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DE1058279B - Elektrische Unwuchtmesseinrichtung fuer Auswuchtmaschinen - Google Patents

Elektrische Unwuchtmesseinrichtung fuer Auswuchtmaschinen

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Publication number
DE1058279B
DE1058279B DESCH12455A DESC012455A DE1058279B DE 1058279 B DE1058279 B DE 1058279B DE SCH12455 A DESCH12455 A DE SCH12455A DE SC012455 A DESC012455 A DE SC012455A DE 1058279 B DE1058279 B DE 1058279B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unbalance
measuring
display
balancing
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH12455A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Klaus Federn
Heinrich Hack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DESCH12455A priority Critical patent/DE1058279B/de
Publication of DE1058279B publication Critical patent/DE1058279B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G01M1/36Compensating imbalance by adjusting position of masses built-in the body to be tested

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Elektrische Unwuchtmeßeinrichtung für Auswuchtmas chinen Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Unwuchtmeßeinrichtung für Auswuchtmaschinen, bei der die durch Unwucht erzeugten Ströme und Spannungen durch zwei oder vier Wattmeter gemessen werden, deren Triebkörpern die Unwuchtmeßgrößen in Form von Komponenten zugeführt werden.
  • Die oszillographischen Apparate, mit denen man Größe und Winkellage einer Unwucht unmittelbar abzulesen vermag, ergeben keine feststehenden Anzeigen und sind anfällig gegen fremdfrequente Störschwingungen. Deshalb sind die gesuchten Größen niemals genau ablesbar. Unter Umständen werden dabei noch kostspielige Verstärker gebraucht.
  • Andere elektrische Verfahren zur Unwuchtbestimmung lassen zwar die Unwuchtgröße an einem Zeigerinstrument genau erkennen, aber erst nachdem die Unwuchtwinkellage durch Verdrehen des Stators eines Hilfsgenerators oder Kontaktunterbrechers gefunden worden ist. Der Zeitaufwand hierfür ist erheblich. Das Ziel läßt sich schneller erreichen, wenn man die Unwucht, in Komponenten zerlegt, an einem Zeigerinstrument feststellt, die Ergebnisse in ein Polardiagramm überträgt und daraus den resultierenden Vektor entnimmt. Diese für das Zweikomponentenverfahren vorgeschlagene Arbeit erfordert Zeit und besondere Aufmerksamkeit des Wuchters. Es wurde deshalb angeregt, für Auswuchtmaschinen, bei denen zwei um 900 gegenseitig phasenverschobene Momentanwerte des durch elektromagnetische Geber aus Unwuchtkräften oder -schwingungen erzeugten Wechselstromes abgegriffen werden, zwei Anzeigeinstrumente nur während des Abgriffs der Momentanwerte kurzzeitig an die Geber anzuschließen und dafür derart anzuordnen, daß sich die mechanischen Instrumentzeiger bei jeder Stellung rechtwinklig kreuzen und ihr Schnittpunkt jeweils die Resultierende als Vektor anzeigt. Auf diese Weise hätte zwar die Übertragung in ein Polardiagramm eingespart werden können. Eine dieser Anregung entsprechende Einrichtung ist aber praktisch nicht leicht zu verwirklichen und würde unter dem Nachteil leiden, daß fremdfrequenteSchwingungen das Anzeigeergebnis zwangläufig fälschen, also für genaue Unwuchtmessungen unbrauchbar machen müssen.
  • Die Erfindung erspart die oszillographischen Apparate. das Suchen mit dem Hilfsgenerator und auch die Nachteile der vorgeschlagenen Vektoranzeige.
  • Erfindungsgemäß werden die bekannten Vorteile der wattmetrischen Umwuchtmessung für die Vektoranzeige ausgenutzt, und zwar derart, daß die Wattmetertriebkörper durch optisch wirkende Anzeigemittel derart miteinander gekoppelt sind, daß der resultierende Unwuchtvektor als Lichtmarke sich abzeichnet und nach Größe und Richtung abzulesen ist.
