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DE1061346B - Kuehlschrank mit thermoelektrischer Kaelteerzeugung - Google Patents

Kuehlschrank mit thermoelektrischer Kaelteerzeugung

Info

Publication number
DE1061346B
DE1061346B DEL31198A DEL0031198A DE1061346B DE 1061346 B DE1061346 B DE 1061346B DE L31198 A DEL31198 A DE L31198A DE L0031198 A DEL0031198 A DE L0031198A DE 1061346 B DE1061346 B DE 1061346B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
refrigerator
exchange surfaces
elements
heat exchange
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31198A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL31198A priority Critical patent/DE1061346B/de
Publication of DE1061346B publication Critical patent/DE1061346B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B21/00Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
    • F25B21/02Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects using Peltier effect; using Nernst-Ettinghausen effect
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B2321/00Details of machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
    • F25B2321/02Details of machines, plants or systems, using electric or magnetic effects using Peltier effects; using Nernst-Ettinghausen effects
    • F25B2321/023Mounting details thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Kühlschrank mit thermoelektrischer Kälteerzeugung Die Erfindung bezieht sich auf einen Kühlschrank mit- elektrothermischer Kälteerzeugung und ist in erster Linie auf die Anordnung der n- und p-Elemente der Thermosäule in der Kühlschrankwandung gerichtet.
  • Die wirtschaftliche Ausnutzung des Peltier-Effektes zur Erzielung einer für den Betrieb eines Kühlschrankes ausreichenden Kälteleistung hängt entscheidend vom dem Aufwand an thermoelektrischem Material, d. h. von den Thermoelementen selbst sowie vom Gesamtgewicht des »Kälteerzeugers« ab, der auch die als Kalt- und Warmflächen erscheinenden Verbindungsstücke zwischen den n- und p-Elementen (Lötbrücken) sowie die Anschlußstücke mit umfaßt. Auch die erforderlich werdenden wärmeübertragenden Flächen -zur Wärmeaufnahme bzw. -abführung gehören dazu. Betrachtet man unter diesem Gesichtspunkt die bisher bekannten Vorschläge für die Thermoelementenanordnung, so muß man erkennen, daß die bestehenden Forderungen bei diesen nur sehr unvollkommen erfüllt sind.
  • So zeigt beispielsweise Fig. 1 eine bekannte ältere Anordnung, bei der sich die n- und p-Elemente 1 quer durch die gesamte Stärke der Isolierwand 3 erstrecken, und die aus Kupfer oder Aluminium bestehenden Verbindungsstücke 2 überbrücken mit ihrem vollen Querschnitt und vollkommen frei liegend den Abstand zwischen den einzelnen Elementen. Hierbei ist der Aufwand an thermoelektrisch wirksamem Material sehr hoch. Um diesen Aufwand herabzusetzen, ist eine verbesserte Anordnung vorgeschlagen, die in Fig. 2 schematisch dargestellt ist und darin besteht, daß man einen Teil der sehr teuren Thermoelemente durch Kupfer- oder Aluminiumblöcke ersetzt, d. h. die Länge der Thermoelemente verringert und die restliche Länge bis zu den beiderseitigen Wandflächen der Isolation 3 durch Kupferstücke 4 ergänzt. Diese Maßnahme bringt zwar eine gewisse Verbilligung, aber keine nennenswerte Einsparung am Gesamtgewicht des Kältererzeugers mit sich.
  • Prüft man die Gründe für die Unvollkommenheit dieser und anderer bekannter Vorschläge, so ergibt sich, daß bei einem Aufbau gemäß Fig. 1 und 2 wohl die elektrothermisch bedingten Zweckmäßigkeiten, wie geeignete Wahl der Kontaktflächen sowie der Übergangs- und Leitwiderstände, berücksichtigt sind, nicht aber auf die wärmetechnisch sich bietenden Mögli'chkeiten geachtet wurde.
  • Hier erscheint nämlich die Erkenntnis wichtig, daß bei Verwendung geeigneter Stoffe, die nur der Wärmeleitung zu oder von den warmen und kalten Austauschflächen dienenden Querschnitte erheblich geringer sein können als die zugleich oder allein elektrothermisch beanspruchten Querschnitte. Ausgehend von dieser Erkenntnis wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einem Kühlschrank mit elektrothermischer Kühlung die Elemente der Thermosäule mit ihren Verbindungsstücken in an sich bekannter Weise entsprechend der verlangten Leistung zu dimensionieren, die Verbindungen zwischen beiderseits der Kühlschränkwandungen angeordneten Wärmeaustauschflächen und den Verbindungsstücken zwischen den einzelnen- Elementen der Thermosäule dagegen als lediglich nach der erforderlichen Wärmeleitung dimensionierte ' Brücken auszubilden. - Der Querschnitt dieser Brücken ist abhängig von der Leistungsziffer-und ergibt bei den derzeit erreichbaren Werten zumindest auf der kalten Seite erheblich geringere Querschnitte gegenüber denen der Elemente und der Verbindungsstücke. Diese Brückenquerschnitte sind außerdem, wie sich aus 'der Leistungsziffer ohne weiteres ergibt,- auf der kalten und warmen Seite verschieden.
