DE1055664B - Schaltmechanismus fuer elektrische Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter - Google Patents
Schaltmechanismus fuer elektrische Schalter, insbesondere InstallationsselbstschalterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
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- H01H71/501—Means for breaking welded contacts; Indicating contact welding or other malfunction of the circuit breaker
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltmechanismus für elektrische Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter,
mit einem Schaltorgan, das von einem von dem Betätigungsorgan angetriebenen Zwischenglied in die Einsehaltstellung bewegt wird,
wobei das Schaltorgan unter der Wirkung einer Ausschaltfeder unabhängig von dem ebenfalls von einer
Feder beeinflußten Zwisdhenglied sich in die Ausschaltstelhing bewegen kann und bei dem Mittel
vorgesehen sind, die eine Bewegung des Zwischengliedes in die Ausschaltstellung bei nicht erfolgter
Kontakttrennung verhindern.
Bei druckknopfbetätigten Selbstschaltern, bei denen das Betätigungsorgan eine geradlinige Bewegung
ausführt, ist es bekannt, eine Verklinkung vorzusehen, die bewirkt, daß das Betätigungsorgan nur
dann in die Ausschaltstfillung sich bewegen kann, wenn bei einer Auslösung des Schalters auch tatsächlich
eine Kontakttrennung erfolgt ist. Die Verklinkungseinrichtung ist hierbei so getroffen, daß am
Betätigungsorgan eine Klinke vorgesehen ist, die sich an einem ortsfesten Gegenlager abstützt. Diese Klinke
hält das Betätigungsorgan so lange in der Einschaltstellung fest, bis ein mit den Kontakten bewegungsahhängig
gekuppeltes Teil bei der Öffnungsbewegung der Kontakte die Klinke aus ihrer Sperrstellung
bewegt. Das Betätigungsorgan kann dann unter der Wirkung einer eigenen Feder die Aussdhaltstellung
einnehmen.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, eine solche Verklinkungseinrichtung sinngemäß bei einem Schaltmechanismus
anzuwenden, bei dem die wesentlichen Teile auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind
und bei dem das Betätigungsorgan beim Bewegen rn der einen Richtung den Mechanismus mit den
Kontakten in die Einsdhaltstellung bringt und das beim Bewegen in der anderen Richtung den Auslösevorgang
bewirkt. Bei einem solchen Mechanismus ist eine derartige Verklinkung jedoch nicht in solch einfacher
Weise vorzusehen wie bei druckknopfbetätigten Selbstschaltern, bei denen das verklinkte Betätigungsorgan
nur für die Einschaltung zuständig ist, während die Ausschaltung ein besonderes Organ bewirkt. Bei
der Art von Selbstschaltern, bei denen das Betätigungsorgan drehbar auf einer Achse gelagert ist,
wurde daher vorgeschlagen, zwischen dem Betätigungsorgan und der Verklinkungseinrichtung für den
Schalthebel ein Teil vorzusehen, das in der Einschaltstellung von einer Sperrklinke gehalten wird und das
Betätigungsorgan an der Bewegung in die Ausschaltstellung bei nicht erfolgter Kontaktöffnung hindert,
während das Betätigungsorgan, mit einem Ansatz das Teil übergreifend, auf die Verklinkungseinrichtung
für den Schalthebel einwirken kann.
Schaltmechanismus für elektrische Schalter, insb esonder e Installations s elb s ts ehalt er
Anmelder:
Voigt & Haeffner Aktiengesellschaft,
Frankfurt/M., Hanauer Landstr. 142-172
Voigt & Haeffner Aktiengesellschaft,
Frankfurt/M., Hanauer Landstr. 142-172
Hans Unger, Langen (Hess.),
ist als Erfinder genannt worden
In beiden Fällen ist das Anbringen der die gleiche Wirkung hervorbringenden Verklinkungseinrichtung
jedoch ziemlich umständlich, so daß man sich die Aufgabe gestellt hat, auf bedeutend einfachere Weise
zu erreichen, daß der Mechanismus mit dem Betätigungsorgan nur dann in die Ausschaltstellung sich
bewegen kann, wenn auch tatsächlich eine Kontakttrennung stattgefunden hat. Damit wird eine Gefahrenquelle
ausgeschaltet, die dadurch gegeben ist, wenn das Betätigungsorgan die Aussclhaltstellung
anzeigt, während in Wirklichkeit die Kontakte, z. B. durch Verschweißen, geschlossen sind.
