[go: up one dir, main page]

DE1057441B - Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl. - Google Patents

Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl.

Info

Publication number
DE1057441B
DE1057441B DEH34536A DEH0034536A DE1057441B DE 1057441 B DE1057441 B DE 1057441B DE H34536 A DEH34536 A DE H34536A DE H0034536 A DEH0034536 A DE H0034536A DE 1057441 B DE1057441 B DE 1057441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
ribbon
typewriter
sheet
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH34536A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Haag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH34536A priority Critical patent/DE1057441B/de
Publication of DE1057441B publication Critical patent/DE1057441B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/124Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using pressure to make a masked colour visible, e.g. to make a coloured support visible, to create an opaque or transparent pattern, or to form colour by uniting colour-forming components

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl. Nach dem Stand heutiger Technik sind alle Schreibmaschinen mit einem Farbband ausgerüstet. Diese Bänder bestehen entweder aus Geweben, wie Baumwolle, Seide od. dgl. Für einige Schreibmaschinenmodelle höchster Ansprüche kann eine zusätzliche Einrichtung vorgesehen sein, die es ermöglicht, mit Kohleband zu schreiben.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Methode zu finden, die es gestattet, mit herkömmlichen Schreibmaschinen aller Modelle ein gestochen scharfes, druckähnliches tiefschwarzes Schriftbild zu erzeugen, nämlich eine neue Schreibmöglichkeit zu finden, die nicht mehr auf Farbbänder angewiesen ist.
  • Die bisher bekannten Kohlepapiere dienen alle dem Zweck, um Kopien damit herzustellen, die entstehen, indem man das Kohlepapier und einen Papierbogen hinter den zu beschreibenden Originalbogen einspannt. Das erfindungsgemäße Blatt aus Papier od. dgl. dagegen ist jedoch dazu bestimmt, das Farbband der Schreibmaschine zu ersetzen, d. h. an Stelle eines Farbbandes gebraucht zu werden. Es wird also vor dem zu beschreibenden Originalbogen in die 1laschine eingespannt.
  • Erfindungsgemäß ist nun das dünne schlagfeste Papier auf der von den Schreibmaschinentypen zu beaufschlagenden Seite mit einer durch diese verformbaren, mit der Farbe des Papiers kontrastierenden Schicht und auf der auf den Originalbogen aufzulegenden Seite mit der farbstoffabgebenden Schicht versehen. Auf die nichtpausende Seite desselben ist also eine mit der Farbe des Papiers kontrastierende Schicht aufgetragen, die sich beim Beschreiben mit den nackten Typen eindrückt und an diesen Stellen die Farbe des Papiers sichtbar werden läßt. Da es von den nackten Schreibmaschinentypen unmittelbar, also nicht unter Zwischenschaltung eines Farbbandes beaufschlagt wird, muß es hohe Schlagfestigkeit besitzen, damit nicht Teile desselben durch die Typen ausgestanzt werden. Es muß ferner sehr dünn sein, damit das Druckbild gestochen scharf wird.
  • Die bisher im Handel befindlichen Kohlepapiere sind nicht geeignet, um an Stelle eines Farbbandes verwendet zu werden. Sie sind meist zu dick, um ein getreues Abbild der Schreibmaschinentypen auf dem Original zu gewährleisten. Vor allem sind sie aber zu wenig schlagfest, um dem direkten Schlag der Typen zu widerstehen. Zwar hat man derartige Papiere auch schon mit einer mehr oder weniger plastischen und kontrastierenden Rückenschicht versehen, die außerdem meist auch noch mit Firmenzeichen od. dgl. bedruckt ist; doch sind auch solche Kohlepapiere nicht geeignet, das erfindungsgemäße Papier zu ersetzen, da die Plastizität der gegebenenfalls eingefärbten Rückenschicht nicht ausreicht, um eine als Kopie verwendbare, ohne weiteres lesbare Druckschrift zu erzielen, wie man sie nach der bisherigen Arbeitsweise erhält; denn das erfindungsgemäße Papier ist dazu bestimmt, nach einmaligem Gebrauch als Kopie abgelegt zu werden. Daher braucht es auch nur mit einer dünnen, nicht schmierenden Farbstoffschicht versehen zu werden, die für einen einzigen Abdruck ausreicht.
  • Der wesentliche Fortschritt der Erfindung liegt also in folgenden Punkten: I. Im Gegensatz zu den besten Gewebebändern erzielt man mit dem erfindungsgemäßen Papier ein gestochen scharfes, klares, druckähnliches tiefschwarzes Schriftbiid.
  • II. Dieses Schriftbild läßt nie an Intensität nach. Eine Seite gleicht stets der andern. Die mit Farbband erzielte Schrift dagegen wird bei längerem Gebrauch desselben Farbbandes zunehmend blasser. Auch unbenutzte Farbbänder in der Maschine unterliegen einer Wertminderung infolge Austrocknens.
  • III. Es gibt keine Verunreinigung der Typen mehr. IV. Während man bisher für ganz besonders hohe Ansprüche hinsichtlich des Schriftbildes zu Kohlebandeinrichtungen greifen mußte, die nur bei den teuersten Modellen und gegen Mehrpreis geliefert werden, erreicht man mit dem erfindungsgemäßen Papier eine noch bessere Wirkung, auch mit einfachsten Maschinen. Da, erfindungsgemäße Papier hat außerdem gegenüber dem Kohleband noch den Vorteil, daß es plan aufliegt, während jedes Band erst von der Type ans Papier gebracht wird. Es gibt keinen Abfall wie bei der Kohleban.deinrichtung, wo an der rechten Seite der Maschine das abgeschriebene Band heraustritt und immer wieder abgerissen werden muß, also auch keine schmutzigen Finger mehr.
  • V. Wird ein Brief mit dem erfindungsgemäßen Papier geschrieben, so hat man sofort die Kopie davon, die, vorgelocht, zum Einordnen in den Aktenhefter bereit ist.
  • VI. Es wird nur geringe Kraft zum Anschlag der Typen gebraucht, um schon ein tiefschwarzes Schriftbild zu erzeugen. Der Widerstand, der beim Farbband den Typen entgegengesetzt wird, entfällt. Dadurch könnten Schreibmaschinen gebaut werden, die besonders leise schreiben.
  • Es sind zwar ferner Papiere zum Anfertigen von Kopien bekannt, deren eine Seite mit einer undurchsichtigen, nicht abfärbenden Deckschicht versehen ist, in welche die Schrift einzuprägen ist und deren Farbe von der Farbe des Papiers verschieden ist. Auch hat man zu genanntem Zweck schon zweischichtige Papiere verwendet, deren oberen z. B. lichtundurchlässige Schicht durch den Typenaufschlag zerstört wird, so daß durch Einwirkung von Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Luft oder anderen Gasen oder Dämpfen das Schriftzeichen der unteren z. B. lichtempfindlichen Schicht farbig hervortritt. Beim Schreiben werden diese bekannten Papiere jedoch wie normale Kohlepapiere verwendet, d. h. unter den Originalbogen gelegt. Sie sind dementsprechend auch nicht mit einer farbabgebenden Schicht versehen, sondern dazu bestimmt, Durchschriften unter Verzicht auf Kohlepapier zu erzielen. Das der Erfindung zugrunde liegende, vorstehend näher erläuterte Problem tritt also hiernach überhaupt nicht in Erscheinung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das dünne, schlagfeste Papier auf der von den Schreibmaschinentypen zu beaufschlagenden Seite mit einer durch diese verformbaren, mit der Farbe des Papiers kontrastierenden Schicht und auf der auf den Originalbogen aufzulegenden Seite mit der farbstoffabgebenden Schicht versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 220 760; Auszüge deutscher Patentanmeldungen F 93653 XII / 15 g, Vol. 12, Ausgabe 31. 3. 1949.
DEH34536A 1958-10-13 1958-10-13 Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl. Pending DE1057441B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34536A DE1057441B (de) 1958-10-13 1958-10-13 Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34536A DE1057441B (de) 1958-10-13 1958-10-13 Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1057441B true DE1057441B (de) 1959-05-14