  • Man kommt auf diese Weise zu Anordnungen, die gegenüber den bisher bekannten ein beträchtlich geringeres Gewicht für den gesamten Kälteerzeuger und außerdem einen besonders kleinen Aufwand an Elementen erreichen.
  • Schematisch ist eine Anordnung gemäß der Erfindung in Fig.3 dargestellt. Hier sind etwa in der Mittelebene einer Kühlschrankwand 3 die n- und p-Elemente 1, die mit A und B bezeichnet sind, mit ihren Verbindungsstücken 4 geradlinig aneinandergereiht, wie dies nach der verlangten Leistung notwendig und in technologischer Hinsicht am einfachsten und günstigsten ist. Von den Verbindungsstücken führen jetzt verhältnismäßig dünne Brücken 5 zu den kalten und warmen Austauschflächen 6.
  • Setzt man nämlich je Element, dessen Kontaktfläche beispielsweise 1 cm2 betrage, als Leistung auf der kalten Seite rund 1 dieser Wert ist heute bereits realisierbar - und entsprechend einer Leistungsziffer 0,3 auf der-warmen Seite eine Wärmeabgabe von 4,3 kcal/h an, so zeigen einfache Berechnungen, daß zur Fortleitung dieser Wärmemengen über gut wärmeleitende Brücken, z. B. aus Kupfer oder Aluminium, unter den in der Praxis üblichen Verhältnissen Querschnitte von nur wenigen mm2 notwendig sind. Gegenüber der obenerwähnten Kontaktfläche von 1 cm2 können also die nur der Wärmeleitung dienenden Querschnitte um fast zwei Größenordnungen kleiner gehalten werden. Damit ist klar erkennbar, daß die Anordnung gemäß Fig. 3 beträchtliche Vorteile aufweist.
  • Bei der praktischen Auswertung dieser Erkenntnisse zeigt sich nun, daß die Unterbringung der luftberührten Flächen für den Wärmeaustausch sowohl auf der kalten als auch der warmen Seite, wenn die gedrängte Bauweise nach Fig. 3 beibehalten werden soll, gewisse Schwierigkeiten bereitet, weil für einen kleinen Kühlschrank etwa vierzig solcher Thermoelemente erforderlich sind. Die niedrigen Wärmeübergangszahlen der Austauschflächen gegen stille Luft, die bei etwa 10 kcal/m2/h/° C liegen mögen, verlangen z: B. auf der warmen Seite zur Abgabe von 4,3 kcal/h eine Fläche von 0,03 m2. Da es zweckmäßig ist, jedes Teilelement, dessen Länge nur etwa 1 cm beträgt, möglichst zentrisch zu der ihnen zugeordneten Austauschfläche anzuordnen, ergibt sich hieraus eine Ruftrennung der nach Fig. 3 geplanten Elementenkette, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist. Diese Figur gibt eine zweckmäßige Anordnung der Thermoelemente und ihrer Wärmeaustauschflächen in den richtigen Größenverhältnissen wieder. Die verschiedenen Teile sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet wie in den vorhergehenden Figuren. Fig. 4 a zeigt ein Element mit seinen Anschlüssen in etwa natürlicher Größe. Wesentlich bei dieser Anordnung ist, daß der Querschnitt der Austauschfläche selbst als Strompfad zum nächsten Element dient. Obwohl die Fläche der Verbindungsstücke gleich der der Elemente selbst ist, bedeutet eine anschließende Querschnittsverminderung in den Austauschflächen in bezug auf die Kälteleistung keinen Nachteil, da erkannt worden ist, daß in einem gewissen Abstand von der Lötfläche selbst der hierfür notwendige Querschnitt nicht mehr erforderlich ist, vielmehr der für die Wärmeleitung erforderliche Querschnitt maßgebend ist.
  • Die Verbindungsbrücken zu den plattenförmigen Austauschflächen können mit diesen ein einheitliches Ganzes bilden, beispielsweise als vom Plattenrand herausragende Fahnen ausgebildet sein. Das durch die Ruftrennung der Elemente geschaffene Gebilde aus Elementen, Brücken und Austauschflächen kann vor der Einbringung in den Kühlschrank zusammengefügt werden. Am zweckmäßigsten dürfte es dabei sein, als Isolation einen Schaumkunststoff zu verwenden und das gesamte System in diese Schaumstoffisolation einzuschäumen.
  • Eine wärmetechnisch noch bessere Anordnung der Elementenkette ergibt sich, wenn man die Teilelemente in Richtung des Wärmeflusses in der Isolierwand des Kühlschrankes anordnet, d. h. die warmen Kontaktstellen nahe an die warme Außenseite der Schrankwand, die kalte Kontaktstelle zur kalten Innenwand hin legt. Da außerdem die Wärmeaufnahme auf der kalten Seite gemäß der oben gemachten beispielsweisen Annahme nur 1 kcal/h, die Abgabe zur warmen Seite hin aber 4,3 kcal/h beträgt, ist es sowohl für die wirksamere Schrankisolation als auch hinsichtlich einer weiteren Werkstoff- und damit Gewichtseinsparung günstig, das wärmere Ende jedes Teilelementes nahe an die Außenwand zu legen, zweckmäßig derart, daß das auf dieser Seite gelegene Verbindungsstück mit der äußeren Schrankwand abschneidet. Eine solche Anordnung ist in Fig. 5 dargestellt.
