DE1060695B - Waagerecht-Nachformfraesmaschine mit senkrecht stehendem, parallel zueinander verfahrbarem Fraesschlittenstaender und Aufspannteil - Google Patents
Waagerecht-Nachformfraesmaschine mit senkrecht stehendem, parallel zueinander verfahrbarem Fraesschlittenstaender und AufspannteilInfo
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- DE1060695B DE1060695B DEH27322A DEH0027322A DE1060695B DE 1060695 B DE1060695 B DE 1060695B DE H27322 A DEH27322 A DE H27322A DE H0027322 A DEH0027322 A DE H0027322A DE 1060695 B DE1060695 B DE 1060695B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/72—Auxiliary arrangements; Interconnections between auxiliary tables and movable machine elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
DEUTSCHES
Nachformfräsmaschinen mit waagerecht liegender Frässpindel sind meist derart aufgebaut, daß Frässchlittenständer
und Aufspannwinkel bzw. Werkstück sich in senkrechter Anordnung gegenüberstehen, wobei
einer von beiden, bei schweren Maschinen meist der Frässchlittenständer, auf einem Bett parallel zum
anderen verschieblich ist. Der Frässchlitten ist durch ein Vorschubgetriebe vertikal verschiebbar angeordnet
und trägt die horizontal liegende und in dieser Richtung ebenfalls durch ein Vorschubgetriebe verschiebliche
Frässpindel. Der Aufspannwinkel wird meist zweiteilig mit gegeneinander verstellbaren Hälften
ausgeführt und nimmt am unteren Teil das Werkstück und am oberen Teil das Modell auf, das vom Fühler
abgetastet wird. Bei größerem Arbeitsbereich der Maschine erreichen Ständer und Aufspannwinkel bei
dieser Bauart eine beträchtliche Höhe und neigen daher stark zum Schwingen, was sich bei starker
Spanabnahme besonders störend bemerkbar macht. Durch die übereinanderliegende Stellung von Werkstück
und Modell treten die Schwingungen am Modell und damit an der Tasteinrichtung stärker in Erscheinung,
als sie am Fräser erzeugt werden. Dadurch besteht die Gefahr, daß die Tasteinrichtung erheblich
mehr Kommandos gibt, als nach der zu fräsenden Kontur nötig wären. Die Maschine wird damit unruhig,
fällt in ihrer Leistung ab, und das Fräsbild verschlechtert sich. Um diesem zu begegnen, muß der
Aufbau der Maschine wesentlich stärker gehalten werden, als es die Beanspruchung durch den Fräser an
sich erforderlich macht. Es ist an sich bekannt, bei Werkzeugmaschinen zwei Ständer oder Träger miteinander
zu verbinden. Bei diesen Maschinen führen jedoch die miteinander verbundenen Teile während
der Arbeit keine Relativbewegung zueinander aus, sie sind in der gegebenen Stellung durch ein Querhaupt
oder durch Streben fest miteinander verbunden. Bei Auslegerbohrmaschinen hat man bereits das äußere
Ende des Auslegers an einer Säule geführt, die mit ihrem Fuß in einer in der Grundplatte vorgesehenen
kreisförmigen Führung geführt und in der Arbeitsstellung mit dieser verklemmt wird.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, ein Stützglied zwischen Ständer und Aufspannwinkel, an dem einen
Teil fest und an dem anderen Teil in einer Führung gleitend, anzuordnen. Durch diese Maßnahme kann
die Maschine in ihrer Bauart leichter gehalten werden und bleibt ruhig. Vorteilhafterweise wird die Gleitführung
für das Stützglied auf einer am Aufspannwinkel ein- und feststellbaren Schiene angeordnet.
Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den großen und schweren Aufspannwinkel genau zu den Führungsflächen des Bettes für den Frässchlittenständer auszurichten.
Waagerecht-Nachformfräsmasdiine
mit senkrecht stehendem,
parallel zueinander verfahrbarem
Frässchlittenständer und Aufspannteil
Anmelder:
Heyligenstaedt & Comp.,
Werkzeugmaschinenfabrik G.m.b.H.,
Gießen/Lahn
Johann Maas, Gießen/Lahn,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Nach einer weiteren Einzelheit der Erfindung besteht das StützgMed aus einer längisverschieblichen, in
Lagern am Frässchlittenständer und am Aufspannwinkel gelagerten und festlegbaren Stange. Im allgemeinen
ist es vorteilhaft, das Stützglied in Höhe des oberen Endes des Aufspannwinkels anzuordnen, da
sich hier die Schwingungen am meisten auswirken. Nach einer Einzelheit der Erfindung wird noch vorgeschlagen,
das Stützglied in Höhe des oberen Endes des Werkstückaufspannwinkels anzuordnen. Besonders
zweckmäßig ist diese Maßnahme, wenn z. B. die Fräsmaschine, auch ohne Nachformeinrichtung, als
Bohr- und Fräswerk für schwere Arbeiten benutzt wird.
