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DE1058942B - Tragbare elektrische Uhr - Google Patents

Tragbare elektrische Uhr

Info

Publication number
DE1058942B
DE1058942B DEK32031A DEK0032031A DE1058942B DE 1058942 B DE1058942 B DE 1058942B DE K32031 A DEK32031 A DE K32031A DE K0032031 A DEK0032031 A DE K0032031A DE 1058942 B DE1058942 B DE 1058942B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electric clock
motor
layer
electric
oscillator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32031A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Thoma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kieninger and Obergfell GmbH and Co
Original Assignee
Kieninger and Obergfell GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kieninger and Obergfell GmbH and Co filed Critical Kieninger and Obergfell GmbH and Co
Priority to DEK32031A priority Critical patent/DE1058942B/de
Publication of DE1058942B publication Critical patent/DE1058942B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04GELECTRONIC TIME-PIECES
    • G04G19/00Electric power supply circuits specially adapted for use in electronic time-pieces
    • G04G19/02Conversion or regulation of current or voltage
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Tragbare elektrische Uhr Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare elektrische Uhr, z. B. Armband- oder Taschenuhr, bei der als Energiequelle ein elektrischer Speicher, ins-'besondere eine Batterie, dient, der ständig mit der Uhr verbunden ist, beispielsweise im Uhrgehäuse angeordnet ist. Zur Konstruktion einer derartigen elektrischen Uhr hat man sich bisher um die Lösung der folgenden beiden Probleme bemüht: Erstens die Verwandlung der elektrischen. Energie in eine frequenzgeregelte mechanische Atriebsenergie für das Zeigerwerk und zweitens die ständige Nachladung des elektrischen Speichers, wobei in beiden Fällen kleinste Abmessungen anzustreben waren. Zum Nachladen des elektrischen Speichers hat man bekanntlich versucht, eine öder mehrere Photozellen zu verwenden. Zur Erzeugung der frequenzgeregelten mechanischen Antriebsenergie hat man bekanntlich versucht, mit Hilfe eines elektrischen Motors über ein mechanisches Gesperre einen mechanischen Energiespeicher, beispielsweise eine Uhrfeder, periodisch aufzuziehen bzw. ständig aufgezogen zu halten, um mit dem mechanischen Speicher in bekannter Weise einen Gangregler, insbesondere eine Unruhe, und von ihm ablaufgetrennt das Zeigerwerk anzutreiben.
  • Die Gangregulierung wurde hiermit also rein mechanisch durchgeführt. Eine andere bekannte Lösung steht darin, die Unruh selbst als Schwingteil eines elektronisch gesteuerten, insbesondere über eine Transistorschaltung angetriebenen Schwingmotors oder als mechanischen Taktgeber eines Transistor-Umformers zur Speisung eines umlaufenden Motors auszubilden, wodurch die an sich mechanische Gangregulierung mit dem Motorantrieb baulich vereinigt wird. Keiner dieser Versuche hat bisher zu einer voll befriedigenden funktionsfähigen Uhr geführt, bei welcher sowohl die räumlichen Abmessungen als auch die Herstellungskosten in tragbaren Grenzen bleiben, weil sowohl die elektronische Motoranordnung als auch die Photozellenanordnung viel zu aufwendig sind und eine sehr große Anzahl zum Teil recht kostspieliger Einzelteile erfordern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beiden gestellten-Probleme mit anderen zum Teil bereits vorgeschlagenen Mitteln zu lösen, welche nicht nur weniger aufwendig sind, sondern gleichzeitig eine besonders geschickte, raumsparende Zueinanderördnung gestatten.
  • Die Erfindung bedient sich dazu eines systematischen Schichtenaufbaus von Elementgruppen. Bei elektrischen Uhren, insbesondere Kleinuhren, sind sowohl »Einschichtenaufbauten« bekannt, bei denen Stromquelle, elektrische Uhrteile und mechanische Uhrteile praktisch in derselben Ebene liegen, was die Bauhöhe verringert, die Kalibergröße erhöht, als auch »Mehrschichtenaufbauten«, bei denen beispielsweise in einer Schicht die Stromquelle liegt, in einer zweiten Schicht die elektrischen Teile; gegebenenfalls in einer dritten Schicht die mechanischen Teile, diese Anordnung hat den Vorteil kleinerer Kalibergröße, aber den Nachteil größerer Bauhöhe.
