DE1058792B - Auspuffanlage fuer vorzugsweise in V-Form angeordnete Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen - Google Patents
Auspuffanlage fuer vorzugsweise in V-Form angeordnete Mehrzylinder-BrennkraftmaschinenInfo
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- DE1058792B DE1058792B DEK32933A DEK0032933A DE1058792B DE 1058792 B DE1058792 B DE 1058792B DE K32933 A DEK32933 A DE K32933A DE K0032933 A DEK0032933 A DE K0032933A DE 1058792 B DE1058792 B DE 1058792B
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/04—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features having two or more silencers in parallel, e.g. having interconnections for multi-cylinder engines
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Auspuffanlage, vorzugsweise für in V-Form angeordnete Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen,
die im Heckteil eines Fahrzeugaufbaus angeordnet sind, bestehend aus zwei gleichen,
parallel geschalteten und durch Rohre miteinander verbundenen Schalldämpfern, in die jeweils das
Sammelrohr einer Motorseite mündet und von-denen jeweils ein Austrittrohr zu einem gemeinsamen Auspuffrohr
ausgeht.
Bei Fahrzeugen mit im Heckteil der Karosserie gelagerter Brennkraftmaschine bereitet es Schwierigkeiten,
das Auspuffgeräusch abzudämpfen, weil die Auspuffleitung mit dem Auspuff dämpf er infolge der
Raumverhältnisse meist sehr kurz ausfällt. Die Auspuffdämpfer arbeiten deshalb bei solchen Fahrzeugen
verhältnismäßig geräuschvoll, was besonders beim Durchfahren geschlossener Siedlungen und in engeren
Straßen von Städten lästig ist.
Ähnlich den vorgenannten Fahrzeugen bieten auch Flugzeuge bei der Unterbringung großer Schalldämpferanlagen
Schwierigkeiten, weil für größere Auspuffanlagen nicht genügend Platz zur Verfugung
steht. Man hat deshalb in dem Bestreben, bei Mehrzylinder-Flugmotoren eine möglichst wirksame und
doch räumlich kleine Schalldämpferanlage zu schaffen, bereits vorgeschlagen, zwei gleiche, parallel geschaltete
Schalldämpfer vorzusehen, die miteinander verbunden sind. Die Wirkung dieser Schalldämpferanordnung
hängt jedoch noch wesentlich von der gegenseitigen Anordnung der mit den Schalldämpfern
verbundenen Zylinderreihen' ab, wobei gemäß dem bekannten Vorschlag bei der Arbeit der den beiden
Schalldämpfern zugeordneten Auspuffe eine Phasenverschiebung von 180° erforderlich ist.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, die letztgenannte bekannte Auspuffanordnung
so zu verbessern, daß eine günstige Dämpfungswirkung auch schon dann erreicht wird, wenn keine
bestimmte Phasenverschiebung der Auspuffe der beiden Zylinderreihen gewährleistet ist.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Sammelrohre der
Auspuffkrümmer in die Durchgangsrohre der Kammer-Schalldämpfer und die Durchgangsrohre in die
Verbindungsrohre unmittelbar übergehen, wobei die Durchgangsrohre, die Verbindungsrohre und die Austrittsrohre
in den Innenräumen der Schalldämpfer in an sich bekannter Weise perforiert sind.
Durch eine solche gegenseitige Verbindung der beiden als Kammer-Schalldämpfer ausgebildeten Schalldämpfer
wird erfindungsgemäß ganz unabhängig von den unterschiedlichen Auspuffverhältnissen der beiden
Zylinderreihen eine erhebliche Schwächung der Auspuffgeräusche erzielt, wie sie sonst nur bei längeren
Auspuffanläge für vorzugsweise
in V-Form angeordnete
Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen
Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen
Anmelder:
Jifi Klos, Koprivnice (Tschechoslowakei)
Jifi Klos, Koprivnice (Tschechoslowakei)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 10
München 22, Steinsdorfstr. 10
■Lg Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 14. September 1956
Jiri Klos, Koprivnice (Tschecaoslowakei),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Auspuffleitungen — z. B. von einer unter einer vorderen Motorhaube des Kraftfahrzeuges befindlichen
Brennkraftmaschine aus — möglich war.
In der Zeichnung, die eine Auspuffanordnung in einer schematisch gehaltenen Ansicht darstellt, ist die
Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Von den beiden (nicht dargestellten) Zylinderreihen
einer im Heckteil eines Fahrzeuges angeordneten Brennkraftmaschine geht je ein Auspuffkrümmer 1, 2
aus. Von jedem dieser Auspuffkrümmer 1, 2 führt eine kurze Rohrleitung 3 bzw. 4 zu je einem Dämpfungstopf 5 bzw. 6, an dem sie mit einem den Dämpfungstopf durchsetzenden Rohr 7 bzw. 8 verbunden· ist. Jeweils
auf der gegenüberliegenden Seite des Dämpfungstopfes 5 bzw. 6 geht das letztgenannte Rohr 7 bzw. 8
in ein Verbindungsrohr 9 bzw. 10 über, welches im jeweils
anderen Dämpfungstopf 6 bzw. 5 mündet. Schließlich geht von jedem der beiden Dämpfungstöpfe 5 bzw. 6 noch eine Auspuffleitung 11 bzw. 12
aus, und beide Auspuffleitungen 11,12 münden in ein gemeinsames Auspuffrohr 13.
