DE1059040B - Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem - Google Patents
Traegerfrequentes NachrichtenuebertragungssystemInfo
- Publication number
- DE1059040B DE1059040B DE1957P0019358 DEP0019358A DE1059040B DE 1059040 B DE1059040 B DE 1059040B DE 1957P0019358 DE1957P0019358 DE 1957P0019358 DE P0019358 A DEP0019358 A DE P0019358A DE 1059040 B DE1059040 B DE 1059040B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- khz
- channels
- carrier
- transmission
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 65
- 230000000712 assembly Effects 0.000 claims description 17
- 238000000429 assembly Methods 0.000 claims description 17
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 16
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims description 10
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 6
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 3
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000002243 precursor Substances 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 108091081062 Repeated sequence (DNA) Proteins 0.000 description 1
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 238000004870 electrical engineering Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000005304 joining Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J1/00—Frequency-division multiplex systems
- H04J1/02—Details
- H04J1/04—Frequency-transposition arrangements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein trägerfrequentes Nachrichtenübertragungssystem, welches gegenüber bekannten
Systemen, die im folgenden näher behandelt werden, wesentliche Vorteile aufweist und unter
anderem universelle Einsatzmöglichkeiten sowohl für den Nah- als auch für den Weitverkehr bietet.
In der Trägerfrequenztechnik haben auf die Wahl der zu benutzenden Übertragungsbänder außer den
verkehrsmäßigen Bedürfnissen die technischen Gegebenheiten der Übertragungswege Einfluß. Dementsprechend
sind bereits Systeme bekanntgeworden, mit denen man bezüglich der frequenzmäßigen Anordnung
der Übertragungsbänder und auch des gesamten Aufbaues der Geräte diesen Gegebenheiten jeweils speziell
Rechnung zu tragen versuchte. Während für den Weitverkehr, begünstigt durch die Notwendigkeit
des internationalen Gesprächsaustausches, schon seit längerem einheitliche Frequenzpläne für die Anordnung
der Übertragungsbänder festgelegt worden sind, beginnt sich hinsichtlich der für den Nahverkehr bestimmten
Geräte erst in jüngerer Zeit die Auffassung durchzusetzen, daß es zweckmäßig ist, die im Bereich
des Weitverkehrs als vorteilhaft erkannten Gesichtspunkte auch hier zu beachten und dabei die Frequenzpläne
dieser Geräte möglichst so zu gestalten, daß die Übertragungsbänder der Nahverkehrssysteme
den Aufbaubändern der größeren Systeme entsprechen.
Beispielsweise machen verschiedene bekannte Systeme von der sogenannten Vorgruppenmodulation
Gebrauch. Hierbei werden die Sprachkanäle zunächst zu Vorgruppen zusammengefaßt, indem jeweils mehrere,
z. B. drei, niederfrequente Sprachkanäle durch Umsetzung mittels entsprechend gestaffelter Träger
unmittelbar in einem relativ niedrigen Frequenzbereich lückenlos aneinandergereiht werden. Aus
diesen Vorgruppen werden in einer weiteren Modulationsstufe 12-Kanal-Gruppen im Frequenzbereich
von 60 . . . 108 kHz gebildet, aus denen schließlich bei Geräten für den Weitverkehr Übertragungsbänder
mit sechzig Kanälen oder einem Vielfachen hiervon gewonnen werden. Bei Nahverkehrsgeräten können
die Übertragungsbänder so gewählt werden, daß ihre Breite der 12-Kanal-Gruppe oder auch der genannten
Vorgruppe entspricht. Ein Vorteil dieser Systeme liegt darin, daß durch die Vorgruppenbildung die Zahl der
erforderlichen Filtertypen und Trägerfrequenzen im Vergleich zu anderen Systemen relativ gering ist. Die
Vorgruppensysteme weisen jedoch den Nachteil auf, daß wegen der verschiedenartigen Kanalfilter alle zum
Aufbau einer Vorgruppe dienenden Kanalumsetzer untereinander verschieden sind. Dieser Umstand ist
unter anderem in Hinblick auf Herstellung und Lagerhaltung deshalb wesentlich, weil in einem Träger-Trägerfrequentes
Nachrichtenübertragungssystem
Nachrichtenübertragungssystem
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Heinz Hannemann und Heinz Piechatzek,
Konstanz,
sind als Erfinder genannt worden
Konstanz,
sind als Erfinder genannt worden
frequenzgerät die Kanalumsetzer sowohl zahlen- als auch kostenmäßig stark ins Gewicht fallen.
Andererseits sind auch Systeme bekannt, bei denen die Bildung der 12-Kanal-Gruppe nicht durch Zusammenfügung
mehrerer Vorgruppen erfolgt, sondern durch unmittelbare frequenzmäßige Aneinanderreihung
von zwölf Einzelkanälen mittels zwölf gestaffelter Trägerfrequenzen, wobei diese Einzelkanäle zuvor
durch Vormodulation, d. h. durch Umsetzung mit jeweils der gleichen Trägerfrequenz, z. B. 60 kHz, in
einen höheren Frequenzbereich gebracht wurden. Auf diese Weise wird zwar erreicht, daß alle Kanalumsetzereinheiten
gleichen elektrischen Aufbau haben; dieser Vorteil wird jedoch mit einem wesentlich
höheren Aufwand in der Trägererzeugung erkauft. Ferner ist es hier nicht möglich, Geräte mit wenigen
Kanälen, etwa im Umfang der obenerwähnten Vorgruppe, zu schaffen, die sich unter Mitverwendung der
entsprechenden Baueinheiten unmittelbar aus dem Frequenzschema von größeren Geräten ableiten ließen.
Die Erfindung betrifft ein diese Nachteile vermeidendes trägerfrequentes Nachrichtenübertragungssystem,
bei welchem die einzelnen Nachrichtenkanäle zunächst durch Vormodulation mit jeweils dergleichen
Trägerfrequenz in einen Frequenzbereich zwischen etwa 40 und etwa 60 kHz, z. B. 48 und 52 kHz, gebracht
werden. Erfindungsgemäß steht für die zweite Modulationsstufe eine Anzahl von e — YZId (d = 2, 3,4
oder 6), z. B. 4 (d = 3), der Kanalbreite entsprechend gestaffelten Trägerfrequenzen zur Verfügung, mittels
welcher jeweils eineAnzahl von d Nachrichtenkanälen in frequenzmäßiger, gegebenenfalls mehrfach wiederholter
Aufeinanderfolge in einen zweiten Frequenz-
909 530/276
1
bereich umgesetzt wird, dessen höchste Frequenz unterhalb des für die Vormodulation verwendeten
Frequenzbereiches liegt und dessen tiefste Frequenz größer ist als seine Bandbreite, z. B. in den Bereich
von 24 ... 40 kHz.
Bei diesem System sind die. für die einzelnen Modulationsstufen erforderlichen Baugruppen konstruktiv
derart zu Geräteeinheiten (Einschüben) zusammengefaßt, daß mit diesen Einschüben ohne Veränderung
irgendwelcher Art unmittelbar trägerfrequente Anlagen beliebiger Kanalzahl und für jeden Einsatzzweck
aufgebaut werden können. Dies hat eine Vereinfachung in der Fertigung und Lagerhaltung zur
Folge und gestattet außerdem eine rasche Umstellung von Anlagen auf andere Kanäle bzw. auf eine andere
Kanalzahl. Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert.
