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DE1060101B - Vorrichtung zur kuenstlichen Beatmung - Google Patents

Vorrichtung zur kuenstlichen Beatmung

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Publication number
DE1060101B
DE1060101B DED24889A DED0024889A DE1060101B DE 1060101 B DE1060101 B DE 1060101B DE D24889 A DED24889 A DE D24889A DE D0024889 A DED0024889 A DE D0024889A DE 1060101 B DE1060101 B DE 1060101B
Authority
DE
Germany
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valve
air
space
pressure
exhalation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24889A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinr & Bernh Draeger
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Heinr & Bernh Draeger
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinr & Bernh Draeger, Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Heinr & Bernh Draeger
Priority to DED24889A priority Critical patent/DE1060101B/de
Publication of DE1060101B publication Critical patent/DE1060101B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/0057Pumps therefor
    • A61M16/0075Bellows-type

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur künstlichen Beatmung Es sind Beatmungsgeräte bekannt, die im wesentlichen aus einer Balgpumpe bestehen, mit deren Hilfe Einatemluft in die Atmungsorgane des Patienten eingedrückt wird. Am Ende der zwangläufig erzeugten Einatmung wird ein an der Atemmaske, am Mundstück, an der Pumpe od. dgl. angebrachtes Ventil geöffnet, so daß die unter Druck stehende Luft aus der Lunge des Patienten entweichen kann.
  • Gleichzeitig kann die Pumpe für die nächste Einatmung mit Luft gefüllt werden. Diese Geräte haben den Nachteil, daß die Aus atmung allein durch die Spannung der Muskulatur des Rumpfes und auch nur so weit erfolgt, soweit dadurch die Lungen zus ammenfallen.
  • Es ist bereits ein handbetätigbarer Wiederbelebungsapparat zur künstlichen Beatmung eines Verunfallten, mit einem zylindrischen, Ein- und Auslaßventile aufweisenden Balg und einer damit in Ver-- bindung stehenden, auf das Gesicht des Patienten aufzusetzenden Maske bekannt, wobei der Balg durch eine Trennwand in zwei Räume unterteilt ist, denen zwei konzentrisch angeordnete Verbindungskanäle zugeordnet sind, von denen der innere den von der Maske entfernteren Raum und der äußere den anderen Raum mit der genannten Maske verbindet, wobei in diesen Kanälen vorgesehene Absperrventile gegenseitig so angeordnet sind, daß dieselben beim Ausziehen und Zusammendrücken des Balges abwechslungsweise arbeiten und der mit dem äußeren Kanal in Verbindung stehende Balgraum als Sangraum und der andere Balgraum als Druckraum wirkt, so daß die Aus atmungsorgane des Verunfallten sowohl ausgepumpt als auch mit Frischluft gespeist werden können. Bei einem Wiederbelebungsgerät der genannten Art, bei dem der Balgraum an seinen beiden Enden von je einer Endscheibe abgeschlossen ist, von denen die der genannten Maske entferntere Endscheibe das Einlaßventil und ein Überdruckventil enthält, weist weiterhin die andere Endscheibe einen rohrförmigen Ansatz auf, auf dessen Ende ein Hülsenkörper festgehalten ist, der mit Gleitsitz in einer durch Vermittlung eines Anschlußstutzens mit der Maske in Verbindung stehenden Führungshülse im Eingriff steht und unter Bildung eines Ringraumes einen inneren, an ihn gesicherten Hülsenkörper umgibt, der durch Vermittlung eines zusammendrückbaren und ausziehbaren Schlauches an einem an der Trennwand vorgesehenen Durchgangsstutzen angeschlossen ist. Die beiden Hülsenkörper bilden zusammen mit einem auf dem ihnen zugekehrten Ende des Anschlußstutzens vorgesehenen Dichtungsring das im Verbindungsweg zu dem der Maske näher liegenden Balgraum vorgesehene Absperrventil. Dabei ist im Anschlußstutzen eine in den Hülsenkörper hinein sich erstreckende Ventilstange befestigt, die an ihren oberen Ende einen Ventilteller trägt, der zusammer mit einem im oberen Teil des Hülsenkörpers ausgebildeten Ventilsitz das im Verbindungsweg zu der anderen Balgraum vorgesehene Absperrventil bildet Weiterhin steht die Ventilstange