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DE1060227B - Regelungseinrichtung zur Speisung von Hammermuehlen, pneumatischen Foerderern und anderen mit Saugwirkung arbeitenden Geraeten - Google Patents

Regelungseinrichtung zur Speisung von Hammermuehlen, pneumatischen Foerderern und anderen mit Saugwirkung arbeitenden Geraeten

Info

Publication number
DE1060227B
DE1060227B DEA23466A DEA0023466A DE1060227B DE 1060227 B DE1060227 B DE 1060227B DE A23466 A DEA23466 A DE A23466A DE A0023466 A DEA0023466 A DE A0023466A DE 1060227 B DE1060227 B DE 1060227B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
control box
level
control
air supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA23466A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Abonnenc
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1060227B publication Critical patent/DE1060227B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/286Feeding or discharge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C25/00Control arrangements specially adapted for crushing or disintegrating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/66Use of indicator or control devices, e.g. for controlling gas pressure, for controlling proportions of material and gas, for indicating or preventing jamming of material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Regelungseinrichtung zur Speisung von Hammermühlen, pneumatischen Förderern und anderen mit Saugwirkung arbeitenden Geräten Schlag oder Ilammermühlen, pneumatische Förderer u. dgl. erreichen ihre Höchstleistung an der Verstopfungsgrenze. Verstopfung tritt ein, wenn die Ansaugung nicht mehr kräftig genug ist, um das :AiIahl-oder Fördergut zu transportieren. Beim Überschreiten der Verstopfungsgrenze durch übermäßige Zufuhr wird die Ansaugung nahezu oder vollständig unterbrochen.
  • In der Praxis arbeitet man bei der Regelung der Zufuhr mit einem großen Sicherheitsspielraum, um die Verstopfung zu vermeiden, und man nimmt dabei eine Leistung in Kauf, die erheblich kleiner ist, als bei dem Gerät an und für sich möglich wäre.
  • Die bekannten selbsttätigen Steuerungen beeinflussen die Fördergeschwindigkeit, die Intensität von Rüttlern oder bedienen sich besonderer Verteilermotoren, weiche in Abhängigkeit von der vom Motor der Mühle aufgenommenen Leistung stillgesetzt und wieder angelassen werden. Bei diesen Steuerungen muß für verschiedenes Gut jedesmal eine neue Einstellung vorgenommen werden. All diese Nachteile sind bei dem erfindungsgemäßen Regler vermieden.
  • Dieser erfindungsgemäße Regler zur Regelung der Zufuhr von Hammermühlen, pneumatischen Förderern und anderen mit Ansaugung arbeitenden Geräten besteht, ähnlich wie ein bereits bekannter Handregler, aus einem Reglerkasten, der von dem zu fördernden oder zu mahlenden Gut auf einem gebogenen Weg durchlaufen wird. wobei der Durchlauf auf Grund des Eigengewichts dieses Gutes allein nicht möglich ist.
  • Die Erfindung liegt darin, daß der Reglerkasten eine in einer waagerechten Ebene liegende rechteckige Eintrittsöffnung für die Einspeisung und eine zweite, in der gleichen oder einer höheren Ebene liegende rechteckige Austrittsöffnung für die Absaugung des Gutes umfaßt, die durch eine Wand voneinander getrennt sind, deren untere Kante etwa in Höhe der Austrittsöffnung liegt, und daß Fühlglieder vorgesehen sind, die das in dem Reglerkasten jeweils befindliche Gut auf einem gleichbleibenden, parallel zu der Unterkante der Trennwand und unterhalb derselben verlaufenden Niveau halten.
  • Die Kante der die beiden Öffnungen trennenden Wand bildet dabei zusammen mit einem oder mehreren Niveaufühlern den Kontrollteil des Reglers. Die Fühler arbeiten z. R. elektronisch und halten durch Steuerung der Gutzufuhr bei beständig laufendem Antriebsmotor den tiefsten Punkt der Absaugkurve in der Nähe einer parallel zur Unterkante der Trennwand verlaufenden Verstopfungsgrenzl inie.
