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DE1059007B - Elektromagnetischer Schwingkompressor, insbesondere fuer Kaelteanlagen - Google Patents

Elektromagnetischer Schwingkompressor, insbesondere fuer Kaelteanlagen

Info

Publication number
DE1059007B
DE1059007B DEL24859A DEL0024859A DE1059007B DE 1059007 B DE1059007 B DE 1059007B DE L24859 A DEL24859 A DE L24859A DE L0024859 A DEL0024859 A DE L0024859A DE 1059007 B DE1059007 B DE 1059007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antechamber
valve
compressor
pressure
refrigeration systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL24859A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Kaminski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL24859A priority Critical patent/DE1059007B/de
Publication of DE1059007B publication Critical patent/DE1059007B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/12Casings; Cylinders; Cylinder heads; Fluid connections
    • F04B39/125Cylinder heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Elektromagnetischer Schwingkompressor, insbesondere für Kälteanlagen Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Schwingkompressoren, insbesondere fürKälteanlagen, bei denen zur Vermeidung des Anschlagens des Kolbens an den Zylinderdeckel bei fehlendem Gegendruck eine Vorkammer vorgesehen ist, die durch ein federbelastetes Ventil gegen die Druckseite abgeschlossen ist und dadurch beim Anlaufen des Kompressors rasch auf einen ausreichenden Gegendruck aufgeladen wird.
  • Die Anordnung der Vorkammer mit dem notwendigen Zwischenventil zum Zylinder und dem Ausgangs-Druckventil, das zum raschen Aufbau eines vorbestimmten Gegendrucks federbelastet sein muß, kompliziert und verteuert jedoch den Aufbau des Kompressors, insbesondere auch dadurch, daß das Vorkammerventil nicht als einfaches Druckventil ausgebildet sein kann. Dieses Ventil muß nämlich, sobald der Druck in der Vorkammer einen bestimmten Wert erreicht hat, öffnen und dann ständig offen gehalten werden. Es arbeitet daher nur beim Anlaufen als Druckventil, während im Betrieb die Aufgabe des Druckventils von dem zwischen Zylinder und Vorkammer angeordneten Zwischenventil übernommen wird. Deshalb ist auch das Vorkammerventil in der Regel als empfindliches Membranventil ausgebildet. Solche Ventile sind aber häufig die Ursache von Störungen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schwingkompressor der vorbeschriebenen Art mit Vorkammer. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau eines solchen Kompressors zu vereinfachen.
  • Zu diesem Zwecke ist die Vorkammer nicht wie bisher durch ein Membranventil abgeschlossen, sondern erfindungsgemäß ist an dem Ausgang der Vorkammer ein Drosselorgan in Gestalt eines Kapillarrohres geeigneter Länge und Weite angeschlossen.
  • Man kann auf diese Weise völlig auf das den Aufbau der Vorkammer erschwerende und störanfällige Membranventil verzichten. Die Drosselwirkung der Kapillare reicht bei geeigneter Bemessung völlig aus, die erwünschte rasche Aufladung der Vorkammer herbeizuführen.
  • Es ist zwar bekannt, in Kompressions-Kältemaschinen als Drosselorgane Kapillarrohre zu verwenden, jedoch sind diese stets zwischen dem V erflüssiger und dem Verdampfer eingeschaltet und haben eine ganz andere Aufgabe als in vorliegendem Falle, wo die Kapillare zwischen Kompressor und Verflüssiger liegt und nur dazu dient, einen raschen Aufbau des Gegendruckes in der Vorkammer zu ermöglichen.
