübliche, lose einsetzbare Ein- und Ausschalter, z. B. Mikroschalter, dienen, die durch eine
Steuerfeder betätigt werden, die unmittelbar mit dem Handbedienungsorgan und mittelbar über dieses mit
dem thermischen Auslöseglied zusammenwirkt. Die einseitig fest eingespannte Steuerfeder wirkt mit ihrem
freien Ende auf die Schaltknöpfe der Mikroschalter ein, und das als Bedienungsknebel ausgebildete Handbedienungsorgan
ist zwischen Steuerfeder und dem thermischen Auslöseglied verspannbar. Der Bedienungsknebel
ist mit zwei nockenförmigen Ansätzen
Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform
Anmelder:
LICENTIA Patent - Verwaltungs - G. m. b. H,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dr.-Ing. Wilhelm Ziegenbein und Alfred Fehrenbach,
Hameln,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
versehen, von denen der eine auf eine schleifenartige
Ausbuchtung der Steuerfeder einwirkt und der andere in einer Einbuchtung am freien Ende des als thermisches
Auslöseglied dienenden Bimetallstreifens verrastbar ist. Der Bimetallstreifen und die Steuerfeder
sind gemeinsam an Ansätzen des Schaltergehäuses befestigt. Das freie Ende der Steuerfeder ist so breit
gehalten, daß mindestens zwei Mikroschalter gesteuert werden können. Als Mikroschalter werden Universal-Mikroschalter
verwendet, die bereits in Abmessungen von 5-8- 15mm im Handel erhältlich sind.
Das erfindungsgemäße Kleinschaltgerät ist besonders vorteilhaft, weil dadurch eine Kombination von
Schalter und Sicherung geschaffen wird, die trotz ihrer ausgezeichneten Schalteigenschaft einen äußerst
einfachen Aufbau besitzt. Der gesamte Schalter besteht nämlich, abgesehen von seinen Gehäuseschalen,
nur aus vier Hauptteilen, von denen die Steuerfeder, das thermische Auslöseorgan und das Handbedienungsorgan
leicht herstellbare und daher sehr billige Bauelemente darstellen. Die verwendeten
handelsüblichen Mikroschalter sind ebenfalls sehr billig. Die geforderten 20000 Schaltstellungswechsel
werden von dem Schalter ohne weiteres erfüllt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In
Fig. 1 ist der Schalter in Einschaltstellung bei abgenommener Gehäusekappe, in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1, jedoch im geschlossenen Zustand des Schaltergehäuses,
und in
Fig. 3 in Ausschaltstellung gezeigt. In einem Gehäuseunterteil 1 ist ein als Knebel ausgebildetes
Handbedienungsorgan 2, das um eine nicht bezeichnete Achse schwenkbar ist, eingesetzt. Der
Knebel 2 ist mit zwei Nocken 3, 4 versehen, von denen
der eine, 3, in der Einschaltstellung des Schalters in einer Ausbuchtung am freien Ende des Bimetallstreifens
5 verrastet ist. Der andere Nocken 4 wirkt auf eine Steuerfeder 6 ein und drückt diese mit ihrem
freien Ende gegen Schaltknöpfe 7 von Mikroschaltern,8. Die Steuerfeder 6 ist gemeinsam mit dem
Bimetallstreifen 5 an einem Gehäuseansatz 9 befestigt. Der Bimetallstreifen trägt eine Heizwicklung 10, die
einerseits an seinem freien Ende angelötet ist und deren anderes Ende mit einer der hier nicht dargestellten
Anschlußfahnen verbunden ist. Der Stromverlauf erfolgt von den Anschlüssen 11 der Mikroschalter
über die Schalter selbst zu deren Anschlüsse 12 und von dort über die Befestigungsschraube 13.,
den Bimetallstreifen 5 und die Heizwicklung 10.