Aus Fig. 1 ist das Modulationsschema eines Trägerfrequenzsystems gemäß der Erfindung, und zwar für
die Übertragung von zwölf bzw. vier Kanälen, zu entnehmen. Fig. 2 stellt das vereinfachte Blockschaltbild
einer entsprechenden Trägerfrequenzeinrichtung für zwölf Kanäle dar, bei welcher außerdem ein die Abzweigung
von vier Kanälen ermöglichender Zusatz vorgesehen ist. Die Beispiele der Fig. 3 bis 7 zeigen
schematisch und in gegenseitiger Zuordnung die Zusammenfassung einzelner Baugruppen zu Geräteeinheiten
(Einschüben) und deren Verwendung beim gestellmäßigen Aufbau von Geräten mit größerer bzw.
kleinerer Kanalkapazität. Im einzelnen bezieht sich Fig. 3 auf eine als Einschub ausgebildete Geräteeinheit
der ersten Modulationsstufe (Vorumsetzung), Fig. 4 auf einen Einschub für die zweite Modulationsstufe
und Fig. 5 auf einen Einschub, in dem die zwischen der zweiten und ersten Modulationsstufe liegenden
Kanalverstärker der Empfangsrichtung zusammengefaßt sind. Aus den Fig. 6 und 7 ist schematisch der
gestellmäßige Aufbau einer 12-Kanal- bzw. einer 4-Kanal-Trägerfrequenzeinrichtung aus einzelnen Ein-Schüben
(Geräteeinheiten) zu ersehen. Fig. 8 bezieht sich auf das Modulationsschema eines abgewandelten
Zweidrahtsystems für ebenfalls vier Kanäle. In den Fig. 9, 10 und 11 sind verschiedene Abwandlungen des
Modulationsschemas nach Fig. Ib für ein 12-Kanal-System gezeigt. Fig. 12 schließlich stellt das Modulationsschema
eines 60-Kanal-Systems gemäß der Erfindung dar.
Jeder der zwölf im niederfrequenten Bereich von 0 ... 4 (0,3 ... 3,4) kHz befindlichen Sprachkanäle
1... 12 gemäß Fig. 1 a wird in der Trägerfrequenzeinrichtung nach Fig. 2 in Senderichtung über eine mit
Nachbildung 20 versehene Gabelschaltung 21 einem Modulator 22 zugeführt und dort einer Vormodulation
mit jeweils der gleichen Trägerfrequenz von 48 kHz unterworfen. Mittels eines Bandfilters 23 wird das
obere, im Bereich von 48 . . .52 kHz liegende Seitenband ausgesiebt und gelangt sodann an einen von
zwölf weiteren Modulatoren 24.
In dieser zweiten Modulationsstufe stehen erfindungsgemäß grundsätzlich, und zwar unabhängig von
der Gesamtzahl der mit der betreffenden Trägerfrequenzeinrichtung übertragbaren Kanäle, e = YZId
\d = 2,3,4 oder 6) der Kanalbreite entsprechend gestaffelte . Trägerfrequenzen zur Verfügung, mittels
welcher die Nachrichtenkanäle nunmehr in gegebenenfalls wiederholter frequenzmäßiger Aufeinanderfolge
in einen zweiten Frequenzbereich umgesetzt werden. Die höchste Frequenz dieses Bereiches liegt unterhalb
des ersten, für die Vormodulation verwendeten Fre-040
quenzbereiches, seine tiefste Frequenz ist größer als seine Bandbreite. Im vorliegenden Beispiel ist d = 3,
es sind demnach für die zweite Modulationsstufe 12 : 3 = 4 Trägerfrequenzen vorgesehen. Diese sind
mit 76, 80, 84 und 88 kHz so gewählt und gestaffelt, daß jeweils vier Nachrichtenkanäle in dem Bereich
von 24 bis 40 kHz frequenzmäßig aneinandergereiht werden. Die Ausgänge der betreffenden vier Modulatoren
24 sind jeweils an einen Entkoppler 25 geführt, an den sich ein zur Unterdrückung des oberen Seitenbandes
dienender Bandpaß 26 anschließt. Erst nach der zweiten Modulationsstufe liegen somit drei Nachrichtenbänder
I. . . III (Fig. la) zu je vier Kanälen vor, die bezüglich Kanalanzahl und Frequenzlage etwa
den in anderen Trägerfrequenzsystemen verwendeten Vorgruppen entsprechen und daher—ungeachtet ihres
andersartigen Zustandekommens — im folgenden ebenfalls als Vorgruppen bezeichnet werden sollen.
Vor der Beschreibung der nächsten Modulationsstufen erscheint es zweckmäßig, zunächst den Empfangszweig
der ersten beiden Modulationsstufen und anschließend grundsätzliche Gesichtspunkte bezüglich
des gestellmäßigen Aufbaues sowie die erfindungsgemäßen Möglichkeiten bezüglich des weiteren Modulationsverlaufes
zu erläutern.
Jede von den höheren Modulationsstufen gelieferte Vorgruppe durchläuft zunächst einen Bandpaß 27,
wird in einem Vorgruppenverstärker 28 verstärkt und mittels eines Entkopplers 29 an vier Modulatoren 30
gelegt. Durch Überlagerung mit den bereits zur Umsetzung in Senderichtung verwendeten Trägerfrequenzen
von 76, 80, 84 und 88 kHz werden die einzelnen innerhalb der Vorgruppe im Frequenzbereich
von 24 bis 40 kHz liegenden Kanäle wieder in den gemeinsamen Frequenzbereich 48 ... 52 kHz gebracht
(Fig. 1 a) und durch ein erstes Kanalfilter 31 ausgesiebt. Das ausgesiebte Band wird in je einem
Kanalverstärker 32 verstärkt, in einem zweiten Kanalfilter 33 nochmals gesiebt und einem Modulator 34
zugeführt. Hier erfolgt mittels der Trägerfrequenz 48 kHz die Rückumsetzung des betreffenden Kanals
in den niederfrequenten Bereich von 0 ... 4 (0,3 ... 3,4) kHz. Das so gewonnene Sprachband wird in
einem Verstärker 35 auf den üblichen Pegel gebracht und schließlich in die Empfangsseite der Gabelschaltung
21 eingespeist.
Alle gemäß der Erfindung ausgebildeten Trägerfrequenzeinrichtungen, gleich welcher Kanalzahl, haben
bezüglich der ersten beiden Modulationsstufen das bis hierher beschriebene Modulationsschema (Fig. 1 a) zur
Grundlage. Beispielsweise wird bei Geräten mit geringer Kanalkapazität die Anzahl der Kanäle in den
Übertragungsbändern gleich der für die zweite Modulationsstufe zur Verfügung stehenden Anzahl e — Ylld
von Trägerfrequenzen, also gleich der für die Vorgruppe vorgesehenen Kanalanzahl, gewählt; zum Ausbau
einer 12-Kanal-Gruppe werden d Vorgruppen zu je e Kanälen verwendet, bei dem Gerät gemäß Fig. 2
bzw. 1 z. B. drei Vorgruppen zu vier Kanälen; 60-Kanal-Gruppen werden aus fünf solcher 12-Kanal-Gruppen
aufgebaut usw. Diese Maßnahmen, nämlich die Wahl der Kanalkapazität kleinerer Trägerfrequenzeinrichtungen
derart, daß sie mit der Kanalzahl der zum Aufbau größerer Trägerfrequenzsysteme verwendeten
Vorgruppen bzw. Gruppen übereinstimmt, sind auch bei den eingangs erwähnten Trägerfrequenzensystemen
mit einfacher Vorgruppenmodulation an sich bekannt. Sie beziehen sich dort jedoch
lediglich auf die Gestaltung des Frequenzplanes, und zwar unter dem allgemeinen Gesichtspunkt, in kleinen
Trägerfrequenzeinrichtungen zum Aufbau von Geräteeinheiten (Einschüben) nach Möglichkeit die gleichen
Baugruppen (Modulatoren, Filter u. dgl.) verwenden zu können wie in größeren.
Die Erfindung geht demgegenüber einen wesentliehen Schritt weiter. In Anlehnung an das hier verwendete
besondere Modulationsschema ist nämlich eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Trägerfrequenzsystems hinsichtlich des gestellmäßigen Aufbaues vorgesehen, wobei in an sich bekannter
Weise Geräteeinheiten (Einsehübe) verwendet werden, die konstruktionsmäßig aus mehreren Baugruppen bestehen.
Die Zusammenfassung der einzelnen Baugruppen der Geräte zu Einschüben (einschiebbaren
Geräteeinheiten) erfolgt jedoch in strenger Analogie zum Aufbau des Modulationsschemas so, daß diese
Einschübe gleichermaßen zum Aufbau von Geräten mit kleiner als auch mit großer Kanalkapazität geeignet
sind und die in den Geräten mit kleiner Kanalzahl verwendeten trägerfrequenten Einschübe unverändert
in den Geräten mit größerer Kanalzahl wiederkehren. Wie aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, ist
ferner die Breite der einzelnen Einschübe gleich einem einfachen Bruchteil der ausnutzbaren Gestellbreite,
wobei die Einschübe untereinander gleiche Breite und Höhe aufweisen.
