DE1057393B - Verfahren und Vorrichtung zur Zuendung der Nachverbrennung bei Turbostrahltriebwerken - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Zuendung der Nachverbrennung bei TurbostrahltriebwerkenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
- F02C7/26—Starting; Ignition
- F02C7/264—Ignition
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Description
DEUTSCHES
Zur Vergrößerung der Leistung von Turbostrahltriebwerken ist es bekannt, mit Nachverbrennung zu
arbeiten, welche darin besteht, in den Schubdüsen eine zusätzliche Brennstoffmenge zu verbrennen, welche
diesen Düsen unmittelbar zugeführt wird. Die Verbrennung dieses Brennstoffes erfolgt mittels des in den
Abgasen des Turbostrahltriebwerkes enthaltenen Sauerstoffüberschusses. Da auch diese Schubgase eine
verhältnismäßig niedrige Temperatur haben, erhält man im allgemeinen keine selbständige Zündung des für die
Nachverbrennung bestimmten Zusatzbrennstoffes.
Es ist vorgeschlagen worden, zur Vornahme dieser Zündung elektrische Energie zu benutzen. Diese Maßnahmen
können jedoch in hoher Flughöhe versagen, wo Zündungsschwierigkeiten infolge des unregelmäßigen
Funkenübergangs in verdünnter Atmosphäre auftreten können. Im übrigen ist es bekannt, die Nachverbrennungskammer
mit der eigentlichen Verbrennungskammer über eine mit einem Ventil versehene Leitung zu verbinden, wobei man jedoch die heißen
Gase von den Verbrennungskammern nur abgeleitet hat, um den Brennstoff anzusaugen, zu zerstäuben und
zu verdampfen und nicht, um damit die Nachverbrennung zu zünden. Bei der bekannten Vorrichtung gehen
die erwähnten Kanäle oder Leitungen von einem Teil der Verbrennungskammer aus, in dem die Gase eine
ungenügende Temperatur haben, um eine Entzündung hervorzurufen. Daher sind auch in diesem Falle besondere
Zündvorrichtungen erforderlich. Die Anordnung besonderer Zündvorrichtungen, ζ. B. von Hilfskammern
für die Zündung, ist nachteilig und aufwendig. Aufwendig und nicht unbedingt funktionssicher
sind außerdem der ebenfalls bekannte Vorschlag, zur Zündung der Nachverbrennung die Temperatur der
durch die Turbine strömenden Gase kurzzeitig zu erhöhen.
Die Erfindung will die angegebenen Nachteile vermeiden, sie betrifft ein Verfahren zur Zündung der
Nachverbrennung bei Turbostrahltriebwerken mit nur von Hauptbrennstoffdüsen gespeister Flamme in der
Hauptbrennkammer. Die Erfindung besteht darin, diese Flamme zu teilen und eine Teilflamme zu benutzen,
um von sich aus die Zündung der Einspritzdüsen für den Zusatzbrennstoff der Nachverbrennung
im rückwärtigen Teil der Turbine sicherzustellen.
Vorrichtungsgemäß läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen, wobei eine bevorzugte
Ausführungsform dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine von der Hauptbrennkammer vor dem Hauptmischer
ausgehende und außerhalb der Ausstromleitung verlaufende Leitung aufweist, die in der Nähe
der Einspritzdüse für die Nachverbrennung mündet, wobei in dieser Leitung ein ihre Öffnung regulierendes
Ventil vorgesehen ist.
Verfahren und Vorrichtung
zur Zündung der Nachverbrennung
bei Turbostrahltriebwerken
Anmelder:
Joseph Szydlowski,
Usine, Turbomeca, Bordes,
Basses-Pyrenees (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr.-Ing. H. Idel
und Dipl.-Phys. Dr. W. Andrejewski, Patentanwälte,
Essen, Kettwiger Str. 36
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 27. November 1956
Frankreich, vom 27. November 1956
Joseph Szydlowski,
Usine, Turbomeca, Bordes, Basses-Pyrenees
Usine, Turbomeca, Bordes, Basses-Pyrenees
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Während bei den bekannten Turbostrahltriebwerken die Zündvorrichtung der Nachverbrennung die erforderliche
Temperatur entweder über eine Hilfskammer erhält, die über einen besonderen Kanal mit der Verbrennungskammer
für die Nachverbrennung verbunden ist, oder durch eine Temperaturerhöhung der die
Turbine durchströmenden Gase, kann, worin die durch die Erfindung erreichten Vorteile zu sehen sind, die
Erfindung auf derartige Maßnahmen verzichten und verbessert sie so zugleich die Funktions- und damit
die Betriebssicherheit.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
ausführlicher erläutert. Sie zeigt schematisch eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Zündung der Nachverbrennung für Turbostrahltriebwerke.
