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DE1060839B - Signaleinrichtung bei Horizontalkokskammerofenbatterien - Google Patents

Signaleinrichtung bei Horizontalkokskammerofenbatterien

Info

Publication number
DE1060839B
DE1060839B DEK26384A DEK0026384A DE1060839B DE 1060839 B DE1060839 B DE 1060839B DE K26384 A DEK26384 A DE K26384A DE K0026384 A DEK0026384 A DE K0026384A DE 1060839 B DE1060839 B DE 1060839B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dial
switch
current
target
works
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK26384A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Fricke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK26384A priority Critical patent/DE1060839B/de
Publication of DE1060839B publication Critical patent/DE1060839B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B41/00Safety devices, e.g. signalling or controlling devices for use in the discharge of coke
    • C10B41/02Safety devices, e.g. signalling or controlling devices for use in the discharge of coke for discharging coke

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Überwachung der Stellung von Ausdrückmaschine und Führungswägen bei Horizontalkokskammerofenbätterien.
Einrichtungen, die diesem Zweck dienen, sind in vielfacher Form schon vorgeschlagen worden. Unter diesen Vorschlägen sind solche, bei denen die Fahrbewegung der Maschinen elektrische Impulse auslost, die ihrerseits elektrische Einrichtungen betätigen, über die, wenn beide Maschinen vor demselben Ofen stehen, vom Führungswagen aus ein elektrischer Stromimpuls geleitet wird, der auf der Ausdrückmaschine die Verriegelung des Druckmotors aufhebt, so daß der Ausdrückvorgang beginnen kann.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die bekannten Einrichtungen dieser Art zu verbessern und gegen Störungen, die insbesondere in einem Versagen der elektrischen Schalteinrichtungen bestehen können, so zu sichern, daß das Ausdrücken des Kokses grundsätzlich nur erfolgen kann, wenn beide Maschinen vor demselben Ofen stehen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung besteht im wesentlichen darin, daß auf jeder Bedienungsmaschine je ein durch die Bewegung des jeweiligen Fahrmotors betätigtes, den tatsächlichen Stand der Maschinen aufnehmendes Schaltwerk als Istwerk angeordnet ist und daß den Istwerken Sollwerke zugeordnet sind, welche durch unabhängige, zahlenmäßig der zu drückenden Kokskammer entsprechende Stromimpulse gleichzeitig und in gleicher Weise betätigt werden, wobei sämtliche Ist- und Sollwerke in elektrischer Hintereinanderschaltung in einem Stromkreis liegen, der gleichzeitig den auf dem Führungswägen angeordneten Schalter für die Verriegelung des Druckmotors und das auf der Ausdrückmäschine angeordnete Verriegelungsschütz für den Druckmotor umfaßt.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erreicht man, daß zur signalmäßigen Verknüpfung bzw. Verriegelung der beiden Bedienungsmaschinen nur eine Schleifleitung erforderlich ist und das Freigabesignal für den Beginn des Drückens nur von der Koksseite auf die Maschinenseite übertragen werden kann, wenn beide Maschinen vor demselben Ofen stehen.
Weitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen.
Abb. 1 zeigt in einem Prinzipschaltbild die elektrische Verknüpfung der Überwachungseinrichtungen auf den beiden Bedienungsmaschinen;
Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Zusammenarbeitens zwischen Soll- und Istwerk auf einer Maschine.
