DE1055582B - Papierbogenaufspannvorrichtung fuer mit Trommeln arbeitende Faksimilegeraete - Google Patents
Papierbogenaufspannvorrichtung fuer mit Trommeln arbeitende FaksimilegeraeteInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Faksimilegeräte mit Abtasttrommel. Im Hauptpatent 1026 351, wurden
bereits Faksimilegeräte vorgeschlagen, bei denen ein Nachrichtenblatt nur an seinem einen Ende ergriffen
und derart zum Abtast- bzw. Aufzeichnungspunkt geleitet wird, daß jeder Buchstabe darauf zur Sendung
abgetastet werden kann oder daß entsprechend der aufgenommenen Faksimilezeichen Aufzeichnungen
darauf gemacht werden können. Zu diesem Zwecke enthalten diese Faksimilegeräte drehbare Trommeln,
an denen so gestaltete Mittel zum Greifen sowie zur Steuerung der Greifvorrichtungen angebracht sind,
daß das abzutastende Nachrichtenblatt fest auf der Trommel aufliegt und in dieser Lage gehalten wird.
Beim bereits vorgeschlagenen Gerät enthält die drehbare Trommel eine aus Greifblechen sowie zugehöriger
Steuerungsvorrichtung bestehende Einrichtung, die das Nachrichtenblatt bei stillstehender Trommel
greift und es in Richtung auf die Trommelachse in die Trommel hineinzieht. Bei umlaufender Trommel wird
dann das Blatt mittels eines die Trommel umschließenden Blechmantels umgebogen und so flach aufliegend
bis zum Abtastplatz gezogen, wo es zu beiden Seiten des Abtastpunktes durch auf dem Trommelumfang
aufliegende federnde Finger auf die Trommeloberfläche
gedrückt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine vorteilhafte Ausgestaltung der obigen Vorrichtung.
Er zeichnet sich dadurch aus, daß die Greifeinrichtung aus mehreren, in einer Linie liegenden einzelnen
Klauen besteht, die, mit feinen Zähnen versehen, L-förmig geformt sind und mit ihrem einen Arm tangential
außen auf der Trommelwand aufliegen, während der andere Arm durch eine Aussparung der
Trommel mittels Federn radial nach innen gezogen wird.
Bei dieser Ausführung liegt der Bogen ohne Knickung flach auf der Trommel auf, so daß auf
Blechmantel und Andruckfinger verzichtet werden kann. Durch entsprechende Formgebung der Trommel
kann gemäß eines weiteren Gedankens der Erfindung erreicht werden, daß die Klauen nicht über die
Konturen der sich drehenden Trommel hinausragen.
An Hand der Figuren wird die Erfindung an einem Beispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch,
Fig. 2 perspektivisch eine Anordnung gemäß der -Erfindung;
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung ;
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Trommeloberfläche
im Schnitt;
Fig. 5 und 6 zeigen mögliche Steuerungen für die Greifer. . ._
Papierbogenaufspannvorrichtung
für mit Trommeln arbeitende
Faksimilegeräte
Zusatz zum Patent 1 026 351
Anmelder:
Creed & Company Limited,
Croydon, Surrey (Großbritannien)
Croydon, Surrey (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhaus-efr, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhaus-efr, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 26. Februar 1957
Großbritannien vom 26. Februar 1957
Ronald Gilbert Stempr
Croydon, Surrey (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Wandung 2 einer mit einem Schlitz 1 versehenen Trommel. Mehrere
solcher Schlitze sind parallel zur Trommelachse angeordnet. In jedem Schlitz befindet sich eine L-förmige
"Klaue 3,, die mit ihrem einen Teil fast parallel zur Außenwandung des Trommelköirpers liegt, während
der andere Teil sich in radialer Richtung innerhalb der Trommel befindet. Jede Klaue 3 wird durch
Federkraft zur Achse der Trommel gezogen, und zwar immer durch das Zusammenwirken der Rückzugsfeder 4, der Oberfläche eines Widerlagers 5 (in diesem
Fall einer Welle) und einer aus einer Stange 6 und ■ einem Schlitz 7 bestehenden Führung.
In Fig. 2 ist eine Reihe solcher Klauen 3 mit den zugehörigen Bauteilen 4, 5., 6, 7 perspektivisch dargestellt.
Die Trommelwandumg ist nicht mitgezeichnet. Die Federn haben die Bauteile in ihre Endstellung
zurückgezogen.
Die Stange 6 wird am ihren Enden in radialen nicht
dargestellten Schlitzen der Stirnflächen der Trommel geführt. Jede Klaue ist so nach innen gezogen, daß
ihr außerhalb der Trommel befindlicher Teil außen gegen die Trommel 2 drückt. Die Klauen besitzen
909'507/235
feine Zähne 8, die das Nachrichtenblatt greifen, wenn
es zwischen den Zähnen und der Außenwand des L Trommelkörpers 2 aufliegt.
Um nun ein Nachrichtenblatt einlegen oder herausnehmen zu können, werden alle Klauen 3 gleichzeitig
entgegen der Federspannung nach außen gedrückt, und zwar mittels eines Hebels 9, der sowohl von Hand
als auch maschinell betätigt werden kann. Der Hebel 9 ist mittels einer Achse 10 gelagert und besitzt eine
Auflagefläche 11. Eine Feder 13 zieht den Hebel 9 normalerweise gegen einen -Anschlag 12. Ein dem
Hebel 9 entsprechender Hebel befindet sich am anderen Ende der Trommel und steht mit dem Hebel 9
in direkter Verbindung. '
Die Stange 6 überragt die Stirnflächen des-T-rommelkörpers.