unter dem Einfluf einer das betreffende Absperrventil in Offenstellung zu halten trachtenden Schraubenfeder, dessen dei Maske näher liegendes Ende an der Ventilstange selbst verankert und dessen anderes Ende am Hülsenkörper vorgesehen ist. In der das Einlaß- und dac Überdruckventil enthaltenden Endscheibe ist eine mittels eines Handschiebers verschließbare Öffnung vorgesehen, die den betreffenden Balgraum außeI Wirkung zu setzen gestattet. Das Gerät hat den Vorteil, daß sowohl die Einatmung als auch die Ausatmung zwangläufig erfolgt, d. h. also unabhängig von der Rumpfmuskulatur des Patienten. Diese bekannte Bauform hat den Nachteil eines äußerst komplizierten Aufbaues, der sich einmal durch die besondere Art der Ventil anordnung und zum anderen durch die Einschaltung einer Trennwand in einem harmonikaartigen Balg sowie einem darin angeordneten, in seiner Länge sich verändernden Faltenschlauches ergibt. Die Herstellung des Gerätes ist sehr kostspielig. Der Zusammenbau und die Wartung des Gerätes sind sehr erschwert.
  • Es sind weiterhin Zwangsbeatmungsgeräte bekannt, bei denen der Körper des Patienten in einem allseitig geschlossenen Gehäuse ruht, aus dem nur der Kopf herausragt. Auch sind Geräte bekannt, bei denen nur der Rumpf des Patienten in einem Gehäuse angeordnet ist, so daß also Arme, Beine und Kopf freiliegen.
  • In dem Gehäuse wird mit Hilfe einer Luftpumpe abwechselnd Über- und Unterdruck erzeugt, wodurch der Brustkorb zusammengedrückt bzw. gedehnt wird.
  • Dadurch wird die Beatmung erzielt.
  • Zur Erzeugung des für die Zwangsbeatmung er-Forderlichen Über- und Unterdruckes werden bei wiesen und auch bei anderen Geräten unterschiedliche Luftfördervorrichtungen verwendet. Es sind Balg-)pumpen, Membranpumpen, große Kolbenpumpen und andere Pumpen für derartige Zwecke bekannt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät der einzwangs beschriebenen Art und erstrebt, die Nachteile dieser Geräte zu vermeiden. Die Erfindung betrifft ine Vorrichtung zur künstlichen Beatmung mittels indes Über- und Unterdruck erzeugenden Luft-Förderers. Die Erfindung besteht darin, daß an diesen in abgeschlossener Raum angeschlossen ist, der über in als Einatemventil wirkendes Rückschlagventil mit der Atemmaske, dem Mundstück od. dgl. verbunden ist, die andererseits über ein vom Druck im abgeschlossenen Raum gesteuertes Absperrventil mit einem in diesem Raum angeordneten Atembeutel od. dgl. in Verbindung steht, an dem ein ins Freie mündendes Rückschlagventil angeordnet ist. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird in der Druckphase der Luftfördervorrichtung die Luft über das Rückschlagventil in die Einatemwege des Patienten gedrückt, während gleichzeitig der im abgeschlossenen Raum Defindliche Atembeutel zusammengedrückt wird, dessen Luftinhalt über das ins Freie miindende Ausitemventil entweicht. Gleichzeitig wird das zum Atembeutel führende Ausatemventil geschlossen. In der folgenden Unterdruckphase der Luftfördervorrichtung schließt sich das Einatemventil, so daß die Luft nicht über die Einatemleitung zurückgezogen wird. Gleichzeitig entsteht in dem abgeschlossenen Raum ebenfalls ein Unterdruck, durch den nun die Luft aus den Atemorganen des Patienten abgesaugt wird, da sich das Ausatemventil öffnet und sich zum mderen das ins Freie mündende Rückschlagventil schließt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt die Ausatmung nicht nur durch die Lungenmuskulatur, sondern auch zwangläufig. Die Einatemluft und die Ausatemluft werden getrennt geführt, wobei in die Einatemleitung Aus atemluft nicht eintreten kann.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Gerät kann der Patient zuch spontan, d. h. allein unter dem Einfluß seiner Muskulatur. ausatmen, da nämlich die von ihm aus-,estoßene Luft über die beiden Rückschlagventile ins Freie treten kann. Die Ausatmung ist also nicht an den Rhythmus der zwangsweisen Aus atmung gebunden. Die Erfindung hat den Vorteil einer sehr ein-Eachen Bauform des Gerätes, das billig in der Herstellung und leicht zusammenzubauen und demzufolge einfach in der Wartung ist.
