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DE1056451B - Materialzufuehrungsvorrichtung fuer Stangendrehautomaten - Google Patents

Materialzufuehrungsvorrichtung fuer Stangendrehautomaten

Info

Publication number
DE1056451B
DE1056451B DEH23907A DEH0023907A DE1056451B DE 1056451 B DE1056451 B DE 1056451B DE H23907 A DEH23907 A DE H23907A DE H0023907 A DEH0023907 A DE H0023907A DE 1056451 B DE1056451 B DE 1056451B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed pipe
piston
feed
bar material
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23907A
Other languages
English (en)
Inventor
Detlef Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH23907A priority Critical patent/DE1056451B/de
Priority to CH345219D priority patent/CH345219A/de
Publication of DE1056451B publication Critical patent/DE1056451B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/02Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock for turning-machines with a single working-spindle
    • B23B13/027Feeding by pistons under fluid-pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • -Materialzuführungsvorrichtung für Stängen.drehautoniaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Zuführung des Stangenmaterials zu Drehautomaten, insbesondere Langdrehautomaten, die aus einem geschlossenen Zuführungsrohr besteht, in welchem das Stangenmaterial schrittweise mittels eines Kolbens vorgeschoben wird.
  • Bekannte Vorrichtungen dieser Art weisen in der Regel ein Zuführungsrohr auf, in dem ein Kolben geführt ist, der nach dem öffnen der Spannzange des Automaten das Stangenmaterial um eine neue Werkstücklänge bis zu einem Anschlag vorschiebt. Bei den in der Praxis am meist verbreiteten Vorrichtungen weist das Zuführungsrohr einen durchgehenden Längsschlitz auf, durch welchen der Kolben mit einem Arm nach außen greift, an dem ein gewichtsbelasteter Seilzug angehängt ist. In dem Zuführungsrohr dieser Vorrichtung schlägt das hochtourig sich drehende Stangenmaterial an den Kanten des Längsschlitzes und an die Wandung des Zuführungsrohres fortwährend an, was einen erheblichen Lärm verursacht und dadurch eine starke Belästigung ist. Als weitaus größeren Mangel wird jedoch empfunden, daß infolge dieser schlagenden Bewegungen des Stangenmaterials keine Profil- und Gewindestangen transportiert werden können, weil das Material beschädigt oder zerstört würde.
  • Es sind auch Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen das Stangenmaterial in einem geschlossenen Rohr mittels eines pneumatisch oder hydraulisch bewegten Kolbens vorgeschoben wird. Dabei wird zwar das Anschlagen des Stangenmaterials an Längsschlitzkanten vermieden, aber das Anschlagen an die Wand des feststehenden Zuführungsrohres und die Reibung an derselben findet immer noch statt, und es treten Geräuschbelästigungen und Beschädigungen des Stangenmaterials, wenn auch in geringerem Umfang; immer noch auf, so daß es in der Praxis bis jetzt noch nicht möglich war, auf Stangenlangdrehautomaten Profil- und Gewindestangen zu bearbeiten.
