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DE106000C - - Google Patents

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Publication number
DE106000C
DE106000C DENDAT106000D DE106000DA DE106000C DE 106000 C DE106000 C DE 106000C DE NDAT106000 D DENDAT106000 D DE NDAT106000D DE 106000D A DE106000D A DE 106000DA DE 106000 C DE106000 C DE 106000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
sides
arms
cable
passage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106000D
Other languages
English (en)
Publication of DE106000C publication Critical patent/DE106000C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft doppelt wirkende Seilträger und ist besonders für den Gebrauch in Verbindung mit Einrichtungen derjenigen Art. bestimmt, bei welchen ein Lastwagen oder eine Laufkatze längs einer erhöht angeordneten Fahrbahn bewegt wird.
Ist die Fahrbahn von grofser Länge, so bedarf dieselbe Zwischenstützen für das Schleppseil des Wagens.
Bisher hat man zu diesem Zweck gewöhnlich Seilträger angewendet, welche so eingerichtet sind, dafs der Wagen, wenn er am Seilträger vorübergeht, diesen nach einer Seite aus seiner Bahn verschiebt, so dafs ein Zusammenstofsen der Laufräder des Wagens mit dem Seilträger vermieden wird. Bei einigen derartigen Einrichtungen werden Wagen und Seilträger in entgegengesetzten Richtungen bei Seite geschoben , wobei also auch der Wagen eine seitliche Schwingungsbewegung ausführt; in beiden Fällen ist das Bestreben vorhanden^ den Wagen aus seiner Bahn bei Seite zu drängen und daher Veranlassung zu einer Erschütterung bezw. einem Stofs vorhanden.
Zweck vorliegender Erfindung ist, diesen Uebelstand zu vermeiden und zu diesem Zweck ist der neue Seilträger doppelt wirkend ausgebildet, derart, dafs der Wagen, wenn er an dem Seilträger vorübergeht, nach beiden Seiten 'gleiche Kräfte aufwenden mufs, um die beiden Theile des Seilträgers aus seiner Bahn zu schieben, so dafs kein Bestreben auftreten kann, den Wagen seitlich aus seiner Bahn zu verschieben. ■· ·
Der neue doppelt wirkende Seilträger besteht aus zwei seitlich beweglichen oder schwingenden Armen oder Theilen, von welchen einer oder auch jeder eine Rolle zur Aufnahme des Seiles trägt. Diese Arme sind so construirt und angeordnet, dafs bei der Bewegung des Wagens auf der Strecke geeignete gebogene oder schräge Vorsprünge auf beiden Seiten des Wagens mit den erwähnten schwingenden Armen oder Theilen in Berührung kommen und sie nach beiden Seiten hin mit gleicher Kraft fortdrücken, um dem Wagen freien Durchgang zu gewähren, worauf dieselben wieder in ihre normale Lage zurückkehren. Die Construction ist derart gewählt, dafs die Thätigkeit ohne Erschütterung und ohne Stofs erfolgt und ohne dafs der Wagen in eine seitliche Schwingung versetzt wird, wie es der Fall sein würde, wenn der Seilträger nur von einer Seite aus bei Seite geschoben wird.
Fig. i. der Zeichnung zeigt eine vordere Ansicht einer Ausführungsform des vorliegenden doppelt wirkenden Seilträgers.
Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt und zeigt den Wagen, welcher an beiden Seiten mit gebogenen Vorsprüngen versehen ist, um die beiden schwingenden Theile des Seilträgers bei Seite drücken zu können.
Fig. 3 ist eine vordere Ansicht einer anderen Ausführungsform des Seilträgers.
