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DE1061423B - Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform - Google Patents

Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform

Info

Publication number
DE1061423B
DE1061423B DEL26143A DEL0026143A DE1061423B DE 1061423 B DE1061423 B DE 1061423B DE L26143 A DEL26143 A DE L26143A DE L0026143 A DEL0026143 A DE L0026143A DE 1061423 B DE1061423 B DE 1061423B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
control
control spring
small switching
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26143A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Fehrenbach
Dr-Ing Wilhelm Ziegenbein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL26143A priority Critical patent/DE1061423B/de
Publication of DE1061423B publication Critical patent/DE1061423B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/24Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by lever

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

Für den Überstromschutz von elektrisch betriebenen Kleingeräten und kleinen Anlagen (z. B. Staubsaugern, Kaffeemühlen, Mixern, Waschmaschinen, Büromaschinen, Ladegeräten, Schaltpulten, Schaltanlagen in Kraft- »> fahrzeugen, Werkzeugmaschinen usw.) besteht wegen des sehr knappen Einbauraumes und im Hinblick auf ein tragbares Kostenverhältnis zum Gerät Bedarf an besonders kleinen und billigen Überstromschaltern, welche nur thermisch auszulösen brauchen und im übrigen den normalen Isolationsforderungen genügen sollen. Die üblichen Installationsselbstschalter mit thermischer Auslösung und Kurzschlußleistungen von 120O1 und 1500A sind für diesen Verwendungszweck viel zu groß und zu teuer.
Es sind schon kleinere, nur thermisch arbeitende Überstromschalter bekanntgeworden, bei denen ein als Verklinkungsglied wirkender Bimetallstreifen ein bewegliches Einschaltsystem arretiert. Der Bimetall-— streifen bildet hierbei an seiner Verklinkung gleichzeitig die Unterbrechungsstelle des Automaten. An Stelle einer flexiblen Verbindung vom beweglichen Einschaltsystem nach der Anschlußklemme ist zur Erzielung einer Zweifachunterbrechung noch ein be-. sonderer Schleifkontakt vorgesehen. Diese Schalter kommen dem beschriebenen Bedarf teilweise bereits entgegen, sind aber für viele Zwecke immer noch zu groß und zu aufwendig.
Auch andere bekannte Kleinschalter, bei denen Bimetalhvippen bzw. Bimetallmembranen vorgesehen sind, welche bei Erwärmung den Schalter auslösen und ihn, je nach Einstellung, nach Abkühlung selbständig wieder einschalten oder ihn ausgeschaltet lassen, genügen nicht den Anforderungen. Derartige Systeme haben ungünstige Größenverhältnisse und fehlende oder ungenügende Schaltstellungsanzeige!!. Die Bimetallmembranen sind in der Herstellung außerdem empfindlich und teuer.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, durch größtmögliche Vereinfachung des konstruktiven Aufbaus Sowohl kleinere Längen-, Breiten- und Tiefenabmessungen als auch niedrige Gestehungskosten zu erzielen.
Erfindungsgemäß werden die gestellten Forderungen durch einen Schalter erreicht, bei dem als Schaltkontakte handelsübliche, lose einsetzbare Ein- und Ausschalter, z. B. Mikroschalter, dienen, die durch eine Steuerfeder betätigt werden, die unmittelbar mit dem Handbedienungsorgan und mittelbar über dieses mit dem thermischen Auslöseglied zusammenwirkt. Die einseitig fest eingespannte Steuerfeder wirkt mit ihrem freien Ende auf die Schaltknöpfe der Mikroschalter ein, und das als Bedienungsknebel ausgebildete Handbedienungsorgan ist zwischen Steuerfeder und dem thermischen Auslöseglied verspannbar. Der Bedienungsknebel ist mit zwei nockenförmigen Ansätzen
Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform
Anmelder:
LICENTIA Patent - Verwaltungs - G. m. b. H, Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dr.-Ing. Wilhelm Ziegenbein und Alfred Fehrenbach,
Hameln,
sind als Erfinder genannt worden
versehen, von denen der eine auf eine schleifenartige Ausbuchtung der Steuerfeder einwirkt und der andere in einer Einbuchtung am freien Ende des als thermisches Auslöseglied dienenden Bimetallstreifens verrastbar ist. Der Bimetallstreifen und die Steuerfeder sind gemeinsam an Ansätzen des Schaltergehäuses befestigt. Das freie Ende der Steuerfeder ist so breit gehalten, daß mindestens zwei Mikroschalter gesteuert werden können. Als Mikroschalter werden Universal-Mikroschalter verwendet, die bereits in Abmessungen von 5-8- 15mm im Handel erhältlich sind.
Das erfindungsgemäße Kleinschaltgerät ist besonders vorteilhaft, weil dadurch eine Kombination von Schalter und Sicherung geschaffen wird, die trotz ihrer ausgezeichneten Schalteigenschaft einen äußerst einfachen Aufbau besitzt. Der gesamte Schalter besteht nämlich, abgesehen von seinen Gehäuseschalen, nur aus vier Hauptteilen, von denen die Steuerfeder, das thermische Auslöseorgan und das Handbedienungsorgan leicht herstellbare und daher sehr billige Bauelemente darstellen. Die verwendeten handelsüblichen Mikroschalter sind ebenfalls sehr billig. Die geforderten 20000 Schaltstellungswechsel werden von dem Schalter ohne weiteres erfüllt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In