  • Aus dem gleichen vorbeschriebenen Grunde sind bei Drehautomaten Zuführungsrohre entwickelt worden, die drehbar gelagert sind und durch die Reibung des Stangenmaterials angetrieben werden. Diese Zuführungsrohre sind an ihren. beiden Enden mit Gummiplatten od. dgl. geschlossen, durch welche das Stangenmaterial im Zentrum geführt hindurchgesteckt ist und damit seine Drehbewegungen auf das Zuführungsrohr überträgt.- Diese Bauart der Zuführungsrohre verhindert zwar bei stärkerem Stangenmaterial, daß dasselbe gegen die Wandung des Zuführungsrohres schlägt, weil das letztere sich mit dem Stangenmaterial dreht. Werden jedoch Stangen mit kleinerem Querschnitt, beispielsweise mit 1 mm Durchmesser und noch weniger, bearbeitet, so wird das Zuführungsroter infolge der Trägheit seiner größeren Masse und der relativ geringen Reibung des Stangenma-terials in den Führungslöchern der Gummiplatten erst nach einiger Zeit oder auch gar nicht auf die -Umdrehungszahl des Stangenmaterials gebracht, so daß, bis das Zuführungsrohr diese Umdrehungszahl er=-reicht hat, nach wie vor das Stangenmaterial-gegen dessen Wandurig schlägt. Außer dieser beschränkten Verwendungsmöglichkeit, können diese Zuführungsrohre für Langdrehautomaten nicht verwendet werden, da bei Langdrehautomaten im Gegensatz zu anderen Drehautomaten das. Stangenmaterial durch einen Kolben oder sonstigen Anschlag transportiert werden muß, der bei den- axialen Bewegungen des, Stangenmaterials, die bei der Bearbeitung desselben stattfinden, genau diesen Bewegungen folgend, an- dem freien Ende des Stangenmaterials unter Druclc_ anliegen muß, während bei den anderen Drehautomaten, ein solcher Anschlag nicht erforderlich ist, da dort der Materialschub mittels einer kurvengesteuerten Vorschubzange bewerkstelligt wird. Ein solcher Transportkolben oder gleitbarer Anschlag kann- jedoch nicht in einem drehbaren Zuführungsrohr -untergebracht werden, in dem -das Stangenmaterial -festhaltende Gummiplatten od. dgl. vorgesehen sind.-Diese vorbeschriebenen ; Zuführungsvorrichtungen können bei Langdrehautomaten und anderen Drehautomaten nur verwendet werden, wenn sie mit einer Einrichtung versehen sind, die nach Aufbrauch.; des Stangenmaterials den Automaten abschaltet. Eine solche Einrichtung läßt- sich bei Zuführungsrohren, bei denen der Kolben durch einen Seilzug bewegt wird und mit einem Arm durch -einen Längsschlitz aus, deni Zuführungsrohr ragt, in einfacher Weise dadurch bewerkstelligen, daß der Kolbenarm beim Aufbrauch des Stangenmaterials auf einen den Stromkreis des Langdrehautomaten unterbrechenden Schalter aufläuft und diesen betätigt. Diese Abschalteinrichtung läßt sich natürlich nur bei einem mit all seinen Nachteilen vorbeschriebenen längsgeschlitzten Zuführungsrohr anwenden. Bei den bekannten geschlossenen Zuführungsrohren werden sehr komplizierte Einrichtungen verwendet, die einen auf dem Stangenmaterial aufliegenden Tasthebel aufweisen, der, nachdem das freie Materialende erreicht und in die Spindel des Automaten verschwunden ist, abwärts fällt und dadurch eine Zählvorrichtung in Gang setzt, welche das restliche Stangenmaterial in einer eingestellten Anzahl von Vorschüben weitertransportieren läßt, bis dasselbe aufgebraucht ist. Diese Einrichtungen lassen sich jedoch für mit Kolbenschub transportierende Zuführungsvorrichtungen und damit für Langdrehautomaten überhaupt nicht anwenden, da bei denselben ein freies Materialende nicht vorhanden ist, weil in Fortsetzung desselben der Kolben unter Druck an dem Materialende anliegt.
  • DerErfindung ist daher dieAufgabe zugrunde gelegt, eine Zuführungsvorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, insbesondere mit Langdrehautomaten Profil-und Gewindestangen zu bearbeiten, wobei selbstverständlich, um die praktische Anwendung einer solchen Vorrichtung zu ermöglichen, gleichzeitig ein bei Rufbrauch des Stangenmaterials den Automaten stillsetzender Mechanismus in die Aufgabenstellung mit einbezogen werden muß.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Lösung der Aufgabe in der Kombination folgender erfinderischer und bereits bekannter Elemente: a) Das Zuführungsrohr wird von der Spindel des Langdrehautomaten über eine Kupplung angetrieben. Die aus zwei Scheiben bestehende Kupplung ist mit der einen Kupplungsscheibe einerseits auf dem mit der Spannzange drehbaren Teil befestigt, und andererseits auf dem Vorderende des Zuführungsrohres mit der anderen Kupplungsscheibe gegen die Wirkung einer Druckfeder axial gleitbar gelagert. wobei von der einen Kupplungsscheibe in Bohrungen der anderen Kupplungsscheibe achsparallel Mitnehmerstifte sich erstrecken, aus deren Eingriff die eine Kupplungsscheibe gezogen werden kann, so daß das Zuführungsrohr von der Antriebsspindel des Langdrehautomaten getrennt und zum Einsetzen von neuem Stangenmaterial ausgeschwenkt werden kann.