Family

ID=7152433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH34536A Pending DE1057441B (de) 1958-10-13 1958-10-13 Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1057441B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH220760A (de) * 1940-09-06 1942-04-30 Hlavaty Karel Papier zur Anfertigung von Kopien im Durchschreibeverfahren.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH220760A (de) * 1940-09-06 1942-04-30 Hlavaty Karel Papier zur Anfertigung von Kopien im Durchschreibeverfahren.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1057441B (de) Das Farbband der Schreibmaschine ersetzendes Blatt aus Papier od. dgl.
DE2600781B2 (de) Verfahren zum Herstellen von Fahroder Eintrittskarten oder anderen Belegen von Wert
DE2801015A1 (de) Identitaetskarte, z.b. scheckkarte
DE874142C (de) Verfahren und Mittel zum Beschriften von Schriftstuecken
DE2209320C3 (de) Formularsatz für optische Beleglesung
DE592295C (de) Vorrichtung zum Sichern von Schecks o. dgl.
DE408324C (de) Verfahren zur Sicherung von Urkunden und Schecks gegen Faelschungen
DE602304C (de) Gegen eine Faelschungsmoeglichkeit geschuetztes Formular fuer Schecks, Akzepte und andere fiduziarische Zwecke
DE401201C (de) Druckschablone
DE262098C (de)
DE506908C (de) Durchschreibblatt
DE2212412C3 (de) Schreibsatz
DE583822C (de) Aus durchsichtigem oder durchscheinendem Papier bestehendes Durchschlagpapier
DE1143653B (de) Unterrichtshilfsmittel in Form eines Blattes
DE2519243A1 (de) Beleg
DE2207932A1 (de) Anordnung zum abbilden von typentraegern
AT150528B (de) Kunstdruckpapierbogen.
DE502239C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Numerieren oder Bezeichnen einzelner Bogen aus Papier o. dgl.
DE2630072C3 (de) Fettschreibe-Einrichtung an einer Schreibmaschine
DE1978934U (de) Leistungs- und typenschild zur kennzeichnung industrieller erzeugnisse.
DE316591C (de)
DE1071723B (de) Metall-Rasterfolie zur Herstellung von Hochdruckformen
DE1948025U (de) Transparentbild.
DE2545083A1 (de) Linienroller
DE1814522A1 (de) Leseband