[go: up one dir, main page]

DE1060238B - Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan - Google Patents

Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan

Info

Publication number
DE1060238B
DE1060238B DEF23654A DEF0023654A DE1060238B DE 1060238 B DE1060238 B DE 1060238B DE F23654 A DEF23654 A DE F23654A DE F0023654 A DEF0023654 A DE F0023654A DE 1060238 B DE1060238 B DE 1060238B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stand
plates
columns
level
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF23654A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Fuss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF23654A priority Critical patent/DE1060238B/de
Publication of DE1060238B publication Critical patent/DE1060238B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/10Adjustable or foldable or dismountable display stands

Landscapes

  • Display Racks (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammensetzbaren Ständer zum Zurschausteilen von Waren, insbesondere aus- Porzellan. Bei bekannten Ständern sind , in mehreren. Ebenen übereinander Platten vorgesehen, auf denen die Ware ausgebreitet werden kann, und die Platten erstrecken sich über den gesamten Grundriß des Ständers. Zum Ausstellen von Porzellan, insbesondere von einzelnen Gedecken, eignen sich diese Ständer nicht gut, weil die einzelnen Ausstellungsflächen nicht organisch gegeneinander abgeteilt werden können. Entweder steht auf einer Ausstellungsebene ein Gedeck neben dem anderen, und der Betradhter kann die Form eines Gedeckes nicht unbeeinflußt von der Form des benachbart aufgestellten Gedeckes auf sich wirken lassen, oder aber es sind auf der gleichen Ebene nebeneinandergestellte Gedecke durch Wände aus Holz oder einem anderen Werkstoff voneinander getrennt, wodurch aber wieder der an sich nebensächliche Ständer störend in den Vordergrund tritt. Andererseits sind moderne Ständer bekannt, bei denen an von einer Säule abzweigenden Armen in verschiedenen Höhen einzelne Platten befestigt sind. Diese Ständer können auch zusammensetzbar oder zerlegbar ausgebildet sein, sind aber in erster Linie zur Verwendung als Blumenständer geeignet.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung nicht auf einen einsäuligen Ständer, sondern geht von einem zusammensetzbaren Ständer aus, bei dem in übereinanderliegenden parallelen Ebenen die Waren auf waagerechten Platten Hegen, die an mindestens zwei Rändern oder Ecken festgehalten S1Ind. Die Erfindung besteht darin, daß die in einer durch Tragsäulen und Längs- und Querträger begrenzten Ebene angeordneten, pfaninenartig abnehmbaren Platten diese Ebene im wesentlichen nur zur Hälfte ausfüllen und so gegenüber den Platten der nächstoberen bzw. nächstunteren Ebene versetzt sind, daß sie über frei gebliebenen Stellen in der nächstunteren bzw. nächstoberen Ebene liegen.
Der besondere Vorteil eines derartigen Ständers liegt in der besonders zweckmäßigen und günstigen Raumaufteilung. Auf jeder Auflageplatte kann ein bestimmtes Gedeck aufgestellt werden, und die Grenzen des Blickfeldes des Betrachters sind durch die Ränder der Platte gegeben. Da die Platten die Grundrißebene, in der sie angeordnet sind, nur zum Teil ausfüllen, so sind zwischen den einzelnen Platten Lücken, die eine natürliche und unaufdringliche Begrenzung des Blickfeldes insbesondere dann bilden, wenn diese Lücken an der Vorderfront des Ständers nicht durch waagerechte Leisten od. dgl. überbrückt sind. Da gemäß der Erfindung Platten in unmittelbar übereinander gelegenen Ausstellungsebenen stets auf Zusammensetzbarer Ständer
zum Zurschaustellen von Waren,
insbesondere aus Porzellan
Anmelder:
Walter Fuss,
Stuttgart-O, Haußmannstr. 5
Walter Fuss, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
Lücke zueinander stehen, so können die einzelnen Ausstellungsebenen verhältnismäßig dicht übereinander liegen. Im allgemeinen kann der Abstand1 zweier übereinanderliegenden Ebenen die Hälfte des Abstandes betragen, die die einzelnen Ausstellungsebenen voneinander haben müßten, wenn die ganze Fläche dieser Ebene mit Platten ausgelegt und mit Gegenständen belegt wäre. In Längsrichtung des Regals gesehen bieten sich dem Betrachter also einzelne in verschiedenen Ebenen angeordnete, durch freie Ränder deutlich voneinander getrennte Ausstellungsflächen, die je mit zusammengehörigen Waren belegt werden können.
Das Verhältnis, in dem die Auflageplatten die betreffende Ebene ausfüllen, kann von Ebene zu Ebene verschieden sein. Beispielsweise können in der einen Ebene die durch Auflageplatten gebildeten Flächen größer als die Lücken sein, wobei dann in der darunterliegenden Ebene die Platten nur eine den Lücken der darüberl'iegenden Ebene entsprechende Fläche ausfüllen, so daß in dieser Ebene nur weniger als die Hälfte der theoretisch zur Verfügung stehenden Flächen durch Platten ausgelegt ist. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung nehmen jedoch die Auflageplatten jeweils die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fläche der Ebene ein, so daß die Ausstellungsflaehe in den verschiedenen Ebenen jeweils gleich ist.
Die Auflageplatten in den einzelnen Ebenen können sich über die ganze Tiefe des Regals erstrecken. In diesem Falle eignet sich das Regal besonders auch als Wandregal. Das erfindungsgemäße Regal kann jedoch auch als frei stehender Ständer verwendet wer-
909 558/41