  • b) Der Kolben in dem Zuführungsrohr wird bydraulisch oder pneumatisch vorgeschoben.
  • c) Innerhalb des Zuführungsrohres ist ein durch den Kolben betätigter, bei Rufbrauch des Stangenmaterials, den Langdrehautomaten stillsetzender Mechanismus angeordnet, der aus einem in dem Kolben radial geführten, unter Wirkung einer Druckfeder nach außen getriebenen Mitnehmerholzen gebildet wird, der bei Zuendegehen des Stangenmaterials in eine Ausdrehung des Zuführungsrohres hinter eine in der Ausdrehung längsbeweglichen Büchse gleitet, deren Vorderkante mit radial von außen durch Durchbrechimgen des Zuführungsrohres vor sie tretenden Bolzen einer außerhalb auf dem Zuführungsrohr gleitbaren Schaltscheibe in Anschlag kommt und diese hin eine Schaltbewegung gegen Federwirkung vorschiebt.
  • Durch den direkten Antrieb des Zuführungsrohres über die Spindel des Langdrehautomaten sind jegliche relative Drehbewegungen zwischen dem Stangenmaterial und dem Zuführungsrohr ausgeschlossen, so daß das Stangenmaterial weder an die Wandung des Zuführungsrohres schlagen noch an derselben reiben kann, wodurch Profil- und Gewindestangen nicht mehr beschädigt werden können. Außerdem gestattet der damit verbundene Ausschaltmechanismus, daß Überhaupt drehbare Zuführungsrohre für Langdrehautomaten verwendet werden können, bei denen ein Kolben das Stangenmaterial schrittweise in den Automaten schiebt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in drei Abbildungen dargestellt, die in Abb. 1 einen Teil der Materialzuführungseinrichtung mit Kuppiungs- und Schaltmechanismus, teilweise in axialem Schnitt, zeigen, in Abb. 2 einen Anschluß der Druckmittelleitung an die Materialzuführungseinrichtung in axialem Schnitt, in Abb.3 eine Kolbenpumpe, teilweise in axialem Schnitt.
  • In einem im Schwenklager 1 befestigten Standrohr 2 ist ein Zuführungsrohr 3 mittels Kugellager 4 drehbar gelagert. Der vordere Teil 3' des Zuführungsrohres 3 ragt nahe am Spindelstock 5 des Automaten aus dem Standrohr 2 heraus und schließt mit einem Außenbund 3" ab. Auf dem Zuführungsrohr 3 im Anschlag an den Außenbund 3" ist im Gleitsitz eine Kupplungsscheibe 6 mit dem Zuführungsrohr 3 durch einen Keil 7 undrehbar verbunden angeordnet. Die Kupplungsscheibe 6 ist mit Bohrungen 6' versehen, durch die zwei von einer auf der Spindelstoclcwelle B sitzenden Mitnehmerscheibe 8' ausgehende Kupplungsstifte 6" ragen und die Umdrehung der Spindelstockwelle 8 auf das Zuführungsrohr 3 übertragen. Zwischen Kupplungsscheibe 6 und einem Bund 9 ist eine Druckfeder 10 eingespannt, welche die Kupplungsscheibe 6 in Eingriff mit den Kupplungsstiften 6" hält, die in ihrer Länge so bemessen sind, daß die Kupplungsscheibe 6 aus den Stiften 6" gegen die Wirkung der Feder 10 .herausgezogen werden kann. In dieser Stellung kann die Einrichtung zum Zwecke des Einschiebens von Material in das Zuführungsrohr 3 mittels der Schwenklager 1 von der Maschine abgeschwenkt werden.
