DE1057935B - Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge - Google Patents
Signaleinrichtung fuer FahrspielzeugeInfo
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- DE1057935B DE1057935B DESCH20500A DESC020500A DE1057935B DE 1057935 B DE1057935 B DE 1057935B DE SCH20500 A DESCH20500 A DE SCH20500A DE SC020500 A DESC020500 A DE SC020500A DE 1057935 B DE1057935 B DE 1057935B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H17/00—Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
- A63H17/26—Details; Accessories
- A63H17/32—Acoustical or optical signalling devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Toys (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AN MELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
PATENTSCHRIFT:
KL.77f 17/32
INTERNAT. KL. A 63 h 25. JULI 1956
21. MAI 1959
5. NOVEMBER 1959
5. NOVEMBER 1959
STIMMT OBEREIN MIT AUSLEGESCHRIFT
1 OS7 935 (Sdi 20500 XI / 77 f)
Die Erfindung betrifft eine Signaleinrichtung für Fahrspielzeuge, durch die Signaltöne hervorgebracht
werden, wie sie insbesondere bei Sonderfahrzeugen des Vorbildes mit Mehrklangsignalhörnern zu finden sind,
die die einzelnen Töne in verschiedener Tonhöhe oder gemeinsam ertönen lassen.
Bei Fahrspielzeugen war es bisher bekannt, Heuloder Signaleinrichtungen allgemein dem Vorbild getreu
in einfacher, gleichbleibender Klangausführung, z. B. als Membraneinrichtungen mit mechanischer oder
elektrischer Inganghaltung, vorzusehen, die entweder durch Druckknopfbetätigung im Bereich des Lenkrades
durch Übertragungsorgane an der Lenksäule nach dem Willen des Spielenden lang- oder kurzzeitig
oder auch durch besondere Einrichtungen mechanischer oder elektrischer Art am fahrenden Spielzeug,
z. B. beim Links- oder Rechtskurvenfahren, ausgelöst wurden.
Allen diesen bekannten Heul- und Signaleinrichtungen ist das Gemeinsame, daß sie nur Signaltöne
oder Schnarrgeräusche an sich gleicher Tonhöhe erzeugen konnten, die unter Umständen bei erhöhter
Fahrgeschwindigkeit, z. B. bei Schwungradantrieb, unterschiedlich geräuschvoll waren.
Durch die Erfindung soll die Tonwiedergabe von Mehrklanghörnern der Großtechnik nachgeahmt
werden, und zwar entweder durch Abgabe von Einzeltönen verschiedener Höhe nacheinander oder von
Akkordsignaltönen, die aus der gleichzeitigen Wiedergabe der Einzeltöne entstehen.
Nach der Erfindung wird eine bei Signalmembraneinrichtungen an sich bekannte elektrische Kontakteinrichtung
benutzt, die verschiedene Spannungen, z. B. einmal mit 1,5 Volt, das andere Mal mit 3 Volt,
einer Signalmembraneinrichtung zuführt.
Wenn auf die Membraneinrichtung unter Benutzung mechanischer Regel- oder Steuereinrichtungen Impulse
von verschieden hohen Spannungen, z. B. mit 1,5 oder 3 V Spannung, gegeben werden, werden in
der Signalmembraneinrichtung selbst Schwingungen erzeugt, die einen hellen oder einen tiefen Signal- oder
Heulton auslösen.
Entgegen einer bisherigen Annahme, daß die Höhe des abgegebenen Tones bei solchen Signaleinrichtungen
mit Membraneinrichtungen und einer elektrischen Kontakteinrichtung zum Hervorbringen von Heul-
und Signaltönen lediglich von der Eigenfrequenz der verwendeten Membranen abhänge und daß beim Anlegen
einer höheren Spannung im Spielverlauf lediglich die Lautstärke zunehme, also eine wesentliche Erhöhung
des abgegebenen Tones durch die Anordnung nach der Erfindung nicht einträte, haben Versuche mit
einer Signaleinrichtung für Fahrspielzeuge und den Einrichtungsmerkmalen nach der Erfindung über-Signaleinrichtung
für Fahrspielzeuge
Patentiert für:
Schreyer & Co., Nürnberg
Alexander Girz, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
raschend und überzeugend ergeben, daß mit Hilfe einer Kontakteinrichtung, die der Signalmembraneinrichtung
zur Erzeugung verschieden hoher Töne abwechselnd verschieden hohe Spannungen zuführt, verschieden
hohe Töne nacheinander oder gleichzeitig zum Ertönen kommen können, wodurch eine Nachbildung
der aus der Großtechnik bekannten Mehrklanghörner erzielbar ist.
