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DE1061103B - Empfangslocher mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit - Google Patents

Empfangslocher mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit

Info

Publication number
DE1061103B
DE1061103B DEH26930A DEH0026930A DE1061103B DE 1061103 B DE1061103 B DE 1061103B DE H26930 A DEH26930 A DE H26930A DE H0026930 A DEH0026930 A DE H0026930A DE 1061103 B DE1061103 B DE 1061103B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
cam
lever
arm
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26930A
Other languages
English (en)
Inventor
John Handley
Little Marland
Briar Hill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LITTLE MARLAND
Original Assignee
LITTLE MARLAND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LITTLE MARLAND filed Critical LITTLE MARLAND
Publication of DE1061103B publication Critical patent/DE1061103B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K1/00Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion
    • G06K1/02Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion by punching
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • B26F1/04Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed with selectively-operable punches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Geräte, die für die Lochung der Schritte eines Fernschreibzeichens dienen.
Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, die Zeit für das Lochen dadurch beträchtlich zu reduzieren, daß Lochereinrichtungen vorgesehen werdlen, die mit bedeutend größeren Geschwindigkeiten arbeiten können. Dies wird durch Reduzierung der Zeit erreicht, die für die Wahl der einzelnen Stanznadeln benötigt wird. Mit der Lochereinrichtung gemäß der Erfindung kann die Geschwindigkeit für das Lochen bis zu 2500 Worten pro Minute gesteigert werden.
Gemäß der Erfindung enthält das Gerät für die Lochung der Schritte eines Fernschreibzeichens für jeden Schritt ein Relais. Ein unter Federwirkung stehender Hebel hält den Anker dieses Relais in einer bestimmten Stellung. Weiterhin bringt ein Nocken für die Bewegung dieses Hebels in einer Richtung entgegen der Federwirkung an diesem Hebel den Relaisanker in eine neue Stellung und verstellt ebenfalls Wählorgane zur selektiven Betätigung einer Stanznadel, die bei Bewegung dieses eben erwähnten Hebels in die entgegengesetzte Richtung entsprechend der neuen Stellung, die durch den Relaisanker bewirkt wird, sich einstellen.
Die Erfindung wird in Zusammenhang mit den Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Empfangslochers nach der Erfindung;
Fig. 2 stellt den Grundriß eines derartigen Empfangslochers nach der Fig. 1 dar, bei der die Deckplatte entfernt ist;
Fig. 3 ist ein Querschnitt III-III (Fig. 2) durch einen Empfangslocher nach den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht für die Antriebsvorrichtung der Aufwickelspule für den Papierstreifen, die mit einem Empfangslocher der Fig. 1 bis 3 zusammenarbeitet;
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf die Aufwickelspule und auf ihren Antrieb (Fig. 4).
In Fig. 1 bis 3 wird der Empfangslocher durch einen Motor 1 (Fig. 1 und 2) über Zahnräder 2 und 3 angetrieben, die in Eingriff mit den Zahnrädern· 4 und 5 auf den Nockenwellen 6 und 7 stehen (Fig. 1 bis 3). Die Nockenwellen 6 und 7, die in Kugellagern 33 (Fig. 3) laufen, tragen fünf bzw. sechs Nockenscheiben, von denen jede Scheibe sechs Nocken aufweist. Diese Nockenscheiben arbeiten mit Rollen 19 (Fig. 3) auf einen Hebelarm der Hebel 8, 9, 10, 11, 12,13,14,15 und 16 (Fig. 2 und 3) und mit den RoI-len 62 auf den Vorschubschwinghebeln 35 und 36 zusammen, wie es weiter unten beschrieben- wird. Der dargestellte Empfangslocher ist für die Lochung eines Streifens mit einem Nachrichteninihalt vor-Empfangslocher
mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit
Anmelder:
John Handley, Little Marland,
Briar Hill,
Purley, Surrey (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien, vom 5. Mai und 21. Mai 1955
John Handley, Little Marland, Briar Hill,
Purley, Surrey (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
gesehen, der von einer Rechenmaschine herrührt, indem die Aufzeichnung in Form eines Code mit acht Schritten erfolgt und die Schritte gleichzeitig und nicht nacheinander gegeben werden. In dem Ausfuhr ungsbeispiel sind Hebel 8 bis 10 und 12 bis 16 dargestellt. Diese Hebel setzen die Schritte um, und der Hebel 11 dient als Vorschubhebel, der jedesmal dann betätigt wird, wenn eine Codekombination gelocht wird.
Jeder dieser Hebel 8 bis 16 besitzt drei Arme, der eine von den Armen trägt die Rolle 19 (Fig. 3) und wird durch eine Feder 20 auf die Nockenscheibe 6 bzw. 7 gezogen. Der zweite Arm betätigt die Stanznadel 66, und der dritte Arm wird durch den Anker eines der dargestellten Relais 18 gesteuert und bestimmt, welche der einzelnen Hebel und welche der Stanznadeln betätigt werden sollen oder nicht.
Die Betätigung jedes dieser Hebel erfolgt gleichartig, und die Art und Weise der Betätigung wird nur für einen von ihnen, d. h. für den Hebel 10 beschrieben. Der Teil 21 des Mietallhebels 10 ist gehärtet und arbeitet mit dem gehärteten Metallankerteil 17 zusammen. Das untere Ende jedes Ankers 17 ist an einer Steuerplatte 24 befestigt, die mit zwei Schrauben 22 an einer Halteschiene 23 angeklemmt ist. Die Platte 24 ist von der unteren Abschlußkappe 30 für den Kern, des Relais 18 und auch von der Halteschiene 23 getrennt. Die Stellung des Ankers 17
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relativ zu dem Relais.18 und der Vorsprung 21 an Der.. Papierstreifen, der gelocht werden soll, wird
dem Hebelarm 10 kann durch-Einlegen von Zwischen- zwischen einer Führungsplatte 41 über den Stan'z-
lagen zwischen die Platte 24 und die Halteschiene 23 nadeln 66 (in einer Richtung von rechts nach links
einjustiert werden. [Fig. 3]) durch die Vorschubklinke 38 (Fig. 1, 2, 3) ' Dieses Einjustieren des. Ankers 17 wird in der. 5" transportiert, auf der sich vier Zähne 39 befinden
Weise-vorgenommen,, daß.,-.,wenn ein Nocken auf der (Fig.. 3): Die.. Vorschubklinke 38, die von zwei
Nockenscheibe auf der Nockenwelle 7 in Kontakt mit Schwinghebeln 35 und 36 getragen wird (Fig. 1, 2, 3),
der Rolle 19 auf dem Hebel 10 kommt, der Vorsprung trägt Federn 43 und 44, die dauernd die Zähne 39 auf
21 am Hebel 10 von- dem Anker 17 hochgehoben den Papierstreifen herunterdrücken. Die Schwingwirdi. Dadurch^ daß der Vorsprung 21 am Hebel 10 io hebel 35 und 36 sind um den Punkt 64 (Fig. 3) dreh-
nicht mehr am Anker 17 aufliegt, ist gewährleistet, bar und versuchen eine Drehung im Uhrzeigersinn
daß im Augenblick des Anziehens des Ankers 17 des um den Punkt 64 durchzuführen unter der Einwir-
Relais 18 keine Reibung zwischen dem Vorsprung 21 kung von Feder 63. Die Rollen 62, die an den
und dem Anker 17 auftritt. Schwinghebeln 35 und 36 sitzen, werden auf diese
Der Anker 17 wird durch die Feder 20 in seiner 15 Weise in Kontakt mit den Kontaktscheiben auf der
Stellung gehalten, die den Vorsprung 21 auf das Ende Nockenwelle 6 gebracht, wenn die Schwinghebel 35
des Ankers 17 legt, bis der Nocken auf der Nocken- und 36 sich frei unter der Wirkung von Feder 63 be-
welle 7 den Anker durch Anheben freigibt. War das wegen können. Die Schwinghebel 35, 36 sind mit