  • In dem Zuführungsrohr 3 ist ein unter beispielweise C)ldruck stehender Kolben 11 mit dichtenden Kolbenringen 11' gleitbar angeordnet, der an seiner vorderen Stirnseite 11" in bekannter Weise mit einer Zentrierbohrung 12 versehen ist, in welcher das Stangenmaterial 13 geführt wird. Nahe am hinteren Ende des Kolbens 11 ist eine radiale Bohrung 14 angebracht, in der ein gegen die Wirkung einer Feder 15 versenkbarer, mit einer Sackbohrung 16' versehener Stift 16 angeordnet ist. Bei einer bestimmten Kürze des Materials springt der Stift 16 in eine in dem vorderen Teil 3' des Zuführungsrohres 3 liegenden Ausdrehung 17 ein und nimmt daselbst eine zwischen Kolben 11 und Zuführungsrohr 3 eingelegte Spreizbüchse 18 mit sich. Die Längsbewegung der Spreizbüchse 18 wird auf zwei durch Längsschlitze 19 des Zuführungsrohres 3 in die Ausdrehung 17 ragende Stifte 20 übertragen, die eine auf dem Zuführungsrohr 3 sitzende Scheibe 21 mitnehmen. Von dort aus kann dann die Bewegung über ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Hebelwerk übertragen und die Maschine ausgeschaltet werden. Damit beim Zurückgleiten des Kolbens 11 der Stift 16 ohne Hemmung in die Bohrung 14 sich senken kann, ist seine Stirnfläche 16" abgeschrägt.
  • An dem dem Spindelstock 5 zugekehrten Ende 2' des Standrohres 2 ist dasselbe mit einem Flansch 22 versehen, auf dem ein Abschlußdeckel 23 mit einem dichtendem Filzring 23' aufgeschraubt ist, der gleichzeitig zur Befestigung des Kugellagers 4 dient. Je nach Länge und Durchmesser des Zuführungsrohres 3 sind in verschiedenen Abständen im Standrohr 2 Kugellager untergebracht.
  • Am anderen Ende 2" des Standrohres 2 ist ebenfalls ein Flansch 22' angeordnet, auf welchem der Abschlußdeckel 24 mit der daran befestigten Öldr uckleitung 25 aufgeschraubt ist. Zwischen dem Kugellager 4' und dem Abschlußdeckel 24 ist ein Dichtungsring 26 angeordnet, der verhindert, daß das Öl 27 oder sonstige Druckmittel zwischen Stand- und Zurückführungsrohr 2 und 3 dringt.
  • Als druckerzeugendes Mittel kann z. B. eine Kolbenpumpe 28 (Abb. 3) verwendet werden. In einem Zylinder 29 wird ein Druckkolben 30 über eine Kolbenstange 31 und einem Hebelarm 32, an dessen freiem Ende 32' ein Gewicht 33 eingehängt ist, durch dessen Schwerkraft nach unten gedrückt und das im Zylinder 29 befindliche Öl in die Öldruckleitung 25 und in das Zuführungsrohr 3 mit der am Druckkolben 30 zur Wirkung kommenden Kraft gedrängt. Wird das von der Spannzange der Maschine gehaltene Stangenmaterial 13 freigegeben, so kann der Kolben 11 im Zuführungsrohr 3 dem an seiner Stirnseite 11"' zur Wirkung kommenden Druck nachgeben und das Stangenmaterial 13 um die durch einen Anschlag bestimmte Länge vorschieben. Um den Öldruck der zu leistenden Arbeit des Kolbens 11 anzugleichen, sind an verschiedenen Stellen des freien Endes 32' des Hebelarmes 32 für das Gewicht 33 Einhängekerben 32" angebracht. Zum Einlegen von neuem Stangenmaterial 13 wird der Hebelarm 32 und damit auch der Druckkolben 30 hochgezogen und mittels eines (in der Zeichnung nicht dargestellten) Hebels arretiert. Dabei entsteht in dem Zuführungsrohr 3 ein Unterdruck, welcher den Kolben 11 zurückzieht und das Rohr 3 zur Aufnahme von neuem Stangenmaterial 13 freigibt. In der arretierten Stellung des Hebelarmes 32 wird gleichzeitig der Stromkreis der Maschine gesperrt, so daß bei nicht arbeitendem Transport des Kolbens 11 die Maschine nicht in Gang gesetzt werden kann und Beschädigungen von Werkzeugen und Ausschußdrehteile dadurch vermieden werden. Als weitere druckerzeugende Mittel können elektrisch gesteuerte Pumpen oder für Druckluft ein Kompressor angewendet werden.