  • Durch die schnelle und genaue Anzeige, die von der erfindungsgemäßen Einrichtung gewährleistet ist, konnte die Unwuchtmessung und -beseitigung gegenüber dem bisherigen Stand der Auswuchttechnik erheblich verbessert werden. Statt die Unwuchtkomponenten einzeln an je einem dafür vorgesehenen Wattmeter abzulesen, erhält man jetzt den resultierenden Vektor sofort gut sichtbar und leicht ablesbar angezeigt, aus dem sich Größe und Winkellage der Unwucht eindeutig ermitteln lassen. Diese optische Anzeige, die für andere als die hier gesuchten Unwuchtgrößen schon in angenähert ähnlicher Weise verwendet wird, ist vorzuziehen, weil die Anordnung von Wattmetern mit sich kreuzenden Zeigern, die vorgeschlagen worden ist, aus Gründen vor allem der hohen Reibung und der kleinen auswertbaren Skalenfläche für die notwendige Präzision der Anzeige in keiner Weise zu genügen vermag. Es wäre außerdem ein unzulängliches Meßverfahren, mit derartiger Zeigeranordung Momentanwerte aus dem Meßvorgang anzuzeigen. Die Ausgleichsbearbeitung nach solchen Werten würde nämlich nur zufälligerweise zu brauchbaren Ergebnissen führen.
  • Gegen die optische Anzeige gemäß der Erfindung durch Wattmeter bestanden erhebliche Bedenken und Vorurteile. Der relativ hohe Energiebedarf von Wattmetern und die Schwierigkeit der Eigenfrequenzanpassung an die niedrige Meßfrequenz beim Auswuchten schienen unüberwindliche Hindernisse zu sein, zumal für die neue Einrichtung mindestens zwei, in vielen Fällen jedoch vier Wattmeter notwendig bzw. wünschenswert sind. Unerwarteterweise glückte es jedoch, mit optischen Anzeigemitteln zu Einrichtungen zu gelangen, die in der praktischen Anwendung alle Proben bestehen konnten.
  • Es ist wertvoll, aber nicht unter allen Umständen erforderlich, als Ergänzung der neuen Meßwertfeststellung, besonders im Hinblick auf die Ausgleichsbearbeitung, Vorsorge zu treffen, daß die Lichtmarke eine beliebige Zeit lang im Meßwertstand arretiert bleibt, auch wenn die Meßgrößen aufgehört haben, die von ihnen erregbaren Meßeinrichtungsteile zu beeinflussen. Dadurch steht das Meßergebnis eine Weile für Ablesung Registrierung, Abtastung zwecks Steuerung des Ausgleichsvorganges od. dgl. unveränderlich zur 'erfiigung. Dadurch ist die Grundlage für eine vollautomatische Abwicklung des Meßvorganges geschaffen.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann das Meßergebnis ohne Ablesung automatisch für die Steuerung einer ebenfalls automatischen Ausgleichsbearbeitung in Komponenten verwendet werden. Der Wuchter braucht bei alledem keinen Teil der Meß-oder der Ausgleichsanlage besonders zu betätigen oder einzustellen. Alles läuft von selbst ab, sobald die Auswuchtmaschine in Gang gesetzt worden ist. Diese Eigenschaften der neuen Unwuchtmeßeinrichtung lassen den Einsatz von Auswuchtmaschinen in Fertigungsstraßen verwirklichen.
  • Die visuelle Anzeige kann nach einem weiteren Erflndungsmerkmal auf die unwuchtige Stelle im Bild des auszuwuchtenden Körpers auf einer Anzeigetafel konzentriert werden.
  • Weitere Erfindungsmerkmale enthalten die iibrigen Unteransprüche.
  • Bei der wattmetrischen Unwuchtkomponentenmessung wird so vorgegangen, daß in der Meßeinrichtung zwei Meßinstrumente bzw. je Ausgleichsebene des auszuwuchtenden Umlaufkörpers zwei Meßinstrumente einander derart zugeordnet sind, daß jedes Instrument eine der Komponenten mißt und die beiden Instrumente gemeinsam den resultierenden Unwuchtvektor dadurch anzeigen, daß die Triebkörper jedes Meßinstrumentenpaares teils durch die elektrischen Spannungen von zugeordneten Schwingungsaufnehmern an der Auswuchtmaschine, teils entweder durch den Sinus- oder Kosinusstrom des Hilfsgenerators und der Phasenlage eines solchen Stromes zur zugehörigen Schwingungsaufnehmerspannung beeinflußt werden.
  • Wenn die Unwucht, bezogen auf Ausgleichsebenen, gemessen werden soll, so kann man entweder einen Umschalter, der die Meßgeräte auf die einzelnen Ausgleichsebenen einstellt. oder für jede Ausgleichsebene eine eigene Meßeinrichtung vorsehen.
  • Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Merkmale dienen die in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen den Aufbau einer elektrodynamischen Auswuchtmaschine mit eingelegtem, walzenartigem Wuchtkörper und die Schaltung einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Unwuchtmessung und -anzeige, bezogen auf zwei Ausgleichsebenen.
  • Auf den schwingenden Lagern 1 und 2 der Wuchtmaschine läuft der Wuchtkörper 3 um, angetrieben vom Motor 4 über eine Rutschkupplung 5, ein Getriebe 6, eine Vorgelegewelle 7 mit Phasenscheibe 8 und eine Gelenkwellenkupplung 9. Der Wuchtkörper hat die Ausgleichsebenen L und R. Die auf die Ausgleichsebeuen bezogenen Unwuchtvektoren UL bzw. ÜR lassen sich in die waagerechten und senkrechten Komponenten ULw, ULs bzw. URW, URs zerlegen. Die Schwingungsaufnehmer 10 und 11 liefern in bekannter Weise iiber Leitungen 12 bzw. 13 elektrische Spannungen und der Winkellagengeber (Phasengeber) 15 mit dem Rotor 14 (Nordpol N und Südpol; Fig. 2) synchron mit der Wuchtkörperumdrehung verlaufenden Wechselstrom über Leitungen 16 für die Unwuchtmessung und -anzeige. Zur Messung nach dem Zweikomponentenverfahren werden dem Winkellagengeber zwei Wechselströme s' und w' mit z. B. 900 Phasenverschiebung an den ebenso bezeichneten Klemmen (Fig. 2) entnommen und über die Leitungen s" bzw. w" den Meß- und Anzeigegeräten zugeführt. Der eine Wechselstrom kennzeichnet die senkrechte Unwucht richtung s und der andere die waagerechte Unwuchtrichtung am Wuchtkörper. Beide Richtungen sind durch die Marken + s> + w und - - w an der Scheibe 8 hervorgehoben.
  • Zur Messung und Anzeige der Unwuchten UL und UR in den Ebenen L und R des Körpers 3 dienen die Meßgeräte 17L und 17R mit je zwei hochempfindlichen Wattmetern, deren einer Spule, vorzugsweise der Drehspule, die Ströme des zugehörigen Schwingungsaufnehmers und deren anderer Spule der zugehörige Wechselstrom des Winkellagengebers 15 zugeleitet wird. Einzelheiten solcher Meßwerke werden an Hand der übrigen Figuren beschrieben.
  • Die als elektrischer Rahmen bekannte Unwuchtmeßschaltung gewährleistet selbsttätig, daß dem Gerät 17 L nur die Unwuchtkomponenten ULs und ULw in der linken Ausgleichsebene L und dem Gerät 17R nur die Unwuchtkomponenten URS und URw in der rechten Ausgleichsebene R zugeführt werden. Zur Einstellung der zugehörigen Rahmenorgane, z. B. Potentiometer, dienen die Griffe 18 für die linke, L, und 19 für die rechte Ausgleichebeue R. Selbstverständlich kann an Stelle der beiden Gräte 17L und 17R ein einziges Gerät treten, das mit Hilfe eines Umschalters die Funktionen der Gerätel7L und 17R nacheinander übernimmt.
  • Die Erfindung läßt sich mit einer Lichtmarkeneinrichtung nach Fig. 3 verwirklichen. Hierbei kann man mit einer Lichtmarke auskommen, indem ein Lichtstrahlenbündel auf seinem Wege nacheinander von Meßwerkanzeigeorganen in den Komponentenrichtungen abgelenkt wird. Das von der Lichtquelle 41 kommende Lichtstrahlenbündel 41 a gelangt durch ein optisches System aus Linsen 43 mit Blende 44 auf die Spiegel an den Triebkörperdrehachsen 42 aa und 42 bb der wattmetrischen Meßwerke 42a und 42 b. Vom Spiegel 42 c des einen Meßwerkes gelangt der Lichtstrahl auf den Spiegel 42d des anderen Meßwerkes.