  • Die von der Trennwand zwischen den beiden rechteckigen Öffnungen getragenen Fühler steuern einen Elektromotor, welcher über eine Schraubenspindel und ein Hebelsystem die Öffnung oder die Schließung einer in einer Zufuhrleitung untergebrachten Klappe bewirkt.
  • Ein Höchst- und ein Tiefststandfühler kann von je einem Lichtbündel gebildet sein, welche von zwei an den Wänden des Reglerkastens angebrachten Lichtquellen ausgesandt werden, den Regelkasten in Querrichtung durchdringen und zwei an den anderen Wänden angebrachte Photozellen belichten, wobei der Abstand der beiden Lichtquellen voneinander zur Regelung des Abstandes zwischen dem Höchst- und dem Tiefststand einstellbar ist.
  • Auch die Kombination eines mechanischen Fühlers mit einem Lichtbündel ist möglich, wobei der mechanische Fühler und das Lichtbündel den Höchststand bzw. Tiefststand bestimmen, oder umgekehrt.
  • In dem Abfuhrweg des Gutes vor dem Eingang in die Miilile ist wenigstens eine zusätzliche Luftzufuhr vorgesehen.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der einfachsten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Reglerkastens für Zufuhrregler von Hammermühlen u. dgl. wobei eine Seitenwand entfernt ist, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kasten der Fig. 1, Fig. 3 eie schaubildliche Gesamtansicht der Zufuhrregelvorri chtung; Fig. 4 zeigt schematisch die Schwankungen des Mahlgutstandes in dem Reglerkasten, Fig. 5 und 6 zwei Niveaufühler, Fig. 7 und 8 zwei mit einer Photozelle arbeitende Höchst- oder Tiefststaiidftihler, Fig. 9, 10 und 11 drei Höchst- und Tiefststandfühler; Fig. 12 und 13 zeigen Längsschnitte von zwei verbesserten Ausführungsformen des den Gegenstand der Erfindung bildenden Reglerkastens.
  • Der Reglerkasten gemäß der Erfindung besteht, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, aus Vänden, welche zwischen sich folgende Öffnungen abgrenzen: Eine erste rechteckige Öffnung, welche in einer svaagerechten Ebene A liegt und die Zufuhröffnung des Reglerlicastens bildet; eine zweite rechteckige Öffnung, welche die gleichen Abmessungen wie die erste hat und in einer waagerechten Ebene B liegt, welche mit der Ebene A zusammenfällt oder in der Nähe derselben liegt und von der ersten Öffnung durch eine Kante C-D getrennt ist, nämlich durch die Endkante einer gebogenen Wand 2, welche die obere Begrenzungswand des Absaugekanals M bildet (diese Öffnung B ist die Absaugeöffnung des Reglerkastens); eine dritte rechteckige Öffnung lJ, welche in einer waagerechten Ebene liegt und von der zweiten Öffnung B durch eine Kante G-H getrennt ist (diese Öffnung M ist die Abfuhröffnung nach der Mühle).
  • Die Anordnung der Ebenen A, B und M sowie eines Bodens 5 geben dem Reglerkasten die allgemeine Form eines Siphons.
  • Das Gut wird in den Regler in Richtung des Pfeils 1 der Fig. 1 durch die Zufuhröffnung A eingeführt, fällt auf den Boden des Kastens und wird durch die Öffnung B in Richtung des Pfeils 6 der Fig. 1 abgesaugt. Der Weg des Gutes in dem Regler schneidet somit die auf den Ebenen A und B senkrecht stehende, durch die Kante C-D gehende vertikale Ebene. Die Linie E-F stellt den Schnitt dieses gebogenen Weges mit dieser lotrechten Ebene dar; sie ist zu der Kante C-D parallel.
  • Wenn die Menge des geförderten Gutes klein gegenüber dem möglichen Durchsatz des Apparates ist. ist die Linie E-F von der Kante C-D entfernt. Wenn die geförderte Gutmenge zunimmt, nähert sich die Linie E-F der Kante C-D. Wenn der Durchsatz zu groß wird, erreicht die Linie E-F die Kante C-D.
