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DE1061397B - Winkelreflektor fuer Funkwellen und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Winkelreflektor fuer Funkwellen und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE1061397B
DE1061397B DED26361A DED0026361A DE1061397B DE 1061397 B DE1061397 B DE 1061397B DE D26361 A DED26361 A DE D26361A DE D0026361 A DED0026361 A DE D0026361A DE 1061397 B DE1061397 B DE 1061397B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frames
frame
wire
corner reflector
reflector according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED26361A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Thomas Harry Collis
Trevor William Welch
Michael John Cowlard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Decca Record Co Ltd
Original Assignee
Decca Record Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US678407A external-priority patent/US3041604A/en
Application filed by Decca Record Co Ltd filed Critical Decca Record Co Ltd
Priority to DED26361A priority Critical patent/DE1061397B/de
Publication of DE1061397B publication Critical patent/DE1061397B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q15/00Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
    • H01Q15/14Reflecting surfaces; Equivalent structures
    • H01Q15/18Reflecting surfaces; Equivalent structures comprising plurality of mutually inclined plane surfaces, e.g. corner reflector

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Winkelreflektoren, die dazu dienen, einfallende Funkwellen, z. B. von einem Radarsender, zurück in die Richtung zu reflektieren, aus der sie kommen.
Es ist bekannt, daß, wenn Funkwellen in den Innenwinkel gelenkt werden, der durch drei gegenseitig orthogonale reflektierende Ebenen gebildet wird, die sich in einem Punkt schneiden und deren Abmessungen im Vergleich zur Wellenlänge groß sind, dann die einfallenden Wellen in die Richtung zurückgeworfen werden, aus welcher sie kamen. Diese Eigenschaft macht man sich zunutze bei Winkelreflektoren, die zum Reflektieren von Signalen von einem Radarsender dienen, um eine Antwort am Radarempfänger zu erhalten. Zum Reflektieren von aus einer beliebigen Einfallsrichtung einfallenden Signalen wird ein achtseitiger Reflektor verwendet, der acht derartige reflektierende Winkel mit gemeinsamen Scheitelpunkten besitzt. Ein solcher achtseitiger Reflektor kann als aus mehreren Einheiten mit jeweils drei gegenseitig orthogonalen reflektierenden Ebenen gebildet angesehen werden, deren jede sich symmetrisch um ihren gemeinsamen Schnittpunkt erstreckt. Für einige Zwecke, z. B.. wenn einfallende Signale lediglich von oberhalb oder von unterhalb der Horizontalen empfangen werden, kann indes ein vierflächiger Reflektor mit nur vier reflektierenden Winkeln verwandt werden.
Winkelreflektoren werden beispielsweise an Bojen od. dgl. benutzt zwecks Unterstützung der Navigation auf See oder auch bei. Ballon iS zur Windbestimmung. Insbesondere bei Ballon-Wrnkelrefiektoren ist es sehr erwünscht, daß sie nur geringes Gewicht besitzen und in Herstellung und Montage wirtschaftlich sind.