  • Das in die Ausatemleitung eingebaute, zum Atembeutel führende. vom Druck im abgeschlossenen Raum gesteuerte Ventil kann in an sich bekannter Weise derart ausgebildet sein, daß die von diesem Druck ausgeübte Schließkraft größer ist als die von einem gleich großen Gegendruck erzeugte Öffnungskraft.
  • Dadurch wird vermieden, daß Luft bei der Einatmung über das Ausatemventil entweicht. Eine einfache Ausführungsform kann darin bestehen, daß das Ausatemventil aus einer Gummiblase besteht, deren eine Grundfläche, vorzugsweise eben ausgebildet, als Ventilverschlußteil dient und in an sich bekannter Weise einen größeren Durchmesser besitzt als die abzudichtende Ventilöffnung.
  • Die Luftfördervorrichtung bzw. der abgeschlossene Raum sind weiterhin mit einem Ventil ausgerüstet. durch das die für die Einatemphase benötigte Frischluft zugeführt wird. Dieses kann in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein. Wesentlich ist dabei nur, daß mit Hilfe der Luftfördervorrichtung zunächst ein genügender Unterdruck erzeugt wird, um die Ausatemluft abzusaugen, und daß dann erst der abgeschlossene Raum mit Frischluft für den nächsten Einatemzug gefüllt wird. Die Vorrichtung kann aber auch so ausgebildet sein, daß schon beim Beginn der Unterdruckphase Frischluft in bestimmter Menge eintritt und daß dabei dennoch der notwendige Unterdrüclç rzielt wird.
  • Einé einfache Ausführungsform besteht dabei darin, daß die Luftfördervorrichtung bzw. der abgeschlossene Raum mit einem Ventil versehen sein kann, das erst kurz vor dem Ende des Unterdruckhubes der Luftfördervorrichtung öffnet. Bei dieser Ausführungsform wird in dem abgeschlossenen Raum zunächst also ein steigender Unterdruck in der Unterdruckphase erzeugt. Erst an dessen Ende kann sich der abgeschlossene Raum und die Luftfördervorrichtung mit Frischluft füllen.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die Luftfördervorrichtung bzw. der abgeschlossene Raum mit einem in Richtung zu dessen Innern öffnenden Rückschlagventil und einer vorgeschalteten Drossel in Verbindung stehen kann. Bei dieser Bauform füllt sich der abgeschlossene Raum auch bereits in der Unterdruckphase mit Frischluft. Weiterhin ist es möglich, die Vorrichtung auch so auszubilden, daß der Raum in der Pumpe bzw. der abgeschlossene Raum in an sich bekannter Weise über ein Ventil mit der Außenluft in Verbindung stehen kann, das erst beim Absinken des Druckes im abgeschlossenen Raum unterhalb des für die Aus atmung notwendigen Unterdruckes öffnet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist an die Luftfördervorrichtung 1 ein abgeschlossener Raum 2 angeschlossen, der über das Einatemventil 3, die Einatemleitung 4 und über einen im einzelnen nicht dargestellten Bauteil 5, wie eine Maske, ein Mundstück oder einen Intratrachealkatheter, mit der Lunge des Patienten verbunden ist.