  • Dies hedeutet Verstopfung des Apparates infolge des vollständigen Verschlusses des durch das Viereck C-D-F-E dargestellten Absaugequerschnitts.
  • Wenn die Fördermenge zunimmt, d. h. wenn sich die Linie E-F der Kante C-D nähert, gibt es einen Zeitpunkt, zu dem sich der Apparat an der Verstopfungsgrenze befindet. Die Linie E-F fällt dann mit einer Verstopfungsgrenzlinie zusammen, welche in Fig. 1 mit X-Y bezeichnet ist. Diese Linie begrenzt mit der Kante C-D den normalen Absaugequerschnitt fiir die Höchstleistung des Gerätes. t3anit der tiefste Punkt des Absaugestromes 6 stets diese Linie X-Y berührt, trägt der den Gegenstand der Ertindung bildende Regler auf dieser Linie einen Ni-eaufühlcr; dieser Niveaufühler löst eine Regelung der dem Gerät zugeführten Menge aus, derart, daß die Linie E-F mit der Linie X-Y zusammenfällt. Man erhält so die Höchstleistung ohne Verstopfungsgefahr.
  • Der Niveaufühler kann ein mit einer Photozelle arbeitender oder ein elektronischer Fühler sein. Wie nach Fig. 3 gezeigt, wird von dem Fühler ein Elektro- motor 8 mit zwei Laufrichtungen gesteuert, welcher eine Schraubenspindel 9 antreiht und dadurch eine Translationsbewegung einer mit einem Hebel 12 verbundenen Mutter 10 bevirkt. Der bei 13 schwenkbar gelagerte Hebel 12 bestimmt die Stellung einer Klappe 14, welse am Ende eines über der Zufuhröffnung des Reglerkastens angeordneten Kanals 15 angeordnet ist. Endschalter 16 und 17 legen den Motor in der SchlieBungsstellung oder der Öffnungsstellung der Klappe 14 still und dienen gleichzeitig als Sicherheitsvorkehrung, indem sie durch optische oder akustische Signale anzeigen, daß das Speisesilo leer ist, wenn die Klappe offenbleibt oder umgekehrt daß der Reglner verstopft ist, wenn die Klappe geschlossen bleibt.
  • Zur Vermeidung von zu heftigem und zu häufigem Aus- und Einschalten der Zufuhr des Reglers, welches eine ständige Schwingbewegung der Regelklappe 14 zur Folge hätte, können Höchst- und Tiefststandfühler benutzt werden, welche, wie in Fig. 4 gezeigt, ein Schwanken des Niveaus um die Linie X-Y zwischen einem Höchst- und einem Tiefststand zulassen.
  • Die in Fig. 5 und 6 dargestellten Anwesenheitsfühler 21 regeln die Speisung des Gerätes, je nachdem, ob sie von dem Fördergut bedeckt werden oder nicht.
  • Die Höhe der Anwesenheitsfühler 21 innerhalb des Siphons ist regelbar, so daß bestimmte Höchst- und Tiefststände einzustellen sind.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform wilrd der Höchst- oder Tiefststandfühler durch die Kombination einer Lichtquelle 23 mit einer Photozelle 24 gebildet. Diese beiden Teile sind beiderseits des Siphons angeordnet. Das von dem Scheinwerfer 23 auf die Zelle 24 gerichtete Lichtbündel durchdringt den Reglerkasten, dessen beide Wände einander gegenüberliegende Öffnungen 26 aufweisen.
  • Je nachdem, ob das von dem Scheinwerfer 23 ausgesandte Lichtbündel 28 von dem in dem Siphon enthaltenen Gut 29 absorbiert wird oder nicht, d. h. je nachdem, ob die Zelle 24 unbelichtet bleibt oder belichtet wird, wirkt die Zelle auf die Speisung des Siphons im Sinne einer Verringerung der Zufuhr ein. wenn der Fühler ein Höchststandfühler ist, oder in dem Sinne der Vergrößerung der Zufuhr, wenn der Fühler ein Tiefststandfühler ist.
