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DE1056263B - Geraet zur Pruefung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzufuehrungen von unter Spannung stehenden Schutzkontaktsteckdosen - Google Patents

Geraet zur Pruefung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzufuehrungen von unter Spannung stehenden Schutzkontaktsteckdosen

Info

Publication number
DE1056263B
DE1056263B DEL28355A DEL0028355A DE1056263B DE 1056263 B DE1056263 B DE 1056263B DE L28355 A DEL28355 A DE L28355A DE L0028355 A DEL0028355 A DE L0028355A DE 1056263 B DE1056263 B DE 1056263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
socket
protective
glow
test device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28355A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Roeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL28355A priority Critical patent/DE1056263B/de
Publication of DE1056263B publication Critical patent/DE1056263B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Gerät zur Prüfung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzuführungen von unter Spannung stehenden Schutzkontaktsteckdosen Um zu verhindern, daß von Steckdosen betriebene elektrische Geräte gefährliche Berührungsspannungen annehmen können, werden in steigendem Maße mit Schutzkontakten versehene Steckdosen angewendiet, in welche Stecker von elektrischen Geräten eingesteckt werden können, deren Metallgehäuse elektrisch leitend mit dem Schutzkontakt des Steckers verbunden ist bzw. deren Gehäuse ans einem Isolierstoff besteht.
  • Für den letzteren Fall sind besondere Stecker geschaffen worden, welche einen Anschluß an mit Schutzkontakten versehene Steckdosen ermöglichen.
  • Bei der Verlegung der mit Schutzkontakten versehenen Steckdosen kann es vorkommen, daß der Schutzkontakt versehentlich nicht angeschlossen ist oder daß ein Phasenleiter mit dem Mittelpunktleiter bzw. dem Schutzleiter verwechselt wurde. Durch einen solchen Fehler wird nicht nur die erstrebte Schutzmaßnahme hinfällig sondern es kann auch der Fall auftreten, daß das Metallgehäuse elektrischer Geräte unter Spannung steht und Menschenleben in Gefahr kommen können.
  • Es sind bereits Geräte zur Prüfung von mit Schutzkontakten versehene Steckdosen bekanntgeworden, bei denen entweder komplizierte, mit Verstärkerröhren arbeitende Einrichtangen oder Glühlampen oder eine Glimmlampe angewendet werden Das erstgenannte Gerät weist das Merkmal auf, daß es infolge der Anwendung von Elektronenröhren gegen Beschädigungen sehr empfindlich ist, während die letztgenannten Prüfeinrichtungen entweder nicht in gleicher Welse zur Prüfung -von Schutzkontaktsteckdosen geeignet sind, die an Phase und Massepol eines Netzes bzw. an zwei Phasen und einen Schutzleiter eines Netzes angeschlossen sind.
  • Bei einem anderen vorgeschlagenen Gerät zur Prüfung von Schutzkontaktsteckdosen werden zur Prüfung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzuführungen von unter Spannung stehenden 5 chutzkontaktsteckdosen drei gleichartige Glühlampen und eine Glimmlampe benutzt wobei zur Prüfung des Schutzkontaktes der Steckdose auf Spannung ein Pol der Glimmlampe, dessen anderer Pol mit dem Schutzkontakt in Verbindung gebracht wird, von außen frei zugänglich und unter Ausnutzung der Kapazität der die Prüfung ausführenden Person gegen Erde von Hand berührt werden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Schaffung eines Gerätes zur Prüfung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzuführung von unter Spannung stehenden Schutzkontaktsteckdosen unter Verwendung von Spannungsindikatoren, insbesondere Glimmlampen, und Ausnutzung der Kapazität der die Prüfung ausführenden Person gegen Erde zugrunde, die sich in gleicher Weise zur Prüfung von Steckdosen eignet, die mit einer Phase und einem Massepol bzw. mit zwei Phasen und einem Schutzleiter eines Netzes verbunden sind.