Der in Fig. 1 dargestellte doppelt wirkende Seilträger besteht aus zwei Armen L1 L2, welche oben an dem Querbalken C3 drehbar befestigt sind. Der Querbalken ist oben an der Schiene C angeordnet. An dem Arm L2 ist unten eine Laufrolle M drehbar befestigt, deren äufserer Flantsch m gröfser ist als der
innere. An den Armen L1L"2 sitzen noch Führungsleisten m1, welche das Seil in die Nuth der Rolle einleiten. Die Führungsleiste ml des Armes L1 ragt über den Flantsch m der Rolle hinaus und besitzt unten einen Haken m-, welcher verhindert, dafs das Seil zwischen Rolle M und Führungsleiste m1 herabgleitet, indem die Spitze dieses Hakens m2 mit der Kante des Flantsches m bereits in dieselbe Linie kommt, ehe die Arme L1L? in ihre normale Lage ganz zurückgekehrt sind. An den Armen L1Lr sind noch Stäbe L3 und L1 drehbar befestigt, deren benachbarte Enden parallel zu einander gerichtet sind und mit einer geringen Entfernung von einander abstehen, um den Durchlafs der Katze oder des Wagens zu gestatten und die Arme L1 L'2 bei Seite zu schieben. Die parallele Lage der Stäbe ist durch die Parallelführungen C3Z1X2L4 bezw. C3IL1L3 gesichert. Die Arme I1 L2 werden in der Stellung Fig. ι durch Federn V2I3 gehalten, welche bestrebt sind, die Arme in diese Lage zurückzubringen, wenn die Katze oder der Wagen sie passirt hat. Der Hub der Arme L1 L- wird durch Arme Z4 begrenzt, welche unten mit Schlitzen ZD versehen sind, in die an den Stäben L3 L4 sitzende Stifte eingreifen. Hierdurch wird gleichzeitig eine Schlitzführung geschaffen, welche die Bewegung der Theile zu einer ruhigen gestaltet. Die Steigung der Stäbe oder Arme L1 L2 und II1 kann anstatt nach innen auch nach aufsen gerichtet sein, oder diese Stäbe können auch lothrecht angeordnet werden.
Der Wagen oder die Katze G ist mit schrägen oder gebogenen Vorsprüngen G1 an beiden Seiten versehen, welche in der Längsrichtung an beiden Enden der Katze vorragen, wodurch ein schützenähnlicher Körper entsteht, welcher zwischen die Enden der Stäbe L3L4 treten kann, um die Arme L1L2 nach beiden Seiten hin fortzudrücken, so dafs der Wagen frei zwischen ihnen durchtreten kann, worauf die Theile unter der Einwirkung der Federn V2I3 wieder in ihre frühere Stellung zurücktreten, wobei die gebogenen oder schrägen Flächen des hinteren Endes der Vorsprünge G1 ein glattes Ablaufen ermöglichen.
Anstatt die Laufrollen und die Führungstheile auf drehbaren Armen anzuordnen, können sie auch in beliebiger anderer Weise angebracht werden, derart, dafs sie sich nach beiden Seiten hin fortschieben lassen, wenn der Wagen zwischen durchgeh!; so können die Rollen beispielsweise auf in waagrechter Richtung gleitenden Stäben angebracht werden, welche in ihrer Normalstellung durch Federn gehalten werden und nachgeben, um den Wagen durchzulassen.
In Fig. 3 ist eine Anordnung dieser Art dargestellt, bei welcher die Führungstheile die Gestalt von Platten L5 L6 haben, die auf in Böcken P verschiebbaren Stangen nn1 sitzen. Die Böcke P sitzen an dem Querstück C3 und die Führungstheile Z-5L6 werden derart durch Federn iV2 gegen einander gedrückt, dafs der Wagen G zwischen ihnen frei hindurchgehen kann.
Durch die Construction der Seilträger in der beschriebenen Weise kann der Wagen dieselben mit grofser Geschwindigkeit passiren, ohne die geringste seitliche schwingende oder schwankende Bewegung herbeizuführen, da die Kräfte, welche eine derartige schwingende Bewegung erzeugen könnten, gegen einander ausgeglichen sind.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:.
    .i. Doppelt wirkender Seilträger zur Vermeidung von Stöfsen und Erschütterungen sowie seitlichen Schwingungen des Wagens bezw. der Laufkatze, dadurch gekennzeichnet, dafs zu beiden Seiten des Seiles Führungstheile derart angeordnet sind, dafs sie beim Durchgang des Wagens mit gleicher Kraft nach beiden Seiten seitwärts ausweichen können und der WTagen frei zwischen ihnen durchgehen kann.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Seilträgers nach Anspruch i, bei welchem die Führungstheile an den schwingenden Armen (L1L'2) eines Gelenkparallelogrammes befestigt sind, dessen untere waagrechte Stangen (L3 L^) den Wagen (G) geradlinig durchlaufen lassen (Fig. i).
  3. 3. Eine Ausführungsform des Seilträgers nach« Anspruch 1, bei welcher die beim Durchgang des Wagens seitlich ausweichenden Führungstheile die Gestalt von Platten (X5L0;
    . haben, welche an in Böcken (P) geführten Gleitstäben (N N1) sitzen und durch Federn (N'2) gegen einander gedrückt werden (Fig. 3).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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