Bisher hat man Ballon-Winkelreflektoren im allgemeinen entweder aus einer Anzahl von starren planaren Rahmen hergestellt, von denen jeder mit einem an ihm befestigten Blatt aus reflektierendem Metall, z. B. Matallfolie, metallisiertem Papier oder metallisiertem Maschengeflecht, versehen ist, wobei diese Rahmen zwecks Zusammenbau des Reflektors \rerbunden sind, oder in Form eines zusammenlegbaren Gestells, das aus vier radialen Armen besteht, die an einer zentral angeordneten Tragstange angebracht sind, wobei diese Arme ähnlich wie eine Regenschirmkonstruktion geöffnet und in ihrer Stellung festgehalten werden können. Die erstere Bauart weist den Nachteil auf, daß die reflektierenden Flächen fast nie genau eben sind, da es Schwierigkeiten bereitet, die Folie oder das Geflecht an einem starren Rahmen derart zu befestigen, daß es straff ist. Darüber hinaus müssen die Rahmen leicht sein und neigen daher bei der Handhabung zu Deformationen, so daß die Folfe oder das Geflecht schlaf! wird.. Die Regenschirmbauart eines Winkelreflektors kann dagegen nur bei Winkelreflektor für Funkwellen
und Verfahren zu dessen Herstellung
Anmelder:
The Decca Record Company Limited,
London
Vertreter: Dr. M. Herzfeld, Patentanwalt,
Düsseldorf, Kreuzstr. 32
Ronald Thomas Harry Collis, Trevor William Welch und Michael John Cowlardj London,
sind als Erfinder genannt worden
vierflächigen und nicht bei achtflächigen Winkebreflektoren verwandt werden. Ferner muß ein solcher Reflektor sehr genau konstruiert sein, da die vier radialen Arme acht Blatt des reflektierenden Materials zu spannen haben. Aus diesem Grunde ist die letztere Bauart eines Winkelreflektors verhältnismäßig kostspielig in der Herstellung. Ein weiterer Nachteil dieser letzteren Bauart besteht darin, daß jedes Blatt des reflektierenden Materials zwischen nur zwei starren Gliedern gespannt wird. Ein Blatt, das flach gehalten werden soll, muß an seinem gesamten Umfang gespannt werden, so daß also ein Spanndraht vorgesehen werden muß, der die dritte Seite jedes Blatts, das unwesentlichen dreieckige Form besitzt, bildet. Wenn das Blatt angespannt ist, nimmt dieser Draht die Form einer Eettenlinie an, wodurch die nutzbare Fläche der Ebene des Reflektors verringert wird.
Durch die Erfindung wird bezweckt, eine verbesserte Ausbildungsform eines Winkelreflektors zu schaffen, durch welche die erwähnten Nachteile vermieden werden. Unter Winkelreflektor wird dabei stets ein solcher Reflektor verstanden, der reflek^ tierende Flächen in drei aufeinander orthogonal1 stehenden Ebenen aufweist.
Erfindungsgemäß ist ein WinkelrejEiektqr aus einer Anzahl getrennter Rahmen aus elastischem Material gebildet, wobei jeder Rahmen derart ausgebildet ist, daß er durch seine Elastizität ein Blatt aus flexiblem reflektierendem Material, das an dem Rahmen befestigt ist, unter Spannung hält. Dadurch, daß das Blatt in dieser Weise durch die Elastizität des Rahmens unter Spannung gehalten wird, kann das Blatt auch dann straff gehalten werden, wenn der Rahmen anderen Beanspruchungen ausgesetzt ist.
909 577/3C3
Zweckmäßig besitzt jeder Rahmen die Form eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks, wenn er durch das an ihm befestigte Blatt angespannt ist. Zu diesem Zweck können die Rahmen aus Draht hergestellt sein, der in Dreiecksform gebogen ist und nach außen gekrümmte Seiten aufweist, die anschließend durch die straffe Befestigung des Blattes an dem Rahmen geradegezogen werden. Es wurde gefunden, daß Duraluminiumdraht für diesen Zweck geeignet ist und der Rahmen in der Weise ausgebildet werden kann, daß man eine geeignete Länge des Drahtes in annähernd dreieckige Form biegt, wobei die Seiten die erforderliche Länge erhalten, worauf die Enden miteinander verbunden werden. Dabei werden die Winkel größer ausgebildet als die endgültig erforderliehen Winkel von 90 und 45°.
In einem typischen Fall, in dem die Seiten des Rahmens etwa 60 bis 90 cm lang sind, könnten diese Seiten um eine Strecke von etwa 13 mm aus der Geraden ausgebogen werden. ao
Ein Drahtrahmen der vorstehend erläuterten Art kann zweckmäßig dadurch hergestellt werden, daß man eine einzige Drahtlänge in geeigneter Weise biegt und die beiden Enden z. B. durch Stumpfschweißen oder durch Umbiegen in einem Rohr miteinander verbindet.
Das vorerwähnte flexible reflektierende Material kann aus metallisiertem Maschengeflecht, Metallfolie oder metallisiertem Papier bestehen.
