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DE1060873B - Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mittels Saugern mit Einrichtung zum Abfuehlen der Stapeloberseite - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mittels Saugern mit Einrichtung zum Abfuehlen der Stapeloberseite

Info

Publication number
DE1060873B
DE1060873B DEH25178A DEH0025178A DE1060873B DE 1060873 B DE1060873 B DE 1060873B DE H25178 A DEH25178 A DE H25178A DE H0025178 A DEH0025178 A DE H0025178A DE 1060873 B DE1060873 B DE 1060873B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
suction device
sensing
suction
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH25178A
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Wilbur Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harris Corp
Original Assignee
Harris Intertype Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harris Intertype Corp filed Critical Harris Intertype Corp
Priority to DEH25178A priority Critical patent/DE1060873B/de
Publication of DE1060873B publication Critical patent/DE1060873B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mittels Saugern mit Einrichtung zum Abfühlen der Stapeloberseite Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Vereinzeln und Abheben von Bogen durch Sauger.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf selbsttätige Einrichtungen zum Halten des Saugers in seiner wirksamsten Lage oberhalb des Bogenstapels während geringer Änderungen in der Höhe des Bogenstapels.
  • Bei üblichen Zuführern für Bogen von Bogenstapeln ist eine Einrichtung vorgesehen, welche unter der Steuerung eines Fühlers oder einer die Stapelhöhe abmessenden Einrichtung steht, um den Stapel zeitweilig um ein kleines Ausmaß anzuheben, damit die Oberseite des Stapels in der richtigen Höhe gehalten wird. Zwischen aufeinanderfolgenden Stapelanhebevorgängen wird eine Anzahl Bogen weggenommen, und die Zahl verändert sich mit der Dicke des Vorratsstapels. Bei der Verwendung von großen Bogen ist es üblich, jeden Bogen durch wenigstens zwei Sauger anzuheben, die in Querrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind. Die verschiedenen Teile des Stapels unter diesen beiden Saugern können sich zufolge Luft oder Feuchtigkeit in dem Stapel, insbesondere jedoch zufolge des Vorhandenseins von Farbe oder Druckerschwärze auf den Bogen von einem vorhergehenden Druckvorgang in der Höhe beträchtlich ändern. Diese Änderungen liegen außerhalb der Steuerung des Höhenfühlers.
  • Die Erfindung bezweckt, die Mindesthöhe jedes Saugers selbsttätig zu regeln, wenn er sich abwärts bewegt, um den obersten Bogen von einer durch Streichfinger beeinflußten Gruppe von Bogen abzunehmen und ihn von dem Stapel abzuheben, wobei die Steuerung des einen Saugers unabhängig von der Steuerung für den anderen ist.
  • Es sind ferner Bogenzuführvorrichtungen mit an beiden Enden des Stapels angeordneten Saugern bekannt, bei welchen die in unmittelbarer Nähe der Sauger aufsetzenden Fühler an dem einen Ende des Papierstapels die Lage der Stapeloberfläche, an dem anderen Ende des Stapels aber den Weg der Sauger bis zur Stapeloberfläche beeinflussen. Bei den bekannten Bogenzuführern werden die Saugeinrichtungen beide von ein und derselben Querstange gehalten, so daß sie nicht unabhängig voneinander bewegt und auch nicht unabhängig voneinarider gesteuert werden können. Des weiteren haben diese bekannten Bogenzuführungen den Nachteil, daß, falls der Stapel niedrig ist, sie einen Bogen nicht erfassen können und, falls der Stapel hoch ist, die Saugeinrichtung während des letzten Teils ihrer Rückbewegung dazu neigen würde, die Bogen nach hinten zu stoßen, wodurch diese aufgebauscht werden. Weiterhin haben diese bekannten Bogenzuführungsvorrichtungen den Nachteil, daß, wenn die Saugeinrichtungen in ihrer hinteren Stellung sich entsprechend der abgefühlten Höhe des Stapels nach oben oder nach unten bewegen, sie sich gleichzeitig waagerecht bewegen, so daß sie die Bogen in verschiedenen Abständen von der Vorderkante des Stapels aufijehmen.