  • Von diesem Bauteil führt die Leitung 6 zum Ventilsitz 7 des Ausatemventils. Das Ventil wird weiterhin aus einem Gummibeutel 8 gebildet, dessen als Ventilteller ausgebildete Grundfläche größer ist als der Ventilsitz. Dieser Gummibeutel steht über die Leitung 9 mit dem abgeschlossenen Raum 2 in Verbindung. Hinter dem Ventil 7, 8 ist ein Raum 10 angeordnet, an den ein Gummibeutel 11 angeschlossen ist, der in den Raum 2 hineinragt und der über das Rückschlagventil 12 mit der Außenluft in Verbindung steht. In der Wandung des Raumes 2 oder auch in der Luftfördervorrichtung ist ein Rückschlagventil 13 angeordnet, das nach innen öffnet und das eine ins Freie führende Drossel 14 abschließt.
  • In der Druckphase der Luftfördervorrichtung wird im Raum 2 ein Überdruck erzeugt. Das Ventil 3 öffnet sich. Einatemluft strömt über die Leitung 4 zu den Atemorganen des Patienten. Gleichzeitig wird durch den Überdruck im Raum 2 der Gummibeutel 11 zusammengedrückt, so daß die aus ihm entweichende Luft durch das Ventil 12 ins Freie tritt. Durch den Überdruck wird das Rückschlagventil 13 geschlossen.
  • Weiterhin wird durch den Überdruck der Gummibeutel 8 ausgedehnt und auf den Ventilsitz 7 gedrückt, so daß die zum Patienten strömende Einatemluft nicht über die Leitung 6 entweichen kann. Die Fläche des Ventilsitzes 7 ist kleiner als die Grundfläche des Gummibeutels 8, so daß seine Schließkraft die Öffnungskraft überwiegt.
  • In der Unterdruckphase der Luftfördervorrichtung 1, wie z. B. bei der rückläufigen Bewegung eines Blasebalges, wird das Ventil 3 geschlossen und das Ventil 7, 8 geöffnet, da der Gummibeutel 8 zusammenfällt. Damit wird der Weg von der Einatemleitung 6 zum Gummibeutel 11 freigegeben, der nun unter der Wirkung des in der Kammer 2 entstehenden Unterdruckes die Aus atemluft des Patienten absaugt.
  • Atmet der Patient durch die Eigenelastizität seines Brustkorbes schneller aus, als der Blasebalg 1 Luft absaugen kann, dann kann die Aus atemluft durch das Ventil 12 ins Freie entweichen. Gleichzeitig füllt sich der Raum 2 mit Frischluft, die durch die Drossel 14 eintritt. Am Ende des Unterdruckhubes ist der Raum 2 so weit mit Frischluft gefüllt, daß genügend Einatemluft vorliegt. Eine gewisse Ruhezeit zwischen der Aus- und der Einatmung ist erwünscht, da dies dem menschlichen Atmungsrhythmus entspricht.
  • Diese Zeitspanne ergibt sich bei dem folgenden gegenläufigen Hub der Luftfördervorrichtung, bei dem zunächst ein Unterdruck noch ausgeglichen und dann erst Überdruck erzeugt wird. Beim folgenden Druckhub wird die im Beutel 11 noch befindliche Ausatemluft über das Ventil 12 ins Freie gestoßen.