  • Es ist andererseits auch ein elektromagnetischer Schwingkompressor mit einer gegenüber dem Kompressorzylinder durch ein Ventil abgetrennten Vorkammer vorgeschlagen worden, an deren Ausgang kurze Drosselstellen und eine Ausgleichskammer angeordnet sind, die aber lediglich eine Geräuschdämpfung zum Zwecke haben, dagegen den zur Erzielung der durch die Erfindung beabsichtigten Wirkung notwendigen raschen Druckaufbau in der Vorkammer nicht ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist in Fig.1 in schematischer Darstellung der Aufbau eines Kompressorzylinders mit Vorkammer und Membranventil entsprechend einem früheren Vorschlag dargestellt, während Fig. 2 die Anordnung gemäß der Erfindung mit einem Kapillarrohr zeigt. In beiden Figuren ist mit 1 das Zylindergehäuse, mit 2 der zu einer Vorkammer ausgestaltete Zylinder und mit 3 der Kolben bezeichnet. Zwischen Zylinderraum 5 und Vorkammer 6 ist ein Zwischenventil 4 vorgesehen, das durch eine Feder 7 gegen einen an der Zylinderwand gebildeten Absatz gedrückt wird und damit die beiden Räume voneinander trennt. Dieses Ventil ist so angeordnet, daß der Kolben bei größeren Schwingweiten es vor sich her in den Bereich der Vorkammer drücken kann. Diese Vorkammer ist nun gegenüber dem übrigen System der Kälteanlage bei der Anordnung nach Fig. 1 durch ein Ventil abgeschlossen, das aus einem Ventilteller 8, einer Membran 9 und einer Druckfeder 10 besteht. Der Ventilteller schließt die Vorkammer gegen einen Ringraum 11 ab, an den die zum Verflüssiger führende Druckleitung 12 angeschlossen ist. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist bereits oben beschrieben, und es dürfte ohne weiteres einleuchten, daß der Aufbau eines solchen Ventils, wenn dieses den zu stellenden Dichtungsanforderungen und Druckbeanspruchungen genügen soll, genaueste Bearbeitung der verschiedenen Teile notwendig macht und damit sehr teuer ist. Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung gemäß der Erfindung läßt die erzielte Vereinfachung, deutlich erkennen. Die Vorkammer 6 besitzt lediglich eine Bohrung 13 für den Anschluß eines Druckrohres, das als Kapillare 14 ausgebildet ist. Zweckmäßig wird dieses Kapillarrohr über ein Rohrzwischenstück 15 an die Vorkammer angeschlossen.
  • Die Erfindung erweist sich auch als vorteilhaft bei einem Schwingkompressor, der gemäß einem früheren Vorschlag mit Halbwellen gespeist wird und bei dem man das Erregersystem so ausbildet, daß das schwingende mechanische System, dessen Eigenresonanz auf die halbe Netzfrequenz abgestimmt ist, in dieser halben Netzfrequenz schwingt. Durch eine besondere Einstellung des Ankers ist bei, diesem Vorschlag erreicht, daß beim Anlaufen des Kompressors- der Anker erst mit Netzfrequenz und kleinem Hub schwingt und nach Aufladen der Vorkammer, welches in einigen Sekunden erfolgt, selbständig in die halbe Netzfrequenz mit großem Hub umschwingt. Durch diese Maßnahme ist die Gefahr des Kolbenanschlages bei fehlendem Gegendruck weitgehend beseitigt. Auch diese ältere Anordnung weist als Abschluß der Vorkammer gegen die Druckleitung das oben beschriebene Membranventil auf. Es läßt sich ohne weiteres durch die Anordnung nach der Erfindung ersetzen, ohne daß dabei die Umschwingzeit ins Gewicht fallend verlängert wird. Versuche dieser Art an einem für einen Haushaltskühlschrank mittlerer Größe bemessenen Kompressor haben gezeigt, daß durch die Verwendung eines solchen Kapillarrohres die Zeiten zwischen Anlassen und Einschwingen auf die halbe Netzfrequenz in der gleichen Größenordnung liegen wie bei Verwendung des Membranventils. Diese Zeiten betragen bei verschiedenen Weiten und Längen des Kapillarrohres zwischen etwa 4 und 8 Sekunden. Der im Augenblick des Umschwingens in der Vorkammer herrschende Gegendruck betrug dabei etwa 2 bis 3,5 atü. Die Beobachtung des Ventils in der Vorkammer und des Gegendrucks haben gezeigt, daß letzterer sich mit steigendem Gegendruck nicht erhöht, söridern sich dem Gegendruck langsam angleicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. _ --Elektromagnetischer Schwingkompressor, insbesondere für Kälteanlagen, mit einer gegenüber dem Kompressorzylinder.dürch ein. Zwischenventil abgetrennten und einen.. raschen Druckaufbau bewirkenden Vorkammer, dädurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang der Vorkammer an Stelle des diese normalerweise abschließenden Druckventils ein dieses durch entsprechende Bemessung reiner Weite und Länge ersetzendes Kapillarrohr angeschlossen ist.
DEL24859A 1956-05-15 1956-05-15 Elektromagnetischer Schwingkompressor, insbesondere fuer Kaelteanlagen Pending DE1059007B (de)

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