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DE1060290B - Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk - Google Patents

Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk

Info

Publication number
DE1060290B
DE1060290B DEC14166A DEC0014166A DE1060290B DE 1060290 B DE1060290 B DE 1060290B DE C14166 A DEC14166 A DE C14166A DE C0014166 A DEC0014166 A DE C0014166A DE 1060290 B DE1060290 B DE 1060290B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
press
membrane
chamber
abutments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC14166A
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Achille Coppola-Bianchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VICTOR ACHILLE LOUIS COPPOLA B
Original Assignee
VICTOR ACHILLE LOUIS COPPOLA B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VICTOR ACHILLE LOUIS COPPOLA B filed Critical VICTOR ACHILLE LOUIS COPPOLA B
Publication of DE1060290B publication Critical patent/DE1060290B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk. Dabei wird der Schuh in bekannter Weise über einen Leisten gezogen, der gegenüber dem Gestell der Vorrichtung abgestützt ist und gegen den ein elastisches Kissen so lange gepreßt werden kann, bis der Vorgang der Leimung vollständig durchgeführt ist.
  • Das elastische Kissen wird von einer Kammer gebildet, die mit einer Membran aus einem elastischen Stoff überdeckt und durch ein Druckmittel auffüllbar ist. Dadurch ist im Gegensatz zu Vorrichtungen, bei denen das Kissen eine wenig elastische oder gar volle, einer bestimmten Schuhform angeglichene Ausbildung aufweist, ein gleichmäßiger Druck gegen alle Stellen der aufzuleimenden Sohle gewährleistet.
  • Der Leisten wird durch mehrere, in der Regel zwei, fest am Maschinengestell angeordnete Widerlager abgestützt, deren Länge für jede Schuhform passend eingestellt und gegen Verstellen gesichert werden kann. Diese Art des Abstützens ist immer von gleichbleibender `'Wirkung und zuverlässiger als bei Vorrichtungen, deren Widerlager z. B. von einem doppelarmigen Hebel getragen werden, der drehbar am Gestell sitzt.
  • Bei manchen bekannten Vorrichtungen sind die Widerlager zwar auch unmittelbar am Gestell angebracht, aber in der Längsrichtung des Schuhes ungesichert verschiebbar, wobei immer neues Nachprüfen und Berichtigen der Stellung erforderlich ist.
  • Die Erfindung strebt an, große Zahlen gleicher Schuhe rasch und einwandfrei mit Sohlen bekleben zu können. Bedingung für befriedigende Arbeit ist dabei, daß die Bedienung der Maschine ohne umständliche Handgriffe schnell, bequem und weitgehend selbsttätig erfolgt. Das Auswechseln der Schuhe auf dem Leisten muß ohne dessen Ausbau, wie ihn manche bekannte Vorrichtungen erfordern, möglich sein.
  • Im Gegensatz zu Vorrichtungen mit Gewindespindeln und Handrädern zum Anpressen des Kissens gegen den aufgeleisteten Schuh sieht die Erfindung eine selbsttätige, also pneumatisch oder hydraulisch durchgeführte Kissenbewegung bei gleichzeitig selbsttätigem Herstellen des günstigsten Druckes vor. Das Kissen muß bei seiner Bewegung in bezug auf den in Arbeitsstellung befindlichen Leisten immer in genau gleicher Weise geführt sein, was bei manchen bekannten. Vorrichtungen nicht gewährleistet ist.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ist allgemein verwendbar, leicht und schnell bedienbar sowie auf, verschiedene Schulformen und Größen sowie auf den günstigsten Anpreßdruck einstellbar und ermöglicht rasches, fast vollselbsttätiges Arbeiten.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Beinansatzteil des Leistens an einem der Widerlager unverschiebbar, aber schwenkbar festlegbar, daß mindestens eines der Widerlager auch seiner Stellung in Schuhlängsrichtung nach feststellbar und daß die Preßkammer in an sich bekannter Weise mit einem am Gestell bis zu einem Anschlag schwenkbaren Arm verbunden ist.
  • Für das Bekleben von Schuhen ohne oder mit niedrigem Absatz sieht die Erfindung vor, daß die Membran eben und die Schwenkachse des Schwenkarmes unweit dieser Membranebene angeordnet ist, während die Membran zum Aufpressen der Sohle auf hochhackige Damenschuhe insbesondere auch zwischen dem vorderen, tragenden Schuhteil und dem Absatz über eine mit seitlichen Höckern sowie mit einer inneren Stütze versehene, in der Schuhlängsrichtung ein-und feststellbare Preßkammer gespannt ist.
  • Besonders bei Verwendung hydraulischer und pneumatischer Antriebsmittel gestaltet sich die Bedienungsweise der Vorrichtung sehr einfach und bequem: Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung und der Zeichnung hervor, die- beispielsweise Ausführungsformen der. Erfindung darstellt. Es zeigt _ Fig. 1 die Vorrichtung für wenig gekrümmte Sohlen und Fig. 2 die Vorrichtung. für hockhackige Damenschuhe, beide Figuren in.einem Senkrechtschnitt. Am- Gestell-1 der Vorrichtung ist mittels Zapfen 2 ein Schwingarm 3 drehbar .gelagert, der eine flache, ingliche Preßluftkammer 4 trägt. Diese wird durch inen Stutzen 5 mit Preßluft gefüllt. Der Schwingrin 3 besitzt zwecks Hubbegrenzung eine Nase 6, die -egen eine am Gestell 1 sitzende Stellschraube 7 drückt.
