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DE1060110B - Glaspresse - Google Patents

Glaspresse

Info

Publication number
DE1060110B
DE1060110B DEO5115A DEO0005115A DE1060110B DE 1060110 B DE1060110 B DE 1060110B DE O5115 A DEO5115 A DE O5115A DE O0005115 A DEO0005115 A DE O0005115A DE 1060110 B DE1060110 B DE 1060110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
press
guide tube
attached
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO5115A
Other languages
English (en)
Inventor
Urban Patrick Trudeau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Illinois Glass Co filed Critical Owens Illinois Glass Co
Priority to DEO5115A priority Critical patent/DE1060110B/de
Publication of DE1060110B publication Critical patent/DE1060110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Glaspresse Die Erfindung betrifft eine Glaspresse mit einer verstellbaren Anschlagvorrichtung, welche die Hubbewegungen des Stempels bzw. der Preßform vor ihrer Berührung miteinander begrenzt.
  • Es sind zahlreiche Anschlagvorrichtungen bekanntgeworden, die den Hub einer Glaspresse vor Berührung von Stempel und Preßform begrenzen.
  • Beispielsweise ist es bei einer Glaspresse mit einem koaxial auf den Pressenstempel ausgerichteten Zylinder bekanntgeworden, den ganzen Zylinder mit Hilfe eines koaxial ausgerichteten zentralen Schraubtriebes zu verstellen. Auf diese Weise kann bei konstant gehaltenem Hub der in der Endstellung vorhandene Abstand zwischen Stempel und Preßform eingestellt werden. Eine solche Anordnung ist aber äußerst unbequem im Betrieb und nachteilig, da mit dem Arbeitszylinder auch alle mit diesem verbundenen Maschinenteile und Druckmittelanschlüsse verstellt werden müssen. Des weiteren ist es auch schon bei rein mechanisch arbeitenden Glaspressen bekanntgeworden, als Begrenzungsanschläge besondere Kurvenbahnen zu verwenden, die dann neben dem eigentlichen Pressenkolben anzubringen sind und erhebliche Schwierigkeiten bereiten, wenn es darauf ankommt, den Pressenhub feinstufig verändern zu müssen.
  • Eine weitere bekannte Möglichkeit, an einer Glaspresse einen verstellbaren Anschlag vorzusehen, besteht darin, die eigentliche Kolbenstange als Schraubspindel auszubilden und diese Schraubspindel mit besonderen, manuell zu verstellenden Muttern an einem achsparallel angeordneten Zylinder zu befestigen. Auch bei dieser Anordnung arbeitet der hydraulische Antrieb mit einem konstanten Hub. Nachteilig ist bei einer solchen Anordnung vor allem, daß der Angriff der Kraft auf den eigentlichen Pressenkolben über einen einseitig angelenkten Arm des Antriebszylinders erfolgt, so daß vor allem, wenn das Glas eine zähe Konsistenz aufweist oder Betriebsstörungen auftreten, Verkantungen zu erwarten sind. Um solche Verkantungen zu vermeiden, sind ferner bereits Konstruktionen bekanntgeworden, bei denen beidseitig des Pressenkolbens in symmetrischer Anordnung zwei Betätigungsstangen vorgesehen sind, die über ein Joch miteinander verbunden sind und in ihrer Mitte den Pressenkolben tragen. Bei einer solchen Anordnung wurden an den beiden Betätigungsstangen als verstellbare Anschläge Muttern angeordnet. Die Anordnung solcher Muttern ist jedoch nachteilig, da bei unaufmerksamer Bedienung eine ungleiche Einstellung der Anschläge erfolgen kann, die dann auch zu Verkantungen oder sogar zu Zerstörungen der Presse führen kann. Nachteilig ist ferner auch, daß die Verstellung des Hubes, d. h. die Veränderung der Dicke der Glaspreßlinge, relativ viel Zeit erfordert, da die Verstellungen stets an zwei Stellorganen vorgenommen werden müssen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer verbesserten Anschlagvorrichtung für eine hydraulisch arbeitende Glaspresse, die mit stationären Druckzylindern und veränderlichen Hüben arbeitet, eine wesentlich vereinfachte Verstellung ermöglicht und die vorgenannten Nachteile vermeidet.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird die erfindungsgemäße Glaspresse derart ausgebildet, daß die Anschlagvorrichtung bei einer hydraulisch arbeitenden Presse mit einem mittleren, das bewegliche Preßformteil tragenden verschiebbaren Führungsrohr und außerhalb der Mitte angeordneten Kolben zum Bewegen des Preßformteiles aus einem ringförmigen Anschlag besteht, der gleitend das mittlere Führungsrohr umschließt und mit einem Gewinde höhenverstellbar an einem festen Teil des Gestells angebracht ist und mit einer Halteplatte, die am unteren Ende des Führungsrohres befestigt ist, zusammenwirkt. Der Anschlagring kann vorzugsweise über eine von Hand zu bewegende Getriebeanordnung im Gewinde gedreht werden, und es können auch Mittel vorgesehen sein, um die Dreh- oder Längsbewegungen zu sperren.