Erfindungsgemäß sind das mit dem Betätigungsorgan verbundene Zwischenglied und das Schaltorgan
je mit einem Vorsprung derart versehen, daß bei der Ausschaltbewegung der Vorsprung am Schaltorgan
als Anschlag für den Vorsprung am Zwischenglied bei nicht erfolgter Kontakttrennung dient. Diese
Anordnung ist wesentlich einfacher und gestaltet sich daher wesentlich billiger als die Vorrichtungen der
bekannten bzw. vorgeschlagenen Art. Außerdem weist die erfindungsgemäße Anordnung neben einer großen
Betriebssicherheit noch einen weiteren Vorteil gegenüber der bekannten Einrichtung auf, der darin besteht,
daß bei ausgelöstem Schalter und nicht erfolgter Kontakttrennung das unter Federwirkung stehende
Zwischenglied mit seinem Vorsprung auf den Vorsprung des Schaltorgans aufschlägt, so daß zusätzlich
zu der Kraft der am Schaltorgan angreifenden Ausschaltfeder noch die Kraftwirkung der das Zwischenglied
in die Ausschaltstellung zurückzubringen versuchenden Feder hinzukommt. Auf diese Weise ist
die Möglichkeit gegeben, daß bei einem Hängenbleiben der Kontakte, wenn dies nur leichterer Natur ist und
nicht etwa eine feste Verschweißaing, durch die zusätzliche Kraft der zweiten Feder zu der die Kontakte
nicht mehr zu trennen vermögenden Ausschaltfeder
909 507/446
Claims (1)
- nun doch noch die Kontaktöffnung erfolgen kann. Diese Wirkung kann noch erhöht werden, wenn zwischen beiden Vorsprüngen ein entsprechender Zwischenraum gehalten wird, so daß der Vorsprung am Zwischenglied mit größerer Bewegungsenergie auf den Vorsprung am Schaltorgan auftrifft.In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem das Betätigungsorgan und das Schaltorgan auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind. Es zeigt Bild 1 den ausgeschalteten Zustand undBild 2 den eingeschalteten Zustand des Schaltmechanismus;Bild 3 zeigt eine Draufsicht.Auf der Vierkantachse 1, an der das nicht dargestellte Betätigungsorgan angebracht ist, ist das zweiteilige Zwischenglied 2 nicht drehbar gelagert. An ihm ist an jeder Seite eine Lasche 3 angelenkt, die an ihrer anderen Seite mit einer Achse 4 verbunden sind. Die Achse 4 ist in Schlitzen 17 der Seitenwände geführt. Auf der Achse 4 ist eine Zugklinke 5 gelagert, die mit ihrer Nase 6 an den Bolzen 7, der an dem Schaltihebel 8 sich befindet, angreift. Am Schalthebel 8 ist die Schaltstange 9 mit dem Kontaktteil 10 angebracht. Die Feder 11 dient als Ausschaltfeder für den Schalthebel 8 und die Feder 12 zum Zurückholen des Zwischengliedes 2 bzw. des Schaltmechanismus in die Ausschaltstellung. Der Schalthebel 8 ist gabelförmig ausgebildet, so daß zwischen den Hebelenden 18 und 19 die Zugklinke 5 geführt werden kann. Außerdem besitzt der Schalthebel 8 einen Vorsprung 13, der im Zusammenspiel mit dem Vorsprung 14 am Zwischenglied 2 verhindert, daß bei nicht erfolgter Kontakttrennung der Schaltmechanismus mit dem Betätigungsorgan in die Ausschaltstellung zurückgehen kann. Der Vorsprung 13 am Schalthebel 8 dient also bei nicht erfolgter Kontakttrennung als Anschlag für den Vorsprung 14 am Zwischenglied 2.Der Einschaltvorgang spielt sich folgendermaßen ab. Durch Drehung der Schaltachse 1 wird dasZwischenglied 2 in Drehung versetzt. Es verschiebt über die Spannlaschen 3 die Achse 4 in den Führungsschlitzen 17 in Pfeilrichtung. Hierdurch wird auch die Klinke 5 in der gleichen Richtung bewegt, und diese nimmt über den Bolzen 7 den Schalthebel 8 in die Einsdhaltstellung mit. Die Fixierung der Endstellung wird dadurch erreicht, daß die Spannlaschen 3 über eine Totpunktlage geführt werden und an einem Anschlag 15 sich abstützen. Die Abschaltung durch Überstrom oder Kurzschluß erfolgt durch die Einwirkung der Auslösekraft auf das Ende 16 der Zugklinke 5.Die Erfindung ist nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden. So kann beispielsweise das Betätigungsorgan selbst mit einem Vorsprung versehen sein, der mit dem Vorsprung am Schaltorgan zusammenwirkt. Im übrigen ist natürlich die erfindungsgemäße Anordnung in einfacher Weise auch da anwendbar, wo das Betätigungsorgan eine geradlinige Bewegung ausführt.Patentanspruch:Schaltmechanismus für elektrische Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter, mit einem Schaltorgan, das von einem von dem Betätigungsorgan angetriebenen Zwischenglied in die Einsch alts teilung bewegt wird, wobei das Schaltorgan unter der Wirkung einer Ausschaltfeder unabhängig von dem ebenfalls von einer Feder beeinflußten Zwischenglied sich in die Ausschaltstellung bewegen kann und bei dem Mittel vorgesehen sind, die eine Bewegung des Zwischengliedes in die Ausschaltstellung bei nicht erfolgter Kontakttrennung verhindern, dadurch geikennzeichnet, daß das Zwischenglied (2) und das Schaltorgan (8) je mit einem Vorsprung (14, 13) derart versehen sind, daß bei der Ausschaltbewegung der Vorsprung (13) am Schaltorgan (8) als Anschlag für den Vorsprung (14) am Zwischenglied (2) bei nicht erfolgter Kontakttrennung dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 507/446 4.59·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13405A DE1055664B (de) | 1957-11-19 | 1957-11-19 | Schaltmechanismus fuer elektrische Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEV13405A DE1055664B (de) | 1957-11-19 | 1957-11-19 | Schaltmechanismus fuer elektrische Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter |
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|---|---|
| DE1055664B true DE1055664B (de) | 1959-04-23 |
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ID=7574198
Family Applications (1)
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| DEV13405A Pending DE1055664B (de) | 1957-11-19 | 1957-11-19 | Schaltmechanismus fuer elektrische Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1055664B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0342133A1 (de) * | 1988-05-13 | 1989-11-15 | Merlin Gerin | Betätigungsmechanismus für Kleinschalter mit Anzeige einer Kontaktschweissung |
-
1957
- 1957-11-19 DE DEV13405A patent/DE1055664B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0342133A1 (de) * | 1988-05-13 | 1989-11-15 | Merlin Gerin | Betätigungsmechanismus für Kleinschalter mit Anzeige einer Kontaktschweissung |
| FR2631485A1 (fr) * | 1988-05-13 | 1989-11-17 | Merlin Gerin | Mecanisme de commande de disjoncteur miniature a indicateur de soudure des contacts |
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