  • Zur Einstellung des Höchst- und Tiefststandes braucht der Scheinwerfer 23 nur in Richtung des Pfeils 31 der Fig. 7 verstellt zu werden.
  • Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Einstellung des Höchst- oder Tiefststandes durch Verschwenken des Scheinwerfers 23 und somit durch Veränderung der Lage des Lichthündels.
  • Wie in Fig. 9 gezeigt, kann ein Höchst- und Tiefststandfühler durch zwei Sätze von Scheinwerfern und Photozellen gebildet werden. Die beiden Scheinwerfer 32 a und 32 b sind übereinander auf verschiedenen Höhen angeordnet, und zwar der eine auf der rechten und der andere auf der linken Seite des Siphons, und ihre Lichtbündel 33a und 33b dienen zur Belichtung der beiden ebenfalls auf verschiedener Höhe angebrachten, einander gegenüberliegenden Zellen 34a. und 34b. Die Zelle 34a bewirkt eine Vernugerung der dem Gerä.t zugeführten Menge, wenn das Biindel33a von dem Gut in dem Siphon 35 abgefangen wird. Die Zelle 34 b dagegen bewirkt eine Vergrößerung der zugeführten Menge, wenn das Bündel 33b nicht mehr von dem Gut abgefangen wird. Das Niveau des Gutes 36 muß sich daher in dem Siphon innerhalb bestimmter Grenzen beiderseits einer mittleren Liniex-a halten.
  • Die Einstellung der mittleren Zufuhr auf diese Linie x-v kann durch Veränderung der Lage der Scheinwerfer 32in, 32b erfolgen, deren Höhe gegenüber den Zellen 24a, 34b verstellbar ist.
  • Falls das Gut in sehr unregelmäßiger Schichtstärke angesaugt wird oder bei einem Gerät mit großem Querschnitt kann das in Fig. 10 dargestellte Höchst-und Tiefststandsystem benutzt werden. Die beiden Scheinwerfer 37Q 37b liegen in dem mittleren Teil des Siphons übereinander, und ihre Lichtbündel 38a, 38 b belichten die beiden beiderseits des Siphons 41 angeordneten Zellen 39 a, 39 b, wobei die Zelle 39 a den Höchststand und die Zelle 39b den Tiefststand bestimmt. Die Einstellung erfolgt wie oben durch Verstellung der Scheinwerfer37a, 37b, welche beide in einem Gehäuse 42 liegen.
  • Es ist klar, daß auch nur ein einziger der Scheinwerfer in der Nlitte des Siphons angeordnet sein kann, während der andere seitlich angeordnet ist, wie gestrichelt in Fig. 10 dargestellt. Ferner können die beiden Scheinwerfer außerhalb des Siphons und die beiden Zelien in dem mittleren Gehäuse 42 liegen.
  • In Fig. 11 erkennt man einen verstellbaren, den Höchststand bestimmenden Fühler 43 und einen den Tiefststand bestimmenden Scheinwerfer 44, dessen Lichtbündel 45 eine Zelle 46 belichtet. Es ist klar, daß auch die umgekehrte Anordnung getroffen werden kann, d. h. daß die Feststellung des Tiefststandes durch den Fühler und die Feststellung des Höchststandes durch das Lichtbündel erfolgen kann.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, sind die seitlichen Öffnungen 26 des Reglerkastens nicht verschlossen, obwohl sie durch durchsichtige Platten verschlossen sein könnten. Diese Öffnungen sollen nämlich nicht nur das Lichtbündel zur Feststellung des Höchst- und Tiefststandes durchlassen, sondern auch die Bespülung der Linsen des Scheinwerfers und der Photozelle mit Luft ermöglichen und damit den Niederschlag von Staub verhindern, welcher die Abtastung des Fördergutniveaus stören könnte; die in dem Siphon auftretende Saugwirkung verhindert das Austreten des Gutes durch die Öffnungen 26, und der um diese Öffnungen herum entstehende Luftstrom bewirkt die dauernde Reinigung der Linsen; daneben dienen die Öffnungen 26 als zusätzliche Luftzufuhrstellen, welche bei einer zufälligen Verstopfung des Reglerkastens dessen selbsttätige Freimachung gestatten. Zu diesem Zweck liegt der Mittelpunkt der beiden miteinander fluchtenden Öffnungen 26 etwa auf der Höhe der Grenzverstopfungslinie X-Y.