Relais 18 bei dem vorhergehenden Zeichenschritt einer Druckplatte 37 vereinigt, die an einer solchen stromlos, dann wird der Vorsprung 21 durch den 20 Stellung angeordnet ist, daß sie sich an die Platte 60,
Anker in der dargestellten Lage gehalten, wurde hin- die auf Vorschubfreigabegabeln 57 befestigt ist, an-
gegen das Relais 18 beim vorhergehenden Zeichen- lehnt. Eine Bewegung der Schwinghebel 35, 36 ist
schritt unter Strom gesetzt, dann wird der Anker 17 dann verhindert, wenn der Vorschubfreigabehebel 57
in seiner angezogenen Stellung durch den Vorsprung und die Platte 60 sich in ihrer normalen Ruhestellung
21 gehalten. 25 befinden, die in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Zeichenschritte werden über einen Kommu- Ist eine Zeichenkombination gelocht, dann wird der tator 27 (Fig. 2) und Bürsten 28 und 29 einen Vorschubhebel 11 durch Steuerung seines Relais freikurzen Augenblick (ungefähr IV2 Millisekunden ist gegeben und bewegt sich unter dem Einfluß der zweckmäßig) gegeben, bevor die Rollen 19 durch die Nockenwelle 6 in ähnlicher Weise, wie dies für den Nocken der Nockenscheibe- auf den Nockenwellen 6 30 Hebel 10 beschrieben wurde. Sobald sich der Hebel und 7 angehoben sind. Hierdurch wird das Relais 18, 11 nach unten bewegt, nimmt ein Stift 67 den Hebel das bei einem Schritt, de£ gelocht werden soll, Strom 34 mit nach unten und veranlaßt den Schwinghebel 57 erhält, in den Stand gesetzt, seinen Kraftfluß auf- sich entgegen der Wirkung der Feder 61 zu drehen, zubauen, bevor es von seiner Federvorspannung über Das Drehen des Schwinghebels 57 bewirkt die Beden Hebel 10 und Vorsprung 21 freigegeben wird. 35 wegung der Platte 60 und bringt sie außer Berührung Ein Relais, das bei einem vorangegangenen Schritt der Druckplatte 37, so daß die Schwinghebel 35 und 36 Strom erhielt und bei dem nächsten Zeichen keinen sich frei unter dem Einfluß der Federn 63, der Rollen Strom, hat dann Zeit, stromlos zu werden, bevor 62 und der Nockenscheibe 6 bewegen können. Die irgendwelche Bewegungen der Hebel für das nächste relative Stellung der Rollen 19 und 62 in Hinsicht Zeichen einsetzen. 40 auf die Nockenscheibe 6 ist derart, daß die Bewegung
Das Relais 18 und der Anker 17, die den Hebel 10 der Schwinghebel 35 und 36 nach der Bewegung der steuern, werden über eine' Spule 26 betätigt, die den Stanzhebel 8 bis 10, 12 bis 16 stattfindet,
geblätterten Eisenkern des Relais umgibt. Der Eisen- Sobald die Schwinghebel 35 und 36 sich bewegen, kern wird an seinen. Enden mit Kappen 30 und werden die Zähne 39 nach rechts gebogen (Fig. 3), und Madenschrauben 31 zusammengehalten und ist an der 45 zwar über die Oberfläche des Papierstreifenis, wobei Halteschiene 23 mit Schrauben 32 befestigt. Beim irgendwelche Rückwärtsbewegungen des Papier-Anziehen des Relais 18 bewegt sich der Anker 17 ent- Streifens während dieser Bewegung durch Zähne auf gegen der Wirkung der Feder 25 und kehrt durch einer Klinke 45 verhindert werden. Daraufhin werden diese Feder 25 wieder in die Stellung zurück, die die Zähne39 wieder nach links, d.h. nach vorn ge-Fig. 3 zeigt, wenn das Relais 18 stromlos wird und 50 stoßen. Während, der Vorwärtsbewegung der Schwingder Vorsprung durch die nächsten Nocken auf der hebel 35 und 36 werden die Zähne 39 nach' unten Nockenwelle 7 angehoben wird. durch Federn 43 und 44 gedrückt, greifen den Papier-
