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DE1061114B - Foerderkette fuer Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen - Google Patents

Foerderkette fuer Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen

Info

Publication number
DE1061114B
DE1061114B DEST11438A DEST011438A DE1061114B DE 1061114 B DE1061114 B DE 1061114B DE ST11438 A DEST11438 A DE ST11438A DE ST011438 A DEST011438 A DE ST011438A DE 1061114 B DE1061114 B DE 1061114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prongs
conveyor chain
chain
another
tines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST11438A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Stoll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST11438A priority Critical patent/DE1061114B/de
Publication of DE1061114B publication Critical patent/DE1061114B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D61/00Elevators or conveyors for binders or combines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderkette für Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen, insbesondere Rübenerntemaschinen.
Bei derartigen Förderketten, die zwischen zwei Umlenkrollen geführt sind, geraten Blätter leicht zwischen das obere und untere Trum und ballen sich am unteren Ende zusammen. Sie können dabei, zwischen die Förderkette und die untere Umlenkrolle geraten, wodurch eine Hemmung des Laufes der Kette und eine Überbeanspruchung derselben auftreten kann.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß auf der Innenseite der Kette etwa senkrecht zur Förderkettenebene stehende Zinken befestigt sind. Diese Zinken zerreißen die zwischen das obere und untere Trum gelangten Blätter. Die Blätter können dann aus der Kette herausfallen und schaden infolge ihrer geringen Größe den Antriebsteilen der Kette nicht mehr.
Es ist zwar bei Förderketten für Kartoffelroder bekannt, unterhalb des oberen Trums Rostflächen vorzusehen, zwischen deren Stäbe auf der Innenseite der Förderkette befestigte Zinken eingreifen. Diese Zinken haben jedoch den Zweck, die Zwischenräume zwischen den Roststäben zu säubern, denn die Rostflächen dienen zum Absieben der Verunreinigungen von Kartoffeln, die durch die Förderkette über die Rostflächen geschoben werden.
Es ist ferner bei in. Kartoffelerntemaschinen eingebauten, im Viereck über vier Umlenkrollen geführten Förderketten bekannt, auf deren Innenseite Zinken zu befestigen. Um hierbei mit den Zinken eine Selbst-, reinigung der Förderkette zu erzielen, müssen diese Zinken mit am Maschinenrahmen fest angebrachten Gegenzinken zusammenarbeiten. Das Abstreifen und Zerreißen von zwischen die Trums der Kette geratenen Blätter erfolgt hierbei jedoch nur an der Stelle, an denen solche Gegenzinken vorhanden sind. Zudem müssen hierbei die dort gezeigten Gegenzinken den Innenzinken der Kette ziemlich eng benachbart sein, so daß stets die Gefahr besteht, daß die Innenzinken und festen Gegenzinken bei selbst geringfügigem seitlichem Ausschwingen der Kette an den festen Gegenzinken festhaken können. Das gleiche gilt für die eingangs erwähnte bekannte Ausführung, bei der die Innenzinken mit Roststäben zusammenarbeiten.
Von diesem Nachteil ist die erfindungsgemäße Anordnung frei und infolge des Fehlens von festen Gegenzinken oder Roststäben wird eine bedeutend einfachere Bauweise ermöglicht. Weiterhin ist die Wirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung besser, denn sich zwischen den Trums zusammenballende Blätter werden nicht nur an einer einzelnen Stelle der Förderkette, sondern praktisch über deren gesamte Förderkette für Blatterntevorrichtungen
an Hackfrucht erntemaschinen
Anmelder:
Dipl.-Ing. Walter StoIll
Peine, Badestr. 17
Dipl.-Ing. Walter Stoll, Peine,
ist als Erfinder genannt worden
Länge durch einander gegenüberstehende Innenzinken zerrissen.
Um die Wirkung der Zinken zu verbessern, werden diese zweckmäßig zugeschärft, angespitzt und in an sich bekannter Weise, in Bewegungsrichtung der Kette gesehen, nach vorn gekrümmt.
Die Zinken auf der Innenseite des unteren Trums wirken dabei weitgehend mit denen des oberen- Trums zusammen; um die Blätter möglichst in der gesamten Breite der Kette zu erfassen, ist es zweckmäßig, die in Förderrichtung aufeinander folgenden Zinken seitlich gegeneinander zu versetzen.
Insbesondere bei längeren Förderketten, bei denen die Gefahr besteht, daß das obere und untere Trum sich im mittleren Teil der Kette einander nähern, muß dafür Sorge getragen werden, daß die gegenläufig bewegten Zinken des oberen und unteren Trums nicht aneinanderstoßen. Hierzu können die Zinken entweder in mindestens drei Gruppen von Zinkenreihen angebracht werden, wobei die Zinken jeder einzelnen Gruppe unter sich etwa gleichen Abstand haben, die Abstände der Zinken der einzelnen Gruppen untereinander jedoch so angeordnet sind, daß sie auf verschiedenen Umfangslinien des Bandes liegen. Hierdurch ist eine Berührung der gegenläufigen Zinken des oberen und unteren Trums ausgeschlossen.
Die Zinken können jedoch zu diesem Zweck auch so angeordnet sein, daß sie beispielsweise in zwei Reihen angeordnet sind, die von einem Punkt auf der Mitte der Kettenbreite aus um den Umfang der Kette herum zu den Seiten hin divergieren.
Der Abstand der Zinken, in Laufrichtung der Förderkette gesehen, kann beliebig gewählt werden.
Insbesondere bei Förderketten, die mit eisernen Querstegen oder Stäben versehen sind, können die Zinken durch die Fläche der Kette hindurch verlängert sein, so daß sie auf der Kettenaußenseite herausragen und dort als Mitnehmer dienen.
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Claims (5)

Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 5 an einigen Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Förderkette in Seitenansicht, Fig. 2 ein Stück des oberen Trums dieser Kette in Seitenansicht im Schnitt, " . "Fig. 3 schematisch- die Draufsicht auf ein Stück des oberen Trums der Kette, Fig. 4 schematisch die Draufsicht auf eine Förderkette mit abgestuft gestaffelter Zinkenanordnung und Fig. 5 die Draufsicht auf eine Förderkette mit stetig gestaffelten Zinken. Die Förderkette besteht in an sich bekannter Weise aus zwei Bändern 7 aus flexiblem Werkstoff oder aus Kettengliedern, auf denen die Querstäbe 5 paarweise befestigt sind. Hierzu sind je zwei Querstäbe 5 an ihren Enden durch je eine Lasche 8 miteinander verbunden, die mittels einer Schraube 9 auf den Bändern befestigt sind. An einigen der Stäbe 5 sind die Zinken 6 angeschweißt. Die Zinken sind, in Laufrichtung des Bandes gesehen, nach vorn gekrümmt und mit einer Spitze 10 und auf der Vorderseite mit einer Zuschärfung 11 versehen. Die Zinken 6 können dabei, wie Fig. 1 und 2 zeigt, mit ihrem hinteren Ende nach außen über die Kettenoberfläche verlängert sein und wirken hier als Mitnehmer 12. Die Förderkette ist in an sich bekannter Weise über Umlenk- bzw. Antriebsrollen oder Kettenräder 1 und 2 geführt, wobei selbstverständlich im Falle der Anwendung von Rollen entsprechende Ausnehmungen in diesen für den Durchgang der Zinken 6 vorgesehen sein müssen. Die Anbringung der Zinken 6 an den in der beschriebenen Weise ausgebildeten und an den Bändern 7 befestigten Doppelstäben hat den Vorteil, daß das Moment, das auf die Zinken von den zwischen die Förderkette geratenen Blättern ausgeübt wird, von dem Band aufgenommen wird, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich hierbei die Stäbe 5 in ihrer Befestigung an den Bändern 7 verdrehen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Zinken 6, in Förderrichtung aufeinanderfolgend, seitlich gegeneinander, beispielsweise in Gruppen von je zwei und drei Zinken, versetzt. In der Fig. 4, die eine Draufsicht auf eine Förderkette zeigt, sind die Zinken in drei Gruppen 13,14 und 15 auf den Stäben 5 angebracht. Die im unteren Trum liegenden Stäbe 5 sind zwecks Verdeutlichung gestrichelt gezeichnet. Die einzelnen Zinkengruppenreihen 13,14 und 15 sind seitlich gegeneinander gestaffelt, so daß im mittleren Teil der Länge der Förderkette die einander gegenüberliegenden Zinken des oberen und unteren Trums nicht aneinanderstoßen können. Entsprechend sind in Fig. 5 die Zinken in zwei von der Mittellinie der Förderkette aus zu der Seite hin divergierenden Umfangslinien 16 und 17 gestaffelt. Auch hier besteht keine Gefahr, daß die gegenläufig bewegten Zinken des oberen und unteren Trums sich berühren. Patentansprüche:
1. Förderkette für Blatterntevorrichtungen an Hackfrucht-, insbesondere Rübenerntemaschinen, die um zwei Umlenkrollen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise an der Innenseite der Förderkette (7, 5) senkrecht zur Förderkettenebene stehende Zinken (6) befestigt sind.
2. Förderkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (6), zugeschärft, angespitzt und in an sich bekannter Weise in Bewegungsrichtung der Kette gesehen, nach vorn gekrümmt sind.
3. Förderkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kettenrichtung aufeinanderfolgenden Zinken (6) seitlich gegeneinander versetzt sind.
4. Förderkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, über die gesamte Kettenlänge gesehen, die Zinken (6) in mindestens drei verschiedenen Abständen zur Förderkettenmittellinie derart gestaffelt sind, daß im mittleren Teil der Förderketteninnenseiten die Zinken (6) sich nicht gegenüberstehen.
5. Förderkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (6) in an sich bekannter Weise mit ihrem hinteren Ende (12) durch die Fläche der Kette (4) hindurch verlängert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 202 374;
USA.-Patentschrift Nr. 1 360 849.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 560/43 6.59
DEST11438A 1956-07-20 1956-07-20 Foerderkette fuer Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen Pending DE1061114B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST11438A DE1061114B (de) 1956-07-20 1956-07-20 Foerderkette fuer Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen

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DEST11438A DE1061114B (de) 1956-07-20 1956-07-20 Foerderkette fuer Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061114B true DE1061114B (de) 1959-07-09

Family

ID=7455396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST11438A Pending DE1061114B (de) 1956-07-20 1956-07-20 Foerderkette fuer Blatterntevorrichtungen an Hackfruchterntemaschinen

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DE (1) DE1061114B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161721B (de) 1960-07-06 1964-01-23 Xaver Fendt & Co Maschinen U S Vorrichtung an einem Foerderband fuer landwirtschaftliche Erntegueter, insbesondere Ruebenblatt

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1360849A (en) * 1920-02-19 1920-11-30 Dominick M Susi Potato-harvester
GB202374A (en) * 1922-05-10 1923-08-10 Archibald Plenderleith Paterso A complete potato and like harvesting machine

Patent Citations (2)

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