Ein Winkelreflektor kann aus einer Anzahl gleich großer Rahmen gebildet werden, wobei diese Rahmen zweckmäßig mittels Klemmen zusammengeklammert werden. Diese Klemmen können als Metallschellen, die um die Drähte herumgebogen werden, oder als Federklammern ausgebildet sein, die aus federndem, streifenförmigem Material bestehen und derart in eine Form umgebogen werden, daß sie zwei, drei oder vier der den Rahmen bildenden Drähte gemäß der Anzahl der durch die Klammer miteinander zu verbindenden Rahmenglieder umfassen.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann ein Winkelreflektor aus einer Anzahl reflektierender Flächen gebildet sein, die auf Rahmen in Form von rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecken angebracht sind, wobei der Winkelreflektor aus Rahmen von zwei Größen besteht, bei welchen die kürzeren Seiten der größeren Rahmen ebenso lang sind wie die Hypotenuse der kleineren Rahmen. Indem man zwei Rahmengrößen in dieser Weise benutzt, wird eine Gewichtsersparnis erzielt im Vergleich zu der Verwendung von Rahmen nur einer einzigen Größe. So kann z. B. ein oktaedrisch gestalteter Winkelreflektor aus nur vier der größeren Rahmen zusammen mit vier kleineren Rahmen gebildet werden. Wenn nur eine einzige Rahmengröße verwendet wird, würde es erforderlich sein, zwölf Rahmen zu benutzen. Hierzu ist zu bemerken, daß — da der größere Teil des Gewichts im Rahmen und nicht in dem an dem Rahmen angebrachten Blechmaterial liegt — ein bespannter Rahmen von großen Abmessungen geringeres Gewicht hat als zwei Rahmen der halben Größe. In ähnlicher Weise kann ein tetraedrischer Winkelreflektor aus drei großen Rahmen zusammen mit zwei kleinen Rahmen gefertigt werden, während acht Rahmen erforderlich wären, wenn nur eine einzige Rahmengröße verwendet wird. In einer solchen Anordnung können federnde Halter, wie oben beschrieben, verwendet werden. Indes ist hinsichtlich der Verwendung von zwei Rahmengrößen zu bemerken, daß an gewissen Scheitelpunkten des Winkelreflektors die
kleineren Rahmen an keinem Teil ihres Umfangs parallel mit einem Teil der größeren Rahmen verlaufen würden, was der Fall sein müßte, um eine starre Verbindung an diesen Scheitelpunkten und eine feste Verbindung der Rahmen miteinander entweder durch geeignet gestaltete Halter oder durch Gelenkstücke zu erhalten, die z. B. durch kurze Drahtstücke mit einer Biegung um 45° gebildet sind. Diese Gelenkstücke könnten mit einem Arm an dem größeren Rahmen und mit einem Arm an einem kleineren Rahmen vermittels Haltern der oben beschriebenen Art angeschlossen werden. Überdies kann es insbesondere bei einem tetraedrisch gestalteten Reflektor zweckmäßig sein, Einrichtungen vorzusehen, mit deren Hilfe die kleineren Rahmen im Zentrum des Reflektors angebracht werden, wobei sie das Zentrum der längeren Seiten der größeren Rahmen treffen. Solche Einstellungseinrichtungen würden auch die Zusammensetzung eines Winkelreflektors aus den Rahmen unterstützen. Zu diesem Zweck kann die längere Seite der größeren Rahmen mit einem vorstehenden Teil versehen sein, der von der Mitte der langen Seite um ein kurzes Maß nach dem gegenüberliegenden Scheitel des Rahmens vorragt. Ein solcher Vorsprung kann zweckmäßig z. B. dadurch gebildet werden, daß der erforderliche vorstehende Teil an dem dreieckigen Rahmen befestigt, z. B. angeweißt, wird, oder dadurch, daß der Draht des Rahmens derart gebogen wird, daß er eine kurze Schleife mit zwei parallelen, nahe aneinander liegenden Seiten bildet. Der Vorsprung kann an einem Rohr ausgebildet werden, das um die zwei Enden des den dreieckigen Rahmen bildenden Drahtes derart herumgefalzt ist, daß diese Enden fest zusammen befestigt werden.