  • Demgegenüber bezweckt die Erfindung in erster Linie die Schaffung einerVorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mit einem Paar Saugeinrichtungen, bei welcher die Höhe des Bogenstapels jeweils an zwei in Querrichtung im Abstand voneinander befindlichen Stellen an der Oberseite des Stapels unabhängig abgefühlt wird, in Verbindung mit Einrichtungen, welche durch die die Stapelhöhe abfühlenden Mittel gesteuert werden, um so zu bestimmen, wie weit jede Saugeinrichtung sich nach unten bewegen soll.
  • Ferner bezweckt die Erfindung, eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen zu schaffen, bei welcher die Abwärtsbewegung der Saugeinrichtungen an einer bestimmten Stelle angehalten wird, um mit Sicherheit zu verhindern, daß mehr als ein Bogen vereinzelt wird.
  • Es ist zwar bei Vorrichtungen zum Vereinzeln von Bogen bekannt, Abstreichflnger zu verwenden, jedoch wird zugleich ein Luftstrom verwendet, um die obersten Bogen eines Stapels nach oben zu blasen, wobei der oberste Bogen des nach oben geblasenen Teils gegen einen Draht stößt, welcher bestimmt, wie weit der Bogen sich nach oben bewegen kann. Auch bei dieser bekannten Einrichtung besteht die Gefahr, daß eine Mehrzahl von Bogen jeweils gleichzeitig weggeführt wird.
  • Gemäß der Erfindung sind bei einer Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mit einem Paar Saugeinrichtungen, die oberhalb eines Bogenstapels an in Querrichtung im Abstand voneinander befindlichen Stellen angeordnet und gegen den und von dem Stapel weg beweglich gelagert sind, und mit Fühleinrichtungen zum Abfühlen der Oberseite des Stapels die Fühleinrichtungen mit unabhängigen Fühlerelementen zum unabhängigen Abfühlen der Oberseite des Stapels an jeder dieser Stellen versehen und ferner Mittel vorgesehen, welche durch jedes Fühlerelement gesteuert werden und mit ihrer entsprechenden Saugeinrichtung zusammenarbeiten, um die Abwärtsbewegung der Saugeinrichtung in vorbestimmter Höhe gemäß der abgefühlten Höhe des Stapels an dieser Stelle durch ihr jeweiliges Fühlerelement zu beenden.
  • Nach einer praktischen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher jedes Fühlerelement sich bei jedem vereinzelten Bogen einmal auf und ab bewegen kann und bei welcher die durch die Fühleinrichtung gesteuerten Mittel bewegliche Anschläge, z. B. einen Anschlagnocken, enthalten, sind Verriegelungsmittel vorgesehen, welche die Anschläge in der angetriebenen Lage zeitweilig verriegeln können, während die Saugeinrichtung sich auf dieser vorbestimmten Höhe befindet, so daß die Fühlerelemente unabhängig von der Saugeinrichtung angehoben werden können, ohne die Anschläge zu stören.