  • Die Erfindung strebt minimalen Raumbedarf bei kleinem Kaliber und kleiner Bauhöhe an, indem einzelne Elementgruppen, besonders aufeinander abgestimmt, jeweils in einer Schicht zusammengefaßt werden.
  • Bei einer tragbaren elektrischen Uhr, z. B. Armband- oder Taschenuhr, mit einem Mehrschichtenäufbau, bei welchem in einer Schicht die Stromquelle angeordnet ist, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dieser Schicht außer der in an sieh bekannter Weise als aufladbarer Akkumulator ausgebildeten Stromquelle eine Ladevorrichtung so angeordnet ist, daß Stromquelle und Ladevorrichtung annähernd gleiche Höhe haben, und daß in einer darüber angeordneten zweiten Schicht ein elektronischer Oszillator mit einem von ihm angetriebenen Motor derart angeordnet ist, daß die zweckmäßigerweise gleichzeitig die Spulenanordnung des Oszillators bildende Spulenanordnung des Motors auf dem Kreisumfang der Schicht rotationssymmetrisch angeordnet ist.
  • Eine andere, zweckmäßig auch mit der ersten Lösung vereinigbare Lösung bei einer elektrischen Kleinuhr mit zeitweilig selbsttätig aufgeladenem elektrischen Gleichstromspeicher, insbesondere Akkumulator, und elektronischer Antriebssteuerung, vorzugsweise Transistorsteuerung, wobei die Ladestromquelle in bereits von dem Erfinder vorgeschlagener Weise als ein durch Relativbew_ egung mindestens zweier seiner Teile -zueinander stromerzeugender-Generator ausgebildet ist, besteht erfindungsgemäß darin, daß der bewegliche Teil des Generators derart ausgebildet und gelagert ist, daß er eine pendelnde Bewegung innerhalb eines beschränkten Winkelbereiches von beispielsweise höchstens etwa 300° ausführt, und daß der restliche Winkelbereich für die Unterbringung der Gleichstromspeicher ausgenutzt ist.
  • Der das Zeigerwerk antreibende Motor ist zweckmäßig als Synchronmotor mit Spaltpolen ausgebildet und z. B. an einem vom elektrischen Gleichstromspeicher gespeisten elektronischen Niederfrequenzkreis angeschlossen. Der Niederfrequenzkreis besteht zweckmäßig aus einer von dem Erfinder an sich bereits vorgeschlagenen elektronischen Oszillatoranordnung, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß der Ein- und Ausgangskreis eines elektrisch steuerbaren Halbleiterbauelements, z. B. eines Transistors, einer Doppelbasisdiode, eines Ringmodulators mit Ferritkern, einer Hallsonde, oder eines anderen elektronischen Bauelements mit ausgesprochener Schaltwirkung über Impedanzen oder entsprechende Laufzeitglieder derart rückgekoppelt sind, daß die Frequenz des Schaltvorganges und der hierdurch bedingten Schwingung des Kreises im wesentlichen durch die Verzögerungszeit des Rückkopplungsvorganges - beispielsweise durch die Phasenverschiebung des elektrischen Stromes in zwei rückgekoppelten Spulen - bestimmt ist.
  • Gemäß einer besonders zugkräftigen, weil besonsonders raumsparenden Weiterbildung der Erfindung bilden die den Aus- und Eingangskreis der elektronischen Oszillatoranordnung rückkoppelnden Spulen ganz oder teilweise die Wicklungen, vorzugsweise Statorwicklungen, des Synchronmotors, welcher vorzugsweise mit einem Dauermagnetläufer ausgestattet ist. Der Synchronmotor besteht zweckmäßigerweise aus einer bekannten Magnetanordnung mit aus Stanzblechen bestehenden Polschuhen, welche, die Spulen von außen zangenartig umgreifend, neben dieser einen Polkranz bilden, innerhalb dessen ein Polrad angeordnet ist, und bei welchem in von dem Erfinder an sich bereits vorgeschlagener Weise der Magnetkern ganz oder teilweise aus Verlängerungen der beiden Polschuhe besteht, die mit diesen je einen gemeinsamen Stanzteil bilden, wobei die eine Verlängerung von der einen und die andere Verlängerung von der anderen Seite in die Spulen hinein-bzw. durch diese hindurchragen.