Jedes einen Dämpfungstopf 5 bzw. 6 durchsetzende Rohr 7 bzw. 8 weist in dem betreffenden Topf lediglich
einige wenige Öffnungen 14 auf, während jeweils am Ende des anschließenden, in den anderen Topf 6
bzw. 5 mündenden Verbindungsrohres 9 bzw. 10 eine wesentlich größere Anzahl von Austrittsöffnungen
15, 15' vorgesehen ist, wie schließlich auch die Auspuffleitungen 11 und 12 innerhalb der zugehörigen
909 529/224 V r/i CC2 #
Dämpfungstöpfe 5., 6 eine verhältnismäßig große Zahl
von öffnungen 16, 16' aufweisen, durch welche die Abgase in die Auspuffleitungen 11, 12 eintreten
können.
Während des Betriebes der Brennkraftmaschine strömen die Abgase aus den Auspuffkrümmern 1, 2
durch die Rohrleitungen 3, 4 in die anschließenden Rohre 7 und 8 ein, aus denen nur ein kleiner Teil der
Abgase durch die öffnungen 14 in den Innenraum 17 bzw. 18 des auf die Rohrleitung 3 bzw. 4 unmittelbar
anschließenden Dämpfungstopfes 5 bzw. 6 einströmen kann. Der weitaus größte Teil der Abgase
strömt durch das jeweils anschließende Verbindungsrohr 9 bzw. 10 in den Innenraum 18 bzw. 17 des anderen
Dämpfungstopfes 6 bzw. 5 ein, wo er aus den öffnungen 15 ausströmt. Dabei füllen die aus den öffnungen
14 und 15 ausströrnenden Abgase den ganzen Innenraum 17 bzw. 18 des zugehörigen Topfes 5 bzw. 6
aus und gelangen daraufhin in die Eintrittsöffnungen 16, 16' der Auspuffleitung 11 bzw. 12. Durch
diese beiden Auspuffleitungen 11, 12 strömen die Abgase schließlich in das gemeinsame Auspuffrohr 13
und aus diesem ins Freie.
Dank der beschriebenen gegenseitigen Verbindung der beiden Dämpfungstöpfe 5 und 6 und der ebenfalls
beschriebenen Abstimmungen der einzelnen öffnungen der verschiedenen Rohre in den beiden Topfen wird
das Geräusch der Auspuffgase ganz erheblich abgedämpft. Trotzdem eignet sich der Auspuffdämpfer
wegen seiner geringen Gesamtlänge vorzüglich für im Fahrzeugheck untergebrachte Brennkraftmaschinen,
insbesondere wenn diese zwei beispielsweise in
V-Form nebeneinander befindliche Zylinderreihen aufweisen.
Claims (2)
1. Auspuffanlage, vorzugsweise für in V-Form angeordnete Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen,
die im Heckteil eines Fahrzeugaufbaus angeordnet sind, bestehend aus zwei gleichen, parallel geschalteten
und durch Rohre miteinander verbundenen Schalldämpfern, in die jeweils das Sammelrohr
einer Motorseite mündet und von denen jeweils ein Austrittsrohr zu einem gemeinsamen Auspuffrohr
ausgeht, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelrohre (3 bzw. 4) der Auspuffkrümmer (1 bzw. 2)
in die Durchgangsrohre (7 bzw. 8) der Kammer-Schalldämpfer (5 bzw. 6) und die Durchgangsrohre in die Verbindungsrohre (9 bzw. 10) unmittelbar
übergehen, wobei die Durchgangsrohre, die Verbindungsrohre und die Austrittsrohre (11
bzw. 12) in den Innenräumen (17 bzw. 18) der Schalldämpfer in an sich bekannter Weise perforiert
sind.
2. Auspuffanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtquerschnitt der Perforation
(14) der Durchgangs rohre (7 bzw. 8) wesentlich kleiner als der Gesamtquerschnitt der Perforation
(15) und des Austrittsquerschnittes (15') der Verbindungrohre (9 bzw. 10) ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 504 947, 652 999, 228, 803 452, 950 252.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 529/224 5.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1058792X | 1956-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1058792B true DE1058792B (de) | 1959-06-04 |
Family
ID=5457186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK32933A Pending DE1058792B (de) | 1956-09-14 | 1957-09-13 | Auspuffanlage fuer vorzugsweise in V-Form angeordnete Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1058792B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE504947C (de) * | 1928-06-13 | 1930-08-09 | Frederik Vilhelm Haugsted | Viertakt-Brennkraftmaschine mit Auspuffsammelrohren |
| DE652999C (de) * | 1937-11-12 | Karl Meyer | Auspufftopf mit zwei auswechselbaren Schalldaempfereinsaetzen | |
| DE721228C (de) * | 1940-03-21 | 1942-05-29 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Schalldaempfungsanlage fuer Flugmotore |
| DE803452C (de) * | 1949-11-22 | 1951-04-02 | Eberspaecher J | Schalldaempfer fuer pulsierende Stroemungen mit im Daempferinnern teilweise oder voellig durchgehendem perforiertem Abgasrohr |
| DE950252C (de) * | 1953-09-26 | 1956-10-04 | Eberspaecher J | Schalldaempfer mit die aufeinanderfolgenden Kammern verbindenden aufgeteilten Gaskanaelen |
-
1957
- 1957-09-13 DE DEK32933A patent/DE1058792B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE652999C (de) * | 1937-11-12 | Karl Meyer | Auspufftopf mit zwei auswechselbaren Schalldaempfereinsaetzen | |
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| DE950252C (de) * | 1953-09-26 | 1956-10-04 | Eberspaecher J | Schalldaempfer mit die aufeinanderfolgenden Kammern verbindenden aufgeteilten Gaskanaelen |
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