  • Naah einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist jedes der Verriegelungsmittel entsprechend der Bewegung seiner zugeordneten Saugeinrichtung gegen den Stapel steuerbar, um die Anschläge in der angetriebenen Lage zu halten, und entsprechend der Wegbewegung der Saugeinrichtung von dem Stapel zur Freigabe des Anschlages steuerbar. Zu diesem Zweck können einstellbare Mittel vorgesehen sein, welche mit jedem Anschlag zusammenarbeiten können, wodurch die vorbestimmte Bewegung der Saugeinrichtung nach oben verändert werden kann, so daß die Vorrichtung damit verschiedenen Arten und Gewichten von Papiermaterial angepaßt werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung arbeitet die durch die Fühlerelemente gesteuerte Einrichtung dahingehend, die Abwärtsbewegung der Saugeinrichtung oberhalb eines vorbestimmten Abstandes von der abgefühlten Höhe des Stapels an der Saugeinrichtung anzuhalten. Nach einer praktischen Ausführungsform der Erfindung kann jedes Fühlerelement ein Streichfinger sein, welcher einen Teil des Stapels abstreicht, wobei der vorbestimmte Abstand der Oberseite des abgestreiften Teiles entspricht.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
  • Fig. 1 ist eine Teilseitenansicht, von der Hinterseite eines Bogenstapels nach vorn gesehen, und zeigt einen Bogenstreichfinger, der weiterhin als Fühler ausgenutzt wird, und einen Sauger zum Vereinzeln und Anheben sowie Teile seiner Steuereinrichtung; Fig. 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 ist eine Teilschnittansicht einer damit zusammenarbeitenden Abstelleinrichtung; die Ansicht verläuft nach der Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht, welche eine abgeänderte Ausführungsform wiedergibt; Fig. 6 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 2, zeigt jedoch den Streichfinger aus der Arbeitsstellung angehoben; Fig. 7 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 3, bei welcher jedoch der Saugerhebel etwas angehoben und in der eingeschobenen Stellung wiedergegeben ist; Fig. 8 ist ein Zeitdiagramm.
  • Gemäß den Fig. 1, 3 und 7 ist 10 eine hohle Verstrebung, welche die nicht dargestellten Seitenteile eines Zuführgestelles wiedergibt. In üblicher Weise kann diese Verstrebung eine Luft- oder eineVakuumleitung sein. Unterhalb der Verstrebung 10 ist eine Welle 11 angeordnet, welche bei jedem Vorschub-Arbeitskreislauf durch eine beliebige, zweckentsprechende Einrichtung um eine Umdrehung gedreht wird. Im Abstand unterhalb der Welle 11 befindet sich eine weitere Welle 12, welche von der Vorschubmaschine fortlaufend angetrieben wird.
  • Auf der Welle 11 ist ein Nocken 13 verkeilt, welcher mit einem Nachlaufteil 14 an einem Streichfingertraghebel 15 im Eingriff steht, der auf der Welle 12 lose angeordnet ist. Der Hebel 15 wird durch die Nocken wirkung aus seiner Stellung in Fig. 2, in welcher der Streichfinger mit dem Stapel in Berührung steht, in seine Stellung gemäß Fig. 6 angehoben, in welcher er sich ausreichend oberhalb des Stapels befindet. Er wird veranlaßt, sich in seine in Fig. 2 dargestellte Stellung nach unten durch eine Spannfeder 16 (Fig. 1) zu bewegen, wenn die Winkellage des Nockens 13 dies erlaubt. Im Hebel 15 befindet sich eine Spindel 17, an deren freiem Ende ein üblicher Streichfinger 18 angeordnet ist. Die Spindel trägt an ihrem gegenüberliegenden Ende ein Kegelritzel 19, welches mit einem Kegelrad 20 kämmt, das auf der Welle 12 aufgekeilt ist, mittels welchem der Streichfinger schnell gedreht wird. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, kann der Kraftarm des Hebels 15 gegabelt sein, um zwei im Abstand voneinander angeordnete Arme 15' zu bilden, zwischen denen der Nachlaufteil 14 gelagert ist. Beim Arbeiten der Maschine bewegt sich der Streichfinger 18 nach unten auf den Stapel und kämmt eine Gruppe von Bogen an der Oberseite des Stapels, wie in Fig. 1 angedeutet ist, hoch und bewegt sich dann nach oben und bleibt für den größeren Teil jedes Arbeitskreislaufes im Abstand von dem Stapel.
  • Gemäß den Fig. 1, 3 und 7 ist auf die Welle 11 ein zweiter Nocken 22 an einer Stelle aufgekeilt, welche von dem Nocken 13 im Abstand angeordnet ist. Dieser Nocken 22 greift an einem Rollennachlaufteil 23 an, welcher in dem Kraftarm eines Hebels 24 getragen ist, der auf der Welle 12 lose angeordnet ist, und das Kraftende des Hebels ist gegabelt, um zwei im Abstand voneinander angeordnete Arme 24' zu bilden, zwischen denen der Nachlaufteil 23 gelagert ist. An dem Arbeitsarm des Hebels 24 ist der den Bogen vereinzelnde und anhebende Sauger 25 und der untere Teil 26 der Saugerverbindung angeordnet; letztere ist von iiblicher Ausführung und ist vorzugsweise ineinandergeschoben, wenn die Mündung des Saugers durch einen Eingriff mit dem Bogen geschIossen ist.