Bei der dargestellten Ausführungsform weist das Turbostrahltriebwerk einen Verdichter 1 auf, welcher
eine Verbrennungskammer 2 mit Luft über eine Reihe von Öffnungen 3 für die Primärluft sowie über eine
Reihe von Öffnungen oder Mischluftschächten 4 speist. Die Verbrennungskammer wird mit Brennstoff durch
einen mit einer Zufuhrleitung 6 verbundenen Inj ektor
5 gespeist, während die verbrannten Gase die
90i 510/141
Schaufeln einer Turbine 7 durchströmen, um zu einem Schubrohr 8 zu gelangen, in welcher durch eine Leitung
10 gespeiste Injektoren 9 für die Nachverbrennung angeordnet sind. Eine Leitung 11, welche bei 12
an der Verbrennungskammer 2 in einer vor den Mischöffnungen oder -schachten 4 liegende Zone abgezweigt
ist, mündet bei 13 an der Auswurfdüse 8 in der Nähe der Injektoren 9. Ein Ventil 14 steuert die
öffnung dieser Leitung.
Durch die Leitung 11 bei 12 in einer Zone, in welcher die Gase der Verbrennungskammer eine sehr
hohe Temperatur haben, entnommene Flamme wird durch diese Leitung in die Nähe der Injektoren 9 geführt,
deren Zündung sie bewirkt, wenn das Ventil 14 offen ist.
Claims (2)
1. Verfahren zur Zündung der Nachverbrennung
bei Turbostrahltriebwerken mit nur von Hauptbrennstoffdüsen gespeister Flamme in der Hauptbrennkammer,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Flamme geteilt und eine Teilfiamme benutzt wird,
um von sich aus die Zündung der Einspritzdüsen für den Zusatzbrennstoff der Nachverbrennung im
rückwärtigen Teil der Turbine sicherzustellen.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine von der Hauptbrennkammer (2) vor dem Mischer (4) ausgehende und außerhalb der
Ausströmleitung (8) verlaufende Leitung (11) aufweist, die in der Nähe der Einspritzdüsen für die
Nachverbrennung (9) mündet und daß in dieser Leitung ein ihre öffnung regulierendes Ventil (14)
vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 853 843, 851 428,
063, 768 060, 768 004.
Deutsche Patentschriften Nr. 853 843, 851 428,
063, 768 060, 768 004.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
■ 909 510/141 5.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1057393X | 1956-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1057393B true DE1057393B (de) | 1959-05-14 |
Family
ID=9597942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES52404A Pending DE1057393B (de) | 1956-11-27 | 1957-02-19 | Verfahren und Vorrichtung zur Zuendung der Nachverbrennung bei Turbostrahltriebwerken |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1057393B (de) |
| FR (1) | FR1162367A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244482B (de) * | 1963-03-29 | 1967-07-13 | Rolls Royce | Gasturbinenstrahltriebwerk |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228858B (de) * | 1964-07-15 | 1966-11-17 | M A N Turbo G M B H | Vorrichtung zur Zuteilung des Brennstoffes zur Zuendeinrichtung des Nachbrenners von Turbinenstrahltriebwerken |
| DE1231962B (de) * | 1964-07-15 | 1967-01-05 | M A N Turbo G M B H | Vorrichtung zur Zuteilung des Brennstoffes zur Zuendeinrichtung des Nachbrenners von Strahl-triebwerken |
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-
1956
- 1956-11-27 FR FR1162367D patent/FR1162367A/fr not_active Expired
-
1957
- 1957-02-19 DE DES52404A patent/DE1057393B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1162367A (fr) | 1958-09-11 |
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