Die erfindungsgemäße Einrichtung, wie sie in Abb. 1 schematisch dargestellt ist, besteht aus dem Wählwerk I, dem Signalwerk II auf dem Kokskuchen-Signaleinrichtimg
bei Horizontalkokskammerofenbatterien
Anmelder:
Heinrich Koppers
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Essen, Moltkestr. 29
Martin Fricke, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
führungswägen und dem Signal werk III auf der Ausdrückmaschine. Die beiden Signal werke sind miteinander über das Wählwerk mittels der Schleif leitungen 1 und 2 elektrisch verbunden. Der Einfachheit halber sind gleichartige Einrichtungen bei den Signaleinrichtungen der beiden Maschinen mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die ganze Einrichtung arbeitet wie folgt:
Ehe die beiden Bedienungsmaschinen vor dem zu drückenden Ofen vorfahren, wird von einer zentralen Stelle aus durch den Schichtführer mittels des Wähloder Befehlswerkes I die zu drückende Kammer vorgewählt. Das Vorwählen kann beispielsweise mit einer Wählerscheibe 3 erfolgen, die entweder in einer einzigen Ausführung oder an mehreren Stellen der Batterie in Parallelschaltung in mehrfacher Ausführung vorgesehen ist. Bei Betätigen der Wählerscheibe 3 werden die Schleif leitungen 1 und 2 an die Kontakte d und e der Stromquelle 4 gelegt. Die Stromquelle 4, die eine konstante Gleichspannung liefert, erzeugt mittels der Wählerscheibe 3 Stromimpulse, die folgenden Stromkreis durchlaufen: Von Kontakt e läuft der Impuls zunächst über die Schleifleitung 1 der Maschinenseite auf den Schleifbügel 5, weiter über die als Stromtor arbeitende Gleichrichterzelle 6 zu dem Sollwerk 7. In dem Sollwerk 7 wird durch die Stromimpulse ein magnetisches System betätigt, das ähnlich wie ein Telefonwähler arbeitet und bestimmte elektrische Wege schaltet. Der Impuls verläßt dann das Sollwerk 7 über die Erdleitung 8, gelangt dann über Erde zu der entsprechenden Erdleitung 8 auf die Koksseite der Batterie, verursacht in dem entsprechenden Sollwerk 7 eine gleiche Einstellung von Strom-
909 560/181
3 4
kreisen wie auf der MascKinenseite und läuft dann Die in "derABb. 1 in schematischer Form dargestellüber die Gleichrichterzelle 6 und den Schleif bügel .5 ten Einrichtungen 7,12 und 13 sind in der Abb. 2 an auf der Koksseite über die Schleifleitung 2 zu dem einem speziellen Beispiel näher erläutert. Es wird je-Kontakt d und damit zur Stromquelle 4 zurück. Durch doch darauf hingewiesen, daß die in Abb. 2 dardie Vorwahl sind also auf beiden Maschinen mittels 5 gestellte Ausführungsform nur beispielsweise zu elektrischer Impulse bestimmte Stromkreise geschaltet gelten hat und daß andere Ausführungsformen, die worden. Sobald die Vorwahl beendet ist, werden die den gleichen Zweck erfüllen, ebenfalls als in den beiden Schleif leitungen 1 und 2 automatisch an die Bereich der vorliegenden Erfindung gehörend anKontakte b und c der Stromquelle 9 gelegt. Die Strom- gesehen werden.
quelle 9 ist so gepolt, daß die Schleifleitung 1 nun- io Die Vorwahl der zu drückenden Kammer mit Hilfe mehr das entgegengesetzte elektrische Potential wie der Wählerscheibe 3 erfolgt auf folgende Weise: Die vorher aufweist. Sobald der Druckknopfschalter 10 durch Betätigung der Wählerscheibe im Wählwerk I auf dem Führungswagen betätigt wird, fließt ein erzeugten Impulse gelangen über die Schleifleitung 1 Strom durch folgenden Stromkreis: Von Kontakt b und den Schleifbügel 5 auf das Sollwerk 7, welches über die Schleifleitung 1, den Schleif bügel 5, die als 15 aus einem Verteiler 7 a und den beiden Schubmagneten Stromtor arbeitende Gleichrichterzelle 11, eine noch 7 & und 7 c eines für zwei Dekaden vorgesehenen Vornäher zu beschreibende Schalteinrichtung 12 zum nun- wählers besteht. Der Schubmagnet 7 δ stellt dabei den mehr geschlossenen Schalter 10 und von dort über die Schleifer auf die gewählten Zehnerzahlen und