  • Der Nocken 22 dient vermittels seiner Berührung mit dem Nachlaufteil 23 dazu, den Hebel 24 und den Sauger 25 zu dem richtigen Zeitpunkt in dem Arbeitskreislauf anzuheben, während eine Spannfeder 27 dazu dient, den Sauger auf die kritische Stelle nach unten zu drücken, welche durch die selbsttätige Steuerung gemäß nachstehender Beschreibung zugelassen wird. Auf der Welle 12 ist ein Winkelhebel 30 lose angeordnet, in dessen unterem Arm eine Stange 31 fest eingepaßt ist. Ein Ende der Stange 31 ist in einem Arm 32 angeordnet, welcher ebenfalls lose auf der Welle 12 angeordnet ist und welcher sich daher mit dem Winkelhebel 30 dreht und dazu dient, eine Beanspruchung, welche auf die Stange ausgeübt wird, unterstützend aufzunehmen. Ein Vorsprung 34 an dem Hebel 15 ist so angeordnet, daß er mit einer Stange 31 in Berührung kommt, wenn der Hebel sich abwärts schwenkt, um den Greiffinger mit der Oberseite des Stapels in Eingriff zu bringen, und dieser Zustand ist in Fig. 2 dargestellt. An dem oberen Arm des Winkelhebels 30 befindet sich ein Zahnradsektor 35, welcher mit einem Sektor 36 kämmt, der auf der Welle 11 lose angeordnet ist. Mit dem Sektor 36 ist ein Abstellnocken 37 einstückig ausgebildet, der eine exzentrische Nockenfläche hat, mit welcher ein Haken 38 an dem unteren Ende einer Spannfeder 39 verbunden ist, welche an ihrem oberen Ende mit einer festen Säule 40 verbunden ist, mit welcher die Feder 27 ebenfalls verbunden ist. Eine kleine Blattfeder 41, welche an dem Anschlagnocken angeordnet ist, greift an einem an dem Maschinengestell befestigten Lagerarm 42 an, um die Kraft elastisch zu absorbieren, wenn der Abstellnocken sich entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, um seine Bewegung in dieser Richtung unter Einfluß der Feder 39 zu begrenzen. In den Umfang des Nockens 37 ist eine Nut 44 eingeschnitten, welche geneigte oder abgeschrägte Wandungen hat, um das konische Ende 45 an einer Schraube 46 aufzunehmen, welche in einen mit dem Hebel 24 verbundenen Block 47 eingeschraubt ist. Die Schraube 46 kann in dem Block 47 zu Einstellzwecken ein- oder ausgeschraubt werden. Eine Mutter 48 und eine Verriegelungsscheibe 49 auf der Schraube 46 können nach unten gedreht werden, um sich fest gegen die Oberseite des Blockes 47 zu legen und dadurch die Schraube in der eingestellten Lage zu halten. Die Abschrägung an dem konischen Ende 45 der Schraube 46 stimmt im wesentlichen mit der Abschrägung der Seiten der Nut 44 in dem Abstellnocken überein.
  • Wenn daher diese Teile zusammenkommen, was geschieht, wenn der Hebel 24 durch Federwirkung gesenkt wird, erfolgt eine Keilwirkung, aus welcher sich eine reibende gegenseitige Verriegelung zwischen den beiden Abstellelementen ergibt, die nicht nur verhindert, daß der Hebel 24 sich weiter abwärts bewegt, sondern auch den Abstellnocken 37 gegen jedwede Neigung an einer Bewegung zufolge der Abschrägung der Nockenfläche hält, selbst wenn der Hebel 15 möglicherweise außer Berührung mit der Stange 31 angehoben worden ist und daher nicht länger auf den Hebel 30 wirkt, der unter Vermittlung der Zahnradsektoren 35 und 36 Abstellnocken 37 in die Stellung bewegt hat, in welcher die Verkeilungswirkung stattfand.