Nach einer ersten, in Abb. 1 dargestellten Ausführung, z.B. bei einem Autofahrspielzeug mit Signalabgabeeinrichtung
und Druckknopfbetätigung vom Handlenkrad aus, ist vor der Signalmembraneinrichtung
eine mechanisch arbeitende Signalsteuereinrichtung vorgesehen, die aus einem vom Druckknopf über
eine Verstellscheibe betätigten Schalthebel besteht, der eine Nockenscheibe der Signaltonsteuereinrichtung
freigibt, deren Nocken wiederum die z. B. 1,5 oder 3 V Spannung führenden Kontakte beeinflussen.
Nach einem zweiten Ausführungsbeispiel in den Abb. 2 und 3 ist als Einzelheit je ein Walzenschalter
mit mehreren Kontakten, durch ein Laufwerk betätigt, schematisch dargestellt, zu denen Abnahmefedern für
die Ströme von verschiedenen Spannungen, z. B. von 1,5 und 3 V, gehören, deren Leitungen von den Batterien
her zu der Membraneinrichtung führen, um dort je nach der Impulsabgabe über den Walzenschalter
Signaltöne verschiedener Tonhöhe hervorzubringen.
Dabei kann dieser Walzenschalter je nach seiner Ausführung beim Geradeaus- und beim Links- und
Rechtskurvenfahren oder auch im Stillstand des Fahrzeuges in Tätigkeit treten.
In Abb. 4 ist schematisch an einem Fahrspielzeugchassis ein die Abb. 1 bis 3 ergänzendes Ausführungsbeispiel mit Walzenschalter für eine weitere Anordnung
einer Signalmembraneinrichtung angegeben.
Das Schalten der einzelnen Vorgänge für die Signalmembraneinrichtung
erfolgt durch einen Hebelschalter. ' Ein 4. Ausführungsbeispiel zeigen die Abb. 5 und 6.
Hier ist die Kontakteinrichtung mit Kontaktzungen für die verschiedenen Spannungen an der Lenksäule
909 636/365
vorgesehen. Durch Hin- und Herschieben des Druckknopfes in der Lenksäule werden die durch Leitungen
mit den Batterien verbundenen Kontakte betätigt. Nach Abb. 6 werden über eine an der Lenksäule befestigte
Nase verschiedene Kurven einer Nockenscheibe bewegt, die die Kontakte nacheinander schließen, um
so Verbindungen zwischen den Stabbatterien und der Membraneinrichtung herzustellen.
Beim 5. Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 soll ein melodisches Mehrklangsignal ausgelöst werden.
Hier ist die Anordnung so gewählt, daß über dielektrisch
beeinflußten Membraneinrichtung bzw. über der schwingenden Membranfläche ein zweites Membransystem
für z. B. zwei Signaltöne aufgesetzt ist, das aus unterschiedlich großen Einzelmembrancn besteht,
die schwingend über der Hauptmembran angeordnet sind und durch Federarme od. dgl. die Vibrationen
der Hauptmembran aufnehmen und innerhalb eines Schalltrichters untergebracht sind.
Beim Schwingen der Hauptmembran durch elektrische Impulse werden die Einzelmembranen im Takt
mitschwingen und einen melodischen Klang hervorbringen.
Im einzelnen lassen die Abbildungen Aufbau und Wirkungsweise der Einrichtung erkennen.
Dabei erfolgt entsprechend der laufenden Bezifferung der Einzelteile in den nachbeschriebenen Abbildungen
die Entwicklung der Tonabgabe vom Druckknopf über die Steuereinrichtung zur Membraneinrichtung.
In Abb. 1 bedeutet 1 den Signaldruckknopf am Lenkrad, 2 die Verstellscheibe auf der Lenkradsäule
in den Stellungen A, B, entsprechend der Bewegung des Signaldruckknopfes 1, 3 den durch die Verstellscheibe
beeinflußten Sperrhebel in seinen beiden Stellungen, 4 die Signalsteuereinrichtung mit mechanischem
Laufwerk, das die Nockenscheibe 5 in Umdrehungen versetzt, wobei die mit 6 und 7 bezeichneten
Kontaktfedern für 1,5 und 3 V Spannung nacheinander in Verbindung kommen, welche mit den Stabbatterien
8 bzw. mit der Signalmembraneinrichtung 9 verbunden sind.
In Abb. 2 bezeichnet 4 das Laufwerk zum Antrieb der Kontaktwalze 10 mit Nocken 11, welche die Kontakte
6 und 7 betätigen.
In Abb. 3 bezeichnet 4 das Laufwerk zum Antrieb der Kontaktwalze 10, 6 und 7 die Kontakte und 12
eine Nockenwalze.
In AbI). 4 ist ein Schema der Unterbringung der gesamten Signaleinrichtung im Fahrzeugschassis einschließlich
Batterien und Fahrzeugantrieb mitE-Motor und den elektrischen Leitungen mit Schaltern angegeben,
wobei 4 die Signalsteuereinrichtung nach den Abb. 1, 2 und 3 mit mechanischem Laufwerk und
Nockenscheibe, 6 und 7 die Kontakte für die Spannungen von 1,5 und 3 V mit den üblichen Verbindungsleitungen
zum Schalter 13 und den Batterien 8 bedeuten; 9 ist die Membransignaleinrichtung und 14
der Antriebsmotor mit Schalter.
