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DE1059756B - Vorrichtung zum Herstellen eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl.

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Publication number
DE1059756B
DE1059756B DEM30651A DEM0030651A DE1059756B DE 1059756 B DE1059756 B DE 1059756B DE M30651 A DEM30651 A DE M30651A DE M0030651 A DEM0030651 A DE M0030651A DE 1059756 B DE1059756 B DE 1059756B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
pusher
drum
opening
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM30651A
Other languages
English (en)
Inventor
Donal Richard Patrick Jackson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Molins Machine Co Ltd
Original Assignee
Molins Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Molins Machine Co Ltd filed Critical Molins Machine Co Ltd
Publication of DE1059756B publication Critical patent/DE1059756B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/74Auxiliary operations
    • B31B50/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B50/84Forming or attaching means for filling or dispensing contents, e.g. valves or spouts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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    • B31B50/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B50/812Applying tabs, patches, strips or strings on blanks or webs
    • B31B50/8125Applying strips or strings, e.g. tear strips or strings
    • B31B50/8126Applying strips or strings, e.g. tear strips or strings parallel to the direction of movement of the webs or the blanks

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  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl., mit einem darüberliegenden Streifen, dessen Ende zum Anheben des Inhaltes des leerzustellenden Verpackungsbehälters durch eine Öffnung in dessen Wandung hervorragt.
  • Der Streifen ist durch Klebstoff mit einer Innenwand der Packung verbunden und geht unterhalb der unteren Enden einer geringen Anzahl von Zigaretten hindurch, über die gegenüberliegende Innenwand und durch einen Schlitz in der letzteren, so daß er aus der Packung nach außen vorsteht. Der Benutzer kann also durch Ziehen an dein Hebestreifen die Zigaretten teilweise aus der Packung schieben. Eine solche bereits vorgeschlagene sogenannte »Block-Endpackung« wird hergestellt, indem man einen rechteckigen Zuschnitt um eine Form, üblicherweise um einen Satz von in der Packung einzuschließenden Zigaretten faltet. Die Verschlußfalten an der oberen Fläche der Packung sind derart geschlitzt, daß ein Teil von ihnen und die darunterliegende Endfalte durch die durch den Hebestreifen nach oben geschobenen Zigaretten aufgestoßen wird.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen zur Herstellung eines solchen Zuschnitts werden die Enden des Streifens zu Schleifen gefaltet, die einen Abstand von dem Zuschnitt haben und deren Enden durch seitliche Schlitze an der einen Seite des Zuschnitts hindurch gestoßen werden. Dies geschieht in der Weise, daß in dem Zuschnitt ein langer Schlitz gebildet wird, der die beiden seitlichen Schlitze miteinander verbindet, und die zu Schleifen geformten Teile werden durch blattartige Vorsprünge an einem Rad oder durch eine Führung vorgeschoben, die den Längschlitz öffnen, so daß sich der rascher bewegte Streifen durch ihn hindurch und in eine Aussparung des Rades hinein bewegen kann.
  • Das Verfahren hat den Nachteil, daß das Einschneiden des Längsschlitzes die Herstellung erschwert und den Zuschnitt schwächt.
  • Im Gegensatz hierzu ist gemäß der Erfindung eine endlose Fördereinrichtung, beispielsweise eine umlaufende Fördertrommel, die an ihrer Oberfläche eine Öffnung hat, vorgesehen, ferner ein Stößer, der sich durch diese Öffnung hindurch hin- und gleichzeitig in Drehrichtung der Fördervorrichtung und mit der gleichen Geschwindigkeit wie diese bewegt, und eine Vorrichtung zur Herstellung eines seitlichen Schlitzes in dem Zuschnitt und zur Förderung desselben auf die Umfläche der Fördervorrichtung in der Weise, daß der Schlitz unmittelbar oberhalb der Öffnung und der Streifen oberhalb des Schlitzes liegt, so daß der Stößer den Streifen erfaßt und sein freies Ende durch den Schlitz in die Öffnung hineinstößt. Vorzugsweise wird gemäß der Erfindung eine fortlaufende Bahn und ein fortlaufender Streifen, die aneinander anliegen, zugeführt, und es ist eine Schlitzvorrichtung vorgesehen, die quer zur Bahn in dieser in Abständen voneinander angeordnete Schlitze herstellt, bevor die Bahn in Anlage mit dem Streifen gelangt, ferner ist eine Schneidvorrichtung vorgesehen, die die Bahn und den Streifen in zusammengesetzte "Zuschnitte schneidet, während diese auf der Fördervorrichtung liegen.
  • Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht: Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung; Fig. 2 und 3 stellen Einzelheiten der Vorrichtung dar, und Fig.4 zeigt einen Abschnitt einer zusammengesetzten Bahn.
  • Von einer Trommel 2 wird eine Bahn 1 aus biegsamem Werkstoff beispielweise eine Metallfolie, und von einer Trommel 4 ein fortlaufender schmaler Streifen 3 aus biegsamem, vorzugsweise aus dem unter der Bezeichnung Zellophan geschütztem Werkstoff abgegeben. Der Streifen 3 läuft über Führungsrollen 5 und 6 und dann über ein Segment einer Klebstoffauftragewalze 7, die Klebstoff auf in Abständen voneinander liegende Teile des Streifens aufträgt. Der Streifen läuft dann über die Rolle 8 eines zusammen arbeitenden Rollenpaares 8 und 9.
  • Die Bahn 1 wird von der Trommel 2 über eine Führungsrolle 10 zwischen ein Rollenpaar 11, 12 geführt, dessen Rolle 12 mit .'Messern 12 a ausgerüstet ist, die in Zusammenarbeit mit der Rolle 11 Schlitze S, S 1 und S2 in die Bahn schneiden, wie Fig. 4 zeigt. Von den Rollen 11 und 12 läuft die Bahn weiter zusammen mit dem Streifen 3 zwischen den Rollen 8 und 9 hindurch, und die Teile des Streifens, auf die Klebstoff aufgetragen wurde, werden fest gegen die Bahn gedrückt und mit ihr verbunden.
  • Die so gebildete zusammengesetzte Bahn W (Fig. 1) wird hierauf über eine Führungsrolle 13 und eine weitere Rolle 14 geführt, die mit einer Rolle 14a zusammen arbeitet und die Bahn in der durch gestrichelte Linien in Fig. 4 angegebenen Art ritzt, um hierdurch die Faltung der Zuschnitte zu erleichtern. Die zusammengesetzte Bahn wird auf dem beschriebenen Umweg geführt, damit Zeit zum Trocknen des Klebstoffs zur Verfügung ist, bevor die weiteren Arbeitsgänge vorgenommen werden.
  • Der Streifen 3 liegt, wie Fig. 4 zeigt, über den Schlitzen S, die durch die Rollen 12 hergestellt sind. Die zusammengesetzte Bahn läuft von der Rolle 14 auf die Umfangsfläche einer Saugtrommel 15, deren Saugkanäle 150 sie durch Saugwirkung festhalten, während sie in Richtung des Pfeiles gefördert wird. Ein an einem Halter 17 befindliches feststehendes Messer 16 zerschneidet zusammen mit den umlaufenden eingelassenen Messern 16a die zusammengesetzte Bahn längs der in Fig. 4 markierten Linie C und teilt so die Bahn in einzelne Zuschnitte. Die Messer 16 a befinden sich am Umfang der Trommel in einem Ab-:tande von 130' voneinander und stehen etwas aus der Trommel vor. Die Zuschnitte werden durch die Saugtrommel zu einer Vorrichtung gefördert, durch welche der auf der oberen Seite des Hauptabschnitts des Zuschnitts liegende Streifen, von dem ein Ende rnit dem Hauptabschnitt verbunden ist und dessen loses Ende über dem Schlitz S (Fig. 4) liegt, durch den Schlitz S geschoben wird.
  • Auf dem L: mfang der Trommel 15 sind im Abstande von 180° zwei schmale Ausnehmungen 180 vorhanden, von denen in F ig. 1 nur eine dargestellt ist. Der Vor-Schub der Bahn auf der Trommel ist zeitlich so geregelt, daß über jeder Ausnehmung ein Schlitz zu liegen kommt. Die Ausnehmungen haben genügende Größe und Breite, uin den Streifen 3 aufzunehmen, «-enn er durch einen Schlitz S gestoßen wird. Diesem Z;vecke dient ein an einem Schieber 19 befestigter Stößer 18. Der Schieber wird durch Federn 19a. nach der Achse der Trommel 15 zu gedrückt, wobei jedoch eine auf der Außenfläche eines kurvenförmigen 1 ockens 21 laufende -Nockenrolle 20 ein Einwärts-;leitei: des Schiebers verhindert, solange sich der Nocken nicht selbst in dieser Richtung bewegt. Der St)ßer 18 drückt den Streifen 3 allmählich durch den Schlitz S hindurch in die Ausnehmung 180, während der abgeschnittene Zuschnitt sich mit der Saugtrommel weiterbewegt.