An Hand der Fig. 2 bis 7 ist sowohl das Grundsätzliche dieses Gedankens als auch seine beispielsweise
Verwirklichung beim Aufbau der zur ersten und zweiten Modulationsstufe gehörenden Geräteeinheiten
leicht zu erkennen. Unter der Bezeichnung Einschub wird in üblicher Weise eine selbständige, in ein Gestell
einschiebbare Geräteeinheit verstanden, deren elektrische Verbindung mit den anderen Einschüben
bzw. der Verdrahtung des Gestells durch geeignete trennbare Kontakteinrichtungen erfolgt.
Für jeden niederfrequenten Nachrichtenkanal ist ein eigener Einschub A (Fig. 2, 3 und 6) vorgesehen,
der alle vor der zweiten Modulationsstufe liegenden Hilfseinrichtungen und zur Umsetzung eines einzelnen
Kanals in Sende- und Empfangsrichtung erforderlichen Baugruppen enthält. Hierbei besteht ein wesentlicher
Vorzug des erfindungsgemäßen Trägerfrequenzsystems darin, daß alle diese Einschübe konstruktiv
und elektrisch identisch aufgebaut sind. Fig. 3 zeigt schematisch die Unterbringung der im Blockschaltbild
(Fig. 2) dargestellten und bezeichneten einzelnen Funktionseinheiten in scheibenartigen Baugruppen und
die Zusammenfassung dieser Baugruppen zu Einschüben. In Fig. 2 ist eine solche Zusammenfassung
stets durch eine strichpunktierte Linie angegeben, innerhalb welcher sich auch die Bezeichnung des betreffenden
Einschubes befindet. Der Übersichtlichkeit halber sind jedoch von den zwölf Einschüben A-I . . .
^4-12 nur die ersten vier Einschübe A-I . . . ΑΛ in
dieser Weise gezeichnet, wobei außerdem nur bei dem Einschub A-I die Baugruppen bzw. Funktionseinheiten
dargestellt sind. Von den Einschüben der Kanäle 5... 12 hingegen sind nur deren trägerfrequente
Aus- und Eingänge dargestellt und mit A-5 . . . A-12 bezeichnet.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, umfaßt die als Einschub A bezeichnete Geräteeinheit demnach die
bereits beschriebenen Baugruppen der Sende- und Empfangsrichtung 23, 22+34+35, 20+21 und 33
sowie eine Baugruppe 36, welche die für die Rufabgabe und den Rufempfang erforderlichen Schaltungselemente
des betreffenden Kanals enthält und in Fig. 2 ohne Darstellung der Verbindungen zu anderen
Funktionseinheiten angedeutet ist.
Die Baugruppen, die zur Umsetzung der Nachrichtenkanäle in den zweiten Frequenzbereich dienen,
sind mit den entsprechenden Baugruppen der Empfangsrichtung jeweils derart in Einschüben B zusammengefaßt, daß jeder dieser gleich aufgebauten
Einschübe zur Umsetzung von e = Ylld Kanälen geeignet ist. Demnach besitzt das vorliegende 12-Kanal-Gerät
drei solcher Einschübe B-I. . . 5-111 (Fig. 2, 4 und 6), deren jeder mit Baugruppen zur Umsetzung
von vier Kanälen aus dem Frequenzbereich 48 . . . 52 kHz in den Frequenzbereich von 24 ... 40 kHz, und
umgekehrt, ausgestattet ist. Im einzelnen ist die Zusammenfassung der bereits beschriebenen Funktionseinheiten und Baugruppen aus den Fig. 2 und 4 zu
ersehen. Der Einschub B des Gerätes nach Fig. 2 enthält als weitere Baugruppe zwei Umschalter 37 und 38,
deren Bedeutung weiter unten erklärt wird.
Auf jeden der vier Modulatoren eines Einschubes B ist eine der vier Trägerfrequenzen 76, 80, 84 bzw.
88 kHz gelegt, und die Eingänge der Modulatoren sind der Reihe nach mit einem der Plätze des Gestells
verbunden, die für die Einschüben bestimmt sind. Die Frequenzlage eines jeden Kanals innerhalb einer
der Vorgruppen bzw. im Übertragungsbereich ist daher durch den Platz bestimmt, an dem die betreffenden
Einschüben, die sich in ihrem elektrischen Aufbau nicht unterscheiden, in das Gestell eingesetzt werden.
Zu je vier Einschüben A der ersten Modulationsstufe gehört ferner ein Einschub C (Fig. 2, 5 und 6),
in welchem die vier zwischen der zweiten und der ersten Modulationsstufe des Empfangszweiges liegenden
Kanalverstärker 32 einschließlich der ihnen vorgeschalteten Filter 31 zusammengefaßt sind.
Weitere für die erste und zweite Umsetzung erforderliche Funktionseinheiten sind in einem Einschub
E enthalten. Dieser umfaßt unter anderem .gemäß Fig. 2 eine Baugruppe, die zur Erzeugung einer
später erläuterten Trägerfrequenz von 44 kHz sowie der zur Vorumsetzung verwendeten Trägerfrequenz
48 kHz dient. Ferner wird im Einschub E eine Ruffrequenz von 3850 Hz erzeugt. Weitere Baugruppen
dieses Einschubes liefern die Trägerfrequenzen 76, 80, 84 und 88 kHz für die zweite Modulationsstufe.
Nachdem die Nachrichtenkanäle auf die beschriebene Weise in den zweiten Frequenzbereich von
24 ... 40 kHz umgesetzt und dort zu Vorgruppen aneinandergereiht wurden, kann erfindungsgemäß der
weitere Modulationsverlauf so erfolgen, daß diese Vorgruppen vor ihrer endgültigen Umsetzung in die
Übertragungslage in einen dritten Frequenzbereich (»Zwischengruppen«-Bereich) gebracht werden, dessen
tiefste Frequenz höher liegt als die höchste Frequenz der für Freileitungsgeräte verwendeten Frequenzbereiche
(z. B. 47 . . . 97, 110 . . . 158 kHz) und dessen höchste Frequenz tiefer liegt als die tiefste Frequenz
der sogenannten Grundübergruppe (312 . . . 552 kHz), so daß aus diesem Frequenzbereich heraus durch einmalige
weitere Umsetzung wahlweise entweder jedes der für Zweidrahtbetrieb empfohlenen Bänder (z. B.
6 ... 54, 60 ... 108 oder 36 ... 84, 92 .. . 140 kHz) in Regel- oder Kehrlage erreicht werden oder die für
Vierdrahtbetrieb vorgesehene, unmittelbar oder nach Umsetzung in die untere Übertragungslage (12 . . .
252 kHz) zu übertragende Grundübergruppe (312 .. . 552 kHz) gebildet werden kann.
Bei einem Zweidrahtsystem für vier Nachrichtenkanäle kann man beispielsweise nach dem in Fig. 8
dargestellten Frequenzschema verfahren. Hierbei werden die zu einer einzigen Vorgruppe aneinandergereihten
Kanäle (Fig. 8 a) durch Umsetzung mit einer
Trägerfrequenz von 176 kHz zunächst in den Frequenzbereich von 200 . . . 216 kHz gebracht (Fig. 8 b).
Aus diesem Frequenzbereich wird die 4-Kanal-Gruppe je nach der gewünschten Verkehrsrichtung entweder
zurück in den zweiten Frequenzbereich (24 ... 40 kHz) oder in den vorzugsweise tiefer gelegenen Übertragungsbereich
der Gegenrichtungvon z.B. 4 . . . 20kHz umgesetzt. Verwendet man hierzu gemäß Fig. 8 b die
Trägerfrequenz 176 bzw. 220 kHz, so erhält man das untere Frequenzband in Regellage und das obere in
Kehrlage. Die umgekehrte Frequenzlage kann in einfacher Weise — ohne Änderung des gerätemäßigen
Aufbaues ■—■ dadurch erzielt werden, daß man sich gemäß Fig. 8 c der Trägerfrequenzen 240 bzw. 196 kHz
bedient.
