DE1055637B - Verbindung der Aussenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern - Google Patents
Verbindung der Aussenleiter zweier Leitungen mit koaxialen LeiternInfo
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- DE1055637B DE1055637B DES40839A DES0040839A DE1055637B DE 1055637 B DE1055637 B DE 1055637B DE S40839 A DES40839 A DE S40839A DE S0040839 A DES0040839 A DE S0040839A DE 1055637 B DE1055637 B DE 1055637B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/08—Cable junctions
- H02G15/085—Cable junctions for coaxial cables or hollow conductors
Landscapes
- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Verbindung der Außenleiter
zweier Leitungen, mit koaxialem Leitern.. Mit der Entwicklung1 von Kabeltypen, die eine Vielzahl
von Leitungen mit koaxialen Leitern, enthalten, hat sich für die Verlegung derartiger Kabel (Mehrtubenkabel)
eine Reihe von Forderungen ergeben., die mit den bisher bekannten Mitteln nur in unzureichender
Weise erfüllt werden konnten. Der bisherige Aufbau von Verbindungsstellen im, Zuge derartiger Kabel
erforderte wegen der Knickempfindlichke.it eine große Spreizlänge, so daß die Kabelmuffen., in denen die
Leitungsverbindungen untergebracht werden, eine große Baulänge besaßen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, zwei Leitungen mit koaxialen Leitern, so zu verbinden, daß
sowohl Wellenwiderstandsschwankungen, an der Verbindungsstelle möglichst gering sind als auch, die
Spreizlänge, der Leitungen mit koaxialen Leitern an der Verbindungsstelle möglichst kurz ausfällt. Die
Forderung nach kurzer Spreizlänge ist deshalb nicht leicht zu erfüllen, weil das Gefüge der Leitungen mit
koaxialen Leitern sehr starr und knickempfindlich, ist. Sowohl für die Herstellung der Verbindung als auch
für die fertige Verbindung soll der Platzbedarf ein Minimum sein.
Bei der Verbindung der Außenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern nach der Erfindung
wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei sich dem Außenleiterumfang anpassende Kontaktstücke
vorgesehen sind, die an den Außenleiterkontaktstellen auf die durch besondere Stützrohre
abgestützten Außenleiter aufgepreßt sind. Statt zwei Kontaktstücken kann audh ein einziges längsgeschlitztes
Kontaktstück verwendet werden. Das Aufpressen des oder der Kontaktstücke kann, durch
Tatzenklemmen oder Schrauben erfolgen. Die beiden Kontaktstücke können auch in, Klemmbacken aus
Isolierstoff sitzen. Sollen mehr als zwei Leitungen mit koaxialen Leitern gleichzeitig miteinander verbunden
werden, dann können die beiden. Kontaktstücke massiv ausgebildet und die einzelnen, Kontaktstückpaare
durch ein Isolierkreuz voneinander getrennt werden.
Die Verbindung nach der Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Verbindungsklemme für Leitungen mit koaxialen Leitern. Die Innenleiter 1 und 2 der zu
verbindenden koaxialen Leitungen sind über eine Löthülse
3 miteinander verbunden. Die bandeisenarmierte Leitung 4 ist mit ihrem dünnwandigen, Außenleiter 5
in die Verbindung nach der Erfindung eingeführt. In den hohlen Außenleiter 5 ist ein Stützrohr 6 eingeschoben, das den dünnwandigen Außenleiter 5 vor
Verformungen schützt, den Klemmdruck aufnimmt Verbindung der Außenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern
Anmelder: Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Emil Wägele, München,
Dipl.-Ing. Georg Werner, Berlin-Charlottenburg,
und Fritz Mickoleit, Berlin-Spandau, sind als Erfinder genannt worden
und einen einwandfreien elektrischen Kontakt des Außenleiters 5 mit den beiden, halbschalenförmigen
Kontaktstücken 7 und 8 gewährleistet. Die Klemmverbindung am Außenleiter 5 wird mittels Tatzenklemmen,
von denen jede aus über eine Schraubeil zusammengehaltenen Klemmtatzen 9 und 10 besteht,
vorgenommen. Die links in die Verbindungsklemme eingeführte Leitung ist, bis auf ein kurzes Innenleiterstück
1, zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen, da hier das Festklemmen, in derselben Weise,
wie auf der rechten Seite gezeichnet, geschieht.
Der in der Richtung A-B geführte Schnitt zeigt eine die Halbschalen 7 und 8 umfassende Tatzenklemme,
bestehend aus den Klemmtatzen 9 und 10, die sich mit den Ansätzen 12 gegeneinander abstützen,
und. der Schraube 11.
Fig. 2 zeigt eine Verbindungsklemme, die aus einer längsgeschlitzten Hülse 13 besteht, an deren Enden
Klemmbacken, 14 bzw. 15 angelötet sind, die die Klemmschraube 16 aufnehmen. Die längsgeschlitzte
Hülse 13 ersetzt hier die beiden Halbschalen 7 und 8 in Fig. 1.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Verbindung sind die Innenleiter 17 und 18, welche die Abstandscheiben
22 durchsetzen, wieder über eine Löthülse 21 miteinander verbunden. In die Enden der hohlen Außenleiter
19 und 20 sind wieder Stützrohre 27 eingeschoben. Auf den Enden der Außenleiter sitzen zweiteilige
Klemmringe 23 und 24, die mittels der an Hand der Fig. 1 beschriebenen Klemmen zusarnmen-
909 507/419
Claims (5)
1. Verbindung der Außenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei sich dem Außenleiterumfang anpassende Kontaktstücke (7, 8 bzw. 23, 24 bzw. 31, 32 bzw.
41, 42) vorgesehen sind, die an. den Außenleiterkontaktsteilen auf die durch besondere Stützrohre
abgestützten Außenleiter (5 bzw. 19,20 bzw. 53, 54) aufgepreßt sind.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß statt zwei Kontaktstücken, ein
längsgeschlitztes Kontaktstück vorgesehen ist.
3. \Aerbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufpressen d,es oder der Kontaktstücke durch Tatzenklemmen oder Schrauben
erfolgt.
4. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,
daß die beiden Kontaktstücke in Klemmbacken (29,30) aus Isolierstoff sitzen
(Fig. 4).
5. Verbindung nach Anspruch. 1 für mehr als zwei Leitungen mit koaxialen Leitern, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktstücke (41, 42) massiv ausgebildet und die einzelnen Kontaktstückpaare
durch ein Isolierkreuz (43) voneinander getrennt sind (Fig. 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 507/419 4.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES40839A DE1055637B (de) | 1954-09-15 | 1954-09-15 | Verbindung der Aussenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES40839A DE1055637B (de) | 1954-09-15 | 1954-09-15 | Verbindung der Aussenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1055637B true DE1055637B (de) | 1959-04-23 |
Family
ID=7483768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES40839A Pending DE1055637B (de) | 1954-09-15 | 1954-09-15 | Verbindung der Aussenleiter zweier Leitungen mit koaxialen Leitern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1055637B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2703406A1 (de) * | 1977-01-27 | 1978-08-03 | Siemens Ag | Verbindungsanordnung fuer koaxiale leitungen |
-
1954
- 1954-09-15 DE DES40839A patent/DE1055637B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2703406A1 (de) * | 1977-01-27 | 1978-08-03 | Siemens Ag | Verbindungsanordnung fuer koaxiale leitungen |
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