der Leitung 33 nach Erde. Über. Erde gelangt der Strom Schubmagnet 7c den entsprechenden Schleifer auf die wieder in den entsprechenden Stromkreis der Ma- 20 gewählten Einerzahlen ein. Die Kontakte der Vorschinenseite, durchfließt zunächst die Schützspule 31 - wähler 23 α und 23 b sind mit entsprechenden Konfür den Druckmotor 32, dann die Schalteinrichtung 12 takten von Kontaktringen 24 a und 24 & leitend verauf der Maschinenseite und die Gleichrichterzelle 11 bunden. Über die Kontakte der Kontaktringe 24 α und und gelangt von dort über den Schleifer 5 und die 24 & schleifen Kontaktarme 25 α und 25 b, die ihrer-Schleifleitung 1 zurück zum Pole der Stromquelle9. 25 seits mechanisch fest mit den Naben 26α und 26& Wegen der entgegengesetzten Polung der Gleich- verbunden sind. Die Nabe 26 a sitzt lose und die richterzellen 6 und 11 auf den beiden Maschinen sind Nabe 26 b fest auf der Welle 27. Wenn nun die Beder Impulsstromkreis für die Istwerke 13 und der zu- dienungsmaschine längs der Ofenbatterie verfährt, letzt beschriebene Signalstromkreis, in welchem das wird der Anschlag 15 von dem Rollenschalter 14 ab-Druckmotorschütz liegt, unabhängig voneinander. 30 getastet, welcher in seiner obersten und untersten
Auf die Schalteinrichtung 12 wirkt außer dem Soll- Stellung je einen Kontakt schließt. Der dadurch entwerk7 auch das Istwerk 13 ein. Das Istwerk 13 wird stehende Stromstoß betätigt über das Schaltwerk 16 α, beeinflußt von der Fahrbewegung der beiden Ma- welches vom Fahrtrichtungsschalter 16 gesteuert wird, schinen. Werden die Maschinen vor der Koksofen- den einen der Schrittmotoren 28. Diese treiben über batterie verfahren, so wird durch Berührung des 35 eine entsprechende Zahnradübersetzung 29 die Welle Rollenschalters 14 mit einem jeder Kokskammer zu- 27 an. Je Stromstoß dreht sich der jeweils eingeschalgeordneten Anschlag 15 das aus zwei Schrittmotoren tete Motor um 90°, macht also bei der Fahrt der bestehende Istwerk 13 betätigt, wobei durch die je- Maschine von einer Kammer zur nächsten eine weiligen Fahrtrichtungsschalter 16 entweder der eine Drehung von 180°. Die Drehbewegung der festen oder andere Schrittmotor benutzt wird, wie in Abb. 2 40 Nabe 26 b wird auf die lose Nabe 26 α nach Art der noch näher gezeigt wird. bekannten Schrittzählwerke über das Zahnrad 30 über-
In der Schalteinrichtung 12 werden nun die Be- tragen. Durch geeignete Wahl der Übersetzungsverwegungen der Sollwerke 7 "und der Istwerke 13 derart hältnisse kann man erreichen, daß die Nabe 26 α eine miteinander gekuppelt, daß der durch Betätigung des Zehntelumdrehung macht, wenn die Nabe 26 & eine Druckschalters 10 geschlossene Stromkreis nur dann 45 volle Umdrehung ausgeführt hat, entsprechend zwanzig einen Stromlauf und damit ein Entriegeln des Schritten des jeweiligen Schrittmotors. Die Naben Schützes 31 zuläßt, wenn beide Maschinen nicht nur sind untereinander elektrisch leitend verbunden, vor dem gleichen Ofen stehen, sondern auch vor dem Wenn die Vorwahl in der vorbeschriebenen Weise Ofen, der durch Betätigung der Wählerscheibe 3 vor- erfolgt und beide Maschinen vor der zu drückenden gewählt worden ist. Es ist nun vorgesehen, daß der 50 Kammer stehen, wird durch den Maschinisten auf Druckschalter 10 erst dann den für die Freigabe des dem Führungswagen der Druckschalter 10 betätigt. Schützes des Druckmotors vorgesehenen Stromkreis Dann fließt ein Strom aus der im Wählwerk I vorschließt, wenn die Wanne eingefahren ist und mittels gesehenen Stromquelle 9 über die Schleifleitung 2 des eines Verriegelungshebels 17 der Verriegelungskontakt Führungswagens, den Schleifer 5 zu dem Schaltwerk ■18 geschlossen ist. Sobald der Ausdrückvorgang be- 55 7α, von dort über den Schleifer des Vorwählers 23α endet ist, kann mit Hilfe des Druckmotorwende- zu dem entsprechenden Kontakt des Kontaktringes schalters 19 die