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DE1058082B - Bettungsarbeitsgeraet mit Unwuchtschwingungserzeuger - Google Patents

Bettungsarbeitsgeraet mit Unwuchtschwingungserzeuger

Info

Publication number
DE1058082B
DE1058082B DEJ8017A DEJ0008017A DE1058082B DE 1058082 B DE1058082 B DE 1058082B DE J8017 A DEJ8017 A DE J8017A DE J0008017 A DEJ0008017 A DE J0008017A DE 1058082 B DE1058082 B DE 1058082B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
blades
vibration generator
attached
unbalance vibration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ8017A
Other languages
English (en)
Inventor
Corwill Jackson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JACKSON VIBRATORS Inc
Original Assignee
JACKSON VIBRATORS Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JACKSON VIBRATORS Inc filed Critical JACKSON VIBRATORS Inc
Priority to DEJ8017A priority Critical patent/DE1058082B/de
Publication of DE1058082B publication Critical patent/DE1058082B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/12Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
    • E01B27/13Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/14Manual tools or hand-held power tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Bettungsarbeitsgerät mit Unwuchtschwingungserzeuger Die Erfindung bezieht sich auf ein Bettungsarbeitsgerät mit an der Stirnseite eines Gehäuses befestigten Stopfklingen und einem in dem Gehäuse angeordneten Umvuchtschwingungserzeuger, dessen senkrecht zur Klingenebene stehende Achse in einer zwischen den Klingenachsen liegenden Ebene liegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bettungs- oder Schotterarbeitsgerät zu schaffen, das sowohl für das Lockern und das Bearbeiten des zusammengedrückten Schotters in einer Eisenbahngleisbettung sowie auch zum Verdichten von Schotter geeignet ist, sehr große Leistungsfähigkeit hat und mit einer verhältnismäßig kleinen, von Hand ausgeübten Kraft gehandhabt werden kann und gleichzeitig eine seitliche Wander- oder Parallelverschiebungsbewegung ausführt, die eine pflügende Wirkung auf den zusammengedrängten Schotter ausübt und sehr wirksam bei der Bearbeitung von Schotter unter dem S chienentragteil einer Eisenbahnschwelle ist.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, .daß bei dem Bettungsarbeitsgerät beiderseits der durch die Achse des Unwuehtschwingungserzeugers gehenden Ebene je eine Klinge angeordnet ist und der Abstand der Klingen voneinander verhältnismäßig groß ist, die Klingen selbst in bezug auf die Achse des Unwuchtschwingungserzeugers aber kurz sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal sind die Klingen an den freien Enden nach der gleichen Richtung abgeschrägt, und vorzugsweise sind die freien Enden in die vom Gehäuse abgewandte Richtung gebogen. Dabei ragt die Spitze der einen Klinge über die Spitze der anderen Klinge wesentlich hinaus.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Rückansicht eines handbetätigten Bettungsarbeitsgerätes nach der Erfindung, wobei Teile des Motorgehäuses weggebrochen dargestellt sind, um den darin befindlichen Unwuchtschwingungserzeuger sichtbar zu machen, Fig. 2 eine Vorderansicht, in welcher der Unwuchtschwingungserzeuger mit gestrichelten Linien gezeichnet ist, Fig. 3 eine Vorderansicht, die das Bettungsarbeitsgerät in der einen Arbeitslage zeigt, Fig.4 eine Ansicht einer anderen Betriebsstellung des Gerätes, Fig.5 eine vergrößerte, abgebrochen gezeichnete und zum Teil im Schnitt dargestellte Ansicht der Einzelheiten des Handgriffs und seiner Verbindung mit dem Gerät und Fig. 6 eine abgebrochen gezeichnete Ansicht der Einzelheiten der Klingeneinstellung sowie einer Stopfklinge mit einer abgeänderten Form der Spitze.