  • Während für die Austauschflächen auf der warmen Seite die obenerwähnten Ausführungsformen mit Rippen bzw. in jalousieform zweckmäßig sind, erscheint auf der kalten Seite die Anwendung ebener Blechtafeln vorteilhafter. Diese können zugleich die Innenwand selbst bilden. In diesem Fall müssen sie aber zur Verminderung elektrischer Kurzschlüsse infolge Berührung von im Kühlschrankinneren abgestellten metallischen Gefäßen mit einem dünnen elektrischen Isolierüberzug, beispielsweise in Gestalt einer Folie, versehen sein. Aber auch die warme Fläche muß mindestens durch einen Lacküberzug elektrisch isoliert sein.
  • Die vorstehend beschriebenen Anordnungen weisen gegenüber bekannten Ausführungen von elektrothermischen Kühlschränken einen besonders sparsamen Aufwand an n- und p-Elementen auf, sie bringen ferner eine erhebliche Gewichtsverminderung des Kälteerzeugers mit sich. Weitere Vorteile werden erzielt durch die sinnvolle Anordnung der Teilelemente innerhalb der Isolierung gegenüber den Wärmeaustauschern hinsichtlich des Wärmeflusses sowie durch die haushaltgerechte Ausbildung der wärmeaufnehmenden Flächen im Schrank.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kühlschrank mit elektrothermischer Kälteerzeugung, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente der Thermosäule mit ihren Verbindungsstücken in an sich bekannter Weise entsprechend der verlangten Leistung dimensioniert, die Verbindungen zwischen beiderseits der Kühlschrankwandungen angeordneten Wärmeaustauschflächen mit den Verbindungsstücken zwischen den einzelnen Elementen der Thermosäule dagegen als lediglich nach der erforderlichen Wärmeleitung dimensionierte Brücken ausgebildet sind.
  2. 2. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermoelemente und ihre Verbindungsstücke im wesentlichen geradlinig in einer zur Kühlschrankwandung parallelen Ebene innerhalb der Kühlschrankisolation angeordnet sind.
  3. 3. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Verbindungsbrücken auf der warmen und kalten Seite verschieden stark entsprechend der Leistungsziffer gewählt sind.
  4. 4. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauschflächen auf der kalten Seite vorzugsweise eben, auf der warmen Seite in an sich bekannter Weise mit Rippen versehen sind.
  5. 5. Kühlschrank nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauschflächen auf der warmen Seite zur Erhöhung der Wärmeabstrahlung mit jalousieartigen Schlitzen in an sich bekannter Ausführung versehen sind.
  6. 6. Kühlschrank nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauschflächen mit einem elektrisch isolierenden Überzug, beispiels-weise einer Kunststoffolie, versehen sind.
  7. 7. Kiihlschrank nach Anspruch 1, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kalten Austauschflächen gleichzeitig die Schrankinnenwand bilden. B.
  8. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilelemente der Thermosäule voneinander getrennt in der Kühlschrankisolation angeordnet sind (Fig. 4 und 5), daß jedes Teilelement auf seinen beiden Kontaktflächen mit einem Verbindungsstück verbunden ist und daß der Querschnitt der Verbindungsbrücken zu den Wärmeaustauschflächen sowie dieser selbst als Strompfad zum nächsten Teilelement dient.
  9. 9. Kühlschrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilelemente in Richtung des Wärmeflusses in der Isolierwand des Kühlschrankes angeordnet sind derart, daß das wärmere Ende jedes Teilelementes bzw. das mit diesem Ende verbundene Verbindungsstück mit der äußeren Kühlschrankwand abschließt.
DEL31198A 1958-09-04 1958-09-04 Kuehlschrank mit thermoelektrischer Kaelteerzeugung Pending DE1061346B (de)

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DE (1) DE1061346B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137781B (de) * 1959-10-02 1962-10-11 Westinghouse Electric Corp Zylindrische Thermosaeule aus in Abstaenden aneinandergereihten ringfoermig ausgebildeten Thermoelementen
DE1242647B (de) * 1965-03-13 1967-06-22 Philips Patentverwaltung Peltier-Kuehlanordnung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137781B (de) * 1959-10-02 1962-10-11 Westinghouse Electric Corp Zylindrische Thermosaeule aus in Abstaenden aneinandergereihten ringfoermig ausgebildeten Thermoelementen
DE1242647B (de) * 1965-03-13 1967-06-22 Philips Patentverwaltung Peltier-Kuehlanordnung

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