  • Das Gerät nach der Erfindung unterscheidet sich dabei nicht nur in seinem Aufbau und seiner Wirkungsweise gegenüber den bekannten bzw. vorgeschlagenen Ausführungen, sondern ermöglicht auch in übersichtlicher und einwandfreier Weise eine schnelle Prüfung der Schutzkontaktsteckdosen.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß eine Glimmlampe mit in die Steckerbuchsen der zu prüfenden Steckdose einführbaren Kontakten verbunden ist, daß eine weitere Glimmlampe vorgesehen ist, deren eine Elektrode mit einem mit dem Schutzkontakt der zu prüfenden Steckdose zu verbindenden Kontakt und deren andere Elektrode über einen Widerstand und/oder einen Kondensator mit einem blanken oder isolierten Berührungspol verbunden ist, und daß der Verbindungspunkt zwischen Glimmlampe und Widerstand über je einen Druckkontak-tschalter und je einen Widerstand abwechselnd mit je einem der in die zu prüfende Steckdose einführbaren Kontakte verbindbar ist. Vorteilhaft enthält das Prüfgerät die Spannungsindikatoren, die Druckknöpfe und den Berührungspol in baulicher Vereinigung in einem Gehäuse, wobei ein in die zu prüfende Steckdose ein führbarer Stecker an das Prüfgerät angebaut oder mit diesem über eine bewegliche Leitung verbunden sein kann.
  • Da Glimmlampen infolge ihrer hohen Empfindlichkeit bereits über geringe Kapazitäten oder sehr hohe Widerstände zum schwachen Glimmen gebracht werden können, was zu Fehlanzeigen Anlaß geben kann, werden gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Er findung Glimmlampen stabförmiger Ausführung angewendet, die ähnlich den bekannten Glimmlampen-Aussteuerungsanzeigern beschaffen sind und deren Leuchtlänge mit zunehmender Spannung ansteigt, wobei die Ausführung des Gerätes so getroffen ist, daß solche durch kapazitive Einflüsse hervorgerufenen Anfangsglimmentladungen durch das Gehäuse des Gerätes verdeckt sind und nicht durch die Schauöffnung sichtbar werden.
  • Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 beispielsweise dargestellt.
  • In Fig. 1 ist der Phasenleiter S mit 10 und der Massepol MP mit 11 dargestellt. An diese Installation sind vier Steckdosen 12 bis 15 angeschlossen, die je Kontaktbuchsen 16, 17 für den Anschluß elektrischer Geräte und einen Schutzkontakt 18 enthalten.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Rontaktbuchse 17 am Massepol 11 angeschlossen, und der Schutzkontakt 18 ist über die Brücke 19 mit der am Massepol 11 liegenden Steckdosenbuchse 17 verbunden. Das Prüfgerät selbst, welches bteispielsweise in einem Gehäuse 20 angeordnet ist, enthält zwei Glimmlampen 21,22, zwei Sohutzwiderstände 23, 24, zwei Druckknöpfe25,26 sowie einen Massekontakt 27 der über einen Schutzwiderstand 28 mit dem Verbindungspunkt 29 zwischen den Kontakten der Druckknöp£e25,26 und der Glimmlampe 21 verbunden ist.
  • Der Massekontakt ist võrteilhaft großflächig ausgeführt, so daß in Verbindung mit der das Gerät 20 haltenden Handfläche eine Kapazität entsteht, über welche für die Glimmlampe 21, sofern deren nach außen führende Leitung 30 an Spannung liegt, ein kapazitiver Strom fließt. Der Massekontakt 27 kann mit einer schwachen Isolation von vorteilhaft hoher Dielektrizitätskonstante isoliert, er kann aber auch vollkommen blank sein. In diesem Falle wird vorteilhaft der mit 31 bezeichnete Schutzkondensator in die zum Massekontakt 27 führende Leitung eingeschaltet.