Zur Bildung von Übertragungsbändern mit zwölf Nachrichtenkanälen geht man erfindungsgemäß so vor,
daß je d, vorzugsweise z. B. je drei im zweiten Frequenzbereich gebildete Vorgruppen in dem oben gekennzeichneten
dritten Frequenzbereich zu 12-Kanal-Gruppen (»Zwischengruppen«) aneinandergereiht
werden, von wo sie durch nur einmalige weitere Umsetzung in die vorgesehene Übertragungslage gebracht
werden können. Dieses Modulationsschema wird auch bei dem 12-Kanal-Systetn nach Fig. 1 und 2 angewandt,
dessen Beschreibung nunmehr fortgesetzt wird.
Gemäß Fig. 2 sind die sendeseitigen Ausgänge der drei Einschübe B-I... S-III zu einer Geräteeinheit P
geführt und dort mit dem Eingang je eines Modulators 40 verbunden. Der in der Geräteeinheit B-I dargestellte
Umschalter 37 befindet sich hierzu in der gezeichneten Stellung, ebenso der Umschalter 38.
Jedem der drei Modulatoren 40 wird in fester Zuordnung je eine der Trägerfrequenzen 160, 176 bzw.
192 kHz zugeführt, so daß die drei in der Frequenzlage 24 ... 40 kHz aus den Einschüben B-I... B-III
kommenden Vorgruppen I. .. III in frequenzmäßiger Aufeinanderfolge in den Zwischengruppenbereich von
184 . . . 232 kHz umgesetzt werden (s. auch Fig. lb). Die Frequenzlage einer jeden Vorgruppe (e-Kanal-Gruppe)
im Zwischengruppenbereich und damit auch im Übertragungsbereich ist daher durch den Platz
bestimmt, an dem der betreffende Einschub B der zweiten Modulationsstufe in das Gestell eingesetzt
wird. Die umgesetzten 4-Kanal-Gruppen durchlaufen zur Unterdrückung des unteren Seitenbandes je einen
Bandpaß 41 und werden in einem Entkoppler 42 zu einem Frequenzband von 184.. . 232 kHz, einer
Zwischengruppe, aneinandergereiht. Die Zwischengruppe wird über ein Bandfilter 43 geführt und sodann
in einem Verstärker 44 wieder auf den erforderlichen Pegel gebracht. Im Empfangszweig enthält der
Einschub P ein Bandfilter 45 und einen Entkoppler 46, durch den die im Zwischengruppenbereich befindliche
12-Kanal-Gruppe an die Eingänge von drei Modulatoren 47 gelegt wird, wobei dem dritten Modulator
zur Unterdrückung des von der Trägerfrequenz 192 kHz herrührenden Trägerrestes ein Hochpaß 48
vorgeschaltet ist. Aiittels der drei Trägerfrequenzen 160, 176 bzw. 192 kHz erfolgt die Rückumsetzung
der einzelnen Vorgruppen I.. . III (Fig. 1 b) in den Frequenzbereich 24 ... 40 kHz. Die Ausgänge der
drei Modulatoren 47 sind über die Verdrahtung des Gestells mit dem empfangsseitigen Eingang je eines
der Einschübe B-I... B-III verbunden.
Die Baugruppen der Sende- und Empfangsrichtung, welche in der vorstehend beschriebenen Weise zur
Umsetzung von im zweiten Frequenzbereich gebildeten A7Orgruppen in den dritten Frequenzbereich
(Zwischengruppenbereich), bzw. umgekehrt, bestimmt sind, werden allgemein derart zu Einschüben P zusammengefaßt,
daß jeder dieser Einschübe zur Umsetzung von d (z.B. drei) Vorgruppen, entsprechend
einer 12-Kanal-Gruppe, geeignet ist. Da das Gerät gemäß Fig. 2 und 6 für nur zwölf Kanäle ausgelegt
ist, genügt ein solcher Einschub P.
Die Umsetzung der zwölf Kanäle umfassenden Zwischengruppe aus dem dritten Frequenzbereich von
184 ... 232 kHz in die Übertragungslage von 6 ... 54 bzw. 60 ... 108 kHz erfolgt gemäß Fig. 1 b mittels
der Trägerfrequenzen 238 bzw. 124 kHz. Durch entsprechende, nicht dargestellte Umschaltvorrichtungen
können diese beiden Trägerfrequenzen vertauscht werden, oder es kann auch wahlweise nur eine der
beiden Trägerfrequenzen verwendet werden, um Vierdrahtbetriebe in der hohen oder tiefen Frequenzlage
durchführen zu können. Diese beiden Trägerfrequenzen werden in einem Einschub N erzeugt, in dem auch die
Baugruppen für die Erzeugung der Vorgruppenträgerfrequenzen 160, 176 und 192 kHz zusammengefaßt
sind.
Die für diese Umsetzung erforderlichen Baugruppen sind in einem weiteren Einschub 5" untergebracht, und
zwar ist für die Senderichtung ein Modulator 49 vorgesehen, an den sich ein Tiefpaß 50 anschließt; für die
Empfangsrichtung ein Tiefpaß 51, ein Modulator 52 sowie ein Bandfilter 53. Ferner enthält dieser Einschub
für die Verwendung der Trägerfrequenzeinrichtung im Zweidrahtbetrieb eine Richtungsweiche, bestehend
aus einem Tiefpaß 54 und einem Hochpaß 55. Diese Richtungsweiche wird durch eine Schaltverbindung
56 in den Sende- und Empfangszweig eingefügt; sie wird bei Vierdrahtbetrieb durch Herstellen zweier
Verbindungen 57 und 58 umgangen, wobei die Verbindung 56 offenbleibt.
Der Tiefpaß 50 hält das bei der Umsetzung der Zwischengruppe mit 238 kHz entstehende obere Seitenband
zurück. Das 12-Kanal-Band der Übertragungslage im Bereich von 6 ... 54 kHz durchläuft sodann
einen regelbaren Sendeverstärker 59, der sich in einem besonderen Einschub R befindet. Ein weiterer Einschub
F enthält die sogenannte Leitungsweiche, die bekanntlich dazu dient, auf der Fernleitung ein zusätzliches,
unterhalb des Frequenzbereiches der betreffenden Trägerfrequenzeinrichtung liegendes Frequenzband
übertragen zu können. Das abgehende Frequenzband der Trägerfrequenzeinrichtung wird über
einen Hochpaß 60, das genannte zusätzliche Frequenzband (z. B. ein Niederfrequenzkanal) über einen Tiefpaß
61 in die Fernleitung 62 eingespeist. Das Empfangssignal nimmt bei Zweidrahtbetrieb den gleichen
Weg in umgekehrter Richtung, bei Vierdrahtbetrieb kommt es bei 63 an und wird über einen Hochpaß 60
dem Empfangszweig der Trägerfrequenzeinrichtung bzw. über einen Tiefpaß 61 dem niederfrequenten
Empfangsteil zugeführt.
Das trägerfrequente Empfangssignal gelangt zunächst in einen Empfangsverstärker, dessen Baugruppen
in einem Einschub Q zusammengefaßt sind und ein regelbares Dämpfungsglied 64, einen Leitungsentzerrer 65 und den eigentlichen Verstärker 66
umfassen. Das verstärkte (bei Getrenntlagebetrieb), im Frequenzbereich von 60 . . . 108 kHz befindliche
12-Kanal-Band wird sodann gemäß Fig. Ib in dem oben beschriebenen Empfangsteil 51 bis 53 des Einschubes
S (Fig. 2) in den Zwischengruppenbereich von 184 .. . 232 kHz umgesetzt. Aus der Zwischengruppe
werden anschließend, wie bereits bei den einzelnen Modulationsstufen erläutert, durch entsprechende
Rückumsetzung, Aussfebung und "Verstärkung, in den Einschüben P, B-I... B-Ul, C-I... C-III und A-I...
A-12 wieder die zwölf niederfrequenten Nachrichtenkahäle gewonnen.
