DE1060023B - Schutzschaltung zum Anschluss spannungsempfindlicher Verbraucher - Google Patents
Schutzschaltung zum Anschluss spannungsempfindlicher VerbraucherInfo
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- DE1060023B DE1060023B DER15783A DER0015783A DE1060023B DE 1060023 B DE1060023 B DE 1060023B DE R15783 A DER15783 A DE R15783A DE R0015783 A DER0015783 A DE R0015783A DE 1060023 B DE1060023 B DE 1060023B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/005—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H11/00—Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result
- H02H11/006—Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result in case of too high or too low voltage
Landscapes
- Protection Of Transformers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anlaßvorrichtung zur Verhinderung unerwünschter
Spannungs- und Stromstöße beim Anlegen einer spannungsempfindlichen Last an eine elektrische Energiequelle
unter Zwischenschaltung eines einstellbaren Spannungsreglers, wobei die Last nur an die Energiequelle
angeschlossen werden kann, wenn der Spannungsregler so eingestellt ist, daß die an der Last
liegende Spannung minimal ist.
Bei bestimmten Anlagen, insbesondere bei Schaltungen, welche dazu dienen, Magnetfeldröhren mit
elektrischer Energie zu beschicken, kommt es vor, daß, wenn die volle Betriebsspannung plötzlich angelegt
wird, unerwünschte Spannungs- und Stromstöße sowohl in der Energiequelle als auch in der Magnetfeldröhre
auftreten. Diese Spannungs- und Stromstöße verursachen nicht nur ein Sprühen der Kathode
und infolgedessen eine Verkürzung der Lebensdauer — der Magnetfeldröhre, sondern auch eine unerwünschte
Arbeitsweise der Magnetfeldröhre. Außerdem verur-Sachen diese Stromstöße bzw. Spannungsstöße kurzzeitige
Überlastungen der Energiequelle, wodurch die Lebensdauer der darin verwendeten Röhren in ungünstigem
Sinne beeinflußt wird. Die Anwendung von kombinierten Anlaß- und Schutzschaltungen, insbesondere
von solchen, die nach dem Ausschalten oder einem Netzausfall eine Wiederinbetriebnahme des zu
schützenden Gerätes nur dann erlauben, wenn der Anlasser zuvor in eine solche Stellung gebracht wurde,
daß am Gerät nur eine minimale Spannung anliegt, ist als bekannt vorauszusetzen. Dementsprechende
\"orrichtungen sind im allgemeinen mit einem selbsthaltenden Schütz ausgestattet, welches nur dann erregt
wird, wenn der Anlasser die dem Gerät zugeführte Spannung weitestgehend herabsetzt. Es ist
aber auch bereits bekannt, die dem Verbraucher zugeführte Spannung durch Vorscbalten eines Regeltransformators
bekannter Bauart, vorzugsweise eines Autotransformators zu verändern.
Zweck der Erfindung ist es, durch eine besonders vorteilhafte Zusammenschaltung eines Autotransformators
und eines selbsthaltenden Schützes mit einem Verbraucher, der einen Eingangsnetztransformator
mit einer Anzapfung der Primärwicklung aufweist, eine Anlaß- und Schutzschaltung zu schaffen, die mit
einfachen Mitteln einen sehr großen Spannungsvariationsbereich zu erzielen gestattet, bei der keine
Gefahr des Verschmorens der Lastkontakte des Schützes besteht, der wirtschaftlich und billig zu
fertigen ist und der bei einfachster Bedienbarkeit einen sicheren Schutz des Gerätes bewirkt.
Das in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der
Erfindung besteht aus einem Autotransformator 15 Schutzschaltung zum Anschluß
spannungs empfindlicher Verbraucher
spannungs empfindlicher Verbraucher
Anmelder:
Raytheon Manufacturing Company,
Walthamr Mass. (V. St. A.)
Walthamr Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Holzer, Patentanwalt,
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 1. Februar 1954
Alvin Stanley Luftman, Allston, Mass.,
John Tomlinson Goodway, Roslindale, Mass.,
und Charles Harleth Peterson, Bedford, Mass.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
John Tomlinson Goodway, Roslindale, Mass.,
und Charles Harleth Peterson, Bedford, Mass.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
mit einer einzigen Wicklung 17 und einem Schleifkontakt 18, der zwischen bestimmten Grenzen hin-
und herbewegt werden kann, sowie einem Transformator 40, der z. B. auch zum Verbraucher 30 gehören
kann und dessen Primärwicklung 42 eine Anzapfung 47 aufweist. Der Schleifer 18 des Autotransformators
15 ist über einen Hauptschalter 13 an den einen Strang 11 eines bei 10 angeschlossenen Energienetzes angeschlossen,
dessen anderer Strang 12 an ein Ende 46 der Primärwicklung 42 des Transformators 40 angelegt
ist. Das eine Ende 14 der Wicklung 17 des Autotransformators 15 ist an das andere Ende 45 der
Wicklung 42 des Transformators 40 angeschlossen, und das andere Ende 28 der Wicklung 17 des Autotransformators
15 ist über einen Relaisschalter 24 mit der Anzapfung 47 des Transformators 40 verbunden.