  • In der in Fig. 5 dargestellten abgeänderten Ausführungsform erfolgt die gegenseitige Verriegelung durch Reibung in ähnlicher Weise durch einen Abstellnocken 37', der einen ebenen und nicht genuteten Umfang hat, an welchem eine Anschlagschraube46' angreift, die eine abgeschrägte Nut 44' hat. Der Block 47' trägt einen Zapfen 51, welcher durch einen Schlitz 52 in der Schraube46' vorsteht, um eine senkrechte Einstellung der Schraube ohne Drehen zu gestatten; die Einstellung erfolgt durch Drehen einer Mutter 48', die auf die Schraube aufgeschraubt ist und mit der Oberseite des Blockes 47' im Eingriff steht, während die Schraube in der eingestellten Lage vermittels einer Verriegelungsmutter 53 gehalten wird, die an der Unterseite des Blockes 47' angreift.
  • Um die Einstellung der Schraube 46 bei einer beliebigen gegebenen Art von Bogenvorrat zu bestimmen, wird die Saugkraft an dem Sauger unterbrochen, und die Maschine läuft an, damit der Streichfinger veranlaßt wird, auf den Bogen zu streichen, und der Sauger 25 veranlaßt wird, wie beim normalen Arbeiten der Maschine sich nach oben und unten zu bewegen.
  • Die Schraube wird dann in einer Richtung oder der anderen gedreht, bis der Sauger sich in der niedrigsten Bewegungslage befindet, in welcher er den obersten der bestrichenen Bogen gerade eben berührt.
  • Die Schraube 46 wird dann in ihrer Stellung verriegelt, die Saugleitung wird geöffnet, und die Einrichtung ist zum Arbeiten fertig.
  • Wie in dem Zeitdiagramm der Fig. 8 angedeutet ist, bewegt sich der Streichfinger auf den Stapel nach unten und bewirkt seine Streichbewegung. Bei einer Abwärtsbewegung verschwenkt er die Stange 31 um die Welle 12, welche den Winkelhebel 30 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Diese Bewegung des Winkelhebels arbeitet vermittels der Zahnradsektoren 35 und 36 dahin, den Abstellnocken 37 aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung in die in Fig. 7 dargestellte Stellung zu verschwenken. Die Streichwirkung beginnt bei etwa 350 nach Beginn des Arbeitskreislaufes und setzt sich bis etwa 450 fort. In der Zwischenzeit hat der Saugerhebel begonnen, sich unter dem Einfluß der Feder 27 abwärts zu schwenken. Nahe dem Ende der Streichwirkung erreicht der Saugerhebel eine Stellung, in welcher das Äbstellelement 46 an dem Abstellnocken 37 angreift und eine weitere Abwärtsbewegung des Saugers genau in der Höhe verhindert,-in welcher er am wirksamsten ist, um einen Bogen, und zwar nur einen einzigen Bogen, aufzunehmen.
  • Diese Stellung des Saugers ist in Fig. 3 in voll ausgezogenen Linien angedeutet. Zu diesem Zeitpunkt ist die Saugwirkung angestellt, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Nun wird der oberste Bogen des gelockerten Stapels gegen den Sauger gezogen, wodurch seine Mündung geschlossen wird. Der Sauger schiebt sich dann in üblicher Weise in die bei 25 a in Fig. 3 dargestellte Stellung nach hinten. Unter der Wirkung der Nocken 13 und 22 beginnen der Streichfingerhebel und der Saugerhebel ihre Bewegung nach oben, wobei der Streichfinger gegenüber dem Sauger etwas vorläuft.