Soll im Übertragungsbereich 6... 54, 60... 108 kHz an Stelle der beschriebenen, in Fig. Ib dargestellten
Frequenzlage der 12-Kanal-Gruppen eine andere Frequenzlage hergestellt werden, so bereitet dies keine
Schwierigkeiten. An Stelle der Trägerfrequenzen 238 und 124 kHz werden dann zur Umsetzung der
Zwischengruppe in Einschub S (Fig. 2) z. Fs. die Frequenzen 178 und 292 kHz verwendet, wobei sich gemäß
Fig. 9 das untere Ubertragungsband in Kehrlage und das obere in Regellage ergibt. Für 12-Kanal-Freileitungsgeräte
sind bekanntlich Frequenzbereiche von 36 . . . 84 kHz und etwa 92 . . . 140 kHz üblich, wobei
zur Verminderung des verständlichen Nebensprechens Invertierungen der 12-Kanal-B ander und geringe Frequenzverschiebungen
möglich sein sollen. Auch Übertragungsbänder dieser Art lassen sich mit . dem 12-Kanal-System gemäß der Erfindung in einfacher
Weise gewinnen, und zwar in jeder gewünschten Frequenzlage (Regel- oder Kehrlage) der einzelnen Bänder,
indem für die Umsetzung der 12-Kanal-Zwischengruppen in den Übertragungsbereich entsprechende
Trägerfrequenzen verwendet werden. Die Fig. 10 und 11 zeigen zwei Beispiele solcher Varianten, bei
denen die Trägerfrequenzen 268 und 92 bzw. 148 und 326 kHz gewählt wurden.
Aus dem erfindungsgemäßen Modulationsschema, insbesondere der vorteilhaften Wahl des Frequenzbereiches
von etwa 184 ... 232 kHz für den Aufbau der 12-Kanal-Gruppe (»Zwischengruppe«), ergibt sich
in all diesen Fällen, daß sowohl die Trägerfrequenzen für die Umsetzung aus dem dritten (Zwischengruppen-)
Frequenzbereich in den Übertragungsbereich als auch der genannte Übertragungsbereich selbst stets außerhalb
der für den Aufbau verwendeten Frequenzbereiche liegen. Dies trifft für Trägerfrequenzsysteme nicht zu,
bei denen die 12-Kanal-Gruppe unmittelbar als »Grundgruppe« in dem Frequenzbereich 60 ... 108 kHz aufgebaut
wird. Ein weiterer Vorteil dieses Modulationsschemas besteht unter anderem darin, daß zur Gewinnung
aller Varianten, die für die Frequenzlage von 12-Kanal-Übertragungsbändern für Kabel- oder Freileitungsgeräte,
im Vierdraht- oder Zweidrahtbetrieb ■— einschließlich der obengenannten Grundgruppe
60 ... 108 kHz — möglich sind, grundsätzlich das gleiche-Modulationsschema Verwendung findet. Dieser
Umstand trägt gemeinsam mit den anderen beschriebenen Maßnahmen dazu bei, daß die erfindungsgemäße
Schaffung von universellen Einschüben, die sich gleichermaßen zum Aufbau von Geräten mit kleiner
als auch mit großer Kanalkapazität eignen, möglich wurde.
Bei der Beschreibung des 12-Kanal-Gerätes nach Fig. 2 .wurden zwei in dem Einschub B-I der. zweiten
Modulationsstufe befindliche Umschalter 37 und 38 erwähnt Diese Umschalter ermöglichen es, die durch
die Kahalumsetzung in Einschub B-I gebildete Vorgruppe (e-Kanal-:Gruppe) wahlweise entweder (wie
beschrieben) dem Einschub P zuzuleiten, wo sie mit den Vorgruppen aus B-II und 5-III zur Zwischengruppe
vereinigt werden, oder diese Vorgruppe zwecks Übertragung als 4-Kanal-Gruppe aus dem 12-Kanal-Gerät
abzuzweigen und hierzu den Sendeausgang und den Empfangseingang des Einschubes B-I mit dem
entsprechenden Eingang bzw. Ausgang eines zusätzlichen Einschubes D zu verbinden. Die restlichen Vorgruppen
können dabei.wie bisher vor ihrer Umsetzung
30
35
40
45
50
55
60
65 in die Übertragungslage in den dritten Frequenzbereich (184 .. . 232 kHz) umgesetzt werden.
Der Einschub D (Fig. 2) enthält alle diejenigen in Baugruppen untergebrachten Funktionseinheiten, die
für die Übertragung einer solchen 4-Kanal-Gruppe erforderlich sind. Diese Übertragung kann sowohl in
dem ursprünglichen Frequenzbereich der Vorgruppe (24 ... 40 kHz) als auch in einem tiefer gelegenen, ein
Frequenzband von 4 ... 20 kHz umfassenden vierten Frequenzbereich erfolgen, wobei im Vierdrahtbetrieb
oder — unter Verwendung beider Frequenzbänder — im Zweidrahtbetrieb gearbeitet werden kann. Im
Sehdezweig dieses Einschubes D liegen ein Modulator 67 mit Tiefpaß 68 und ein Sendeverstärker 69, der die
4-Kanal-Gruppe auf den Leitungspegel verstärkt. Dem Modulator 67 wird die in Einschub E erzeugte Trägerfrequenz
44 kHz zugeführt. Modulator 67 und Tiefpaß 68 sind mittels zweier Schaltverbindungen 71 in
den Sendezweig einfügbar. Falls keine Umsetzung der 4-Kanal-Gruppe stattfinden, sondern diese im Vorgrüppeiifrequenzbereich
übertragen werden soll, tritt an die Stelle von 67 und 68 ein über zwei Schaltverbindungen
70 einschaltbares Dämpfungsglied 72. Im Empfangszweig befinden sich ein Übertrager 73,
ein regelbares Dämpfungsglied 74, ein Leitungsentzerrer 75 und ein festes Dämpfungsglied 76. Hieranschließen
sich ein Tiefpaß 77 und ein Modulator 78 bzw. ein entsprechendes Dämpfungsglied 79, wobei je
zwei Schaltverbindungen 80 bzw. 81 wiederum eine wahlweise Einfügung gestatten.
Der Anschluß dieses Einschubes D an die Fernleitung erfolgt über eine weitere Leitungsweiche F.
Ferner ist ein Umschalter vorgesehen, der die Herstellung von zwei weiter unten erläuterten Schaltverbindungen
83 bzw. 84 ermöglicht.
Soll mittels des Einschubes D beispielsweise die Übertragung einer 4-Kanal-Gruppe im Vierdrahtbetrieb,
und zwar im Frequenzbereich 24 ... 40 kHz, durchgeführt werden, so sind die Verbindungen 70, 81
und 84 herzustellen. Die über den Umschalter 37 kommende Vorgruppe gelangt dann in ihrer ursprünglichen
Frequenzlage über das Dmpfungsglied 72, den Sendeverstärker 69 und den Hochpaß 60 in die Fernleitung
85. Das bei 86 in gleicher Frequenzlage ankommende 4-Kanal-Band läuft über den Hochpaß 60,
die Verbindung 84, die Funktionseinheiten 73 . . . 76 sowie das Dämpfungsglied 79 und wird über den Umschalter
38 in den Empfangszweig des Einschubes B-I eingespeist.
Zum Aufbau eines Zweidrahtsystems mit vier Kanälen bilden die im zweiten Frequenzbereich von
24... 40 kHz aneinandergereihten Kanäle das Übertragungsband für die eine Verkehrsrichtung, während
das Übertragungsband für die Gegenrichtung durch Umsetzen der.Kanäle aus; diesem Bereich in den tiefer
gelegenen, ein Frequenzband von 4... 20 kHz umfassenden Frequenzbereich erhalten wird, . _; 3
Dieses Mödulationsschema geht ebenfalls aus Fig. 1 b hervor. In Fig. 2 sind die Schaltverbindungen für den
Fall gezeichnet, daß das abgehende Signal im höheren Übertragungsband liegen soll. Es sind daher die Verbindungen
70 und 80 hergestellt, so daß in den Sendezweig das Dämpfungsglied 72, in den Empfangszweig
der Modulator 78 mit dem Tiefpaß 77 eingefügt ist-. Die aus dem Einschub B-I. kommende Vorgrugpe
durchläuft das Dämpfungsglied 72 und den Sendeverstärker 69 und geht in ihrer ursprünglichen Frequenzlage
von 24 ... 40 kHz auf die Leitung. Die 'im Empfangszweig ankommende 4-Kanal-Gruppe befindet
sich in der tiefen Frequenzlage von 4 ... 20 kHz. Sie
909 530/276
1
wird in dem Modulator 78 der Trägerfrequenz 44 kHz aufmoduliert und dadurch in den Frequenzbereich
24 ... 40 kHz der Vorgruppe umgesetzt.