  • Bei der Prüfung einer Steckdose werden die mit 32 und 33 bezeichneten Leitungen vorteilhaft unter Anwendung eines Schutzkontaktsteckers (nicht dargestellt) mit den Kontaktbuchsen 16, 17 verbunden, während die Leitung 30 über den Schutzkontakt des Steckers mit dem Schutzkontakt 18 der Steckerdose verbunden wird.
  • Bei unter Spannung stehendem Netz leuchtet die Glimmlampe 22 auf, was durch Schraffur gekennzeichnet ist, und zeigt dadurch an, daß zwischen den Kontaktbuchsen 16, 17 Spannung herrscht. Wird im vorliegenden Fall der Massekontakt 27 berührt, so daß über die Glimmlampe 21 ein Strom fließen kann, dann leuchtet diese nicht auf, da die Steckdose 12 richtig geschaltet ist und der Kontakt 18 mit dem Massepol 11 in Verbindung steht. Um prüfen zu können, ob die Glimmlampe 21 richtig arbeitet, werden die Druckknöpfe 25, 26 nacheinander betätigt. Bei der Betätigung des Druckknopfes 25 wird die Glimmlampe21 aufleuchten, weil sie-dadurch an Spannung gelegt wurde. Wird der Druckknopf 26 betätigt, dann leuchtet die Glimmlampe 21 nicht auf. Wiirde die Glimmlampe 21 beim Betätigen der Druckknöpfe25, 26 in keinem Fall aufleuchten, dann würde damit angegeben werden, daß diese nicht in Ordnung ist. Ist eine Steckdose, wie im Fall der Steckdose 13; dadurch falsch geschaltet, daß die zum Schutzkontakt führende Verbindung 19, welche eigentlich zum Massepol 11 führen sollte, versehentlich an der Phase 10 liegt dann leuchtet die Glimmlampe 21 auf, sofern der Massekontakt 27 von der Bedienungsperson berührt wird, weil dann über den Schutzwiderstand 28 ein kapazitiver Strom von der Phase 10 über die Glimmlampe 21 fließen kann.
  • Ist der Schutzkontakt 18, wie im Fall der Steckdose 14, nicht mit der Buchse 17 und somit auch nicht mit dem Massepol 11 und auch nicht mit der Buchse 16 verbunden, dann leuchtet die Glimmlampe21 weder auf, wenn der Massepol 27 berührt wird, noch wenn einer der Druckknöpfe 25, 26 betätigt wird. Durch das Nichtaufleuchten der Glimmlampe wird angezeigt, daß der Schutzkontakt 18 der Steckdose nicht angeschlossen ist.
  • Liegt ein Drahtbruch 9 vor, so daß die Steckbuchse 16 der Steckdose 15 keine Spannung erhält, so leuchtet weder die Glimmlampe 21 bei der Berührung des MassekontaBtes27 oder der Betätigung der Druckknöpfe 25, 26 auf, noch leuchtet die Glimmlampe 22 auf, weil jede Spannungszuführung fehlt.
  • Das vorstehend beschriebene Prüfgerät kann auch, wie aus Fig. 2 ersichtlich, zur Prüfung von Schutzkontaktsteckdosen in Installationen eingesetzt werden, welche von zwei Phasen S, T; 40, 41 gespeist werden und einen Schutzleiter 42 aufweisen. Die hier dargestellten Steckdosen 43 bis 46 sind mit Kontaktbuchsen 47, 48 zum Anschluß elektrischer Geräte und einem Schutzkontakt 49 versehen. Die Leitungen 30, 32, 33 des Prüfgerätes 20 sind mit den Kontaktbuchsen 47, 48 bzw. dem Schutzkontakt 49 verbunden. Dadurch erhält die Glimmlampe 22 bei der richtig geschalteten Steckdose 43 Spannung und zeigt damit an, daß die Kontaktbuchsen 47, 48 unter Spannung stehen. Wird der Massekontakt 27 berührt, dann kann die Glimmlampe 21 nicht aufleuchten, weil sie richtig mit dem Schutzleiter 42 in Verbindung steht. Wird einer der Druckknöpfe 25, 26 betätigt, dann leuchtet die Glimmlampe 21 auf, weil die Glimmlampe damit an Spannung gelegt wird.