Wie oben erläutert, können die Rahmen mit Maschendraht oder mit Metallfolie oder mit metallisiertem Papier bedeckt werden. Die Zusammenfügung mehrerer Rahmen der oben beschriebenen Art zwecks Bildung eines Winkelreflektors erleichtert die Ausbildung eines solchen Reflektors, der dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt ist. Durch die Luft nicht behinderte Winkelreflektoren z. B. werden verhältnismäßig schnell durch den Ballon gehoben. Um dabei den Luftwiderstand zu verringern, ist es üblicherweise zweckmäßig, die waagerechten Teile aus Maschendraht zu bilden, während eine bessere und billigere reflektierende Fläche durch die Verwendung von Metallfolie oder metallisiertem Papier erzielt werden kann.
Anstatt Draht — wie vorstehend beschrieben ■— für die Rahmen zu verwenden, kann es in einigen Fällen zweckmäßig sein, einen synthetischen (z. B. thermoplastischen) Kunststoff zu benutzen, der elastische Eigenschaften besitzt und derart geformt werden kann, daß sich eine Ausbildung ergibt, durch welche das reflektierende Material gespannt wird, wenn der Rahmen in die endgültige erforderliche Gestalt gebracht wird.
Nach einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung besteht ein Verfahren zur Herstellung und Bespannung eines Rahmens für einen Winkelreflektor der beschriebenen Art darin, daß zunächst eine Länge eines federnden Drahtes in eine annähernd dreieckige Gestalt mit auswärts gebogenen Seiten gebracht wird, worauf das biegsame reflektierende Material auf dem Draht derart in Stellung gebracht wird, daß der letztere in Spannung versetzt wird, so daß der Draht ein geradseitiges Dreieck bildet. Der Rahmen kann in einer Aufspannvorrichtung bespannt werden, die aus einer Grundplatte mit aufrecht stehenden Teilen, z. B.
drei aufrecht stehenden Rippen, besteht, die so gestaltet sind, daß sie einen dreieckigen Rahmen umfassen können, so daß derselbe in der erforderlichen Gestalt mit geraden Seiten gehalten wird. So kann z. B. eine Holztafel mit drei daran befestigten Stäben verwendet werden, wobei einer derselben abnehmbar ist, so daß der zusammengesetzte Rahmen nach der Seite herausgenommen werden kann. Das Blatt aus reflektierendem Material kann auf diese Einspannvorrichtung gelegt werden, worauf der Rahmen in die Einspannvorrichtung auf das reflektierende Material aufgelegt wird, das alsdann abwärts nach der Grundplatte hin getrieben wird. Die Kanten des reflektierenden Materials werden alsdann umgefaltet und an dem Hauptteil des Materials derart befestigt, daß dieses Material unter Spannung gesetzt wird, sobald der Rahmen von der Einspannvorrichtung abgenommen wird, und zwar infolge der Federwirkung der gebogenen Seiten des Rahmens.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Ernndungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Rahmen eines Winkelreflektors, bevor derselbe mit biegsamem reflektierendem Material bedeckt ist;
Fig. 2 zeigt den Rahmen gemäß Fig. 1 nach seiner Bedeckung;
Fig. 3 und 4 sind Ansichten ähnlich wie Fig. 1 und 2 und zeigen Rahmen größerer Abmessung;
Fig. 5 ist eine schaubildliche Darstellung eines kleinen tetraedrischen Reflektors;
Fig. 6 ist ein Schaubild eines großen tetraedrischen Reflektors;
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf ein zur Bildung eines Halters dienendes Blechteil;