  • Im folgenden soll ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigt Fig. 1 einen seitlichen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der bewegbaren und einstellbaren Vorrichtung eines Glasformkopfes, Fig. 2 die Arbeitsstellungen der zueinander beweglichen Glaspreßelemente, Fig. 3 eine Draufsicht auf die zur Einstellung der Preßelemente benötigte Getriebevorrichtung, Fig.4 einen teilweisen Schnitt längs der Ebene [V-1V der Fig.3 mit dem Einstellgetriebe im Schnitt.
  • Auf dem Unterteil 10 einer Glasformvorrichtung st eine Antriebsvorrichtung 11 befestigt, die von °.inem Strömungsmittel betätigt wird. Diese Vorrich-:ung kann eine Form 12 in ihre Glasfortnstellung neben bzw. aus dieser absenken. Auf dem Unterteil 10 :st eine hohle senkrechte Säule 13 befestigt, die in ?leitender Teleskopverbindung mit einem zweiten fohlen Glied 14 steht und so eine Führung für die ertikale Bewegung der Form 12 schafft.
  • Die Antriebsvorrichtung 11 besteht aus einem Kolbenpaar 15, 16, das mit einem Querbügel 19 zu-;ammenarbeitet, um die Form 12 ausschließlich nach -)ben zu bewegen. Gegenüber diesen zwei Kolben und in der gleichen senkrechten Ebene befindet sich ein zweites Kolbenpaar 17 und 18; diese Kolben können mit einem Ouerbüge120 zusammenarbeiten, um die Preßform ausschließlich nach unten zu bewegen. Eine nicht gezeigte Zeitmeßvorrichtung, welche einen Teil der eigentlichen Flaschenformmaschine bildet, kann ein Ventil 26 betätigen und ein Strömungsmittel zu den einzelnen Kolben der Antriebsvorrichtung 11 zuführen. Eine Hauptleitung 27 versorgt das Ventil 26 mit Strömungsmittel, und in der in Fig. 1 gezeigten Stellung tritt dieses Strömungsmittel über die Leitungen 30 und 31 in die Hohlräume 32 bzw. 33. Dadurch werden die Kolben 17 und 18 in ihrer unteren Stellung gehalten. In einer derartigen Arbeitsstellung wird nun das Ventil 26 durch die Zeiteinstellvorrichtung betätigt und umgeschaltet, so daß jetzt Strömungsmittel durch die Leitungen 35 und 36 unterhalb der Kolben 15 und 16 einströmt; durch den Querbügel 19 wird nun eine relative Bewegung zwischen der Form 12 und dem Preßstempel 40 hervorgerufen, wie es beispielsweise aus Fig. 2 zu ersehen ist, und diese beiden Teile werden in ihre Glasformstellung gebracht.
  • Die hohlen Mittelsäulen 13 und 14 bilden eine Vorrichtung, um während der Arbeit Luft zur Kühlung der Form zuzuführen, und dienen weiterhin als Führung für die senkrechte Bewegung der Preßforin 12.
  • Auf dem unteren Ende des hohlen Gliedes 14 ist der Querbügel 20 befestigt, welcher durch ein Führungsglied 43 in seiner senkrechten Bewegung geführt wird. Auf der oberen Oberfläche des Querbügels 20 ist in der senkrechten Mittelachse ein Halteblock 44 befestigt. Während der Aufwärtsbewegung der Form 12 berührt der Querbügel 19 die Kolben 15 und 16, und wenn sich die Form nach oben bewegt, so bewegt sich auch der Querbügel 20 auf Grund seiner Verbindung mit dem mittleren hohlen Glied 14 nach oben und tut dieses so lange, bis die Halteplatte 44 die Unterfläche eines verstellbaren Ringes 50 berührt. wie es in Fig. 4 gestrichelt gezeichnet ist.
  • In Fig. 2 ist bei A in übertriebener Form der gewünschte senkrechte Abstand zwischen der Oberfläche 39 des Preßstempels 40 und der Oberfläche 38 der Form 12 angegeben. Diese Größe A ändert sich bei Betrieb der Anlage entsprechend der Art des herzustellenden Gegenstandes und der Art und Temperatur des verwendeten Glases. Wegen des verschieden schnellen Wärmeverlustes zwischen den verschiedenen Glastypen oder Glassorten schwankt sie beträchtlich. Auf jeden Fall kommt die Oberfläche 38 der Form 12 niemals in eine echte Berührung mit der Unterfläche 39 des Preßstempels 40. Durch Vermeidung einer derartigen Berührung wird ein Verkanten oder ein Aus-der-Flucht-laufen der Glaspreßelemente 12 und 40 vermieden, und die sich daraus ergebenden Preßfehler in dem Glas werden verhindert.