  • Liegt der Schutzkontakt 49 der Steckdose 44 versehentlich an der Phase, hier an der Phase 40, und ist die Kontaktbuchse 47 versehentlich mit dem Schutzleiter 42 verbunden, dann leuchtet zwar die Glimmlampe 22 auf, es leuchtet aber ebenfalls die Glimmlampe 21 auf, wenn der Massekontakt 27 berührt wird, weil die dem Massekontakt 27 entgegengesetzte Elektrode der Glimmlampe 21 an der Phase liegt.
  • Durch das Aufleuchten der Glimmlampe 21 wird angezeigt, daß die Steckdose 44 nicht richtig geschaltet ist.
  • Ist der Schutzkontakt 49, wie im Fall der Steckdose 45, nicht angeschlossen, dann leuchtet zwar die Glimmlampe 22 des Prüfgerätes 20 auf und zeigt an, daß die Kontaktbuchsen 47, 48unter Spannung stehen, wird jedoch der Massekorltakt 27 berührt, dann leuchtet die Glimmlampe 21- nicht auf, weil die Spannungszuführung fehlt. Auch leuchtet die Glimmlampe 21 nicht auf, wenn der eine oder der andere der Druckknöpfe 25, 26 betätigt wird. Hierdurch wird angegeben, daß die Verbindung zum Schutzkontakt 49 fehlt. Ist eine Phasenleitung, z. B. die Phasenleitung 41, nicht angeschlossen oder ist die Zuleitung, wie bei 9 gezeigt, unterbrochen, dann erhält die Kontaktbuchse 48 im Fall der Steckdose 46 keine Spannung, so daß die Glimmlampe 22 nicht aufleuchten kann. Auch leuchtet die Glimmlampe21 nicht auf, wann der Massekontakt 27 berührt wird. Wird jedoch der DruclAnopf 25 betätigt, dann erhält die Glimmlampe 21 über die Kontaktbuchse 47 von dem Phasenleiter 40 gegenüber dem Schutzleiter Spannung, so daß dadurch angezeigt wird, daß nur eine einzige Phase und der Schutzleiter angeschlossen sind.
  • Es ist bekannt, daß Glimmlampen äußerst empfindliche Spannungsindikatoren sind. Aus diesem Grund kann es vorkommen, daß die Glimmlampen schwach aufleuchten, ohne daß eine eigentliche Anzeigte zu erfolgen hätte. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß zwischen den Schutzkontakten 18 bzw. 49 und den Kontaktbuchsen 16, 17 bzw. 47, 48 eine Übergangskapazität herrscht, durch welche die in diesen Kreis geschaltete Glimmlampe etwas aufleuchtet. Auch kann die Kapazität zwischen den Kontakten der Druckknöpfe 25, 26 einen Wert aufweisen, durch welchen eine in diesen Kreis geschaltete Glimmlampe zum Aufleuchten gebracht wird. Es ist daher vorteilhaft, Druckknöpfe 25, 26 anzuwenden, bei denen die Kapazität zwischen den Kontakten sehr gering ist. Man kann aber auch stabförmige Glimmlampen anwenden, die ähnlich beschaffen sind wie die auf dem Glimmlampenprinzip beruhenden Ausstenerungs anzeiger. Diese als Spannungsindikatoren wirkenden Glimmlampen weisen die Eigenschaft auf, daß der Glimmbereich bei höher werdender Spannung länger wird. Man kann diese Glimmlampen so in dem Gehäuse 20 anordnen, daß der Anfangsteil der Glimmstrecke abgedeckt ist und nur der restliche wirksame Teil zur Anzeige sichtbar wird.
  • Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf ein Gerät entsprechend den Anordnungen von Fig. 1 und 2. In dem Gehäuse 20 sind hierbei zwei Sohauöffnungen 110, 111 vorgesehen, durch welche die Stabglimmlampen 21, 22 sichtbar sind, wobei jedoch die Teile 112 und 113, die gestrichelt dargestellt sind, nicht sichtbar sind und eine anfängliche Glimmentladung auf diese Weise durch die Schauößlnung 110, 111 nicht sichtbar ist.
  • Die Druckknöpfe 25, 26 sind symmetrisch zu den Schauöffnungen angeordnet, während der Massekontakt 27 auf einer Seite der Schauöffnung 111 angeordnet ist; er kann jedoch auch in gleicher Weise auf der unteren Seite des Gerätes 20 angeordnet sein.
  • Zum Anschluß des Gerätes an eine zu prüfende Schutzkontaktsteckdose dient ein Schutzkontaktstecker 114, der mit zwei Kontaktstiften 115, 116 und einem Schutzkontakt 117 versehen ist. Zwischen Stekker 114 und Gerät 20 ist eine bewegliche Leitung 118 beliebiger Länge vorgesehen.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform, die sich sonst von der in Fig. 3 dargestellten nicht unterscheidet, ist der Stecker 114 unmittelbar an dem Gehäuse 20 angeordnet.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Gerät zur Prüfung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzuführungen v von unter Spannung stehenden 5 chutzkontaktsteckdosen unter Verwendung von Spannungsindikatoren, insbesondere Glimmlampen, und Ausnutzung der Kapazität der die Prüfung ausführenden Person gegen Erde, dadurch gekennzeichnet, daß eine Glimmlampe (22) mit in die Steckerbuchsen (16, 17, 47, 48) der zu prüfenden Steckdose einführbaren Kontakten (32, 33) verbunden ist, daß eine weitere Glimmlampe (21) vorgesehen ist, deren eine Elektrode mit einem mit dem Schutzkontakt (18, 49) der zu prüfenden Steckdose zu verbindenden Kontakt (30) und deren andere Elektrode über einen Widerstand (28) und/ oder Kondensator (31) mit einem blanken oder isolierten Berührungspol (27) verbunden ist, und daß der Verbindungspunkt zwischen Glimmlampe (21) und Widerstand (28) über je einen Druckkontaktschalter und je einen Widerstand (23, 24) abwechselnd mit je einem der in die zu prüfende Steckdose einführbaren Kontakte (32, 33) verbindbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die Indikatoren (21, 22), die Druckknöpfe (25, 26) und den Berührungspoi (27) in baulicher Vereinigung in einem Gehäuse (20) enthält.
    3. Prüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Indikatoren Glimmlampen stabförmiger Ausführung angewandt sind, deren Leuchtlänge mit zunehmender Spannung ansteigt.
    4. Prüfgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch kapazitive Einflüsse bedingte Anfangsglimmentladung kurzer Länge der Glimmlampen stabförmiger Ausführung (112, 113) durch das Gehäuse verdeckt ist.
    5. Prüfgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfgerät (20) als bauliche Einheit einen angebauten Stecker (114) besitzt, der in die zu prüfende Steckdose einführbar ist.
    6. Prüfgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfgerät als bauliche Einheit über eine bewegliche Leitung (118) mit einem Stecker (114) verbunden ist, der in die zu prüfende Steckdose einführbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 951 656, 888 884; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 744 908.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 023 819.
DEL28355A 1957-08-15 1957-08-15 Geraet zur Pruefung der richtigen Beschaltung und der Unversehrtheit der Stromzufuehrungen von unter Spannung stehenden Schutzkontaktsteckdosen Pending DE1056263B (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128032B (de) * 1958-03-21 1962-04-19 Adolf Muehlmeyer Elektrisches Pruefgeraet zum UEberpruefen des richtigen Anschlusses von Schutzkontakt-Steckdosen
DE1271825B (de) * 1965-12-01 1968-07-04 Deutsche Bundespost Schaltung zum Pruefen einer Schutzkontakt-Steckdose auf vorschriftsmaessigen Anschluss an ihr Netz

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