  • Der Schieber 19 sitzt an einem in einer um die ochs.: der Trommel 15 schwenkbaren Führung 190 gleitenden Schlitten. Diese umlaufende Führung wird durch später zu beschreibende Mittel mit der Trominel im Uhrzeigersinne (Fig. 1) um einen Winkel von 83° gedreht und hierauf in die Stellung nach Fig. 1 zurückgeführt. Der Stößer 18 läuft daher im Uhrzeigersinne mit der Trommel und bleibt dabei in Deckung mit der obenerwähnten Austiehmung.
  • Der Nocken 21 bildet einen Arm eines um einen Zapfen 22 drehbaren Hebels, dessen anderer Arm 23 eine Rolle 24 trägt, die auf der umlaufenden Nockenscheibe 240 läuft. Eine an dem Hebel befestigte Feder 210 zieht den Hebel im Uhrzeigersinne (Fig. 1) und bewegt den Nocken 21 nach der Trommel 15 zu, wobei diese Bewegung durch die umlaufende Nocken Scheibe 240 gesteuert wird.
  • Wenn sich der Schieber 19 und der Stößer 18 mit der Saugtrommel zu bewegen beginnen, wird der kurvenförmige Nocken 21 allmählich gegen die Trommel 15 geschwenkt, und da sich der blattförmige Stößer 18 mit der Trommel mitdreht, bewegt er sich allmählich in Eingriff mit dem Streifen 3 durch den Schlitz S in dem Zuschnitt und in die Ausnehmung 180 in der Trommel unterhalb des Schlitzes hinein. Das geschieht, da sich die auf den Nocken 21 entlanggleitende Rolle 20 einwärts bewegt, wenn der Nocken nach der Trommel zu schwingt.
  • Ein mit dem Schieber 19 verbundener Drücker 25 wird durch eine nicht dargestellte Feder mit dem Schieber nach innen gedrückt. jedoch so, daß er sich relativ gegen letzteren frei bewegen kann. Dieser Drücker berührt den Streifen 3 gerade vor dein Schlitz S, drückt ihn fest und hält ihn in dieser Lage auf dem Zuschnitt, während der Stößer 18 den benachbarten Teil des Streifens durch den Schlitz schiebt.
  • Die Schwingbewegungen des kurvenförmigen Nockens 21 sind so abgestimmt, daß er während eines Teils der Bewegung des Schiebers 19 mit der Trominel einwärts und während des übrigen Teils nach außen schwingt, um den Stößer 18 zurückzuziehen. Dies ist in Fig. 1 durch die beiden Kreise 20a und 20b veranschaulicht, die die innerste Lage der Rolle 20 bzw. ihre Lage am Ende ihrer Bewegung längs des Nockens darstellen, worauf dieser in einer bogenförmigen Bahn in die Anfangslage zurückkehrt.
  • Wie erwähnt, sind zwei Ausnehrnungen 180 im Abstand von 180° auf der Saugtrommel 15 vorhanden, die den Streifen aufnehmen Daher können bei jeder Drehung der Trommel zwei Zuschnitte aufgenommen und verarbeitet werden, so daß das beschriebene Arbeitsspiel während jeder Umdrehung der Trommel 15 zweimal stattfindet.
  • Während der beschriebenen Arbeitsgänge wird der Zuschnitt durch Saugwirkung auf der Trommel gehalten. Aber kurz darauf läuft er an einer Druckrolle 26 vorbei, die ihn noch an der Trommel hält. Hierauf wird die Saugwirkung an geeigneter Stelle unterbrochen, so daß der Zuschnitt nach Verlassen der Druckrolle 26 von der Trommel abfällt.