  • Dadurch, daß die den Gang regelnde konstante Frequenz elektronisch schaltungsmäßig unmittelbar hinter der elektrischen Energiequelle erzeugt wird, wird der Vorteil erreicht, daß anschließend nur noch mit einem Synchronmotor gearbeitet zu werden braucht, welcher das Zeigerwerk direkt - gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes - anzutreiben vermag. Gegebenenfalls ist der Synchronläufer mit einem Gesperre zu kombinieren, welches eine eindeutige Laufrichtung garantiert.
  • Der Synchronmotor kann in der vorliegenden Ausführung zweckmäßig als Außenläufer verwendet werden. Die Laufrichtung wird durch die Anwendung des Spaltpolprinzips erreicht. Der Motor selbst ist ein Hysteresismotor, bestehend aus folgenden vier Teilen: a) Magnet- oder Triebkern aus Dynamoblech, b) Erregerspule, c) Stahlscheibe bzw. Läufertrommel aus Kobaltstahl, d) Kurzschlußringe aus Kupfer.
  • beschriebene Anordnung könnte nun beispielsweise mit einer Photozellenanordnung kombiniert werden, welche in an sich bekannter Weise die elektrische Energiequelle, insbesondere den Akkumulator, ständig nachläd.
  • Die Dynamo oder das Nachladegerät kann auch so angeordnet sein; daß der als Schwinganker ausgebildete Dauermagnet nicht sektorförmig ausgebildet ist, sondern über eine Untersetzung in an sich bekannter Weise von einem Schwingpendelaufzug, wie er in den Automatikuhren verwendet wird, angetrieben wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Uhr nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 bis 5 zeigen die bauliche Anordnung; in Fig. 6 ist die elektrische Schaltung veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt den Rückdeckel 1 der elektrischen Uhr nach der Erfindung. Die Lücken 2 dienen als Haltenuten für das Werkzeug zum Aufschrauben des Dekkels.
  • Fig. 2 zeigt die erste Schicht der elektrischen Uhr nach der Erfindung, auf die der Deckel 1 aufsetzbar ist. Sie besteht aus der Batterie 12' und einem ringförmigen Teil, auf dem kranzartig einige Induktionsspulen 3, 4, 5 und 6 angeordnet sind, welche je einen Eisenkern 3', 4'; 5' und 6' umschließen und elektrisch hintereinander geschaltet sind. 7 bedeutet ein sektorförmiges Eisenpendel, welches um die Achse 8 drehbar gelagert ist. Das Pendel 7 ist derart magnetisiert, daß es in Achsnähe seinen Nordpol N hat und an der Pheripherie durch mehr oder minder tiefe Einschnitte getrennte Südpole S aufweist. Das Pendel 7 kann auch so magnetisiert sein, daß abwechselnd ein Nord- und ein Südpol folgen. Die Schaltung der Spulen muß dann auf ein Grätzgleichrichtssystem abgestimmt werden. Durch Bewegungen der Uhr pendelt das Pendel 7 in Richtung des Pfeiles 9 hin-und her und erzeugt dabei Stromimpulse in den Spulen 3 bis 6', die über deren Zuleitungen 10 und 11 einer hochwertigen Batterie (Akkumulator) 12 zugeführt werden. Das Pendel 7 ist in seiner Bewegungsbahn durch Anschläge derart begrenzt, daß zur Aufnahme der Batterie 12 ein Sektor von etwa 60° verbleibt. Das Pendel 7 selbst besteht aus einem hochwertigen Ferritmaterial.