  • Das Senken der Kammer 4 zwecks Auswechslung ges Schuhes erfolgt gemäß Fig. 1 durch ihr Eigen-,ewicht, das Heben durch einen livdraulischen Kolbenrieb mit Öldruckzvlinder 8 und Kolben 9 über eine Zolbenstange 10 mittels Gelenk 11. Den Öldruck erält der Zvlinder 8 durch einen Kanal 12 von einem 1s Druckspeicher wirkenden Ölzylinder 13, in dem ich ein von oben durch Preßluft mittels Rohrstutzen 4 zu beaufschlagender Trennkolben 15 bewegt. Der Canal 12 verbindet die Zvlinder 8 und 13 und steuert in Kegelventil 16, welches bei Zuführen von Preßuft durch einen Stutzen 17 über einen Kolben 18 ,egen die Wirkung einer Feder 19 aufgezogen wird. 3eim Arbeiten der Vorrichtung drückt die Preßluft Lurch den Stutzen 14 auf die Oberseite des Trenn-:olbens 15, wobei das Ventil 16 selbsttätig aufgelrückt wird, so daß das Öl unter dem Trennkolben 15 n den Zvlinder 8 überströmen kann. Zwecks Ausvechselns- des Schuhes wird Preßluft durch den Mutzen 17 zugeführt, wobei das Ventil 16 des Rücktrömen des Öles veranlaßt, weil jetzt der Luftdruck Lus dem Raum über dem Trennkolben 15 durch den stutzen 14 ins Freie entlassen wird. Für das Bewegen ler Kammer 4 ist also nur eine einfache (nicht dar-,estellte) Umschalteinrichtung von Hand oder mit lem Fuß auszulösen.
  • Die Kammer 4 ist mit einer im vorliegenden Falle Lus zwei Schichten bestehenden Membran 20 abgeleckt. Darüber folgt die aufzuklebende Sohle, dann ier (nicht eingezeichnete) Schuh, der über einen .-eisten 21 gestülpt ist. Der auswechselbare Leisten wird durch zwei Stützen 22 und 23 gehalten, die an #inem Arm 24 des Gestelles i waagerecht verschiebbar ind durch Klemmschrauben 25 und 26 feststellbar ab-;estützt sind. Dabei ist die Länge der Stütze22 mittels #iner Spindel 27 nebst Stützmutter 28 einstellbar, nährend in die Stütze 23 ein Gummipuffer 29 ein-;eschaltet und am unteren Ende der Stütze 23 ein schwenkbarer Kopf 30 mit Zapfen 31 für den--Leisten 31 vorgesehen ist.
  • Nach Aufsetzendes Leistens samt Schuh und Klebe->ohle wird durch die über den Stutzen 14 zugeführte ?reßluft mittels desÖlkolbens 9dieMembrankammer4 lochgedrückt. bis die Nase 6 an der Stellschraube 7 anliegt. Gleichzeitig füllt man die Kammer 4 mit Preßuft vom gewünschten Druck auf, der beibehalten wird, bis das Ankleben der Sohle beendet ist. Durch Entlüften des Zylinders 13 mittels Stutzen 14 und nach Zuführen von Preßluft durch den Stutzen 17 mm Kolben 18 des Kegelventils 16 strömt das Öl aus :lem Zylinder 8 zurück zum Zylinder 13, wobei der °ntlastete Trennkolben 15 nach oben ausweicht. Die Kammer 4 kann sich also durch ihr Gewicht senken und gibt den fertigen Schuh samt Leisten 21 zum Aus-4vechseln frei.
  • Fig. 2 zeigt eine abgewandelte. .aber auf demselben Grundgedanken beruhende Preßvorrichtung, die besonders beim Sohlenaufkleben auf Damenschuhe mit hohen Absätzen Vorteile bietet. Ein den Schuh füllender Leisten 32 liegt umgekehrt auf in der Länge verstellbaren Stützen 33 und 34, wobei die erstere oder beide am Gestell 35 verschiebbar und feststellbar angeordnet sind. Eine Membrankammer 36 drückt von aben, wobei eine Membran 37 mittels mehrerer an den Seitenwänden der Membrankammer 36 vorstehenden Höcker 38 und mittels eines innen stehenden Stützbügels 39 so hochgebogen ist, daß sie die aufzuklebende Sohle auch auf dem hochgewölbten Teil des Schuhes vor dem Absatz anpreßt. Ein Arm 40, der die Membrankammer 36 trägt, ist am Gestell 35 schwenkbar gelagert und wird durch einen Ölkolben 41 bewegt. Eine entgegengesetzte Schwenkbewegung führt ein Arm 42 aus, der ebenfalls mittels eines Ölkolbens 43 bewegt wird. Er trägt am oberen Ende eine verstellbare und festklemmbare Stelze 44, die den hohen Absatz des Schuhes während des Pressens nach hinten abstützt.
  • Öldruckzylinder 45 und 46 erhalten das Drucköl wiederum aus einem Zylinder 47, dessen Trennkolben 48 auf der Oberseite mit Preßluft beaufschlagt werden kann. Zum Ölsteuern dient jetzt ein Doppelsitzventil 49, bei dem das Öffnen mittels einer mit Preßluft hochgedrückten Membran 50 geschieht.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Fig. 2 und die erforderlichen Handgriffe gleichen denen der Vorrichtung nach Fig. 1.
  • Bei beiden Vorrichtungen können auch andere Mittel und Anordnungen gewählt werden. So können z. B. die Ölzylinder getrennt angeordnet sein. Statt der Trennkolben können Membranen benutzt werden, und statt der gesamten Öldruckeinrichtungen können Zahnstangengetriebe oder andere schnell arbeitende, mechanische Anordnungen zur Anwendung gelangen. Das Rückführen der Schwenkarme kann durch Federn geschehen.