Der Vorsprung 21 auf dem Hebel 10 wird nicht streifen und befördern ihn vorwärts. Die Zähne 40 unter Federwirkung auf den Anker 17 gezogen, wenn (Fig. 1) sind auf der Führungsplatte 41 zwischen den die Rolle 19 durch einen Nocken auf der Nocken- 55 Zähnen 39 vorgesehen, und sie verhindern, daß der scheibe der Nockenwelle 7 angehoben wird. Der Papierstreifen vor den Zähnen 39 Falten schlägt. So-Anker 17 kann sich dann beim Anziehen des Relais bald die Schwinghebel 35 und 36 ihre Vorwärtsbe-18 frei bewegen. Der Hebel 10 steht dann unter der wegung vollendet haben, wird die Platte 60 auf dem Einwirkung der Nockenscheibe 7. Seine Rolle 19 folgt Vorschubfreigabehebel 57 aufwärts bewegt, und zwar dann dem Umriß des Nockens auf der Nockenscheibe 7 60 in eine Stellung hinter die Druckplatte 37 und verunter der Einwirkung der Feder 20. Der Umriß des hindert die Bewegung der Schwinghebel 35 und 36 Nockens ist vorzugsweise derart gestaltet, daß die so lange, bis ein anderes Zeichen gelocht wird.
Stanznadel 66, betätigt durch den Schwinghebel, die Ein Ansatz 42 (Fig. 1 und 3) ist auf der entgegengrößte Geschwindigkeit erhält, wenn sie das Papier gesetzten Seite der Vorschubklinke 38 an den Zähnen durchstößt. 65 39 angeordnet und bringt die Klinke 38 um den
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen Mittelpunkt ihrer Lagerung ins Gleichgewicht. In die Nockenscheiben auf der Nockenwelle 7 sechs den Fig. 4 und 5 ist ein Hilfsantrieb für die Auf-Nocken. Eine derartige Nockenscheibe kann dann wickelspule für den Papierstreifen dargestellt, die mit sechs Zeichenschritte während jeder Umdrehung der dem Empfangslocher der Fig. 1 bis 3 zusammen-Nockenwelle lochen. ....." 70 arbeitet. Der Papierstreifen 46, der zu dem Empfangs-
locher geführt wird, läuft über eine kleine Führungsrolle 47, die an einem Arm 48 befestigt ist. Wenn der Papierstreifen durch die Zähne 39 (Fig. 1 und 3) nach vorn transportiert wird, wie es schon beschrieben wurde, bewegt die Spannung des Papierstreifens den Arm 48 entgegen der Wirkung einer Feder 49 in die Stellung, die in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Die Bewegung des Armes 48 veranlaßt das Friktionsrad 50, das in der Ruhestellung in Kontakt mit dem Mittelpunkt einer Friktionsscheibe 51 steht, die in dauernder Umdrehung durch eine Welle 53 gehalten wird, sich nach der Seite vom Mittelpunkt der Friktionsscheibe 51 fortzubewegen. In dieser Stellung wird das Friktionsrad 50 durch diese Friktionsscheibe 51 angetrieben und treibt dann eine Scheibe 52 an, die wiederum die Aufwickelspule 56 über die Zahnräder 54 und 55 rotieren läßt. Sobald die Spule 56 umläuft, läßt der Zug in dem Papierstreifen 46 nach, und der Arm 48 bewegt das Friktionsrad 50 in den Mittelpunkt der Scheibe 51 zurück und wird in dieser Stellung durch die Friktionsscheibe 51 nicht mehr angetrieben.
Wenn die Aufwickelspule 56 zu schnell läuft und die Spannung des Papierstreifens 46 auf einen derartigen Betrag gesunken ist, daß die Feder 49, der Arm 48 und das Friktionsrad 50 auf die entgegengesetzte Seite von dem Mittelpunkt der Friktionsscheibe 51 hinbewegt wird (diese Stellung ist in Fig. 4 und- 5 dargestellt), dann wird das Friktionsrad in der umgekehrten Richtung durch die Scheibe 51 angetrieben, und die Spule 56 nimmt dann den Überschuß an abgespultem Papier 46 so lange auf, bis das Friktionsrad 50 sich wieder in dem Mittelpunkt der Scheibe 51 befindet und nicht mehr angetrieben wird.
Der Empfangslocher gemäß der Erfindung läßt sich mit Vorteil auch bei Rechenmaschinen verwenden, bei denen ein Nachrichteninhalt in Form einer Lochkombination auf einem Lochstreif en für die Abtastung gespeichert werden soll. Die bekannten Streifenlocher arbeiten nämlich im Vergleich zu der großen Geschwindigkeit, mit welcher der Nachrichteninhalt von der Rechenmaschine gegeben wird, sehr langsam, so daß wertvolle Rechenzeit während des Lochvorganges verlorengeht.
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Claims (7)

