DE1056421B - Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Schalldaempfer fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE1056421B DE1056421B DEE14882A DEE0014882A DE1056421B DE 1056421 B DE1056421 B DE 1056421B DE E14882 A DEE14882 A DE E14882A DE E0014882 A DEE0014882 A DE E0014882A DE 1056421 B DE1056421 B DE 1056421B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/04—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features having two or more silencers in parallel, e.g. having interconnections for multi-cylinder engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/06—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using interference effect
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/24—Silencing apparatus characterised by method of silencing by using sound-absorbing materials
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Vorliegende Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für Brennkraftmaschinen, in dessen Gehäuseinnenraum
ein siebartig gelochter, an den Stirnseiten geschlossener,
mit Schallschluckstoff gefüllter und von perforierten Gasführungsrohren ■ der Länge nach
durchdrungener Mantel angeordnet ist und von dessen Innenraum die Austrittsrohre ausgehen.
Solche Schalldämpfer für Brennkraftmaschinen sind schon bekanntgeworden. Bei diesen bekanntgewordenen
Schalldämpfern werden die Auspuffgase aller Motorzylinder im Schalldämpfer gemeinsam geführt
und gedämpft.
Zwar ist schon bei Acht-Zylinder-Motoren vorgeschlagen worden, jeweils vier Zylindern einen gesonderten
Schalldämpfer nachzuschalten, um eine bessere Leistung des Motors bei guter Schalldämpfung
zu erreichen. Aber auch hier werden jeweils die Gase von vier Zylindern gemeinsam durch den Schalldämpfer
geführt.
Andererseits sind Abgassammler und Auspuff düsen bekanntgeworden, die jedoch keine Maßnahmen zur
Schalldämpfung aufweisen, bei denen die Abgase der einzelnen Zylinder jeweils durch ein besonderes Gasführungsrohr
in ein gemeinsames Rohr geleitet werden.
Auch ist schon bei solchen Einrichtungen bekanntgeworden, die Zylinder-Auslaßstutzen in zugeordnete
Kammern münden zu lassen. Doch sind dies Einzelmaßnahmen, die mit einem Schalldämpfer der gekennzeichneten
Gattung nichts zu tun haben, dessen wesentliche Verbesserung aber mit vorliegender Erfindung
erstrebt wird. Insbesondere soll mit vorliegender Erfindung auf kleinem Raum bei einer wesentlichen
Erhöhung der Leistung des Motors und dessen Anzugsvermögens gegenüber bekannten Schalldämpfern
eine gute Schalldämpfung erzielt werden.
Die Lösung dieser Aufgabe wird im wesentlichen dadurch erzielt, daß jedem Zylinder-Auslaßstutzen in
an sich bekannter Weise ein eigenes Gasführungsrohr zugeordnet ist.
Eine Weiterbildung besteht darin, daß jeder Zylinder-Auslaßstutzen
in an sich bekannter Weise in eine zugeordnete Kammer mündet, von der jeweils das einem Zy linder-Auslaß stutzen zugeordnete Gasführungsrohr
ausgeht.
Ein besonderes Merkmal besteht darin, daß die den Zylinder-Auslaß stutzen zugeordneten Kammern in
gleicher Zahl an den Stirnseiten des Schalldämpfergehäuses angeordnet sind.
Schließlich besteht noch ein Merkmal darin, daß die Gasführungsrohre bis zum Eintritt in den mit
Schallschluckstoff gefüllten Mantel geschlossen sind.
Durch die gesonderte Abführung der Gase aus den einzelnen Zylindern und die gesonderte Führung
Schalldämpfer für Brennkraftmaschinen
Anmelder: v
Josef Ernst,
Hagen (Westf.), Yorckstr. 10
Josef Ernst,
Hagen (Westf.), Yorckstr. 10
Josef Ernst,-Hagen. (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
durch den Schalldämpfer nach der vorliegenden Erfindung
wird bei guter Schalldämpfung eine wesentliche Leistungssteigerung und ein erhöhtes Anzugsmoment
des Motors erzielt.