  • Die beiden so gebildeten zusätzlichen Luftzufuhröffnungen werden zweckmäßig durch eine weitere Luftentnahmestelle ergänzt, welche von einem Schlitz 54 in der Wand 50 des Reglerkastens gebildet ist (Fig. 13).
  • Eine weitere Luftzufuhr kann, wie in Fig. 12 und 13 gezeigt, durch eine lotrechte, in die Zufuhröffnung eingeführte Wand 52 gebildet sein, deren Unterkante tiefer liegt als die Kante der Wand 50.
  • Die beiden Wände 52 und 50 schließen einen Kanal 53 ein, welcher quer durch die ganze Breite des Reglerkastens reicht. Um jedoch das Eintreten von Fremdkörpern in den Regler durch den Kanal 53 sowie das Austreten von Fördergut durch den Schlitz 54 zu verhindern - ein soicher Austritt von Fördergut ist denkbar entweder, wenn das angesaugte Gut der gebogenen Wand 50 folgt oder wenn das etwa auf einer Hammermühle auftreffende Gut in der Richtung der Pfeile 55 fortgeschleudert wird -, bedient man sich zweckmäßig der in Fig. 13 dargestellten Anordnung.
  • Bei dieser läuft die Wand 52 des Kanals 53 an ihrem oberen Teil in einen gebogenen Teil 56 aus, welcher zusammen mit einer Platte 57 einen umgekehrten Siphon bildet, wobei diese Platte, deren Stellung durch Hebel 58 geregelt werden kann, die Regelung der Luftzufuhr gestattet.
  • Außerdem weist die Wand 50 des Reglers auf der Höhle des Schlitzes 54 eine gebogene Platte 59 auf, welche in eine Art Rinne 61 mündet. In dieser Rinne kann sich das Gut sammeln, welches aus dem Reglerkasten herausgeschleudert wird. Die Stellung dieser Rinne ist mit Hilfe von Hebeln 62 einstellbar, so daß auch hier eine Dosierung der Zusatzluft möglich ist.
  • Wenn das Niveau des Gutes in dem Regler die Unterkante der Wand 52 erreicht, tritt offenbar die Verstopfung des Apparates auf. Die durch den Kanal 53 angesaugte Luft bewirkt dann eine schnelle Aufhebung der Verstopfung.
  • Die Verstellbarkeit dieser verschiedenen zusätzlichen Luftzufuhröffnungen gestattet gleichzeitig die Veränderung des mittleren Durchsatzes des Reglerkastens. Wenn nämlich während des normalen Arbeitens des Reglers sich das mittlere Niveau des Gutes auf eine durch das in Fig. 13 dargestellte Kreuz gehende Linie einstellt und man die zusätzliche Luft zufuhr verringert, ohne die dem Regler zugeführte Menge an Gut zu vergrößern, sinkt das Niveau des Gutes iil dem Regler. Zur Wiederherstellung des Niveaus muß daher die zugeführte Menge vergrößert werden.
  • Umgekehrt steigt bei einer Vergrößerung der zusätzlichen Luftzufuhr ohne Veränderung der zugeführten Menge das Niveau des Gutes in dem Reglerkasten. Man muß daher die Zufuhr verringern, um das Niveau in dem Reglerkasten wiederherzustellen.
  • Die Schließung und die Öffnung der zusätzlichen Luftzufuhr können durch einen Servomotor mit Schraubenspindel oder auf beliebige andere Weise feriigesteuert werden.