Im Zusammenhang mit der Übertragung von Frequenzbändern geringer Kanalzahl im Zweidrahtbetrieb
ist eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung des trägerf requenten Nachrichtenübertragungssystems gemäß der
Erfindung möglich, die eine Verringerung des gerätemäßigen Aufwandes zur Folge hat. Dies wird dadurch
erreicht, daß die trägerfrequenten Ausgänge der Sende- und Empfangsrichtung unmittelbar zusammengeschaltet
werden und daß zwischen dem Empfängereingang und dem ersten auf diesen folgenden Modulator eine
Dämpfung von solchem Wert vorgesehen ist, daß der auf diesen Modulator zurückwirkende Spannungsanteil
des abgehenden Sendesignals innerhalb der durch die geforderten Werte für Leitungsverstärkung und Geräuschspannungsabstand
des Systems bedingten Aussteuerungsgrenze des Modulators bleibt. Das in den Empfangsteil eingedrungene Sendesignal wird dabei
durch die zu den einzelnen Modulationsstufen des Empfangsteiles gehörenden Selektionsmittel stufenweise
bis zu dem geforderten Störgeräuschabstand geschwächt. Dieser erfindungsgemäßen Maßnahme
liegt also die Erkenntnis zugrunde, daß es möglich ist, bei Einhaltung bestimmter Bedingungen Zweidraht-Trägerfrequenzeinrichtungen
auch ohne Richtungsweiche aufzubauen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Trägerfrequenzeinrichtung ist in dem zusätzlichen Geräteteil, der die
Abzweigung einer 4-Kanal-Gruppe ermöglicht, von diesem Gedanken Gebrauch gemacht. Zwischen dem
Einschub D und dem Einschub F ist keine Richtungsweiche vorgesehen, sondern nur der bereits erwähnte
Umschalter 83, 84, der bei Zweidrahtbetrieb die gezeichnete Stellung 83 einnimmt, also eine direkte Verbindung
zwischen dem trägerfrequenten Ausgang der Sende- und der Empfangsrichtung herstellt. Die durch
die beiden Dämpfungsglieder 74 und 76 gegebene Dämpfung ist so bemessen, daß der auf den Empfängereingang
folgende Modulator, bei der angenommenen Frequenzbandverteilung also der Modulator 78,
durch den auf ihn zurückwirkenden Spannungsanteil des Sendesignals nicht übersteuert wird. Bei umgekehrter
Frequenzlage — wenn an Stelle des Empfangsmodulators 78 das Dämpfungsglied 79 im Empfangszweig läge — wären die vier Modulatoren 30 des
Einschubes B-I als erster Modulator der Empfangsrichtung anzusehen. Zunächst ist nur die Übersteuerung
dieses ersten Modulators vermieden; der g0 infolge Fehlens der Richtungsweiche zurückwirkende
Spannungsanteil des Sendesignals ist jedoch neben dem Empfangssignal noch im Empfangszweig wirksam.
Er wird, da er nach jeder weiteren Modulationsvorstufe außerhalb des Durchlaßbereiches der zu dieser g5
gehörenden Selektionsmittel liegt, stufenweise bis auf einen unschädlichen Wert geschwächt.
Um der Gefahr zu entgehen, daß der Spannungsanteil des Sendesignals, welches ja wesentlich stärker
ist als das Empfangssignal, z. B. an einem Verstärker gö des Empfangszweiges zu Übersteuerungen führt, kann
man erfindungsgemäß so verfahren, daß man die Dämpfung eines oder mehrerer zu den Modulationsvorstufen des Empfängers gehörendener Filter auf
beispielsweise zwei Einzelfilter verteilt, von denen das Q5
zweite so weit vor dem ursprünglichen Filter in den Empfangszweig eingefügt wird, daß dadurch eine
störende Übersteuerung eines zwischen diesem zweiten Filter und dem ersten Einzelfilter liegenden Verstärkers
verhindert wird. Bei dem Gerät nach Fig. 2 040
ist beispielsweise das vor dem Empfangsmodulator 34 des Einschubes A liegende Kanalfilter in dieser Weise
aufgeteilt, und zwar in ein Bandfilter 33 und ein Bandfilter 31, welches vor dem Kanalverstärker 32 im Einschub
C angeordnet ist. Die Summe der Selektionswirkungen der beiden Filter 33 und 31 ist an sich
nicht größer als die des ursprünglichen Filters; das Filter 31 verhindert jedoch infolge seiner Lage vor
dem Verstärker 32 wirksam dessen Übersteuerung durch Reste des in den Empfangszweig eingedrungenen
Sendesignals.
Aus dem Gesamten ergibt sich, daß die Verwirklichung des Gedankens, bei Zweidrahtsystemen keine
Richtungsweiche zu verwenden, an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist, wobei die Grenzen der
erfüllbaren Übertragungskennwerte durch die Aussteuerungsgrenze der Modulatoren und durch das
physikalisch bedingte Grundgeräusch der Geräte gegeben sind. So wird es beispielsweise gegenwärtig
nicht möglich sein, Verstärkerfelddämpfungen von wesentlich mehr als etwa 4 N zuzulassen; anderenfalls
würde der erfindungsgemäß zusammen mit dem Sendesignal geschwächte Pegel des Empfangssignals so weit
absinken, daß sich der erforderliche Abstand gegenüber dem Grundgeräusch nicht mehr erzielen ließe.
In Fig. 2 wurde der Einschub D als Teil einer Zusatzeinrichtung zur Abzweigung von Kanälen aus
einer 12-Kanal-Trägerfrequenzeinrichtung dargestellt. Fig. 7 zeigt den gestellmäßigen Aufbau einer selbständigen
kleineren Trägerfrequenzeinrichtung, die zur Übertragung von vier Kanälen im Vier- oder
Zweidrahtbetrieb geeignet ist und sich desselben Modulationsschemas bedient, wie es im Zusammenhang
mit dieser Zusatzeinrichtung an Hand der Fig. 2 und Ib erläutert wurde. Auch hier bilden also die im
zweiten Frequenzbereich von 24 ... 40 kHz zu einer Vorgruppe aneinandergereihten Kanäle das Übertragungsband
für die eine Verkehrsrichtung, während das Übertragungsband für die Gegenrichtung durch
Umsetzen der Kanäle aus diesem Frequenzbereich in den Frequenzbereich 4 ... 20 kHz erhalten wird, wobei
diese Umsetzung mittels der Trägerfrequenz 44 kHz erfolgt. Ein Vergleich mit dem gestellmäßigen Aufbau
des 12-Kanal-Gerätes nach Fig. 6 läßt erkennen, daß das 4-Kanal-Gerät der Fig. 7 — in Auswirkung des
besonderen Modulationsschemas und der Zusammenfassung der Baugruppen zu Einschüben im Sinne der
Erfindung — ausschließlich aus Einschüben besteht, die bereits in dem 12-Kanal-Gerät vorkommen.
Für die 4-Kanal-Trägerfrequenzeinrichtung benötigt man gemäß Fig. 7 vier Einschüben, je einen Einschub
B1 C1 D1 E und F sowie einen Einschub G, der
ein auch in der 12-Kanal-Trägerfrequenzeinrichtung nach Fig. 6 verwendetes Netzgerät enthält. Das Blockschaltbild
entspricht genau demjenigen des 12-Kanal-Gerätes in Fig. 2, sofern sich dieses auf die Einschübe
A-I. .. ΑΛ, E-I1 C-I1 D1 E und F bezieht, so daß eine
gesonderte Darstellung nicht erforderlich ist.