  • Die Saugwirkung an der Trommel 15 kann in beliebiger Weise erzeugt werden. Vorzugsweise weist die Saugtrommel eine abnehmbare Büchse 151 auf. durch die sich die Saugkanäle 150 erstrecken, die mit geräumigen Saugkammern 152 verbunden sind, die als Aussparungen an der Umfangsfläche des Hauptkörpers der Trommel angeordnet sind. Die Saugkanäle 150 sind am Umfang der Büchse 151 reihen-«-eise angeordnet, wobei die Anzahl der in einer Reihe liefndi_ichen Kanäle von der Breite der in Behandlung befindlichen Bahn abhängt. Die Kammern 152 erstrecken sich so weit über die Trommel, daß sie mit jeder gewünschten Anzahl von Kanälen 150 in einer Reihe in Verbindung stehen. mit denen sie sich (lecken. Es können auch für verschiedene Breiten der lahn verschiedene Büchsen mit verschiedenem Ahstand und verschiedener Anordnung der Kanäle verwendet werden, so d.aß eine Büchse gegen eine andere ausgewechselt werden kann. Die Kammern 152 stehen durch Kanäle 153 mit einer Hauptsaugkammer 154 in Verbindung.
  • Die um die Achse der Trommel 15 schwenkbare Führung 190, die den Schieber 19 und den Stößer 18 trägt, ist um die Achse frei drehbar gelagert, sie kann im Uhrzeigersinne um 82° geschwenkt und hierauf in ihre Anfangslage nach Fig. 1 zurückbewegt werden. Bei einer Drehung des Teils 190 irr Uhrzeigersinne wird eine Feder 191 gespannt, nach deren Auslösung die Führung 190 durch die Feder gegen einen Anschlag 35 zurückgeführt wird. Die Feder ist über eine Kette 192 mit der Führung 190 so verbunden, daß ein Rütteln der Teile bei der Rückbewegung vermieden wird.
  • Die in den Fig. 2 und 3 im einzelnen dargestellte Führung 190 sitzt an einem Zahnradsegment 30, das mit den Zähnen eines zweiten Zahnradsegments 31 (Fig. 1) im Eingriff ist. Das Zahnradsegment 31 dreht sich fortlaufend in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1, 2 und 3). Fig. 2 stellt den Beginn des Eingriffs zwischen den Zähnen der Segmente 30 und 31 dar. Im Verlaufe der Drehung gelangt das Segment 30 in die Stellung nach Fig.3, in der der letzte Zahn des Zahnradsegments 31 gerade mit dem letzten Zahn des Segments 30 außer Eingriff kommt.
  • Sobald das Zahnradsegment 30 die Stellung nach Fig. 3 erreicht hat, wird es frei und schwingt in seine Anfangslage zurück, es wird dabei durch das Zusammenwirken eines Keils 32 mit einem keilförmigen Nocken 33 auf den Segmenten 30 bzw. 31 gesteuert. Der Keil 32 hat bei einer Drehung entgegen der Uhrzeigerrichtung größer werdenden Radius, d. h., sein kleinster Radius oder sein niedrigster Teil liegt während der Drehung entgegen der Uhrzeigerrichtung (Fig.3) vorn, während der größte Radius oder höchste Teil sich am hinteren Ende befindet. Umgekehrt nimmt der Radius des Nockens 33 hinter seinem Berührungspunkt mit Keil 32 in der Drehrichtung ab, mit anderen Worten, der höchste Teil des Nockens 33 geht bei der Drehung des Zahnsegments 31 voran. Unmittelbar, nachdem die Zahnradsegmente außer Eingriff gekommen sind, berührt die Arbeitsfläche des höchsten Teiles des Nockens 33 die Arbeitsfläche des niedrigsten Teils des Keils 32, und eine weitere Drehung des Nockens 33 entgegen dem Uhrzeiger ermöglicht eine Drehung des Keils 32 entgegen dem Uhrzeiger mit einer Geschwindigkeit, die von der Geschwindigkeit abhängig ist, mit der der Nocken 33 den Keil 32 vorübergleiten läßt. Auf diese Weise werden der Keil 32, das Segment 30 und der Teil 190, der den Schieber trägt, mit gesteuerter Geschwindigkeit in einer Rückbewegung allmählich in ihre Anfangslage geschwenkt.
  • Das Zahnradsegment 31 und der Nocken 33 sind auf einer Welle 36 befestigt, die von dem Hauptantrieb z. B. einer Verpackungsmaschine angetrieben wird. Mit der Welle 36 ist ferner ein Kettenrad 37 verbunden, das eine Kette 38 antreibt. Die Kette 38 läuft (Fig. 1) über Kettenräder, die mit der segmentförmigen Klebstoffauftragewalze 7 und Nocken 240, der Rolle 11, der Rolle 14 und der Saugtrommel 15 umlaufen und ferner über Führungskettenräder 39 und 40.