  • Um diese Abstandsgröße A einzustellen und zu regeln, ist ein Verstellzahnrad 60 vorgesehen, welches in einer Verlängerung 61 an der einen Seite des Strömungsmittelantriebs befestigt ist. Das Zahnrad 60 ist in einer senkrechten Zylindertasche 62 befestigt, die so bemessen ist, daß sie das Zahnrad 60 parallel zur nötigen senkrechten Achse hält und die notwendige Verstärkung schafft, wenn dieses Zahnrad zur Verstellung verschoben wird. Dieses Zahnrad 60 kämmt ein Ritzel63, welches auf einer senkrechten Welle 64 befestigt ist; dieses Ritzel kämmt seinerseits die Zähne 65 eines Verstellgliedes 50.
  • Wenn der Abstand A oder das Verhältnis zwischen den Flächen 38 und 39 der Form 12 bzw. des Preßstempels 40 verstellt werden soll, so werden Schrauben 70 in der Verlängerung 61 gelockert, so daß sie den Sperrdruck auf die Platte 56 aufheben und so das Zahnrad 60 zur Verstellung frei gemacht wird. Durch Drehung des Zahnrades 60 im Uhrzeigersinne wird der Teil 50 in einem feinen Gewinde 71 nach oben bewegt, welches in einem feststehenden Glied 72 eingelassen ist. Dadurch wird der AbstandA zwischen der Oberfläche 39 des Preßstempels 40 und der Oberfläche 38 der Form 12 verringert. Wenn das Zahnrad 60 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wird in entsprechend umgekehrter Weise dieser Abstand vergrößert.
  • Die Verstellung dieser gesonderten Teile hat einen kritischen, notwendigen und erwünschten Effekt, um Ausschuß oder Beschädigungen der Glasgegenstände zu verringern. Die Einstellung kann nur in genauer Gbereinstimmung mit den Formelementen in ihrer Form- oder Arbeitsstellung durchgeführt werden und auch dann nur, nachdem die das Glas verformenden Teile ihre normale oder erhöhte Arbeitstemperatur erreicht haben. Die Temperaturen der Form 12 und des Preßstempels 40 sind ziemlich groß und haben demzufolge eine Ausdehnung der Metallteile zur Folge. Wenn also diese Teile ihre Arbeitstemperatur erreicht haben, kann das Zahnrad 60 während der senkrechten Bewegung der Form 12 in die Preßstellung betätigt werden, so daß der gewünschte Abstand A zwischen dem Stempel 40 und der Form 12 während des Betriebes und während der Ausdehnung der Teile durch die Wärme des Glases erhalten bleibt. Auf diese Weise tritt keine Verschiebung der Formelemente aus ihren normalen Ebenen ein, und das in diesem befindliche geschmolzene Glas wird nicht nachteilig beeinflußt. Weiterhin wird die Wandstärke der zu schmelzenden Gegenstände durch Verstellung der Sperre oder des Anschlages reguliert, so daß dadurch die endgültige Wandstärke des formgepreßten Gegenstandes geregelt wird.
  • Abwandlungen dieser Anordnung sind möglich. ohne daß das Wesen der Erfindung verletzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Glaspresse mit einer verstellbaren Anschlagvorrichtung, welche die Hubbewegung des Stempels bzw. der Preßform vor ihrer Berührung miteinander begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung bei einer hydraulisch arbeitenden Presse mit einem mittleren, das bewegliche Preßformteil tragenden verschiebbaren Führungsrohr und außerhalb der Mitte angeordneten Kolben zum Bewegen des Preßformteiles aus einem ringförmigen Anschlag (50) besteht. der gleitend das mittlere Führungsrohr (14) umschließt und mit einem Gewinde (71) höhenverstellbar an einem festen Teil (72) des Gestells angebracht ist und mit einer Halteplatte (44), die am unteren Ende des Führungsrohres (14) befestigt ist, zusammenwirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagring (50) über eine von Hand zu betätigende Getriebeanordnung im Gewinde (71) gedreht werden kann und Mittel vorgesehen sind, die die Dreh- oder Längsbewegungen sperren können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 308 109, 521220, 605 090; britische Patentschrift Nr. 560 672.
DEO5115A 1956-09-19 1956-09-19 Glaspresse Pending DE1060110B (de)

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DE1060110B true DE1060110B (de) 1959-06-25

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ID=7350524

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE308109C (de) *
DE521220C (de) * 1929-02-08 1931-03-19 Adolf Schiller Mehrfach-Glaspresse
DE605090C (de) * 1933-05-16 1934-11-03 Pilkington Brothers Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Glas
GB560672A (en) * 1941-09-13 1944-04-14 British Hartford Fairmont Synd Apparatus for and method of forming glassware

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