Die an den Kontakten 10 anliegende Netzspannung ist über die Zuleitung 11 und einen Hauptschalter 13 an
den Schleifer 18 des Autotransformators 15 und über die Zuleitung 12 an das zweite Ende 46 der Primärwicklung
42 des Transformators 40 angeschlossen. Der Schalter 24 zwischen dem Ende 28 der Wicklung 17
des Autotransformators 15 und der Anzapfung 47 der Wicklung 42 des Transformators 40 wird von einem
Schütz 20 mit Selbsthalteeinrichtung 25 betätigt, das durch einen Schalter 35 erregt werden kann. Dieser
Schalter 35 ist nur dann geschlossen, wenn sich der
909 558/355
Claims (3)
1. Schutzschaltung zum Anschluß spannungsempfindlicher Verbraucher an eine Wechselstromquelle
mittels eines einstellbaren Anlassers, wobei beim Einschalten die am Verrbaucher liegende
Spannung stets ein Bruchteil der Betriebsspannung ist, gekennzeichnet durch einen Autotransformator
mit einer einzigen Wicklung (17) und einem Schleifkontakt (18), der zwischen bestimmten
Grenzen hin- und herbewegt werden kann, und einen Ausgangstransfarmator (40), der eine Primärwicklung
(42) mit einer Anzapfung (47) aufweist, wobei das eine Ende (14) der Wicklung des
Autötransformators an das eine Ende (45) der Wicklung des Ausgangstransformators angeschlossen,
das andere Ende (28) der Wicklung des Autötransformators über einen Schalter (24) mit der
Anzapfung (47) des Ausgangstransformators verbunden ist und die Wechselspannungsquelle über
einen Hauptschalter an das zweite Ende (46) der Wicklung des Ausgangstransformators und an den
Schleifer (18) des Autötransformators angeschlossen ist, und wobei ferner der Schalter (24) von
einem Schütz (20) mit Selbsthaltevorrichtung betätigt wird, das durch einen Schalter (35) eingeschaltet
werden kann, der nur dann geschlossen ist, wenn sich der Schleifer des Autötransformators
an demjenigen Ende (14) der Wicklung befindet, das mit dem einen Ende (45) der Wicklung des
Ausgangstransformators verbunden ist, wobei aber der Schalter (24) durch die Selbsthaltevorrichtung
(25), die den Schalter (35) überbrückt, auch dann geschlossen bleibt, wenn der Schleifer des Autötransformators,
zur Erhöhung der Betriebsspannung, auf dasjenige Ende der Wicklung hin bewegt wird, das mit der Anzapfung des Ausgangstransformators verbunden ist.
2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Schütz (20) betätigte
Schalter (24) im Falle eines starken Absinkens der Netzspannung, eines Netzausfalles oder des Öffnens
des Hauptschalters (13) selbsttätig geöffnet wird.
3. Schutzschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifer (18) des
Autötransformators (15) mit dem Schalter (35) mechanisch verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 417 023, 599 730;
USA.-Patentschrift Nr. 1 392 059.
Deutsche Patentschriften Nr. 417 023, 599 730;
USA.-Patentschrift Nr. 1 392 059.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 558/355 6.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1060023XA | 1954-02-01 | 1954-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1060023B true DE1060023B (de) | 1959-06-25 |
Family
ID=22308952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER15783A Pending DE1060023B (de) | 1954-02-01 | 1955-01-11 | Schutzschaltung zum Anschluss spannungsempfindlicher Verbraucher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1060023B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1392059A (en) * | 1919-01-08 | 1921-09-27 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Control system |
| DE417023C (de) * | 1925-08-05 | Allg Elek Citaets Ges Fa | Motorschutzschalter mit einer waehrend des ersten Teiles der Einschaltbewegung gesperrten Nullspannungsfreiausloesung | |
| DE599730C (de) * | 1931-04-02 | 1934-07-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anlasssteuerung fuer elektrische Foerderband- und andere Foerderwerkantriebe |
-
1955
- 1955-01-11 DE DER15783A patent/DE1060023B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE417023C (de) * | 1925-08-05 | Allg Elek Citaets Ges Fa | Motorschutzschalter mit einer waehrend des ersten Teiles der Einschaltbewegung gesperrten Nullspannungsfreiausloesung | |
| US1392059A (en) * | 1919-01-08 | 1921-09-27 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Control system |
| DE599730C (de) * | 1931-04-02 | 1934-07-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anlasssteuerung fuer elektrische Foerderband- und andere Foerderwerkantriebe |
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