Die Stutzen an den Motorzylindern zur Abführung der Auspuffgase münden in eine zugeordnete Kammer,
aus der einzelne Rohre zur Führung der Gase'durch den Schallschluckstoff austreten.
Die Rohre sind in dem Bereich, wo sie von Schallschluckstoff
umgeben sind, siebartig durchbrochen-, so daß die Gase bzw. deren Schallwellen durch die
^Röhre in den Schallschluckstoff eindringen können. Der Austritt der Rohre aus dem Schallschluckstoff
erfolgt vorteilhaft in zwei Kammerteilen, die miteinander verbunden sind, so daß die gedämpften Gase
der einzelnen Motorzylinder nach der Dämpfung zusammengeführt und gemeinsam aus den Auspuffstutzen
ausgestoßen werden.
Diese Zusammenführung der Gase nach der Dämpfung gestattet eine besondere vorteilhafte konstruktive
Ausgestaltung des Schalldämpfers, indem dessen Mantel mit Abstand um den Mantel, der den Schallschluckstoff
umhüllt, angeordnet ist.
Der den Schallschluckstoff umhüllende Mantel ist siebartig durchbrochen, so daß die Wärme auä" dem
Schallschluckstoff frei austreten kann und von den aus dem Schalldämpfer ausströmenden Gasen abgesaugt
wird.
Besonders vorteilhaft ist die Führung der einzelnen Rohre durch den Schallschluckstoff je zur Hälfte von
einer Seite, so daß also beidseitig des Schallschluckstoffes hinter den Kammern, in denen die gedämpften
Gase zusammengeführt werden, eine Anzahl Kammern zur Aufnahme der aus den Zylindern abgestoßenen
Auspuffgase angeordnet sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke beispielsweise dargestellt. Es zeigt
909· 508/216-
Abb. 1 einen. Schalldämpfer im Längsmittelschnitt, Abb. 2 den Schalldämpfer nach einem Schnitt A-B,
Abb. 3 den Schalldämpfer nach einem Schnitt C-D, Abb. 4 den Schalldämpfer nach einem Schnitt E-F,
Abb. 5 den Schalldämpfer nach einem Schnitt G-H. Der Schalldämpfer weist in üblicher Weise einen
Mantel 1, Eintrittsstutzen 2 und Austrittsstutzen 3 auf.
■ Die Eintrittsstutzen 2 sind mit den nicht gezeichneten Zylindern des Verbrennungsmotors verbunden.
Nach der vorliegenden Erfindung münden nun die Eintrittsstutzen 2 je in eine Kammer 9, von denen jeweils
ein Rohr 4 zur Führung der Gase ausgeht.
Die Rohre 4 sind durch Schallschluckstoff 5 geführt und münden in eine gemeinsame Kammer 6. Diese
weist Austrittsstutzen 3 auf.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Schallschluckstoffpolster 5 mittig im Schalldämpfermantel
angeordnet und von einem siebförmigen Mantel 7 umgeben.
Die Enden des Mantels 7 sind durch Stirnwände 8 verschlossen. Vor den Stirnwänden 8 befinden sich die
Kammerteile 6 a und 6b, die durch den ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Mantel 7 und dem
Mantel 1 miteinander verbunden sind.
Beidseitig der Kammerteile 6α und 6 b sind je zwei
Kammern 9 a und 9 b bzw. 9 c und 9 d angeordnet.
, In die Kammer 9 α mündet der Stutzen 2 a; die Gase
treten in Pfeilrichtung in die Kammer ein und verlassen die Kammer durch das Rohr 4 α.
Das Rohr führt durch die Kammern 9 b und 6 a, tritt in den Schallschluckstoff 5 ein und verläßt diesen
durch Austreten in den Kammerteil 6 b.
Das Rohr 4a ist mit seinem Ende bis vor die Trennwand des Kammerteils 6 b geführt und im Bereich
des Schallschluckstoffes sowie im Bereich des Kammerteils 6 b siebartig durchbrochen.