  • Ein Zuschnitt, der sich zwischen der Saugtrommel 15 und der Rolle 26 (Fig. 1) bewegt, läuft zwischen Führungen nach unten, tritt durch eine Öffnung in dem Bett der Verpackungsmaschine und legt sich gegen einen Satz von Zigaretten, der sich längs des Bettes in der durch den Pfeil gezeigten Richtung bewegt, worauf er in der üblichen Weise um die Zigaretten gefaltet und befestigt wird.

Claims (7)

  1. PATENTANTSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Herstellung eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl. mit einem darüberliegenden Streifen, dessen Ende zum Anheben des Inhaltes des herzustellenden Verpackungsbehälters durch eine Öffnung in dessen Wandung hervorragt, gekennzeichnet durch eine endlose Fördereinrichtung, beispielsweise eine umlaufende Fördertrommel (15), die an ihrer Umfläche eine Öffnung (180) hat, ferner durch einen Stößer (18), der sich durch diese Öffnung hindurch hin- und gleichzeitig in Drehrichtung der Fördervorrichtung und mit der gleichen Geschwindigkeit wie diese bewegt, und eine Vorrichtung zur Herstellung eines seitlichen Schlitzes (.S) in dem Zuschnitt und zur Förderung desselben auf die Umfläche der Fördervorrichtung in der Weise, daß der Schlitz (S) unmittelbar oberhalb der Öffnung (180) und der Streifen oberhalb des Schlitzes liegt, so daß der Stößer den Streifen (3) erfaßt und sein freies Ende durch den Schlitz in die Öffnung (180) hineinstößt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Drücker (25), der den Streifen gegen den Zuschnitt drückt, während der Stößer (18) den Endabschnitt durch die Öffnung schiebt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine fortlaufende Bahn (1) und ein fortlaufender Streifen (3), die aneinander anliegen, zugeführt werden und eine Schlitzvorrichtung (12a) vorgesehen ist, die quer zur Bahn (1) in Abständen voneinander angeordnete Schlitze hineinbringt, bevor die Bahn in Anlage mit dem Streifen (3) gelangt, und eine Schneidvorrichtung (16, 16a) die Bahn und den Streifen in zusammengesetzte Zuschnitte schneidet, während diese auf der Fördervorrichtung liegen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößer (18), nachdem er aus der Öffnung (180) der Trommel zurückgezogen ist, beispielsweise durch eine Feder (210) entgegen der Drehrichtung der Trommel in die Anfangslage zurückbewegt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Stößers (18) in die Öffnung (180) der Trommel ein Nocken (21) dient, auf dem eine mit dem Stößer verbundene Rolle (20) gleitet, und der Nocken gegen die Fördertrommel (15) und von ihr fort geschwenkt werden kann, während der Stößer sich mit der Fördertrommel bewegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Stößers mit seiner Führung (190) ein ständig umlaufendes Zahnradsegment (31) dient, das mit einem Zahnsegment (30) an der Führung (190) in Eingriff kommen kann, dieses hierbei in Förderrichtung dreht, und alsdann die Verzahnung außer Eingriff gelangt, so daß eine Rückbewegung der Führung in entgegengesetzter Richtung erfolgen kann.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen mit der Führung (190) beweglichen Keil (32), dessen niedrigster Teil während der Rückbewegung der Führung vorangeht, und einem keilförmigen, mit dem Zahnradsegment (31) drehbaren Steuernocken (33), dessen höchster Teil bei der Rückbewegung der Führung (190) vorangeht, so daß die Arbeitsflächen des Nockens und des Keils so miteinander im Eingriff sind, daß, wenn die Verzahnungen außer Eingriff gelangen, der höchsteTeil des Nockens zuerst den niedrigsten Teil des Keils berührt, so daß bei einer weiteren Drehung des Nockens dieser den Keil an sich vorübergleiten läßt und dadurch die Geschwindigkeit der Führung (190) bei der Rückbewegung steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 624 531.
DEM30651A 1955-06-03 1956-05-31 Vorrichtung zum Herstellen eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl. Pending DE1059756B (de)

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GB1059756X 1955-06-03

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DEM30651A Pending DE1059756B (de) 1955-06-03 1956-05-31 Vorrichtung zum Herstellen eines Zuschnitts, z. B. aus Pappe, Papier, Metallfolie od. dgl.

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DE (1) DE1059756B (de)

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