  • Der Reglerkasten weist wenigstens auf einer seiner Seitenflächen ein Schauloch 18 auf, welches gestattet, das Niveau des Gutes durch Beobachtung zu überwachen und festzustellen, ob Fremdkórper, welche sich auf dem Boden des den Reglerkasten bildenden Siphons haben ansammeln können, nicht das der Verstopfungszone entsprechende Niveau erreichen. Der entfernbare Boden 5 des Kastens gestattet dessen Leerung in gewissen Zeitabständen zur Abfuhr dieser Fremdkörper.
  • Die Stellung der Wand, deren oberer Rand die Kante G-H bildet, welche die beiden Ebenen B und M voneinander trennt, ist einstellbar, ebenso die Lage der oberen Wand 2 des Reglers. Wie nämlich in Fig. 1 und 2 gezeigt, ist die Wand 63 innerhalb des Reglers lotrecht verschiebbar und die obere Wand 2 bei 64 schwenlçbar. Diese Veränderungen gestatten eine Variierung der Bahn auf weicher das Gut in den Regler eintritt. Durch Senkung der Wand 63 und damit der Kante G-H oder durch Anheben der Kante C-D infolge Hochschwenkens der Wand 2 erleichtert man das Eintreten schwerer Körper in den Regler. Die Bahn, längs welcher der Eintritt des Gutes erfolgt, darf jedoch keine solche Form annehmen, daß der Durchtritt des Fördergutes durch den Reglerkasten allein schon durch Schwerkraftwirkung erfolgt, da der Reglerkasten in diesem Falle seine Funktionen der Regelung und der Ausscheidung von Fremdkörpern nicht mehr erfüllen könnte.
  • Damit das in den Regler eintretende Gut im Absaugebereich eine gleichmäßige Schicht bildet, ist es rweclimäßig, in der Nähe des Bodens 5 des Reglerkastens unter der Einlaßöffnung 4 einen Drehkörper zuordnen, welcher eine gute Verteilung des Gutes ewährleistet. Das Gut gelangt dann zu dem Regler-Kasten und somit zu der Mühle in Form einer Schicht ,leichmäßiger Dicke, deren Breite der des Eingangs Ser Eliihle entspricht. Diese Verteilung ist für die Höehstleistung der Mühle sehr günstig.
  • PATENT.&NSPRCCHE 1. Regelungseinrichtung für die A¢aterialzufuhr bei Hammermühlen, pneumatischen Förderern und anderen mit Ansaugung arbeitenden Geräten, bestehend aus einem Reglerkasten. der von dem zu fördernden oder zu mahlenden Gut auf einem gekrümsnten ÄVeg durchlaufen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglerkasten eine in einer svaagerechten Ebene liegende rechteckige Eintrittsöffnung ( dj für die Einspeisung und eine zweite, in der gleichen oder einer höheren Ebene liegende rechteckige Austrittsöffnung (B) für die Absau gmig des Gutes umfaßt, die durch eine Wand (2) voneinander getrennt sind. deren untere Kante etwa in Höhe der Austrittsöffnung liegt, und daß Fühlglieder (21, 28, 32, 43, 45) vorgesehen sind, die das in dem Reglerkasten jeweils befindliche Gut auf einem gleichbleibenden, parallel zu der Unterkante der Trennwand und unterhalb derselben verlaufenden Niveau halten.

Claims (1)

  1. 2. Regelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Kante (C-D in Fig. 1) der die beiden Öffnungen (4, B) trennenden \ Wand (2) zusammen mit einem oder mehreren Niveaufühlern (21, 28, 32, 43, 45) den Kontrollteil des Reglers bildet, wobei die Fühler z. B. elektronisch arbeiten und durch Steuerung der Gutzufuhr bei beständig laufendem Antriebsmotor den tiefsten Punkt der Absaugekurve in der Nähe einer parallel zur Unterkante der Trennwand (2) verlaufenden Eterstopfungsgrenzlinie ) halten.