  • Durch das Mitdrehen des Zuführungsrohres 3 mit dem Stangenmaterial 13 und deren geschlossenen Ausführungsform wird ein Schlagen des Materials weitgehend vermieden und somit eine geräuscharme und materialschonende Transportvorrichtung geschaffen.
  • Diese vorbeschriebene Materialzuführungseinrichtung ist auch für andere Stangenmaterial verarbeitenden Maschinen geeignet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Materialzuführungsvorrichtung für Stangen- 6o drehautomaten - insbesondere Langdrehautomaten -, bestehend aus einem geschlossenen Zuführungsrohr, in dem das Stangenmaterial schrittweise mittels eines Kolbens in den Drehautomaten vorgeschoben wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Das Zuführungsrohr (3) ist von der Spindel (8) über eine Kupplung (6) drehangetrieben; b) der Kolben (11) ist hydraulisch oder pneumatisch vorschiebbar; c) innerhalb das Zuführungsrohres (3) isst ein durch den Kolben (11) betätigter; bei Rufbrauch des Stangenmaterials den Drehautomaten stillsetzender Mechanismus (16, 17, 18, 19, 20, 21) angeordnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit der Spannzange umlaufenden Spindel (8) einerseits und dem dieser gegenüberstehenden Vorderende des Zuführungsrohres (3) andererseits je eine Kupplungsscheibe (6, 8') angeordnet ist und daß von der einen Scheibe (8') sich achsparallele Mitnehmerstifte (6") in Bohrungen (6') der anderen Scheibe (6) erstrecken, die so lang, sind, daß auch bei Relativbewegungen der Spindel (8) zum Zuführungsrohr (3) der Kupplungszustand erhalten bleibt. .
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine mittels einer Keilnut auf einem Keil (7) des Vorderendes des Zuführungsrohres (3) mitdrehbar geführte Kupplungsscheibe (6) samt einer hinter ihr angeordneten Druckfeder (10) zwischen zwei Bunden (3", -9) des Zuführungsrohres (3) derart angeordnet ist, daß die Kupplungsscheibe (6) gegen die Wirkung der Feder (10) zurück- und von den Mitnehmerstiften (6") der. anderen Kupplungsscheibe (8') abziehbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Kolben (11) ein radial geführter, unter Wirkung einer Feder (15) nach außen drückender Mitnehmerbolzen (16) angeordnet ist, der bei Rufbrauch des Stangenmaterials (13) bei weiterem Vorschieben in eine Ausdrehung (17) des Zuführungsrohres (3) hinter eine in derselben längsbeweglich gelagerten Büchse (18) gleitet, deren Vorderkante mit radial von außen durch Durchbrechungen (19) des Zuführungsrohres (3) vor sie tretenden Bolzen (20) einer Schaltscheibe (21) in Anschlag kommt und die letztere gegen Federwirkung um eine Schaltbewegung für die Abschaltung der Maschine vorschiebt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite des im Kolben (11) radial geführten Mitnehmerbolzen (16) und das rückwärtige Ende der Ausdrehung (17) des Zuführungsrohres (3) übereinstimmend rückwärts zur Rohrmittelachse geneigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N r. 607 353, 662 793, 727 379; britische PatentsiChrift Nr. 668353; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1679 249.
DEH23907A 1955-05-13 1955-05-13 Materialzufuehrungsvorrichtung fuer Stangendrehautomaten Pending DE1056451B (de)

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DE (1) DE1056451B (de)

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