  • Sobald dies eintritt, wird das Abstellelement 46 außer Eingriff mit dem Abstellnocken zurückgezogen, und letzterer verschwenkt sich entgegen dem Uhrzeigersinn unter dem Einfluß der Feder 39, bis er durch Eingriff der Blattfeder 41 mit dem Lagerarm 42 angehalten wird, und diese Bewegung veranlaßt, daß die Zahnradsektoren 36 und 35 den Winkelhebel 30 im Uhrzeigersinn verschwenken, bis die Stange 31 sich in einer Stellung befindet, in welcher der Hebel 15 mit ihr in Eingriff tritt, worauf er sich das nächste Mal abwärts bewegt. Der Sauger hebt daher auf eine vorbestimmte Höhe, wie sie bei 25 b in Fig. 7 angedeutet ist, denjenigen Teil des Bogens, an welchem er angreift, an, wonach die Saugwirkung abgesperrt wird und die Bogenvorführeinrichtungen (nicht dargestellt) in Tätigkeit treten und der Streichfinger und der Sauger während des größeren Teiles des Arbeitskreislaufes dann in der angegebenen Stellung in Ruhe bleiben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mit einem Paar Saugeinrichtungen, die oberhalb eines Bogenstapels an in Querrichtung im Abstand voneinander befindlichen Stellen angeordnet und gegen den und weg von dem Stapel beweglich gelagert sind, um den obersten Bogen anzuheben und vom Stapel wegzuführen, sowie mit Fühleinrichtungen zum Abfühlen der Oberseite des Stapels, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtungen unabhängige Fühlerelemente (18) zum unabhängigen Abfühlen der Oberseite des Stapels an jeder dieser Stellen aufweisen und daß Mittel (30 bis 40) vorgesehen sind, welche durch jedes Fühlerelement (18) gesteuert werden und mit ihrer entsprechenden Saugeinrichtung (25) zusammenarbeiten, um die Abwärtsbewegung der Saugeinrichtung (25) in vorbestimmter Höhe gemäß der abgefühlten Höhe des Stapels an dieser Stelle durch ihr jeweiliges Fühlerelement (18) zu beenden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher jedes Fühlerelement sich bei jedem vereinzelten Bogen einmal auf und ab bewegen kann und die durch die Fühleinrichtung gesteuerten Mittel bewegliche Anschläge, z. B. einen Anschlagnocken, enthalten, gekennzeichnet durch Verriegelungsmittel (44, 45 oder 47', 44') welche die Anschläge in der angetriebenen Lage zeitweilig verriegeln können, während die Saugeinrichtung (25) sich auf dieser vorbestimmten Höhe befindet, wodurch die Fühlerelemente unabhängig von der Saugeinrichtung angehoben werden können, ohne die Anschläge zu stören.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Verriegelungsmittel -entsprechend der Bewegung seiner zugeordneten Saugeinrichtung gegen den Stapel steuerbar ist, um die Anschläge in der angetriebenen Lage zu halten, und entsprechend der Wegbewegung der Saugeinrichtung von dem Stapel zur Freigabe des Anschlages steuerbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einstellbare Mittel (46, 48), welche mit jedem Anschlag (37) zusammenarbeiten können, wodurch die vorbestimmte Bewegung der Saugeinrichtung nach oben verändert werden kann, um sie verschiedenen Arten und Gewichten von Papiermaterial anzupassen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Fühlerelemente gesteuerte Einrichtung dahingehend arbeitet, die Abwärtsbewegung der Saugeinrichtung oberhalb eines vorbestimmten Abstandes von der abgefühlten Höhe des Stapels an der- Saugeinrichtung anzuhalten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fühlerelement- (18) ein Streichfinger ist, welcher einen Teil des Stapels abstreicht, wobei der vorbestimmte Abstand der Oberseite des abgestreiften Teiles entspricht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 519 141, 576 184, 834 1û9,- 925 410, 933 756.
DEH25178A 1955-10-11 1955-10-11 Vorrichtung zum Vereinzeln von Bogen mittels Saugern mit Einrichtung zum Abfuehlen der Stapeloberseite Pending DE1060873B (de)

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