    3. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die von der Trennwand (2) zwischen den beiden Öffnungen (X-1, B) getragenen Fühler (21, 28, 32, 43, 45) einen Elektromotor (8 in Fig. 3) steuern, welcher über eine Schraubenspindel (9) und ein Hebel system (1I> die Öffnung oder die Schließung einer in einer Zufuhrleitung (15) untergebrachten Klappe (4) bewirkt.
    4. Regelungsein richtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet daß ein Höchst-und ein Tiefststandfühler von je einem Lichtbündel (33a, 33b in Fig. 9) gebildet ist, welche von zwei an den Wänden des Reglerkastens angebrachten Lichtquellen (32a, 32b) ausgesandt werden, den Reglerkasten in Querrichtung durchdringen und zwei an den anderen Wänden angebrachte Photozellen (34a, 34b) belichten, wobei der Abstand der beiden Lichtquellen voneinander zur Regelung des Abstands zwischen dem Höchst- und dem Tiefststand einstellbar ist.
    5. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Kombination eines mechanischen Fühlers (43 in Fig. 11) mit einem Lichtbündel (45), welches von einer Lichtquelle (44) ausgesandt wird und eine Photozelle (46) belichtet, wobei der mechanische Fühler den Höchst-und das Lichtbündel den Tiefststand bestimmen, oder umgekehrt.
    6. Reglungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch wenigstens eine zusätzliche Luftzufuhr (26 in Fig. 1 und 2; 53 und 54 in Fig. 12 und 13) in den Abfuhrweg (3) des Gutes vor dem Eingang der Mühle.
    7. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Luftzufuhr durch eine Öffnung (26) gebildet ist, welche mindestens in einer der beiden Seitenwände des Reglerkastens auf einer solchen Höhe angebracht ist, daß ihr Mittelpunkt etwa auf dem Niveau der die Verstopfungsgrenze bildenden Linie (x-y) liegt.
    8. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Luftzufuhr durch einen länglichen Schlitz (54 in Fig. 12 und 13) in der Absaugleitung (M) des Reglerkastens gebildet ist.
    9. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den länglichen Luftzufuhrschlitz (54) ein siphonartiger Kanal mit einer Klappe zur Regelung der Luftzufuhr angeschlossen ist, auf dessen Boden sich das Gut sammelt. welches durch die Ansaugung in den Schlitz (54) eindringt.
    10. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Luftzufuhr aus einem Kanal (53) besteht, welcher durch die Einführung einer Zwischenwand (52) in die rechteckige Zufuhröffnung (.d) des Reglerkastens gebildet ist, wobei eine in diesem Kanal angebrachte Klappe (57) nicht nur zum Einstellen der zusätzlichen Luftmenge, sondern auch zum Einstellen des mittleren Durchsatzes des Gerätes dient.
    11. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Seitenwände des Reglerkastens ein Schauloch (18 in Fig. 1 und 2) zur Überwachung der Abfuhr des Gutes aufweist.
    12. Regelungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Reglerkastens (5 in Fig. 1; 51 in Fig. 12) zur Entfernung der etwa in dem Siphon angesammelten Fremdkörper abnehmbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 750 535; französische Patentschrift Nr. 977 225; USA.-Patentschrift Nr. 2 602 594.
DEA23466A 1954-10-15 1955-09-26 Regelungseinrichtung zur Speisung von Hammermuehlen, pneumatischen Foerderern und anderen mit Saugwirkung arbeitenden Geraeten Pending DE1060227B (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR2964359X 1954-10-15
FR329239X 1954-10-15
FR1060227X 1954-10-15
FR150455X 1955-04-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1060227B true DE1060227B (de) 1959-06-25

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DEA23466A Pending DE1060227B (de) 1954-10-15 1955-09-26 Regelungseinrichtung zur Speisung von Hammermuehlen, pneumatischen Foerderern und anderen mit Saugwirkung arbeitenden Geraeten

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Publication number Publication date
US2964359A (en) 1960-12-13

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