Claims (1)

  1. 3 4
    den, und in diesem Falle kann das Regal doppelt so Zwischen den auf der einen Seite des Ständers antief sein wie eine Auflageplatte, wodurch die eigen- geordneten Platten 8 und 8" ist eine Lücke, die der tümliche Wirkung des Ständers noch verstärkt wird. Fläche einer Platte entspricht. Auf der anderen Seite Diese Ausführungsform kann durchaus so ausgebildet ' des Ständers ist in dieser Ebene nur eine Platte 8' sein, daß die Platten der einen Reihe einer Ebene mit 5 angeordnet, und zwar hinter der Lücke zwischen den einem Teil ihrer Ausdehnung hinter den. Platten der beiden Platten 8 und 8". Die Platten 8, 8' und 8" einer anderen Reihe Hegen. Ebene sind also schachbrettartig über diese Ebene
    Das Wesentliche des Regals kommt besonders dann verteilt. Die Platten 9 der darunterliegenden Aus-
    zur Geltung, wenn die Säulen und Querstreben des stellungsebene sind jeweils unter den leer gelassenen
    Regals möglichst wenig, die einzelnen Auflageplatten io Flächen der darüberliegenden Ebene angeordnet. Da-
    jedoch möglichst stark hervortreten. Dies kann einer- durch entsteinen einzelne, deutlich voneinander ge-
    seits durch entsprechende Farbgebung der Auflage- trennte Auflagefläohen 8, 9 usw. Der aus den Säulen, 1
    platten und andererseits durch eine möglichst zierliche und Querstreben 2 und abnehmbaren Längsstäben' 3
    Bauart der Säulen und Querstreben des Regals er- bestehende Rahmen des Ständers ist unaufdringlich
    reicht werden. 15 gehalten, so daß die Auflageplatten 8, 9 möglichst
    In der Zeichnung ist ein als frei stehender Ständer frei im Raum stehen,
    verwendetes Regal gemäß der Erfindung dargestellt. Soll der Ständer verlängert oder abgebaut
    Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindtungs- werden, so werden die Knöpfe 6 und die Füße 7 abgemäßen Ständers im Schaubild, wobei am rechten geschraubt und die Platten 8, 9 ausgehängt, wonach Ende der Figur eine im Anbau begriffene Verlänge- 20 sich dann der Rahmen des Ständers in aus Säulen 1 rung des Ständers angedeutet ist; und Querstreben 2 bestehende Einheiten und die
    Fig. 2 zeigt Einzelheiten der in Fig. 1 dargestellten Längsstäbe 4 zerlegen läßt.
    Ausführungsform der Erfindung. Beii einer Höhe von 1,50 m, einer Tiefe von 1 m
    Bei der in der Zeichnung dargestellten Aus- und einer Länge von 2 m hat der Ständer zweiführungsform der Erfindung weist der frei stehende 25 unddreißig deutlich voneinander getrennte AussteM-S tänder in der Tiefe hintereinander angeordnete flächen, von je 50 · 50 cm, also auf einer Grundfläche Säulen 1 und 1' auf, die durch Querstreben 2 fest mit- von 2 m2 eine Ausstellfläche von 8 m2.
    einander verbunden sind. Die Säulen 1 sind an ihrem Der Ständer kann ohne jedes Werkzeug beliebig oberen und unteren Ende abgesetzt und weisen an auf- und abgebaut werden, und seine einzelnen Eleihrem abgesetzten Ende ein Gewinde 3 bzw. 3' auf. In mente lassen sich auf kleinstem Raum unterstellen Längsrichtung des Ständers gesehen sind die aus den und befördern. Wird der Ständer als Wandregal verSäulen 1,1' und den Querstreben 2 gebildeten. Ein- wendet, so sind in einer Ebene zweckmäßig nur eine heiten an ihrem oberen- und an ihrem unteren Rand Reihe Platten 8, 8" vorgesehen,
    durch Stäbe 4 miteinander verbunden, die an ihren
    Enden Bohrungen aufweisende Augen 5 tragen. Die 35 Patentanspruch:
    Bohrungen in den Augen 5,5' an den Enden der
    Stäbe 4, 4' werden in die abgesetzten Enden der Zusammensetzbarer Ständer zum Zurschau-Säulen 1 eingeführt, wobei die Augen 5 und 5' nur stellen von Waren, insbesondere aus Porzellan, etwa halb so dick wie die Stäbe 4 und so angeordnet bei dem in mehreren übereinanderliegenden parsind, daß sie einander übergreifend auf dem Schaft 40 allelen Ebenen die Waren auf waagerechten Platdes Gewindes 3, 3' der Säulen 1 keinen breiteren · ten liegen, die an mindestens zwei Rändern oder Raum einnehmen, als dem Durchmesser der Stäbe 4, 4' Ecken festgehalten sind, dadurch gekennzeichnet, entspricht. Die Gewinde 3, 3' an den oberen und un- daß die in einer durch Tragsäulen und Längsteren Enden der Säulen 1 und 1' sind so lang, daß die und Querträger begrenzten Ebene angeordneten, Enden der Stäbe 4, 4' nach dem Einschrauben von 45 pfannenartig abnehmbaren Platten diese Ebene im Füßen 7 am unteren Ende der Säulen 1, 1' und Knöp- wesentlichen nur zur Hälfte ausfüllen und so fen 6 am oberen Ende dieser Säulen fest gegen die gegenüber den Platten der nächstoberen bzw. Schultern der abgesetzten Enden dieser Säulen ge- näch&tunteren Ebene versetzt sind, daß sie über zogen und damit spielfrei befestigt werden können, frei gebliebenen Stellen in der nächstunteren bzw. wodurch der Ständer eine gute Standfestigkeit erhält. 50 nächstoberen Ebene liegen.
    Die Querstreben 2 dienen zum Halten der Auflage- —
    platten 8, die mit Hilfe von an ihren Rändern be- InBetrachtgezogeneDruckschriften:
    festigten Laschen 9 auf diese Querstreben 2 aufgelegt Deutsche Patentschrift Nr. 479 971;
    werden. Die Anordnung der Auflageplatten 8 erfolgt schweizerische Patentschrift Nr. 269 961;
    in der in Fig. 1 dargestellten Weise. 55 britische Patentschrift Nr. 196 573.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 558/41 6.59
DEF23654A 1957-08-01 1957-08-01 Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan Pending DE1060238B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF23654A DE1060238B (de) 1957-08-01 1957-08-01 Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF23654A DE1060238B (de) 1957-08-01 1957-08-01 Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1060238B true DE1060238B (de) 1959-06-25