  • Obgleich die Erfindung an einem handbetätigten Gerät veranschaulicht ist, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß mehrere der Arbeitsgeräte auch in einer Bettungsbearbeitungsmaschine Verwendung finden können, was in hohem Maße erwünscht ist und einen hohen Wirkungsgrad ergibt. Eine solche Anpassung ist nicht näher erläutert, da angenommen wird, daß dies auch ohne besondere Beschreibung leicht verständlich ist. Das Gerät nach der Erfindung bietet bei seiner Anwendung als handbetätigtes Einzelgerät große Vorteile, da es die Arbeitsleistung eines Arbeiters wesentlich erhöht und gleichzeitig die Kraftanstrengung des Arbeiters beträchtlich im Vergleich zu anderen bekannten Bettungsarbeitsgeräten verringert.
  • In der Zeichnung ist mit der Bezugsziffer 1 die Bettung oder Beschotterung eines Eisenbahngleises, mit 2 eine Schwelle und mit 3 eine Schiene bezeichnet. In den Fig. 3 und 4 sind bestimmte Arbeitsstellungen des Gerätes in ihrer Lage zu diesen Teilen veranschaulicht. Selbstverständlich wird das Gerät gewöhnlich in verschiedenen Stellungen in bezug zu diesen Teilen gehandhabt, wie es zur Erzielung des gewünschten Ergebnisses für zweckmäßig und leistungswirksam gehalten wird.
  • Die dargestellte Ausführungsfarm der Erfindung weist einen Schwingungs- oder Vibrationsmotor auf, der insgesamt mit der Bezugsziffer 4 bezeichnet ist und aus einem Gehäuse 5 und einem Unwuchtschwingungserzeuger 6 mit einer Unwucht 7 besteht. Das elektrische Zuleitungskabel ist mit 8 bezeichnet; die Steuerschalter sind nicht dargestellt. Eine Halteplatte 9 ist an der Gehäusestirnseite 10 mittels Schrauben 30 starr befestigt. Die Halteplatte 9 hat eine verhältnismäßig große Breite und trägt zwei Klingen 12 und 13. Die Klingen 12 und 13 entsprechen einander zweckmäßig in Größe und Form. Die Klingen haben Schraubenlöcher 14 und gebogene Schraubenschlitze 15, welche die Schrauben 16 und 17 aufnehmen. Die Schrauben 16 dienen als Klingen-und außerdem als =Schwenkbolzen. Die Schrauben 17 sind in den Schlitzen 15 geführt, so daß die Klingen um die Schrauben 16 in bezug auf die Halteplatte 9 schräg verstellt werden können. Die Klingen werden zweckmäßig parallel zueinander eingestellt. -,vie gezeichnet. Die Klingen haben in die vom Gehäuse abgewandte Richtung gebogene Spitzen 18 und zweckmäßig abgeschrägte oder winklig verlaufende Kantenteile 19, wobei die Abschrägungen oder Winkel in derselben Richtung liegen.
  • Der stabförmig ausgebildete Griffteil 20 des Handgriffes sitzt auf einem in ;einer Länge veränderbaren teleskopartigen Stiel, der aus einem Unterteil 21 und einem Oberteil 22 besteht.
  • Der Unterteil 21 ist mit einem Längsschlitz 23 versehen und wird zur Festlegung des in ihm gleitenden Oberteiles 22 mittels einer Klemme 24- zusammengezogen. An seinem unteren Ende ist das Unterteil 21 an einer federnden Aufhängung 25, die durch Winkelstützen 26 und 27 gehalten wird, durch Klemmplatten 31 befestigt. Die Winkelstützen sind mit Schrauben 29 bzw. 30 an dem Motorgehäuse fest angebracht. Die Aufhängung 25 dient zum Abfangen der vom Schwingungserzeuger ausgehenden Stöße. Es wird dadurch eine ruhige Lage des Griffteiles in der Hand des Bedienungsmannes erreicht, die zu einer erleichterten Handhabung des Gerätes führt. Der Griffteil 20 ist über der Achse des Unwuchtschwingungserzeugers und allgemein parallel zu dieser angeordnet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ragt die Spitze der einen Klinge wesentlich über die Spitze der anderen Klinge hinaus, und beide Klingen sind gegenüber der Ebene, die durch die sich schneidenden Achsen von Griffstiel und Schwingungserzeuger bestimmt wird, nach der gleichen Seite geneigt.
  • Da sich die Unwucht auf einer kreisförmigen Umlaufbahn bewegt, verlagert sich der Hauptteil der Stützkraft fortlaufend von einer Klinge auf die andere. Es kommt deshalb nicht zu der unerwünschten Bildung eines Schwingungsmittelpunktes an der Klingenspitze, einer Erscheinung, die bei bekannten Geräten mit nur einer Klinge auftritt und es bei diesen dann erforderlich macht, die Einzelklinge aus dem zu lockernden oder zu verdichtenden Schotter von Hand herauszuziehen und wieder einzusetzen.
  • Bei dem Gerät nach der Erfindung tritt außerdem durch die besondere Anordnung der Klingen eine seitliche Wanderbewegung auf, die eine pflügende Wirkung im Schotter hat.