Die Stütze kann auch aus einer Dreiecksverbindung bestehen, beispielsweise aus zwei Stützstangen, deren
eine Enden in einem gemeinsamen Punkte des am Aufspannwinkel gleitenden Teiles und deren entgegengesetzten
Enden in Abstand voneinander am Frässchlittenständer gelagert sind. Besonders bei großem
Abstand des Frässchlittenständers von der Aufspannplatte trägt diese Maßnahme wesentlich dazu bei, die
Stützeinrichtung leicht zu halten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht,
Fig. 2 die Stützvorrichtung von oben und
Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht,
Fig. 2 die Stützvorrichtung von oben und
9C9 559/233
Claims (6)
1. Waagerecht-Nachformfräsmaschine mit senkrecht stehendem, parallel zueinander verfahrbarem
Frässchlittenständer und Aufspannteil, dadurch gekennzeichnet, daß ein Frässchlittenständer (3)
und Aufspannteil (11, 14) miteinander verbindendes, am Frässchlittenständer (3) fest und am Aufspannteil
(11,13,14) gleitend gelagertes Zwischenglied (23, 36, 37) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung für das Stützglied
(23, 36, 37) auf einer am Aufspannwinkel einstell- und festlegbaren Schiene (17) angeordnet
ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied aus
einer längsverschieblichen, in Lagern am Frässchlittenständer und am Aufspannwinkel gelagerten
und festlegbaren Stange (23) besteht.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung
am oberen Ende der Aufspanneinrichtung (14) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung
in Höhe des oberen Endes des Werkstückaufspannwinkels (11) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze aus
einer Dreiecksverbindung besteht, beispielsweise aus zwei Stützstangen (36, 37), deren eine Enden
in einem gemeinsamen Punkt (35) des am Aufspannwinkel gleitenden Teiles (22) und deren entgegengesetzte
Enden in Abstand voneinander am Frässchlittenständer (3) gelagert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 607 282, 669 759,
694;
Deutsche Patentschriften Nr. 607 282, 669 759,
694;
österreichische Patentschrift Nr. 170 912;
schweizerische Patentschrift Nr. 255 163;
USA.-Patentschrift Nr. 2 128 960.
schweizerische Patentschrift Nr. 255 163;
USA.-Patentschrift Nr. 2 128 960.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 559/233 6.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH27322A DE1060695B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Waagerecht-Nachformfraesmaschine mit senkrecht stehendem, parallel zueinander verfahrbarem Fraesschlittenstaender und Aufspannteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH27322A DE1060695B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Waagerecht-Nachformfraesmaschine mit senkrecht stehendem, parallel zueinander verfahrbarem Fraesschlittenstaender und Aufspannteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1060695B true DE1060695B (de) | 1959-07-02 |
Family
ID=7150548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH27322A Pending DE1060695B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Waagerecht-Nachformfraesmaschine mit senkrecht stehendem, parallel zueinander verfahrbarem Fraesschlittenstaender und Aufspannteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1060695B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267063B (de) | 1962-02-27 | 1968-04-25 | Hans Deckel Dr Ing | Nachformfraesmaschine |
| DE3333480A1 (de) * | 1983-09-16 | 1985-04-11 | Manfred 8751 Niedernberg Wanzke | Fraesmaschine |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE607282C (de) * | 1930-12-02 | 1935-08-19 | Wanderer Werke Vorm Winklhofer | Werkzeug- oder Arbeitsmaschine mit an einem Staender gefuehrtem Konsol, insbesondere Konsolfraesmaschine |
| US2128960A (en) * | 1936-01-13 | 1938-09-06 | Ingersoll Milling Machine Co | Milling machine |
| DE669759C (de) * | 1939-01-03 | Wilhelm Schmitt | Spannvorrichtung fuer Abstuetzarme an Zahnradfraesmaschinen | |
| CH255163A (de) * | 1945-02-02 | 1948-06-15 | Oerlikon Buehrle Ag | Radialbohrmaschine mit auf der Grundplatte angeordnetem Werkstückaufspanntisch und mit an der Grundplatte befestigter Auslegerstütze. |
| AT170912B (de) * | 1947-02-15 | 1952-04-10 | Theodor Saxer | Werkzeugmaschine |
| DE905694C (de) * | 1943-07-27 | 1954-03-04 | Awg Allg Werkzeugmaschinen Ag | Versteifung des Gegenhalters einer Fraesmaschine, insbesondere Gleichlauffraesmaschine |
-
1956
- 1956-06-16 DE DEH27322A patent/DE1060695B/de active Pending
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