Family

ID=7090932

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF23654A Pending DE1060238B (de) 1957-08-01 1957-08-01 Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1060238B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3797669A (en) * 1971-04-23 1974-03-19 P Schacht Device for displaying carpet samples

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB196573A (en) * 1922-04-22 1923-05-10 Edward Banning Weston Improvements in display racks
DE479971C (de) * 1929-07-25 Moritz Schoenberger Schaustellungsstaender mit zwischen Huelsen angeordneten Tragarmen
CH269961A (de) * 1949-01-27 1950-07-31 Zambini Prospero Gestell, insbesondere für Schaufenster.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE479971C (de) * 1929-07-25 Moritz Schoenberger Schaustellungsstaender mit zwischen Huelsen angeordneten Tragarmen
GB196573A (en) * 1922-04-22 1923-05-10 Edward Banning Weston Improvements in display racks
CH269961A (de) * 1949-01-27 1950-07-31 Zambini Prospero Gestell, insbesondere für Schaufenster.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3797669A (en) * 1971-04-23 1974-03-19 P Schacht Device for displaying carpet samples

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1060238B (de) Zusammensetzbarer Staender zum Zurschaustellen von Waren, insbesondere aus Porzellan
DE1429725A1 (de) Bausatz zur Bildung eines Gestelles
AT217177B (de) Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten
DE678682C (de) Schauglasbehaelter fuer Bonbons u. dgl.
DE1273763B (de) Winkelstab aus Blech fuer Regale, Moebel od. dgl.
AT512372B1 (de) Gestell und vorrichtung aus mehreren gestellen
DE2033473A1 (de) Verbindungseinnchtung fur Platten von Mobein, Dekorationen od dgl
AT262545B (de) Bauelement für Regale
DE2031200A1 (de) Schutzbarriere
DE3342484A1 (de) Etagenturm zur warenaufnahme
CH451685A (de) Schrank für Ausstellungs- und/oder Lagerzwecke
DE1287285B (de) Tragstueck zum Halten eines Fachbodens an Fachbodentraegern
CH174485A (de) Veränderbares Schaugestell.
DE9408443U1 (de) Für den Laden- und/oder Ausstellungsbau dienendes Rahmenelement
DE2653749A1 (de) Zusammensetzbares moebelstueck, insbesondere regal, schrankwand o.dgl.
DE1949344U (de) Schrank, insbesondere fuer naturwissenschaftliche lehrraeume zur schaustellung von sammlungen u. dgl.
DE1871064U (de) Vorrichtung zur schaustellung von waren.
CH348866A (de) Vorrichtung für die Zurschaustellung plattenförmiger Ausstellungsobjekte
DE3212253A1 (de) Vorrichtung zur ausstellung von moebeln
DE8138671U1 (de) Verkaufsstand oder regal mit auf einem sockelkasten angeordnetem aufsatz
DE7423766U (de) Gestell
DE1950701A1 (de) Dekorations- und Ausstellungseinrichtung
DE7124880U (de) Dreidimensionales Gesellschaftsspiel, insbesondere Muhlespiel
DE7021306U (de) Regalfoermiges moebelstueck.
DE1939272U (de) Verwandelbares kleinmoebel.