  • Der Winkel, den die beiden Meßwerkdrehachsen miteinander einschließen, ist der Meßkomponentenwinkel in diesem Fall =900. Auf der Anzeigetafel 45, die im Interesse einer allseits scharfen Abbildung in zwei Raumrichtungen gewölbt sein kann, ruht das von den Spiegeln in ihrer Nullage reflektierte Lichtstrahlenbündel 41 b als Lichtmarke im Nullpunkt des Polarkoordinatennetzes der Anzeigetafel. Beim Auswuchtbetrieb wird das Lichtstrahlenbündel 41 a in zwei Richtungen so abgelenkt, wie es die Stellungen der beiden Drehspiegel 42c und 42d vorschreiben, z. B. in die Anzeigelage 42 c, wo die Lichtmarke 48 die Unwucht in der Größe von 24g und ihre Richtung unter 300 sofort aus dem Koordinatennetz ablesen läßt. Die Linien +s, -s und +w, -w entsprechen den Meßkomponentenrichtungen. die auf der Winkelskala 8 in Fig. 1 angedeutet sind. Die Meßkomponeutenrichtung +s fällt in dieser Anordnung mit der Winkellage OO zusammen.
  • Die Lichtmarke48 braucht kein runder Fleck zu sein, sondern kann schärfer und kontrastreicher auf der Anzeigetafel 45 erscheinen, wenn für die Zwecke der Erfindung die in Lichtmarkengeräten üblichen Ablesekeile zweckmäßig weitergebildet werden, und zwar beispielsweise gemäß Fig. 3 a zu einem Organ mit Quadrantenteilung oder gemäß Fig. 3b zu einem Lichtkreuz. Läßt man die Kreuzbalken sich in Nullstellung über das ganze Netz der Anzeigetafel 45 erstrecken, so werden in jeder Ausschlagstellung auch die Unwuchtkomponentengrößen an Teilstrichen auf den Linien +s bis und +w bis -w ablesbar.
  • Fig. 4 zeigt eine Lösung optischer Meßwertübertragung auf eine Mattscheibe, die bezüglich der Mattscheibenanordnung eine Weiterbildung der Einrichtung nach Fig. 3 ist.
  • Die nicht gezeichneten Meßwerke sind gleicher oder ähnlicher Art wie die in Fig. 3 veranschaulichten. Ihre Drehachsen 52 an und 52 bb tragen fest darauf angebrachte Spiegel 52 c bzw. 52d und zeigen den Meßwert durch Drehung der Spiegel an. Die Achsen sind wie in Fig. 3 winklig, z. B. im gewählten Komponentenwinkel von 900 zueinander im Raum angeordnet.
  • Aus der Lichtquelle 51 gelangen durch das Linsensystem 51 b und die Doppelschlitzblende 51d (vgl. auch Fig. 5) zwei Lichtbänder 51 a auf die Spiegel 52 c bzw.
  • 52 d. Die beiden Schlitze 61 und 62 der Blende (Fig. 5) stehen im gleichen Winkel wie die Drehachsen, gemäß dem gewählten Beispiel unter 900, zueinander. Über eine beliebige Anzahl, z. B. drei Umlenkspiegel 53a, 53 b und 53c gelangen die reflektierten Lichtbänder auf die an beliebiger Stelle angeordnete Mattscheibe 54, die man mit Netzlinien, z. B. in Form eines Polarkoordinatensystems, versehen kann. Die Lichtbänder erzeugen dort zwei gekreuzte Lichtstreifen. Im Netzliniensystem läßt sich auch das einer Ausgleichsebene zugeordnete Bild der auszuwuchtenden Wuchtkörpertype auf der Mattscheibe sichtbar machen, z. B. ein Flügelrad oder die Wange einer Kurbelwelle. Der Schnittpunkt der Lichtstreifen zeigt dann demWuchter sofort auf dem Bild außer der Größe auch die Stelle an, wo die gesuchte Unwucht am Wuchtkörper liegt.
  • Diese bildliche Darstellung ist besonders bei Wuchtung von Serien artgleicher Wuchtkörper vorteilhaft.
  • Außerdem ist es möglich, z. B. lichtempfindliches Papier über die Mattscheibe zu führen, um die Meßergebnisse zu registrieren.
  • Die Arretierung der Lichtmarke läßt sich, entsprechend der Konstruktion der Meßgeräteorgane abgewandelt, leicht verwirklichen. Ein Beispiel dafür, bezogen auf die Einrichtung nach Fig. 3, zeigt Fig. 3 c.