Zum Aufbau des 12-Kanal-Systems werden gemäß Fig. 7 diese Einschübe in folgender Anzahl verwendet:
zwölf Einschübe A, je drei Einschübe B und C und je einer der Einschübe E1 F und G. Hierzu kommt
für die höheren Modulationsvorstufen dieses Gerätes je ein Einschub N1 P, Q1R und S1 ferner (in Fig. 2
nicht dargestellt) zwei Einschübe H1 die weitere Netzgeräte enthalten, zwei Einschübe / mit je sechs Nachbildungsbaugruppen
und ein Einschub M1 in dem ein stabilisierter Generator für die Erzeugung einer
Grundfrequenz von 4 kHz untergebracht ist, und —■ falls Abzweigmöglichkeiten für kleinere Frequenz-
Claims (21)
1. Trägerfrequentes Nachrichtenübertragungssystem, bei welchem die einzelnen Nachrichtenkanäle
zunächst durch Vormodulation mit jeweils der gleichen Trägerfrequenz in einen Frequenzbereich
zwischen etwa 40 und etwa 60 kHz, z. B. 48 ... 52 kHz, gebracht werden, dadurch gekennzeichnet,
daß für die zweite Modulationsstufe eine Anzahl von e = 12/d (d = 2, 3, 4 oder 6), z. B.
4 (d = 3), der Kanalbreite entsprechend gestaffelten Trägerfrequenzen zur Verfügung steht, mittels
welcher jeweils eine Anzahl von d Nachrichtenkanälen in frequenzmäßiger, gegebenenfalls mehrfach
wiederholter Aufeinanderfolge in einen zweiten Frequenzbereich umgesetzt wird, dessen
höchste Frequenz unterhalb des für die Vormodulation verwendeten Frequenzbereiches liegt und
dessen tiefste Frequenz größer ist als seine Bandbreite, z. B. in den Bereich von 24 ... 40 kHz.
2. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Frequenzbereich
(z. B. 24 ... 40 kHz) Vorgruppen zu je β = Ylld1 ζ. Β. 4 (if = 3) Kanälen gebildet und diese
vor ihrer endgültigen Umsetzung in die Übertragungslage in einen dritten Frequenzbereich
(»Zwischengruppen«-Bereich) gebracht werden, dessen tiefste Frequenz höher liegt als die höchste
Frequenz der für die Freileitungsgeräte verwendeten Frequenzbereiche (z. B. 47 . . . 97, 110 .. .
158 kHz) und dessen höchste Frequenz tiefer liegt als die tiefste Frequenz der sogenannten Grundübergruppe
(312 .. . 552 kHz), so daß aus diesem
Frequenzbereich heraus durch einmalige weitere Umsetzung wahlweise entweder jedes der für Zweidrahtbetrieb
empfohlenen Bänder (z. B. 6 .. . 54, 60... 108 oder 36... 84, 92 ... 140 kHz) in Regeloder
Kehrlage erreicht werden oder die für Vierdrahtbetrieb vorgesehene, unmittelbar oder nach
Umsetzung in die untere Übertragungslage (12 . . . 252 kHz) zu übertragende Grundübergruppe
(312 .. . 552 kHz) gebildet werden kann.
3. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Übertragungsbändern
mit zwölf oder einem Vielfachen an Nachrichtenkanälen je d, z. B. je drei,; im
zweiten Frequenzbereich gebildete Vorgruppen in dem dritten Frequenzbereich zu »Zwischengruppen«
aneinandergereiht und diese durch je einmalige weitere Umsetzung in die vorgesehene Übertragungslage
gebracht werden.
4. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Frequenzbereich
ein Frequenzband von etwa 184... 232 kHz umfaßt.
5. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbau eines Zweidrahtsystems
e = 12/d, beispielsweise vier Nachrichtenkanäle im zweiten Frequenzbereich von
z. B. 24 . . . 40 kHz frequenzmäßig aneinandergereiht und durch Umsetzung mit einer weiteren
Trägerfrequenz in den dritten Frequenzbereich von z.B. 200.,. 216 kHz gebracht werden, aus
dem sie als Übertragungsband je nach der vorgesehenen Verkehrsrichtung entweder zurück in
den zweiten Frequenzbereich oder in den vorzugsweise tiefer gelegenen Übertragüngsbereich der
, Gegenrichtung von z. B. 4 ... 20 kHz umgesetzt werden.
6. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine
weitere Modulationsstufe vorgesehen ist, die es ermöglicht, in den zweiten Frequenzbereich von
z. B. 24 . . . 40 kHz umgesetzte Kanäle in einen vorzugsweise tiefer gelegenen, beispielsweise ein
Frequenzband von' 4 ... 20 kHz umfassenden dritten Frequenzbereich umzusetzen.
7. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbau eines Zweidrahtsystems
e = 12/d (d = 2, 3, 4 oder 6), beispielsweise vier, im zweiten Frequenzbereich von
z. B. 24 . . . 40 kHz frequenzmäßig aneinandergereihte Nachrichtenkanäle das Übertragungsband
für die eine Verkehrsrichtung bilden, während das Übertragungsband für die Gegenrichtung durch
Umsetzen der Kanäle aus diesem Bereich in einen vorzugsweise tiefer gelegenen, beispielsweise ein
Frequenzband von 4... 20 kHz umfassenden dritten Frequenzbereich erhalten wird.
8. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in' einem zur Übertragung
von zwölf Nachrichtenkanälen geeigneten Gerät eine der im zweiten Frequenzbereich" von
beispielsweise 24 ... 40 kHz gebildeten e-Kanal-Gruppen (z. B. e = 4) abgezweigt, einem, zu einem
Übertragungssystem geringer Kanalzahl gehörenden Geräteteil (D) zugeführt und dort unmittelbar
oder nach teilweiser oder vollständiger Umsetzung in einen Frequenzbereich von beispielsweise. 4 .. .
20 kHz übertragen wird, während die restlichen e-Kanal-Gruppen vor ihrer Umsetzung" 'in die
Übertragungslage im dritten Frequenzbereich, von z. B. 184 . '.. 232 kHz aneinandergereiht werden.
9. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Aufbau eines Zweidrahtsystems von vorzugsweise geringer Kanalzahl die trägerfrequenten Ausgänge
der Sende- und Empfangsrichtung in den einzelnen Geräten unmittelbar — ohne Zwischenschaltung
selektiver Mittel, wie z.B. einer Richtungsweiche— zusammengeschaltet sind und daß zwischen dem
Empfängereingang und dem ersten auf diesen folgenden Modulator eine Dämpfung von solchem iq
Wert vorgesehen ist, daß der auf diesen Modulator zurückwirkende Spannungsanteil des abgehenden
Signals innerhalb der durch die geforderten Werte für Leitungsverstärkung und Geräuschspannungsabstand
des Systems bedingten Aussteuerungsgrenze des Modulators bleibt, wobei das in den
Empfangsteil eingedrungene Sendesignal durch die zu den einzelnen Modulationsstufen des Empfangsteiles
gehörenden Selektionsmittel stufenweise bis zu dem geforderten Störgeräuschabstand geschwächt
wird.
10. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung eines
oder mehrerer der zu den Modulationsstufen des Empfängers gehörenden Filter auf beispielsweise
zwei Einzelfilter (33., 31) verteilt ist, von denen das zweite (31) so weit vor dem ursprünglichen Filter
in den Empfangszweig eingefügt wird, daß dadurch eine störende Übersteuerung eines zwischen
diesem zweiten Filter und dem ersten Einzelfilter (33) angeordneten Verstärkers (32) verhindert
wird.
11. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
unter Verwendung von Einschüben, die in an sich bekannter Weise konstruktionsmäßig aus mehreren
Baugruppen bestehen, die einzelnen Baugruppen der Geräte in Analogie zum Aufbau des Modulationsschemas
zu Einschüben (einschiebbaren Geräteeinheiten) zusammengefaßt sind, so daß
diese Einschübe gleichermaßen zum Aufbau von Geräten mit kleiner als auch mit großer Kanalzahl
geeignet sind und die in den Geräten mit kleiner Kanalzahl verwendeten trägerfrequenten Einschübe
(Einschubtypen) unverändert in den Geräten mit größerer Kanalzahl wiederkehren.
12. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für
jeden Nachrichtenkanal ein eigener, selbständiger Einschub (A) vorgesehen ist, der alle vor der
zweiten Modulationsstufe liegenden Hilfseinrichtungen und zur Umsetzung eines einzelnen Nachrichtenkanals
in Sende- und Empfangsrichtung erforderlichen Baugruppen enthält, wobei alle diese Einschübe (z. B. A-I... A-12) in ihrem
konstruktiven und elektrischen Aufbau identisch sind.
13. - Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die vor der dritten
Modulationsstufe liegenden, zur Umsetzung der Nachrichtenkanäle in den zweiten Frequenzbereich
von z. B. 24 ... 40 kHz dienenden Baugruppen mit den entsprechenden Baugruppen ,der Empfangsrichtung jeweils derart in gleich aufgebauten Einschüben
(B) zusammengefaßt sind, daß jeder dieser Einschübe (z. B. B-I... S-III) zur Umsetzung
von e = '12/d (z. B. vier) Kanälen geeignet ist.
14. Trägerfrequenzsystem nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß
auf jeden der e Modulatoren (24) eines Einschubes
(B) der zweiten Modulationsstufe eine der e Trägerfrequenzen (z. B. 76, 80, 84 und 88 kHz) gelegt
ist und die Eingänge der Modulatoren der Reihe nach mit einem der Plätze des Gestells verbunden
sind, welche für die untereinander gleichen Einschüben) der ersten Modulationsstufe bestimmt
sind; sö'daß die Frequenzlage eines jeden Kanals innerhalb einer der Vorgruppen bzw. im Übertragungsbereich
durch den Platz bestimmt ist, an dem der betreffende Einschub (A) in das Gestell
eingesetzt ist.
15. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
zwischen der zweiten und der ersten Modulationsstufe des Empfangszweiges liegenden Kanalverstärker
(32) für jeweils e Kanäle, gegebenenfalls einschließlich der ihnen vorgeschalteten Filter
(31), in einem gemeinsamen Einschub (C) untergebracht sind.
16. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 6 oder 7 und einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Baugruppen der Sende- und Empfangsrichtung, welche zur Umsetzung
von Nachrichtenkanälen aus dem zweiten Frequenzbereich von z. B. 24... 40 kHz in den
tieferen, beispielsweise ein Frequenzband von 4 ... 20 kHz umfassenden Frequenzbereich, bzw.
umgekehrt, bestimmt sind, in einem eigenen, gemeinsamen Einschub (D) zusammengefaßt sind.
17. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Einschub (D)
auch den Endverstärker der Senderichtung enthält sowie in an sich bekannter Weise je eine Umschal
tvorrichtung in Sende- und Empfangsrichtung, die ein wahlweises Umgehen bzw. Einfügen des
Sende- bzw." Empfangsmodulators dieses Einschubes ermöglicht.
18. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Baugruppen der Sende- und Empfangsrichtung, welche zur Umsetzung von im zweiten Frequenzbereich
von z. B. 24 . . . 40 kHz gebildeten Vorgruppen in den dritten Frequenzbereich (Zwischengruppenbereich)
von z.B. 184 .. . 232 kHz, bzw. umgekehrt, bestimmt sind, jeweils derart in Einschüben
zusammengefaßt sind, daß jeder Einschub (P) zur Umsetzung von d (z. B. d = 3) Vorgruppen
geeignet ist.
19. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einschübe (P)
auch je eine Verstärkerstufe (44) enthalten, die in Senderichtung vor die nächste Modulationsstufe
eingefügt ist.
20. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 18 oder "19, dadurch gekennzeichnet, daß jede der zur
Umsetzung von e-Kanal-Gruppen (z. B. e = 4) aus dem zweiten in den dritten Frequenzbereich
dienenden d (z. B. drei) Trägerfrequenzen (z. B. 160, 176 und 192 kHz) an einen bestimmten Modulator
(40) dieses Einschubes (P) geführt ist, so daß die Frequenzlage einer e-Kanal-Gruppe (Vorgruppe)
im Übertragungsbereich durch den Platz bestimmt ist, an dem der betreffende Einschub
(B) der zweiten Modulationsstufe in das Gestell eingesetzt wird.
21. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
für die Umsetzung von jeweils zwölf Nachrichten.kanälen aus dem dritten Frequenzbereich (Zwischengruppenbereich)
in die Übertragungslage, und
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0019358 DE1059040B (de) | 1957-09-21 | 1957-09-21 | Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957P0019358 DE1059040B (de) | 1957-09-21 | 1957-09-21 | Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059040B true DE1059040B (de) | 1959-06-11 |
Family
ID=591442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957P0019358 Pending DE1059040B (de) | 1957-09-21 | 1957-09-21 | Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1059040B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272382B (de) * | 1962-06-18 | 1968-07-11 | Toyo Tsushinki Kabushiki Kaish | Vielkanal-Traegerfrequenz-UEbertragungssystem |
-
1957
- 1957-09-21 DE DE1957P0019358 patent/DE1059040B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272382B (de) * | 1962-06-18 | 1968-07-11 | Toyo Tsushinki Kabushiki Kaish | Vielkanal-Traegerfrequenz-UEbertragungssystem |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0499065B1 (de) | Optisches Nachrichtenübertragungssystem für den Teilnehmeranschlussbereich mit optischen Verstärkern | |
| DE2351104C3 (de) | Nach dem Zeitmultiplexverfahren arbeitende Fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE1487386C3 (de) | Vielkanal-Trägerfrequenz-Fernsprechübertragungssystem | |
| DE613221C (de) | Traegerwellensignalanlage | |
| DE1059040B (de) | Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem | |
| DE3109470A1 (de) | Breitband-vermittlungssystem | |
| DE935849C (de) | Schaltungsanordnung fuer Mehrfach-Traegerfrequenzanlagen | |
| DE1133764B (de) | Traegerfrequenz-Einseitenband-UEbertragungssystem | |
| DE1110236B (de) | Zweirichtungs-Zwischenverstaerker | |
| DE935675C (de) | Zweiweg-Einseitenband-UEbertragungssystem | |
| DE60105840T2 (de) | Kommunikationsnetz, insbesondere für telefonie, mit mit entfernten sender-empfängereinheiten verbundenen basisstationen | |
| DE19747447A1 (de) | Vorrichtung zum Zusammenführen und Verstärken von zwei breitbandigen Signalen | |
| DE19538755A1 (de) | Überwachungs- und/oder Steuereinrichtung und -Verfahren | |
| EP1024607B1 (de) | Mehrkanaliges Funkübertragungssystem | |
| DE1021031B (de) | Zweidraht-Vierkanal-Traegerfrequenzfernsprechsystem fuer Freileitungen | |
| DE849119C (de) | Traegerfrequentes Nachrichtenuebertragungssystem | |
| DE4116660A1 (de) | Optisches nachrichtenuebertragungssystem fuer den teilnehmeranschlussbereich mit optischen verstaerkern | |
| DE928110C (de) | Vierdraht-Traegerfrequenzuebertragungssystem | |
| DE890662C (de) | Trägerfrequenzsystem | |
| DE3204507C2 (de) | Hochfrequenzübertragungssystem | |
| DE2307671B2 (de) | Einrichtung zum Übertragen mindestens eines Hochfrequenzsignals über eine . Hochfrequenzleitung | |
| DE1047254B (de) | Fuer Mehrkanalbetrieb geeignetes Zweidraht-Traegerfrequenzsystem | |
| DE2809751C2 (de) | Kanalfilter zum Einsatz in einem Trägerfrequenzsystem | |
| DE2147864C3 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Übertragung von Synchronisiersignalen zwischen nach dem Zeitmultiplex- oder Frequenzmultiplexprinzlp arbeitenden MuItIplexeinrichtungen | |
| DE1023802B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Mehrkanal-Nachrichtenuebertragung |