  • Fig. 3 zweigt die zweite Schicht der elektrischen Uhr nach der Erfindung. 13 ist ein als Läufer dienender Hysteresisring aus Kobaltstahl. 14 bedeutet ein Blech, das zum Läuferteil des Motors gehört. Die Öffnungen 15, 16 und 17 sind zur Gewichtsverringerung angebracht. 18 bedeutet eine Wicklung, die aus; zwei übereinander gewickelten, elektrisch eng miteinander gekoppelten Spulen besteht, die einerseits den Stator eines Synchronmotors bilden und andererseits im Ein- bzw. Ausgang eines an die Batterie angeschlossenen Transistors 19 (Fig. 4) liegen. In Fig. 4 ist das eigentliche Triebwerk mit den nötigen Untersetzungen angedeutet, in das auch die Schaltmittel, wie z. B. Transistor und Diode, eingebaut sind. 21 bedeutet die Achse für den Läufer; 20 bedeutet die das Zifferblatt tragende Platine. In Fig. 5 ist als letzte Schicht der Gehäusedeckel 36 dargestellt.
  • Der Schaltungsaufbau gliedert sich gemäß Fig. 6 in fünf Hauptabschnitte »I« bis »V«: »I« umfaßt den Generatorteil, der aus dem Pendelteil 7 besteht, welches in diesem Falle mit zwei beweglichen Polen N und S dargestellt ist, die sich vor den Polschuhen 3' und 4' der Generatorspule 3 bewegen. 26 ist ein die Rückentladung der Batterie verhindernder Gleichrichter, welcher gleichzeitig zur Gleichrichtung des bei der Hin- und Herbewegung des Pendels 7 erzeugten Wechselstroms dient.
  • »II« umfaßt den elektrischen Speicher in Gestalt der Batterie 12.
  • »III« umfaßt den elektronischen Oszillator, welcher den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom umformt und gleichzeitig den Frequenzregler der Uhr bildet. Er besteht nach dem Beispiel aus einem Transistor 19, in dessen Ein- und Ausgangskreis die beiden Spulen 18 und 18' liegen.
  • »IV« umfaßt den Antriebsmotor, welcher durch den Teil »III«frequenzgeregelt gespeist ist. Er besteht aus einem Synchronmotor, mit Spaltpolen 31 und 32 und einem Polradläufer 33.
  • »V« umfaßt die Anzeige mit dem Räderwerk 34 und der Zeigeranordnung 35.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Außer bereits angedeuteten Abwandlungen im mechanischen Aufbau und in der elektrischen Schaltung ist z. B. daran zu denken, den beweglichen Teil des Generators mit einem handbetätigbaren mechanischen Aufziehorgan zu kupppeln, so daß die Uhr entweder mit einem Schlüssel oder einem festen Aufziehknopf mindestens zusätzlich nach Art des bei mechanischen Uhren üblichen Aufziehvorganges elektrisch nachgeladen werden kann. Auch ist es möglich, das Ladeorgan mit der Stellvorrichtung für die Zeiger oder bei einer Kapsel-Taschenuhr mit dem Deckel derart zu kombinieren, daß bei jeder Betätigung eine elektrische Aufladung bzw. Nachladung erfolgt.
  • Das Zeigerräderwerk läßt sich unter Umständen dadurch stark vereinfachen, daß der elektronische Oszillator auf Frequenzen unter 100 Hz oder noch besser unter 10 Hz bemessen wird. Außer den in einem einem älteren Vorschlag des Erfinders genannten und oben geschilderten Möglichkeiten läßt sich dies unter Umständen auch durch Anwendung bzw. Kombination anderer bzw. verschiedener Halbleiter-Bauelemente erzielen. So -kann beispielsweise durch Kombination zweier elektronischer Schaltungen gemäß Fig. 6, Teill »III« eine Schwebungsfrequenz erzeugt werden, so daß z. B. der Sekundenzeiger direkt ohne Übersetzung antreibbar ist. Andererseits lassen sich langsame Schwingungsvorgänge auch durch Doppelbasisdioden oder andere Fadenhalbleiter-Bauelemente mit gegebenenfalls mehreren Emitter - und gegebenenfalls Kollektorelektroden, die zwischen zwei sperrfreien Basiselektroden unterschiedlichen Potentials angeordnet sind, niedrige Frequenzen erzeugen.