Fig. 1 ist der Schalter in Einschaltstellung bei abgenommener Gehäusekappe, in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1, jedoch im geschlossenen Zustand des Schaltergehäuses, und in
Fig. 3 in Ausschaltstellung gezeigt. In einem Gehäuseunterteil 1 ist ein als Knebel ausgebildetes Handbedienungsorgan 2, das um eine nicht bezeichnete Achse schwenkbar ist, eingesetzt. Der
Knebel 2 ist mit zwei Nocken 3, 4 versehen, von denen der eine, 3, in der Einschaltstellung des Schalters in einer Ausbuchtung am freien Ende des Bimetallstreifens 5 verrastet ist. Der andere Nocken 4 wirkt auf eine Steuerfeder 6 ein und drückt diese mit ihrem freien Ende gegen Schaltknöpfe 7 von Mikroschaltern,8. Die Steuerfeder 6 ist gemeinsam mit dem Bimetallstreifen 5 an einem Gehäuseansatz 9 befestigt. Der Bimetallstreifen trägt eine Heizwicklung 10, die einerseits an seinem freien Ende angelötet ist und deren anderes Ende mit einer der hier nicht dargestellten Anschlußfahnen verbunden ist. Der Stromverlauf erfolgt von den Anschlüssen 11 der Mikroschalter über die Schalter selbst zu deren Anschlüsse 12 und von dort über die Befestigungsschraube 13., den Bimetallstreifen 5 und die Heizwicklung 10.
In der Einschaltstellung nach Fig. 1 ist der Knebel 2 mit seinem Nocken 3 vom Bimetallstreif en 5 verrastet, und die Steuerfeder 6, die von dem Nocken 4 beeinflußt wird, hat die Schaltknöpfe 7 der Mikroschalter heruntergedrückt und somit die elektrische Verbindung der Anschlußkontakte 11, 12 im Innern der Schalter hergestellt. Wird infolge eines zu großen Überstromes der Bimetallstreifen erwärmt, so erfährt er an seinem freien Ende eine Auslenkung und gibt die Verrastung des Knebelnockens 3 frei. Die Steuerfeder 6 wirkt auf den Knebelnocken 4 ein, schwenkt den Knebel 2 in die in Fig. 3 dargestellte Lage und gibt gleichzeitig die Schaltknöpfe 7 der Mikroschalter frei, die dadurch ihre Kontakte öffnen und den Stromfluß unterbinden.
Durch die Anwendung von Mikroschaltern wird mit einfachsten Mitteln ein Kleinselbstschalter geschaffen, der nicht nur die Bedingungen für Überstromauslösung erfüllt, sondern der auch wie ein Installationsschalter über Momentein- und -ausschaltung in der für Installationsselbstschalter geforderten Stellungswechselzahl verfügt. Infolge der geschlossenen Bauart der Mikroschalter werden auch weitgehend Lichtbogenüberschläge nach sonstigen Teilen der Mechanik verhindert, so daß eine besonders günstige Kleinbauweise ermöglicht wird.
Der beschriebene Schalter hat außerdem noch den Vorteil, daß ohne Änderung des Schalteraufbaus wahlweise ein oder mehrere Mikroschalter eingesetzt werden können, d. h., es kann je nach Bedarf die Schaltleistung variiert werden. Da die im Handel erhältlichen Mikroschalter auch für andere Zwecke benötigt werden und somit im großen Umfange hergestellt werden, sind sie verhältnismäßig billig, was sich für die Herstellung des erfindungsgemäßen Schalters besonders günstig auswirkt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Kleinschaltgerät mit thermischer Auslösung, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltkontakte
ίο handelsübliche, lose einsetzbare Ein- und Ausschalter, z. B. Mikroschalter, dienen, die durch eine Steuerfeder betätigt werden, die unmittelbar mit dem Handbedienungsorgan und mittelbar über dieses mit dem thermischen Auslöseglied zusammenwirkt.
2. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig fest eingespannte Steuerfeder mit ihrem freien Ende auf die Schaltknöpfe der Mikroschalter einwirkt und daß das als Bedienungsknebel ausgebildete Handbedienungsorgan zwischen Steuerfeder und dem als Bimetallstreifen ausgebildeten thermischen Auslöseglied verspannbar ist.
3. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsknebel mit zwei nockenförmigen Ansätzen versehen ist, von denen der eine auf eine schleifenartige Ausbuchtung der Stellerfeder einwirkt und der andere in einer am freien Ende des Bimetallstreifens vorgesehenen Einbuchtung verrastbar ist.
4. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen und die Steuerfeder gemeinsam an Ansätzen des Schaltergehäuses befestigt sind.
5. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Steuerfeder so breit ist, daß zwei Mikroschalter steuerbar sind.
6. Kleinschaltgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der Steuerfeder auf den zweiten Nocken des Knebels wirkt, so daß er nach Freigabe durch die Verrastung des Bimetallstreifens in die Ausschaltstellung geschwenkt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 513 748.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 577/330 7.59
DEL26143A 1956-11-05 1956-11-05 Thermischer Kleinselbstschalter in Schmalbauform Pending DE1061423B (de)

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Publications (1)

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DE1061423B true DE1061423B (de) 1959-07-16

Family

ID=7263688

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE1061423B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2513748A (en) * 1944-04-24 1950-07-04 Square D Co Electric switch

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2513748A (en) * 1944-04-24 1950-07-04 Square D Co Electric switch

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