Fig. 8 ist eine Ansicht eines Blechhalters gemäß Fig. 7 nach seiner Fertigstellung.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Rahmen dargestellt, der aus Duraluminiumdraht 10 gebildet ist, welch letzterer in eine annähernd dreieckige Form mit abgerundeten Ecken und auswärts gekrümmten Seiten gebogen ist. Die kürzeren Seiten des Rahmens sind z. B. etwa 45 cm lang, während der Rahmen ausgerundete Ecken von etwa 6 mm Radius besitzt. Die Seiten sind z. B. in einer Einspannvorrichtung derart auswärts gebogen, daß die Ausbiegung etwa 13 mm beträgt. Die beiden Enden des Drahtes sind nahe einer Ecke durch Umfalzen einer Hülse 11 um die Enden miteinander verbunden. Der dreieckförmige Draht 10 wird mit einem Blatt aus biegsamem reflektierendem Material bedeckt, insbesondere z. B. mit einem Bogen metallisierten Papiers 12, wie in Fig. 2 dargestellt. Dieses Papier ist so angeordnet, daß es den Draht unter Spannung hält, so daß die Seiten desselben gerade gehalten werden. Zweckmäßig wird diese Bedeckung des Rahmens mit dem biegsamen reflektierenden Material unter Verwendung einer Einspannvorrichtung ausgeführt, die aus einem hölzernen Grundbrett mit drei geraden Wülsten besteht, die auf der Tafel so angeordnet sind, daß sie den Rahmen in seiner gewünschten endgültigen Form umfassen. Das metallisierte Papier wird über diese Einspannvorrichtung gelegt, und der Drahtrahmen wird in die Einspannvorrichtung getrieben, wobei die Kanten des Papiers, wie bei 13 angedeutet, übergeschlagen und unten an dem Hauptteil des Papiers derart befestigt werden, daß sie den Draht unter Spannung halten. Das reflektierende Material ist auf diese Weise gespannt gehalten, so daß eine glatte reflektierende Fläche erzielt wird. Es ist zu bemerken, daß das Papier an den drei Ecken weg-
geschnitten und der Draht so weit freigelegt wird, daß man weitere Rahmen an demselben anklammern kann.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen Rahmen größerer Abmessung, der — wie späterhin beschrieben — benutzt wird, um mit dem Rahmen gemäß den Fig. 1 und 2 zusammenzuwirken. Der Rahmen nach den Fig. 3 und 4 ist in ähnlicher Weise wie der in den Fig. 1 und 2 ausgebildete, und zwar mit einem Draht 15, der in Dreieckform gebogen ist mit nach außen ίο gewölbten Seiten, die unter Spannung, gehalten werden mit einem Blatt biegsamen reflektierenden Materials, z. B. eines metallisierten Papiers 16. Wie aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, sind die Enden des den Rahmen bildenden Drahtes 15 durch Überfalzen einer Hülse im mittleren Teil der längeren Seite zusammengefaßt. An dieser Stelle ist z. B. durch Anlöten oder Anschweißen ein kleiner, aus Draht gebildeter Vorsprung 17 befestigt, der von dem mittleren. Teil der längeren Seite nach dem entgegengesetzten Scheitel hinragt. Dieser Vorsprung könnte andererseits auch durch Bildung einer Schleife in dem Draht 15 erhalten werden. In dem Rahmen gemäß den Fig. 3 und 4 ist das biegsame reflektierende Material nicht nur an den Ecken weggeschnitten, sondern auch neben dem Vorsprung 17, um die Befestigung von Klammern an dem Draht 15 an diesen Stellen sowie an dem Vorsprung 17 zu ermöglichen. Der Rahmen gemäß den Fig. 3 und 4 ist so ausgebildet, daß die Entfernung vom Mittelpunkt der längeren Seite nach dem gegenüberliegenden Scheitel gleich der Länge der kürzeren Seite des Rahmens gemäß den Fig. 1 und 2 ist.