Bewegungsrichtung der Druckstange 246, weiter über den Kontaktarm 25 & und die Nabe umgekehrt werden, und gleichzeitig kann ebenfalls 26 b auf die Nabe 26 α und weiter über den Kontaktmit Hilfe des Schalters 20 auch der die Wannen- arm 25 a zu dem Vorwähler 23 & und über dessen bewegung verursachende Motor in seiner Lauf rieh- 60 Schleifer und die Schalteinrichtung 7 a und den tung geändert werden. Sobald die Richtungsschalter ■ . Schalter 10 zur Erde. Über die Erde verläuft der 19 und 20 betätigt werden, wird der Strom, der die Strom dann zu dem entsprechenden Erdpunkt auf der Schützspule 31 während des ganzen Ausdrückvor- Ausdrückmaschine in die entsprechende Schalteinganges durchflossen hat, unterbrochen und die Soll- richtung, die der- Strom nunmehr in der umgekehrten werke auf beiden Bedienungsmaschinen wieder in ihre 65 Reihenfolge durchläuft, bis er über den Schleifer 5 Anfangsstellung gebracht, was an dem Erlöschen der und die Schleifleitung 1 wieder zu der Stromquelle 9 Signallampen 21 und 22 zu erkennen ist. Gleichzeitig zurückkehrt.
zeigt das Erlöschen der Signallampe 21 auf dem · Wie insbesondere aus der Abb. 2 zu ersehen ist,
Wählwerk I an, daß eine neue Kammer gewählt sind auf jeder Bedienungsmaschine sowohl die durch
werden kann. 70 das Istwerk 13 betätigten elektrischen Kontakte 24 b

Claims (8)

als auch die durch das Sollwerk 12 betätigten Kontakte 24 a elektrisch hintereinandergeschaltet, und ferner sind die entsprechenden Einrichtungen auf den beiden Maschinen ebenfalls wieder hintereinandergeschaltet. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß Fehler, die sich gegebenenfalls durch unkontrollierbare Übergangswiderstände an den Schleifleitungen ergeben sollten, sich auf beiden Seiten in der gleichen Weise auswirken, so daß grundsätzlich immer beide Maschinen vor dem gleichen Ofen stehen. An der vorstehend beschriebenen Einrichtung lassen sich noch verschiedene Maßnahmen verwirklichen, die die Anwendung der Erfindung verbessern. So ist es beispielsweise möglich, mit der Betätigung der Wählerscheibe eine weitere Vorrichtung zu beeinflüssen, die die gewählte Nummer und die jeweilige Zeit, bei der die Wahl erfolgt, aufschreibt. Ferner kann man in dem Wähl werk I eine Kontrollvorrichtung 34 vorsehen, die überwacht, ob die auf der Wählerscheibe 3 gewählte Zahl auch mit der Zahl der Impulse, die das Sollwerk betätigt haben, übereinstimmt. Sieht man eine solche Kontrolleinrichtung 34 vor, so erreicht man nicht nur, daß die beiden Bedienungsmaschinen immer vor dem gleichen Ofen stehen, sondern auch vor dem Ofen, der mittels der Wählerscheibe 3 vorgewählt worden ist. Statt der Wählerscheibe kann man auch andere geeignete Mittel vorsehen, um eine bestimmte Anzahl von Stromimpulsen zu erzeugen, beispielsweise durch ein entsprechendes Relaissystem, durch Druckknöpfe gesteuert, wie es bereits für Fernsteuerzwecke verwendet wird. Man kann ferner auch Programmschalter anwenden, die für eine ganze Schicht die in dieser Schicht zu drückenden Ofennummern aufspeichern und in einer bestimmten zeitlichen Reihenfolge schalten. An der im vorstehenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Einrichtung sind noch gewisse schaltungstechnische Änderungen möglich, die allerdings das Prinzip der Erfindung nicht berühren. So ist es beispielsweise möglich, die in dem Wählwerk I (Abb. 1) vorgesehene Gleichstromquelle in die vom Schalter 10 nach Erde führende Leitung 33 zu legen, derart, daß der Mittelpunkt dieser Stromquelle geerdet wird. Der Schalter 10 wird dann so ausgestaltet, daß er in seiner Ruhestellung den Vorwählstromkreis freigibt und diesen bei Schalterbetätigung unterbricht. Im Wählwerk I fallen dann die Stromquellen fort. Die Wählerscheibe 3 wird mit einem gewöhnlichen Unterbrecher gekoppelt, der während des Vorwählens automatisch geschlossen, sonst aber geöffnet ist. Ist durch die Betätigung des Schalters 10 der Signalstrom eingeschaltet, so sorgt eine die beiden Schleif leitungen innerhalb des Wähl Werkes I verbindende Serienschaltung einer zusätzlichen Gleichrichterzelle und Glühlampen dafür, daß man im Bereich der Wählerscheibe von dem Fließen des Signalstromes Kenntnis hat (die Glühlampe leuchtet dann nämlich), so daß eine Betätigung der Wählerscheibe während dieser Zeit nicht erfolgt. Gegebenenfalls kann man den Glühlampenstrom auch zur mechanischen Verriegelung der Wählerscheibe heranziehen. Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Überwachung der Stellung von Ausdrückmaschine und Führungswagen bei Horizontalkokskammerofenbatterien, wobei vom Führungswagen aus über Schleifleitungen zur Ausdrückmaschine ein elektrischer Signalimpuls übertragen wird, der die Verriegelung des Druckmotors dann aufhebt, wenn beide Maschinen vor dem gleichen Ofen stehen, gekennzeichnet durch je ein durch die Bewegung des jeweiligen Fahrmotors betätigtes Istwerk (13) auf jeder Bedienungsmaschine und den Istwerken zugeordnete Sollwerke (7), welch letztere durch unabhängige, entsprechend der zu drückenden Kokskammer gewählte, mit Hilfe einer an sich bekannten Wählerscheibe (3) erzeugte Stromimpulse gleichzeitig und in gleicher Weise betätigt werden, wobei sämtliche Ist- und Sollwerke in elektrischer Hintereinanderschaltung in einem Stromkreis liegen, der gleichzeitig den auf dem Führungswagen angeordneten Druckknopfschalter (10) für die Verriegelung des Druckmotors (32) und das auf der Drückmaschine angeordnete Verriegelungsschütz für den Druckmotor umfaßt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Wählerscheiben (3) in Parallelschaltung an verschiedenen Stellen der Batterie angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die entsprechend der Betätigung der Wählerscheibe die gewählte Nummer und die jeweilige Uhrzeit aufschreibt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kontrollvorrichtung, die die zu den Sollwerken ausgeschickten Stromimpulse mit der auf der Wählerscheibe gewählten Zahl vergleicht, um bei Nichtübereinstimmung ein entsprechendes Warnsignal zu geben.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein für Fernsteuerungszwecke an sich bekanntes Relaissystem als Quelle der für die Betätigung der Sollwerke benötigten Stromimpulse.
6. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 5, gekennzeichnet durch einen Drückzeit und Ofennummer miteinander verbindenden Programmschalter zum Auslösen der für die Betätigung der Sollwerke benötigten Stromimpulse.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollwerke selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, wenn die Wanne auf dem Führungswagen bzw. die Druckstange auf der Ausdrückmaschine zurückgefahren werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei der jeweiligen Fahrtrichtung zugeordnete Schrittmotoren (28) für die Istwerke (13) und ferner Rollenschalter (14), die beim Anstoßen von an jedem Ofen zugeordneten Anschlägen (15) Impulse für die Schrittmotoren auslösen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 560/181 6.59
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3124736A (en) * 1964-03-10 Automatic controls for positioning a machine
DE2701930A1 (de) * 1977-01-19 1978-07-20 Still Fa Carl Verfahren zur erfassung und kontrolle der positionen von bedienungsmaschinen fuer horizontale verkokungsofenbatterien und vorrichtung zu seiner durchfuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3124736A (en) * 1964-03-10 Automatic controls for positioning a machine
DE2701930A1 (de) * 1977-01-19 1978-07-20 Still Fa Carl Verfahren zur erfassung und kontrolle der positionen von bedienungsmaschinen fuer horizontale verkokungsofenbatterien und vorrichtung zu seiner durchfuehrung

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