Der Gasaustritt erfolgt in> Richtung der gestrichelt
eingezeichneten Pfeile.
Das Rohr 4 b, in das durch die Kammer 9 b die Gase aus dem Stutzen 2 & geleitet werden, liegt parallel
zu dem Rohr 4a, beginnt jedoch erst in der Kammer
9 b.
Die Rohre 4 c und 4d sind in gleicher Weise geführt.
Der Gasverlauf ist jedoch gegenüber den Rohren 4a und 4& umgekehrt, d.h., die Gase der Rohre
c und 4<£ treten im Kammerteil 6 a aus.
Die Rohre 4 c und 4d, die in umgekehrter Richtung
wie die Rohre 4 α und 4 b verlaufen, weisen auch entsprechend
in den Kammern 9 c und 6 b einen geschlossenen Mantel im Bereich des Schallschluckstoffes 5
und des Kammerteils 6 a einen siebartig durchbrochenen Mantel auf.
Claims (4)
1. Schalldämpfer für Brennkraftmaschinen, in dessen Gehäuseinnenraum ein siebartig gelochter,
an den Stirnseiten geschlossener, mit Schallschluckstoff gefüllter und von perforierten Gasführungsrohren
der Länge nach durchdrungener Mantel angeordnet ist und von dessen Innenraum die Austrittsrohre ausgehen, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Zylinder-Auslaßstutzen (2) in an sich bekannter Weise ein eigenes Gasführungsrohr
(4) zugeordnet ist.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zylinder-Auslaßstutzen
(2) in an sich bekannter Weise in eine zugeordnete Kammer (9) mündet, von der jeweils das einem
Zylinder-Auslaß stutzen (2) zugeordnete Gasführungsrohr (4) ausgeht.
3: Schalldämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zylinder-Ausläßstutzen
zugeordneten Kammern (9) in gleicher Zahl an den Stirnseiten des Schalldämpfergehäuses
(1) angeordnet sind.
4. Schalldämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasführungsrohre
(4) bis zum Eintritt in den mit Schallschluckstoff
(5) gefüllten Mantel (7) geschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 305 111, 737 396;
französische Patentschrift Nr/ 782 076;
USA.-Patentschrift Nr. 2 014 666.
Deutsche Patentschriften Nr. 305 111, 737 396;
französische Patentschrift Nr/ 782 076;
USA.-Patentschrift Nr. 2 014 666.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 508/216 4.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14882A DE1056421B (de) | 1957-11-04 | 1957-11-04 | Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14882A DE1056421B (de) | 1957-11-04 | 1957-11-04 | Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056421B true DE1056421B (de) | 1959-04-30 |
Family
ID=7068918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE14882A Pending DE1056421B (de) | 1957-11-04 | 1957-11-04 | Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056421B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3082840A (en) * | 1960-07-11 | 1963-03-26 | Reindl Joseph | Muffler |
| DE1169724B (de) * | 1960-10-12 | 1964-05-06 | Josef Ernst | Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Vierzylinder-Boxermotoren |
| DE1180574B (de) * | 1960-07-20 | 1964-10-29 | Eberspaecher J | Auspuffschalldaempfer |
| US3189122A (en) * | 1961-12-18 | 1965-06-15 | Eberspaecher J | Muffler with dual pairs of curved and perforated chamber defining walls |
| US3388769A (en) * | 1966-08-04 | 1968-06-18 | Walker Mfg Co | Dual inlet and outlet muffler |
| DE1299649B (de) * | 1967-12-29 | 1969-07-24 | Aerolyt Vertriebsgesellschaft | Auspuffanlage fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Boxermotoren |
Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US2014666A (en) * | 1932-10-31 | 1935-09-17 | Halsey W Taylor Company | Muffler |
| DE737396C (de) * | 1940-12-13 | 1943-07-12 | Eberspaecher J | Abgassammler fuer Brennkraftmaschinen |
-
1957
- 1957-11-04 DE DEE14882A patent/DE1056421B/de active Pending
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