Eine Verbindung von Rahmen zu einem Winkelreflektor ist aus Fig. 5 ersichtlich. Diese Zusammensetzung ist hier als tetraedrischer Reflektor dargestellt. Sie ergibt sich aus den Rahmen größerer Abmessungen gemäß den Fig. 3 und 4, die mit den Rahmen kleiner Abmessungen nach den Fig. 1 und 2 verbunden werden. Ein Rahmen größerer Abmessungen 20, der zweckmäßig z. B. in der vertikalen Ebene liegen kann, wird so angeordnet, daß seine größere Seite den größeren Seiten von zwei horizontal angeordneten Rahmen 21 und 22 größerer Abmessungen benachbart liegt. Der Rahmen 22 ist in gestrichelten Linien dargestellt, da er in der schaubildlichen Darstellung der Zeichnung hinter dem Rahmen 20 liegt. Ein Rahmen 23 geringerer Größe ist mit seinem rechtwinkligen Scheitel an den Mittelpunkten der längeren Seiten der Rahmen 20, 21 befestigt. Mit seinen zwei anderen Scheiteln liegt er an den rechtwinkligen Scheiteln der Rahmen 20 und 21. In ähnlicher Weise ist ein weiterer kleinerer Rahmen 24, der in gestrichelten Linien gezeichnet ist, da er hinter dem Rahmen 21 liegt, in entsprechender Lage zwischen den Rahmen 20 und 22 angebracht. Die verschiedenen Rahmen sind miteinander durch federnde Halter verbunden. Es ist ersichtlich, daß die längeren Seiten der Rahmen größerer Abmessungen parallel zueinander verlaufen. Diese können an ihren Enden miteinander sowie — wenn erforderlich — an ihren Mitten durch einfache C-förmige Halter verbunden werden, die über die die Rahmen bildenden Drähte geklemmt werden. Zu diesem besonderen Zweck müßten die Halter drei Drähte umfassen. Es ist zu bemerken, daß Halter verschiedener Größen dazu dienen können, eine geeignete Anzahl Drähte beim Zusammenbau verschiedener anderer Rahmengebilde zu umfassen. Um die 45°-Winkel der kleineren Rahmen zu halten, kann eine besondere Halterform, wie sie in den Fig. 7 und 8 veranschaulicht ist, verwendet werden. Dieser Halter besitzt vier Arme 30,

Claims (13)

1 061. 31, 32, 33, die — wie aus Fig. 8 hervorgeht — so gebogen sind, daß sie einen U-förmigen Kanal bilden, der geeignet ist, einen einzelnen Draht eines Rahmens zu umfassen. Ein Paar entgegengesetzt gerichtete Arme des Halters, z. B. die Arme 31, 33, können so ausgebildet sein, daß sie z. B. den Draht des Rahmens 21 an jeder Seite seines 90°-Scheitels umfassen, während die anderen beiden Arme 30, 32 so gebogen sein können, daß sie die beiden Teile des Drahtes oder Rahmens 23 auf jeder Seite seines 45°-Scheitels umfassen. Die kleineren Rahmen 23,24 können durch C-förmige federnde Halter an den vorstehenden Teilen 25, 26 angeschlossen sein, die von den Mitten der längeren Seiten der Rahmen 20, 21 ausgehen. Ein oktaedrischer Reflektor kann aus der Anordnung gemäß Fig. 5 aufgebaut werden, indem man einen weiteren größeren Rahmen in einer vertikalen Ebene derart anordnet, daß seine längere Seite parallel und benachbart zu den längeren Seiten der Rahmen 20,21,22 liegt, während sein Scheitel vertikal über den Mitten dieser längeren Seiten sich befindet. Dieser oktaedrische Reflektor wird alsdann durch zwei kleinere Rahmen vervollständigt, die an den oberen Seiten der Rahmen 21,22 in Stellungen entsprechend den Rahmen 23, 24 angeordnet sind. Ein tetraedrischer Reflektor großer Abmessungen kann, wie aus Fig. 6 hervorgeht, aus acht Rahmen größerer Abmessungen gebildet werden, d. h. aus acht Rahmen, wie sie in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind. Vier solche Rahmen 40, 41, 42 und 43 sind dabei in einer Ebene angeordnet, die nachfolgend als Horizontalebene angenommen werden soll, wobei ihre rechtwinkligen Scheitel zusammenliegen. Die anderen vier Rahmen 44, 45, 46 und 47 sind alsdann in der Vertikalebene so angeordnet, daß sie einen tetraedrischen Reflektor bilden. Diese vier Rahmen 44 bis 47 liegen so, daß eine ihrer kürzeren Seiten sich vertikal abwärts von den rechtwinkligen Scheiteln der anderen vier Rahmen aus erstrecken. Bei dieser Anordnung können die Rahmen durch einfache C-förmige Halter zusammengeklammert werden. Die Anordnung der Fig. 6 kann auch verwendet werden, um einen oktaedrischen Reflektor auszubilden, indem vier weitere ähnliche Rahmen auf der oberen Seite der durch die Rahmen 40 bis 43 gebildeten Ebene angeordnet werden. Diese vier weiteren Rahmen sind in einer vertikalen