In Abb. 5 ist eine andere Art einer elektrischen Kontaktsteuerung an der Lenkradsäule durch Druckknopfbetätigung
ähnlich wie in Abb. 1 und 2 angegeben, es bedeutet 1 den Druckknopf, der mit dem
verschiebbaren Kontaktkörper 15 auf der Lenksäule mechanisch verbunden ist, 6 und 7 die Kontaktabnahmefedern
für 1,5 und 3 V, 17 ist die Gegenfeder zum Hin- und Herbewegen des Kontaktkörpers an der
Lenksäule.
In Abb. 6 ist eine weitere Art der Druckknopfsteuerung für die Signalmembraneinrichtung mit
Gegenfeder 17 angegeben. Es bedeutet 1 den Druckknopf am Lenkrad, der über die Lenksäule die Verstellscheibe 2 betätigt, um eine Nockenscheibe 18 zur
ίο Kontaktgabe mit den Kontaktfedern 6 und 7 in Berührung
zu bringen.
Jn Abb. 7 ist die Einzelheit der Membraneinrichtung mit aufgesetztem melodischem Mehrklangsignal
durch ein zweites Membransystem dargestellt, worin
15· 19 das Membrangehäuse mit der schwingenden Membran
20, den beiden Einzelmembranen 21, die durch die Federarme 22 mit der Hauptmembran 20 verbunden
sind, bedeutet; schließlich bedeutet 23 die beiden Schalltrichter für die einzelnen Membranen 21.
Claims (5)
1. Signaleinrichtung für Fahrspielzeuge mit Membraneinrichtungen und einer elektrischen
Kontakteinrichtung zum Hervorbringen von Heul- und Signaltönen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontakteinrichtung (6, 7) der Signalmembraneinrichtung (9) zur Erzeugung verschieden hoher
Töne abwechselnd verschieden hohe Spannungen zuführt.
2. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtung (4)
durch einen am Handsteuerrad angeordneten Druckknopf (1) in Tätigkeit gesetzt wird und einen
Sperrhebel (3) aufweist, der eine Nockenscheibe (5) freigibt, deren Nocken die verschieden hohen
Spannungen zugeordneter Kontakte (6, 7) betätigt.
3. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtung aus
einem Walzenschalter (10) mit auf dessen Umfang verteilten Kontakten (11) besteht, denen Abnahmefedern
(6, 7) zugeordnet sind.
4. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtung mit
den Kontaktzungen (6, 7) an der Lenksäule angeordnet ist und daß durch Hin- und Herschieben
des Druckknopfes (1) der Lenksäule in die Kontaktzungen (6, 7) entweder durch den Kontaktkörper
(15) oder durch einen verschiedene kurvenförmige Nocken aufweisenden, durch eine an der
Lenksäule befestigte Nase (2) bewegten Hebel miteinander verbunden werden.
5. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der elektrisch beeinflußten
Membran (20) ein zweites Membransystem für z. B. zwei Signaltöne aufgesetzt ist, das aus
unterschiedlich großen Einzelmembranen (21) besteht, die über Federarme (22) od. dgl. die Vibrationen
der Hauptmembran aufnehmen und innerhalb eines Schalltrichters (23) untergebrächt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 867 070, 663 452,
473.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 527/7+ 5. 59 (909 636/365 10. 59)
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH20500A DE1057935B (de) | 1956-07-25 | 1956-07-25 | Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge |
| DESCH27520A DE1110061B (de) | 1956-07-25 | 1960-03-04 | Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH20500A DE1057935B (de) | 1956-07-25 | 1956-07-25 | Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1057935B true DE1057935B (de) | 1959-05-21 |
Family
ID=7428781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH20500A Pending DE1057935B (de) | 1956-07-25 | 1956-07-25 | Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1057935B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172173B (de) * | 1960-08-17 | 1964-06-11 | Dr Hermann Neuhierl | Spielfahrzeug mit Fernlenkung und Sirene |
| DE1198263B (de) | 1960-03-04 | 1965-08-05 | Schreyer & Co Spielwarenwerke | Signaleinrichtung fuer Fahrspielzeuge |
| DE1297013B (de) * | 1959-09-17 | 1969-06-04 | Hermann Dr | Signaleinrichtung fuer Spielfahrzeuge |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE486473C (de) * | 1928-03-03 | 1929-11-30 | Karl Bub Fa | Hupende Blechspielfahrzeuge |
| DE663452C (de) * | 1936-12-08 | 1938-08-06 | Johann Mangold | Fahrspielzeug mit einer akustischen Nachbildung der Grosstechnik |
| DE867070C (de) * | 1950-08-01 | 1953-02-16 | Max Ernst | Fahrspielzeug in Gestalt eines Autos mit Lenkeinrichtung |
-
1956
- 1956-07-25 DE DESCH20500A patent/DE1057935B/de active Pending
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