  • Das Abbiegen der Klingenspitzen ist im Hinblick auf diese Wirkung nicht wesentlich, aber es ist beim Bearbeiten und Verdichten des Schotters unter der Schwelle, wie in Fig.4 dargestellt, zweckmäßig, d=a. die abgebogenen Spitzen eine Bewegung der Klingen in Richtung auf die Schwelle hin auslösen. Diese Bewegung der Klingen in dem Schotter ist von Bedeutung, wen:i der Schotter unter den Schienentragteil der Schwelle geschafft werden soll, wo die größte Stopfwirkung erwünscht ist.
  • Eine in hohem Maße erwünschte Eigenschaft des Gerätes nach der Erfindung, gleichgültig ob dieses als handbetätigtes Gerät oder als Teil einer Bettungsbearbeitungsmaschine eingesetzt wird, besteht darin, daß der Schotter weder beim Lockern noch beim Verdichten einer Schlaghammerwirkung unterworfen wird, was zur Zerkleinerung des Schotters führen könnte.
  • Gleisbettungen setzen sich mit der Zeit und werden ungleichmäßig. Der Schotter klebt infolge der Anhäufung von Schlacken, Schmutz u. dgl. mehr oder weniger zusammen, verdichtet sich und ist sehr schwer zu lockern. Die Vibrations- und Pflugwirkung des Gerätes nach der Erfindung ist zum Lockern und Bearbeiten solchen Schotters in hohem Maße geeignet, desgleichen für das spätere Verdichten des Schotters. Dieser Vorteil kommt z. B. zur Geltung, wenn beim Ausrichten eines Gleises unter gleichzeitigem Ausgleichen- der Bettung, die nicht mit neueri Schotter beschickt wird, die Schienen an den niedrigen Stellen auf die gewünschte Höhe hochgewunden werden und dann der Schotter gelockert und wieder -erdichtet wird, um den Schwellen in der neuen Lage ein sicheres Auflager zu geben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bettungsarbeitsgerät mit an der Stirnseite eines Gehäuses befestigten Stopfklingen und einem in dem Gehäuse angeordneten Unwuchtschwingungserzeuger, dessen senkrecht zur Klingenebene stehende Achse in einer zwischen den Klingenachsen liegenden Ebene liegt, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der durch die Achse des Unwuchtschwingungserzeugers gehenden Ebene je eine Klinge angeordnet ist und der Abstand der Klingen voneinander verhältnismäßig groß ist, die Klingen selbst in bezug auf die Achse des Unwuchtschwingungserzeugers aber kurz sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen an den freien Enden in der Klingenebene nach der gleichen Richtung abgeschrägt sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Klingen in die vom Gehäuse abgewandte Richtung gebogen sind.
  4. 4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze der einen Klinge über die Spitze der anderen Klinge wesentlich hinausragt.
  5. 5. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche für Handbedienung mit einem Handgriff, der stoßabsorbierend an einer an der Gehäusestirnseite befestigten Halteplatte angebracht ist und einen stabförmigen Griffteil besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil über der Achse des Unwuchtschwingungserzeugers und allgemein parallel zu dieser angeordnet ist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen an der Halteplatte so angebracht sind, daß sie in bezug auf die Halteplatte schräg verstellt werden können.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klinge an. der Halteplatte mittels zweier übereinander angeordneter Schrauben befestigt ist, von denen die obere Schraube in einem in der Klinge oder der Halteplatte vorgesehenen gebogenen Schlitz geführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 137 842, 2 155 713.
DEJ8017A 1953-12-07 1953-12-07 Bettungsarbeitsgeraet mit Unwuchtschwingungserzeuger Pending DE1058082B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ8017A DE1058082B (de) 1953-12-07 1953-12-07 Bettungsarbeitsgeraet mit Unwuchtschwingungserzeuger

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1058082B true DE1058082B (de) 1959-05-27

Family

ID=7198663

Family Applications (1)

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DEJ8017A Pending DE1058082B (de) 1953-12-07 1953-12-07 Bettungsarbeitsgeraet mit Unwuchtschwingungserzeuger

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DE (1) DE1058082B (de)

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