Dabei sind die Enden der Stange so gelagert, daß die Stange in ihrer Normallage, einen
Kreis beschreibt, wenn sich die Trommel dreht. Sie kommt dabei mit dem Hebel 9 oder seiner Auflage 11
nicht in Berührung. Es ist aber dafür gesorgt, daß die Trommel in seiner Ruhelage, so steht, daß sich die
Stange 6 über der Auflage 11 befindet.
Wird nun der Hebel 9 gegen die Spannung der Feder 13 betätigt, so wird mittels der Auflage 11 die
Stange 6 radial nach außen bewegt. Gleiches vollzieht sich am anderen Ende der Trommel. Die Stange 6
greift dann an den Enden der Schlitze 7 an und hebt die Klauen 3 radial nach außen, so daß diese sich von
der Trommelwand 2 abheben und das Nachrichtenblatt freigeben.
Wenn die Trommelwand aus hartem Material gefertigt ist, und eine genügend starke Auflage bietet,
kann das Widerlager 5 fortgelassen und an seiner Stelle die linke Kante des Schlitzes 1 benutzt werden.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform gezeigt. Diese unterscheidet sich von der bereits beschriebenen
dadurch, daß an Stelle der nach rechts ziehenden Feder 4 eine nach links ziehende Feder 14 vorhanden
ist. Entsprechend ist das Widerlager 5., welches das
auftretende Drehmoment aufnimmt, durch ein Widerläger 15 ersetzt. Diese Ausführungsform hat gegenüber
der oben beschriebenen den Vorteil, daß keine Verschiebung der. Klauen 3 infolge des Zuges des mit
den Zähnen-gehaltenen Nachrichtenblattes stattfindet.
Die bisher beschriebenen Anordnungen haben das gemeinsame Kennzeichen, daß die Klauen 3 über die
Konturen der Trommel herausragen. Wird eine solche Trommel in einem Faksimile-Empfänger benutzt, so
können die vorstehenden Klauen 3 gegen die Schreibstifte stoßen, was zu deren Beschädigung führen kann.
Um diese Gefahr zu verkleinern, ist es vorteilhaft, wenn die Klauen 3 während des Aufzeichnens nicht
über die Konturen der Trommel hinausragen. Fig. 4 zeigt eine Anordnung gemäß der Erfindung, bei der
ein Teil 16 der Trommelwand, auf den die Zähne 8 der Klauen 3 auftreffen, nach innen gebogen ist. Auf
diese Weise ragen die Klauen 3 beim Halten eines Nachrichtenblattes nicht mehr über die Konturen der
Trommel hinaus.
In den Fig. 5 und 6 sind verschiedene Arten der Klauenbetätigung gezeigt. In der Anordnung gemäß
Fig. 5 trägt die Stange 6 an ihren beiden Enden Hebel 17, die quer in der Trommel liegend mit ihren
Enden in zwei Schlitzen 24 der Trommelwand 2 gelagert sind. Es ist dafür gesorgt, daß die Trommel in
der gezeigten Stellung zur Ruhe kommt, so daß die Enden des Hebels 19 und des Hebels am anderen
Ende der Trommel genau den Schlitzen 24 gegenüber stehen. Hebel 19 und sein Analogon sind, in einem
Lager 20 drehbar, mit einem Bedienungshebel 18 so verbunden, daß bei Betätigung des Hebels 18 beide
gleichzeitig zur Einwirkung- kommen. Soll nun ein Nachrichtenblatt aus der Halterung der Zähne 8 der
Klauen 3 gelöst werden, so wird der Bedienungshebel nach unten gedruckt, die Hebel 19 bewegen sich
nach oben und drücken gegen die Hebel 17, so daß sich die Klauen 3 abheben.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 6 sind ähnlich den Hebeln 18 und 19 in Fig. 5 Hebel 25 und 27 vorgesehen,
die bei 26 drehbar gelagert sind. Zwei um Punkt 22 drehbare Hebelarme 21 und 23 dienen zum
Anheben der Stange 6, wenn der Hebel 25 betätigt wird.
Claims (4)
1. Papierbogenauf spannvorrichtung für mit Trommeln arbeitende Faksimilegeräte, bei denen
eine Greifvorrichtung den Nachrichtenbogen bei stillstehender Trommel ergreift und so beim
Drehen der Trommel bis zum Abtastplatz zieht, nach Patent 1026 351, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifeinrichtung aus mehreren in einer Linie liegenden einzelnen Klauen (3) besteht, die,
mit feinen Zähnen (8) versehen, L-förmig geformt sind und mit ihrem einen Arm tangential außen
auf der Trommelwand (2) aufliegen, während der andere Arm durch eine Aussparung (1) der Trommel
mittels Federn (4) radial nach innen gezogen wird.
2. Papierbogenaufspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Bauelemente
zur Führung und Halterung der Klauen vorgesehen sind.
3. Papierbogenauifspannvorriichtung nach Anspruch
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Greifeinrichtung mittels eines
außerhalb der Trommel liegenden Hebelmechanismus erfolgt.
4. Papierbogenaufspannvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandung der Trommel in der Nähe der Ausspa-
- rung (1) so geformt ist, daß die Klauen nicht über die Konturen der sich drehenden Trommel hinausragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 507/235 4.59'
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB642657A GB819453A (en) | 1957-02-26 | 1957-02-26 | Improvements in or relating to facsimile apparatus |
Publications (1)
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Family
ID=44721120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB819453A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57174285A (en) * | 1981-04-20 | 1982-10-26 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Winding apparatus for recording paper |
-
1957
- 1957-02-26 GB GB642657A patent/GB819453A/en not_active Expired
-
1958
- 1958-02-25 DE DE1958C0016356 patent/DE1055582B/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB819453A (en) | 1959-09-02 |
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