  • Die neue Bauform hat den Vorteil, daß die Ausatemluft nicht in die Einatemleitung gelangen kann und damit auch nicht in die Lunge zurückgedrückt wird.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der nach Abb. 1 nur geringfügig. Das Rückschlagventil 13 und die Drossel 14 fallen fort. Dafür ist in den beweglichen Boden 15 des Blasebalges 1 ein Ventilsitz 16 eingelassen, der durch ein federbelastetes Ventil 17 geschlossen ist, wobei die Federspannung so hoch ist, daß das Ventil auch bei dem höchstmöglich erzeugten Unterdruck nicht öffnet. Dem Boden des Blasebalges gegenüber ist ein in seiner Höhe verstellbarer Anschlagstift 18 angeordnet, der beispielsweise mittels Gewinde in einer fest am Gerät angeordneten Büchse 19 geführt ist und damit in unterschiedlicher Höhe eingestellt werden kann. Wenn der Blasebalg am Ende des Unterdruckhubes sich seiner tiefsten Stellung nähert, hebt der Anschlagstift 18 die Ventilscheibe 17 von ihrem Ventilsitz 16, so daß nunmehr schlagartig Luft in das Innere strömen und ein Druckausgleich zwischen Außen- und Innenraum stattfinden kann.
  • Die Feder 20 kann auch so ausgebildet bzw. gelagert sein, daß ihre Spannung regulierbar ist. So kann die maximale Höhe des im Raum 2 erzeugbaren Unterdruckes begrenzt werden. Dadurch kann auch die maximale Höhe des Unterdruckes begrenzt werden, der auf die Lunge des Patienten einwirkt.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zur künstlichen Beatmung mittels eines Über- und Unterdruck erzeugenden Luftförderers, dadurch gekennzeichnet, daß an diesen ein abgeschlossener Raum (2) angeschlossen ist, der über ein als Einatemventil wirkendes Rückschlagventil (3) mit der Atemmaske, dem Mundstück (5) od. dgl. verbunden ist, die andererseits über ein vom Druck im abgeschlossenen Raum (2) gesteuertes Absperrventil (7, 8) mit einem in diesem Raum (2) angeordneten Atembeutel (11) od. dgl. in Verbindung steht, an dem ein ins Freie mündendes Rückschlagventil (12) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Ausatemleitung (6) eingebaute, zum Atembeutel (11) führende, vom Druck im abgeschlossenen Raum (2) gesteuerte Ventil (7, 8) in an sich bekannter Weise derart ausgebildet ist, daß die von diesem Druck ausgeübte Schließkraft größer ist als die von einem gleich großen Gegendruck erzeugte Öffnungskraft.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausatemventil (7, 8) aus einer Gummiblase (8) besteht, deren eine Grundfläche, vorzugsweise eben ausgebildet, als Ventilverschlußteil dient und in an sich bekannter Weise einen größeren Durchmesser besitzt als die abzudichtende Ventilöffnung (7).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfördervorrichtung (1) bzw. der abgeschlossene Raum (2) mit einem Ventil (16, 17) versehen ist, das erst kurz vor dem Ende des Unterdruckhubes der Luftfördervorrichtung öffnet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfördervorrichtung (1) bzw. der abgeschlossene Raum (2) mit einem in Richtung zu dessen Innern öffnenden Rückschlagventil (13) und einer vorgeschalteten Drossel (14) in Verbindung steht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum in der Pumpe bzw. der abgeschlossene Raum in an sich bekannter Weise über ein Ventil mit der Außenluft in Verbindung steht, das erst beim Absinken des Druckes im abgeschlossenen Raum unterhalb des für die Ausatmung notwendigen Unterdruckes öffnet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 928 505; schweizerische Patentschrift Nr. 293 574; französische Patentschrift Nr. 1107 838; USA.-Patentschrift Nr. 2 428 451.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5619987A (en) * 1991-09-24 1997-04-15 Grand Bleu International, Inc. Semi-closed rebreathing apparatus with water removing pump

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2428451A (en) * 1945-02-17 1947-10-07 John H Emerson Pressure resuscitator
CH293574A (de) * 1951-08-28 1953-09-30 Laubscher & Co Ag Handbetätigbarer Wiederbelebungsapparat.
DE928505C (de) * 1950-03-03 1955-06-02 Auergesellschaft Ag Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft und lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr
FR1107838A (fr) * 1953-09-14 1956-01-05 Conduite d'amenée pour un mélange gazeux analgésique

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