  • Weiterhin ist bei der Bemessung der elektrischen Größen in bereits vorgeschlagener Weise zu beachten, daß die mechanischen und elektrischen Glieder nicht nur so angelegt werden, daß zur möglichst langen Betriebsfähigkeit und Schonung der Batterie ein Höchstmaß der Stromstärke unterschritten wird, sondern daß andererseits die Stromstärke ein Mindestmaß erreicht, welches dadurch gegeben ist, daß nach einigen Tagen des Stromflusses über eine möglichst lange Zeit sich ein geradliniger Spannungsverlauf ergibt. Insbesondere muß die Mindeststromstärke so bemessen sein, daß sich an der Kathode kein aktiver Wasserstoff bildet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Uhr, z. B. Armband- oder Taschenuhr, mit einem Mehrschichtenaufbau, bei welchem in einer Schicht die Stromquelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dieser Schicht außer der in an sich bekannter Weise als aufladbarer Akkumulator ausgebildeten Stromquelle eine Ladevorrichtung so angeordnet ist, daß Stromquelle und Ladevorrichtung annähernd gleiche Höhe haben, und daß in einer darüber angeordneten zweiten Schicht ein elektronischer Oszillator mit einem von ihm angetriebenen Motor derart angeordnet ist, daß die zweckmäßigerweise gleichzeitig die Spulenanordnung des Oszillators bildende Spulenanordnung des Motors auf dem Kreisumfang der Schicht rotationssymmetrisch angeordnet ist.
  2. 2. Elektrische Uhr, z. B. Armband- oder Taschenuhr, mit zeitweilig selbsttätig aufgeladenem elektrischem Gleichstromspeicher, insbesondere Akkumulator oder Element, und elektronischer Antriebssteuerung, vorzugsweise Transistorsteuerung, vorzugsweise nach Anspruch 1, wobei die Ladestromquelle in bereits vorgeschlagener Weise als ein durch Relativbewegung mindestens zweier seiner Teile zueinander stromerzeugender Generator ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Generators derart ausgebildet und gelagert ist, daß er eine pendelnde Bewegung innerhalb eines beschränkten Winkelbereiches von beispielsweise höchstens etwa 300° ausführt, und daß der restliche Winkelbereich für die Unterbringung des Gleichstromspeichers ausgenutzt ist.
  3. 3. Tragbare elektrische Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Schicht innerhalb der Spulenanordnung (18) sowohl der Motor als auch das Räderwerk der Uhr und zweckmäßig auch noch das Schaltelement bzw. die Schaltelemente des Oszillators angeordnet sind.
  4. 4. Tragbare elektrische Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor als Synchronmotor, vorzugsweise mit Spaltpolen, ausgebildet ist.
  5. 5. Elektrische Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß in einzelnen Schichten Abschirmungen (14) z. B. des Motors, gegebenenfalls mit Durchtrittsöffnungen (15, 16, 17) für Verbindungen innerhalb der und/oder zwischen den Schichten vorgesehen sind.
  6. 6. Elektrische Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (7) der Ladestromquelle und/oder ein zusätzliches Ladeorgan mit einem handbetätigbaren Aufziehorgan gekuppelt ist.
  7. 7. Elektrische Uhr nach einem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Oszillator, gegebenenfalls durch Verwendung mindestens eines Fadenhalbleiter-Bauelements auf Frequenzen unter 100 Hz, vorzugsweise unter 10 Hz, bemessen ist. B. Elektrische Uhr nach einem der Ansprüche l bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Oszillator, insbesondere durch Frequenzüberlagerung, auf eine derart niedrige Frequenz bemessen ist, daß ein Zeiger, z. B. Sekundenzeiger, ohne alte mechanische Übersetzungen direkt vom Synchronmotor antreibbar ist. 9. Elektrische Uhr nach einem der Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen und elektrischen Glieder in bereits vorgeschlagener Weise nicht nur so bemessen sind, daß zur Schonung der Batterie ein Höchstmaß der Stromstärke unterschritten ist, sondern daß andererseits die Stromstärke ein Mindestmaß erreicht, welches dadurch gegeben ist, daß nach einigen Tagen des Stromflusses über eine möglichst lange Zeit sich ein geradliniger Stromverlauf ergibt und sich an der Kathode kein aktiver Wasserstoff bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 549 785.
DEK32031A 1957-05-24 1957-05-24 Tragbare elektrische Uhr Pending DE1058942B (de)

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