Ebene und wechselseitig unter rechten Winkeln zueinander angeordnet. Die vorstehend beschriebenen Winkel reflektor en können mit Rahmen ausgebildet sein, die verschiedene reflektierende Materialien für verschiedene Flächen verwenden. So können z. B. die horizontalen Flächen aus Maschengeflecht gebildet sein, um den Luftwiderstand beim Anheben, z. B. bei der Aufwärtsbewegung der Reflektoren durch einen Ballon, möglichst gering zu halten, während die vertikalen Flächen, die insbesondere als reflektierende Flächen wichtig sind, wenn der Reflektor in einem weiten Bereich und bei kleinen Elevationswinkeln benutzt werden soll, aus Folie oder metallisiertem Papier gefertigt werden können, die eine bessere und billigere reflektierende Fläche ergeben. Patentansprüche: 65
1. Winkelreflektor zum Zurückwerfen einfallender Funkwellen in der Richtung, aus der sie auftreffen, bestehend aus einer Anzahl getrennter Rahmen, die reflektierende Flächen tragen, die in drei aufeinander orthogonal stehenden Ebenen
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen aus elastischem Material hergestellt sind und daß jeder Rahmen unter Ausnutzung seiner elastischen Eigenschaften so ausgebildet ist, daß er ein Blatt biegsamen reflektierenden Materials, das an dem Rahmen befestigt ist, gespannt hält.
2. Winkelreflektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rahmen durch das an ihm befestigte Blatt derart in Spannung versetzt ist, daß er die Form eines rechtwinkligen gleichschenkligen Dreiecks annimmt.
3. Winkelreflektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen aus Draht bestehen.
4. Winkelreflektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen aus Draht gefertigt sind, der in Dreieckform derart gebogen ist, daß seine Seiten normalerweise nach auswärts gewölbt sind, während sie durch Befestigung des prallgespannten Blattes am Rahmen geradegezogen werden.
5. Winkelreflektor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rahmen aus einer Drahtlänge gebildet ist, deren beide Enden mit Stumpf schweißung oder durch Einfalzen in eine Hülse miteinander fest verbunden sind.
6. Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame reflektierende Material aus einem metallisierten Maschengewebe besteht.
7. Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame reflektierende Material aus Metallfolie besteht.
8. Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame reflektierende Material aus metallisiertem Papier besteht.
9. Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Anzahl gleich großer Rahmen zusammengesetzt ist.
10. Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Anzahl reflektierender Flächen besteht, die an dreieckigen Rahmen von der Form eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks angebracht sind, und daß er aus Rahmen zweier Größen zusammengesetzt ist, bei denen die kürzeren Seiten der größeren Rahmen gleiche Länge haben wie die Hypotenuse der kleineren Rahmen, insbesondere mit einem in der Mitte der längeren Seite jedes größeren Rahmens angebrachten, zur Verklammerung der Rahmen dienenden, nach dem gegenüberliegenden Scheitel des Rahmens hin ragenden Teil.
11. Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen durch Halter zusammengeklammert sind.
12. Verfahren zur Herstellung und Bespannung von Rahmen für einen Winkelreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Länge elastischen Drahtes in eine im wesentlichen dreieckige Form mit auswärts gebogenen Seiten gebracht wird, worauf biegsames reflektierendes Material derart an dem Draht befestigt wird, daß das Material in Stellung gehalten und der Draht in die Form eines geradseitigen Dreiecks gebracht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenbespannung in einer Einspannvorrichtung vorgenommen wird, die aus einer Grundtafel mit aufrecht stehenden Teilen
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US678407A US3041604A (en) 1957-08-15 1957-08-15 Corner reflector formed of taut flat reflecting elements with resilient peripheral tesion frames
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218023B (de) * 1960-05-26 1966-06-02 Cossor Ltd A C Radar-Winkelreflektor fuer meteorologische Zwecke od. dgl., insbesondere Ballon-Winkelreflektor

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