In der Einschaltstellung nach Fig. 1 ist der Knebel 2 mit seinem Nocken 3 vom Bimetallstreif en 5 verrastet,
und die Steuerfeder 6, die von dem Nocken 4 beeinflußt
wird, hat die Schaltknöpfe 7 der Mikroschalter heruntergedrückt und somit die elektrische Verbindung
der Anschlußkontakte 11, 12 im Innern der Schalter hergestellt. Wird infolge eines zu großen
Überstromes der Bimetallstreifen erwärmt, so erfährt er an seinem freien Ende eine Auslenkung und gibt
die Verrastung des Knebelnockens 3 frei. Die Steuerfeder 6 wirkt auf den Knebelnocken 4 ein, schwenkt
den Knebel 2 in die in Fig. 3 dargestellte Lage und gibt gleichzeitig die Schaltknöpfe 7 der Mikroschalter
frei, die dadurch ihre Kontakte öffnen und den Stromfluß
unterbinden.
Durch die Anwendung von Mikroschaltern wird mit einfachsten Mitteln ein Kleinselbstschalter geschaffen,
der nicht nur die Bedingungen für Überstromauslösung erfüllt, sondern der auch wie ein Installationsschalter über Momentein- und -ausschaltung in der
für Installationsselbstschalter geforderten Stellungswechselzahl verfügt. Infolge der geschlossenen Bauart
der Mikroschalter werden auch weitgehend Lichtbogenüberschläge nach sonstigen Teilen der Mechanik
verhindert, so daß eine besonders günstige Kleinbauweise ermöglicht wird.
Der beschriebene Schalter hat außerdem noch den Vorteil, daß ohne Änderung des Schalteraufbaus
wahlweise ein oder mehrere Mikroschalter eingesetzt werden können, d. h., es kann je nach Bedarf die
Schaltleistung variiert werden. Da die im Handel erhältlichen Mikroschalter auch für andere Zwecke
benötigt werden und somit im großen Umfange hergestellt werden, sind sie verhältnismäßig billig, was
sich für die Herstellung des erfindungsgemäßen Schalters besonders günstig auswirkt.
Claims (6)
1. Kleinschaltgerät mit thermischer Auslösung, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltkontakte
ίο handelsübliche, lose einsetzbare Ein- und Ausschalter,
z. B. Mikroschalter, dienen, die durch eine Steuerfeder betätigt werden, die unmittelbar
mit dem Handbedienungsorgan und mittelbar über dieses mit dem thermischen Auslöseglied zusammenwirkt.
2. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig fest eingespannte
Steuerfeder mit ihrem freien Ende auf die Schaltknöpfe der Mikroschalter einwirkt und daß das
als Bedienungsknebel ausgebildete Handbedienungsorgan zwischen Steuerfeder und dem als
Bimetallstreifen ausgebildeten thermischen Auslöseglied verspannbar ist.
3. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsknebel
mit zwei nockenförmigen Ansätzen versehen ist, von denen der eine auf eine schleifenartige Ausbuchtung
der Stellerfeder einwirkt und der andere in einer am freien Ende des Bimetallstreifens
vorgesehenen Einbuchtung verrastbar ist.
4. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen und
die Steuerfeder gemeinsam an Ansätzen des Schaltergehäuses befestigt sind.
5. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der
Steuerfeder so breit ist, daß zwei Mikroschalter steuerbar sind.
6. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der
Steuerfeder auf den zweiten Nocken des Knebels wirkt, so daß er nach Freigabe durch die Verrastung
des Bimetallstreifens in die Ausschaltstellung geschwenkt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 513 748.
USA.-Patentschrift Nr. 2 513 748.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/330 7.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL26143A DE1061423B (de) | 1956-11-05 | 1956-11-05 | Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL26143A DE1061423B (de) | 1956-11-05 | 1956-11-05 | Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1061423B true DE1061423B (de) | 1959-07-16 |
Family
ID=7263688
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL26143A Pending DE1061423B (de) | 1956-11-05 | 1956-11-05 | Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1061423B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2513748A (en) * | 1944-04-24 | 1950-07-04 | Square D Co | Electric switch |
-
1956
- 1956-11-05 DE DEL26143A patent/DE1061423B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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