Patentansprüche:
1. Empfangslocher mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit, zum Lochen der Schritte einer Zeichenkombination, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Schritt ein Relais und ein unter Federwirkung stehender mehrarmiger Hebel angeordnet ist, der über einen Vorsprung an dem einen seiner Hebelarme durch den Anker dieses Relais am Einfallen auf eine Nockenscheibe mit einer Rolle, die sich an seinem zweiten Hebelarm befindet, verhindert ist und beim Einfallen dieser Rolle in die Nockenscheibe die mit seinem dritten Hebelarm in direkter Verbindung stehende Stanznadel betätigt.
2. Empfangslocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über einen mit der Nockenscheibe über eine Achse in fester A^erbindung stehenden Kommutator der Zeichenstrom der Spule des Relais kurz vor dem Anheben der Rolle am mehrarmigen Hebel zugeführt und beim Abheben des Vorsprungs am anderen Arm des mehrarmigen Hebelarms von dem Anker des Relais der Relaisanker ohne Behinderung angezogen wird und dabei der mehrarmige Hebel mit seinem Vorsprung an dem angezogenen Anker vorbeigleitet und ihn auf diese Weise verriegelt, beim Einwirken des nächsten Nockens der umlaufenden Nockenscheibe jedoch der Relaisanker wieder entriegelt wird' und sich unter Federwirkung beim stromlos gewordenen Relais wieder unter den Vorsprung an dem Arm des mehrarmigen Hebels legt.
3. Empfangslocher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrarmigen, Hebel zugleich betätigt werden.
4. Empfangslocher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais für die Schritte einer Zeichenkombination in zwei Gruppen angeordnet sind und weiterhin zwei Nockenscheiben auf zwei Nockenwellen sich befinden, die gleichzeitig zur Betätigung der mehrarmigen Hebel angetrieben werden, die durch beide Relaisgruppen beeinflußt werden.
5. Empfangslocher nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben mit einer Vielzahl von Nocken versehen sind, um die mehrarmigen Hebel in einer Mehrzahl von Zeiten während jeder Nockenscheibenumdrehung zu betätigen.
6. Empfangslocher nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schwinghebel eine Klinke mit Zähnen- tragen, die mit dem gelochten Papierstreifen unter einem stampfen Winkel in der Richtung, in der der gelochte Papierstreifen transportiert werden soll, in Berührung kommen, und zwar daß weiterhin Federn angeordnet sind, die die Schwinghebel in Kontakt mit den Nockenscheiben bringen, und die Klinke mit den- Zähnen gezwungen wird unter dem Einfluß dieser Nockenscheiben eine hin- und hergehende Bewegung auszuführen, und daß diese Bewegung so lange verhindert wird, bis eine Zeichenkombination gelocht ist.
7. Empfangslocher nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufwickelspule für den Papierstreifen vorgesehen ist, die über eine dauernd angetriebene Friktionsscheibe angetrieben wird, bei der das Friktionsrad normal in der Mitte dieser Scheibe steht und der Papierablauf aus der Spule durch entsprechendes radiales Hin- und Herschieben des Friktionsrades auf der Friktionsscheibe entsprechend geregelt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©. 909 560/223 6.59
DEH26930A 1955-05-05 1956-05-02 Empfangslocher mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit Pending DE1061103B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB13019/55A GB795611A (en) 1955-05-05 1955-05-05 Improvements in high-speed perforators for recording information

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1061103B true DE1061103B (de) 1959-07-09

Family

ID=10015332

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH26930A Pending DE1061103B (de) 1955-05-05 1956-05-02 Empfangslocher mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit

Country Status (6)

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US (1) US2960163A (de)
BE (1) BE547501A (de)
DE (1) DE1061103B (de)
FR (1) FR1153465A (de)
GB (1) GB795611A (de)
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