  • An den Triebkörperachsen 42 aa und 42 b b sind Festhaltevorrichtungen 102 bis 106 vorgesehen. Die Vorrichtung 102 ist ein an der Achse 42aa bzw. 42 bb angebrachtes federndes Organ mit metallischer Auflage 106, die von einem nach der Achsbewegung gekrümmten Elektromagneten 103 angezogen und festgehalten werden kann. Wenn ein Triebkörper in einer Meßstellung zur Ruhe gekommen ist, wird der zugehörige Magnet, vorzugsweise selbsttätig, z. B. im Augenblick der Stillsetzung der Maschine durch ein bei Ingangsetzung eingeschaltetes Zeitrelais, erregt, damit er den Spiegel 42 c bzw. 42d in der Ausschlagsstellung festhält. Infolgedessen steht das Anzeigeergebnis auch nach Beendigung des eigentlichen Meßvorganges, also z. B. nach Abschaltung der Wuchtmaschine und der Meßströme, solange wie gewünscht zwecks Ablesung zur Verfügung. Die Organe 102 können Zeiger 102a erhalten, die vor Skalen 101 mit Winkelteilstrichen spielen, um die Komponentenwerte ablesen zu können.
  • Die Aufhebung der Arretierung kann automatisch wie die Einschaltung geschehen.
  • Wenn der Zeigerausschlag Impulse zur Steuerung der Unwuchtausgleichsbearbeitung am Wuchtkörper in Komponenten aussenden soll, so braucht man hierfür nur am federnden Organ 102 außer dem metallischen Teil 106 eine Kontaktbrücke anzubringen, die nach Erregung des Elektromagneten 103 auf eine Kontaktbahn mit z. B. Einer- und Zehnerkontakten gedrückt wird. Dann laufen von den durch die Brücke geschlossenen Kontakten aus Impulse, beispielsweise zu Schrittschaltwerken, die die Ausgleichsbearbeitung steuern können. Eine derartige Impulssteuerung, die früher vorgeschlagen wurde, ist nicht Gegenstand der Erfindung, deshalb unterbleibt eine ausführliche Beschreibung.
  • PATENTBNSPRCHE: 1. Elektrische Unwuchtmeßeinrichtung für Auswuchtmaschinen, bei der die durch Unwucht erzeugten Ströme oder Spannungen durch zwei oder vier Wattmeter gemessen werden, deren Triebkörper die Unwuchtmeßgrößen in Form von Komponenten zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebkörper durch optisch wirkende Anzeigemittel derart miteinander gekoppelt sind, daß der resultierende Unwuchtvektor als Lichtmarke sich abzeichnet und nach Größe und Richtung abzulesen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lichtstrahlenbündel nacheinander von optisch wirkenden Anzeigemitteln in Komponentenrichtungen abgelenkt wird und die Lichtmarke des resultierenden Unwuchtvektors erzeugt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, beispielsweise elektromagnetischer Art (103, 106), mit denen der Meßwertstand eines Meß instrumentenpaares aufrechterhalten wird, auch wenn die Meßgrößen aufgehört haben, die von ihnen erregbaren Meßinstrumentteile zu beeinflussen.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (103, 106) beim Stillsetzen der Auswuchtmaschine nach einem Meßlauf selbsttätig zur Wirkung kommen.
    5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch zusätzliche, beispielsweise elektromagnetische Mittel, mit deren Hilfe die Steuerung der Unwuchtausgleichsbearbeitung in Komponenten nach den festgestellten Unwuchtwerten selbsttätig ausführbar ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Blende oder dergleichen Vorrichtungen, welche die Lichtmarke auf der Anzeigetafel (44) in Quadrantenteilung (Fig. 3 a) oder als Kreuz (Fig. 3b), vorzugsweise mit Balken, die sich über die ganze Tafel erstrecken, erscheinen lassen.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigetafel ein gegebenenfalls einer Ausgleichsebene zugeordnetes Bild des auszuwuchtenden Körpers enthält, auf das die Anzeige der Unwucht gerichtet wird, wobei sie gegebenenfalls, beispielsweise photographisch, registriert werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 391170, 521 574, 589 106, 624 857, 843 314, 845 422; deutsche Patentanmeldung L 7971 IXb/42k (bekanntgemacht am 10. 4. 1952); USA.-Patentschrift Nr. 2 167 488 ; »Mitt. der Abt. Prüfwesen der Carl Schenck GmbH., Darmstadt«, 1(1947), S. 7.
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