Claims (5)

  1. PATENT ANS I'RCC1iE: 1. Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk mit einer durch eine aufblasbare elastische Membran überdeckten, gegen den aufgeleisteten Schuh bewegbaren Preßkammer sowie mit mehreren Widerlagern, deren jedes seiner Länge sowie seiner Stellung in Schuhlängsrichtung nach ein-und seiner Länge nach auch feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Beinansatzteil des Leistens (21; 32) an einem der Widerlager (23; 34) unverschiebbar, aber schwenkbar (30, 31) festlegbar, daß mindestens eines der Widerlager (22, 23; 33) auch seiner Stellung in Schuhlängsrichtung nach feststellbar und daß die Preßkammer (4; 36) in an sich bekannter Weise mit einem am Gestell (1; 35) bis zu einem Anschlag (7) schwenkbaren Arm (3; 40) verbunden ist (Fig. 1 und 2).
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (20) eben und die Schwenkachse (2) des Schwenkarmes (3) unweit dieser Membranebene angeordnet ist (Fig. 1).
  3. 3. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (37) - zum Rufpressen der auf hochhackige Damenschuhe aufzuklebenden Sohle auch zwischen dem vorderen tragenden Schuhteil und dem Absatz - über eine mit seitlichen Höckern (38) sowie mit einer inneren Stütze (39) versehene, in der Schuhlängsrichtung ein- und feststellbare Preßkammer (36) gespannt ist, wobei dem preßkammerfernen Schuhteil eine schwenkbare, an sich bekannte Stelze (42) für einen Absatzstützteil (44) zugeordnet ist.
  4. 4. Presse nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (7) für den Schwenkarm (3) einstellbar ist (Fig. 1).
  5. 5. Presse nach Anspruch 1, 2 oder 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Schwenkarmes (3; 40) und gegebenenfalls der Stelze (42) für den Absatzstützteil (44) ein aus einem Druckspeicher, bestehend aus Flüssigkeitszylinder (13; 47) nebst Kolben (15; 48), über ein (19) federbelastetes druckluftgesteuertes Ventil (16; 49) speisbarer hydraulischer Kolbentrieb (8, 9; 45, 46, 41, 43) vorgesehen ist (Fig. 1 und 2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 560 301; französische Patentschrift Nr. 639 072; USA.-Patentschriften Nr. 1959 565, 2 060 061, 2 444 331, 2 602 173.
DEC14166A 1955-12-30 1956-12-28 Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk Pending DE1060290B (de)

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FR1060290X 1955-12-30

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ID=9599527

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DEC14166A Pending DE1060290B (de) 1955-12-30 1956-12-28 Presse zum Aufkleben von Sohlen auf Schuhwerk

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DE (1) DE1060290B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212445B (de) * 1964-03-25 1966-03-10 Horst Wilisch Selbsteinregelnde Pressform fuer Louis-XV-Schuhe mit unterschiedlichen Absatzhoehen
ITMI20130194A1 (it) * 2013-02-12 2014-08-13 Cottino Francesco Apparecchiatura per la pressatura di suole

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